Ein internationales Gewissen

Bildquelle: kritisches-netzwerk.de

Von: Robert C, Koehler –     http://www.antikrieg.com/

„Das Pentagon teilte am Samstag mit, dass es den Überlebenden des amerikanischen Luftüberfalls Anfang dieses Monats auf ein von den Ärzten ohne Grenzen betriebenes Krankenhaus in Kunduz, Afghanistan, sowie den nächsten Angehörigen derjenigen, die bei dem Überfall getötet wurden, ‚Kondolenzzahlungen’ leisten wird.“

Diese kleine Nachrichtenmeldung brachte die New York Times vor ein paar Tagen. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas gibt, das mich noch mehr dazu bringt, mich zu schämen, ein Amerikaner zu sein.

Es stellt sich heraus, dass die grundsätzliche Zahlung für einen toten Zivilisten in einer unserer Kriegszonen … halten Sie sich fest … $2.500 beträgt. Diese Summe haben wir in aller Stille bereits seit ziemlich vielen Jahren ausbezahlt. Gewissensgeld. Es ist bemerkenswert billig, wenn man bedenkt, dass die Bomben, die sie getötet haben, leicht eine halbe Million Dollar pro Stück gekostet haben werden (Fatale Kunde: US-Bombardement von afghanischen Krankenhaus – Lügen nach Luftangriff).

Wenn das menschliche Leben für uns einen Wert hätte, würden wir nie Krieg führen. Jeder weiß das. Das ist das größte offene Geheimnis hierzulande, begraben unter endlosem Werbegeschwätz und – seit der Bombardierung des Krankenhauses in Kunduz am 3. Oktober und der Tötung von 22 Mitarbeitern und Patienten – einer Art von internationalem Juristensprech.

Ist es „wirklich” ein Kriegsverbrechen? Allein das Stellen dieser Frage legt nahe, dass das Recht eine eigene objektive Wirklichkeit hat.

„Die bloße Tatsache, dass Zivilisten getötet werden, dass ein Krankenhaus beschädigt wird, bedeutet nicht automatisch, dass ein Kriegsverbrechen begangen worden ist,“ so John Bellinger, ein ehemaliger Rechtsberater im Außenministerium, der letzte Woche von National Public Radio zitiert wurde. „Es wird nur zu einem Kriegsverbrechen, wenn sich herausstellt, dass das Ziel absichtlich angegriffen wurde.“

Ein weiterer Rechtsexperte in derselben Geschichte, ein Professor für Internationales Recht, führte aus: „Die Beweislast liegt bei der Anklage, die über jeden vernünftigen Zweifel hinaus nachweisen müsste, dass es sich um einen Angriff handelt, der absichtlich und im Wissen unternommen wurde, dass er gegen ein Objekt gerichtet ist, das unter Schutz steht. Das ist eine sehr, sehr hohe Hürde.“

Das heißt in anderen Worten gesagt, dass Luftangriffe unvermeidlich sind und ohne Zusammenhang: sie gehören einfach zum Leben. Sie passieren die ganze Zeit. Was kann man machen? Es ist bemerkenswert, dass die allgemeine Diskussion im Mainstream nicht tiefer geht als das, und so die Kampfzonen der Welt im wesentlichen unbeschützt lässt durch alles, was irgendwie ein internationales Gewissen darstellt.

Aber … warum das Kondolenzgeld? Warum das Bestehen darauf, dass es keine unabhängige, transparente Untersuchung des Luftangriffs geben darf, oder eine andere öffentliche Instanz für Kollateralmassaker? Anscheinend gibt es hier etwas, gegen das die Vereinigten Staaten von Amerika oder andere Länder sich mit ihren hochtechnisierten Waffen nicht verteidigen können. Sie können sich nicht selbst gegen Schuld verteidigen. Ich finde das faszinierend. Wir können Bomben werfen und enormes Chaos bewirken – wir können Generationen von Atomwaffen entwickeln und den gesamten Planeten in Gefahr bringen – aber wir können nicht im Unrecht sein.

Das alles sagt mir, dass ein Gewissen in unserer kollektiven Menschlichkeit steckt und auf seinen Auftritt auf der internationalen Bühne wartet, und dass die Kriegstreiber der Welt in Angst davor leben. Bedenken Sie:

„Ärzte ohne Grenzen verlangen daher eine unabhängige Untersuchung durch die International Humanitarian Fact-Finding Commission, eine Einrichtung, die 1991 geschaffen wurde, um Verstöße gegen internationales humanitäres Recht zu untersuchen, die aber nie aktiviert wurde,“ schrieb Medea Benjamin vor kurzem in Common Dreams. „Dr. Joanne Liu, Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen sagt, dass ‚das Werkzeug existiert, und es an der Zeit ist, dass es aktiviert wird.’ Die Kommission hat wissen lassen, dass sie bereit ist, eine Untersuchung durchzuführen, dass sie aber nur mit der Zustimmung der internationalen Gemeinschaft ein Verfahren eröffnen kann.“

Diese Zustimmung liegt noch immer in Banden. In der Frage, ob der Überfall auf das Krankenhaus in Kunduz ein Kriegsverbrechen war, fühle ich mich gedrängt, die Diskussion der Experten über die allzu simple Erfordernis, die Absicht zu beweisen, hinauszutragen. Haben wir das Krankenhaus absichtlich angegriffen oder war es ein tragischer Fehler? Eine derart obsessive Kurzsichtigkeit übersieht eine etwas größere Frage. Warum sind wir überhaupt in Afghanistan? Sollte der Prozess sich nicht mit dieser Frage befassen?

In einer brillanten Analyse der zwei hauptsächlichen Patschen der Vereinigten Staaten von Amerika im 21. Jahrhundert – Operation Enduring Freedom (Afghanistan) und Operation Iraqi Freedom (Irak) – schreibt Andrew Bacevich auf TomDispatch:

„In Washington ist Freiheit zu einem Euphemismus für Herrschaft verkommen. Freiheit verbreiten heißt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das Sagen haben. In diesem Zusammenhang gesehen sollten Washingtons erwartete Siege sowohl in Afghanistan als auch im Irak seine Vormachtstellung dadurch festigen und verbreitern, dass große Teile der islamischen Welt in das amerikanische Imperium eingegliedert worden wären. Natürlich würden sie profitieren, aber wir in einem noch viel größeren Ausmaß.“

Die Vorlage war Operation Desert Storm, das Zerbrechen des Irak 1991, welche militärisch dermaßen erfolgreich war, so Bacevich, dass Präsident George H.W. Bush verkündete: „Bei Gott, wir sind das Vietnam-Syndrom ein für alle Mal los.“

„Kurz gesagt, das Pentagon hatte jetzt den Krieg entdeckt,“ fuhr Bacevich fort. „Sieg war zu einer ausgemachten Sache geworden. Wie sich dann herausstellte, ließ diese selbstgefällige Bewertung die Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika schlecht vorbereitet für die Schwierigkeiten, die auf sie nach 9/11 warteten, als die Interventionen in Afghanistan und Irak vom erwarteten Drehbuch abwichen, welches postulierte, dass kurze Kriege durch eine unvergleichliche Macht in entscheidenden Siegen enden müssen. Was die Soldaten bekamen, waren zwei sehr lange Kriege ohne irgendeine Entscheidung. Es war Vietnam um eine Nummer kleiner – mal zwei.

Und nach 14 Jahren des längsten dieser Kriege bringen es die Vereinigten Staaten von Amerika fertig, ein Krankenhaus zu zerstören und 22 Menschen zu töten, danach beschwichtigen sie ihre Schuld mit einer Entschuldigung und einem Trinkgeld. Nichts gegen euch, Leute. Fehler wurden gemacht.

Wie tief würde eine unabhängige Untersuchung es wagen, in diesen rücksichtslosen, weltweit giftigen Krieg einzudringen? Ein wie großes Kriegsverbrechen würde sie aufdecken?

Quelle: antikrieg.com vom 16.10.2015

Die Macht der Finanzkonzerne – Wie Blackrock mittels Geld die Welt regiert – und das Geld regiert eine Familie

Dazu stelle ich einen Kommentar auf YouTube zu diesem Video ein, der das Ganze auf den Punkt bringt. 

Rothschilds own BlackRock along with the Central Banks, Bank of International settlements, USA through the Federal Reserve, Freemasonry and corporations, UK through the royalty and Freemasonry, EU through the Parliament, Vatican through the IOR bank, about 90% of the world’s finances and precious metals (gold, silver, platinum) etc. Fuck the Rothschilds, their poltroons and their New World Order!

Deutsch:

Rothschilds besitzen Blackrock zusammen mit den Zentralbanken, der Bank für Internationalen Siedlungen, USA durch die US-Notenbank, Freimaurerei und Konzerne, Großbritannien durch die Lizenzgebühren und die Freimaurerei,  EU durch das Parlament, Vatikan durch den IOR Bank, etwa 90% der Haushalte der Welt und Edelmetalle (Gold , Silber, Platin ) usw. F… die Rothschilds, die Memmen und ihre neue Weltordnung!

Dazu gibt es viele Quellen – 2 davon hier:

https://buergerstimme.com/Design2/2014/01/blackrock-wenn-politik-und-hochfinanz-ein-stilldichein-bilden/

http://stopesm.blogspot.de/2014/02/die-grote-rauboffensive-der-geschichte.html

Dazu bitte diesen Artikel lesen:

https://buergerstimme.com/Design2/2014/01/blackrock-wenn-politik-und-hochfinanz-ein-stilldichein-bilden/

Der Plan der Schattenregierung vor dem Fall des Systems! (5 Punkte zu den Asylsuchenden)

Von: Don R. Wetter

Europa sieht sich im Jahre 2015 einer nie dagewesenen Flut an jungen Glücksrittern, denen man in ihrer Heimat alles versprochen hat, um nach Europa zu kommen. Nun kann der Deutsche die Chance nutzen um zusammen zu stehen, darf erkennen das die Politik sich ein neues Volk wünscht, und wie die gleichgeschalteten Medien ins gleiche Horn blasen. In diesem Video gehe ich wie immer nicht in die Tiefe und skizziere nur ein paar Aspekte. #flüchtlinge #system #geld #banken #geldsystem #nwo #schattenre

 

 

Lutz V-Mann von PEGIDA

Oder der geniale Coup der Demokratie-Simulation

PEGIDA hatte Geburtstag. Im Rundfunk brach man aus gegebenem Anlass auf zu neuen Ufern der Hetz-und-Hass-Propaganda: „Menschenverächter“ seien alle, die bei PEGIDA mitgingen. Und gesprochen hatte dort natürlich „Der Führer (Kunstpause) … von PEGIDA.“ So Hans-Joachim Wiese auf Deutschlandradio (Un)Kultur. Schwamm drüber. Wir haben wichtigeres zu besprechen.

Es war die Geburtstagsveranstaltung, die mich endgültig an PEGIDA zweifeln ließ. Als auf den dritten unterirdischen Redner der vierte folgte, wurde ich von meinem Bauchgefühl, dass hier 30.000 Leute verarscht wurden, übermannt. Mein Kopf begann fieberhaft zu arbeiten. Alte, längst verdrängte Gedanken waren plötzlich wieder präsent. Gerhard Wisnewski hatte schonim Dezember 2014 angedeutet, dass er PEGIDA für eine inszenierte Bewegung hält. Ich hatte den Einwurf damals zur Kenntnis genommen und im Hinterkopf behalten, wollte aber zunächst abwarten, wie sich die Bewegung entwickelt, ob sie politisch etwas ins Rollen bringt, oder nicht.

Ende Januar 2015 hatten sich auch bei mir sehr viele Ungereimtheiten im Zusammenhang mit PEGIDA zu einem starken Zweifel verdichtet. Ich schrieb einen Artikel für Buergerstimme, den ich aber – bereits abgeschickt – dann doch nicht zu veröffentlichen bat. Ich traute meiner eigenen Logik nicht. Der Kopf sagte, mit PEGIDA stimme etwas nicht, das Herz sagte, aber es wäre gut, wenn alles stimmte, und der Bauch sagte, warte doch erst mal ab. Ich wollte der Bewegung nicht journalistisch in den Rücken fallen, falls sie wider allen Zweifels doch echt sein sollte. Es gab genug, die gegen PEGIDA schrieben. Ich wollte nicht der einzigen ernstzunehmenden bürgerlichen Protestbewegung Deutschlands schaden. Deshalb schrieb ich, bis auf einen Besuch in München, vorerst nicht mehr über PEGIDA. Der Zweifel legte sich. Bis Montag.

Eine solche Veranstaltung wie diese Geburtstagsfeier hatten die Menschen nicht verdient. Schlechte Reden, ein lustlos und billig wirkendes Filmchen, eine Hymne, die keine richtige war, weil niemand dazu sang… Konnte man zum Jahrestag nicht irgendwo einen halbwegs guten Sänger auftreiben? Konnte man nicht irgendeinem anonymen, PEGIDA wohlgesonnenen Profi ein lila Scheinchen in die Hand drücken und sagen, hier, sing bitte mal für die 30.000 ordentlich pathetisch unsere extra komponierte Hymne? Wieso musste Bachmann, anstatt komponiert „kombiniert“ sagen, wieso musste er anstatt „hört es Euch an“ sagen, „zieht’s Euch rein“? Jener Bachmann, der in seiner Rede am selben Abend den „Erhalt der deutschen Kultur“ beschwor? Und vor allem und immer wieder: Wieso hat diese Bewegung in einem Jahr noch keinen politisch glaubwürdigen und überzeugenden Führungscharakter hervorgebracht?

Nein, dieser Dilettantismus, dieses seit einem Jahr andauernde ganz-knapp-am-Ziel-Vorbeischießen konnte nicht echt sein. Am Montag, zum ersten Geburtstag wurde ich Zeuge, wie jemand hinter der PEGIDA-Maske lachte. Er lachte über das Volk. Er lachte über mich. Und ich hörte ihn lachen. Inmitten all des Widerstands- und Merkel-muss-weg-Geschreis hörte ich ihn leise lachen. Er lachte das Volk aus, weil sie derartig emotionslos gehaltenen Reden lauschten und ihnen dabei sterbenslangweilig wurde. Er lachte über das Volk, weil es sich in der Kälte fahnenschwenkend die Beine in den Bauch stand und sich nichts, aber auch gar nichts deswegen ändern wird. Er lachte mich aus, weil ich meinen Zweifel so lange verdrängt hatte. Als ich das verstanden hatte, sah ich plötzlich auch die anderen Dinge, die ich nicht hatte wahrhaben wollen. Hier deshalb eine Chronologie des über ein Jahr wachsenden Zweifels.

Oktober 2014

HoGeSa demonstriert gegen Salafisten, ein Polizeibus wird umgestürzt. Zwei Wochen lang hat die Presse ihr Thema. Ein Jahr später kommt heraus, dass der Gründer von HoGeSa ein V-Mann gewesen ist.

Oktober / November 2014

PEGIDA trennte wochenlang zwischen Islam und Islamismus. Islam war ansich okay, Islamismus hingegen schlecht. Dabei hätte Bachmann die Äußerung Erdogans, dass es zwischen beidem keine Trennung gibt, bekannt sein müssen. Denn diese Bemerkung wurde im Internet ausgiebig diskutiert.

Anfang Dezember 2014

Es tauchten Informationen über Bachmanns Vorleben auf. Ein Krimineller soll er gewesen sein. Mit Drogen soll er gedealt haben. Und vor der Inhaftierung ins Ausland geflohen sein. Im Gefängnis soll er gesessen haben und vorbestraft sein. Als Bachmann das auf der folgenden PEGIDA selbst thematisierte und mit seinem eigenen Rücktritt kokettierte, war man wieder geneigt, beide Augen zuzudrücken. Hatten wir nicht alle schon mal etwas „ausgefressen“? Und war nicht der Umstand, dass die Medien wie gedruckt logen, der beste Beweis dafür, dass PEGIDA recht hatte? Außerdem sagte Bachmann verschmitzt „Betäubungsmittel“, und man nahm an, er meinte Marihuana. Es war aber Kokain. Das sagte er aber nicht.

Ende Dezember 2015

Wochenlang ignorierte PEGIDA den zigfach im Netz geäußerten Wunsch, doch bitte zum Abschluss die Nationalhymne zu singen. Zur Weihnachtsveranstaltung wurde dann tatsächlich gesungen. Doch anstatt der Hymne nur Weihnachtslieder. Die Enttäuschung darüber war groß und wurde erst gelindert, als LEGIDA zum ersten Mal in die Spur ging.

15. Januar 2015

Gleich zum Auftakt sang man in Leipzig die Hymne und kündigte an, dass diese nun zu einem festen Bestandteil aller folgenden LEGIDAS werden solle. LEGIDA war von Beginn an die scharfkantigere Variante, die professioneller arbeitende, die von Anfang an eine funktionierende Homepage unterhielt, die die bessere Bühnentechnik auffuhr, die die politisch konkreteren Forderungen hatte. Und LEGIDA wurde wesentlich heftiger angefeindet. Leider nicht nur von den radikalen Linken, die nach der Veranstaltung randalierend durch Leipzig zogen, sondern auch von Bachmann und PEGIDA selbst. Denn im Gegensatz zu PEGIDA war LEGIDA nationalstaatlich orientiert.

18. Januar 2015

Mitte Januar dann die mehrfache Zäsur: Erst wurde PEGIDA in Dresden das Demonstrieren verboten – angeblich, weil es eine Morddrohung des IS gegen Lutz Bachmann gegeben haben sollte. Gleichzeitig ging Kathrin Oertel ins Fernsehen und sprach mit der „Lügenpresse“. Von der sie, entgegen all derer Möglichkeiten, nicht gehäutet, gevierteilt, gegrillt und gefressen, sondern überraschenderweise völlig zahm, ja beinahe liebevoll behandelt wurde. Ungläubiges Staunen, in wieweit PEGIDA wirklich ein Feind jener ist, die sich stets feindselig gebärdeten, stieg in mir auf.

Die Morddrohung gegen Lutz Bachmann ließ mich ein weiteres Mal zweifeln. Denn sie konntenur ein Fake gewesen sein. Dass Bachmann dem Demoverbot sofort und ohne das geringste Widerwörtchen nachgegeben hatte, ohne auch nur einen einzigen Hinweis darauf, dass hier ein Grundrecht gebrochen wurde, dass die Polizei damit ihr Scheitern eingestanden und damit der Staat versagt hatte, da er offenbar effektiven Schutz nicht zu gewährleisten im Stande oder willens gewesen ist usw. – das verwunderte mich damals sehr. Und Oertel? Oertel war rhetorisch eigentlich dem Untergang geweiht gewesen. Doch entgegen aller Talkshow-Gepflogenheiten bewarf man sie nur mit verbalen Wattebällchen. Plötzlich hatte PEGIDA die seltsamsten Verteidiger: Demonstrationsfreiheit für PEGIDA forderte sogar, wer PEGIDA eigentlich „widerlich“ fand (Özdemir). Grenzen verschwammen zusehends.

20. Januar 2015

Wie aus dem Nichts tauchte ein kleiner Facebook-Hitler auf, der sich bei genauerer Betrachtung als Lutz Bachmann herausstellte. In einem Eintrag soll Bachmann zudem Ausländer als „Viehzeug“ und „Gelumpe“ bezeichnet haben. Ausgerechnet er – Lutz Bachmann – als er? Als Hitler? So ein Zufall aber auch. Die Entwicklung um PEGIDA nahm groteske Züge an.

21. Januar 2015

Nachdem die Nationalhymne zur LEGIDA-Auftaktveranstaltung krumm und schief geklungen hatte, hatte ich angeboten, beim nächsten Mal die Hymne so zu singen, dass es auch nach Hymne klänge. Dankend nahm man bei LEGIDA mein Angebot an. Wegen der untersagten Dresdener Demo hatten viele Dresdener angekündigt, dafür am Mittwoch nach Leipzig zu kommen, um LEGIDA zu unterstützen. LEGIDA war deshalb unter der Woche überraschend für 60.000 Leute angemeldet und mir, als ich davon erfahren hatte, leicht anders geworden. Jener 21. Januar – der Tag, an dem ich die Hymne singen sollte – wurde für mich einer der denkwürdigsten Abende. Nicht nur, weil es im Vergleich mit Dresden in Leipzig die besseren Redebeiträge gab.

Schon vor der Demo machten Informationen die Runde, Linke hätten Bahnanlagen sabotiert und die Züge aus Dresden würden deshalb entweder ausfallen oder Verspätung haben. Die Gegendemo war extrem hart, man kam fast nicht in die Innenstadt, alle Zugänge waren entweder von frenetisch trillernden Antifas oder der Polizei versperrt. Der Weg zur Demo wurde zum Spießrutenlauf. Einige Rentner sollen geschlagen oder angespien worden sein. Kurz vor dem Augustusplatz konnte man sich nur noch unter grobem Muskeleinsatz durch die kaum zu bändigenden Gegendemonstranten zwängen.

Mit Verspätung kamen dann doch noch einige Dresdener durch, so dass es LEGIDA an jenem Tag auf rund 15.000 Teilnehmer brachte – bis heute die größte Zahl bei LEGIDA. Von jenen traten wegen der heftigen Gewalt von Links allerdings viele vorzeitig den Heimweg an. Während des Demo-Umzuges kam es zu vereinzelten Verfolgungsjagden zwischen sich provozierend nähernden Linken und LEGIDA-Teilnehmern. Ein Fotograf mit Pferdeschwanz kam zu nahe an den Demo-Zug, wurde verjagt, floh, blieb mit dem Fuß in der Straßenbahnschiene hängen, stolperte, stürzte, rappelte sich wieder auf und floh weiter. Ich sah es mit eigenen Augen. Am nächsten Tag stand etwas von einem brutalen Übergriff, von „zusammengeschlagen“ in der Zeitung. Lügenpresse halt. Dennoch: Die Situation war ein Tanz auf Messers Schneide. Das Orga-Team hatte Mühe, eine Eskalation zu verhindern.

Wieder auf dem Augustusplatz eingetroffen ging es Schlag auf Schlag. Zwei Nachrichten erreichten das LEGIDA-Team hinter der Bühne. Erstens: Lutz Bachmann hatte wegen des Hitlerbärtchen-Skandals eben seinen Rücktritt aus dem Dresdener Orga-Team erklärt. Zweitens: PEGIDA kündigte an, LEGIDA zu verklagen. Hintergrund: LEGIDA hatte ein eigenes, deutlich schärferes, deutlich konkreteres Positionspapier online gestellt. PEGIDA Dresden erhob jedoch Anspruch auf alles, was unter dem Label -GIDA lief. LEGIDA sollte das Dresdener Positionspapier übernehmen oder auf den zur Marke gewordenen Namen verzichten. An diesem Abend war aber keine Zeit, weiter darüber nachzudenken; die LEGIDA-Leute zuckten mit den Schultern und winkten ab. Ich sagte ein paar Worte zur Hymne und sang dann vor etwa 5.000 Leuten. Hier dieser Abend aus Sicht der Zeit.

24. Januar 2015

Die Hymne war gut angekommen. Bereits wenige Tage später wurde ich deshalb gefragt, ob ich am Sonntag in Dresden die Nationalhymne singen würde – zur großen Versöhnungsfeier zwischen LEGIDA und PEGIDA. Die Anspannung, die in diesen Tagen von Leipzig ausging, war ungeheuer. Der Ton, in dem man mich anrief, pendelte zwischen bittend und lobend über fordernd bis vorwurfsvoll. Ich merkte deutlich, unter welch gewaltigem Druck LEGIDA stand und fragte mich, ob ich noch ein Leben haben würde, wenn ich mich dauerhaft in das Zentrum dieses Hexenkessels begeben würde. Eigentlich wollte ich das nicht, weshalb ich LEGIDA nach einigen Stunden Bedenkzeit zunächst absagte. Daraufhin rief mich ein ruhigeres Mitglied des Leipziger Orga-Teams an, redete mir ins Gewissen und bat mich noch einmal, doch in Dresden die Hymne zu singen. Ich ließ mich umstimmen und sagte zu.

Nun teilte man mir mit, Lutz Bachmann würde sich umgehend mit mir in Verbindung setzen und mich zurückrufen, um die Kosten der Übernachtung in Dresden zu klären. Dieser Rückruf erfolgte nie. Eine SMS wurde ebenfalls nicht beantwortet, und ich sang deshalb auch keine Hymne in Dresden. Die Versöhnungsparty fand ohne mich statt. Was mich sehr erleichtert hatte.

Allerdings fragte ich mich: Wieso ausgerechnet Bachmann? Der war doch wegen seines Hitlerbärtchen-Bildes offiziell aus der Leitungsverantwortung bei PEGIDA ausgestiegen. Dass Bachmann mich zurückrufen sollte, ließ nur den Schluss zu, dass er lediglich zum Schein zurückgetreten war, tatsächlich aber immer noch die Fäden in der Hand hielt. Eine Vermutung, die sich wenige Wochen später mit seiner Rückkehr auf die große Bühne auch bestätigte.

Eine Woche später riefen mich die LEGIDA-Leute erneut an und baten mich, die Hymne auf der nächsten Demo in Leipzig am 30. Januar wieder zu singen. Zu diesem Zeitpunkt hatte es allerdings eine weitere, in meinen Augen unerfreuliche Veränderung gegeben. Als Folge des Schulterschlusses mit PEGIDA hatte LEGIDA sein Positionspapier in drei Punkten anpassen müssen. Aus LEGIDAS ursprünglicher Forderung Nummer 7, der „Stärkung bzw. Wiedererlangung der Souveränität der europäischen Nationalstaaten in der EU-Gesetzgebung“ war die von Bachmann schon zwei Wochen davor verkündete Vision „Europa als Verbund starker Nationalstaaten (Vereinigte Staaten von Europa) unter Einbeziehung Russlands“ geworden. (Alles wörtlich aus den damaligen Positionspapieren!) Der Punkt „Vereinigte Staaten von Europa“ schien also für PEGIDA eine enorm große Rolle zu spielen und für LEGIDA eine Kröte zu sein, die man eben schlucken musste. Ich war enttäuscht.

Darüber hinaus war auch der Präambel-Text von LEGIDA deutlich modifiziert worden. Den „Vorrang“ der jüdisch-christlichen Kultur „gegenüber allen anderen Dingen“ suchte man nun ebenso vergebens, wie man dem Islam in Zukunft kein Missionierungverbot mehr abverlangen oder die „unbedingte Achtung unserer Kultur“ auferlegen wollte. Weggefallen war auch der Punkt, dass man eine Integration von Flüchtlingen nur dann als notwendig erachtete, wenn absehbar wäre, dass diese längerfristig in Deutschland verbleiben würden.

Stattdessen hieß es bei LEGIDA nun lapidar, Kirchen und Politiker sollten „den Erhalt unserer Kultur stärker in den Fokus ihres Handelns rücken“. Anderen Religionen stünde natürlich das Recht auf freie Religionsausübung zu; diese sollten jedoch unsere Gesetze und unsere Kultur achten. Man hatte also seine dezidierten, klar umrissenen Forderungen gegen windelweiche, politisch-korrekte Floskeln eingetauscht. Offenbar war den Leipzigern gründlich der Kopf gewaschen bzw. gesagt worden: entweder so – oder gar nicht.

Ich verfolgte damals die Änderung des LEGIDA-Positionspapieres im Internet und sagte LEGIDAS Bitte, in Leipzig die Hymne zu singen, vor dem Hintergrund der geänderten Positionen ab. Man fragte mich beinahe verständnislos, ob mir diese Punkte denn wirklich so wichtig seien. Nachdem ich bei meiner Ablehnung blieb, sagte man mir, man würde es dann eben noch einmal ändern, denn so wichtig wäre es nun wiederum LEGIDA  nicht, ob dort die Formulierung „Vereinigte Staaten von Europa“ drin stände oder nicht. Keine Ahnung, was LEGIDA sich bei all dem dachte. Die Änderung wurde jedenfalls tatsächlich vorgenommen: Die Formulierung „Vereinigte Staaten von Europa“ verschwand aus dem LEGIDA-Positionspapier wieder. Bis heute. Trotzdem kam es nicht dazu, dass ich die Hymne sang. Danach wurde LEGIDA zwei Mal in Folge verboten.

27. Januar 2015

Schon längst hätte ich das tun sollen, was ich erst jetzt tat: Ich sah mir die Seite von Lutz Bachmanns vermeintlicher PR-Agentur an. Was ich dort zu sehen – oder besser gesagt, nicht zu sehen – bekam, war damals das letzte Quäntchen, welches mich zu dem Schluss brachte, dass möglicherweise nicht das in PEGIDA drin ist, was außen auf PEGIDA drauf steht. Oder vielleicht gerade: patriotische Europäer. Doch dazu später.

Bachmanns Homepage war derart dilettantisch aufgebaut, dass die Täuschung sofort auffiel. Ein Foto-Studio, dessen Galerie (!) aus ganzen 13 (!!!) Fotos bestand! 13 Fotos, die überwiegend monothematisch zusammengestellt waren – nämlich aus dem Akt- und Nightclub-Bereich. Allerdings mit Mädchen, die entgegen der peinlich-billigen Aufmachung über die teuersten Körper verfügten. Das waren keine gewöhnlichen sächsi Sächsinnen aus Dresden, Pirna oder Freital, die auch mal nackt fotografiert werden wollten. Das waren „Premium-Girls“.

Ich hatte zum Abgleich die Seiten anderer PR- und Fotoagenturen besucht. Allen war eines gemeinsam: Alle arbeiteten multithematisch. Es gab Fotos von Kindern, Hochzeiten, Sportveranstaltungen, Werbefotos, Luftbilder, es gab Akte (von „normalen“ Mädchen, denen man dieses Normalsein auch ansah!), Porträits, Baudokumentationen, Reisefotografie, Kalender, Firmenportraits, Kunstfotografien, Fotos von Schwangeren, Fotos von Kulturveranstaltungen usw. Man ist als Foto- und PR-Agentur eben breit aufgestellt, weil man Geld verdienen muss. Zu jeder dieser Sparte konnte man einige Fotos ansehen, so dass pro Agentur leicht über einhundert Bilder zusammenkamen. Lutz Bachmanns Seite hatte zur Erinnerung: dreizehn Bilder. Aus nahezu einer einzigen Sparte.

Dennoch gab er dort (in einer kleinen, schlecht lesbaren Billigschrift) an, in den vergangenen Jahren „hart gearbeitet“ zu haben, um die Agentur zu etablieren und sei nun besonders aufgrund seiner Flexibilität bei den Kunden beliebt. Ein Witz, wenn man die Seite sah. Dann das Foto von Lutz Bachmann selbst: Die Stirn glänzte im Fotoblitz wie mit einer Speckschwarte eingerieben. Hier war kein „Profi“ am Werk, keiner, der in Südafrika Grafikdesign studiert hatte.

Unter „Services“ behauptet der vermeintliche Lutz Bachmann zwar, seine Dienstleistungen beinhalteten auch Hochzeiten, Events und sonstiges. Verwies dann aber wieder auf seine Galerie, die fast ausschließlich nackte Hintern und blanke Nippel zeigte. Dazu noch ein frontal aufgenommenes Kamel – vielleicht das spöttische Sinnbild für all die hinters Licht Geführten. Zu der billigen, stupiden Aufmachung vor einfachem, grauen Hintergrund dudelte eine Sound-Schleife aus tempo-gepitchten, qualitativ sehr schlechten mp3-House-Klängen.

Kurz: Die „Homepage“ war das Werk eines schnellen Nachmittages. Hier wurde nicht – wie Bachmann verkündete – jahrelang auf den Erfolg hingearbeitet. Mit solch einer Seite bekommt man keinen einzigen Auftrag. Der vermeintliche Bachmann tauchte auch auf einer Seite der Fotocommunity auf. Schließlich braucht der Mann Spuren im Netz.

Dort gab es ebenfalls angebliche Fotografien von ihm zu sehen. Allerdings deutlich mehr als auf seiner Agentur-Homepage. Die Fotos stammten alle aus den Jahren 2006 bis 2010. Es waren aber überwiegend die selben Motive – einige Fotos sogar exakt die von seiner Homepage. Das bedeutet, der studierte Fotokünstler Lutz Bachmann hatte sich in den vergangenen 5 Jahren, in denen er angeblich so „hart arbeitete“, nicht nur künstlerisch überhaupt nicht weiterentwickelt – er schien auch in den vergangenen 5 Jahren überhaupt keine neuen Fotos mehr geschossen zu haben. Beide Seiten bzw. Profile sind mittlerweile gelöscht.

http://www.hotpepperpix.de/foto/index.html

http://www.fotocommunity.de/fotograf/lutz-bachmann/799613

Mit einem Wort: Nichts an der Geschichte der PR-Agentur war wahr. Da aber auch nichts an der Geschichte mit der islamischen Morddrohung wahr gewesen sein konnte und LEGIDA quasi total an die PEGIDA-Kandare genommen worden war, fragte ich mich, was an PEGIDA überhaupt wahr war.

War Lutz Bachmann wirklich in Südafrika gewesen? Oder ist das ebenso erfunden wie seine PR-Agentur und die Morddrohung gegen ihn? Ist Lutz Bachmann überhaupt der, der er ist? Und wenn nicht – wer oder was ist er dann? Ein V-Mann? Wer sind die anderen Mitglieder des geheimnisvollen Orga-Teams, zu welchem offenbar jeder Kontakt fast unmöglich ist? Wieso wurde Katrin Oertel nach ihrem letzten Auftritt bei PEGIDA unter Polzeischutz weggebracht?

19. Oktober 2015

Am Montag stand ich also auf dem Theaterplatz, lauschte einer Veranstaltung, die jedem bürgerlichem Protest hohnlachte, und all dies war plötzlich wieder da. Die Worthülsen fielen mir auf, der „Kampf um den Erhalt der deutschen Kultur“ beispielsweise. Wurde der etwa hier ausgefochten? Nein, wurde er nicht. Keiner wird durch PEGIDA zum Komponisten. Keiner beginnt wegen PEGIDA, ein Instrument zu lernen, keiner wird wegen PEGIDA zum Dichter und Denker, keiner lernt sich deswegen in ein Kunsthandwerk ein, keiner wird wegen PEGIDA seinen Kindern eine christliche Erziehung zuteil werden lassen oder ihnen Grimms Märchen zum Einschlafen vorlesen, wenn er es bis jetzt nicht getan hat. Keiner wird wegen PEGIDA der Gossen- oder Fäkalsprache abschwören. Im Gegenteil: Durch Pirincci zog sie erst ein. Die Verteidigung der Kultur ist also eine pathetische Worthülse ohne Inhalt.

Und das Volk? Kann es wirklich Volk sein? Durch PEGIDA? Mitnichten! Ihm steht ein Orga-Team gegenüber, das ebenso geheimnisvoll, unzugänglich und intransparent ist, wie alle höheren Parteiebenen. Die Kommunikation findet fast ausschließlich elektronisch statt. Echte Begegnungen zwischen der Führungsebene und dem Volk sind nicht vorgesehen. Deshalb hat auch bei PEGIDA – genau wie im real existierenden Parteiensumpf – kein integerer, gewitzter, intelligenter und gebildeter Mensch die Chance, zu einer politischen Charakterfigur heranzuwachsen. Seit Jahr und Tag haben wir es bei PEGIDA mit einer Einöde aus farblosen Figuren zu tun, die sich wie beim Ringelreihen von Woche zu Woche ablösen und im Land die Runde machen. Mal spricht jener da, dann wieder dieser dort usw. Aber es ist ein Figurenkabinett aus viel zu wenigen. So wird das Volk nicht repräsentiert. Und wieso rief eigentlich kein Unbescholtener PEGIDA ins Leben? Wieso durfte es kein Kirchenmann sein, wieso kein geschasster Cellist, kein ehemaliger DDR-Sportler, wieso kein Mitglied eines Apotherkerverbandes oder einer islamkritischen Historikergruppe? Wieso musste es ein Ex-Knacki, ein Ex-Dealer, ein Ärsche- und Nippelfotograf, ein Hitlerbärtchen-Träger sein?

Und die Ergebnisse? An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, heißt es. Also: Selbst wenn alles oben ausgeführte die bittere Wahrheit wäre, wäre es dennoch irrelevant, hätte man innerhalb dieses einen Jahres eine merkliche Veränderung der Situation hin zum Besseren erstritten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Während PEGIDA spazierenging und redete, hatte die Regierung ein Jahr lang Zeit, Fakten zu schaffen. Butter bei die Fische: PEGIDA hat nicht die geringste Wirkung erzielt, nicht den geringsten Erfolg verzeichnet. Außer einem – und dies ist vielleicht die fatalste von allen: PEGIDA gab dem Volk – oder Teilen des Volkes – das (trügerische) Gefühl, es hätte eine Stimme. PEGIDA fing die Gefühle der Menschen ein, die Wut, die Fragen, die Unzufriedenheit, das Bedürfnis, sich hörbar zu machen und die Sehnsucht nach Nationalstolz. PEGIDA kanalisierte diese Emotionen und ließ sie dann – kontrolliert verpuffen… Im Nichts… Das scheint mir seit Montag die eigentliche Aufgabe von PEGIDA zu sein.

Gibt es weitere Indizien, dass PEGIDA gesteuert ist? Ja, es gibt sie.

Da wäre zunächst der Name. Das Akronym. Akronyme sind die typische Handschrift von (US-)Thinktanks. NATO ist so ein bekanntes Akronym. Oder ISIS. Isis – die ägyptische Totengöttin. Was für eine Assoziation mit dem islamischen Staat! Das Werk von Kreativen, von Werbetextern. Und ganz sicher nicht das Werk von ungebildeten, muslimischen Mord- und Räuberbanden.

Sollte Bachmann nicht auch aus der PR-Branche kommen? Natürlich. Der Schluss, dass das Akronym von ihm erfunden wurde, lag nahe. Ebenso wie das bekannte PEGIDA-Logo. Nur dass Bachmann eben in Wahrheit kein Werbemann gewesen sein kann.

Ist es nicht seltsam, dass schon zur ersten Demo, am 20. Oktober 2014, als noch keiner wusste, ob überhaupt jemand kommen würde, ob überhaupt eine Bewegung entstehen würde – ist es nicht seltsam, dass jemand, der einfach nur einen Protestmarsch anmeldete, dies unter dem werbesloganartigen, die Metaebene bedienenden Überbau „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ tut? Eines Slogans, der exakt jene Voraussetzungen erfüllte, um ein gut aussprechbares Akronym daraus zu konstruieren – Konsonant / Vokal / Konsonant / Vokal / Konsonant / Vokal? Hätte er nicht eigentlich Patriotische Deutsche gegen Islamisierung sagen müssen? Nur sprechen Sie das mal aus – PDGI. Das macht keinen Spaß.

Um von der überaus gelungenen Wortschöpfung PEGIDA abzulenken, wurde in den Medien wochenlang darauf herumgeritten, wie blöd und völlig misslungen dieser Name wäre. Wieder: eine Ablenkung. Denn PEGIDA ist genial. Phonetisch genial, weil gut auszusprechen, semantisch genial, weil noch frei von Bedeutung und daher offen, mit Bedeutung angefüllt zu werden. Inhaltlich ist PEGIDA wohl auch genial, weil keiner am Affront der offensichtlichen Zurückweisung von Nationalstaatlichkeit Anstoß nahm. Hier äffte der Narr das Volk. Denn was ist das, ein „patriotischer Europäer“? Doch wohl jemand, dessen Vaterland Europa heißt, oder?

Weiterhin wären da noch Bachmanns Aussprüche „Dresden zeigt wie’s geht“, „PEGIDA wirkt“ und „PEGIDA ist gekommen um zu bleiben“. Wem fielen dabei nicht die Slogans des größten Schaumschlägers des 21. Jahrhunderts – Barack Hussein Obama – ein? Kurze, knackige, griffige Redewendungen, gerade einfach genug, um im Adrenalinzentrum jedes Ottonormalsdödels einen kleinen Schub auszulösen.

Ach ja, und dann diese Führungsduos. Zuerst Bachmann und Oertel. Ein Mann und eine Frau. Ein Team. Wie in jedem Tatort, wie im asozialen Frühstücksradio und in jeder zweiten Nachrichtensendung. Indentifikations- und Projektionsfläche für Männlein und Weiblein. Alle mitnehmen. Keiner soll (darf) draußen bleiben. Nachdem Oertel weg war kam, wie Phönix aus der Asche – na wer…? Eine Frau, Tatjana Festerling. Alles wie nach Drehbuch. Alles wohlbekannte Muster, die keinem mehr auffallen, weil wir schon so sehr darauf konditioniert sind, dass wir sie bereits erwarten, anstatt sie zu hinterfragen.

Ist Bachmann also ein V-Mann? Logik und Indizien legen diesen Schluss zumindest nahe. Nur in diesem Licht ergibt alles, was an PEGIDA bislang kurios erschien, einen Sinn: die relative Wort- und Tatenlosigkeit der Regierung gegenüber PEGDA, die wohldosierten, wenngleich heftigen Provokationen der Medien  – stark genug, um Sichtweisen auf beiden Seiten zu verhärten, aber tatsächliche revolutionäre Zustände nicht ausbrechen zu lassen.

Bachmann hat das klug gemacht, hat immer wieder an die Vernunft appelliert, zu friedlichen Spaziergängen aufgerufen. Wie in der Klapsmühle: Um gegen irgendetwas zu sein, geht man mit dem Betreuer abends einmal gemütlich um den Block  spazieren. Die perfekte Vorlage dafür lieferte ohne Zweifel 1989. Man wird kalkuliert haben, dass die Menschen sich noch daran erinnern würden, dass sie es genau so wieder haben wollen würden, weil es für sie ein historisch seliger Moment war. Um die Täuschung vollkommen zu machen, empörte man sich über die Verwendung des Ausrufes „Wir sind das Volk!“ und lachte sich heimlich ins Fäustchen, wie wunderbar die Inszenierung funktionierte. Mit den eigenen Leuten am Start, die nur das umsetzen, was man ihnen auftrug, konnte im Prinzip nur sehr wenig schief gehen. Alles unter Kontrolle.

Wozu aber dieser Aufwand? Ganz einfach: um eines höheren Zieles Willen. Um die Demokratie abschaffen zu können ist es nötig, die Illusion, sie existiere weiterhin, über ihren eigenen Tod hinaus aufrecht zu erhalten und ihr Funktionieren noch eine Weile zu simulieren. Etwa so, wie man einen klinisch Toten mit ein paar Stromstößen noch ein wenig zucken lassen und Unkundigen damit noch vorhandenes Leben vortäuschen könnte. Was sollte sich zur Demokratie-Simulation besser eignen, als ein breiter, von oben geduldeter Volksprotest? In einer Diktatur gibt es so etwas nicht. Das weiß doch jeder. Steuert der Staat also ganz gezielt Massendemos, hält er die Massen – Befürworter wie Gegner der Bewegung – im Irrtum gefangen, kanalisiert Energien, die ihm gefährlich werden könnten und lässt sie, wie gesagt, im Nirwana verpuffen.

Aus strategischer Sicht ist das – man kann es nicht anders sagen – auf eine teuflische Weise genial; fast möchte man applaudieren, wenn es nicht so falsch wäre. Das Volk hat keine Ahnung, wie vollkommen es manipuliert wird, wie total unterlegen es ist. Man kann es daher nur wiederholen: Es gibt nur eines, das jetzt noch helfen kann.

Ihr

Marko Wild

https://buergerstimme.com/Design2

Schau dir „Täuscheland Enteignungen für US und Konzerninteressen“ auf YouTube an

Welche Gesetze gelten in diesem Land? Und – wer hält sich überhaupt an diese?
Gesetze dienen nur dazu, das Volk zu unterdrücken.

Avatar von 💀Eric der Wikinger💀Flieger grüss mir die Sonne und grüss mir den Mond...

Veröffentlicht mit WordPress für Android

Ursprünglichen Post anzeigen

Die Ziele Russlands in Syrien

syrien friedenstaube

Russlands Intervention in Syrien dient der Stabilisierung des Landes. Neben den Luftangriffen auf die Terrororganisationen erfolgt auch eine diplomatische und politische Offensive, um die politischen Lager des Landes dem Frieden zuliebe zu einen.

Ein Gastartikel von Alexej Sidorow (Moskau)

Im Laufe der schon routinemäßigen Desinformationskampagnie gegen Russland verbreiten bekannte Propagandastrukturen zahlreiche ungeprüfte Informationen. Diese Gerüchte dienen dem Zweck, die zahlreichen Fehler einiger Staaten in Nordafrika und im Nahen Osten zu vertuschen und gleichzeitig die russischen Initiativen in der Region zu kompromittieren.

Für aufmerksame Beobachter ist es aber offensichtlich, dass Moskau konsequent gegen die Einmischungen in fremden Angelegenheiten auftritt und vor der Gefahr der Chaotisierung – als logische Folge der Politik der Regimewechsel – mehrmals und eindeutig vorgewarnt. Wie Wladimir Putin in New York in seiner Rede bei der UNO diejenigen, die die heutige katastrophale Situation in der arabischen Welt verursacht haben, fragte: Versteht ihr jetzt überhaupt, was ihr getan habt? Apropos: hat man schon vergessen, dass Libyen noch vor einigen Jahren ein Staat mit hohen sozialen Errungenschaften war? Hat man nicht mehr in Erinnerung, dass Syrien selbst noch ganz vor kurzem ein Asylland zum Beispiel für Flüchtlinge aus Palästina und dem zerstörten Irak war? Wie Honoré de Balzac sagte, das Gedächtnis ist so kurz und das Leben so lang.

Nachdem die Terrororganisationen, wie „Islamischer Staat“ oder „Dschabhat al-Nusra“ (Filiale von „al-Qaida“), auch in Syrien ihren Einfluss in kritischem Maße stärken konnten, entstand die Frage, ob die Militäroperation der Allianz mit den USA an der Spitze, die seit mehr als einem Jahr geführt wird, wirklich effizient sei. Die Flüchtlingswellen aus der Region waren ein deutliches Indiz, dass etwas in der aktuellen Strategie der Allianz falsch ist.

In Russland ist man überzeugt, dass Versuche, den syrischen Staat weiter zu destabilisieren und Baschar al-Assad um jeden Preis zu stürzen, absolut kontraproduktiv wären. Die syrische Armee, bzw. die Kurdenmilizen sind bis heute bei der Bekämpfung der radikalen Islamisten am Boden alternativlos die effektivsten Kräfte. Und gerade diese patriotische Kräfte zu schwächen, die ihre Familien und Territorien vom radikalen Islamisten „international“ verteidigen, wäre den Extremisten zu helfen. Wodurch unterscheiden sich die „guten“ und die bösen Rebellen in Syrien eigentlich? Die Bösen filmen die Kopfabschneidungen und die „Guten“ erschießen die Anhänger der legitimen Regierung, ohne das in den sozialen Netzen zu demonstrieren – und sie sind daher vermutlich „moderat“?

Deshalb hat Moskau aufgrund der offiziellen Anfrage der syrischen Regierung entschieden, die Anti-Terror-Operation aus dem syrischen Luftraum heraus zu unterstützen. Es lohnt sich zu bemerken, dass der Einsatz der anderen ausländischen Kräfte in Syrien völkerrechtlich durchaus fraglich ist: unsere NATO-Partner verfügen sowohl über keine Einladung der Regierung, als auch über kein UN-Mandat. Wir Russen haben unseren Partnern eine enge kollektive Kooperation vorgeschlagen, und zwar die Bildung einer breiten Anti-Terror-Koalition ähnlich der Anti-Hitler-Koalition. Und, natürlich, die muslimischen Länder sollen eine Schlüsselrolle spielen, da der „Islamische Staat“ eine direkte Bedrohung für sie darstellt. In das von uns ins Leben gerufene Informationszentrum in Bagdad – mit der Teilnahme des Iraks, Irans, Syriens und unserer Militärs – luden wir auch die Amerikaner, Türken und jedes Land zur Teilnahme ein. Dann werden hoffentlich die Tonnen der US-Munition und die „Toyota-Geländewagen“ für „moderate Opposition“ nicht mehr weiter in die Hände der IS-Terroristen kommen. Die jüngste Unterzeichnung von Russland und den USA eines Memorandums über die Flugsicherheit in Syrien, wird von Russen sehr positiv betrachtet.

Der schnellstmögliche Start des gesamtsyrischen Dialogs – ohne jegliche Vorbedingungen – wäre absolut notwendig. In Moskau fanden schon mehrere Gesprächsrunden zwischen der syrischen Regierung und verschiedenen Einheiten der syrischen Opposition auf der Basis des Genfer Kommuniqués vom 30. Juni 2012 statt. Die Treffen der oppositionellen Organisationen veranstaltet man auch in Kairo. Russland und seine Partner bemühen sich alle mögliche gemäßigte Oppositionsgruppen auf der Plattform des einheitlichen weltlichen Syriens zu vereinigen, in dem sich alle ethnokonfessionellen Gruppen wohl und geschützt fühlen. Dabei sollen nur die Syrer selbst entscheiden, wer und in ihrem Land wie weiter regieren wird.

Startseite

Die Allianz der Demagogen

Bildquelle: Die EU-Krake http://afd-marzahn-hellersdorf.de

Der Verrat machthabender Politiker an der Bevölkerung Europas, an ihrer Geschichte und Kultur ist geschichtlich ohne Beispiel. Dank Merkel’scher und europäischer Immigrationspolitik: Europa ist zu einem Kontinent der Zwietracht, des Hasses und der Todesgefahr für europäische Eingeborene geworden.

Die europäischen Herrscher – Merkel voran – haben sich offensichtlich geschworen, dem christlich-abendländischen Europa den Todesstoß zu versetzen. 90 Prozent der gesamten Einwanderung nach Europa ist moslemisch. 1960 gab es gerade mal 600.000 Moslems in Europa. Heute leben über 55 Millionen Moslems in diesem Kontinent. Eigentlich müßten 99 Prozent der Einwanderer aus jenen Christen bestehen, die in den islamischen Ländern systematisch gejagt, drangsaliert, unterdrückt und ermordet werden.

Mit beispielloser Demagogie werden der indigenen Bevölkerung die Hintergründe, die gesellschaftlichen, kuklturellen, finanziellen und kriminologischen Folgen der Migrationswelle verschwiegen.

Presse, Fernsehen, Landräte, Justiz, Polizei, Krankenkassen, Hilfsorganisationen, Mitarbeiter der Deutschen Bahn, Mitarbeiter von Supermärkten… alle wurden vom Kanzleramt dazu verdonnert, niemandem über das, was gegenwärtig in der Bunten Republik in Sachen Asyl geschieht, zu berichten.  In jeder Verwaltungsstelle wurden Mitarbeitern strengste Disziplinarstrafen angedroht, falls sie diese Auflagen verletzen.

Was wir erleben, haben die Deutschen im vergangenen Jahrhundert schon zweimal auf sich nehmen müssen. Heute wird erneut ein Konflikt der Großmächte heraufbeschworen, und die Massenmedien stimmen wie seinerzeit in den Kriegskanon ein. Wolfgang Effenberger und Willy Wimmer zeigen in ihrem Buch „Wiederkehr der Hazardeure“ anhand einer Vielzahl von Quellen, wie sich die Muster gestern und heute gleichen, ja daß heute sogar noch perfider vorgegangen wird.

Was die Medien verbreiten dürfen, wird von der Pressestelle des Kanzleramtes und den Ressortchefs der Nachrichtendienste täglich angeordnet. Da wird geschönt, verharmlost, die Wahrheit verdreht, daß sich die Balken biegen.

Jüngstes Beispiel die PEGIDA-Veranstaltung vom letzten Montag (19.10.) Akif Pirincci soll dort unter dem stichwort „Fremdenhaß“ bedauert haben, daß es „…noch keine KZ in Deutschland gebe“. Die Veranstalter werden als rechtsradikale Nazis verurteilt, die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, Pirinccis Verleger kündigt die Zusammenarbeit mit diesem Autor – alles unter völliger Verdrehung dessen, was Pirincci tatsächlich gesagt hat. Wer es selbst beurteilen möchte, schaue sich das Video von Pirinccis Rede an.

Justizminister Heiko Maas fuhrwerkt mit der Brechstange durch die kümmerlichen rechtsstaalichen Reste, um jeden Versuch, die Wahrheit über die Begleiterscheinungen der Massenflutung zu berichten, unmöglich zu machen. Aus Angst vor strafrechtlichen Konsequenzen wagt kaum noch ein Journalist aus der verordneten Einheits-Kokophonie aus der Reihe zu tanzen.

Laut Willy Wimmer (CDU) wußte das Kanzleramt weit mehr als einem Jahr von der bevorstehenden Invasion. Selbst ein Verzicht auf diese Erkenntnis macht deutlich, daß eine mehrjährige Vorbereitung in vielen Teilen der Welt nötig gewesen sein muß, um derartige Folgen hervorzurufen. Selbst die öffentlich zugänglichen Erklärungen des Chefs der amerikanischen Nebenaußenpolitik für Gesamteuropa, Herrn Soros, machen das deutlich.

Sie kommen! 2015 wird Deutschland einen Zustrom von mehr als 1 Million Asylbewerbern erleben. Dies wird sich fortsetzen – denn im Schengen-Europa ohne Grenzkontrollen istDeutschland offen wie ein Scheunentor. In Italien und Griechenland, wo die meisten der Neuankömmlinge unseren Kontinent betreten, werden diese zumeist ohne Rücksicht auf EU-Recht durchgewunken.

Die Erzählung des Westens über sich selbst bricht gerade in sich zusammen. Man kann es mit jedem Tag deutlicher fühlen: Hier kommt etwas an sein Ende. Die große Erzählung der unter dem Namen “Der Westen” verbundenen Nationen und deren selbst reklamierten Stellung in der Welt zerbricht an den Fakten. Denn die Kollision dieser Erzählung des Westens über Demokratie und Freiheit mit seinem eigenen Tun bleibt selbst denen nicht mehr verborgen, die sich über offizielle Kanäle im Mainstream-Journalismus informieren. Dort bleiben zwar die einzelnen Nachrichten unvermittelt nebeneinander stehen und es werden Diskussionen geführt, die die Verbindung der einzelnen Neuigkeiten zu einem geordneten, systematischen Ganzen eher verhindern als befördern. Es findet also das genaue Gegenteil von Journalismus statt. Doch auch dort, im Herzen der westlichen Propaganda, bleibt den Zuschauern und Lesern immer weniger das Auseinanderklaffen von berichteter Wirklichkeit und Realität verborgen.

Der deutsche Ein-Themen-Journalismus wird derzeit von der Flüchtlingskrise in Bann gehalten. Massenweise strömen Menschen nach Europa und nach Deutschland. Die im Mainstream entfachten und geförderten Diskussion hierzu, könnten absurder nicht sein. Da geht es um Belastungsfragen der Republik, so einen Unsinn wie neue Völkerwanderung, um den Mindestlohn und um Fachkräftemangel. Nur Nebelkerzen. Es geht um die merkwürdig verschrobene und auch nicht haltbare Unterscheidung von politischen und Wirtschaftsflüchtlingen. Als wäre das Wirtschaftliche nicht immer auch in tiefer Weise politisch. Die Griechen können davon gerade ein ganz trauriges Lied singen.

Es offenbart sich immer mehr, daß mächtige Gruppen die Verursacher der Finanz-und Flüchtlingskrise und gleichzeitig deren Profiteure sind. Wer sind diese Interessengruppen, die im Hintergrund die Fäden ziehen? Was passiert mit Politikern, die nicht mitspielen wollen? Mit diesem Thema befaßt sich diese Vortrags-Trilogy von Heiko Schrang.

Ganz selten geht es um die Ursachen von Flucht, wenn dann spät in der Nacht oder in Spartensendern. In Syrien sei Krieg, erfährt man dann, davor würden die Menschen fliehen, weshalb wir sie aufzunehmen hätten. Außerdem Fachkräftemangel, können wir den Mindestlohn zahlen und sofort wieder allgemeiner Themenwechsel.

Krieg, so scheint es, kam wie eine Geißel über Syrien, das von einem grausamen Diktator beherrscht wird. Über die Ursachen des Krieges wird man in Blogs freilich viel besser informiert als durch diejenigen Nachrichtenlieferanten, die damit Geld verdienen oder dafür von den deutschen Haushalten Geld anvertraut bekommen.

Man muss sich schon ein bisschen tiefer ins Internet hineingraben, um zu stimmigen Berichten zu kommen. Das erschreckende dabei: Der Mainstream ist dabei dringend außen vor zu lassen. Wenn man ihn umgeht, stößt man auf Berichte wie diesen hier, der versucht die Anfänge des Aufstandes zu beleuchten, wobei die Spur in die USA führt. Überraschend ist das natürlich nicht.

Der Bürgerkrieg in Syrien, der die Flüchtlingsströme auslöste als auch der Bürgerkrieg in der Ukraine sind keine getrennt zu betrachtenden Phänomene, will man zu einem konsistenten Bild der aktuellen Welt kommen.

Das Scheitern des Westens im Orient: Syrien versinkt in einem von ausländischen Kräften inszenierten blutigen Bürgerkrieg aller gegen alle, in der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht. Der Atomkonflikt zwischen Iran und Israel schwelt weiter, die Einmischung iranischer Schiiten wie saudischer Wahabiten in die Konflikte der Region nimmt zu. Ägypten ist in Daueraufruhr, und auch am Nordrand dieser unruhigen Weltgegend, im Kaukasus und in der Ukraine, ist die Lage explosiv. Mit der ihm eigenen Unbestechlichkeit beleuchtet Peter Scholl- Latour diese unselige Weltregion, über der ein Fluch zu liegen scheint.

Immer geht oder ging es darum, einen mißliebigen aber gewählten Machthaber wegzuputschen. Mit Demokratie und Achtung vor dem Souverän hat das natürlich gar nichts zu tun. Man muß es sich nur mal umgekehrt vorstellen. Der russische Außenminister Lawrow und sein chinesischer Kollege Wang Yi besuchen PEGIDA in Dresden und drängen Merkel und ihr Kabinett zum Rücktritt, wobei im Vorfeld nachweislich Milliarden geflossen sind, um die Leute richtig in Stimmung zu bringen. Nicht weniger widerlich und verachtenswert ist das Treiben des Westens. Nirgendwo wird mehr Verachtung gegenüber demokratisch gewählten Regierungen gezeigt als gerade in Europa und den USA.

Aber es lassen sich noch weitere Vorgänge in dieses Bild integrieren, TTIP zum Beispiel. Da verhandeln Leute, die niemand kennt im Geheimen eine neue Ordnung. Niemand hat sie gewählt und sie unterliegen keiner Kontrolle. Diejenigen, die von uns gewählt sind, die Parlamentarier, haben praktisch keinen Zugang. An dieser Stelle kann man eigentlich aufhören zu argumentieren. Das ist das Gegenteil von demokratisch, das ist das gängige Verfahren in totalitären Systemen.

Bitte hier weiter lesen:

http://pfiffikus.biz/2015/10/21/die-allianz-der-demagogen/

Brisante Dokumente an Universität nach Besuch des C.I.A.-Direktors verschwunden

John Brennan, Direktor der C.I.A., hielt am Freitag, den 16. Oktober 2015 an der Juristischen Fakultät der University of Washington eine Rede. Während des Zeitraums seines kurzfristigen Aufenthaltes auf dem Campus entwendeten Unbekannte auf professionelle Weise ohne Spuren zu hinterlassen Dokumente, die in der vom Verfassungsgericht von El Salvador eröffneten Untersuchung zu von der C.I.A. unterstützten Kriegsverbrechen von hoher Bedeutung sind.

Aus dem Büro für Menschenrechte der University of Washington von Angelina Godoy stahlen Unbekannte vor einer Woche ganz gezielt einen Computer und eine Festplatte. Die Diebe hatten es nur auf die darauf enthaltenen Daten abgesehen. Die verschlossene Tür zu dem Zimmer zeigte keine Einbruchsspuren, es wurde nichts durcheinander gebracht und nichts weiteres vermisst. Die Polizei der Universität in Seattle hat den Fall übernommen. Als Tatzeit kommt der Zeitraum zwischen Donnerstag und Sonntag in Frage.

Kurze Zusammenfassung

Die Mitarbeiter der Juristischen Fakultät untersuchen seit Jahren die Rolle der Vereingten Staaten von Amerika in Latein- und Mittelamerika und im Besonderen die geheimgehaltenen Operationen der verschiedenen U.S.-Behörden und Ministerien. Die vergangenen Jahrzehnte waren geprägt von Militärdiktaturen und ihren grausamen Verbrechen an der Zivilbevölkerung und dem Kampf zur Unterdrückung des Widerstands. Die Forschungsergebnisse dienen nicht nur der historischen Einordnung sondern sollen vor allem den Juristen bei der Aufarbeitung der Geschehnisse helfen um die Verantwortlichen, ihre Hintermänner und Helfershelfer zusammen mit Menschenrechtorganisationen vor ein Gericht zu bringen. Dafür werden sichere Beweise benötigt, die anhand von Augenzeugen und Dokumenten erbracht werden müssen.

Bitte hier weiterlesen:

https://www.radio-utopie.de/2015/10/23/brisante-dokumente-an-universitaet-nach-besuch-des-c-i-a-direktors-verschwunden/