Die Rechte der indigenen Völker

Freitag, 26. Februar 2016 , von Freeman um 12:05

Wegen der Masseneinwanderung und der daraus erhitzt geführten Diskussion über was diese für Konsequenzen für die europäische Gesellschaft bedeuten, habe ich mir die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völkergenauer angeschaut. Indigene Völker (lateinisch „eingeborene“) sind nach einer international geltenden Definition diejenigen Bevölkerungsgruppen, die Nachkommen einer Bevölkerung sind, die vor der Eroberung, Kolonisierung oder der Gründung eines Staates durch andere Völker in einem räumlichen Gebiet lebte, und die sich bis heute als ein eigenständiges „Volk“ verstehen und eigene soziale, wirtschaftliche oder politische Einrichtungen und kulturelle Traditionen beibehalten haben. Indigene Völker unterstehen laut UN einem besonderen Schutz und dürfen nicht ihrer Kultur, Bräuchen, Sitten, Religion, Sprache etc. beraubt und einer Zwangsintegration ausgesetzt werden.

Bunad-Tracht in Norwegen am Nationalfeiertag, dem 17. Mai

Von den 46 Artikeln, welche die Rechte der indigenen Völker definieren, will ich den Artikel 8 herausgreifen und zur Diskussion stellen:

Artikel 8:

1. Indigene Völker und Menschen haben das Recht, keiner Zwangsassimilation oder Zerstörung ihrer Kultur ausgesetzt zu werden.

2. Die Staaten richten wirksame Mechanismen zur Verhütung und Wiedergutmachung der folgenden Handlungen ein:

a) jeder Handlung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass indigene Völker und Menschen ihrer Integrität als eigenständige Völker oder ihrer kulturellen Werte oder ihrer ethnischen Identität beraubt werden;

b) jeder Handlung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass ihnen der Besitz ihres Landes, ihrer Gebiete oder ihrer Ressourcen entzogen wird;

c) jeder Form der zwangsweisen Überführung der Bevölkerung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass ihre Rechte verletzt oder untergraben wer
den;

d) jeder Form der Zwangsassimilation oder Zwangsintegration;

e) jeder Form der Propaganda, die darauf abzielt, rassische oder ethnische Diskriminierung, die sich gegen sie richtet, zu fördern oder dazu aufzustacheln.

Um als indigenes Volk anerkannt zu werden, gibt es die Definition der zeitlichen Priorität in Bezug auf die Nutzung oder Besiedlung eines bestimmten Territoriums: Indigene Völker sind relativ gesehen die „ersten“ Bewohner eines Gebiets.

Damit sind zum Beispiel die nordamerikanischen Indianer gemeint, die hunderte Jahre schon dort lebten, vor der Invasion und Besiedelung des Kontinent durch die Europäer. Das gleiche gilt für die Inkas und Mayas in Zentral- und Südamerika.

In internationalen politischen Zusammenhängen ist indigene Völker die übliche Sammelbezeichnung für Ureinwohnervölker aller Kontinente.

Die Frage die ich heute stellen will lautet deshalb: Gelten die Rechte der indigenen Völker nur in eine Richtung, also nur für Menschengruppen ausserhalb Europas, oder gelten sie gleichberechtigt auch umgekehrt für Europäer?

Es gilt nämlich der Grundsatz, indigene Völker sind allen anderen Völkern gleich gestellt und haben dabei gleichzeitig das Recht, verschieden zu sein, sich als verschieden zu betrachten und als solches geachtet zu werden.

Genau genommen lautet die Frage, sind die Europäer auch ein indigenes Volk, dass vor Zwangsassimilation, Zwangsintegration und Zerstörung ihrer Kultur beschützt werden muss?

Ich weiss, jetzt steche ich in ein Wespennest, denn für viele politisch korrekten Gutmenschen wird der Begriff indigene Völker nur als Einbahnstrasse verstanden, gilt nur für die „Naturvölker“ auf den anderen Kontinenten. Nur warum eigentlich?

Sind die heutigen Europäer in den verschiedenen Ländern nicht mehrheitlich die Eingeborenen? Sind sie nicht die Ureinwohner? Sind sie nicht die Erstbesiedler?

Die Antwort darauf hängt davon ab, wie weit man in der Geschichte zurückgehen will. Sicher stammen aber viele Europäer genetisch von den Kelten ab, der Volksgruppe der Eisenzeit in Europa, und von den Germanen, den ehemaligen Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien.

Die Grund warum ich diese Frage stelle ist, weil die verschiedenen Volksgruppen in Europa einem immensen Druck ausgesetzt sind, alle Traditionen, Bräuche, Sitten, Moralvorstellungen und überhaupt die Kultur, über Bord zu werfen und aufzugeben. Europa unterliegt ganz eindeutig einer Zwangsassimilation und Zwangsintegration.

Dieser Zwang kommt alleine schon durch die Idee der Europäischen Union, die alle europäischen Völker gleichmachen will, wo es keine individuelle und eigenständige Kulturen mehr gibt, sondern nur noch einen künstlich geschaffen Einheitsbrei, bestehend aus synthetischen Eurobotern, die gleich aussehen, gleich denken, gleich arbeiten und gleich konsumieren.

Die Steigerung dieses konstruierten neuen europäischen Wesens ist der uniforme „Weltbürger“, oder die planetare Ameise, die überhaupt keine individuellen Züge mehr hat, was Herkunft und Wurzeln betrifft. Die Marxisten und Kommunisten haben 75 Jahre lang versucht, dieses internationalistische Wesen vom Fliessband zu produzieren, sind aber daran gescheitert.

Ja, die Internationalisten und Globalisten scheitern, weil sie gegen die Natur des Menschen agieren. Der Mensch ist nur in den abartigen utopischen Fantasien der Gesellschaftszerstörer in ein charakterloses, formloses, glattes Neutrum zu verwandeln, also zu einem gesichtslosen Gefangenen und Sklaven.

Dazu stehen diese Menschenhasser in einem totalen Widerspruch zu der oben aufgeführten Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker. Sie sagen dann völlig heuchlerisch als Ausrede, ja aber diese Rechte gelten nur für die Pygmäen im Dschungel von Papua Neuguinea und sicher nicht für die Völker Europas.

Deutlicher gesagt, alle Nichteuropäer dürfen ihre Kultur pflegen, nur weisse Europäer nicht. Ausserdem sind „wir“ grundsätzlich Rassisten, alle anderen nicht. Das schlimme an dieser Lüge, sie wurde mit übelster Propaganda durch das Schulsystem, der Politik und den Medien den Europäern eingetrichtert und hat zu einem Schuldkomplex geführt.

Dieser Schuldkomplex, oder auch Stockholm-Syndrom genannt, führt dazu, dass die Opfer dieser Gehirnwäsche mit den Tätern sympathisieren und mit ihnen kooperieren. Diese Kooperation geht so weit, dass man seine ganze Identität aufgibt, sich selber hasst und sich selber zerstört.

Die Verräter der eigenen Herkunft und Traditionen kann man nur bemitleiden und für sie hoffen, dass sie ihre negative und selbstzerstörerische Einstellung irgendwann einsehen. Sie sollten erkennen, sie werden nur als nützliche Idioten von den Feinden der Menschheit missbraucht.

Das Resultat dieser massiven Manipulation durch Propagandalügen sind die Anti-Deutschen, oder die Anti-Österreicher, oder Anti-Schweizer, die ihr Land hassen und es vernichten wollen. Am extremsten habe ich es in Deutschland erlebt.

Die Menschen dort sind so krass programmiert und indoktriniert worden, jeder Ausdruck von heimischen Bräuchen und dessen Bewahrung und Schutz, gilt mittlerweile als reaktionär, als chauvinistisch und als Verherrlichung des Nationalsozialismus.

Nur in Mitteleuropa wird man ganz schnell und konsequent als Rassist und Nazi beschimpft und sogar tätlich angegriffen, wenn man es wagt seine Kultur zu verteidigen und Kritik an der Einwanderungspolitik übt. Was für indigene Völker weltweit ein verbrieftes Recht ist, ist keins für die „Eingeborenen“ hier.

Die Frage, sind die Europäer auch ein indigenes Volk, dass vor Zwangsassimilation, Zwangsintegration und Zerstörung ihrer Kultur beschützt werden muss, beantworte ich mit einem deutlichen JA!!!

JA, jede Volksgruppe in Europa hat das Recht, verschieden zu sein, sich als verschieden zu betrachten und als solches geachtet zu werden, so wie jedes andere indigene Volk weltweit auch!

Und JA, wir müssen unsere kulturellen Werte pflegen und dürfen unserer ethnischen Identität nicht beraubt werden.

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Bei der Gelegenheit will ich nochmal darauf hinweisen, wer den Begriff „Rassist“ erfunden hat, mit dem man heute so inflationär umgeht. Es war Leon Trotzki, sowjetischer Volkskommissar für das Kriegswesen und Gründer der Roten Arbeiter- und Bauernarmee, kurz Roten Armee. Er befahl Massenerschiessungen zur Unterdrückung von Bauernaufständen in der heutigen Ukraine und war einer der blutrünstigsten Mörder gegen Oppositionelle bei der Gründung der Sowjetunion. Rassisten waren für ihn die Menschen, die sich nicht dem Kommunismus unterwarfen. Ein Rassist war in seinen Augen ein Antikommunist.

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