Syrische Armee auf dem Vormarsch: In zwei Tagen acht Dörfer befreit

Russischer Jagdbomber SU-34 Suchoi. (Bild: youtube)

Russischer Jagdbomber SU-34 Suchoi. (Bild: youtube)

in Contra-Spezial, Naher Osten 2. November 2015 4 Comments

Während die gängigen Medien aus Sicht russischer Militärs Desinformation gegen den Russland-Einsatz verbreiten, vermeldete Generaloberst Andrej Kartpolow, dass Syriens Armee bereits 50 Dörfer und Siedlungen von Terroristen befreite. Dies sei vor allem dem Lufteinsatz Russlands zu verdanken. Der Süden von Aleppo ist unter Kontrolle der syrischen Armee und Hisbollah.

Von Christian Saarländer

Zugegeben, in westlichen Medien geht man mit dem Begriff Terroristen sehr willkürlich um. Zehn Jahre war es Al-Quaida, nun ist es ISIS. Seitdem Russland in Syrien Luftoperationen durchführt, hat der Westen eine Desinformationskampagne gestartet. Gestern noch Terrorist, nun ein Verbündeter. Sogar Al-Quaida, die man in Afghanistan bekämpfte, ist auf einmal ein „Verbündeter“ gegen den Terror. Entscheidend ist immer die aktuelle finanzielle Unterstützung, ob man von den westlichen Leitmedien nun als „Freiheitskämpfer“ oder als „Terrorist“ tituliert wird.

Syrische Armee auf dem Vormarsch: In zwei Tagen acht Dörfer befreit http://sptnkne.ws/Z2e 

Derweil informiert die russische Nachrichtenagentur Sputnik, dass die syrische Armee innerhalb von nur zwei Tagen acht Dörfer aus den Fängen des Terrorismus befreite. Seit dem Start der russischen Luftoperation in Syrien wurden über 1.391 Bombenangriffe geflogen und über 50 Städte vom Dörfer vom Terrorismus befreit.

Nach Angaben des Generalstabs wurden hierbei 1.623 Objekte der Terrormiliz „Islamischer Staat“ zerstört. Westliche Medien dementieren und behaupten, dass nur „20 Prozent der Angriffe“ gegen ISIS geflogen werden. Es würde somit nur das „Assad-Regime“ gestützt und man verurteilt die Angriffe gegen syrische „Oppositionelle“, die von den USA zunächst finanziell und dann mit Waffen unterstützt wurden. Im Kampf gegen Assad versteht sich.

Während man in Wien am Wochenende ohne Assad über die Zukunft Syriens verhandelte, einigte man sich immerhin darauf, dass der „Islamische Staat“ das gemeinsame Feindbild ist. Man einigte sich zudem auf Neuwahlen in Syrien, nachdem der Bürgerkrieg beendet sei. Fraglich ist, wie die vielen syrischen Flüchtlinge wählen sollen, die derweil in Europa Schutz suchen. Eine Umfrage der französischen Zeitschrift „Le Figaro“ zufolge sprachen sich mehr als zwei Drittel der Befragten für Assad aus.

Syrian Army & gain territories in Southern | http://www.almasdarnews.com/article/syrian-army-and-hezbollah-enter-strategic-city-in-southern-aleppo/#prettyPhoto 

Syrische Regierungsarmee

Der Kampf gegen den IS (79)
93119632996

Die syrischen Regierungstruppen haben in den vergangenen 48 Stunden acht Dörfer im Südosten des Gouvernements Aleppo befreit, erfuhr die Agentur Sputnik aus syrischen Rüstungskreisen.

 „Heute hat die Armee zwei Dörfer befreit, gestern waren es sechs“, so eine Quelle.

Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der syrischen Regierung Angriffe gegen den IS und andere Terrorgruppierungen, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens erobert hatten. Ziel ist es, die syrische Regierungsarmee im Kampf gegen die Terroristen zu unterstützen. Mit russischer Luftunterstützung begannen die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad vor zwei Wochen eine Großoffensive.

http://de.sputniknews.com/militar/20151101/305334931/syrien-armee-orte-befreiung.html#ixzz3qMK7E8TW

Migrantengewalt – Notaufnahmen in Not

http://www.sat1bayern.de/

Ein Krankenhaus war früher einmal ein Ort, an dem Menschen sich zwar nicht gerne aufhielten aber dennoch ein Ort, wo sie sich in einer meist angespannten Lebenssituation, die durch Krankheit von Ungewissheit und Angst geprägt ist, sicher fühlten. Das ist vorbei. Seit Deutschland von gewalttätigen, kulturfremden Horden geflutet wird müssen auch Krankenhäuser aufrüsten. Nicht nur was das medizinische Personal betrifft, sondern seit einiger Zeit ist auch vermehrt Sicherheitspersonal notwendig. Gewalttätige Übergriffe auf Ärzte und Pflegepersonal und die Belästigung von Patienten sind an der Tagesordnung. Der Begriff „Notfallstation“ erhält gerade eine neue Bedeutung.

(Von L.S.Gabriel)

Viele der angeblichen „Flüchtlinge“ sagen es ganz offen, sie kommen nach Deutschland, um sich hier gratis von ihren Leiden kurieren zu lassen. Dazu kommen jene, die durch die nun bei uns ausgetragenen gewalttätigen Konflikte religiösen oder ethnischen Hintergrundes ihre Messerstiche und sonstigen Verletzungen behandeln lassen müssen. Dementsprechend bereichert sind auch unsere Krankenhäuser.

Einer Studie der Firma Ascom, basierend auf einer Umfrage der Unternehmensberatung openConsulting, zufolge beklagten 73 Prozent aller Befragten gewalttätige Übergriffe in Krankenhäusern. Es wurden etwa 100 Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Ascom schreibt:

73% aller Befragten beklagen Übergriffe im vergangenen Jahr. Sie reichen von Randale in der Notaufnahme über Handgemenge bis zu Schlägen und Tritten. In einem Drittel der Fälle fliegen sogar Wurfgeschosse; oder Gegenstände werden für gezielte Attacken missbraucht. Auch Waffen werden benutzt. Bei fast allen Übergriffen spielt Alkoholmissbrauch eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus zeigen Familienangehörige bei über 40% der Vorfälle eine deutliche Gewaltbereitschaft. Unzufriedene Patienten bilden ein Drittel der Täter. Was die Häufigkeit angeht, gaben 43% der Kliniken an, dass bei ihnen in den letzten zwei bis drei Jahren die Übergriffe zugenommen haben. [..]

Etwa 85% der Übergriffe können rechtzeitig entschärft werden. Das bedeutet aber auch, dass in 15% der Fälle die Situation mehr oder weniger ausser Kontrolle gerät.

In vielen Krankenhäusern gibt es für die Patienten nur noch Wasser in Plastikbechern, Wasserflaschen werden sonst nämlich zu gefährlichen Wurfgeschoßen. Das Personal sieht sich aber auch zunehmend verbaler Attacken ausgesetzt. Besonders weibliche Mitarbeiter müssen täglich damit rechnen belästigt oder von meist moslemischen Patienten wegen ihres Geschlechtes diskriminiert oder beschimpft zu werden. Umgekehrt wird vielfach die Behandlung moslemischer Frauen durch männliche Ärzte abgelehnt.

In den meisten Fällen handelt es sich um verbale Ausfälle, von Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen, weil zum Beispiel die Wartezeiten zu lang sind und das Essen nicht gut genug ist. Patienten müssen darüber hinaus auch den Aufmarsch ganzer Familienclans in den Krankenzimmern erdulden.

RP-Online berichtet über das Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach:

In der Notfallaufnahme im Elisabeth-Krankenhaus sind sogar schon Patienten mit Waffen aufgetaucht. „Es gab auch bei uns schon extreme Grenzerfahrungen“, sagt Cedrik Bräuer, Pflegerischer Leiter in der Notfallaufnahme. Tatsächlich sei das Wort „Gefahrenzulage“ im Kollegenkreis bereits oft gefallen.

Gefahrenzulage wird es vermutlich bei den knappen Kassen nicht geben. Dafür aber wohl immer weniger Menschen, die bereit sein werden, einen ohnehin schon sehr belastenden Beruf im Pflege- und Krankendienst zu ergreifen, wenn nun zu allem anderen auch noch ihre eigene körperliche Unversehrtheit in Gefahr ist.

Da dies in der Hauptsache bisher städtische Krankenhäuser betrifft, werden jene Patienten, die es sich leisten können auf Privatkliniken ausweichen. Für den Großteil der Bevölkerung aber heißt es wohl künftig, auch in einer ohnehin schon schwierigen Lebenssituation: Kopf einziehen.

Migrantengewalt – Notaufnahmen in Not

Island: Erst die Bankster hinter Gittern, jetzt Bankengeld für’s Volk

(Admin.: Das nenne ich eine Regierung, die für ihr eigenes Volk arbeitet.)

01. November 2015 (aus Island) Island ging 2008 ganz anders mit der Bankenkrise um, als die anderen „westlichen“ Ländern. Statt Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler ließ man nicht nur die Bank pleite gehen, sondern steckte die betrügerischen Bank-Manager nach einem aufsehenerregenden Prozeß ins Gefängnis. Die Isländer selber sind sehr direkt und wirklich demokratisch an der Politik ihres Landes beteiligt, nahmen die Verluste durch die Bankencrashs ungerührt in Kauf, krempelten die Ärmel hoch und kamen erstaunlich schnell wieder aus der roten Zone heraus.

Bjarni Benediktsson, fjármálaráðherra, á fundinum í Hannesarholti í dag.(links: Finanzminister Bjarni Benediktsson, Bild: mbl.is/​Styrm­ir Kári)
Nun ist eine der drei landesgrößten Banken, die „Íslandsbanki“ an den Staat verkauft worden und JEDER Isländer bekommt davon einen kleinen Anteil. Nach dem Willen des isländischen Finanzministers Bjarni Benediktsson soll jeder Isländer dreißigtausend Kronen (ca. 220 Kronen) bekommen, nachdem die Regierung Eigentümer der Bank geworden ist. Íslandsbanki läge dann auf Platz zwei der drei größten, isländischen Staatsbanken. Er will nach eigenem Bekunden 5% dieses staatlichen Bankvermögens den Menschen im Land übereignen.

Letztlich besitzen die Isländer sowieso die Bank, die Verhältnisse auf dem kleinen Inselstaat im Norden sind im Gegensatz zum „demokratischen Westen“ wirklich demokratisch. Benediktsson willit dieser Maßnahme das vertrauen derausländischen Anleger stärken und frisches Geld ins Land holen, das mit nicht einmal 300.000 Bürgern dünn besiedelt ist, aber wirtschaftlich erstaunlich effektiv. Island ist das einzige europäishe Land, das sich vollkommen von der 2008er-Finanzkrise erholt hat, keine neue Schulden aufgenommen hat und das Darlehen des IWF vollständig vor dem Fälligkeitstermin zurückgezahlt hat.

Der Vizevorsitzende der Haushaltskommission, Guðlaugur Þór Þórðarson, erklärte, mit dieser Maßnahme könne man dann endlich die Kapitalkontrollen Islands wieder aufheben, nannte aber den Weg der Verstaatlichung der Bank letztendlich nicht die ideale Lösung. Der ehemalige Finanzminister Steingrímur J. Sigfússon schloß sich Þórðarson an, der im Radio sagte „Wir sollten die Banken nicht in die Hände von Idioten fallen lassen“, Island werde davon profitieren, wenn der Zweig des Investment Bankings von den normalen Geschäfts- und Privatkundenbanken streng getrennt würden. Gerade der weit überzogene Investment-Bereich stuerte 2008 das kleine Land in eine verheerende Bankenkrise.

Es gibt zwar noch keinen festen Zeitfahrplan für die staatliche Übernahme der „Íslandsbanki“ und der Auszahlung an die isländischen Bürger, aber Islands höchst ungewöhnlicher, ja revolutinärer Umgang mit der Finanzkrise 2008 macht es mehr als wahrscheinlich, daß auch diesmal das kleine Land unerschrockener Urenkel von Wikingern den Worten Taten folgen läßt.

Erst vor kurzem wurde der sechsundzwanzigste Banker, der damals am chaotischen Bankenzusammenbruch Islands beteiligt war, zu Gefangnisstrafe verurteilt. Insgesamt wurden 74 Jahre Gefängnis verhängt. Während die Bankster auf Island ihre Strafen ohne jedes Pardon und Luxus bis zum letzten Tag absitzen müssen, wurden in den USA die Bankster für ihre gewissenlose Zockerei und Marktmanipulation mit gigantischen Bailoutsummen auf Kosten des Steuerzahlers belohnt. Mehr noch, das hart erarbeitete Geld und die neuen Staatsschulden, für die die Bürger bürgen müssen, spendierten den Verursachern der Finanz- und Bankenkrise die Abzockparty ihres Lebens im globalen Finanzcasino.

Image credit: Investmentwatchblog.com

http://quer-denken.tv/index.php/1825-island-erst-die-bankster-hinter-gittern-jetzt-schadensersatz-fuer-s-volk

Passauer Parallelwelten

Beobachtungen und Erkenntnisse zur Masseneinwanderung

flickr.com/ kuknauf/ (CC BY–ND 2.0)

Man muss es einmal mit eigenen Augen gesehen haben. Diszipliniert, wie eine Kindergartengruppe im Ausgang, bewegten sich 44 Männer, 6 Frauen und ein Kind, von Polizeikräften eskortiert, im Gänsemarsch auf den wartenden Bus zu. Jeder trug eine Sporttasche oder einen Rucksack mit seinen Habseligkeiten. Die Türen des Busses waren weit geöffnet, als würde er die Arme ausbreiten und sagen, herbei, herbei, wer immer ihr seid! Oben in der Frontscheibe prangte der Linienvermerk „Sonderfahrt“.

Nachdem alle eingestiegen waren, schlossen sich die Türen, der Bus fuhr an, verließ das Gelände der Passauer „Dreiländerhalle“, blinkte und bog gemächlich in die Hauptstraße ein. Ich wendete, erwischte die Lücke und setzte mich mit meinem Auto hinter den Bus. Bereit, die „Verfolgung“ aufzunehmen.

Man muss es einmal erlebt haben, dieses Gefühl, etwas Illegales zu tun, wenn man im eigenen Land einem Bus hinterherfährt. Es ist beklemmend. Blinkte der Bus, blinkte ich auch. Wechselte er die Spur, tat ich es ihm gleich. Ich blieb hinter ihm, klebte an seinem Heck wie eine Schmeißfliege am Arschloch einer Kuh. Ich kam mir vor, wie ein Bandit. Wann würden Beamte in Zivil mich zum Anhalten zwingen, mich fragen, ob ich mich ausweisen könne und was ich hier eigentlich zu suchen hätte? Seltsames fühlt man dieser Tage als Deutscher in Deutschland.

Nichts davon geschah. Natürlich nicht. Oder glücklicherweise? Wer kann das schon sagen. Der Bus verließ Passau nicht, sondern fuhr zum Bahnhof. Dort wurden die 51 Fremden von Beamten im Blaumann, einige davon mit telefonverkabeltem Knopf im Ohr, in Empfang genommen und auf den Bahnsteig geführt. Ich parkte und gab mich als „Einwohner“ aus, der mal zusehen wolle, wie das alles so vonstatten gehe. So kam ich mit einem Polizisten ins Gespräch und erfuhr, dass der Passauer Bahnhof einer der Orte ist, von dem aus die ICE-Sonderzüge die Fremden quer durch Deutschland bringen.

Die Züge halten unterwegs nicht. Sie starten in Passau und fahren direkt zum Zielort. Im Eisenbahner-Forum ICE-Treff wird darüber diskutiert, ob es auf diesen Sonderfahrten von teilweise 8 bis 10 Stunden Fahrt ohne Zwischenstopp ein Bord-Restaurant geben sollte. Dort erfährt man auch, dass die zunächst alle 2 Tage geplanten Sonderfahrten mittlerweile täglich stattfinden und die von der Bundesregierung bestellten Züge hinsichtlich Regelmäßigkeit oder den eingesetzten Zug-Garnituren im Grunde schon Fahrplan-Qualität haben. Die Eisenbahner rechnen damit, dass diese Sonderfahrten die nächsten fünf Jahre so weiter gehen.

Wenn sich, wie die Berliner Zeitung schrieb, in jedem Sonderzug bis zu 450 Passagiere befinden und, wie mir der Beamte mitteilte, von Passau aus täglich vier bis fünf solcher Züge starten, macht das allein von diesem einen Ort aus (+/-) 2000 Menschen täglich. Mindestens ebenso viele treten ihre Reise von Rosenheim aus an – einem anderen Startpunkt der Sonderzüge. Ob es noch weitere Startorte gebe, wisse er nicht, meinte der Beamte. Davon unabhängig würden die „Flüchtlinge“ natürlich zusätzlich mit Bussen ins Land gefahren.

Allein diese kurze Unterhaltung bestätigte also eine Größenordnung von 5000 bis 7000 Personen, die ganz offiziell Tag für Tag tief in unser Land hinein gefahren werden. Jeden Tag eine Kleinstadt. Jede Woche eine größere Kreisstadt. Jeden Monat eine Großstadt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Vergessen wir nicht die, die den Weg über die grüne Grenze wählen. Vergessen wir auch nicht jene, die, nachdem sie Deutschland betreten haben, sofort untertauchen.

Leider ist das immer noch nicht alles. Denn mein Besuch in Passau zeigte mir, dass ein weiterer Bereich der illegalen Einreise floriert. Ich kenne die A3 zwischen Deggendorf und Passau. Vor zwei Jahren musste ich wegen des Hochwassers die Fahrt nach Passau vorzeitig abbrechen. Auch danach war ich dort öfters unterwegs. Doch seit dem Frühjahr 2015 nicht mehr. Auf meiner jetzigen Fahrt nach Passau fielen mir sofort die vielen ausländischen Kennzeichen auf. Die hatte es dort früher nicht gegeben. Nahe der großen Städte ist es üblich, dass die dortigen Ortskennzeichen die Mehrheit auf der Autobahn bilden.

Doch auf der gestrigen Hinfahrt, kurz vor Mittag, waren PA-ssauer und DEG-gendorfer Kennzeichen in der Minderheit. Statt dessen sah ich sehr viele österreichische Kennzeichen, aber auch jede Menge ungarische, rumänische, bulgarische sowie slowenische (SLO), die ich überhaupt noch nie auf deutschen Autobahnen gesehen hatte. Gerade die Slowenen schienen es besonders eilig zu haben – als würde ihnen der Teufel im Genick sitzen. Am späteren Nachmittag, auf dem Heimweg, nach einer Beobachtungsfahrt in die Berge und nach Österreich, hatten die einheimischen Kennzeichen dann ihre Majorität wieder zurückgewonnen; das ausländische Kennzeichen-Übergewicht war verschwunden. Offenbar wollen am Abend alle wieder zu Hause sein.

Doch ein bulgarischer Kleintransporter war noch unterwegs und fuhr vor mir her. Das Kennzeichen P 7621 AP des weißen Mercedes Sprinter wies ihn als einen Transporter aus dem armen Norden Bulgariens aus. Die größte Minderheit dort sind mit knapp 11 Prozent übrigens die Türken. Ich überholte ihn langsam und schaute hinüber. Bingo! Auf den Rückbänken erkannte ich trotz der abgedunkelten Scheiben junge, südländische Männer. Gesteuert wurde der Transporter ebenfalls von zwei jungen Männern. Das Ganze machte den Eindruck einer Expedition: Die jungen Kerle hockten mit angezogenen Knien auf den Bänken, zwischen die sie ihre Rücksäcke geklemmt hatten. Wenn das keine Schlepperfahrt war, was dann?

Ich wusste, dass sie mich bemerkt hatten. Zu auffällig hatte ich sie überholt. Ich fuhr danach absichtlich langsam und ließ mich wieder vom Transporter überholen. Als der Fahrer mit mir auf Augenhöhe war, gab ich etwas Gas und suchte Blickkontakt. Keine Chance – unser bulgarischer Schlepper blickte stur geradeaus. Also ließ ich mich zurückfallen und überholte dann den Transporter erneut. Dabei hielt ich mein Handy am ausgestreckten Arm quer zur Seitenscheibe und tat, als filme ich. Wieder suchte ich Blickkontakt. Wieder blickten die beiden Piloten verbissen geradeaus.

Nach diesem Erlebnis und den vielen ausländischen Kennzeichen an Kleintransportern und Wagen mit abgedunkelten Scheiben war ich mir sicher, dass die private Schlepperei aus den Balkanstaaten und Österreich nach Deutschland auf Hochtouren läuft. Grenzübergang gesperrt? Kein Problem – die Schlepper nehmen eben die enge Serpentinenstraße durch die Berge. Zum nächsten kleinen Dorf-Grenzübergang. Und dann geht’s auf die Autobahn. Keiner kann sagen, wie viele hundert oder tausend auf diesem Wege täglich nach Deutschland gebracht werden.

Österreichische Taxifahrer sollen für eine Fahrt von der slowenischen Grenze bis nach Wien 500 Euro nehmen – pro Fahrgast! Das bedeutet mit einem vollen Taxi 2000 Euro pro Fahrt. Jeder, der sich um sein Gewissen und die Zukunft Deutschlands nicht schert, wäre saudämlich, wenn er nicht in dieses Geschäft einsteigen würde. Auch Deutsche selbst werden sich vermutlich daran beteiligen, denn die einheimischen Kennzeichen mit nicht-bayerischer Herkunft waren ebenfalls weit überproportional vertreten.

Zusammengefasst: Mein Besuch in Passau zeigte mir deutlich drei Realitäten. Erstens jene der Deutschen, die möglichst wenig von all dem mitbekommen sollen und dies auch nicht wollen. Diese gehen in der Passauer Altstadt shoppen wie jeden Tag. An ihnen zieht die Katastrophe relativ sauber abgeschirmt vorbei. Dann ist da der Versuch der offiziellen Krisenbewältigung durch den deutschen Staat. Hier drehen sich die Rädchen, hier greift die Befehlskette. Man ist um wenig Aufhebens bemüht. „Low-Profil“ in der Flüchtlingskrise. Und als dritte Realität sah ich die kaum zur Kenntnis genommene, sich aber vor aller Augen rotzfrech abspielende, totale Anarchie, wenn man nur genau hinschaute.

Ihr

Marko Wild

https://buergerstimme.com

U25: Harte Hartz IV Sanktionen bleiben

28.10.2015

Mit den Neuregelungen der Hartz IV Gesetzgebungen sollten auch Erleichterungen geschaffen werden. So war geplant, die harten Sanktionsregeln für junge Erwerbslose unter 25 stark zu lockern. Doch die CSU hat sich hier durchgesetzt. Sie hält strikt am Bestrafungssystem. Stattdessen sollen es weitere Neuregelungen geben.

Laut des aktuellen Referentenentwurfs des Bundesarbeitsministeriums sollen die massiven Sanktionsregeln für Hartz IV Bezieher unter 25 Jahren nicht gelockert werden. Urspünglich hatte sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) dafür ausgesprochen, die Ausnahmeregeln aufzuheben und stattdessen die regulären Sanktionsmaßnahmen anzuwenden. Das Bundesarbeitsministerium hatte diesen Vorschlag aufgriffen und wollte diesen umsetzen. Denn oftmals hatten die Nullkürzungen zu einer Verschlechterung der sozialen Situation des jungen Erwerbslosen geführt. Nicht selten wurden die Betroffenen obdachlos, weil die Behörde eine Nullkürzung vornahm. Doch die CSU wollte dieses Argument nicht gelten lassen, wie nun die Süddeutsche Zeitung berichtet. Der CSU-Chef Horst Seehofer hatte die Sanktionen vehement verteidigt.

Die Jobcenter dürfen laut aktueller Gesetzeslage Hartz IV Bezieher unter 25 Jahre schon bei kleinen Verstößen die Leistungen für drei Monaten komplett streichen. Da reicht es schon aus, dass der Betroffene verschlafen hat und nicht zum Termin erschien oder einen Job ablehnt. Kommen zwei kleine Verstößen aufeinmal, kann die Behörde sogar die Wohnungsmiete und die Heizkosten verweigern. Bei Leistungsberechtigten, die älter sind, werden die Sanktionen nicht in dieser Härte ausgeführt.

Kleine Änderungen geplant
Geplant ist, die Hartz IV Bescheide nicht mehr alle 6 Monate zu verschicken, sondern nur noch einmal pro Jahr. Zusätzlich sind Freibeträge für Kapitalerträge geplant. So sollen mehr Kapazitäten in den Behörden geschaffen werden. (sb)

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/u25-harte-hartz-iv-sanktionen-bleiben-361766.php

Deutschland: Ein Land, wo Ehre und Tapferkeit herrschen sollte

Wenn der Mut verlorengeht, wackelt Merkels Thron nimmer

lickr.com/ matteoartizzu/ (CC BY-ND 2.0)

Es gibt so Tage oder bessere Momente im Leben eines jeden, wo man schreien könnte, man vor Wut und Ohnmacht einfach all seine Frustration herausbrüllen möchte. Angesichts der Situation, in der sich viele Menschen in Deutschland befinden, nämlich in Angst und Sorge. Angst und Sorge um die eigene Zukunft und die Zukunft seiner Kinder. Da ist es schon verwunderlich, daß die Luft um uns herum nicht vibriert und zittert, so laut müßten die Rufe nach Frieden und Sicherheit erschallen.

Die paar Stimmen, die sich während einer Demonstration erheben, sind am Ende doch nur zahnloses Gekläffe, weil das Volk, unser Volk, verlernt hat, seine Stimme zu erheben. Während die Politik und die Medien die Deutschen an ihre „immerwährende“ Schuld erinnern und zu viele Menschen am eigentlichen Erkennen der Bedrohung hindern, sind aber dennoch nicht alle so demutsvoll wie gewünscht.

Und doch. Oftmals wird von Ehre, Heimat und Tapferkeit geredet, von Selbstschutz und Verteidigung unserer ehemaligen Werte. Aber was passiert wirklich? Ist es ehrenvoll, nachts klamm und heimlich Autos anzuzünden oder Flüchtlingszelte? Bei den brennenden Flüchtlingsunterkünften oftmals die „Bewohner“ derselben die eigentlichen Verursacher sind. Ist es ehrenvoll, bei Nacht und Nebel Parolen an die Wände zu schmieren?

Was ist Tapferkeit? Wer kann von sich im voraus behaupten, daß er in dieser oder jener Situation tapfer oder mutig reagieren wird? Ist es tapfer, einer Rotte von Angreifern allein entgegenzutreten, oder wäre es da nicht gesünder, einfach die Beine in die Hand zu nehmen und Land zu gewinnen? Wer von uns kann von sich schon behaupten, zu wissen, wie er in dieser oder jener Situation reagieren wird?

Das Leben ist kein Hollywood-Streifen, bei dem, wenn da mal was schief läuft, jemand „Cut“ ruft, und man spielt die Szene eben noch mal. Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor:

Sie sitzen gemütlich in Ihrer Bahn, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, zu Frau/Mann und/oder Kindern. Sie denken über die getane Arbeit nach und freuen sich auf ihr Daheim. Plötzlich stürmt eine Rotte laut schreiender, offensichtlich nicht deutscher Abstammung, mit Messern und Macheten bewaffneter Menschen in den Wagen. Wie reagieren Sie? Rutscht Ihnen im ersten Moment da nicht das Herz in die Hose? Was machen Sie im zweiten Moment? Denken Sie an Gegenwehr? Denken Sie an Ihre Kinder? Denken Sie, „hoffentlich lassen die mich am Leben“?

Wann setzt da der Überlebensinstinkt ein? Das Problem, Sie können den Zug nicht verlassen, und für eine Gegenwehr reicht Ihr Kugelschreiber oder Schraubendreher auch nicht aus. Sind Sie am Ende dann nicht froh, wenn die doch nur Ihre Brieftasche wollen, die Frau neben Ihnen „nur“ angegrapscht wird und Sie selber nicht weiter behelligt werden? Im ersten Moment sicher, aber was ist dann im zweiten Moment? Scham wird Sie heimsuchen und Ihr Kopfkino wird Ihnen in gewohnter Hollywood-Manier diverse Möglichkeiten vorspielen, wie Sie sich, die Frau neben Ihnen und die ganze Situation überhaupt hätten retten können. Aber wie gesagt, das Leben ist kein Hollywood-Film. Angesichts derartiger Überlegungen, wo bleibt jetzt die vielgerühmte Tapferkeit?

Natürlich muß es nicht zu derartigen Szenen kommen, andererseits, daß unsere Frauen heute schon von diesen angeblichen Traumatisierten belästigt und als Freiwild angesehen werden, darüber berichten die Mainstram-Medien und das Internet täglich. Wie weit also, ist eine oben geschilderte Situation von einer möglichen Zukunft entfernt?

Mut, Tapferkeit und Ehre. Aber wie? Wenn es um Selbstverteidigung des eigenen Lebens geht, ist Ehre nicht unbedingt der beste Helfer. Entweder Sie werden das Opfer, oder Sie wehren sich mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Letztendlich handeln Sie in Notwehr, um Schaden von Ihrem Leben oder gar Ihres Nächsten abzuwenden. Da spielt es keine große Rolle, ob Sie sich ihrem Angreifer erst mit Namen vorstellen oder sonstwie irgendwelche Regeln einhalten.

Wie sieht es nun aber aus, wenn es um die Erhaltung oder Rettung des eigenen Lebensraumes, des eigenen Landes geht? Da können wir, das deutsche Volk, allerdings sehr wohl ehrenvoll in die Verteidigung gehen. Nein, wir könnten nicht nur, wir müssen sogar. Eben um der Ehre und der Selbstachtung willen und aus Achtung unseren Vor- und Nachfahren gegenüber.

Sollten Sie sich über die Zukunft Sorgen machen? Ja! Sollten Sie Angst haben? Das kann man so genau nicht sagen. Es hängt von der weiteren Entwicklung in unserem Land ab. Können wir etwas dagegen tun? Definitiv! Doch so lange das deutsche Volk in sich selbst uneins ist, und es immer noch welche gibt, die an das herrschende System glauben, weil die Wahrheit für sie unerträglich ist, so lange wird im deutschen Volk keine Einigkeit herrschen.

Aber immerhin, es gibt Hoffnung. Immer mehr haben genug von den ganzen Lügen und den Betrügereien am Volk. Der Thron der Rautenkanzlerin wackelt schon bedächtig, und wenn Militär und Polizei sich auch endlich vollständig auf die Seite des Volkes stellen, besteht tatsächlich Hoffnung, dieses korrupte und US-hörige System abzuschaffen.

Andererseits ist es bis dahin noch ein Weilchen, also überlegen Sie sich gut, wie Sie sich und jene, die Ihnen nahestehen, den bestmöglichen Schutz angedeihen lassen können. Und verwechseln Sie nicht Mut und Tapferkeit mit Leichtsinn und Dummheit.

Ihr

Rainer Hill

https://buergerstimme.com/Design2/2015/11/deutschland-ein-land-wo-ehre-und-tapferkeit-herrschen-sollte/

Linke „Gutmenschen“ fordern öffentlich: „Besorgte Bürger entsorgen“

1. November 2015

M6038

Linksgrünversiffte Gutmenschen missbrauchen fremdländische Kinder für ihre kranke Ideologie, indem sie ihnen Schilder mit Slogan menschenverachtender Hetze in die Hände drücken, die sie dann brav zeigen. Die Kinder, die vermutlich kein Deutsch verstehen und nicht wissen können, was auf den Plakaten steht, trifft keine Schuld, sie werden nur instrumentalisiert für die Zwecke von den Rot-Grünen, denn diese leben in der Illusion, sie könnten auf der bunten Suppe der Republik wie Fettaugen obenauf schwimmen.

Luzifer-lux-blogspot.de berichtet:

Die Redaktion bittet um sachdienliche Hinweise wo und wann dieses Foto aufgenommen wurde. Geplant ist eine Strafanzeige gegen die Verursacher dieser menschenverachtenden Hetze.

Wer eine öffentliche Veranstaltung anmeldet, hat dafür Sorge zu tragen, dass auf dieser keine Straftaten begangen werden. Unternimmt er nichts Nachweisbares dagegen, handelt er ebenfalls als Täter bzw. ist er für die begangenen Straftaten haftbar zu machen.

Wie man deutlich sehen kann, wurden Kinder zum Begehen der erfüllten Straftatbestände missbraucht, was einerseits die moralische Verkommenheit der Täter verdeutlicht und andererseits das vorsätzliche Bestreben der Täter, sich hinter der Strafunmündigkeit der Minderjährigen zu verstecken, aufzeigt.

Das Plakat mit der Aufschrift „Arschlöcher feiern Deutschland“ mag noch in die Rubrik Meinungsfreiheit fallen, bei dem Plakat „Euer Stammbaum ist doch nur ein Kreis“ verhält sich das bereits anders, da es sich hier um eine eindeutige rassistisch motivierte Beleidigung handelt. Anders als in allen anderen Staaten der Welt werden in Deutschland rassistische Äußerungen, die sich gegen Einheimische („Weiße„, Deutsche etc.) richten, strafrechtlich nicht verfolgt. Die bundesdeutsche Justiz ist auf diesem Auge erfahrungsgemäß blind, geht nahezu ausnahmslos willkürlich dabei vor und unterstützt somit diese Hetze, in dem sie diese deckt und fördert. Deshalb ist davon auszugehen, dass auch diese eigentlich strafbewehrte rassistische Beleidigung nicht zu einer Verurteilung der Täter führen wird.

Das Plakat mit der Aufschrift „BESORGTE BÜRGER ENTSORGEN“ kann jedoch noch nicht einmal von Parteibuch-Juristen entschärft werden. Diese Aussage ist dermaßen unmissverständlich, dass sie nicht umgedeutet, schöngeredet oder anderweitig ignoriert werden kann.
Denn das Wort „entsorgen“ hat im deutschen Sprachgebrauch eine zweifelsfreie Bedeutung. Es steht für die Beseitigung, Entfernung oder Vernichtung unerwünschter Dinge. Da aber Gedanken unmöglich beseitigt, entfernt oder vernichtet werden können, kann damit nur die physische Beseitigung und Vernichtung von Menschen gemeint sein.

Hierbei wird eine Strafverfolgung der Täter kaum zu verhindern sein. Selbst dann nicht, wenn die Gesinnungsgehilfen in der bundesdeutschen Justiz sämtliche Register ziehen werden, in dem sie die noch vorhandenen moralischen und ethischen Schranken willkürlich brechen, um auch weiterhin ihre Gesinnungsgenossen vor geltendem Recht und Gesetz schützen zu können. Die internationale Justiz wird dafür kein Verständnis zeigen.

https://www.netzplanet.net/linke-gutmenschen-fordern-oeffentlich-besorgte-buerger-entsorgen/

Düsseldorfer Bürger gehen auf die Straße gegen Flüchtingsirrsinn

Düsseldorfer Bürger gehen auf die Straße gegen Flüchtingsirrsinns Foto.Merkel muss weg! Ihre Asyl-Politik der offenen Grenzen ist verantwortungslos und verfassungswidrig! Flüchtlingen helfen kann man 100 mal effizienter VOR ORT, z. B. in den Flüchtlingslagern.

Wirklich Kriegstraumatisierte (z.B. verfolgte Christen!) müssen von dort mit dem Flugzeug ABGEHOLT werden, weil gerade sie keine Kraft mehr haben, um über 7000 km nach Deutschland zu reisen, insb. Frauen und Kinder.

Um Bedenken besorgter Bürger gleich entgegenzutreten: Volksverhetzende, insb. rassistische, ausländerfeindliche etc. Parolen werden wir auf der Demonstration selbstverständlich NICHT dulden und mit sofortigem Platzverweis ahnden! Es werden auch keine für Merkel oder sonstwen „reservierte“ Galgen aufgestellt werden! Das soll eine zivilisierte Veranstaltung werden – schließlich geht es u. a. um die Bewahrung christlich-abendländischer Kultur in unserer Heimat. Und unsere Solidarität mit verfolgten Christen in aller Welt schließt jeglichen Rassismus von vorne herein aus!

Mehr hier

Erscheint zahlreich und zeigt dem Merkel-Regime, das es nicht gewünscht ist in diesem Land – ebenso wie die NRW-ReGIERung! Das Merkel-Regime ist zu allem fähig – auch zu einem Demo-Verbot!

http://krisenfrei.de/duesseldorfer-buerger-gehen-auf-die-strasse-gegen-fluechtingsirrsinn/

Analyse: Große Koalition stößt an Grenzen

Epoch Times, Sonntag, 1. November 2015 15:25
Die deutsche Regierung findet keinen gemeinsamen Nenner, sie ist in der Flüchtlingsfrage zu keiner gemeinsamen Antwort fähig. Keiner ist bereit über seinen Schatten zu springen.
Nach dem gescheiterten Koalitionsgipfel zur Flüchtlingskrise passiert erst einmal - nichts.
Nach dem gescheiterten Koalitionsgipfel zur Flüchtlingskrise passiert erst einmal – nichts.Foto: Wolfgang Kumm/Archiv/dpa
Wie kommt die „GroKo“ aus der Bredouille? Der Streit zwischen Merkel und Seehofer scheint momentan kaum lösbar. Von Merkel wird es auf absehbare Zeit kein Signal nach dem Motto „Das Boot ist voll“ geben.

Die Folgen, wenn das wirtschaftlich stärkste Land einknickt, könnten verheerend sein. Macht Deutschland seine Grenzen dicht und andere wie Österreich machen in einem Dominoeffekt mit, könnte es auf der Balkanroute Mord und Totschlag geben, wird in Berlin gefürchtet. Von Mauern und Zäunen will die Ostdeutsche Merkel ohnehin nichts hören. Selbst eine Art symbolischer Grenzschließung nur für ein paar Wochen dürfte für Merkel ausgeschlossen sein.

Seehofer und seine Position

Geschürt von Seehofer, der nichts anderes als einen Kurswechsel Angela Merkels in der Flüchtlingspolitik erzwingen will. Die CDU-Chefin soll von ihrem grenzenlosen „Wir schaffen das“ abrücken. Merkel tut das nicht. Auch am Wochenende nicht, wo fast ununterbrochen Gespräche laufen.

Seehofers Ultimatum, von der Spitzenrunde müsse ein glasklares Signal zur Begrenzung der hohen Flüchtlingszahlen ausgehen, ist erst einmal verpufft. Das dürfte die Lage in Union und Koalition nicht einfacher machen. Ein Seehofer wird nicht locker lassen, er spürt die Folgendes „Wir schaffen das“ in seinem Bundesland derzeit am stärksten und fordert eine Begrenzung der Aufnahmekapazität.

Seehofer steht im Alter von 66 Jahren als Politiker am Ende seiner Karriere, er wird in München zur nächsten Wahl nicht mehr antreten, in Berlin gibt es für ihn keine Verwendung. Er ist damit jemand, der mit Blick auf seine persönliche Zukunft keine Kompromisse suchen muss.

Was will die SPD? Was will Gabriel?

Es hakt unverändert bei den Transitzonen. Hier waren Gabriel und die SPD am Samstag mit einem eigenen Konzept vorgeprescht, um die Union in die Enge zu treiben.

In allen Bundesländern sollte es demnach dezentrale Einreisezentren geben, in denen jeder Asylsuchende sich zwingend registrieren lassen muss. Nach Länder-Informationen kommen derzeit 75 Prozent der Migranten über die grünen Grenzen. Die SPD-Idee: Wer sich nicht in einem Zentrum anmeldet, bekommt gar keine oder weniger Leistungen. Und seine Chancen würden sinken, überhaupt Asyl zu bekommen.

Die Union soll zwar bereit sein, die Zonen nun von der Grenze weg und ins Landesinnere in die Nähe von Flughäfen zu verlegen – aber die Einrichtungen sollen unverändert bewacht werden, was für die SPD ein No-Go ist.

Gabriel selbst ließ sich am Freitag dazu hinreißen, der Union vorzuwerfen, deren Zoff gefährde die Handlungsfähigkeit der Regierung und spiele den Rechten in die Hände.

Gabriel, Kanzlerkandidat in spe, wittert seine Chance, da die Umfragen von Merkel und der Union sinken. Er kann nur Kanzler werden, wenn er auf Abstand zur Regierung geht.

Und die CDU?

Als Gabriel weg ist, tagen Merkel und Seehofer im Kanzleramt stundenlang mit Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt weiter.

Die Umfragen sinken, in ihren Wahlkreisen machen die Bürger den Abgeordneten Druck. Merkel dürfte die eigenen Leute auf den Donnerstag vertrösten.

Dann wird es ein Spitzentreffen der drei Parteichefs vor der Ministerpräsidentenkonferenz geben – getreu dem Merkel-Motto, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Dass Seehofer bis dahin die Koalition platzen lässt, daran glaubt selbst in der CSU kaum jemand. (dpa)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/analyse-grosse-koalition-stoesst-an-grenzen-a1280897.html