
Das deutsche Volk weiß es seit Jahrzehnten, COMPACT schreibt es seit seiner Entstehung vor fünf Jahren, Belege dafür finden sich jeden Tag in allen Zeitungen und TV-Kanälen: Deutschlands Presse wird gesteuert, ihre Lohnschreiber werden dafür bezahlt, sich dummzustellen und zu berichten, wie es den Eliten gefällt. Eine WDR-Mitarbeiterin hat dazu gerade ein Geständnis abgelegt….
Nach den Ereignissen rund um die Kölner Silvesternacht konnte man in der deutschen Medienlandschaft geradezu tektonische Verschiebungen beobachten. Jetzt war auch für Mutti Merkel sonnenklar: Das Volk hat von all den Lügen die Nase voll – sogar unseren Polizisten, die interne Einsatzprotokolle an die Medien gaben und zum Teil anonym durchsickern ließen, wie sie von Politik und Dienstherren unter Druck gesetzt und zum Schweigen gebracht werden, platzte der Kragen. Viele Blätter und auch einige unserer Polit-Darsteller sahen sich in der Folge genötigt, für einen kurzen Moment die Wahrheit durchscheinen zu lassen – eine Wahrheit, die jeder aufgeweckte Deutsche (und jeder COMPACT-Leser) seit langem kennt: In der Asyl- und Flüchtlingsdebatte ist der deutsche Bürger von Anfang an für dumm verkauft worden. Risiken und Nebenwirkungen wurden einfach geleugnet, alle Kritiker als Rassisten übel diffamiert. Über die negativen und eher unerfreulichen Aspekte einer wahnhaften und von oben verordneten Willkommenskultur durfte weder berichtet noch diskutiert werden – was zunächst als Verdacht im Raum stand, ist nun bewiesen: Die Existenz einer von oben verordneten Nachrichtensperre wurde aus erster Hand bestätigt.
Das Geständnis kommt von einer sympathischen und mit den Daumenschrauben der GEZ-Presse wohl noch nicht allzu vertrauten Dame des WDR. Claudia Zimmermann ist (oder besser war?) freie Mitarbeiterin beim Westdeutschen Rundfunk. Im Gespräch mit dem niederländischen Radiosender L1 sprach sie in der Sendung „De Stemming“ (Die Stimmung) über die Flüchtlingspolitik in Deutschland, besonders aber über den Umgang der Medien mit dem Thema Asyl. Dabei plapperte sie live (auf Niederländisch) drauf los und zerstörte mal eben die Illusion der deutschen Pressefreiheit: „Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen. Das beginnt mit der Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte und es mehr kritische Stimmen im Rundfunk und auch von der Politik gab.”
Diese Aussage muss man nicht lange decodieren, was sie sagt ist eindeutig. Entgegen dem Programmauftrag der GEZ-Medien und ihren hochtrabenden Versprechungen zur Qualität und Ausgewogenheit ihrer Berichterstattung, werden Journalisten „angehalten“, die Merkel-Politik über den grünen Klee zu loben und eventuelle Kritik kleinzureden oder zu verschweigen. Die Pressefreiheit ist damit nicht nur in Gefahr, sie ist mausetot. Der Moderator der Sendung setzt nach diesem Hammer etwas ungläubig nach: Wird euch da direkt gesagt, so müsst ihr berichten? Ganz so direkt läuft das natürlich nicht, erklärt Zimmermann. Dennoch sei man angewiesen, „positiv über die Regierung zu berichten“ und nicht eine „oppositionelle Haltung“ zu verbreiten. Da weiß dann jeder, was erwartet wird.
Von einem „Schweigekartell“ will Zimmermann aber trotzdem nicht sprechen – da hat sie Recht, zum Schweigen verdonnert wird keiner, das würde im Radio auch keinen Sinn machen – da sind eher launig vorgetragene und akustisch gut verständliche Lügen gefragt. Besonders im Zusammenhang mit den Kölner Ereignissen hätten allerdings auch kritische Anmerkungen Platz gefunden, so Zimmermann. Im Verlauf des Gesprächs äußert sich Frau Zimmermann sehr engagiert und kritisch über die Rolle der Frau in islamisch geprägten Ländern, spricht über Verbote für Frauen, sich frei zu bewegen, alleine auf der Straße zu sein, Auto zu fahren und vieles mehr. Auch greift Zimmermann den Armlängen-Tipp der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker kritisch auf und bemerkt, dass nicht die Frauen sich anzupassen haben an die Werte und das Benehmen fremdländischer Gäste, sondern gefälligst umgekehrt jeder Migrant die deutschen Werte zu respektieren hat.
Wer des Niederländischen mächtig ist und nochmal in die Sendung reinhören will:http://www.l1.nl/audio/stemming-over-aanrandingen-en-berovingen-keulen-17-jan-2016
Der holländische Sender L1 machte aus den Aussagen der WDR-Mitarbeiterin einen Artikel, der auch von anderen holländischen Medien aufgegriffen wird und sich nun wie ein Lauffeuer im Land verbreitet. „Journalisten van de Duitse omroep WDR hebben opdracht gekregen om positief te berichten over het vluchtelingenvraagstuk.“ Auf Deutsch: Journalisten des deutschen Rundfunksenders WDR haben den Auftrag bekommen, positiv über die Flüchtlingsfrage zu berichten – so klingt die Schlagzeile, die der Sender auf seiner Internetseite anbietet. (Link: http://www.1limburg.nl/duitse-omroep-moest-positief-berichten-over-vluchtelingen?context=section-1)
Damit wäre die Katze wohl endgültig aus dem Sack. Wie noch zurückrudern, wenn man hinter sich kein Land mehr sieht? Falls jemand noch ein gutes Argument für die Verweigerung der Zahlung des „Rundfunkbeitrags“ brauchte, wurde es hier auf dem Silbertablett präsentiert. Wie der WDR auf die Aussage seiner Mitarbeiterin reagierte, kann man sich ausmalen. Einen Tag nach dem Dammbruch meldete sich Frau Zimmermann erneut zu Wort. Nach einem Gespräch mit dem Sender erklärte Claudia Zimmermann am Montagnachmittag: „Ich habe an dieser Stelle Unsinn geredet. Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich. Denn ich bin niemals als freie Journalistin aufgefordert worden, tendenziös zu berichten oder einen Bericht in eine bestimmte Richtung zuzuspitzen.“ Ihre sehr ehrlich wirkenden Aussagen, die sie bei ihren niederländischen Kollegen in auffallend lockerer Gesprächsatmosphäre tätigte, sollen also frei erfunden gewesen sein? Hmmm… Ob ihr der WDR-Intendant Tom Buhrow den Marsch geblasen hat?
Zu allem Überfluss musste der WDR auf die „Richtigstellung“ der Mitarbeiterin noch einen drauf setzen und selbst eine Erklärung in empörtem Tonfall abgeben. (siehe hier: http://www1.wdr.de/unternehmen/wdr_berichterstattung_fluechtlinge-100.html) Ein Auszug: „Der WDR steht für einen ausgewogenen und unabhängigen Journalismus. Unser breit aufgestelltes Programm zeigt besonders in diesen Tagen, wie umfangreich, unabhängig, kritisch und differenziert wir über die Flüchtlingsproblematik berichten.“ Diese Aussage – die mit keinem Wort auf den berechtigten Vorwurf eingeht, tendenziell pro-Merkel und pro-Willkommenskultur zu berichten – klingt nach Verzweiflung. In Deutschland berichtete der Tagesspiegel auf seiner Online-Plattform über die Aussagen der WDR-Journalistin und versuchte händeringend, sie als Aufschneiderin hinzustellen, die zuerst Unsinn geredet habe und dann einen Rückzieher machte. (siehe hier: http://www.tagesspiegel.de/medien/umstrittene-aeusserung-einer-wdr-journalistin-ich-habe-an-der-stelle-unsinn-geredet/12843706.html) In dem Artikel heißt es unter anderem: „Der Westdeutschen Rundfunk in Köln ist entsetzt über die Äußerungen der langjährigen freien Mitarbeiterin. „Das entspricht in keinster Weise der Haltung des Unternehmens“, sagte die stellvertretende Pressesprecherin Ingrid Schmitz.“
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