DER BANN IST GEBROCHEN! TEILEN! TEILEN! TEILEN!

Ersatz für das gelöschte Video

Veröffentlicht am 13.12.2015  hochgeladen von Souverän Heinz Christian Tobler

Ein jüdischer Deutscher, kein deutscher Jude, bricht den Bann und bereitet den Weg zur Befreiung der Menschheit! Der Sohn des Jahrhundert-Geigers Yehudi Menuhin erzeugt ein Jahrhundert-Beben der größten Lüge der Menschheitsgeschichte: „Der Holocaust ist die größte Lüge der Geschichte. Deutschland hat keine Schuld am Zweiten Weltkrieg und Adolf Hitler war der einzige Staatsmann der Welt, der die Welt vor der plutokratisch-jüdischen Gefahr hätte retten können, um den unterjochten Planeten wieder zu befreien.“ Zitat Gerard Menuhin
Ein prominenter Jude hat jetzt den Anfang gemacht, er konnte die Lüge nicht mehr ertragen und hat die Konsequenzen in Kauf genommen, „die größte Lüge der Geschichte“ und das gewaltigste Abzock-Unternehmen des Menschheitsverlaufs zu entlarven. In seinem zuerst in Englisch erschienenen Buch „Tell the Truth & Shame the Devil“
Das Buch ist nicht bestellbar nach Deutschland oder in die Schweiz! Es heisst bei Amazon: Amazon may be restricted from shipping to your country due to government import/export requirements.
Darum gilt es jetzt diese Informationen zu verbreiten. Dies ist das MINDESTE, was wir für die Befreiung der Menschheit leisten sollten. Seien wir Gerard Menuhin zu unendlichem Dank verpflichtet für das grosse persönliche Opfer, welches er für Deutschland und die gesamte Menschheit darbringt! Es ist nicht auszudenken welchen Repressalien und Bedrohungen er ausgesetzt sein wird. Seien wir alle, die wir die Wahrheit erkennen, sein Schild in diesem Kampf! Dies ist die grösste schriftstellerische Tat dieses Jahrhunderts für die Völker der Menschheit. Menuhin verdient den Ritterschlag vor der Menschheitsgeschichte für seinen Mut. Er kann Beispiel vieler jüdischer Menschen sein, seinem Beispiel zu folgen und so der Befreiung der Menschheit den Weg zu bahnen! Der Bann ist gebrochen und jeder von uns hat seinen Teil beizutragen! Jude und Nichtjude, jeder ist aufgeboten! Es gibt eine göttliche Gerechtigkeit und die Wahrheit wird siegen! Gott sei Dank! Es ist der Anfang der Aussöhnung der Nachkommen von Esau und Jakob! Nicht gegeneinander, sondern miteinander. Es wäre nicht auszudenken, welche Wandlung auf diesem Planeten möglich wäre, würde die jüdisch-zionistische Weltmacht sich in den Dienst aller Völker stellen und dem zionistischen Gott Moloch und dessen Agenda abschwören.

Urbane Gärten, Selbstversorgung: Familie betreibt auf 400 qm beeindruckende Stadtfarm (Video)

16. Dezember 2015

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Sie denken vielleicht, dass man in einem Stadtgebiet nicht viel Nahrungsmittel anbauen kann? Vielleicht werden sie gleich eines Besseren belehrt. Die 400 qm Farm einer Familie in Pasadena, Kalifornien, ernährt nicht nur eine Familie, sondern revolutioniert die Vorstellung davon, was an einem sehr unüblichen Ort erreicht werden kann – in der Mitte einer Stadt.

Nehmen wir uns einen Einblick in den Garten der Familie Dervaes mit dem Namen: „Weg zur Freiheit – Urban Homestead. „Ich brachte das Land in die Stadt, anstatt auf das Land rausgehen zu müssen“, sagte Jules Dervaes, der den Hof mit seinen drei erwachsenen Kindern, Justin, Anais und Jordanne bestellt.

Sie bauen fast alle Lebensmittel an, die sie benötigen. Neunzig Prozent ihrer vegetarischen, zu 100% aus biologischem Anbau stammenden Ernährung, kommt aus dem eigenen Garten. Der Betrieb umfasst 400 Sorten an Gemüse, Obst und essbaren Blüten, mit einem Ertrag von bis zu 2700 kg Lebensmitteln im Jahr. Sie halten acht Hühner, vier Enten und zwei Ziegen, welche sie mit Eiern und Milch versorgen. Küchen-Chefs von Nobel-Restaurants kommen direkt in ihr Haus, um ihre Überschüsse zu kaufen.

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Auf die Frage, ob er irgendwelche Zweifel am Anfang hatte, räumt Jules ein, dass er nicht sicher war. „Ich dachte immer dieser Ort wäre zu klein. Es gibt keine Möglichkeit, dass wir in der Lage sind, uns zu ernähren; zusätzlich hätte ich nie gedacht, dass wir in der Lage wären, Gemüse für den Markt anbauen zu können“, sagte er.

Dervaes beschloss, sich auf dieses Unterfangen einzulassen, weil er sich über das, was in seinem und seiner Kinder Essen war, Sorgen machte. Er wollte, dass sie organische, Gentechnik-freie Lebensmittel essen, und er wusste, dass der beste Weg, um dies sicherzustellen, der war, es selbst anzubauen.

Die Familie hat eine Solaranlage auf dem Dach, die den gesamten Strombedarf zur Verfügung stellt. Nicht, dass sie viel verwenden würden. Die meisten ihrer „Spielereien“, sagt Anais „sind handbetriebene“, wie ihr Handkurbel-Mixer. Das setzt ihre Stromrechnung auf etwa $ 12 pro Monat. Ihr Auto läuft mit Biodiesel, welchen sie aus pflanzlichen Abfällen machen, die Restaurants kostenlos zu ihrem Haus liefern. Diese Familie ist überall vernetzt.

Aber es ist nicht alles eitel Sonnenschein und Blumen (obwohl sie viel von beidem haben). Die Dervaes arbeiten sehr hart, machen ungefähr $ 20.000 pro Jahr und haben sich mit Wetterkatastrophen, Schädlingen, Krankheiten und jetzt auch dem Klimawandel zu beschäftigen. Justin sagte: „Wir haben schon so lange gegärtnert, dass man spüren kann, wenn Dinge nicht gut gehen. Wir haben diesen kleinen Käfer, den Maikäfer, der im Juni herauskommt, aber jetzt kommt er nicht heraus, bis Juli, August und September – so geht halt auch was kaputt.“

Wasser ist auch ein ernstes Problem. Mit dem Problem der Dürre in Kalifornien, hat Jules sich auf eine Ton-Topf Bewässerung verlassen, eine alte Form der Bewässerung, um Wasser zu sparen.

Indem sie alle ihre Nahrung selbst anbauen, mit der Ausnahme von Grundnahrungsmitteln wie Weizen, Reis und Hafer, sind sie in der Lage, frisch und lecker zu essen, Bio-Lebensmittel für 2 $ pro Tag und pro Person. Sie haben eine Menge an Aufmerksamkeit auf sich gezogen, seit sie Mitte der 1980er Jahre ihre Farm begannen (Graswurzelrevolution: Leben und Einkaufen ohne Portemonnaie (Video)).

Viele Siedler haben ihr Modell nachgeahmt. Sie bieten Workshops und Veranstaltungen auf ihrer Farm an und haben sogar einen Blog. Sie sind der schlagende Beweis dafür, was man auf einem Zehntel eines Morgens anbauen kann.

Video:

Literatur:

Neue winzig kleine Häuser von Mimi Zeiger

Wo ein Wille, da ein Weg: Naturheilwissen, Erfahrung und Kräuterpraxis – des Agrar-Rebellen von Sepp Holzer

Meine eigene Samengärtnerei von Constanze von Eschbach

Ändere die Welt!: Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen von Jean Ziegler

Das Ende der Großen: Zurück zum menschlichen Mass von Leopold Kohr

Quelle: epochtimes.de am 11.12.2015

Urbane Gärten, Selbstversorgung: Familie betreibt auf 400 qm beeindruckende Stadtfarm (Video)

Kirche in Kanada verdiente an 300.000 missbrauchten Kindern

von Sputnik

Die 40er bis 60er Jahre sind eine düstere Zeit für die kanadische Provinz Québec gewesen: Damals hatten Maurice Duplessis und die Katholische Kirche dort das Sagen. Während dieser Jahre wurden unehelich geborene Kinder in Waisenheime gesteckt. Viele wurden anschließend für geisteskrank erklärt und für medizinische Experimente missbraucht.

Kanada Maurice Duplessis und die Katholische Kirche

Manchmal hatten solche Experimente einen tödlichen Ausgang. Außerdem wurden die Kinder als billige Arbeitskräfte benutzt, einige von ihnen auch sexuell missbraucht. Diese schweren Vergehen sind dem damaligen Premierminister der kanadischen Provinz Québec Maurice Duplessis anzurechnen, denn er war strikter Katholik und überließ das Schicksal von Armen, Alkoholikern, unverheirateten Müttern und Waisen der Kirche.

Ein besonders schlimmes Kapitel ereignete sich, als die Katholische Kirche von Québec rund 300.000 gesunde Kinder für geisteskrank erklärte, um mehr Geld für ihren Unterhalt vom Staat zu bekommen. So landeten diese Kinder in psychiatrischen Anstalten und wurden zu Versuchskaninchen für medizinische Experimente. Viele überlebten die Grausamkeiten nicht.

Diese Kinder erhielten die Bezeichnung „Duplessis-Waisen“. Einige von ihnen leiden bis heute an den Folgen der Misshandlungen. Die Katholische Kirche hat sich jedoch immer noch nicht für die Hunderttausende von verkrüppelten Leben entschuldigt. Heute gibt Lucien Landry, ehemaliges Waisenkind und nun Präsident des Komitees der Duplessis-Waisen, ein Exklusivinterview für Sputnik.

„Ich konnte meine Mutter erst finden, als ich 48 geworden bin. Heute ist sie nicht mehr am Leben, aber ich habe erfahren, dass ich sieben Geschwister habe“, erzählt er.

In vielen Fällen jedoch verweigerten die Eltern ein Treffen mit den Waisenkindern, denn „einige waren schon in einer anderen Ehe“. Laut Landry gab es aber auch andere Gründe dafür.

Lucien Landry wurde nach eigenen Worten in eine Klinik gebracht, die maximal von der Gesellschaft isoliert war. Ihm sei es gelungen zu fliehen, weil er in einem Café auf dem Territorium der Klinik gearbeitet hatte.

„Es gab einige Waisenkinder im Alter von 16 bis 18 Jahren, die haben im Café oder in der Wäscherei gearbeitet… Ich persönlich habe in einem Café für Mitarbeiter gearbeitet, und nur deshalb ist es mir gelungen zu fliehen“, so Landry.

In der psychiatrischen Anstalt sei es nicht erlaubt worden, zivile Kleidung und Schuhe zu tragen, fügte er hinzu.

„Wir hatten keine Schuhe, nur Socken und Strumpfhosen. Unsere Köpfe wurden rasiert. Als wir begannen für die Anstalt zu arbeiten, durften wir uns kleiden und lange Haare tragen. So konnten wir fliehen.“

Erst nachdem es Landry gelungen sei, der Klinik im Jahre 1962 zu entkommen, konnte er „selbstständig werden und meinen eigenen Lebensunterhalt verdienen“.

Laut Alain Arsenault, einem Anwalt in Montreal, der sich mit Fällen gegen die Kirche beschäftigt, haben bis heute nur 6.000 der 300.000 Waisen ihr Recht geltend gemacht.

„Und zu dem Zeitpunkt war es nur die Regierung von Québec, die beschlossen hat, moralische Entschädigung zu leisten. Die Kirche hat jedoch diese Initiative ignoriert“, so Arsenault.

Die Katholische Kirche von Québec hätte aber eine zentrale Rolle in diesem schwarzen Kapitel der kanadischen Geschichte gespielt und trage die Hauptschuld für die Grausamkeiten an den Kindern.

„Die Kirche hatte einen Weg gefunden, mehr Geld mit ihren Waisenheimen zu verdienen, indem gesunden Kindern nicht existierende geistige Erkrankungen zugeschrieben wurden – dafür haben sie Subventionen vom Staat erhalten“, erklärte Arsenault.

Diese Menschen seien aber absolut gesund, was ihren Geisteszustand betrifft. Und nun wollten sie herausfinden, warum man sie so behandelt hatte.

„Stellen Sie sich einen Erwachsenen vor, der auf einmal begreift, dass er keine Bildung erhalten hat, weil ihn jemand als geisteskrank registriert hat, weil die Kirche dafür anderthalb Dollar pro Tag für jedes Kind erhielt… Und nun müssen sie ihre gebrochene Leben betrachten

Laut Arsenault leiden viele ehemalige Waisenkinder an Suizidgefahr und Drogenabhängigkeit. Aber der Staat und die Kirche wollen nichts damit zu tun haben.

„Die Zeit wird vergehen, die Menschen werden es vergessen, und dann werden alle nach einander sterben, und niemand wird die Verantwortung dafür übernehmen“, sagte er abschließend.

http://brd-schwindel.org/kirche-in-kanada-verdiente-an-300-000-missbrauchten-kindern/

Claus Klebers verzweifeltes Videostatement – Wie tendenziös berichtet das ZDF heute journal?

Screenshot: ZDF heute auf facebook

Screenshot: ZDF heute auf facebook
Claus Kleber ist schockiert: Immer mehr Zuschauer – auch „vernünftige“ – halten die Arbeit des ZDF, insbesondere von Klebers heute journal, für tendenziös und unausgewogen. Kleber, der sich neben seinem Journalisten-Beruf in leitender Funktion für das transatlantische Eliten-Netzwerk Atlantik-Brücke e.V. engagiert, versucht nun per Videostatement auf Facebook diese Vorwürfe zu zerstreuen. Ein Dokument der Peinlichkeit, wie auch die überwiegend ablehnenden Nutzerkommentare bezeugen.

Claus Kleber, der Nachrichtensprecher des ZDF heute journals versteht sich als Journalist mit keinerlei Interessenverquickungen. Völlig absurd sei der Gedanke, dass die Redaktion des heute journals „Grundlinien der Berichterstattung mit den Mächtigen in Berlin abspricht“, so Kleber.

Nun ja, wer ein wenig von Lobbying und davon, wie Interessennetzwerke funktionieren, versteht, der weiß natürlich, dass es tatsächlich kein rotes Telefon gibt, mit dem das Kanzleramt oder die US-Botschaft zu Berlin die Themenliste für das allabendliche heute journal einreicht. Um das gewünschte Narrativ – beispielsweise in Bezug auf den Ukraine-Konflikt – sicher auf der medialen Ebene zu verankern, gibt es vielmehr ein enges Geflecht aus zahlreichen Think Tanks, NGOs, Experten-Gruppen, Vereinen, Stiftungen, Konferenzen und so weiter. Sprich: Es wird genetzwerkt.

Mit Sicherheit geht die Einflussnahme dabei nicht nur in eine Richtung, doch zu glauben, dass Medien – gleich welche – nur von Ereignissen berichten und nicht etwa auch Wertungs- und Interpretationsmuster mitformen, ist äußerst naiv.

RT beispielsweise berichtet – bedingt durch die Finanzierung des Senders durch russische Steuergelder – eher aus russischer Sicht vom Weltgeschehen. Dass jedes soziale oder politische Phänomen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden kann, steht außer Frage und ist an und für sich auch nicht anrüchig.

Medien sollten jedoch immer klar dazu stehen, aus welcher Sicht sie berichten und nicht eine angebliche Objektivität für sich beanspruchen, wo in Wirklichkeit eindeutige Subjektivität vorherrscht. Im Aufeinandertreffen divergierender Subjektivismen kann dann immernoch „die Wahrheit“ ausgehandelt werden.

In Bezug auf die transatlantisch geprägte Medienlandschaft in Deutschland kann eines gleichsam nicht geleugnet werden: Deutsche Medienmacher haben dem „Endkunden“ vor allem die imperialistische US-Politik schmackhaft zu machen. Mitsamt ihren Erdöl- und Pipeline-Kriegen, Verbrechen, Massenmorden und Völkerrechtsbrüchen. Dass dabei ab und an ein wenig gebogen – oder sogar gelogen – werden muss, liegt auf der Hand. Schließlich gilt es im gleichen Atemzug „die westliche Wertegemeinschaft“ als das alles überstrahlende Leuchtfeuer der Aufklärung und menschlicher Entwicklung zu preisen.

Zahlreiche Studien, wie etwa Uwe Krügers vielbeachtete Dissertation „Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse“ oder das Buch „Die Macher hinter den Kulissen – Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“ von Hermann Ploppa gehen der hegemonialen Machtstellung transatlantischer Interessennetzwerke in Deutschland auf den Grund.

Doch zurück zu Kleber: In 45 Sekunden – die auch in der gestrigen Ausgabe des heute journals gesendet wurden – versucht dieser die immer stärker wachsenden Vorbehalte seitens der Bevölkerung gegen die deutschen Mainstreammedien – und so auch das heute journal – zu entkräften. Kleber entscheidet sich dazu, den Ahnungslosen zu spielen. „Interessenverquickung? Ich? Wie kommen die darauf?“

Video hier:

https://deutsch.rt.com/inland/36006-claus-klebers-verzweifeltes-videostatement-wie/

Nun gibt es allerdings – das hätte Kleber wissen müssen – schon seit einer Weile das Internet und in diesem tummeln sich zahlreiche kritische Denker, die nachbohren und weiter recherchieren. So dauert es etwa nur fünf Minuten um folgendes über Kleber herauszufinden:

Kleber engagiert sich neben seiner Journalisten-Tätigkeit für den Verein Atlantik-Brücke e.V. Nicht etwa als einfaches Mitglied, sondern in äußerst illustrer Runde als Kuratoriumsmitglied der mit dem Verein verbandelten Stiftung der transatlantischen Lobbyorganisation.

Screenshot: https://www.atlantik-bruecke.org/stiftung/

Bitte hier weiterlesen:

https://deutsch.rt.com/inland/36006-claus-klebers-verzweifeltes-videostatement-wie/

| »Scharia-Gerichte dienen der Dominanz von Männern

Man glaubt es nicht: Das findet man auf bild-online.de. Nach meiner Meinung dürfte es eine Paralleljustiz überhaupt nicht geben. Jedoch ist es politisch so gewollt. Und ich denke auch, das hier Berichtete ist die Spitze des Eisberges.

FRAUENFEINDLICHE PARALLELJUSTIZ IN EUROPA

Wissenschaftlerin durfte islamische Gerichtsverhandlungen untersuchen

Vier Geistliche des „Sharia Council of Britain“ diskutieren Urteile für eheliche Streitfälle.

Vier Geistliche des „Sharia Council of Britain“ diskutieren Urteile für eheliche Streitfälle. Scharia-Gerichte dürfen in Großbritannien schlichten und beraten, ihre Urteile sind nicht rechtlich bindend

Foto: Getty Images

Die niederländische Wissenschaftlerin Machteld Zee hat untersucht, wie verschiedene Rechtssysteme mit Religion umgehen, ihre Doktorarbeit unter dem Titel „Choosing Sharia“ wird im Januar veröffentlicht.

Drei Tage lang durfte Zee die Verhandlungen in zwei großen Scharia-Gerichten in London und Birmingham begleiten. Schätzungen zufolge gibt es in Großbritannien zwischen 30 bis 85 solcher Tribunale, normalerweise gehören sie direkt zu einer Moschee.

Ihre Funktion: Gläubigen Muslimen dabei helfen, finanzielle, familiäre und eheliche Streits beizulegen, allein auf der Grundlage des islamischen Rechts. Ihre Urteile sind jedoch nicht rechtsverbindlich.

Der Öffentlichkeit ist der Zugang verwehrt, und auch Zee durfte die Verhandlungen nicht mitschneiden, berichtet die „Daily Mail“.

Die Akademikerin (selbst keiner Religion zugehörig) kommt in ihrer Arbeit zu dem Schluss, dass die Scharia-Gerichte muslimische Frauen zu „ehelicher Gefangenschaft“ verurteilen und Opfer von häuslicher Gewalt nicht genug schützen.

„In einer giftigen Mischung aus religiösem Fundamentalismus, Kultur und eng verwobenen Gemeinschaften halten die Scharia-Gerichte die Dominanz von Männern über Frauen theoretisch und praktisch aufrecht“, schreibt Zee.

Vor allem Frauen würden sich an die Gerichte wenden, wenn sie die Scheidung wollen

Vor allem Frauen würden sich an die Gerichte wenden, wenn sie die Scheidung wollen

Foto: Getty Images

Frauen müssen sich „freikaufen“

In den meisten Fällen, die verhandelt werden, würden Frauen sich von ihren Männern scheiden lassen wollen. Denn laut islamischem Recht müssen Männer nur drei Mal „Ich lasse mich scheiden“ sagen, um sich von ihren Frauen zu trennen. Frauen hingegen brauchen den Segen der Geistlichen – und müssen diese dafür bezahlen!

„Scharia-Gerichte existieren, damit islamische Fundamentalisten ihre Ideologie verbreiten können und gleichzeitig Geld damit machen, dass Frauen sich ihre Freiheit von ihnen erkaufen“, schreibt Zee.

Die Frauen würden großen Druck von ihren Gemeinschaften bekommen, ihre persönlichen Angelegenheiten von islamischen Richtern entscheiden zu lassen, statt die regulären Gerichte aufzusuchen.

► In einem kontroversen Fall habe ein Richter sich geweigert, einer Frau zu helfen, die von ihrem Ehemann erpresst wurde. Sie müsse ihm 10 000 Pfund (rund 13 800 Euro) geben, damit er einer Scheidung zustimmt.

► Ein anderer Fall gegen einen gewalttätigen Ehemann sei von dem Richter so gelöst worden: Der Mann sollte auf den Koran schwören, dass er sich bessern wird. Die Polizei sei nicht eingeschaltet worden.

► In einer weiteren Sitzung habe ein Richter erklärt, dass Scheidungen von britischen Gerichten wertlos für richtige Muslime seien. „Ein säkularer Richter entscheidet nicht über religiöse Scheidungen“, wird er von der Autorin zitiert. „Kann ein Ungläubiger in islamischen Angelegenheiten entscheiden?“

Trotz aller Kritik an der „institutionalisierten Frauenfeindlichkeit“ beschreibt Zee die Richter als „sehr freundlich“: „Das Problem ist nicht, dass sie bösartig sind, sondern dass die Grundlage ihrer juristischen Entscheidungen das System der Scharia-Gesetze ist, laut denen Frauen abhängig von ihren Ehemännern und den Geistlichen sind.“

Es sei schockierend gewesen, wie sogar Frauen von gewalttätigen Männern dazu angehalten wurden, an der Ehe festzuhalten.

SCHARIA-JUSTIZ

GRAUSAME STEINZEIT-JUSTIZSaudis wollen heute 52 Männer enthaupten

Die Behörden in Saudi-Arabien bereiten Medienberichten zufolge die Enthauptung von 52 Verurteilten vor.

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VERGELTUNGSJUSTIZIran verhängt brutale Augen-Amputationsstrafe

Ein Gericht hat angeordnet, dass dem 27-jährige Hamed ein Auge entfernt werden muss. Amputationen gehören zur Rechts-Routine.

Scharia-Gerichte widersprechen dem Bericht

Der Islamische Scharia-Rat (ISC) bestreitet den Bericht der Akademikerin, man verurteile häusliche Gewalt und Männer würden nicht bevorzugt. Der Rat hätte eine Beschwerde an die Universität von Leiden eingereicht, in der er fordert, dass Zee der Doktortitel entzogen wird. 

Weil es Zee verboten war, Mitschnitte zu machen, ist die Beweisführung schwierig. Die Arbeit der Wissenschaftlerin beruht auf ihren detaillierten handschriftlichen Notizen.

Ein genauer Blick auf Aussagen ranghohen Vertreter des ISC unterstützt jedoch ihre Thesen, so die „Daily Mail“, die ausführlich über einige der ranghohen Vertreter schreibt: Ein großer Anteil der männlichen Geistlichen verbreite demnach islamischen Fundamentalismus, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und Antisemitismus.

Beispiele:

► Maulana Abu Sayeed, ranghoher islamischer Richter des ISC, habe erklärt, dass es keine Vergewaltigung innerhalb der Ehe gebe. Viele Frauen würden lügen, „weil sie diese Idee der sogenannten Gleichberechtigung hätten“

► Shaykh Haitham al-Haddad, bis vor einem Jahr ranghoher ISC-Vertreter, nannte Mädchenbeschneidigung eine „Ehre“ und habe erklärt, dass es kein Mindestalter für Heiraten geben sollte. Juden nannte er die „Nachfahren von Affen und Schweinen“.

► Shaykh Suhaib Hasan, Mitbegründer des Rates, dessen Verhandlungen Zee ebenfalls beiwohnte, habe erklärt, dass Scharia-Gesetze in ganz Großbritannien herrschen sollten. Das Land wäre sicherer, wenn man Ehebrecher steinigte und Dieben die Hand abhackte, zitiert die „Daily Mail“.

Petitionen gegen diskriminierende Gesetzgebung

In den vergangenen Jahren wuchs in Großbritannien der Protest gegen die islamischen Gerichte, Kritiker befürchten die Unterstützung von Extremisten durch diese sowie die Aushöhlung der Menschenrechte.

Erst vergangenen Donnerstag hat eine Gruppe von 150 Frauenrechtsaktivisten und anderen NGOs eine Petition in dieser Sache an Premierminister David Cameron überreicht. Ihre Forderung: Scharia-Gerichte sollen nicht mehr in Scheidungs- und anderen Familien-Angelegenheiten entscheiden, weil sie „verletzlichen Frauen und Kindern den Zugang zu Gleichberechtigung und Menschenrechten verweigern“, berichtet die „Daily Mail“.

Dem House of Lords liege eine Gesetzesvorlage von Baroness Caroline Anne Cox vor, laut derer Scharia-Gerichte garantieren sollen, dass ihre Entscheidungen mit dem Gleichheits-Gesetz kompatibel sind. Männer sollen also in Angelegenheiten des Eigentums- und Erbrechts nicht mehr bevorzugt werden.

Eine neue Studie der Universität Erlangen untersuchte die Existenz von Scharia-Gerichten in Berlin. Es sei nicht erkennbar, dass es eine fest gefügte Struktur für Streitlösungen jenseits der offiziellen Gerichte gebe. Die Studie beruht auf rund 90 Interviews.

http://www.bild.de/politik/ausland/scharia/reportage-scharia-gerichte-in-grossbritannien-43795672.bild.html

Neue Enthüllungen über ISIS-Paten John McCain

POSTED ON 15. DEZEMBER 2015 politaia.org

Wie John McCain Obamas Krieg gegen den ISIS sabotierte von Gordon Duff – Übersetzung von politaia In Washington kam eine […]

Wie John McCain Obamas Krieg gegen den ISIS sabotierte

von Gordon Duff – Übersetzung von politaia

In Washington kam eine Geschichte an das Tageslicht, wie der vom korrupten amerikanischen Kongress zur Aufsicht über diePentagon-Programme bestellte Senator John McCain die “Bombenkampagne der Koalition” seitens der Obama-Administration sabotieren ließ. McCain und die Schlüsselpersonen des rechten Extremistenflügels hatten in Tateinheit mit den türkischen, israelischen und saudischen Geheimdiensten einen “politischen Schild” über Zielobjekte gegen die Terroristen in Syrien und imIrak gelegt; diese Tatsache frustrierte amerikanische Piloten, die durch Androhung von Gefängnisstrafen oder Schlimmeres zum Schweigen gebracht wurden.

Berichte von Piloten und Quellen aus der gesamten Kommandokette des Pentagon liefern dazu eine interessante Erklärung. Wenn man sich die jahrelange Erfahrung der Amerikaner bei präzisen Luftschlägen und die gewaltigen Überwachungs- und Aufklärungsmöglichkeiten des größten Militärapparates der Welt vor Augen hält, ist das amerikanische Versagen bei der Bekämpfung des ISIS und seiner zahlreichen Schwesterorganisationen nicht zu erklären.

Amerikanische Piloten, welche über Syrien und dem Irak flogen, haben ihre Geschichte unter vorgehaltener Hand schon seit über einem Jahr preisgegeben, aber keine Nachrichtenagentur berichtet darüber. Sie sagen, sie seien über vierspurige Öltanklastwagenkonvois geflogen und man befahl ihnen, zu schweigen.

Sie berichten über mysteriöse Abwürfe von Nachschub für den ISIS und al-Nusra und mussten auch darüber schweigen.

Aber die häufigsten Erzählungen betreffen riesige Parkflächen, die voll mit hunderten oder gar tausenden von Humvees, Abrams-Panzern, Artilleriekanonen und Nachschubtransportern aller Art standen, und das alles auf Befehl des Pentagons.

In früheren Bombenkampagnen im Irak und in Afghanistan verursachten amerikanische Piloten und Drohnenoperatoren zugegebene “Kollateralschäden” in einer Höhe von 50%, manche schätzen sogar 90%. Das könnte der Grund dafür sein, dass sowohl “echte Cockpitpiloten” wie auch Drohnenoperatoren den Befehl erhielten, sich zurückzuhalten, wenn es sich um heikle Angriffsziele handelte.

Aber in diesem Falle, so  sagen[die Piloten], sei es nicht so. Viele dieser Ziele seine vollkommen offen oder sie wären es wert, das Risiko einzugehen. Tatsächlich sind viele Piloten vollkommen demotiviert, da sie die “fetten Ziele” immer wieder unter sich sehen, aber stattdessen zu Straßensperren und aufgegebenen Gebäuden geschickt werden.

McCain, Vorsitzender des mächtigen Senatskomitees der Streitkräfte (Armed Services Committee), hat Amerikas Kapazitäten bis zu dem Punkt stranguliert, dass nicht mehr genügend Munition verfügbar ist. Amerika fliegt mit veralteten F-16 Einsätze überSyrien und dem Irak, die vor kurzem für eine verbesserte Allwettertauglichkeit umgerüstet wurden und die mit typischen 2. Weltkriegs-Eisenbomben beladen werden.

Bemerkenswert ist, dass McCains private Ausflüge nach Syrien (auf denen er sich mit den Anführern des ISIS und von al-Nusratraf) starke Parallelen mit seinen früheren Aktionen in Vietnam aufweisen, wo er als Kriegsgefangener nordvietnamesische Luftabwehreinheiten darin ausbildete, amerikanische Flugzeuge abzuschießen; er gab sich für Dutzende anti-amerikanischer Propagandasendungen her.

McCain wurde von Nixon begnadigt, als ihm das Kriegsgericht drohte. Seine Akte wurde versiegelt und von der Presse weißgewaschen.

Sabotierte Operationen

Amerika hält zur  Türkei, weil es einen Luftwaffenstützpunkt für seine Operationen in Syrien und im Irak benutzt, so dass bei den Bombardierungseinsätzen unnütze Zeitverluste vermieden werden und Flugzeuge in der Luft aufgetankt werden können; denn die amerikanischen Flugzeugträger werden nun in ihren Häfen zurückgehalten und unternehmen nur noch kleinere Ausflüge in den Pazifik oder den Indischen Ozean. Dies passiert alles auf Befehl von McCain.

Sogar der riesige Militärflughafen in Katar, Heimat der schweren B1B und B52-Bomber (man sah sie über Kobane), ist nun “eingefroren” und “gesperrt” für Anti-ISIS-Operationen.

Stellen wir eine These auf

Wenn man die anonymen Aussagen von einem halben Dutzend Piloten hernimmt und daraus eine Muster ableiten will……… Wir nahmen folgende Faktoren zu Hilfe:

  • traditionellerweise berichten die USA  wenig über Kollateralschäden; die ausländische Presse ist da offener. Seltsamerweise gibt es beinahe keine Berichte von Kollateralschäden durch US-Flugzeuge mit der Ausnahme von syrischen und russischen Berichten, in denen behauptet wird, dass Flugzeuge der Koalition aktive Luftunterstützung für den ISIS und für die Al-Nusra-Front leisten, Elektrizitätswerke bombardieren und “aus Versehen” Einheiten der syrischen Armee angreifen, die sich in kritischen Operationen befinden.
  • Wenn man das Potential der USA mit ihren fortschrittlichen Waffen und der verfügbaren Luftflotte im US-Bestand von über 1000 Maschinen in Betracht zieht, sollten sie alle Truppenbewegungen und jeglichen Nachschub in Syrien und im Irakinnerhalb von zwei Wochen unmöglich gemacht haben. Aber ein Jahr später sind die Militärkonvois des ISIS auf den Straßen Iraks so sicher wie zuhause in Mutters Schoß.
  • Das Versäumnis, Amerikas A10- “Warzenschwein”-Geschwader in den Irak zu verlegen, ist mehr als seltsam, es ist geradezu kriminell, denn diese Flugzeuge sind die einzigen, mit denen die Öl-Konvois und andere ISIS-Transporte vernichtet werden könnten.
  • Die Tatsache, dass Russland innerhalb einiger Wochen hunderte von “fetten” Zielobjekten, also Kommandozentren, Treibstoff- und Munitionslager, Ausrüstungslager und Ausbildungslager, zerstören konnte, also Ziele, die bereits während der gesamten Bombenkampagne der Koalition in Betrieb waren, spricht Bände für die Korrektheit der Berichte der amerikanischen Piloten, denen befohlen wurde, zu schweigen..
  • Die Weigerung der USA, Daten von Zielobjekten mit den Russen auszutauschen, könnte mehr sein, als nur Politik. Würden diese Daten ausgetauscht, würden sie Strukturen der Täuschung und Irreführung offenlegen, welche unserer Meinung nach unausweichlich zur Aufdeckung des von den USA angeführten Bombenprogramms als eine Augenauswischerei führen.

Das politische Rätsel, welches nur wenig Leute außerhalb Washingtons verstehen, mündet in der Frage, wie ein amerikanischer Politiker wie McCain das Weiße Haus beherrschen oder sogar überstimmen kann, wobei McCains langfristige Motive jeglicher Art sein können, sei es Hochverrat, persönliches Gewinnstreben oder etwas, was er weiß, aber wir nicht.

Die Antwort darauf ist nicht einfach. Amerikanische Militärkommandeure sind von Haus aus  – und aus unserer Sicht zum größten Teil – hinterhältige, nicht-loyale und verschwörerische Menschen.

Seit Obama gewählt wurde, wird Washington von Gerüchten über einen Militärputsch überflutet. Im wahrsten Sinne des Wortes sind tausende von Offizieren wegen aller möglichen Vorwürfe – sexuelle Übergriffe, Spielsucht oder Inkompetenz – “kassiert” worden, in Wahrheit wegen Hochverrats.

Seit Jahrzehnten glaubte man, dass AIPAC – die Israel-Lobby in Washington – den amerikanischen Kongress, die Presse und das amerikanische Militär kontrollieren. In den letzten Monaten jedoch wurde klar, dass der AIPAC immer in Übereinstimmung mit dem türkischen Geheimdienst und der mächtigen Saudi-Lobby handelte.

So wie Al-Kaida von einer “Terrorgruppe” zum “loyalen amerikanischen Verbündeten” mutierte und dabei ein ganzes Jahrzehnt von Verschwörungstheorien zum Mainstream-Thema machte, kommt die Aufdeckung der israelischen, türkischen und saudischen Allianz mit der amerikanischen Rechten und ihrer Verbandelung mit dem ISIS nun in den Fokus.

…..es kommt noch mehr ans Tageslicht, nämlich dass die amerikanische Luftwaffe in Wahrheit die Luftwaffe des ISIS sein könnte.

Eine andere Erklärung wäre wünschenswert, aber nach dem Stand der Dinge nicht wahrscheinlich.

Quelle: http://journal-neo.org/2015/12/14/how-john-mccain-crippled-obama-s-war-on-isis/

http://www.politaia.org/terror/john-mccain-der-mann-des-isis/

Die Folgen der ‚Befreiung‘

Flagge der Ukraine und Russlands

Bild: neopresse.com

Von: http://antikrieg.com/

German Foreign Policy

KIEW/BERLIN (Eigener Bericht) – Fast zwei Jahre nach dem von Berlin unterstützten Umsturz in Kiew ziehen Experten eine gleich in mehrfacher Hinsicht verheerende Bilanz der Entwicklung in der Ukraine. Das belegen aktuelle Studien in den an der Universität Bremen publizierten „Ukraine-Analysen“. Demnach ist die Wirtschaft des prowestlich gewendeten Landes katastrophal eingebrochen und droht aufgrund der politischen Unwägbarkeiten noch weiter abzustürzen. Die Krise hat zu einem Rückgang der Reallöhne um mehr als 30 Prozent geführt; die Preise für Lebensmittel sind im laufenden Jahr um 34 Prozent gestiegen, die Wohnkosten haben sich seit der Unterstellung des Landes unter westliche Dominanz verdoppelt. Ein Drittel der Ukrainer kann sich die notwendigen Nahrungsmittel nicht mehr leisten; lediglich der Konsum von Brot und Kartoffeln bleibt annähernd konstant. Gleichzeitig dauern Nepotismus und Korruption auch unter der neuen Regierung an und drohen breite Proteste hervorzurufen. Weniger als ein Drittel der Bevölkerung äußert noch „Vertrauen“ gegenüber Staatspräsident Petro Poroschenko; seine „Vertrauensbalance“, die statistische Differenz zwischen Zustimmung und Ablehnung, liegt noch unter derjenigen für Staatspräsident Wiktor Janukowitsch im Dezember 2013. Die „Vertrauensbalance“ für Regierung und Parlament hat sogar ein – unter Janukowitsch nie gekanntes – Langzeittief erreicht.

Lage in Kiew erneut eskaliert | Bildquelle: AFP

tagesschau.de

Ökonomisch abgestürzt

Fast zwei Jahre nach dem von Berlin unterstützten Umsturz in Kiew bilanzieren Experten in den an der Universität Bremen publizierten Ukraine-Analysen die Entwicklung des Landes. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Die ökonomische Lage ist desaströs. Das ukrainische Bruttoinlandsprodukt, das bereits 2014 um 6,8 Prozent eingebrochen ist, stürzt noch weiter ab; Fachleute schätzen den Rückgang im Jahr 2015 auf um die elf Prozent. Im kommenden Jahr könne es eventuell wieder ein leichtes Wachstum zwischen einem und zwei Prozent geben, heißt es – dies aber nur dann, wenn es nicht erneut zu politischen Erschütterungen komme, etwa zu einem Bruch des Waffenstillstands im Osten der Ukraine. Dies allerdings sei ziemlich ungewiss. Ein hoher Schuldenstand belastet das Land; eine Zunahme ausländischer Direktinvestitionen halten Experten „angesichts der noch sehr fragilen Gesamtlage“ für „derzeit nicht realistisch“. „Westliche Banken“ zögen sich im Gegenteil „weiterhin eher aus dem Land zurück“. Die Entwicklung der Exporte sei ernüchternd. Während die Ausfuhren nach Russland stark eingebrochen seien, habe „der einseitig gewährte Marktzugang in die EU“ bislang nichts eingebracht; der ukrainischen Wirtschaft fehlten vor allem „in der Breite wettbewerbsfähige Produkte für den EU-Binnenmarkt“. Immerhin sei es gelungen, das Außenhandelsdefizit zu senken: Die massive Abwertung der Hrywnja habe ausländische Waren so stark verteuert, dass ihr Absatz und damit auch der Gesamtimport dramatisch eingebrochen sei und das niedrige Niveau der Exporte nicht mehr nennenswert übersteige.[1]

 

Extreme Armut

Die sozialen Folgen des ökonomischen Zusammenbruchs sind verheerend. „Laut Angaben des ukrainischen Statistikamtes haben sich die Reallöhne in der Ukraine seit Ende 2013 um mehr als 30 Prozent verringert“, heißt es in den Ukraine-Analysen. Der monatliche Durchschnittslohn ist von rund 280 Euro im Jahr 2013 auf 156 Euro im Oktober 2015 gefallen. Jeder zehnte Ukrainer muss sich mit einem Einkommen unterhalb des offiziellen Existenzminimums (54 Euro) begnügen, das allerdings nach allgemeiner Auffassung auch nicht annähernd zum Überleben ausreicht. Weil die Durchschnittsrente (79 Euro) ebenfalls kein Auskommen ermöglicht, ist Erwerbsarbeit unter Rentnern verbreitet. Dabei wird arbeitenden Pensionären seit April 2015 die Rente um 15 Prozent gekürzt. Oft werden Löhne nur mit Verspätung oder gar nicht gezahlt; der Lohnrückstand hat sich im Verlauf des Jahres 2014 verfünffacht. Die Ukraine-Analysen resümieren: „Das Ausmaß der extremen Armut ist dramatisch gestiegen.“ Besonders betroffen seien neben den Rentnern „kinderreiche Familien und die ländliche Bevölkerung“.[2]

 

Brot und Kartoffeln

Schwer wiegt im Alltag vor allem die dramatische Teuerung bei Nahrungsmitteln, Medikamenten, Wasser und Heizung. Offiziellen Angaben zufolge stiegen die Lebensmittelpreise im Jahr 2014 um rund 25 Prozent; dieses Jahr ist sogar ein Anstieg um 34 Prozent zu verzeichnen. „Umfragedaten weisen darauf hin, dass die Menschen ihren Konsum entsprechend verringern“, heißt es in den Ukraine-Analysen: „Es werden insgesamt weniger Obst, Fleisch, Fisch, Eier, Zucker, Milchprodukte und andere Lebensmittel konsumiert“; lediglich der Verbrauch von Brot und Kartoffeln bleibe „relativ unverändert“. „Etwa einem Drittel der Bevölkerung“ fehle „die Möglichkeit, notwendige Nahrungsmittel zu kaufen“; dabei könnten sich „Familien mit Kindern insgesamt weitaus weniger Lebensmittel pro Person leisten als Familien ohne Kinder“. Die Preise von Medikamenten und anderen Produkten der medizinischen Versorgung seien ebenfalls um mehr als 30 Prozent gestiegen. Strom und Wasser seien um 50 bis 70 Prozent teurer geworden, Gas koste mittlerweile dreimal so viel wie 2013. Im Ergebnis hätten sich „die Wohnkosten fast verdoppelt“. „Vor dem Hintergrund schleppender Reformen“, urteilt eine Expertin, „kann ein weiteres Absinken des Lebensstandards zu sozialen Spannungen im Land führen.“[3]

 

Oligarchen und Korruption

Umso schwerer wiegt, dass nicht einmal die auf dem Majdan breit geforderte und von der Kiewer Umsturzregierung lautstark angekündigte Bekämpfung der Korruption wirklich Fortschritte erzielt. Staatspräsident der prowestlich gewendeten Ukraine ist ein Oligarch, der neue Ministerpräsident entstammt dem alten ukrainischen Polit-Establishment.[4] Das am 16. Oktober 2014 in Kraft getretene Gesetz „Über die Säuberung des Regierungsapparates“, das die Korruption habe beseitigen sollen, habe sich als überaus problematisch erwiesen, heißt es in den Ukraine-Analysen. Es widerspreche zentralen Richtlinien des Europarats und führe nicht zum Ziel. „Nepotismus und Korruption“ grassierten weiter; „zudem zeugt die selektive Anwendung des Gesetzes vor allem davon, dass politische Zweckmäßigkeiten und persönliche Ergebenheiten bei der Postmaidanregierung weiter Vorrang vor Verfassung und Gesetz haben“. „Mehr als zwei Drittel der Ukrainer waren im Juni … davon überzeugt, dass die Regierung die Lustration nur imitiert“, heißt es, „und weitere 16 Prozent bezweifelten, dass überhaupt eine Form von ‚Reinigung‘ des Staatsapparates stattfinde“. Der „Unmut“ wachse und werde sich möglicherweise auch in Protesten artikulieren – „vor allem angesichts der beständig schlechten wirtschaftlichen Lage ohne Aussicht auf spürbare Verbesserungen in absehbarer Zeit“.[5]

 

Die Vertrauensbalance

Wie groß das Protestpotenzial in der Ukraine ist, das sich gegenwärtig noch durch Agitation gegen Russland weitgehend nach außen ablenken lässt, zeigen jüngste Umfragen in der Bevölkerung zum „Vertrauen in die politischen Institutionen“. Die Umfragen können nicht in den Verdacht gerückt werden, von Russland nahestehenden Kräften frisiert worden zu sein: Sie stammen von zwei bekannten prowestlichen Instituten und sind in den keinesfalls prorussischen Ukraine-Analysen abgedruckt worden.[6] Ihnen zufolge erklärten im Sommer 2015 29,5 Prozent der Ukrainer, sie vertrauten Staatspräsident Petro Poroschenko, während 62,5 Prozent dies verneinten. Die „Vertrauensbalance“ – eine statistische Größe, die von der Zustimmung die Ablehnung abzieht – lag damit für Poroschenko bei minus 33 Prozent, klar unterhalb des Vergleichswerts für den damaligen Staatspräsidenten Wiktor Janukowitsch im Dezember 2013 (minus 27 Prozent). Die „Vertrauensbalance“ für die ukrainische Regierung (minus 56 Prozent) und diejenige für das Parlament (minus 63 Prozent) haben heute – unter Janukowitsch nie dagewesene – Minusrekorde erreicht. Gleiches gilt für Polizei (minus 57 Prozent), Gerichte (minus 67 Prozent) und Staatsanwaltschaft (minus 67 Prozent). Sogar die „Vertrauensbalance“ der ukrainischen Medien, die unter Janukowitsch stets bei plus 20 Prozent oder mehr gelegen hatte, näherte sich im Juli dem Nullpunkt und ist inzwischen womöglich sogar ins Minus gerutscht. Zu den wenigen Institutionen, die noch über eine positive „Vertrauensbalance“ verfügen, gehören neben der Kirche (34 Prozent) vor allem die Freiwilligenbataillone (16 Prozent), also tendenziell reaktionäre und – im Falle der Bataillone – nationalistische und in Teilen faschistische Kräfte, auf denen in der prowestlich gewendeten Ukraine das letzte Vertrauen der Bevölkerung ruht.

http://antikrieg.com/aktuell/2015_12_15_diefolgen.htm

Naher Osten: Kriegstreiber und Terroristen-Paten verbünden sich

Peter Orzechowski

Noch gestern hatte US-Präsident Obama mehr militärische Hilfe für die internationale Anti-IS-Allianz eingefordert und prophezeit: Den Bodentruppen der US-Verbündeten stünden schwere Kämpfe bevor. Heute verkündet Saudi-Arabien eine Militärallianz mit Dutzenden muslimischen Staaten. Die Neuordnung des Nahen Ostens durch einen großen Krieg beginnt.

Insgesamt würden dem Bündnis 34 Nationen angehören, teilte das saudische Königreich in einer über die staatliche Nachrichtenagentur SPA verbreiteten Erklärung mit. Das sunnitische Saudi-Arabien werde die Führung der Allianz übernehmen. In der saudischen Hauptstadt Riad soll ein gemeinsames Zentrum zur Koordinierung und Unterstützung von Militäreinsätzen eingerichtet werden.

Wie weitgehend diese islamische Militärallianz tätig werden will, sagte der Vize-Kronprinz und Verteidigungsminister des Landes, Mohammed bin Salman, auf einer Pressekonferenz: Das neue Bündnis solle nicht nur gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) vorgehen, sondern gegen »jede terroristische Organisation, mit der wir konfrontiert werden«. Aktionen vor allem in Syrien und im Irak würden international abgestimmt.

Es geht nicht um den IS, sondern um die Neuordnung des Nahen Ostens

Ein Blick auf die Teilnehmerländer der Allianz zeigt, worum es dem Militärbündnis in Wirklichkeit geht: Da ist der IS-Unterstützer Türkei. Ankara erhofft sich Gebietsgewinne im Irak und in Syrien.

Dann sind dabei Saudi-Arabien und seine benachbarten Golfstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate. Sie wollen mit der Allianz ihren größten Rivalen, den schiitisch geprägten Iran mit seinen Verbündeten Irak und Syrien, endlich in die Knie zwingen. Genau das, was ihnen in den bisherigen Stellvertreterkriegen in Syrien und im Jemen nicht gelungen ist.

Ebenfalls Teil des Bundes ist das westafrikanische Mali, in dem NATO-Truppen – unter anderen die Bundeswehr – operieren. Auch die Krisenstaaten Tschad, Somalia und Nigeria sind dabei.

Oder Libyen, das sich gerade zur neuen IS-Kommandozentrale entwickelt. Auch der Jemen, in dem die Saudis bereits seit März Krieg führen. Besonders alarmierend: Die hochgerüstete Atommacht Pakistan gehört ebenfalls dem Bündnis an.

Es ist hinreichend belegt, dass Saudi-Arabien, die Türkei und einzelne Emirate in den vergangenen Jahren verschiedene Terrorgruppen umfangreich finanziert haben. Darum ist auch klar, dass es dem Bündnis keinesfalls – wie angekündigt – um den Kampf gegen den Terror geht.

Wenn man die Entwicklungen der letzten Wochen betrachtet, dann sieht man, dass die neue Allianz vielmehr gegen das derzeit sehr erfolgreiche Bündnis Russlands mit Syrien, dem Irak und dem Iran gerichtet ist. Weil der NATO-Staat Türkei Teil der Allianz der Saudis ist, kann davon ausgegangen werden, dass sowohl die NATO als auch die USA in die Pläne eingebunden sind.

Genau hierin liegt die Bedeutung dieser heutigen Ankündigung: Aus dem regionalen Krieg um Syrien und den Irak und dem angeblichen Kampf gegen den IS wird jetzt ein umfassender Krieg zweier Blöcke.

Und Deutschland ist durch seine – angeblich aus Bündnistreue zu Frankreich – verkündete Kriegsteilnahme aufseiten der neuen Allianz, ebenso wie etliche andereNATO-Mitglieder. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen, dass in einem derart ausgeweiteten Krieg die von den USA seit Langem geplante Konfrontation der NATO mit Russland ausgelöst werden kann – vielleicht sogar via Pakistan mit Atomwaffen. Das Geplänkel ist vorbei. Nahost wird zum großen Krieg eskalieren.

Aus dem US-Geheimkrieg gegen Syrien wird ein Weltkrieg

Antidemokratische Kriegshetzer und deren kranke Fantasien

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Was zuerst wie ein Bedrängnis gegen Syrien aussah, hat sich in den Jahren zu einem veritablen Weltkriegs-Szenario entwickelt. Bevor man zu einer chronologischen und erklärenden Zusammenfassung kommt, muss man zuvorderst den Impetus der USA als Welt-Hegemon verdeutlichen. Die USA als ausführender Militär-Staat der Welt-Herrscher-Clique folgt ihrer Diktion der alleinigen Herrschaft durch taktische, strategische, militärische, finanztechnische und wirtschaftliche Repression gegen jeden Staat, der es wagt, dem Befehl der USA nicht zu gehorchen oder sich zu widersetzen.

Die USA haben als mutierte Kriegs-Nation die ganze Welt zurückversetzt ins 12. Jahrhundert, in das Jahrhundert der Raubritter, Kreuzzügler und kriminellen Politiker. Recht gibt es nicht mehr. Gesetzbücher taugen nicht mehr. Verfassungen werden ausgesetzt oder ignoriert. Die sogenannten Eliten re-gier-en mit Faustrecht, Lügenpresse und Repression, Autokratie und Krieg. Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs hat die USA in mehr als 40 farbigen Revolutionen, Kriegen und Regime-Changes die Welt umgeformt in Vasallen-, Gefügige- und Widerstands-Staaten. Die NEW-WORLD-ORDER soll die ‚one-world‘ erschaffen – und dazu ist jedes, auch das undenkbarste Mittel recht.

Schon 2007 gab es US-Anstrengungen, den Mittleren Osten zu destabilisieren und nach den hegemonialen Bedürfnissen der Clique neu zu formieren. Systematisch wurden zusammen mit Israel sektiererisch-muslimische Gruppen aufgebaut, trainiert und ins Land gebracht, um Unfrieden zwischen den sowieso realisierenden Moslems zu stiften. Teile und herrsche, dränge unterschiedliche Gruppen gegeneinander und stifte so breit verankerte Unruhe, bis sich die Unruhe gegen den ‚gemeinsam vereinten Feind‘, die syrische Regierung, richtet. 2007 hat das der Pulitzer-Preisträger Seymor Hersh in seinem Stück ‚The Redirection‘ öffentlich gemacht.

Die USA und Frankreich haben gemeinsam den Zerstörungs-Pakt gegen Syrien entwickelt, getrennt vorangetrieben und finden sich nun in der Anti-ISIS-Front wieder vereint, um den syrischen Staat komplett zu zerlegen. Das wir die USA als Welt-Störer kennen, ist eine Banalität. Das aber Frankreich eine pro-aktive zerstörerische Rolle im Kampf ums Öl spielt, ist verwunderlich. Haben doch die Franzosen mit der Beobachtung und Eingrenzung ihrer ehemaligen Kolonial-Staaten in Afrika genug zu tun. Frankreich hat seine zugewiesene Aufgabe im Theaterstück mit Bravour und Verve verfolgt: die Kurden (unter Barzani) davon zu überzeugen, dass es an der Zeit wäre, einen eigenen Kurdenstaat zu errichten. Weder in der Türkei, noch im Irak, sondern in Syrien, weil die Minimierung und Verkleinerung des Großstaates Syrien ins Öl-Raubbau-Konzept passt. Der Plan war und ist, alle Kurden aus den türkischen und irakischen Regionen dann in den neuen Kurdenstaat zu translozieren.

Im Jahr 2011 vereinbarten Juppé aus Frankreich und Davutoglu aus der Türkei die Schaffung eines neuen Staatengebildes Kurdistan und eines neuen Sunniten-Staates. Beide im Grenz-Raum Nord-Osten Syriens und des nord-westlichen Irak. Die Vorstufe der generellen Aufteilung des syrischen Reiches. Syrien war früher das größte Reich neben dem Euphrat-und-Tigris-Staat Irak, es reichte vom heutigen Israel über den Libanon am Mittelmeer bis zur und in die Türkei. Syrien galt als der einzige muslimische Staat, in welchem alle Glaubens-Diversitäten friedlich miteinander kooperierten und lebten. Bis in die Neuzeit war es das Bestreben Assads (er ist ein alevitischer, also aufgeklärter Moslem), allen Religionen eine friedliche und prospektive Heimat zu geben- mit guter Schulbildung, mit ausreichend Handwerk und einer allen dienenden Öl- und Gas-Industrie. Genau das hat die Hegemonialmacht USA erbost. Denn die USA haben zeitlebens mehr Öl verbraucht als sie selbst besaßen und deshalb musste der weltweite Raubzug um Öl beginnen. Allein die Aufrechterhaltung der Militär-Maschinerie als Hauptverbraucher des Öls verlangt wegen immer neuer Kriege immer neuen Nachschub: ein Kreislauf des Schreckens und der Räuberei.

2014 trafen sich der Kurdenführer Salih Muslim mit Erdogan und Hollande, um die Zerstückelung Syriens (die erste Aufteilung 1916+1920 Sykes-Picot-Abkommen) zu besprechen und den Plan zu fassen, die Christen aus Nord-Syrien zu verbannen oder zu vernichten, den Sunniten ein eigenen Reich zuzumessen und einen Kurdenstaat in Syrien zu errichten.

Die USA haben seit 2011 immer wieder unter erheblichen finanziellen Aufwendungen die von ihnen installierten Terror-Gruppen gepflegt, mit Gerät und Munition versorgt, mental und militärisch unterwiesen und ausgerichtet, so dass der syrische Staat langsam aber sicher am Zerfallen war. Intern (also im Pentagon, im DoD, beim Präsident, im CIA) sprechen die USA immer schon über den ‚Krieg gegen Syrien‘; die Ausrede ‚Krieg gegen den Terror, insbesondere gegen den ISIS‘ kommt erst Ende 2014 ins Spiel, als die Weltöffentlichkeit durch Russlands anlaufende Intervention und die false-flag-operations in Europa und USA ruchbar werden. Es macht sich halt besser, wenn der Krieg gegen einen seit 2001 künstlich erdachten Feind geführt wird statt gegen einen friedlichen Staat.

Denn bisher waren alle Anschuldigungen gegen Assad ins Leere gelaufen, hatten sich alle als Schein-Erklärungen erwiesen und hatten die USA als den wahren Störenfried gekennzeichnet. Da die USA keinen Krieg mehr alleine führen kann und will (Kosten!), musste also eine Allianz der Terror-Bekämpfer geschaffen werden. Die Dummbeutel und Vasallen der Hegemonialmacht USA (Katar, Saudis, NATO, EU) waren selbstredend sofort dabei und so rückte der Startpunkt für eine General-Invasion mit Bodentruppen und Luftstreitkräften immer näher. Bis Syrien ganz offiziell über die UN den Beistand von Russland ersuchte und durch die UN bekam. Russland brachte innerhalb einer Woche zwei Fliegerstaffeln plus Mannschaft nach Syrien auf seinen angestammten Militär-Stützpunkt (nahe Latakia) und führte präzise Schläge gegen den bald nur noch schattenhaften ISIS aus.

Die USA beschwerten sich, dass Russlands Bombardement ‚ihren Besitz‘ zerstören würde und offenbarte damit, dass sie die Eigentümer, Betreiber und Finanziers der Terrorgruppen (genannt ISIS) sind. Ihre ‚langsam-dahinbrechen-Strategie‘ des Staates Syrien war damit offiziell aufgeflogen. Mindestens musste nun das Gesicht gewahrt werden und es bedurfte nur eines kleinen Attentats in Paris, um ganz Europa, die NATO und die Welt zum Kampf gegen den ISIS zu vereinen- ein gefingertes, böses Schurkenstück. Russland war wie immer um diplomatisches Ringen bemüht: eine Friedenskonferenz sollte den ganzen Kriegs-Zirkus beenden und Syrien wieder befrieden. Vordergründig mussten die WEST-Allianzen dem zustimmen, obwohl sie es tatkräftig boykottierten und gleichzeitig an neuen Fronten Unruhe stifteten.

Mit Erlaubnis der USA beutete der ISIS großflächig die Ölreserven Syriens im Nordosten aus und verscherbelte diese Ware, um täglich Millionen-Einnahmen zu erzielen, die sofort in neue Waffen und Munition umgesetzt wurden. Nicht verwunderlich, dass der Sohn Erdogans als Eigentümer sowohl der Transport-Armadas als auch der Logistik-Firmen und Umschichter in den türkischen Häfen ist und den illegalen Öl-Handel zu eigenen Millionen-Einnahmen forciert. Ebensowenig erstaunlich ist, dass Israel für den Verkauf des Raub-Öls aus türkischen oder israelischen Häfen sorgt. Russland hat auch dies illegale Treiben tatkräftig unterbunden, indem Kolonnen LKW, Abfüllanlagen sowie Transit-Stationen bombardiert wurden. Auf diese Weise hat sich das Finanzvolumen für die ISIS (und Erdogan-Sippe) auf ein Drittel (nur noch ca. 1 Mio. $/ Tag) der vorherigen Höhe verringert. Die Rache Erdogans kam sofort. Mit Duldung der USA schoss die türkische Luftwaffe einen russischen Bomber in Syrien ab und zerstückelte einen der ausgestiegenen Piloten auf bestialische Art. Russland legte Beschwerde bei der UN ein- wie üblich folgte keine Sanktion der UN, im Gegenteil: Frankreich und England bekamen in einer Resolution 2249 das Recht, sich gegen Terrortruppen selbst zu verteidigen. Fälschlicherweise und gegen das Recht interpretieren beide Staaten diese Resolution als genehmigte Aufforderung für Bombereinsätze in Syrien, was aber illegal ist, da Syrien keinen Krieg gegen Frankreich oder England führt. Ebenso wie die illegale Anwendung des Artikels 51 (Selbstverteidigung, Charta der Vereinten Nationen) und Artikel 42(7) EUV zum Beistand anderer EU-Länder im Kriegsfall fallen also Frankreich und England zusammen mit der NATO in Syrien ein, während die Türkei in den Irak einmarschierte und Camps bezog. Trotz lautem Protest vor der UN – wieder mal keine Aktion! – verließen die türkischen Truppen den Irak nicht. Die USA haben vor, zusammen mit neu herbeigeschafften Truppen ( mehr als 3000 Mann zuzüglich zu denen, die bereits in der Türkei stationiert waren) auch wieder in den Irak einzumarschieren, um von dort aus Syrien und die Bildung des Sunniten-Staates herzustellen

Bitte hier weiterlesen:

https://buergerstimme.com/Design2/2015/12/aus-dem-us-geheimkrieg-gegen-syrien-wird-ein-weltkrieg/

Israel erhält sein fünftes steuerfinanziertes U-Boot von Deutschland

15. Dezember 2015

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Israel wird voraussichtlich in Kürze sein fünftes U-Boot von Deutschland erhalten. Laut der Nachrichtenagentur Emirates 24, soll dieses U-Boot, das zu den modernsten und teuersten seiner Klasse gehört, 400.000.000,- € kosten.

Deutschland finanziert das Boot der Dolphin-Klasse zu einem Drittel mit Steuergeldern mit – das sind geschätzt 165 Millionen Euro. Israel erhielt das vierte in Deutschland hergestellte U-Boot der Dolphin-Klasse, das mit nuklearen Sprengköpfen mit einer Reichweite von 4’500 Kilometern bestückt werden kann, bereits im Mai 2012. Israel kaufte von Deutschland sechs U-Boote, die bis 2019 geliefert werden sollen.

Bereits im Rüstungsexportbericht für 2014 hatte die Bundesregierung darauf verwiesen, dass das U-Boot für Israel als größter Einzelposten die Summe der tatsächlichen Ausfuhren 2014 auf 1,283 Milliarden Euro erhöht hatte (Krieg ist Frieden! Waffenexporteure ohne Grenzen (Videos)).

Israel ist im Gegensatz zu vielen anderen Ländern dem Atomwaffensperrvertrag nicht beigetreten und macht keine Angaben zu seinem nuklearen Potenzial (Frankreich, Israel und die Atombombe (Videos)).

Indem die Bundesregierung atomwaffenfähige U-Boote an den Nicht-Signatarstaat Israel liefert, schwächt sie den ohnehin international gering geschätzten Atomwaffensperrvertrag und trägt zur Eskalation der Spannungen im Nahen und Mittleren Osten bei (Israelische Zeitung: “Werft 30 Atombomben auf Iran, Deutschland und Ruhe ist für 1000 Jahre”).

Literatur:

Breaking the Silence: Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten von Breaking the Silence

Palästina: das Versagen Europas von Stéphane Hessel

Atommacht Israel von Seymour M. Hersh

Quellen: PublicDomain/theeuropean.de/Iran German Radio am 15.12.2015

Israel erhält sein fünftes steuerfinanziertes U-Boot von Deutschland