Syrien: USA greifen syrisches Militär an – Wie wird Russland reagieren?

Die Vereinigten Staaten leugnen derzeit noch, dass ihre Luftwaffe das syrische Militär am Abend des 6. Dezember in der Provinz Deir ez-Zor angegriffen hat, aber die syrische Regierung hat bestätigt, dass tatsächlich ein direkter Angriff auf die SAA stattgefunden hat.

Angesichts der Geschichte der Vereinigten Staaten und ihres nun fünf Jahre andauernden Stellvertreterkriegs gegen die säkulare Regierung von Bashar al-Assad und des Zögerns der syrischen Regierung zuzugeben, wenn tatsächlich Schäden entstanden sind, kann fast sicher davon ausgehen werden, dass die Behauptungen eines Angriffs der Realität entsprechen.

So scheint es, dass am Abend des 6. Dezembers vier Flugzeuge, die von den USA angeführt wurden, neun Raketen gegen das Saeqa Militärlager der syrischen Armee in der Provinz Deir ez-Zor abgefeuert haben.

Mindestens vier syrische Soldaten wurden getötet und dreizehn weitere verletzt. Eine beträchtliche Menge an Munition, Panzerfahrzeugen, Militärfahrzeugen und verschiedene Formen von militärischer Ausrüstung wurden ebenfalls beim Angriff zerstört.

Das syrische Außenministerium hat erklärt, dass „Syrien die Aggression von der US-geführten Koalition, die den Zielen und Prinzipien der UN-Charta widerspricht, verurteilt. Das Außenministerium hat Briefe an den UN-Generalsekretär und den UN-Sicherheitsrat geschickt.“

Der Sprecher der Koalition Col. Steve Warren hat die Vorwürfe jedoch bestritten:

We’ve seen those Syrian reports but we did not conduct any strikes in that part of Deir ez Zor yesterday. So we see no evidence.
(Wir haben diese syrischen Berichte gesehen, aber wir haben gestern keine Angriffe in diesem Teil von Deir ez Zor durchgeführt. Daher sehen wir [dies als] keine Beweise [an].)

Er räumte ein, dass Luftangriffe in der Region stattgefunden haben, aber behauptete, dass sie etwa 55 Kilometer entfernt von Deir ez Zor durchgeführt wurden.

Die Doppelzüngigkeit der USA und ihrer „Koalition“ sollte sorgfältig beobachtet werden, da die USA in der Vergangenheit behauptete, dass Assad unschuldige Zivilisten massakrieren würde, in Chemiewaffen-Angriffen verwickelt sei und wahllos Fassbomben auf zivile Gebiete abwerfen würde – alles Behauptungen, die gründlichst widerlegt wurden und es wurde zudem bewiesen, dass es die vom Westen unterstützten Terroristen selbst getan haben. Somit ist die „Wahrheitsbilanz“ der USA, gelinde gesagt, dürftig; vor allem wenn es um die Ereignisse in Syrien geht.

Es sei auch angemerkt, dass die Provinz in der der Angriff stattfand, eine ist die weitgehend vom IS kontrolliert wird, was eine weitere Schwächung der Präsenz der SAA in diesem Gebiet bedeutet und eine Situation einleitet in der der IS viel wahrscheinlicher die volle Kontrolle erlangen kann. Darüber hinaus hat Deir ez-Zor erhebliche strategische Bedeutung, da sich in diesem Gebiet auch eine Reihe von Ölfeldern befinden, die vom IS kontrolliert und von der Terrororganisation zur Terrorfinanzierung verwendet werden.

Es ist eindeutig, wenn die Vereinigten Staaten und ihre Koalition an der Zerstörung des IS interessiert wären, würden sie MIT Bashar al-Assad arbeiten und nicht sein Militär bombardieren. Sie würden versuchen den Korridor bei Jarablus zu schließen.

Stattdessen tun die Vereinigten Staaten und die NATO alles in ihrer Macht stehende, um die syrische Regierung zu zerstören, während der IS als Proxy-Armee gefördert wird, die dann wiederum verwendet wird, um den Iran und Russland zu zerstören.

Es ist ein gefährliches Spiel, das in Syrien gespielt wird und eines, das eventuell das Leben eines jeden Menschen auf dem Planeten beeinflussen könnte. Eventuell werden die Russen – die einzigen, die rechtlich in Syrien bombardieren dürfen – gezwungen sein, direkt zu reagieren oder in die Fratze des Terrorismus innerhalb ihrer eigenen Grenzen in nicht allzu ferner Zukunft blicken zu müssen – zusätzlich zu einer ums Überleben kämpfenden Regierung und die über allem schwebenden angloamerikanischen Geier, die auf den perfekten Zeitpunkt warten, um zuzuschlagen und ihre seit langem so begehrten geopolitischen Ziele umzusetzen. In der Tat hat Russland bei dieser Angelegenheit keine Wahl.

Während Russland wiederholt auf Provokationen mit einem klaren Kopf reagierte, ist es nun offensichtlich, dass eine militärische Antwort wohl nicht mehr ausbleiben kann. Offenbar scheint Gewalt die einzige Sprache zu sein, die einige verstehen.

Unabhängig davon sind die NATO, GCC, Israel und die Vereinigten Staaten eindeutig die Aggressoren in dieser wachsenden Konfrontation und die Verantwortung liegt bei ihnen ihre Kriegstreiberei und Provokationen zu unterlassen, bevor es zu spät ist. Ein großer Teil der Welt hat diese Tatsache erkannt. Es ist höchste Zeit für die Menschen, die in diesen Ländern leben, sich mit dem Rest der Weltbevölkerung zu vereinen und ein Ende der imperialistischen Kriege zu fordern.

(Teil-/Übersetzung des Artikels US Attacks Syrian Military, World Awaits Russian Response von Brandon Turbeville/ActivistPost.com)

Quellen:
US Attacks Syrian Military, World Awaits Russian Response
Syria slams US-led coalition deadly strike against troops as ‚act of aggression‘
US Targets Syrian Military Over Weekend: Report
Four Syrian Soldiers Killed in US-Led Coalition Airstrike – Sources
New Chemical Weapons Attack In Syria Another False Flag?
U.S., Turkey Joint Operation Designed To Save ISIS, Not Destroy It


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

Türkische Invasion im Irak: Bereits 900 Militärs einmarschiert (Video)

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Rund 900 türkische Soldaten sind in die irakische Provinz Nainawa unter dem Vorwand einmarschiert, kurdische Freiwillige auszubilden. Sie befinden sich in einem Camp der Miliz, wie der Gouverneur der Provinz, Nawfal Akub, Sputnik mitteilte.

„Nach meiner Information liegt die Zahl der türkischen Kräfte, die sich in der Provinz befinden, nicht über 900 Soldaten. Sie sind in dem Lager der Miliz im Dorf Dad, Bezirk Shekhan, stationiert“, so Akub.

Wie al-Akub betonte, werde er diese Situation heute bei einem Treffen mit dem türkischen Botschafter besprechen.
„Die Türkei hat die Irak-Krise und die politischen Meinungsverschiedenheiten in der Führungsspitze ausgenutzt“, unterstrich er.

Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi hatte zuvor erklärt, dass die türkischen Soldaten, deren Zahl einem ganzen Bataillon entspreche, mit Panzern auf das Territorium seines Landes gerollt seien. In Bagdad wurde diese Aktion als Invasion bewertet und der Abzug der Militärs gefordert. Im Parlament wurde sogar von einer militärischen Gegenantwort gesprochen.

Nach der Version türkischer Medien befinden sich unweit der nordirakischen Stadt Mossul rund 130 türkische Militärs. Sie seien dorthin im Zuge der planmäßigen Rotation im Rahmen des seit mehr als zwei Jahren andauernden Programms zur Ausbildung der kurdischen Einheiten (Peshmerga) geschickt worden.

Hurriyet Daily News schreibt, dass die Türkei eine ständige Militärbasis in der Region um Bashika in der irakischen Provinz Mossul stationiert hat.

Der irakische Präsident Fuad Masum hat erklärt, dass Ankara die Truppen aus dem Irak abziehen müsse und dass die Handlungen der Türkei das Völkerrecht sowie die irakische Souveränität verletzen.

Der Chef des Sicherheitsausschusses des irakischen Parlaments, Hakim al-Zamili, hat verkündet, dass als Gegenantwort auf die türkische Invasion und die Verletzung der Souveränität des Landes sich der Irak an Russland mit der Bitte um eine militärisches Eingreifen wenden könne (Die größten Nutznießer des IS-Ölschmuggels? Türkei und…Israel (Videos).

Sicherung der Öl-Geschäfte: Türkei plant Militär-Basis im Irak

Nach türkischen Angaben handelte es sich bei der Truppenbewegung lediglich um eine Rotation innerhalb der Ausbildungsmission der türkischen Armee für kurdische Peschmerga-Kämpfer. Türkische Soldaten sollen schon seit zweieinhalb Jahren in der autonomen Kurdenregion im Nordirak stationiert sein, um die dortigen Peschmerga-Kämpfer für den Kampf gegen die IS-Miliz auszubilden. Das Ausbildungscamp befindet sich in einem 80 Kilometer von der türkisch-irakischen Grenze entfernten Gebiet, das kurdische Einheiten kontrollieren, das aber auch von Bagdad beansprucht wird.

Türkische Medien berichteten zugleich über eine weitaus umfangreichere Stationierung. „Die Türkei errichtet eine Basis in der Baschika-Region von Mossul mit 600 Soldaten“, titelte die Zeitung „Hürriyet“. Dies gehe auf eine Vereinbarung der türkischen Regierung mit dem Präsidenten der autonomen Kurdenregion, Massud Barsani, zurück, der eng mit Ankara zusammenarbeitet – auch wirtschaftlich, etwa im Ölbereich.

Die Behörden der Kurdenregion erklärten, die türkische Regierung habe in den vergangen Tagen Experten und Materialien für die Vergrößerung des Militärcamps geschickt. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu bestritt in einer Fernsehansprache, dass sein Land die Militäreinsätze im Irak ausweite.

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(Die geplante türkische Militärbasis liegt in der Nähe der Stadt Mossul, die vom IS kontrolliert wird)

Regierungschef Abadi, ein Schiit, steht unter Druck insbesondere schiitischer Kräfte, nicht noch mehr ausländische Truppenpräsenz auch der USA im Irak zuzulassen. Vor einigen Tagen erklärte er, jegliche Entsendung fremder Truppen auf irakischen Boden werde als „feindlicher Akt“ angesehen. Im Zuge der von Washington angeführten Anti-IS-Koalition befinden sich seit dem vergangenen Jahr tausende US-Militärberater im Irak (Zweifel an ominösem „Selbstmord“ der britischen Irak-Chefin des IWPR).

Die Kurden im Nordirak, die auch von Deutschland mit Waffen unterstützt und ausgebildet werden, versuchten die türkische Truppenstationierung zu relativieren (Krieg gegen den IS: Wo Deutschlands Waffen wirklich im Nordirak landen (Videos)). Der Kommandeur der Peschmerga in der Region, Nureddin Herki, sprach von einer Routinerotation. Er wies Berichte zurück, denen zufolge die Türken stationiert wurden, um die Stadt Mossul vom IS zurückzuerobern.

Video: Russ. Verteidigungsministerium: Kommt jetzt heraus, dass der US-Kampf gegen ISIS nicht echt war? Generalmajor und Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow hat heute eine Pressekonferenz in Moskau gegeben und die US-Führung scharf für ihre Zurückhaltung in Bezug auf den illegalen Öl-Schmuggel in die Türkei durch Terroristen verurteilt. Zwar wurde durch die USA eingeräumt, dass es tatsächlich Öl-Schmuggel aus IS-Gebieten in die Türkei gegeben hat, doch zugleich auch runter gespielt, indem sie von geringen Ölmengen sprachen. Konaschenkow machte der US-Führung den zynischen Vorschlag, sich die Aufnahmen der US-Drohnen mal anzusehen, deren Anzahl über dem türkisch-syrischem Grenzgebiet und den Öl-Schmuggel-Routen sich gegenwärtig verdreifacht hat, wenn sie die russischen Aufnahmen anzweifeln. Es wirke ,als würde die USA den Öl-Schmuggel schützen, so Konaschenkow.

Die Türkei steht weiterhin im Verdacht, islamistische Milizen im Kampf gegen den syrischen Staatschef Baschar al-Assad zu unterstützen. Unter dem Druck vor allem der USA hatte sich die Türkei im Juli der Anti-IS-Koalition angeschlossen. Zuletzt hatte Russland der Türkei offen vorgeworfen, Ölgeschäfte mit dem IS zu betreiben. Auslöser war der Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe, der auf syrischem Territorium niederging (Mit Abschuss des russischen Flugzeugs agiert Türkei als Komplize von Terroristen (Video)).

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan versicherte am Samstag, sein Land werde auch andere Energielieferanten finden, sollte Russland den Gashahn zudrehen. In einer Fernsehansprache verwies der islamisch-konservative Politiker dabei auf Katar und Aserbaidschan. Russland ist der wichtigste Energielieferant der Türkei. 55 Prozent des Gas- und 30 Prozent des Ölbedarfs werden durch Russland gedeckt.

Irakischer Premier fordert sofortigen Rückzug türkischer Truppen aus Irak

Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi hat einen sofortigen Rückzug der türkischen Truppen aus seinem Land gefordert. „Ankara hat noch 24 Stunden Zeit, dann wird das Problem im UN-Sicherheitsrat behandelt“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung Al-Abadis.

„Wir fordern von der Türkei, die Souveränität des Iraks zu achten, und haben der türkischen Seite 48 Stunden Zeit gegeben. Jetzt sind 24 Stunden geblieben.“ Am Sonntag hatte al-Abadi erklärt, dass sich die irakischen Behörden das Recht vorbehalten, beliebige Gegenschritte zu unternehmen, darunter auch den Weltsicherheitsrat einzuschalten, sollen die türkischen Truppen das Territorium des Iraks binnen 48 Stunden nicht verlassen (Israelischer Oberst soll gemeinsam mit IS-Kämpfern im Irak aufgegriffen worden sein).

Als Lüge bezeichnete Al-Abadi die Behauptung der Türkei, wonach Bagdad der Verlegung der türkischen Truppen ins Land zugestimmt hatte. „Wir haben keine Informationen und keine Vereinbarungen mit den Türken über die Truppenverlegung“, betonte er.

Nach irakischen Angaben war ein türkisches Panzerbataillon am vergangenen Freitag auf irakisches Gebiet mit dem Vorwand eingedrungen, kurdische Kämpfer auszubilden, die gegen die Terroristen kämpfen. Das irakische Außenministerium bezeichnete den Einmarsch als eine „feindliche Handlung“. (Dokument: der Bush-Blair-„Blut Deal“ gegen den Irak – Täuschung der Öffentlichkeit)

Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ von Jürgen Todenhöfer

Krieg um jeden Preis: Gier, Machtmissbrauch und das Millardengeschäft mit dem Kampf gegen den Terror von James Risen

Amerikas Krieg gegen die Welt: …und gegen seine eigenen Ideale von Paul Craig Roberts

Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen von Jeremy Scahill

Quellen: PublicDomain/PRAVDA TV/RT/Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten/de.sputniknews.com vom 07.12.2015

Türkische Invasion im Irak: Bereits 900 Militärs einmarschiert (Video)

Willkür-Herrschaft: Die Staaten werden zerstört, an ihre Stelle tritt das Chaos

7. Dezember 2015 aikos2309

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Der Krieg im Nahen Osten zerstört die klassischen Staaten – in der Region, und auch in Europa: Die Flüchtlingskrise hat brutal offengelegt, dass viele Staaten bereits nicht mehr funktionsfähig sind. Die Parlamente haben ihre Selbstachtung verloren – und die Bevölkerung ihren legitimen Anspruch auf Schutz und Mitwirkung. An die Stelle der alten Ordnung ist nämlich keine neue, bessere getreten: Chaos und Willkür, und von ihm profitieren jene, die die Zerstörung vorantreiben.

Bundeskanzler Helmut Kohl hat „dem Volk“ grundsätzlich misstraut: Er selbst sagte später, dass er bei der Einführung den Willen der Deutschen bewusst ignoriert habe und die Abschaffung der D-Mark wie ein „Diktator“ durchgesetzt hat.

Angela Merkel hat als Bundeskanzlerin diese Tradition fortgesetzt. Sie hat sie jedoch um eine Facette erweitert, die sie vielleicht in der DDR gelernt und schließlich im Zeitalter der Massenkommunikation perfektioniert hat: Der Rechtsbruch wird, solange es geht, formal gültig beschlossen. Das begann bei der ersten Euro-Rettung, ging über die Sanktionen gegen Russland bis hin zur neuen Stationierung von Atomwaffen in Deutschland. Die Euro-Rettung wurde für „alternativlos“ erklärt.

Auch im Fall der Beteiligung der Bundeswehr am Syrien-Krieg wurde Eile vorgetäuscht, um zu verhindern, dass eine weitreichende Entscheidung reflektiert werden könnte. Selbst Bundestagspräsident Norbert Lammert wurde etwas mulmig bei dem Prozess, wie er in einem Interview am Tag nach der Abstimmung einräumte.

Die Deutschen Mittelstands Nachrichten hatten bei der Einführung des „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ (ESM) eine Umfrage durchgeführt und jeden einzelnen Abgeordneten über seine Motive befragt. Mit diesem Vehikel werden 700 Milliarden Euro der europäischen Steuerzahler in einen völlig demokratiefreien Raum verlagert. Die Abgeordneten zeigten sich völlig uninformiert, wiederholten wie die Marionetten die Sprechblasen der Fraktionsführung und lieferten sogar kuriose Fehlleistungen ab: Einige Abgeordnete dachten, die hätten bereits über den ESM angestimmt – obwohl die Abstimmung erst Monate später angesetzt war! Die SPD kannte ihre Pappenheimer besser, verpasste ihren Abgeordneten einen Maulkorb und erließ ein Auskunftsverbot: Für die Abgeordneten durfte nur die Fraktionsführung sprechen. Bis diese sich sortiert hatte, war ein Spickzettel verteilt, den die Abgeordneten schließlich zum Besten geben durften.

Die ganz wenigen Kritiker in den Parteien wurden behandelt wie Aussätzige: Als der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler ein Jahr später im Plenum des Bundestags zur Übertragung der Bankenaufsicht an die EZB sprach, herrschte eisige Stille. Die Verachtung war mit Händen zu greifen: Dieser Mann ist nicht „einer von uns“. Niemand setzte sich auch nur ansatzweise mit den Argumenten Schäfflers auseinander. Er spielte nicht nach dem Drehbuch und wurde geächtet –im Übrigen auch von seiner eigenen Partei, die wenig später das gerechte Schicksal ereilte. Sie flog aus dem Bundestag. Der CDU-Mann Klaus Willsch war der zweite ESM-Gegner. Er wurde nach der Bundestagswahl eiskalt entmachtet und wurde von der CDU nicht mehr in den Haushaltsausschuss entsandt. Dort hatte er nämlich die wichtigen Informationen erhalten, nach denen er sich seine Meinung bildete.

Im Fall der Russland-Sanktionen sind zwar formal keine Gesetze gebrochen worden. Doch hat die Bundesregierung hier auf Druck der USA die deutsche Wirtschaft mutwillig geschädigt.

Im Fall der Stationierung der amerikanischen Atomraketen hat sich Merkel über einen mehrheitlichen Beschluss des Deutschen Bundestags hinweggesetzt. Dieser hatte 2009 mit den Stimmen SPD, Linken, Grünen und FDP die Bundesregierung aufgefordert, die Amerikaner zum Abzug zu bewegen. Die Bundesregierung hat dafür gesorgt, dass sich der Auftrag des Parlaments im Sand der Geschichte verliert.

Diese Fälle zeigen, dass sich das Parlament und die Regierung im Grunde selbst nicht achten. Die vielen Rechtsbrüche, die alle Kritiker der europäischen Rettungspolitik im Lauf der Jahre zermürbt haben, haben ihre Grundlage in zwei Verstößen gegen Buchstaben und Geist des Grundgesetzes: Zum einen ist das sogenannte „freie Mandat“ faktisch abgeschafft worden. Das Grundgesetz sieht vor, dass jeder Abgeordneter frei in der Ausübung seines Mandats ist. Um gesellschaftliche Strömungen zu kanalisieren, sollten Parteien gebildet werden, damit das Parlament nicht wie zu Weimarer Zeit zersplittert und damit am Ende handlungsunfähig wird. Doch die Idee, dass die Abgeordneten nur noch abnicken, was ihnen vorgegeben wird, widerspricht dem Grundgedanken der repräsentativen Demokratie.

All jene, die eine andere Form wollen, eine plebiszitäre Demokratie – also eine mit Volksabstimmungen auf Bundesebene – bekommen zu hören, dass dies das Ende der Demokratie bedeuten würde. Tatsächlich gibt es viele ausgezeichnete Beispiele von Mitbestimmung, wo die Bürger mehr Weitsicht zeigen als ihre Regierungen: So lehnte die Mehrheit der Österreicher die Eröffnung des bereits fertiggebauten Atomkraftwerks Zwentendorf in einer historischen Entscheidung im Jahr 1978 ab – lange vor Tschernobyl, Fukushima oder der Atomwende in Deutschland.

Die zweite Verletzung der staatlichen Integrität und damit der Souveränität Deutschlands rührt aus den niemals dem Volk zur Abstimmung vorgelegten Mitgliedschaften in EU und Nato: Es ist ja gar nichts gegen die Mitgliedschaft einzuwenden – doch warum fragt man die Bürger nicht? Eine überzeugende Kampagne für die EU könnte in Deutschland die Parteien zu zwingen, die Missstände in der EU selbst zu beheben und gleichzeitig dem Volk aufs Maul zu schauen, um zu verstehen, wo berechtigte Kritik und sinnvolle Verbesserung möglich ist.

Statt dessen wurde die EU als antidemokratisches Vehikel auch in anderen Staaten missbraucht: Als der griechischen Ministerpräsident Giorgos Papandreou im November 2011 der EU anbot, im Zug der bevorstehenden harten Austeritätsmaßnahmen ein Referendum abzuhalten, verfielen Angela Merkel und der damalige französische Präsident Nicholas Sarkozy beim Gipfel in Nizza in Panik und verbaten Papandreou ein Referendum. Um wie vieles leichter wären die folgenden Jahre gewesen, wenn die Griechen rechtzeitig die Möglichkeit gehabt hätten, ja oder nein zu sagen. Stattdessen wurde das Land in eine mörderische Krise gejagt. Papandreou verschwand wenige Tage nach dem Vorschlag von der politischen Bühne.

Während die meisten Bürger diesen Zustand beklagen und den Parteien die Quittung in Form von immer niedrigeren Wahlbeteiligungen überreichen, sind die meisten Politiker in den EU-Staaten klammheimlich sehr froh über diesen Zustand: Sie haben mit der EU eine veritable Ausweitung ihres Geschäftsmodells erlebt.

In vielen Ländern haben die Bürger die EU zunächst und zu Recht für eine sehr gute Idee gehalten, ja, sie gerade als die Rettung der Demokratie willkommen geheißen: Immer wieder war zu hören, wie froh man sei, dass nun nicht mehr die korrupten Netzwerke und Seilschaften um die nationalen Regierungen das Sagen hätten, sondern eine wirklich „europäisch“ denkende, sachliche und unbestechliche Elite. Was alle diese EU-Fans nicht bedacht hatten: Die Seilschaften aus den Nationalstaaten haben die EU gekapert, um ihre eigenen, abgehalfterten Politiker aufs Abstellgleis zu schieben.

Die EU selbst ist nur ein Rädchen im großen Getriebe eines globalen politischen Systems, das sich immer stärker von dem Gedanken gelöst hat, dass politische Entscheidungen erst dann das Prädikat „demokratisch“ verdienen, wenn es ein Mindestmaß an nachvollziehbarer Verantwortlichkeit der politischen Mandatsträger gibt. Doch alle wichtigen Entscheidungen in der Welt werden heute in einem undurchschaubaren Geflecht von Gremien und Organisationen getroffen, die kaum jemand kennt und gegen die folgerichtig niemand etwas unternehmen kann: Dazu zählen im Besonderen die großen Finanzinstitutionen wie der Internationale Währungsfonds (IWF), die Zentralbanken, die G20, G-7 und viele um diese Flaggschiffe gruppierte Beiboote wie Think Tanks, Stiftungen und Parteiorganisationen.

Weiter hier:

http://www.pravda-tv.com/2015/12/willkuer-herrschaft-die-staaten-werden-zerstoert-an-ihre-stelle-tritt-das-chaos/

Brennende Su-24 nach Treffer durch türkische RaketeWikiLeaks: Erdogan plante schon im Oktober Attacke auf russisches Kampfflugzeug

Türkischer Präsident Recep Tayyip Erdogan

Das für seine Enthüllungen bekannte Webportal WikiLeaks hat unter Berufung auf einen Insider berichtet, dass die türkischen Behörden schon im Oktober eine Attacke auf russische Kampfflugzeuge geplant haben sollen.

Die von WikiLeaks veröffentlichte Information stammt von einer unter dem Pseudonym Fuat Avni bekannten einflussreichen Person in den Führungskreisen der Türkei.„Am 10. Oktober, sechs Wochen vor dem Abschuss des russischen Kampfjets, hatte eine türkische Quelle bei Twitter von einem künftigen Plan (des türkischen Präsidenten Tayyip – Anm. d. Red.) Erdogan zum Abschuss eines Flugzeuges berichtet“, heißt es in einer Twitter-Mitteilung bei WikiLeaks.

Die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei haben sich verschlechtert, nachdem eine russische Su-24-Maschine von einem türkischen F-16-Jagdbomber abgeschossen worden und in Syrien, vier Kilometer von der Grenze zur Türkei, abgestürzt war.

Quelle: http://de.sputniknews.com/panorama/20151206/306225557/wikileaks-tuerkei-attacke-erdogan.html#ixzz3tbwrTcb0

Wochenendausklang – Solveigs Lied

Solveigs Lied

Das Laub, eh es fällt, leuchtet feuerbunt und schön,

leuchtet feuerbunt und schön.

Die lange kalte Nacht wird wohl irgendwie vergehn,

sie wird irgendwie vergehn.

Ich werde auf dich warten, egal wo du grad bist,

egal wo du grad bist.

Zurückkehr’n kann nur der, der einmal fortgezogen ist,

der fortgezogen ist.

Gespeist von Bach und Quell mündet jeder Strom ins Meer,

mündet jeder Strom ins Meer.

So führt dich jeder Pfad, jede Straße zu mir her,

jede Straße zu mir her.

Dieselbe Sonne wärmt uns, egal an welchem Ort,

egal an welchem Ort.

Und bist du schon im Himmel, so treffen wir uns dort,

so treffen wir uns dort.

(Musik: Edvard Grieg, 1843-1907;

Originaltext: Henrik Ibsen, 1828-1906;

deutsche Textadaption: Holger Saarmann, Juli 2010)

© by Holger Saarmann, 2010

http://www.holger-saarmann.de/texte_solveig.htm

Massenschlägerei im Asylheim Neuenstadt – 100 Algerier, Inder und Pakistani schlagen aufeinander ein

Epoch Times, Samstag, 5. Dezember 2015 19:22
In einem Zeltlager in Neuenstadt, Baden-Württemberg, kam es wegen der Rangfolge beim Handyladen zu einem Streit, der schnell in eine Massenschlägerei ausartete. Die Polizei musste mit 15 Streifenwagen anrücken. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt, eine liegt noch immer im Krankenhaus.
Symbolbild
Symbolbild       Foto: ELVIS BARUKCIC/AFP/Getty Image
Im baden-württembergischen Neuenstadt  entbrannte am Freitag Abend ein Streit unter Migranten im örtlichen Asylheim, weil sie sich nicht einigen konnten, wer sein Handy als erster laden darf. Es entwickelte sich eine wüste Schlägerei mehrerer Personen  aus Algerien, Indien und Pakistan. Die Polizei musste mit 15 Streifenwagen anrücken, um den Tumulten Herr zu werden, schreibt die „Hohenloher Zeitung„. Es wurden fünf Asylbewerber und ein Security-Mitarbeiter verletzt. Ein Bewohner wird derzeit stationär behandelt.
Algerien-Clique provozierte Streit

Gegen einen 22-jährigen Asylbewerber wurde Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn gleich am Samstag dem Haftrichter vorgeführt. Die Behörden ermitteln noch. Die Leiterin der Einrichtung, Petra Gänsler, beschreibt die Stimmung in der Einrichtung als „grundsätzlich gut“. An diesem Abend hatte eine Gruppe von zehn Algeriern „gestänkert und gepöbelt“, so Gänsler. Schnell bildeten sich sympathisierende Gruppen. Am Ende artete alles in eine Massenschlägerei von 100 Personen aus.

Nach der Schlägerei ließ die Heimleiterin 30 Algerier mit einem Bus abholen und in die Landesaufnahmestelle Ellwangen umsiedeln. In der Zeltstadt in Neuenstadt, Nahe der A81 sind derzeit 258 Migranten untergebracht, ausgerichtet ist die Einrichtung allerdings nur für 200 Personen. (sm)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/massenschlaegerei-im-asylheim-neuenstadt-100-algerier-inder-und-pakistani-schlagen-aufeinander-ein-a1289768.html

Nobelpreisträger warnt Deutschland vor zu vielen Flüchtlingen

„Zu viele Einwanderer werden Europa destabilisieren, das ist klar.“

Epoch Times, Sonntag, 6. Dezember 2015 09:32
Der künftige Wirtschafts-Nobelpreisträger Angus Deaton warnt Deutschland davor, zu viele Flüchtlinge aufzunehmen. Das Land werde bald „das Limit erreichen, das es überfordert.“
Der US-Ökonom Angus Deaton ist 2015 Wirtschafts-Nobelpreisträger. Er kritisiert das politische System der USA: "Die Demokraten müssten verstehen, dass eine gewisse Ungleichheit nötig ist, um Anreize für harte Arbeit zu setzen. Die Republikaner müssten kapieren, dass man die Armen nicht einfach wegsterben lassen dürfe."
Der US-Ökonom Angus Deaton ist 2015 Wirtschafts-Nobelpreisträger. Er kritisiert das politische System der USA: „Die Demokraten müssten verstehen, dass eine gewisse Ungleichheit nötig ist, um Anreize für harte Arbeit zu setzen. Die Republikaner müssten kapieren, dass man die Armen nicht einfach wegsterben lassen dürfe.“

Foto: JEWEL SAMAD/AFP/Getty Images
Das Land werde bald „das Limit erreichen, das es überfordert“, sagte Deaton der „Welt am Sonntag“. Deutschland habe schon eine „enorme Zahl an Flüchtlingen“ aufgenommen.

EU-Länder wie Deutschland nähmen ihre menschliche Verant- wortung sehr ernst und verhielten sich vorbildlich. Trotzdem müsse die EU vorsichtig sein: „Zu viele Einwanderer werden Europa destabilisieren, das ist klar.“

USA: Die Kluft zwischen Arm und Reich ist das Problem

Deaton kritisierte die Flüchtlingspolitik und das politische System der USA. „Ich finde das Verhalten vieler US-Politiker infam, die Bevölkerung gegen syrische Flüchtlinge aufzuhetzen und sich zu weigern, Syrer aufzunehmen.“ Der Wohlstandszuwachs in den USA komme nur den Reichsten zugute, die allein den politischen Prozess bestimmten.

„Während die Vereinigten Staaten insgesamt reicher werden, geht es der heutigen Mittelschicht nicht besser als der Generation ihrer Eltern“, sagte Deaton. Schlimmer noch stehe es um die Ärmsten.

Weder die Demokraten noch die Republikaner hätten die Gefahr der Ungleichheit umrissen. „Die Linken wollen die Ungleichheit ganz abschaffen, was natürlich Schwachsinn ist, die Rechten dagegen behaupten, Ungleichheit sei kein Problem, das ist ebenso geistlos.“

Die Demokraten müssten verstehen, dass eine gewisse Ungleichheit nötig ist, um Anreize für harte Arbeit zu setzen. Die Republikaner müssten kapieren, dass man die Armen nicht einfach wegsterben lassen dürfe.

Präsident Barack Obama habe das Problem erkannt, sagte Deaton, aber er könne nicht viel ausrichten. „So lange es keinen politischen und gesellschaftlichen Konsens gibt, die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen, wird sich in Amerika nichts ändern.“

Westlicher Geldtransfer verschlechterte die Lage in Entwicklungsländern

Das sei eines der Themen, auf die er öffentlich Einfluss nehmen wolle. Ein zweites Thema ist seine Kritik an derEntwicklungshilfe. „Meiner Überzeugung nach haben westliche Geldtransfers die Lage in Regionen wie Afrika in den vergangenen Jahrzehnten verschlechtert, nicht verbessert.“

Sie festigten in Ländern mit korrupten, schlechten Regierungen den Status Quo und gäben den ihnen wenig Anreiz, aus eigener Kraft zu wachsen und demokratische Strukturen aufzubauen.

Positive Ausnahmen seien die AIDS-Hilfe oder Impf-Initiativen in Afrika, die Millionen von Menschenleben gerettet haben. Langfristig könne aber nur der Abbau von Handelsbarrieren Ländern dabei helfen, sich selbst aus der Armut zu befreien.

Dem Princeton-Professor Deaton wird am kommenden Donnerstag in Stockholm der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen. Der US-Ökonom gilt als Experte in der Armutsforschung. (dts)

http://www.epochtimes.de/

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku)

Veröffentlicht von Info Channel Deutschland

Fast alle Menschen auf dem Land und
in der Stadt ­haben inzwischen das Ackergift ­Glyphosat im Körper.
Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt.

Afghanistan: Kriegsverbrechen von CIA-trainierten Milizen wurden aufgedeckt

US-Soldaten in ostafghanischen Provinz Khost. Bild: Flickr / ResoluteSupportMedia CC BY 2.0

US-Soldaten in ostafghanischen Provinz Khost. Bild: Flickr / ResoluteSupportMedia CC BY 2.0

Eine von der CIA trainierte und unterstützte paramilitärische Einheit, die derzeit rund dreieinhalb tausend Kämpfer umfasst, wird für die Ermordung von Zivilisten, Folterungen und exzessive Gewaltanwendung im östlichen Afghanistan verantwortlich gemacht.

Von Marco Maier

Wie die Washington Post berichtet, hat eine paramilitärische Miliz, die von der CIA ausgebildet und trainiert wurde und unter dem Namen „Khost Protection Force“ (KPF) bekannt wurde, im östlichen Afghanistan in der Provinz Khost im Rahmen von Anti-Terrorismus-Aktivitäten vorsätzlich Zivilisten getötet und gefoltert, sowie entsetzliche Gewalttaten verübt. Der Bericht, der sich auf Aussagen von lokalen Behördenvertretern und Zivilisten stützt, wirft der vom US-Geheimdienst unterstützten Einheit vor, gezielt Zivilpersonen ermordet zu haben. Darunter auch Kinder.

Demnach erhalten die rund 3.500 Kämpfer der Miliz, welche vorwiegend von den lokalen Stämmen rekrutiert werden, ein monatliches Gehalt von 400 US-Dollar – das ist das Doppelte dessen, was Mitglieder der regulären Streitkräfte bekommen. Geld, welches offenbar aus den schwarzen Kassen der CIA stammt, der eine Involvierung in den Opiumhandel angelastet wird. Die US-Verstrickung wird auch durch folgende Aussage des Berichts deutlich: „Bei verschiedenen Angriffen hörten die Zeugen, dass die bewaffneten Männer englisch sprachen und Dolmetscher bei sich hatten, was den Eindruck erweckt, dass amerikanische Agenten während der Verübung von Angriffen vor Ort waren, bei denen exzessive Gewalt angewendet wurde“.

So zeigt dieser Bericht doch wieder einmal deutlich auf, wie tief der „deep state“ der USA in Verbrechen verstrickt ist, welche in anderen Ländern begangen werden. Bedenkt man, dass die KPF seit dem Sturz des Taliban-Regimes in Afghanistan existiert, kann man sich die Zahl der Opfer dieser paramilitärischen Gruppe in der Region nur ausmalen.

https://www.contra-magazin.com/2015/12/afghanistan-kriegsverbrechen-von-cia-trainierten-milizen-wurden-aufgedeckt/