Die, die nicht da sind

Schlaglicht: 25.444 Zuwanderer aus dem vorletzten Jahr – wo sind sie geblieben? Antwort: Vielleicht bei uns? Die Linksfraktion erklärte es ganz genau unter Berufung auf Antworten der Bundesregierung. Woher sie die Zahl hat, bleibt ein Geheimnis.

Auch ohne Nachweis einer Studienqualifikation an einer deutschen Hochschule studieren (Bild: metropolico.org)

Die, die nicht da sind (Bild: metropolico.org)

 

Der Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Frank-Jürgen Weise, hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, dass man über den Verbleib tausender Flüchtlinge nicht genau Bescheid wisse. Die Linke gibt vor, etwas zu wissen, was keiner wissen kann: Die Zahl der abgelehnten Asylbewerber betrug 2014, also im vorletzten Jahr, 45.444 Menschen. Von denen waren bis Ende des vergangenen Jahres 20.003 nicht mehr im Land, also 44 Prozent.

Woher diese genaue Zahl stammt und wer da nachgesehen hat? Sagt keiner. Und dass mit mehr als einer Million Menschen 2015 die Reisewelle erst losging, wird übertüncht. So summiert sich das, was 2014 übrig blieb, mit dem was 2015 übrig blieb.

Von den 2014 verbleibenden mehr als 25.444 hatte lediglich ein Zehntel keinerlei Aufenthaltsrecht in Deutschland. Mehr als die Hälfte von ihnen (56 Prozent) wurde geduldet – etwa ein Drittel, weil ihre Dokumente fehlten. Und blieb doch. Bis heute. Sonst wüssten wir diese Zahlen ja nicht. Bloß nicht Fragen! Wenn man die Kurve hochrechnet, haben wir in vier Jahren eine Million mehr, die gar nicht da sind. So wie Japan. Das Industrieland hatte jüngst mal kurz im Volke nachgezählt und festgestellt: Es fehlt ne Million. Können ja tauschen. Problem gelöst.

http://www.metropolico.org/2016/03/01/die-die-nicht-da-sind/

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