Entlarvt: UNO-Flüchtlingskommissar manipuliert deutsche Medien

Markus Mähler

Warum berichten deutsche Leitmedien so positiv über Flüchtlinge? Weil UNO-Flüchtlingskommissar António Guterres sie manipuliert. Schon 2014 überzog er Europas Medienkonzerne mit Lobby-Kampagnen. Am Ende seiner Amtszeit ließ Guterres nun die Früchte seiner Medienarbeit auswerten: Deutsche Journalisten bekommen ein Fleißbienchen für »positive Berichterstattung«. Sie haben »großen Einfluss auf den Tenor« unserer Flüchtlingsdebatte.

Zehn Jahre lang hatte António Guterres das Amt des Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) inne – einen der einflussreichsten Posten der UNO. Nun wurde der Spitzen-Sozialist am 31. Dezember 2015 von Filippo Grandi aus Italien abgelöst.

Was ist die größte Leistung des Flüchtlingskommissars a.D.? Guterres, bis 2002 auch Premierminister Portugals, hinterlässt einen großen Manipulations-Skandal: Er begann bereits 2014 – da zeichnete sich die Flüchtlingskrise ab – mit einer Reihe großangelegter Lobby-Kampagnen. Die sollten Europas Journalisten umpolen, damit sie pro Flüchtlinge berichten und so die Meinung der Bürger beeinflussen.

Kampagnen in den Medien »entscheidend, um den Ton zu beeinflussen«

Wie das ans Tageslicht kam? Der UNO-Flüchtlingskommissar war einfach zu gründlich. Er gab eine Studie in Auftrag, die den Erfolg seiner »Medienarbeit« messen sollte. Die Cardiff School of Journalism wertete Europas Berichterstattung zur Flüchtlingskrise der Jahre 2014 und 2015 aus. Die Ergebnisse wurden jetzt kurz nach dem Ende der Amtszeit von Guterres veröffentlicht. Dort heißt es über den Auftraggeber:

»Der UNHCR« startete »eine Serie von groß angelegten Kampagnen in Medien, die darauf abzielten, dass Europas Länder mehr tun, um zu helfen«.

Diese Kampagnen waren »entscheidend, um den Ton zu beeinflussen«, wie über die Flüchtlingskrise berichtet wird.

Pro Flüchtling: Schwedische Journalisten in dieser Disziplin Nummer eins

Und weiter auf Seite fünf: »Es ist unmöglich, die Rolle der Massenmedien zu ignorieren, wenn es um die Beeinflussung sowohl der Öffentlichkeit als auch der Haltung der politischen Elite in Richtung Asyl und Migration geht. Massenmedien können den Ton angeben und Debatten formen.«

Die »Medienarbeit« des UNO- Flüchtlingskommissars beeinflusste Medien in Europa unterschiedlich stark. Die Cardiffer Journalistenschule wertete 1500 Berichte in fünf Zielländern aus: Spanien, Schweden, Italien, Großbritannien und Deutschland. Das »Presse-System« Schwedens wurde als das »positivste gegenüber Flüchtlingen und Migranten« ausgezeichnet.

Deutschland erhielt die Einschätzung »gemäßigt«, aber mit vielen positiven Tendenzen. 91,3 Prozent der untersuchten Berichte in Deutschland verwenden etwa das warmherzige Wort »Flüchtling« und nicht das kalte »Migrant«.

Hier übertraf Deutschland sogar Schweden, wo nur in 75,3 Prozent aller Fälle vom »Flüchtling« die Rede war.

Das Deutschland-Bild klammert ARD und ZDF aus

Das »gemäßigte« Deutschland-Bild der Studie hat aber nicht viel mit der Realität gemein. Nur Bild,Süddeutsche Zeitung und Springers Welt tauchen in der Auswertung überhaupt auf. Was ARD undZDF in der Flüchtlingskrise trieben und noch immer treiben, fällt komplett unter den Tisch.

Doch in dieser Studie steckt noch eine größere Sprengbombe: Der UNO- Flüchtlingskommissar kaufte sich damit eine geballte Ladung Know-how aus einem Journalisten-Institut ein.

Die Zielländer und ihre Besonderheiten werden detailliert untersucht und auch die »Migrations-Debatte« in den Zielländern wird bis auf den Punkt zusammengefasst.

All das ist die perfekte Basis für neue Medienkampagnen. Ein Satz im Resümee der Studie lässt das Schlimmste befürchten: »Effektive Meinungsarbeit in den Medien der unterschiedlichen Länder Europas braucht zielgerichtete, maßgeschneiderte Kampagnen, die ihren einzigartigen kulturellen und politischen Kontext berücksichtigen.«

Übersetzt heißt das: Der UNHCR will deutsche Medien jetzt noch »maßgeschneiderter« manipulieren, damit unsere Berichterstattung über Flüchtlinge mehr als bloß »gemäßigt« ist.

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