Bundesregierung plant weltweite Kriegseinsätze

10. November 2015

titelbild

Im Verteidigungsministerium, den Führungsstäben der Bundeswehr und außenpolitischen Thinktanks werden gegenwärtig neue Militäreinsätze der Bundeswehr in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten und in Asien diskutiert und vorbereitet. Als Begründung und Vorwand dient die „Bekämpfung von Fluchtursachen“.

Der Artikel „Die Weltverbesserer“ in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel gibt einen Überblick über die weitreichenden Pläne. Die Vorhaben sind so massiv, dass sie selbst der Spiegel als „Projekt zwischen Verzweiflung und Größenwahn“ bezeichnet.

Das Ziel der Bundesregierung sei es, „dafür zu sorgen, dass sich so wenige Flüchtlinge wie möglich nach Deutschland aufmachen“, und „große Teile der Welt zu einem besseren Ort [zu] machen“, schreiben die Spiegel-Autoren. Bundesverteidigungsministerin Ursula von Leyen (CDU) zitieren sie mit der Aussage: „Wir müssen staatliche Macht und Stabilität in Ländern wie Syrien, Irak, Afghanistan oder Libyen wiederherstellen.“

Der Artikel lässt keinen Zweifel daran, dass dies durch eine massive Ausweitung der deutschen Militärmissionen im Ausland erreicht werden soll. „Von Mali über den Irak bis nach Afghanistan“ würden „Einsätze der Bundeswehr geplant und erweitert, an die noch vor wenigen Monaten niemand gedacht hätte“, schreiben die Autoren. So prüfe die Regierung gegenwärtig „sogar einen Einsatz deutscher Aufklärungs-‚Tornados‘ am Rande des Syrienkonflikts“.

Mit anderen Worten: nach den USA, Frankreich, Großbritannien und Russland bereitet sich nun auch Deutschland darauf vor, mit seiner Luftwaffe direkt in den Syrienkrieg einzugreifen (Krieg ist Frieden! Waffenexporteure ohne Grenzen (Videos)).

Ähnliches ist für Afghanistan geplant. Bereits in der letzten Woche hatte der ranghöchste deutsche Nato-General Hans-Lothar Domröse unter dem Beifall führender Außenpolitiker der Großen Koalition für die Wiederaufnahme des Kampfeinsatzes in Afghanistan plädiert und Luftschläge gegen die Taliban gefordert. Am vergangenen Donnerstag sprach sich auch die Bundeskanzlerin dafür aus, in Afghanistan „innerstaatliche Fluchtalternativen“ zu schaffen, in die Flüchtlinge aus Afghanistan abgeschoben werden können.

Dem Spiegel zufolge ist auch für den Irak die Aufstockung der Bundeswehrsoldaten, die die kurdischen Peschmerga mit Waffen beliefern und ausbilden, im Auswärtigen Amt und im Verteidigungsministerium bereits „auf Staatssekretärsebene“ besprochen worden. Parallel dazu plane die Bundeswehr „neue Waffenlieferungen an die Kurden und eine Ausweitung der Unterstützung auf die Zentralregierung in Bagdad“.

Zusätzlich solle auch in Mali der Einsatz der Bundeswehr ausgeweitet werden, und „sogar für den gescheiterten Staat Libyen“ denke man „im Verteidigungsministerium an eine mögliche Militärmission“. Laut den Informationen des Nachrichtenmagazins gibt es „in der deutschen Militärführung […] wenig Zweifel, dass sich die Bundeswehr an einer solchen Mission beteiligen müsste“. Ein nicht namentlich genannter General wird mit den Worten zitiert: „Als Führungsnation innerhalb der Allianz kann sich Berlin nicht mehr verweigern.“

„Forsche deutsche Offiziere“ gingen „sogar noch weiter“. Domröse habe bereits von möglichen Einsätzen in Syrien oder dem Irak gesprochen. „Es macht doch Sinn, das Feuer bei unseren Nachbarn militärisch auszutreten, sonst bleiben nur Elend und Millionen Menschen, die die Flucht zu uns antreten“, zitiert ihn der Spiegel.

Natürlich erklären weder das Nachrichtenmagazin und schon gar nicht Domröse und die Bundesregierung, wie es „sinnvoll“ sein soll, die Flüchtlingsströme mit genau den gleichen militärischen Mitteln zu „bekämpfen“, die in Afghanistan, im Irak, in Libyen und in Syrien ganze Länder verwüstet und Millionen zu Flüchtlingen gemacht haben (Geplante Migrationsflut: Was die Dunkelmächte mit uns wirklich vorhaben!).

In Wirklichkeit treibt die deutschen Eliten nicht das „Elend“ der Millionen, das sie selbst mit ausgelöst und zu verantworten haben, sondern der Drang nach Märkten, Rohstoffen, strategischem Einfluss und Weltmacht. Mit häufigeren und „gefährlicheren Militäreinsätze im Ausland“ (Spiegel) vollziehen sie die außenpolitische Wende, die Bundespräsident Gauck und die Bundesregierung bereits auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 offen verkündet hatten.

Damals hatte der amtierende Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erklärt, Deutschland müsse „bereit sein, sich außen- und sicherheitspolitisch früher, entschiedener und substanzieller einzubringen“, um seine geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen weltweit wahrzunehmen. Konkret nannte er „Syrien, Ukraine, Iran, Irak, Libyen, Mali, die Zentralafrikanische Republik, Südsudan, Afghanistan, Spannungen in Ostasien“ als Teile einer „unvollständigen Liste der ‚Hotspots‘“ für die deutsche Außenpolitik.

Das soll nun praktisch umgesetzt werden. So erklärte Ursula von der Leyen am 18. September auf einer Konferenz der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin: „Führen aus der Mitte ist keine Vision mehr, es ist inzwischen eine Ist-Beschreibung. Es ist längst keine Frage des Ob mehr, sondern des Wie.“ Europa werde von drei Krisen gleichzeitig erschüttert: „Flüchtlinge, Ukraine, IS. Gleichzeitig ist die Eurokrise noch nicht bewältigt.“ (Spart euch die Entschuldigungen, hört einfach auf, Krieg zu fördern!)

Die Konferenz stand unter dem Motto: „Denk ich an Deutschland: Die Welt aus den Fugen – Auf der Suche nach neuen Gewissheiten“. Von der Leyen sprach zum Thema „Wie den ,Westen‘ verteidigen?“.

Literatur:

Wissenschaft oder Kriegspropaganda?: Die Wiederkehr des deutschen Militarismus und die Auseinandersetzung an der Berliner Humboldt-Universität von David North

Die deutschen Katastrophen 1914 bis 1918 und 1933 bis 1945 im Großen Spiel der Mächtevon Andreas von Bülow

Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute von Wolfgang Effenberger

Schwarzbuch Waffenhandel: Wie Deutschland am Krieg verdient von Jürgen Grässlin

Quelle: wsws.org vom 10.11.2015

Bundesregierung plant weltweite Kriegseinsätze

Mysteriöses Erdloch in US-Bundesstaat verschluckt Straße und Autos (Video)

10. November 2015

bild

Vor einem Fast-Food-Restaurant im US-Bundesstaat Mississippi hat sich ein etwa viereinhalb Meter tiefes Loch im Boden aufgetan: Mindestens zwölf Autos wurden dabei mitgerissen. Jetzt sollen Experten untersuchen, wie es so weit kommen konnte.

In Mississippi sind etwa ein Dutzend Autos in einem plötzlich auftretenden Loch im Boden verschwunden. Der Vorfall ereignete sich bereits am späten Samstagabend hinter einem Schnellrestaurant im Ort Meridian wie der amerikanische Fernsehsender ABC Newsberichtet.

Anscheinend brach der Teer auf der Parkplatzfläche auf. Es öffnete sich ein klaffendes Loch, in das die Autos stürzten. Der Spalt ist etwa 122 Meter lang, zehn Meter breit und sechs Meter tief, wie der TV-Sender CBS berichtete. Als Rettungsmannschaften eintrafen, fanden sie sogar Lastwägen, die vom Erdreich verschluckt wurden.

Laut dem lokalen CBS-Ableger WJTV wurde niemand verletzt. Das Glück war wohl, dass sich vor allem parkende Autos auf dem Gelände befanden. Die Zeugin Gwendolyn Fikes sagte gegenüber der Lokalzeitung „The Meridian Star“, dass eines der Fahrzeuge, das in den Abgrund fiel, ihrer Tochter gehörte. Die beiden hätten nur für wenige Minuten bei der Fastfood-Kette IHOP gehalten, die sich auf Frühstücksspeisen spezialisiert hat.

„Wir waren seit ungefähr drei Minuten im Restaurant, als es passierte“, sagte die Zeugin. Dann hätten sie plötzlich ein lautes „Bumm“ gehört, als die Erde sich auftat. Ein Angestellter des Lokals schrie laut dem Lokalsender Newscenter 11„Erdbeben!“.

Darauf folgten mehrere weitere donnernde Geräusche, während die Autos hinabfielen. Anschließend fiel der Strom im Gebäude aus, wie Gäste dem Lokalsender Newscenter 11 berichteten. Rettungspersonal traf kurz darauf ein und sperrte das Gebiet ab.

„Wir bekamen den Anruf am Samstagabend“, berichtet der Feuerwehr-Chef Chief Battalion gegenüber dem Fernsehsender. „Bei Ankunft fanden wir mehrere Fahrzeuge im Graben.“ Anschließend hätten sie sich darauf konzentriert, das Umfeld zu stabilisieren und die Zeugen vom Unfallort fernzuhalten.

Am heutigen Montag soll nun mit den Bergungsarbeiten begonnen werden, gab der Direktor der öffentlichen Sicherheit in Meridian, Buck Roberts, gegenüber Newscenter 11 an. Soweit es von außen sichtbar sei, würden sie bisher zwölf Fahrzeuge in der Grube sehen.

bild2

Bisher ist nur klar, dass sich der Riss über einer unterirdischen Wasserleitung befindet. Das gab Percy Bland, der Bürgermeister von Meridian, gegenüber Newscenter 11 bekannt. Diese sei beschädigt worden, weswegen umliegende Hotels und Geschäfte von der Wasserversorgung abgeschnitten worden seien. Notfallkräfte sind seitdem im Einsatz, um den Schaden zu beheben. Der Bürgermeister hob hervor, wie stolz er auf die schnelle Reaktion der Rettungskräfte sei, die weiteren Schaden verhindern konnten.

Erst vergangene Woche wurde die Filiale des Fastfood-Restaurants IHOP eröffnet, auf dessen Grundstück sind der Fall ereignete. Die Bauarbeiten auf dem Gelände sind demnach erst kürzlich beendet worden. Newscenter 11 spekulierte bereits, dass die acht Zentimeter Niederschlagshöhe am Wochenende und insgesamt 25 in den letzten zwei Wochen mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten.

Es handle sich bei dem Loch aber nicht um einen Krater, der durch einen Erdfall entsteht, wenn eine unterirdische Wasserschicht austrocknet und einen Hohlraum hinterlässt. Das erklärte der Direktor der öffentlichen Sicherheit in Meridian, Buck Roberts gegenüber dem„Meridian Star“. Das wäre in solchen Fällen normalerweise die erste Vermutung. „Sie können es nennen wie sie wollen, einen Einbruch oder ähnliches, aber es ist kein Krater“, sagte Roberts.

Video: Massive hole swallows 12 cars near Mississippi IHOP

Die tatsächliche Ursache des Phänomens ist aber bisher unklar. Seit Montag geht ein Expertenteam aus Ingenieuren und Bauunternehmern dem Erdreich-Einsturz auf den Grund, wie die örtlichen Behörden vermelden (Die zukünftige Weltkarte: Mögliche Erdveränderungen).

Literatur:

Das Geheimnis ewiger Energie von Andreas von Rétyi

Die Erde hat ein Leck: Und andere rätselhafte Phänomene unseres Planeten von Axel Bojanowski

Energie ohne Ende: Erfindungen – Konzepte – Lösungen von Andreas von Rétyi

Die seltsamsten Orte der Welt: Geheime Städte, Wilde Plätze, Verlorene Räume, Vergessene Inseln von Alastair Bonnett

Quellen: wapt.com/SPON/Huffingtonpost vom 09.11.2015

Mysteriöses Erdloch in US-Bundesstaat verschluckt Straße und Autos (Video)

Die Farce mit dem Nobelpreis

bild

Und wieder einmal wurden Nobelpreise vergeben. Vielfach wurden sie schon kritisiert, allerdings ging es fast immer nur um den Friedensnobelpreis mit solchen Preisträgern wie Barack Obama. Die Nobelpreise für Naturwissenschaften aber scheinen immer noch höchstes Prestige zu genießen, niemand zieht sie in Zweifel. Doch warum?

Nun, einen Obama kennt jeder, aber selbst die größten Wissenschaftler unserer Zeit sind fast völlig unbekannt, es sind bloß irgendwelche fremde Namen. Und ihre Arbeit ist erst recht unbekannt. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Nobelpreis-Verleihungen durch und durch eine Witz-Veranstaltung sind und mit Sachlichkeit so viel zu tun haben wie das nordkoreanische Fernsehen. Das möchte ich anhand von einigen Beispielen aufzeigen.

Vorher sei gesagt, dass der Grund dafür nicht so leicht festzustellen ist. Einerseits werden besonders Menschen, die nicht aus westlichen oder pro-westlichen Ländern stammen, diskriminiert, abgesehen von Regierungskritikern, während solche Wesen wie Obama den Preis erhalten, andererseits haben auch einige „Westler“ völlig ungerechtfertigt nie gewonnen. Das wiederum legt nahe, dass entweder das Nobelpreis-Komitee aus inkompetenten Idioten besteht oder nur die den Preis gewinnen, die den Nobelpreis-Verantwortlichen sympathisch sind. Das soll aber jeder für sich entscheiden.

Alles beginnt schon mit der lächerlich hohen Zahl an Nobelpreisträger aus den USA. Fast 3 Mal so viele wie der Zweitplatzierte – Überraschung – das Vereinigte Königreich. Besonders erstaunlich ist das, weil noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Amerikaner relativ weit vom ersten Platz entfernt waren (damals war es Deutschland). Nach Ende des Zweiten Weltkrieges, als die ganze westliche Hemisphäre in die US-amerikanische Einflusssphäre gelangte, ist die Zahl amerikanischer Nobelpreisträger sprunghaft angestiegen und hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts letztlich verfünf- bis versechsfacht. Durch diesen Fakt bin ich sehr skeptisch geworden und habe deswegen vor allem am Fall Russlands Forschungen angestellt. Schnell wurde klar – es begann nicht erst nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern ganz am Anfang nach der Gründung der Nobelpreis-Stiftung.

Friedensbemühungen. Nicht lachen: Auf Platz 1 der Staaten mit den meisten Friedensnobelpreisen stehen die USA mit insgesamt 21 Preisen (davon 4 Präsidenten!), gefolgt von dem Vereinigten Königreich mit 12 Preisen. Ausgerechnet die zwei größten Terrorstaaten, die die Welt im Chaos ersticken lassen, und außerdem die führenden westlichen Staaten, stehen ganz oben. Auf Platz 3 steht übrigens – wer sonst? – Frankreich.

Zum Vergleich: Russland bzw. die Sowjetunion hat 2 Preise gewonnen und das waren, wie soll es auch anders sein, ein Dissident (Sacharow) und der „Sowjetunion-Vernichter“ Michail Gorbatschow. Bei anderen „Schurkenstaaten“ sieht es nicht anders aus – der einzige polnische Preisträger war ebenso ein Systemfeind (Walesa) und Chinas einziger Preisträger natürlich auch (Xiaobo), bei dem Iran ist es nicht anders (Ebadi). Wer an Zufälle glaubt… Interessant sind die Begründungen für die einzelnen Verleihungen, die man sich anschauen sollte (Nobelpreisträgerin Malala: Vom Vorbild zur westlichen Marionette?).

Kein Witz – es gibt Fälle, in denen gar kein Grund angegeben wird. Teilweise scheint es so, dass die Preise für die bloße Existenz einer Person oder Organisation verliehen wird (Friedensnobelpreis-Irrsinn: EU-Ratspräsident erklärt Weltkriege zu “europäischen Bürgerkriegen” und Nobelpreiskandidat: Obama fragt Militärführer ob sie “auf US-Bürger schießen würden”).

Kissinger, Arafat, Obama, die EU – wer kommt als nächstes?

Literatur. Der einzige Bereich, der nicht von den USA dominiert wird, allerdings besteht die Top 3 auch hier aus Frankreich, Großbritannien und den USA. Wie lächerlich dieser Preis ist, erkennt man z. B. daran, dass Russland, das jeder Literaturkritiker in einer Riege mit diesen Ländern aufzählen würde, auf Platz 9 steht zusammen mit Norwegen und Irland. Davor stehen Polen, Spanien, Italien, ja sogar das kleine Schweden, das fast 3 Mal so viele Preise hat. Fairerweise füge ich hinzu, dass zwei weitere russischstämmige Schriftsteller den Preis gewannen, doch einer (Bunin) war Exilant und staatenlos und der andere (Brodsky) Exilant und US-Bürger, der auch auf Englisch schrieb. Im Endeffekt waren 4 der 5 aus Russland stammenden Autoren auf verschiedene Weisen im Konflikt mit der Sowjetregierung. Zufall? Entschuldbar wäre es, wenn die Zahl der Preisträger wenigstens annähernd Russlands Rolle in der Literatur widerspiegeln würde, aber das ist selbst mit 5 Preisträgern nicht der Fall ist.

Literatur ist subjektiv, das ist wahr, aber viele Entscheidungen sind trotzdem unstrittig absolut hirnrissig. Giganten wie Leo Tolstoi oder Anton Tschechow gewannen den Preis nie. (Tolstoi verlor dabei sogar 1905 gegen den deutschen Historiker Theodor Mommsen, der den Literaturnobelpreis für ein Geschichtsbuch erhielt!) Stattdessen gewannen während ihrer Lebzeiten solch große Schriftsteller wie Prudhomme, Mistral, Echegaray oder Carducci. Kennt Ihr nicht? Ich auch nicht. Andere Schriftsteller, die ohne Wenn und Aber hätten gewinnen müssen: Franz Kafka, Oscar Wilde, Vladimir Nabokov, Michail Bulgakow, Marcel Proust, James Joyce, Virginia Woolf, Bertolt Brecht. Um die ganze Absurdität noch klarer zu machen: Sogar Winston Churchill gewann den Literatur-Nobelpreis. Mit ihm können die anderen wohl nicht mithalten.

Dieses Jahr gewann übrigens die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch als erste Weißrussin überhaupt den Nobelpreis. Eine Regierungskritikerin, was sonst?

Naturwissenschaften.

Beispiel 1: Der Russe Nikolai Lunin entdeckte 1881 die Vitamine. Mit dem Nobelpreis wurde er trotzdem nicht geehrt, stattdessen aber der Niederländer Christian Eijkman und der Brite Frederick Gowland Hopkins, die 1929 den Preis für Physiologie und Medizin „für die Entdeckung der antineuritischen und wachstumsstimulierenden Vitamine“ gewannen. (Selbstverständlich lebte Lunin noch zu dieser Zeit.)

Beispiel 2: Der Rumäne Nicolae Paulescu entdeckte 1916 das Insulin. Das Nobelpreis-Komitee interessierte das aber herzlich wenig und verlieh den Nobelpreis „für die Entdeckung des Insulins“ 1923 den beiden Kanadiern Sir Frederick Grant Banting und John James Rickard Macleod – glatt gelogen.

Beispiel 3: 1892 entdeckte der Russe Dmitri Iwanowski die Viren. Jeder Mensch würde sagen – eine Jahrhundertentdeckung. Nobelpreis dafür? Nein. Immerhin ist er erst 1920, also fast 20 Jahre nach Beginn der Verleihungen, gestorben.

Beispiel 4: 1930 gewann der Inder Chandrasekhara Venkata Raman den Physik-Nobelpreis „für die Entdeckung der Raman-Streuung“. Problem hierbei ist, dass nicht er die „Raman“-Streuung entdeckt hatte, sondern eine Woche vor ihm die beiden sowjetischen Physikern Leonid Mandelstam und Grigori Landsberg. Den Nobelpreis gewannen sie dennoch nicht.

Beispiel 5: Dmitri Mendelejew, der das allbekannte Periodensystem der Elemente aufstellte, bekam den Nobelpreis auch nicht (trotz Nominierungen). Dafür bekam der Schotte William Ramsay 1904, also zu den Lebzeiten Mendelejews, den Chemie-Nobelpreis „für die Entdeckung der Edelgase“. Witzig, nicht wahr?

Beispiel 6: 1997 gewannen zwei Amerikaner und ein Franzose den Physik-Nobelpreis „für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht“. Kurz darauf meldete sich der russische Physiker Wladimir Minogin zu Wort, der erklärte, dass schon in den 70ern und 80ern russische Wissenschaftler vergleichbare Erfolge in diesem Gebiet erzielt hatten, die auch auf Deutsch und Englisch veröffentlicht wurden. Ihre Erfolge wurden weierhin ignoriert.

Beispiel 7: Die US-Amerikaner George Smoot und J. C. Mather gewannen 2006 den Physik-Nobelpreis u. a. für „die Entdeckung der Anisotropien der Mikrowellenstrahlung“. Doch einige Monate vor der Veröffentlichung ihrer entsprechenden Arbeit haben russische Wissenschaftler einen Artikel mit eben dieser Entdeckung veröffentlicht, der auch in englischsprachigen Fachzeitschriften erschien, worauf sich die beiden Amerikaner damals sogar bezogen.

Beispiel 8: Der große Nikola Tesla (aus Serbien stammend), einer der größten Physiker aller Zeiten, gewann niemals den Nobelpreis, dabei hat sogar der weitaus unwichtigere Guglielmo Marconi 1909 den Nobelpreis für eine Arbeit gewonnen, die zu großen Teilen auf Teslas Erfindungen bzw. Patenten basierte, wie der Oberste Gerichtshof der USA feststellte. Sprich, der Dieb erhält den Preis. Tesla starb 1943.

Beispiel 9: Die Beispiele für ungerechtfertigt nicht-bekommene Nobelpreise muss man vor dem Hintergrund sehen, dass Nobelpreise oft für eher schwache und teilweise für geradezu lächerliche Leistungen vergeben wurden. Kein Scherz: Gustaf Dalén gewann 1912 den Physik-Nobelpreis „für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchttonnen verwendet werden“. Bedeutet: In den Augen der verehrten Nobelpreis-Verantwortlichen war der Herr Dalén ein bedeutenderer Forscher als beispielsweise Tesla, Mendelejew oder, um auch mal einen westlichen Namen zu nennen, Lise Meitner.

Das sind einige Ergebnisse einer alles andere als tiefgründigen Recherche. Das ist also nur die kleine Spitze des Eisbergs. Ich plädiere für eine Annullierung aller bisher verliehenen Nobelpreise und Auflösung des heutigen Nobelpreis-Komitees. Der Nobelpreis ist eine Beleidigung für viele Menschen, die Großes geleistet haben und dann einfach betrogen wurden. Nicht nur das, der Nobelpreis ist auch eine Beleidigung für Alfred Nobel, der die Verleihungen leider oder zum Glück nicht miterlebte. Gerade er als jemand, der seine Teenager-Zeit in Russland verbrachte, würde sich wohl im Grab umdrehen. Sein Name wird missbraucht.

Literatur:

Was Sie nicht wissen sollen! Band 2: Terror, Revolutionen, Kriege – wer und was wirklich dahintersteckt! von Michael Morris

Oel- und Glaubenskriege: Wie das schwarze Gold Politik, Wirtschaft und Religionen vergiftet von Dr. Michael Blume

Krieg um jeden Preis: Gier, Machtmissbrauch und das Millardengeschäft mit dem Kampf gegen den Terror von James Risen

Countdown Weltkrieg 3.0 von Stephan Berndt

Quelle: vernunftsvolk.de vom 30.10.2015

Die Farce mit dem Nobelpreis

Migranten bringen exotische nicht zu behandelnde ansteckende Krankheiten nach Deutschland und Europa – und überlasten Gesundheitssystem

migrant-checkGatestone 8 Nov. 2015:  Der Zustrom von mehr als einer Million Asylsuchender aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten wird dem Gesundheitssystem in Deutschland    beispiellose Belastung auferlegen.

Krankenhäuser, Kliniken und Notaufnahmestationen in ganz Deutschland werden vollauf mit Migranten gefüllt, die unter allerlei  Krankheiten leiden, und das medizinische Personal, darunter Tausende von Freiwilligen, beschweren sich  zunehmend über Burnout.

Deutsche Krankenhäuser erhöhen die Sicherheit, um Ärzte und Krankenschwestern vor gewalttätigen Übergriffen durch Migranten, die mit der medizinischen Behandlung, die sie erhalten, unzufrieden sind, zu schützen.

Kritiker warnen davor, dass die deutschen Steuerzahler am Ende Milliarden von Euro für die Gesundheitsversorgung  einer nie endenden Welle von Asylsuchenden zu zahlen haben. Dies ist zusätzlich zu den Milliarden von Euro, die bereits ausgegeben werden, um Neulinge mit Nahrung, Kleidung und Unterkunft zu versorgen.

Zusätzlich zu den massiven wirtschaftlichen und sozialen Kosten (20 Mio. Muslime im Jahr 2020) sowie der Belastung durch erhöhte Kriminalität, einschließlich einerVergewaltigungs-Epidemie  stehen Deutsche nun vor der Gefahr,  exotischen Krankheiten  – und Tuberkulose – ausgesetzt zu werden.
In Dresden,  sind 2 Sozialarbeiter durch einen Migranten mit offener TB angesteckt worden.

Etwa 5% der Asylsuchenden tragen resistente Keime. In realen Zahlen errechnet sich hieraus  rund 75.000 Neuankömmlinge (pro Jahr) mit hoch ansteckenden Krankheiten.

Zwanzig Sorten von Impfstoffen sind jetzt Mangelware, und 16 andere sind nicht mehr verfügbar, überhaupt nicht. Aufgrund der Produktionsengpässe werden einige Impfstoffe nicht mehr bis zum Jahr 2017 zur Verfügung stehen.

Muslimische Frauen weigern sich, von männlichen Ärzten behandelt zu werden, und viele muslimische Männer weigern sich, von Frauen behandelt zu werden.

Deutsche Medien spielen den Umfang des Gesundheitsversorgungs-Problems herunter,  offenbar um zu vermeiden,  Angst zu verbreiten oder ausländerfeindliche Gefühle zu provozieren.

Krankheiten tauchen auch wieder auf , die  seit Jahren nicht mehr in Deutschland  gesehen wurden. Deutsche öffentliche Gesundheits-Beamte sind jetzt auf der Suche nach Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber, Diphtherie, Ebola, Hepatitis, HIV / AIDS, Malaria, Masern, Meningitis, Mumps, Poliomyelitis, Krätze, Tetanus, Tuberkulose, Typhus und Keuchhusten.

Ein Flüchtling ist unverzüglich nach Eintritt in einer deutschen Klinik getestet zu werden. Nur wenn sichergestellt ist, dass keine Gefahr besteht, wird der Patient in  einen gemeinsamen Raum verlegt. ”

Ärzte sind derzeit in höchster Alarmbereitschaft. Fälle von hoch ansteckenden Krankheiten, einschließlich Tuberkulose, müssen  bis zu 18 Monaten in Qarantäne,ein teures Verfahren, deren Kosten  durch die deutschen Steuerzahler zu zahlen sind.
In einem  Interview am 2. November  mit der Spiegel-TV, schätzte Dr. Ralf Mütterlein, Direktor der Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde in Parsberg, dass zwischen8.000 und 10.000 Asylbewerber in Deutschland  Tuberkulose haben, aber nur ein kleiner Teil sind derzeit in Quarantäne.

Laut der deutschen Bundespsychotherapeutenkammer hat  mindestens die Hälfte aller Migranten in Deutschland  psychische Probleme.

Deutsche Krankenhäuser werden auch gezwungen, praktisch eine Armee von Dolmetschern zu mieten.

Über 15% der neu-ankommenden Migranten erfordern eine sofortige medizinische Behandlung. Mit den 1,5 Millionen Asylsuchenden, die in diesem Jahr  ,  in Deutschland erwartet werden, bedeutet dies, dass 225.000 Migranten einen dringenden Bedarf für medizinische Aufmerksamkeit haben.

Markus Beier, Leiter des Bayerischen Hausärzteverbands, sagt, dass die Ärzte in Gebieten mit hohen Konzentrationen von Asylsuchenden  zu jeder Stunde Nacht und Tag aufgerufen werden, so dass es  für sie unmöglich ist, den Patienten Betreuung auf  hoher Ebene zu leisten.

http://new.euro-med.dk/20151109-migranten-bringen-exotische-nicht-zu-behandelnde-ansteckende-krankheiten-nach-deutschland-und-europa-und-uberlasten-gesundheitssystem.php

Offene Drohungen gegen Kanzlerin Angela Merkel aus der CDU

Avatar von pressefreiheit24pressefreiheit24

Autor: Michael Mannheimer

768px-Angela_Merkel_11

Die Bundeskanzlerin Merkel hat mit ihrer Entscheidung von Anfang September 2015, Tausende illegaler Migranten aus Ungarn über den sicheren Drittstaat Österreich nach Deutschland einreisen zu lassen, offenen Rechtsbruch begangen und damit einen Fehlanreiz für potentielle Migrationswillige gesetzt, der medial weltweit vermittelt wurde. Das war und ist nicht nur politisch verantwortungslos, sondern vor allem nach §§ 95, 96 AufenthG (Einschleusen von Ausländern) bzw. § 111 StGB (Öffentiche Aufforderung zu Straftaten) strafbar.Eine entsprechende Strafanzeige vom 9.10.2015 gegen die Kanzlerin liegt zwischenzeitlich der Staatsanwaltschaft Berlin vor (vgl. pdf auf http://www.alternativefuer.de ).Nach Auffassung von Holm Putzke , Professor für Strafrecht an der Universität Passau, können an der Strafbarkeit des Vorgehens der Kanzlerin wenig vernünftige Zweifel sein:„Angela Merkels Entschluss, zusammen mit Österreich die EU – Abreden über das Weiterreiseverbot von Flüchtlingen außer Kraft zu setzen, stellt sich zweifellos als eine solche Förderung (der illegalen Einreise) dar, wenn es nicht sogar konkludent als…

Ursprünglichen Post anzeigen 97 weitere Wörter

Verrat von oben: Ein Bundeswehrsoldat packt aus – Marcel Claus im NuoViso-Talk

(Wenn Deutschland ein Staat wäre und einen Friedensvertrag hätte, sähe die Situation ganz anders aus! So aber sind wir nur die Ausführenden einer höheren Macht und die Politiker verraten das Volk, von dem sie sich währen lassen.

Auch Gesetze, die eingeführt werden, gelten nur, wenn es gegen die Menschen geht, ansonsten werden sie außer Krat gesetzt ganz nach belieben!)

Veröffentlicht am 10.11.2015

Man kann den Charakter eines Anführers daran messen, wie er seine loyalsten Untergebenen behandelt. Viele Angehörige der Bundeswehr, besonders die meisten Soldaten, sind bereit, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um ihr Vaterland, ihre Familie und Kultur zu verteidigen. Umso bezeichnender ist es, wenn die Bundesregierung, die Dienstherren und die Behörden ihre Fürsorgepflicht für Soldaten vernachlässigen und diese wie seelenloses Menschenmaterial behandeln und verheizen. Genau dies ist mit Marcel Claus, Ex-Stabsunteroffizier, Fallschirmspringer, Ausbilder und Bundeswehrangehöriger mit 8 Jahren Dienst geschehen. Er schildert seine dramatische Geschichte im NuoViso Talk mit Hagen Grell.

Die Bundeswehr bot Marcel Claus eine Karriere, die ihm Spaß machte. Er fand die Gelegenheit, seine körperliche Fitness zu steigern, Treue und Kameradschaft kennen zu lernen, eine Laufbahn zum Fallschirmspringer-Ausbilder zu durchlaufen und in dieser Funktion als Stabsunteroffizier mit großer Besonnenheit und Fürsorge neue Soldaten zu Fallschirmjägern auszubilden. Dies sei für alle Soldaten, so Claus, mit großer Kraftanstrengung, Ausdauer, Teamgeist und Pflichtbewusstsein verbunden.

Doch Claus stellte bereits von Beginn an viele Fragen, besonders die Anschläge vom 11.09.2001 betreffend, deren offizielle Geschichte er bereits früh anzweifelte. Sein Weltbild wurde allerdings 2008 völlig zerstört, als er an einem Lehrgang in Frankreich unter französischer Leitung teilnahm, der neue Fähigkeiten wie Abseilen und Sprengen versprach, tatsächlich aber fast einem Todescamp gleich kam. Marcel Claus hatte so etwas noch nie erlebt: Alle Teilnehmer waren 24 Stunden nonstop im Einsatz. Es war sehr kalt, ständiger Schlafentzug, alle waren ständig durchgeschwitzt und hatten schlimmen Hunger. Claus beschreibt, dass die Soldaten auf das Niveau eines Tieres reduziert wurden und nur noch basische körperliche Überlebensfunktionen spürten. So löste sich ein Teil seiner Fußsohle durch Nesselbrand, doch er musste weiter machen.

Traumatisch wurde es, als Claus dehydriert und ohne Neopren ins 9 Grad kalte Meer springen musste und mit seinem Arm auf eine Felsklippe schlug. Das war die erste Verletzung, die bis heute nicht voll verheilt ist und trotz derer er weiter machen musste. Eine folgende Tauchübung erzeugte Ertrinkungspanik, sein Körper versagte beim Schwimmen zum Strand und er musste gerettet werden. Dazu kamen demütigende Übungen wie das Tragen von Schlauchbooten durch eine französische Café-Meile hindurch und das damit verbundene Beschmutzen von Café-Gästen mit Kuchen und Kaffee auf deren Kleidung. Eine weitere Atlantik-Übung gab Claus den Rest und er wachte erst wieder in einem Krankenhaus auf, unfähig seine Hände zu bewegen und ohne Kontrolle über seine Körperfunktionen. Claus trug mehrere körperliche Schäden und eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) davon.

Doch die Odyssee ging noch weiter. Marcel Claus wurde von einer Behörde zur nächsten geschoben, nachdem ihn die Bundeswehr aus Gesundheitsgründen unbehandelt entließ. Er erhielt weder die Gesundheitsleistungen, die ihm zustehen noch die finanzielle Versorgung. Auch das Bundespräsidialamt antwortete ihm nur mit anteilnahmsloser Freundlichkeit.

Sowohl in seiner persönlichen Geschichte als auch in Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen schlussfolgert Claus: Die Regierung kommt überhaupt nicht mehr ihren Verpflichtungen nach. Nur das Volk muss sich noch an Gesetze halten. Befehlshaber und Politiker handeln außerhalb der Gesetze. Das Volk soll im Hamsterrad laufen und seiner eigenen Vernichtung durch die Herrscher tatenlos zusehen.

Claus empfiehlt: Jeder soll anfangen, die Geschichte ab 1914 zu lesen und die wirklichen Zusammenhänge zu verstehen. Das aktuelle System habe nichts mehr mit einer Demokratie zu tun. Darum müsse sich die Bevölkerung dringend zur Wehr setzen. Niemand darf sich mehr von der Nazi-Keule ruhigstellen lassen.