Tränengas auf dem Weg zur Schule – ein Recht auf Bildung?

Von Yara H – Am 26. Okt. 2015 – unter Naher Osten

Schulkind rennt von Tränengas weg

Im israelisch besetzten Westjordanland sind viele Menschenrechte für Palästinenser relativ, theoretisch sollten sie zwar universelle Gültigkeit besitzen, tatsächlich sind sie für Palästinenser aber häufig ein weit entferntes Ideal, Rechte, die der palästinensischen Bevölkerung häufig vollständig verwehrt bleiben.

In al-Khalil (Hebron), häufig als ‚Mikrokosmos‘ der israelischen Besatzung bezeichnet, wird Kindern selbst das grundlegende Recht auf Bildung vom israelischen Militär verwehrt.

Auf dem Weg zur Schule sind palästinensische Schulkinder dazu gezwungen durch israelische Militär-Checkpoints durchzulaufen – vorbei an schwer bewaffneten israelischen Soldaten. Trotz der allgegenwärtigen Militärpräsenz in nahezu jedem Lebensbereich, haben manche Kinder deutlich Angst und werden von Müttern oder älteren Geschwistern durch die Checkpoints zur Schule begleitet.

Schulkinder gehen an gepanzertem Militärjeep vorbei

Kinder ebenso wie Lehrer laufen auf dem Weg zur Schule und zurück nach Hause aber auch Gefahr, vom israelischen Militär für längere Zeit festgehalten oder verhaftet zu werden. Auch wenn es – selbst nach israelischem Recht – illegal ist, Kinder unter 12 Jahren zu verhaften, ist dies nicht selten. Israelisches Zivilrecht wird im militärisch besetzten Westjordanland allerdings nur auf Siedler in nach internationalem Recht illegalen Siedlungen angewendet – die palästinensische Bevölkerung hingegen ist dem Militär-‚Recht‘ unterworfen. Wenn Kinder nicht oder spät von der Schule zurück nach Hause kommen, sorgen sich Eltern, ob diese verhaftet wurden, denn Angehörige werden selbst wenn es sich um Minderjährige handelt nur in seltenen Fällen von einer Verhaftung informiert.

Das israelische Militär greift Schulkinder aber auch direkt mit Blendgranaten und Tränengas an. Die Salven von Tränengas, die sich in den Straßen ausbreiten, greifen die Atemwege an und machen es nahezu unmöglich zu atmen und brennen in den Augen. In den letzten Wochen in al-Khalil (Hebron) war Tränengas eine nahezu tägliche Gefahr auf dem Schulweg. Zusätzlich zu den Checkpoints sind die Kinder dann gezwungen, die Tränengaswolken, die je nach Windverhältnissen in den Strassen verweilen, auszuweichen oder von diesen wegzurennen, um nicht von dem Gas bewusstlos zu werden. Eine Studie zu den Langzeitschäden von Tränengas, insbesondere auf Kinder, deren Lungen sich noch entwickeln, liegen bisher noch nicht vor.

Palästinensische Kinder, auf dem Weg zur Schule, aber auch im alltäglichen Leben, ob in der Schule, auf der Straße und sogar daheim im Haus sind konstant der israelischen Militärbesatzung ausgeliefert. Eine Kindheit, das Recht auf Spielen, ein Recht auf Bildung – all das ist für Kinder im besetzten Westjordanland oft nur eine Farce.

Israelischer Soldat schießt Tränengas auf Schulkinder

Israelischer Soldat schießt Tränengas auf Schulkinder

Tränengas in der Straße

Tränengas in der Straße

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/traenengas-auf-dem-weg-zur-schule-ein-recht-auf-bildung/

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Ein Kommentar zu “Tränengas auf dem Weg zur Schule – ein Recht auf Bildung?

  1. Der Erz- und Wasser-Diebstahl

    Das Meer
    Dieses ’total tote Meer’
    Welches im glühend heißen Wüstensand
    Verschmachtend
    Nach Wasser schreit

    Die Raubstaat-Junta
    Vergreift sich an fremdem Eigentum
    Nimmt jede Gelegenheit
    Zu einem mörderischen Konflikt
    Um ihre Macht zu mißbrauchen
    Und annektierte
    Wie Hitler
    Große Landesteile
    Benachbarter Länder

    Der Feuerschein
    Brennender Gebirgsdörfer
    Färbte den Himmel
    In den Nächten
    Anno 1967

    Die bis zur Raserei
    Blutrünstige Haken-Stern-Miliz
    Mordete
    Bis sich ganze Dörfer
    Des herrlichen Golanaika-Gebirges
    In Friedhöfe verwandelten

    Nach den ethnischen Säuberungen
    Von 80.000 Gebirgs-Syrianettanern
    Und 20.000 nachrückenden
    Haken-Stern-Besatzern
    War es möglich gewesen
    Die Naturvorkommen
    Voll auszunützen
    Und aus dem Erz- und Wasserreichtum
    Des Golanaika-Gebirges
    Das Äußerste herauszuholen

    Der Raubstaat
    War zu jener Zeit
    Durch und durch
    Trocken geworden
    Als könnte man ihn
    Zwischen den Händen zerbröseln
    Als laste ein
    Höllischer Todesfluch
    Auf den staubigen Böden
    Des geraubten Landes
    So daß Kakteen und
    Andere Pflanzen der Dürre
    Gediehen

    Mit dem ’einmaligen’
    Schwindel-Semiten ’Masterplan’
    Kam es zum Raubstaat ’Wasserwunder’
    Aus dem annektierten
    Golanaika-Gebirge

    Im ergrünenden Raubstaat
    Gehen sie nun
    Seit 49 Jahren
    Verschwenderisch um
    Mit dem Luxusgut Wasser
    Aus den kostbaren Quellen
    Des Golanaika-Gebirges
    Um widerwillige Gemüseplantagen zu bewässern
    Die von palustrinischen KZ-Zwangsarbeitern
    Mit der Spitzhacke beackert werden müssen
    Um in dieser Halbwüste Gemüse anzubauen
    Über die nicht einmal
    Vögel flogen

    Der Raubstaat
    War so grün geworden
    Von all dem geraubten Wasser *
    Daß den Zwangsarbeitern speiübel wurde

    Im Raubstaat
    Stecken selbst im Grün der Vegetation
    Bösartige Verbrechen

    Die Schwindel-Semiten
    Haben den geraubten Raubstaat
    Mit geraubtem Wasser
    Aus dem geraubten
    Ethnisch gesäuberten
    Golanaika-Gebirge
    Begrünt

    Hie und da
    Blinken Raubwasser-Reservoire
    In denen sich das Grün spiegelt

    Tausende von Quadratkilometern
    Einer Umweltkatastrophe
    Droben
    Bei den giftigen Abfallhalden
    Der Gebirgsbergwerke
    Deren Erzgewinnung
    Von einer Raubstaat Minengesellschaft
    Kontrolliert wird

    Und drunten
    Unter der glühenden Sonne
    Der um einhundert Meter
    Abgesunkene Wasserspiegel
    Des ’total toten Meeres’
    Das vor Wassermangel
    Des Jǿrdanielo-Zuflusses seufzt
    Und eine Salzwüste
    Mit Tausenden tiefen Einsturztrichtern entstehen ließ

    Haben Sie
    Verehrte Poesiealbum-Leser’Innen
    Eine Ahnung
    Was es für die Haken-Stern-Raubsekte hieße
    Das geraubte Golanaika-Gebirge
    Inklusive Wasserrechte
    An Syrianetta zurückzugeben?

    Der Raubstaat wäre heute
    Mit seiner intensiven
    Auf Europa-Export orientierten Gemüse-Landwirtschaft **
    Ohne geraubtes Wasser
    Wie ein Aquarium
    Ohne Wasser

    Dann bekäme
    Die Haken-Stern-Raubsekte im Raubstaat
    Nur Salzwasser zu trinken
    Genau wie die KZ-Häftlinge
    Im Gaz-A-U.s.c.h.w.i.t.z. KZ

    Das ganze KZ
    Ist vom Frisch- und Abwassersystem abgeschnitten
    So daß die Häftlinge heimlich Tunnel graben müssen
    Um an Trinkwasser zu kommen

    Nachts
    Hören sie das Knattern
    Der Haken-Stern-Helikopter
    Und das Peitschen der Schüsse
    Den Knall
    Wenn eine Granate die Zementzisterne
    Eine Kugel das Faß
    Oder die Wanne
    Auf den KZ-Barackendächern
    Durchschlägt

    Am Morgen
    Sind zahllose Wasserbecken
    Im Gaz-A-U.s.c.h.w.i.t.z. KZ
    Ausgelaufen

    Oft müssen die KZ-Häftlinge
    Das Blut von Zugvögeln
    Selbst von Aasgeiern
    Aussaugen

    Oder Blätter, Zweige, Wurzeln
    Von Ölbäumen kauen
    Den eigenen Urin trinken
    Denn auch
    Wer nicht Süßwasser trinkt
    Pinkelt

    Stolper-Stern *
    Raubwasser
    Ist die Schwachstelle des Raubstaats
    Und ein Boykott
    Des absolut Bösen
    Muß ihn dort angreifen

    Stolper-Stolper-Sterne **
    Machen Sie sich eine Liste
    Von Raubwasser-Produkten aus dem Raubstaat
    (Dem schlimmsten Fall von Falschetikettierung)
    An denen noch das Blut
    Der Palustrinier & Syrianettaner
    Klebt

    © Dr. H.R. Götting 2016

    Leseprobe aus
    https://www.amazon.de/Raubland-Helmut-Goetting-ebook/dp/B01LDFM1T8/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1473535561&sr=8-1

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