Düsseldorf: Rund sechzig Linke demonstrierten am Montag gegen die am Vortag wieder eingeführten Kontrollen an den deutschen Grenzen. Die Asyl- und Migrationspolitik der Bundesregierung wurde als „rassistisch” kritisiert. Die „Wut auf die deutsche Asylpolitik” solle auch der für Freitag angekündigten „rassistischen Dügida-Demonstration” entgegengebracht werden.

Am Montag demonstrierten in Düsseldorf etwa sechzig Linke gegen die am Vortag wieder eingeführten Kontrollen an den deutschen Grenzen und die deutsche Asylpolitik. Unter dem Motto „Grenzen auf für Geflüchtete” zog der Demonstrationszug vom Hauptbahnhof durch den Stadtteil Oberbilk bis zum Oberbilker Markt. In Redebeiträgen wurde ein „uneingeschränktes Bewegungsrecht für alle Menschen” gefordert und die Asyl- und Migrationspolitik der Bundesregierung als „rassistisch” kritisiert. Mit der Einführung von Grenzkontrollen und der „Abschottung gegenüber Geflüchteten” folge die Bundesregierung „der Logik von Pegida und Co”, so ein Redner.
Auf der Abschlusskundgebung am Oberbilker Markt resümierte der Anmelder, dass „die auf die Straße getragene Wut auf die deutsche Asylpolitik derzeit viele Menschen vereine”. Er rief dazu auf, diese auch am Freitag der „rassistischen Dügida-Demonstration” entgegenzubringen und weiterhin „direkte Unterstützung für Geflüchtete” anzubieten.
Die Gruppierung Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes (Dügida) hat nach monatelanger Abstinenz für Freitagabend eine neue Kundgebung angekündigt. Unmittelbar nach dieser Ankündigung riefen linke Gruppen zu Gegenkundgebungen auf. In der Vergangenheit kam es bei Gegendemonstrationen zu Dügida-Kundgebungen mehrfach zu gewalttätigen Ausschreitungen von Seiten der Linken. Für Freitag wird mit einem massiven Polizeiaufgebot gerechnet. (PH)
Auch Denkmalschutz kein Tabu mehr
Düsseldorf: Wegen der Unterbringung von Asylbewerbern begann das neue Schuljahr für viele Schüler der Stadt ohne Sportunterricht. Mit der schulischen Versorgung der Kinder von Asylsuchenden kommt nun ein weiteres Problem auf die überlastete Landeshauptstadt zu. Für die Unterbringung der Asylsuchenden sind jetzt auch denkmalgeschützte Bauten kein Tabu mehr.

Mitte dieser Woche begann in Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr. Für viele Schüler bedeutet das aber auch, wegen der Unterbringung von Asylbewerbern vorerst auf den Sportunterricht verzichten zu müssen. Vier von fünf mit Asylsuchenden belegten Schulturnhallen sollen erst in den nächsten Wochen frei werden, wenn kurzfristig errichtete Zelthallen mit Asylbewerbern belegt werden können.
Ganz schlecht sieht es jedoch für die Schüler des Lessing-Sportgymnasiums aus: Ein Teil ihres Sportunterrichts findet in Hallen des ehemaligen Sportinstituts der Heinrich-Heine-Universität statt. Diese sind jedoch gegenwärtig mit Asylbewerbern belegt. Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch (Grüne) wies in der örtlichen Presse bereits darauf hin, dass die Hallen in der Universität bis Mitte Oktober gemietet sind und auch entsprechend genutzt werden.
Mit der schulischen Versorgung der Kinder von Asylbewerbern kommt zu Beginn des neuen Schuljahres ein weiteres Problem auf die überlastete Landeshauptstadt zu. Für Kinder von Asylsuchenden besteht in Nordrhein-Westfalen Schulpflicht, sobald ihre Eltern einer Gemeinde zugewiesen wurden. Wie Düsseldorf damit umgehen wird, soll am kommenden Dienstag im Schulausschuss der Stadt besprochen werden. Angekündigt ist ein mündlicher Bericht der Verwaltung.
Weiterhin Unklarheit für die Menschen in Ludenberg
Die Anwohner der Blanckertzstraße im Stadtteil Ludenberg müssen unterdessen weiterhin mit Unklarheit leben. Die dort geplante Container-Unterkunft für Asylbewerber ist höchst umstritten, weil sie auf einer Wiese unmittelbar gegenüber eines Seniorenheims entstehen soll. Da es in dem Altenheim nach 17 Uhr keinen Pförtnerdienst mehr gibt, kann es dann von jedem betreten werden. Wie bereits berichtet, hat die Stadt in der letzten Woche mit den Rodungsarbeiten begonnen, obwohl das Verwaltungsgericht über eine Klage von Anwohnern gegen die Befreiung vom Bebauungsplan noch gar nicht entschieden hat. Als protestierende Anwohner die Baugenehmigung sehen wollten, wurden sie gefragt, ob sie „was gegen Flüchtlinge haben”. Am Freitag wurde das Gelände weitläufig mit Gittern abgesperrt, so eine Anwohnerin. Wann über die Klage der Anwohner entschieden wird, ist noch nicht bekannt.
Tabus gibt es bei der Unterbringung von Asylbewerbern jedoch immer weniger: Nach Ansicht der Bezirksregierung sollen auf der Suche nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten jetzt auch Bauwerke in die Planungen einbezogen werden, die unter Denkmalschutz stehen. „Denkmalschutz muss kein Hindernis für die Unterbringung von Asylbewerbern sein”, sagte Regierungspräsidentin Annemarie Lütkes (Grüne) in der Donnerstagsausgabe der Rheinischen Post. Dies müsse natürlich „sorgsam geprüft werden”, so die Politikerin weiter. In Düsseldorf müssen bis zum Jahresende rund 6.000 Asylsuchende untergebracht und versorgt werden. Bereits im ersten Halbjahr 2015 hat das Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 43.000 Asylbewerbern mehr Asylsuchende aufgenommen als ganz Frankreich. Und in den letzten Wochen wurden die Zahlen erneut erhöht. (PH)
Düsseldorf: Obwohl noch nicht über eine Anwohnerklage entschieden ist, wurden am Mittwoch im Stadtteil Ludenberg Bäume für eine Asylbewerberunterkunft gefällt. Die gegenüber einem Seniorenheim geplante Unterkunft ist höchst umstritten. Als eine Bewohnerin die Baugenehmigung sehen wollte, soll die Bauleiterin mit den Worten „Haben Sie was gegen Flüchtlinge?” reagiert haben.

Wie mehrfach berichtet, muss Düsseldorf immer mehr Asylsuchende unterbringen und versorgen. In der letzten Woche war offiziell von 500 Asylbewerbern monatlich die Rede, aber auch die Zahl 700 wurde mehr nicht ausgeschlossen. Jetzt versucht die Landeshauptstadt, dem Ansturm der Asylsuchenden mit Zelten, Traglufthallen sowie der Belegung von Schulturnhallen über die Sommerferien hinaus Herr zu werden. Gleichzeitig wird der Bau länger geplanter Container-Unterkünfte vorangetrieben. Als besonders umstritten gilt dabei die an der Blanckertzstraße im Stadtteil Ludenberg geplante Container-Unterkunft, unter anderem weil sich diese in direkter Nähe der Bergischen Kaserne befindet, in der das Land eine Erstaufnahmestelle für 600 Asylbewerber einrichten möchte. Bislang jedoch ist dazu noch keine Entscheidung gefallen.
Hauptsächlich aber ist die geplante Anlage an der Blanckertzstraße umstritten, weil sie auf einer Wiese unmittelbar gegenüber eines Seniorenheims entstehen soll. Da es in dem Altenheim nach 17 Uhr keinen Pförtnerdienst mehr gibt, kann es dann von jedem betreten werden. Besorgte Anwohner haben die Düsseldorfer Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch (Grüne) bereits im Mai auf einem Bürgerforum gefragt, ob die Stadt einen Sicherheitsdienst zum Schutz der Altenheimbewohner beabsichtige. Koch aber bezeichnete den Gedanken, Altenheimbewohner vor Asylbewerbern schützen zu müssen, als „absurd”. Auch eine Nachfrage von blu-News beantwortete sie Anfang Juli damit, dass kein Sicherheitsdienst geplant sei.
Anwohner sammeln Spenden für Klage

Anwohner der Blanckertzstraße beklagen, immer wieder Briefe an Koch sowie an Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) geschrieben zu haben, in denen sie beiden Politikern Alternativen zur Unterbringung der Asylbewerber vorgeschlagen haben. Unter anderem haben sie Geisel und Koch angeboten, den Asylsuchenden Wohnungen zu beschaffen.
Erst als die Stadt darauf nicht reagiert habe, wurden Spenden gesammelt, um sich einen Anwalt und eine Klage leisten zu können. Dann wurde gegen die Befreiung der Stadt vom Bebauungsplan geklagt, ohne die keine Baugenehmigung erteilt werden darf. Wie der Anwalt der Anwohner anmerkte, ist die Befreiung vom Bebauungsplan schon deshalb seltsam, weil frühere Bauvorhaben allesamt nicht genehmigt wurden, weil dafür die Bäume hätten gefällt werden müssen, die jetzt mit dem Einverständnis der Politik der Asylbewerberunterkunft weichen müssen. Bislang ist jedoch von Seiten des Verwaltungsgerichts noch keine Entscheidung über die Klage ergangen.
Am frühen Morgen wurde gefällt
Am Mittwoch aber wurden die Menschen in Ludenberg überrascht – und plötzlich ging alles ganz schnell: Am frühen Morgen fuhren Mitarbeiter der Stadt vor und begannen zu sägen. Acht Anwohner rannten sofort zur Wiese vor dem Altenheim, um gegen das Fällen der Bäume zu protestieren. Eine Anwohnerin wollte, so ihre Darstellung des Vorgangs, die Baugenehmigung sowie die Genehmigung zum Fällen der Bäume sehen. Daraufhin soll ihr die Bauleiterin wenig freundlich entgegnet haben: „Haben Sie was gegen Flüchtlinge?” Als die Anwohnerin gesagt habe, eine Unterkunft für Asylbewerber unmittelbar gegenüber einem Altenheim sei „gegenüber den Alten unverantwortlich”, soll die Bauleiterin gefragt haben, was sie denn „die Alten angingen”. Danach wurden Polizisten gerufen, damit die Arbeiten zum Fällen der Bäume weitergeführt werden konnten. Erst im weiteren Verlauf des Tages wurde dem Anwalt der Anwohner die Baugenehmigung gezeigt. Mit dem Fällen von acht Bäumen wurden jedoch schon vor dem Urteil des Verwaltungsgerichts vollendete Tatsachen geschaffen.
Am Donnerstag wurde dann die weitere Planung der Stadt bekanntgegeben: Nach Abschluss der Rodungsarbeiten soll schon am Montag mit dem Bau der Container-Unterkunft begonnen werden, Fertigstellung und Bezug der Anlage für 152 Asylbewerber sind für Ende Oktober geplant. Die Bewohner des Seniorenheims kommen deswegen nicht mehr zur Ruhe: „Wir sind in großer Sorge, dass nur junge Männer kommen”, sagte ein Heimbewohner am Tag nach dem Fällen der Bäume. Genaue Auskünfte darüber hätten die Bewohner jedoch nicht bekommen; ihnen wurde nur gesagt, „es kommen Asylanten”. Eine Befragung der Heimbewohner, ob sie mit der Asylbewerberunterkunft direkt vor ihrer Nase einverstanden sind, habe es nicht gegeben. Miriam Koch war bislang nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Auch die Bauleiterin hat bis zur Veröffentlichung dieses Artikels nicht von der Möglichkeit einer Stellungnahme Gebrauch gemacht. (PH)
Düsseldorf: Zuwanderung sei eine „zivilisatorische Notwendigkeit”, wenn Deutschland im Jahr 2030 nicht „arm, alt und weiblich” sein will. Das sagte die städtische Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch (Grüne) am Donnerstag bei einem Bürgerforum im Stadtteil Unterrath.

Zweck der Veranstaltung war es, die Anwohner im Stadtbezirk 6 über Maßnahmen zur Unterbringung von Asylbewerbern zu informieren. Miriam Koch verdeutlichte gleich zu Beginn ihrer rund 15-minütigen Rede, dass „die Flüchtlinge weiter kommen werden”. Auch das „Dichtmachen von Grenzen” und Bestimmen neuer sicherer Herkunftsländer werde daran nichts ändern, so Koch. Sie gehe davon aus, dass die Asylbewerberzahlen in den nächsten vier Jahren „nicht wesentlich sinken werden”. 50 bis 60 Prozent der Asylsuchenden werden bleiben „und neue Bürgerinnen und Bürger werden”, sagte die Flüchtlingsbeauftragte.
Bei den rund 120 Anwohnern, darunter auch Bezirksbürgermeister Ralf Thomas (SPD), im Pfarrsaal der Kirche St. Maria unter dem Kreuze in Unterrath blieben Kochs Aussagen unwidersprochen. Kritik an der immer größeren Anzahl der nach Düsseldorf strömenden Asylbewerber gab es keine. Lediglich eine Anwohnerin beklagte, dass vor dem als städtische Erstaufnahmestelle genutzten ehemaligen Finanzamt in der Roßstraße junge Mädchen von Asylsuchenden belästigt würden. Die überwiegende Mehrheit der Anwohner jedoch bedachte Miriam Kochs Ausführungen mit Beifall. Eine Anwohnerin schlug vor, zum Zeichen der „Willkommenskultur” ein Nachbarschaftsfest für die Asylbewerber zu organisieren.
Düsseldorf muss bis zum Jahresende rund 6.000 Asylbewerber unterbringen und versorgen. Nach den am Mittwoch vom Bundesinnenministerium bekanntgegebenen neuen Prognosen wird erwartet, dass die Zahl in Kürze in Richtung 8.000 erhöht wird. Im Juli stellten Albaner die größte Gruppe der Asylsuchenden. (PH)
Na sowas, da werfen studierte Leute Steine, promovierte Leute haben Mordgedanken & können es kaum abwarten ihre Kenntnisse in Deutschland, nicht Österreich dem 3. Welt Land, einzubringen.
Und wieder stehen hunderte am Bahnhof & heissen ihre zukünftigen Lebenspartner & ARbeitgeber willkommen.
Mir wird schlecht!
Ich habe den Bericht auch gesehen, da kann mir wirklich Angst und Bange werden, wenn wir diesen aggressiven Invasoren gegenüber stehen werden.
Oft hoffe ich, aus diesem Albtraum aufzuwachen, aber leider ist das die bittere Realität und ich verstehe immer noch nicht, wie es so weit kommen konnte. Wie werden wir diese gewaltbereiten Eindringlinge wieder los?!
Einmal in Deutschland, wird man die NIE wieder los. Da die Ungarn-Route jetzt dicht ist, die Bilder von heute werden hoffentlich die naechsten Trecks abhalten, rückt die Kroatien-Route in den Fokus. Nach den ersten von Minen zerfetzten Opfern wird Mutti Merkel Flieger direkt in die Türkei zur Abholung der traumatisierten Fachkräfte schicken. Wetten dass?
Econdida
Leider wird das die nächsten Trecks von Invasoren nicht abhalten sondern noch verstärken.
Gibt man den Invasoren das Gefühl Grenzen dicht zu machen bekommen die meisten Panik und es machen sich noch mehr auf den Weg.Durch die Grenzschließungen hat man erst neuen Schwung in die Völkerwanderung gebracht.
Die Denken sich bevor alles dicht ist mach ich mich auf den Weg
arme traumatisierte Menschen ,die für Überfahrten viel Geld bezahlen müssen ????
sie hatten keine Mittel mehr und kamen übers Mittelmeer
sie dürfen vergewaltigen rauben morden das sind also die Fachkräfte von Morgen
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