Vorsicht vor „Flüchtlingen“: IS zahlt 100.000 Euro für Entwaffnung von Polizisten und Soldaten

3. November 2015

Symbolbild

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Gemäß dem Palaver von Politikern, kommen nur nette „Flüchtlinge“ nach Europa, die um ihr Leben fürchten bzw. Angst haben, in ihrer Heimat keine wirtschaftliche Zukunft sehen und deshalb unbedingt und ungeprüft aufgenommen werden müssen. Nach diesen Worten kommen über die offenen Grenzen innerhalb Europas auch höchstens einige „Eierdiebe“, also kein Grund zur Besorgnis. Und dass sich IS-Söldner unter die „Flüchtlinge“ mischen, ist vollkommen abwegig, zumindest solange, bis sich diese zu erkennen geben, also wenn es praktisch zu spät ist.

Besorgniserregend könnte die Info von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sein, wie gesagt könnte, muss aber nicht: Laut dem Schreiben würde die Mörderbande IS für die Entwaffnung eines Polizisten oder Soldaten 100.000 Euro Belohnung anbieten! Also quasi Terror- Kopfgeld für eine Dienstpistole.

Zu der Warnung der OSZE berichtet Krone.at

https://www.netzplanet.net/vorsicht-vor-fluechtlingen-is-zahlt-100-000-euro-fuer-entwaffnung-von-polizisten-und-soldaten/

Portugal, das nächste Griechenland der Eurozone

F. William Engdahl

Die Illusion, Euroland sei nach der im Sommer erzielten Einigung auf eine brutale Sparpolitik in Griechenland auf einem guten Weg, wird schon bald durch eine neue Krise erschüttert werden. Und zwar in einem Land, das IWF und EZB als »Erfolgsstory« feiern, nämlich Portugal.

Schon bald, vielleicht in ein paar Wochen, wird sich erneut erweisen, dass eine Politik von drastischen Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen kein Weg ist, eine Wirtschaftskrise in einem Land zu überwinden, wie sich schon in Griechenland, aber auch bereits 1931 in Deutschland erwiesen hat.

 

Die Parlamentswahlen vom 8. Oktober haben die hübsche Fassade statistischer Manipulation, finanzieller Tricks und offenem Betrug zerrissen, dank derer eine konservative, dem freien Markt verpflichtete Regierung behaupten konnte, die schwere Wirtschaftskrise in Portugal beendet zu haben.

Die Regierung von Ministerpräsident Passos Coelho, einem neoliberalen Freimarkt-Anhänger, hat die Parlamentsmehrheit verloren. Coelhos liberal-konservative Partei Partido Social Democrataerhielt zwar die meisten Stimmen, aber seine Austeritäts-Koalition Portugal à Frente (PaF, Portugal voran) erhielt nur 38,5 Prozent und verlor damit die Mehrheit. 62,5 Prozent der Wähler, also fast zwei Drittel, stimmten für eine Partei der links-sozialistischen Koalition, die gegen die Sparpolitik auftritt. Coehlo hatte sein Amt im Juni 2011 angetreten, als internationale Investoren angesichts der Eurokrise panikartig die hochverschuldete Eurozone verließen.

Beherrschendes Wahlkampfthema war dieses Mal die strikte Sparpolitik, die Coelhos Koalitionsregierung seit 2011 verfolgte. Gefordert wurde eine Lockerung der Sparmaßnahmen. Eine weitere Forderung lautete, das Verhältnis zum Euro zu überdenken, ähnlich wie in Griechenland im Januar dieses Jahres, als Alexis Tsipras dieSyriza-Partei mit seiner linksgerichteten Anti-Austeritäts-Kampagne ans Ruder brachte.

In Portugal gewann ein Bündnis linker, kommunistischer und sozialistischen Parteien unter Führung von Antonio Costa, Vorsitzender der Sozialistischen Partei, die absolute Mehrheit im Parlament, der Assembleia. Trotz des klaren Wählervotums gegen weitere Sparmaßnahmen forderte Präsident Cavaco Silva, ehemaliges Mitglied von Coelhos Pro-Euro-Partei, Coelho zur Bildung einer Minderheitsregierung auf, die nun versichert, die Brot-und-Wasser-Behandlung fortzuführen.

Silva begründete seinen Verstoß gegen normale demokratische Normen mit einem höchst seltsamen Argument: »In 40 Jahren Demokratie war keine Regierung in Portugal jemals abhängig von der Unterstützung anti-europäischer Kräfte, das heißt von Kräften, die die Aufhebung des Vertrags von Lissabon, des Europäischen Fiskalpakts, des Stabilitäts- und Wachstumspakts sowie die Aufhebung der Währungsunion und der Herausnahme Portugals aus dem Euro forderten; auch wollte keine die Auflösung der NATO.«

Silvas Worte erinnerten eher an die Regierungszeit der korporativistischen Spielart faschistischer Diktatur unter António de Oliveira Salazar vor rund 40 Jahren und klangen nicht wie die eines Präsidenten einer demokratischen Republik. Angesichts der Entwicklung in Griechenland in diesem Jahr und in Zypern im vergangenen Jahr deuten sie die Richtung an, in die sich die EU entwickelt.

Nämlich genau in die Richtung einer Regierung von oben, im Sowjetstil oder im Stil von George Orwells 1984, dieses Mal gesteuert von gesichtslosen EU-Technokraten, die die Agenda von Konzernen und politischen Netzwerken verfolgen, denen die Tradition wahrer Demokratie, repräsentativer Regierung oder menschlicher Würde herzlich egal sind.

Frisierte Zahlen

Alle, angefangen von Angela Merkel bis zu den gesichtslosen EU-Kommissaren in Brüssel, vertreten das Argument, ein Bruch mit der Troika könne nicht hingenommen werden, in Portugal genauso wenig wie in Griechenland. Sie wiederholen das Mantra vom »Erfolg« von Coelhos Sparpolitik in den letzten vier Jahren, die Portugal wirtschaftlich wieder auf die Beine gebracht habe. Nur sagen sie damit ganz bewusst die Unwahrheit. Dazu braucht man nur die Arbeitslosenzahlen genau anzuschauen, das beste Maß für wirtschaftlichen Fortschritt.

Seit Coelho 2011 Ministerpräsident einer rechtsgerichteten Austeritätsregierung wurde, verwies er unablässig auf die offiziellen Arbeitslosenzahlen als Beweis dafür, dass die Austeritäts-»Kur« wirkte. Seine Botschaft war eindeutig: »Seid nur noch etwas geduldig, liebe Bürger, bald sind wir im Paradies. Vertraut nur dem IWF, der EZB, den EU-Regierungen …« Bis zum Sommer dieses Jahres sank die Zahl der Arbeitslosen, Monat für Monat.

Bitte hier weiter lesen:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/portugal-das-naechste-griechenland-der-eurozone.html

Spart euch die Entschuldigungen, hört einfach auf, Krieg zu fördern!

Ron-Paul

cultofmac.com

Ron Paul

Wenn sich Politiker entschuldigen, dann üblicherweise, weil sie bei einer Untat erwischt worden sind, oder weil sie gerade dabei sind, erwischt zu werden. Das war wahrscheinlich der Fall bei dem ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair, der vor kurzem eine „Entschuldigung“ für den Einmarsch in den Irak 2003 abgab. Blair steht vor der Veröffentlichung eines möglicherweise vernichtenden Berichts über das Verhalten seiner Regierung in der Vorbereitungsphase des Einmarsches der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs in den Irak im Jahr 2003.

Gleichermaßen zeigt ein Packen e-mails, die vom privaten Server der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton an die Öffentlichkeit gekommen sind, dass Blair versprochen hat, eine militärische Aktion der Vereinigten Staaten von Amerika gegen den Irak zu unterstützen – ein volles Jahr, bevor die Entscheidung zum Angriff angeblich getroffen wurde. Während Premierminister Blair seinen Wählern versicherte, dass er eine diplomatische Lösung der Irakkrise befürwortet, ließ er durch Kanäle hinten herum wissen, dass er bereit war für Krieg, wann immer Bush die Entscheidung dazu traf.

Als ein sorgfältiger Beobachter der öffentlichen Meinung machte Blair den überraschenden Schritt der „Entschuldigung” für den Krieg gegen den Irak in einem Interview mit CNN im vergangenen Monat.

Indes gibt es zwei weitere charakteristische Eigenschaften von Entschuldigungen von Politikern: sie nehmen selten persönlich die Schuld für ein Verbrechen auf sich, und selten büßen sie für diese Verbrechen.

So entschuldigte Tony Blair sich nicht für seine Rolle beim Vorantreiben des verheerenden Irakkriegs. Er entschuldigte sich nicht dafür, dass er, wie der damalige leitende UNO-Inspektor für den Irak Hans Blix feststellte, „die Informationen über Waffen der Massenvernichtung falsch präsentiert hat, um Zustimmung für den Krieg gegen den Irak zu bekommen.“

Nein, Tony Blair „entschuldigte sich ” für „die Tatsache, dass die Informationen, die wir über den Irak bekommen haben, falsch waren.“ Er entschuldigte sich für „Fehler bei der Planung“ für den Irak nach der Beseitigung Saddam Husseins. Dreist weigerte er sich, sich für die Entfernung Saddam Husseins von der Macht zu entschuldigen.

Anders gesagt, er entschuldigte sich dafür, dass die von seinen Spießgesellen manipulierten Informationen, die den Eindruck ergaben, dass Saddam über Waffen der Massenvernichtung verfügte und eine Gefahr für das Vereinigte Königreich darstellte, sich als nicht zutreffend herausstellten. Für Blair war es die Schuld anderer.

Wenn wir jetzt auf irgendeine Art von Entschuldigung von George W. Bush in Sachen Irak warten, sollten wir nicht unseren Atem anhalten. Auch wenn wir wir Ausschau halten nach irgendeiner Art von Entschuldigung Präsident Obamas für einen ähnlich katastrophalen Krieg, nämlich den unter falschem Vorwand gegen Libyen geführten, sollten wir uns nicht damit abgeben, darauf zu warten.

Sollten sie sich jemals entschuldigen, dann können wir uns sicher sein, dass sie wie Blair niemals ihre eigenen Manipulationen zugeben oder dass sie versuchen würden, die Zerstörung, die ihre Manipulationen verursacht hat, wiedergutzumachen.

Weit davon entfernt, sich dafür zu entschuldigen, dass er die Vereinigten Staaten von Amerika auf der Grundlage eines falschen Vorwandes in den Krieg gegen Libyen geführt hat, führt Präsident Obama in Wirklichkeit Bodentruppen der Vereinigten Staaten von Amerika unter einem falschen Vorwand nach Syrien. Vergessen wir nicht, dass diese Militäraktion der Vereinigten Staaten von Amerika ursprünglich verkauft wurde als eine befristete Operation zur Rettung einer kleinen religiösen Minderheit, die auf einem Hügel im Norden des Irak festsaß. Nach einem Jahr und tausenden Bombenangriffen gegen den Irak und Syrien kündigte Obama letzte Woche an, dass er Bodentruppen der Vereingten Staaten von Amerika nach Syrien schickt, nachdem er nicht weniger als sieben Mal versprochen hat, dass er das nicht machen wird.

Hier ein Vorschlag: an Stelle von Entschuldigungen und Nicht-Entschuldigungen von Politikern sollten wir eine wirkliche Debatte über die Politik betreiben, die zu solchen Katastrophen geführt hat. Warum nicht diskutieren, warum die Vereinigten Staaten von Amerika immer wieder unter falschen Vorwänden in Kriege gezogen werden?

Aber das ist eine Diskussion, die wir nicht haben werden, weil beide Parteien für diese Kriege sind. Sie sind bereit, uns in einen Dritte-Welt-Zustand hineinzuwirtschaften, um ihr Imperium weiterzuführen. Wenn wir diesen dann erreicht haben, werden wir nie ihre Entschuldigungen hören.

http://antikrieg.com/aktuell/2015_11_02_spart.htm

Seehofer und das Positionspapier

seehofer photo

Photo by Metropolico.org

Wieder hat sich Seehofer für den Don Quijote Award selbst nominiert.

Aber nur, weil er sich abermals der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Sein historisches Vorbild hat dagegen den Kampf nicht gescheut – auch wenn die  vermeintlichen Drachen nur Windmühlen waren.

In der Causa Seehofer vs. Asylkrise reichte der Wind nur für ein kurzzeitiges Aufblasen des Bayernrebellen, um ihn dann als lauen Furz wieder abzulassen.

Angekündigt hatte er nicht näher definierte Notwehrmaßnahmen, herausgekommen ist ein gemeinsames Positionspapier der Unionsparteien, das der SPD die ungeliebten Transitzonen für „Flüchtlinge“ aufdrücken will.

So wird es geschehen, wertvolle Zeit wird verstreichen, ohne dass sich irgendetwas an der brisanten Lage ändert. Wertvoll ist die Zeit vor allem für die politischen Entscheidungsträger, denn jeder einzelne Krisentag ist ein Tag länger im Amt.

Eine Rückkehr zum Prinzip Rechtsstaat würde dagegen genügen, um die Asylkrise zu beenden. Wer allerdings wäre so dumm, seinen eigenen Untergang freiwillig einzuläuten?

Nicht nur Merkel, sondern alle Verantwortlichen in der Großen Koalition haben eine lange Reihe von Rechtsbrüchen begangen, die in einem Rechtsstaat zu einem sofortigen Amtsenthebungsverfahren führen würden.

Verfassungsrichter hätten längst die Immunität der Bundeskanzlerin aufgehoben und einen Haftbefehl unterschrieben. So etwas wie den ESM und andauernde Rettungspakete für marode EU Staaten zum Nachteil des deutschen Steuerzahlers wären unmöglich gewesen in einer Demokratie  – in einer Parteiendiktatur ist das der Normalfall.

Ein Normalfall, der schon länger andauert. Sichtbar wurde dieser Normalfall zum Beispiel nach der Wende 1989, als die DDR zum Beitritt durch die Währungsreform überzeugt, das im Grundgesetz verankerte Versprechen auf eine echte Verfassung aber nicht eingelöst wurde.

Sichtbar wurde der Normalfall der „weisungsgebundenen Parteiendiktatur“ auch im Fall Snowden und der NSA Spionage – wie war das mit Asyl?

Vergessen wir auch nicht die Energiewende und die zahlreichen Opfer des Kabinetts Merkel – was dagegen sind schon die Sprüche von Autobahnmaut-Horst?

Ein bajuwarischer Witz, das war es, was Seehofer sich in der Asylposse erlaubt hat – ein Spiel bei dem Menschenmassen bewegt werden, deren Schicksal aber niemanden kümmert.

Seehofer wird nicht nur damit fortfahren, den Bayern die Lederhosen aus-  sondern ganz Deutschland das Fell über die Ohren zu ziehen.

http://opposition24.de/

Flüchtlingshelfer wurde entlassen wegen ehrlicher Aussage, Flüchtlinge randalieren, Schlägerei

Avatar von pressefreiheit24pressefreiheit24

Während die Bewohner in langen Schlangen auf ihre Mahlzeit warteten, drängelte sich ein 18-Jähriger vor. Das erzürnte wiederum einen 80-Jährigen.

Als der Senior seinem Ärger mit Worten Luft verschaffte, schlug der junge Vordrängler dem alten Mann mit der Faust ins Gesicht!

Es sind unschöne Bilder aus dem hessischen Calden: In einer Flüchtlingsunterkunft geraten Albaner und Pakistaner aneinander. Die Schlägerei eskaliert, Menschen werden verletzt. Jetzt entbrennt die Debatte nach einer Trennung von Christen und Muslimen in den Unterkünften neu. Derweil erkennt auch Bundespräsident Joachim Gauck an, dass Deutschland eine Aufnahmegrenze hat. Calden, 27. September 2015: Zu der Massenschlägerei unter Flüchtlingen in der Zeltstadt Calden macht dieses bisher unbekannte Video die Runde. An der Schlägerei hatten sich am Sonntag, 27. September, rund 370 Flüchtlinge beteiligt. Es hatte insgesamt 14 Verletzte gegeben, darunter drei Polizisten. Einige der Betroffenen mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

http://www.youtube.com/watch?v=Z5AIZO9IljA

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Bitt setzen und anhalten – sonst fällst du bei dieser Meldung um :-/

Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

Danke Bibi!

Die FRECHSTE-UNGLAUBLICHSTE Begründung-Lieferung Panzer nach Katar

Veröffentlicht am 01.11.2015

Kommentare lesen zahlt sich auch aus – !!!

~~~

 

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Merkel, Gabriel und Seehofer vertagen sich auf Donnerstag

Peter Mühlbauer 02.11.2015

Österreichischer Außenminister fordert Ende der „Einladungspolitik“

Die drei Vorsitzenden der deutschen Koalitionsparteien – Angela Merkel (CDU), Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU) – konnten sich am Wochenende nicht auf neue Schritte zur Begrenzung des Einwandererzustroms einigen und vertagten sich nach insgesamt zehnstündigen Verhandlungen am Samstag und Sonntag auf Donnerstag. Dann wird vor der Ministerpräsidentenkonferenz ein weiteres Treffen stattfinden. Bis dahin sollen die Fachleute der drei Parteien verhandeln.

Regierungssprecher Steffen Seibert zufolge gab es zwar eine „Vielzahl von inhaltlichen Gemeinsamkeiten“, aber auch „einige noch zu klärende beziehungsweise offene Punkte“. Die Meinungsunterschiede betrafen unter anderem die von der CSU geforderten neuen Transitzonen an den Landesgrenzen, in denen Anträge von Asylbewerbern aus den Balkanländern und aus anderen relativ sicheren Herkunftsstaaten in Schnellverfahren geprüft werden könnten, wie sie bislang nur an Flughäfen stattfinden (wo sie das Bundesverfassungsgericht nicht als Hafteinrichtungen wertet).

Gegen solche Transitzonen ist inzwischen nur noch die SPD, aus deren Spitze immer wieder verlautbart, es werde mit ihr keine „Haftzonen“ geben. Sie plädiert stattdessen für „Einreisezentren“, die nicht an den Grenzen, sondern in bestehenden und neu einzurichtenden Erstaufnahmeeinrichtungen in ganz Deutschland aufgebaut werden sollen. Auch in diesen Einreisezentren sollen Asylanträge schneller als üblich bearbeitet werden. Vollen Anspruch auf Unterkunft, Verpflegung und andere Sozialleistungen hätten dann zukünftig nur solche Asylbewerber, die sich dort registrieren lassen (vgl. Flüchtlinge: SPD für dezentrale Einreisezentren in Deutschland).

Weitere ungeklärte Fragen gab es hinsichtlich der Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern nach Afghanistan und der Begrenzung des Familiennachzugs. Gabriel glaubt, dass man hierzu das Grundgesetz ändern müsse, während es Seehofer mit dem Verfassungsjuristen Rupert Scholz hält, der unlängst imTagesspiegel darlegte, dass ein Nachzugsrecht für Familienangehörige nicht aus Artikel 16a des Grundgesetzes folgt, sondern nur im Asylverfahrensgesetz steht und dort ohne Grundgesetzänderung gestrichen werden könnte.

Angela Merkel. Foto: Armin Linnartz. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Einigen sich CDU, SPD und CSU auch am Donnerstag nicht, steht weiterhin das (nun offenbar implizit verlängerte) Ultimatum Horst Seehofers im Raum, das er Angela Merkel letzte Woche zur wirksamen Begrenzung des Asylbewerberzustroms setzte. Was Seehofer konkret machen will, wenn es auch am Donnerstag keine Einigung darüber gibt, ließ der bayerische Ministerpräsident offen. Die letzte Woche gehandelten Gerüchte reichen von einem bloßen Abzug der Minister über eine Verfassungsklage bis hin zur Ankündigung, die CSU bundesweit antreten zu lassen (und damit zu erwirken, dass die CDU-Landesverbände Merkel stürzen). Darauf, dass die CSU aktuell auch außerhalb Bayerns Wähler finden könnte, deutet unter anderem ihr (vor allem in den letzten Wochen) schnelles Wachstum auf Facebookhin, wo sie am Wochenende die CDU überholte.

Neuwahlen erzwingen kann Seehofer aber auch dann nicht, wenn er die CSU aus der Regierung abzieht: CDU und SPD verfügen nämlich auch ohne die Unionsabgeordneten aus Bayern über eine bequeme absolute Mehrheit. Zudem hätten sie noch die Grünen als Mehrheitsbeschaffer, deren Wahlprogramm in Sachen Einwanderung der aktuellen Regierungspolitik derzeit deutlich mehr ähnelt als das, mit dem die Unionsparteien 2013 in den Wahlkampf zogen. Klar für Neuwahlen ausgesprochen hat sich bislang ohnehin nur der im März von allen Ämtern zurückgetretene ehemalige CSU-Vize Peter Gauweiler: Er sagte derPassauer Neuen Presse (PNP), der aktuelle Bundestag überlasse die Entscheidung über „Deutschland und was an seinen Grenzen geschieht […] der Regierung, die dafür nach der Verfassung gar nicht zuständig ist“. Drücke sich das Parlament weiter vor einer Entscheidung, müsse es aufgelöst werden.

Auch aus dem Ausland wird die deutsche Bundesregierung inzwischen immer offener kritisiert: Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP)forderte von ihr am Wochenende ein Ende der „Einladungspolitik“. Seiner Wahrnehmung nach gibt es Staats- und Regierungschefs „die versuchen, sich mit Worthülsen wie ‚unbegrenzte Humanität‘ zu retten und hoffen, dass der Zustrom von alleine versiegt“. „Das“, so Kurz, werde „nicht passieren“. Deshalb brauche es jetzt eine „ehrlichere Politik“.

In Österreich glauben einer aktuellen Profil-Umfrage zufolge 47 Prozent der Bürger, dass die EU an der Einwanderungskrise zerbrechen könnte. Würde dort jetzt gewählt, wäre die FPÖ mit 32 Prozent klar stärkste Partei vor der SPÖ mit 24, der ÖVP mit 19, den Grünen mit 15 und den Neos mit sieben Prozent. Bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers läge der FPÖ-Vorsitzende Heinz-Christian Strache mit 22 Prozent vor dem Amtsinhaber Werner Feymann (SPÖ) mit 16 und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner mit 14 Prozent.

http://www.heise.de/tp/artikel/46/46446/1.html

Nach Russland-Einsatz: Syrische Armee befreit über 50 Städte vom Terrorismus

Russischer Jagdbomber SU-34 Suchoi. (Bild: youtube)

Russischer Jagdbomber SU-34 Suchoi. (Bild: youtube)

in Contra-Spezial, Naher Osten 2. November 2015 4 Comments

Während die gängigen Medien aus Sicht russischer Militärs Desinformation gegen den Russland-Einsatz verbreiten, vermeldete Generaloberst Andrej Kartpolow, dass Syriens Armee bereits 50 Dörfer und Siedlungen von Terroristen befreite. Dies sei vor allem dem Lufteinsatz Russlands zu verdanken. Der Süden von Aleppo ist unter Kontrolle der syrischen Armee und Hisbollah.

Von Christian Saarländer

Zugegeben, in westlichen Medien geht man mit dem Begriff Terroristen sehr willkürlich um. Zehn Jahre war es Al-Quaida, nun ist es ISIS. Seitdem Russland in Syrien Luftoperationen durchführt, hat der Westen eine Desinformationskampagne gestartet. Gestern noch Terrorist, nun ein Verbündeter. Sogar Al-Quaida, die man in Afghanistan bekämpfte, ist auf einmal ein „Verbündeter“ gegen den Terror. Entscheidend ist immer die aktuelle finanzielle Unterstützung, ob man von den westlichen Leitmedien nun als „Freiheitskämpfer“ oder als „Terrorist“ tituliert wird.

Syrische Armee auf dem Vormarsch: In zwei Tagen acht Dörfer befreit http://sptnkne.ws/Z2e 

Derweil informiert die russische Nachrichtenagentur Sputnik, dass die syrische Armee innerhalb von nur zwei Tagen acht Dörfer aus den Fängen des Terrorismus befreite. Seit dem Start der russischen Luftoperation in Syrien wurden über 1.391 Bombenangriffe geflogen und über 50 Städte vom Dörfer vom Terrorismus befreit.

Nach Angaben des Generalstabs wurden hierbei 1.623 Objekte der Terrormiliz „Islamischer Staat“ zerstört. Westliche Medien dementieren und behaupten, dass nur „20 Prozent der Angriffe“ gegen ISIS geflogen werden. Es würde somit nur das „Assad-Regime“ gestützt und man verurteilt die Angriffe gegen syrische „Oppositionelle“, die von den USA zunächst finanziell und dann mit Waffen unterstützt wurden. Im Kampf gegen Assad versteht sich.

Während man in Wien am Wochenende ohne Assad über die Zukunft Syriens verhandelte, einigte man sich immerhin darauf, dass der „Islamische Staat“ das gemeinsame Feindbild ist. Man einigte sich zudem auf Neuwahlen in Syrien, nachdem der Bürgerkrieg beendet sei. Fraglich ist, wie die vielen syrischen Flüchtlinge wählen sollen, die derweil in Europa Schutz suchen. Eine Umfrage der französischen Zeitschrift „Le Figaro“ zufolge sprachen sich mehr als zwei Drittel der Befragten für Assad aus.

Syrian Army & gain territories in Southern | http://www.almasdarnews.com/article/syrian-army-and-hezbollah-enter-strategic-city-in-southern-aleppo/#prettyPhoto