Finsternis ist Licht | The Vineyard Saker – Deutsche Version

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Sehr gut verfasst sehr lang deshalb manche Abschnitte 2 mal lesen

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Große deutsche Humoristen – Joachim Ringelnatz und sein Kuttel-Daddel-Du

Mein heutiges Sonntagsschmankerl

Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 in Wurzen; † 17. November 1934 in Berlin; eigentlich Hans Gustav Bötticher) war ein deutscher Schriftsteller,Kabarettist und Maler, der vor allem für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt ist.

de.wikipedia.org

Joachim Ringelnatz wurde am 7. August 1883 unter dem bürgerlichen Namen Hans Gustav Bötticher in dem kleinen Ort Wurzen nahe Leipzig geboren. Bereits seine Eltern waren kreative und künstlerisch tätige Menschen. Sein Vater arbeitete als Musterzeichner und veröffentlichte später Kinderbücher und humoristische Verse. Die Mutter zeichnete ebenfalls, sie entwarf Mustervorlagen für Perlenstickereien. Außerdem stellte sie Puppenbekleidung her. Eine behütete Kindheit und eine schwere Schulzeit, diese beiden Merkmal prägten Joachim Ringelnatz. Er wurde oft von seinen Klassenkameraden gehänselt. Nachdem er wegen eines Streiches das Gymnasium verlassen musste, beendet er seine wenig erfolgreiche Schullaufbahn auf einer privaten Realschule.

Obwohl ihn das künstlerische Schaffen seiner Eltern, insbesondere seines Vaters, sehr beeindruckte, wollte er zunächst Seemann werden. Doch die Laufbahn als Matrose fand ein rasches Ende. Auch hier war er wieder Zielscheibe von Hänseleien. Klein von Gestalt, mit einer mädchenhaften Frisur und von einer übergroßen Nase gezeichnet, wurde er von der Schiffsbesatzung nicht akzeptiert. Ringelnatz begann zu schreiben und hielt sich gleichzeitig mit Aushilfsarbeiten über Wasser. Hier hatte er keinerlei Berührungsängste. So arbeitete er zum Beispiel als Schaustellergehilfe und Schlangenträger auf dem Hamburger Dom, einem bekannten Jahrmarkt.

Joachim Ringelnatz

https://de.wikisource.org/wiki/Joachim_Ringelnatz

Seine ersten schriftstellerischen Versuche, Gedichte, Anekdoten und Märchen, veröffentlichte er in der satirischen Zeitschrift „Grobian“. Sein Lebensweg führte ihn von einer Gelegenheitsarbeit zur nächsten. Ringelnatz war oft ganz am Boden, litt Hunger und schien zu einem erfolglosen Künstlerleben verdammt. Immer wieder versuchte er sich auch auf der Bühne. Er trat als Sänger und Kabarettist auf. Dann veränderte im Jahr 1909 ein Engagement in der bekannten Münchner Künstlerkneipe Simplicissimus sein Leben. Er wurde gewissermaßen dort Hausdichter und veröffentliche seine Werke in der gleichnamigen Zeitschrift. Der finanzielle Erfolg war Ringelnatz zwar niemals beschieden, er musste sein Leben lang sparen und geriet immer wieder in schwierige Lagen. Jedoch arbeitete er nun beständig an seinen Gedichten und fand in der Kombination von Humor, Satire und Zeitkritik seine lyrische Heimat.

Geheimes Kinderspielbuch 01.jpg

Das geheime Kinderspielbuch

https://de.wikisource.org/wiki/Geheimes_Kinder-Spiel-Buch

1920 heiratete Joachim Ringelnatz die Lehrerin Leonharda Pieper. Das Paar zog nach Berlin, dort trat er erfolgreich im Kabarett auf. Häufig war er als reisender Künstler unterwegs, er bezeichnete sich selbst als Artist. Unter dem nationalsozialistischen Regime traf Ringelnatz schließlich ein Auftrittsverbot. Er litt an Tuberkulose, seine angeschlagene Gesundheit verschlimmerte die finanzielle Lage zusätzlich. Bis zu seinem Tod am 17. November 1934 überlebte das Paar überwiegend durch private Zuwendungen von Freunden.

Er hinterließ ein beeindruckendes Werk. Die Gedichte von Joachim Ringelnatz sind scharfzüngig und bringen in brillanter Poesie Missstände auf den Punkt. Einen ebenso großen Raum nimmt seine sogenannte Unsinnspoesie ein. Hier zeigt er sich als Dichter, der mit Wortwitz und Charme bis hin zur Groteske die Sprache beherrscht.

Während er zu Beginn seines Schaffens noch sentimentale oder ernste Gedichte im Zeitgeist der Romantik verfasste, entwickelte er im Lauf der Jahre immer mehr seinen eigenen Stil. Oft ist bei Ringelnatz die Form des Erzählgedichtes zu finden. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Lyrikband mit den Balladen und Moritaten rund um die von ihm geschaffene Figur Kuttel Daddeldu. Er verwendete hier ein freies Versmaß und bewies schwarzen Humor. Ringelnatz veröffentlichte außerdem Novellen und Kinderbücher.

Ach wie schön, dass Du geboren bist!

Joachim Ringelnatz

Ach wie schön, dass Du geboren bist!
Gratuliere uns, dass wir Dich haben,
dass wir Deines Herzens gute Gaben
oft genießen dürfen ohne List.Deine Mängel, Deine Fehler sind
gegen das gewogen harmlos klein.
Heut nach vierzig Jahren wirst Du sein
immer noch ein Geburtstagskind.Möchtest Du: nie lange traurig oder krank
sein. Und nicht Hässliches erfahren. –
Deinen Eltern sagen wir fröhlichen Dank
dafür, dass sie Dich gebaren.Gott bewinke Dir
alle Deine Schritte;
Ja, das wünschen wir,
Deine Freunde und darunter (bitte)

Ich wollte Dir was dezidieren

Joachim Ringelnatz

Ich wollte Dir was dezidieren,
nein schenken; was nicht zuviel kostet.
Aber was aus Blech ist, rostet,
und die Messinggegenstände oxydieren.Und was kosten soll es eben doch.
Denn aus Mühe mach ich extra noch
Was hinzu, auch kleine Witze.
Wär bei dem, was ich besitze,
etwas Altertümliches dabei –
doch was nützt Dir eine Lanzenspitze!An dem Bierkrug sind die beiden
Löwenköpfe schon entzwei.
Und den Buddha mag ich selber leiden.
Und Du sammelst keine Schmetterlinge,
die mein Freund aus China mitgebracht.Nein – das Sofa und so große Dinge
kommen überhaupt nicht in Betracht.
Außerdem gehören sie nicht mir.
Ach, ich hab die ganze letzte Nacht
rumgegrübelt, was ich Dir
geben könnte. Schlief deshalb nur eine,
allerhöchstens zwei von sieben Stunden,
und zum Schluss hab ich doch nur dies kleine,
lumpige verschlissne Ding gefunden.Aber gern hab‘ ich für Dich gewacht.
Was ich nicht vermochte, tu Du’s: Drücke Du
nun ein Auge zu
und bedenke,
dass ich Dir fünf Stunden Wache schenke.
Lass mich auch in Zukunft nicht in Ruh.

http://gedichte.woxikon.de/autoren/joachim-ringelnatz

Joachim Ringelnatz im Jahr 1897 (2. v. r.)

Unbekanntes Ringelnatz-Foto entdeckt

Historikerglück: Dieses (vermutlich) bislang unbekannte Jugendfoto von Joachim Ringelnatz (bürgerlich: Hans Bötticher) habe ich in der Fotothek des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig entdeckt! Es zeigt Ringelnatz (2. v. r.) im Sommer 1897 im Kreise seiner Familie im „Bötticher’schen Garten“. Er befand sich in der Poniatowskistr. 12, heute Gottschedstraße.

Bumerang

War einmal ein Bumerang;
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf Bumerang.

http://www.ringelnatz.net/ringelnatz_claus_boysen/

Die Schnupftabaksdose

Es war eine Schnupftabaksdose
Die hatte Friedrich der Große
Sich selbst geschnitzelt aus Nußbaumholz.
Und darauf war sie natürlich stolz.Da kam ein Holzwurm gekrochen.
Der hatte Nußbaum gerochen
Die Dose erzählte ihm lang und breit.
Von Friedrich dem Großen und seiner Zeit.

Sie nannte den alten Fritz generös.
Da aber wurde der Holzwurm nervös
Und sagte, indem er zu bohren begann
„Was geht mich Friedrich der Große an!“

Das Herz sitzt über dem Popo

Joachim Ringelnatz

Das Herz sitzt über dem Popo. –
Das Hirn überragt beides.
Leider! Denn daraus entspringen so
Viele Quellen des Leidens.

Doch ginge uns plötzlich das Hirn ins Gesäß
Und die Afterpracht in die Köpfe,
Wir wären noch minder als hohles Gefäß,
Nur gestürzte, unfertige Töpfe.

Herz, Arsch und Hirn, – Ich ziehe retour
Meine kleinliche Überlegung. –
Denn dieses ganze Gedicht kommt nur
Aus einer enttäuschten Erregung.

http://www.ringelnatz.net/

Harry Rowohlt liest Joachim Ringelnatz

Veröffentlicht am 04.05.2013

Harry Rowohlt liest einen Teil eines Werks des Schriftstellers und Kabarettisten Joachim Ringelnatz, von dem Rowohlt auch bei den Ruhrfestspielen 2013 etwas vorlesen wird.

Ringelnatz: Kuttel Daddeldu erzählt seinen Kindern das Märchen vom Rotkäppchen (Hörbuch)

Joachim Ringelnatz Lied aus einem Berliner Droschkenfenster

Aus dem Geheimen Kindespielbuch

Das Doktor-Knochensplitter-Spiel

Dazu braucht man nicht viel.
Nur ein Gänse- oder Hühnerknöchelchen.
Du, Berta, bohrst ein Löchelchen
Ins Sofa und schiebst das Knöchelchen

5

Weit rein, doch immer dicht unter die Sofahaut,
Daß man’s von außen wie Knorpel anfassen kann,
Was wie Geschwulst ausschaut.
Das Sofa ist dann dein Mann.
Ich bin der Doktor Frank.

10

Du sagst: „Mein Mann ist so krank.“
Ich fühle und sage mit ernster Miene:
„Er hat einen Splitter im Herzen sitzen,“
Und nehme das Ölkännchen von eurer Nähmaschine,

[13] Um erstmal Betäubung in das Geschwür einzuspritzen.

15

Nun kommt die Operation; das ist das Schwere.
Ich nehme ein Messer und eine Schere.
Du nimmst ein Handtuch und fürchtest dich, zuzusehn;
Darum drückst du die Augen zu.
Ich tu einen scharfen Schnitt, greife dann

20

— daß muß wie der Blitz geschehn —
Mit der Zange (das ist die Schere) im Nu
Den Knochen aus deinem Mann.
Weil, wenn ich ihn nicht beim ersten Male geschickt
Gleich rausbekomme, — ist die Operation mißglückt.

25

—          —          —          —
Das nächste Mal bist du Doktor Frank,
Und mein Mann ist krank.
—          —          —          —
Angst darfst du nicht haben. Denn meine und deine

Eltern können uns — — — Weißt du, was ich meine?!?

Geheimes Kinderspielbuch 26.jpg

Volkslied

Wenn ich zwei Vöglein wär,
Und auch vier Flügel hätt,
Flög die eine Hälfte zu dir.
Und die andere, die ging auch zu Bett,

5

Aber hier zu Haus bei mir.

Wenn ich einen Flügel hätt
Und gar kein Vöglein wär,
Verkaufte ich ihn dir
Und kaufte mir dafür ein Klavier.

10

Wenn ich kein Flügel wär
(Linker Flügel beim Militär)
[27] Und auch keinen Vogel hätt,
Flög ich zu dir.
Da’s aber nicht kann sein,

15

Bleib’ ich im eignen Bett
Allein zu zwei’n.

Geheimes Kinderspielbuch 23.jpg

Sich interessant machen
(Für einen großen Backfisch)

Du kannst doch schweigen? Du bist doch kein Kind
Mehr! — Die Lederbände im Bücherspind
Haben, wenn du die umgeschlagenen Deckel hältst
Hinten eine kleine Höhlung im Rücken.

5

Dort hinein mußt du weichen Käse drücken.
Außerdem kannst du Käsepropfen
Tief zwischen die Sofapolster stopfen.
—          —          —          —
Lasse ruhig eine Woche verstreichen.

10

Dann mußt du immer traurig herumschleichen.
Bis die Eltern nach der Ursache fragen.
Dann tu erst, als wolltest du ausweichen,
Und zuletzt mußt du so stammeln und sagen:
[23] „Ich weiß nicht, — ich rieche überall Leichen —.“

15

—          —          —          —
Deine Eltern werden furchtbar erschrecken
Und überall rumschnüffeln nach Leichengestank,
Und dich mit Schokolade ins Bett stecken.
Und zum Arzt sage dann: „Ich bin seelenkrank.“

20

—          —          —          —
Nur laß dich ja nicht zum Lachen verleiten.
Deine Eltern — wie Eltern so sind —
Werden bald überall verbreiten:
Du wärst so ein merkwürdiges, interessantes Kind.

https://de.wikisource.org/wiki/Sich_interessant_machen

Merkelregierung taumelt wie besoffen durch das Land

(admin: Was aber, wenn diese ganze Verwirrung, das Hin und Her, das Widersprüchliche, genau das bewirkt, was gewollt ist. Nämlich Chaos. Teile und Herrsche. (Die eine Seite der Bevölkerung will helfen, die andere sieht, was geschieht und will dem Einhalt gebieten. Weil diese Art Hilfe den Deutschen den Untergang bereitet). Nur so kann man die gewünschten Notstandsgesetze durchsetzen, sprich den Gutmenschen und noch schlafenden Schafen, schmackhaft machen. Notwendig wäre es nicht, denn der Lissabonvertrag beinhaltet schon alles. Ein Beispiel: Einführung der Todesstrafe, heißt Rädelsführer bei Demonstrationen dürfen erschossen werden.

Der Völkerrechtler  Prof. Albert Schachtschneider dazu: Der Lissabonvertrag – der Marsch  in die EU-Diktatur. Er sieht das im Grundgesetz festgelegte Recht auf Widerstand erfüllt, das das Grundgesetz jedermann garantiert und zur Pflicht macht, um gegen diejenigen vorzugehen, die das Grundgesetz abschaffen wollen. Und genau das betreiben Bundestag und Bundesregierung. Im jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird dem auch noch zugestimmt.

Mehr darüber ist hier zu lesen:

https://marbec14.wordpress.com/der-lissabon-vertrag/ )

Foto: badische-zeitung.de

von jurabuch Pro @ 2015-09-18 – 23:38:57       http://anti-merkel.blog.de/2015/09/18/merkelregierung-taumelt-besoffen-land-20738928/

Die Verwirrung könnte kaum größer sein ! Das Chaos in der Merkelregierung ist unübersehbar.

An einen Tag reißt Merkel die Klappe auf und lädt idiotischerweise die ganze Welt ein, nach Deutschland zu kommen und hier auf unsere Kosten zu leben. Wenige Tage später werden dann ebenso vollmundig Grenzkontrollen angekündigt. Diese werden aber, wie man jetzt weiß, in Wirklichkeit nur teilweise und eher zum Schein durchgeführt, um die besorgten Bürger zu beruhigen.

Tatsächlich können nach wie vor viele Verbrecher, Scheinasylanten, Wirtschaftsmigranten usw. in Deutschland eindringen. Ein unerträgliches Hin und Her, das zeigt, wie verrückt diese Regierung ist.

Dazu passt, dass der Vielschwätzer Sigmar Gabriel ebenfalls seine große Klappe aufgerissen hat, um den Unsinn zu verkünden, Deutschland könne nächstes Jahr eine weitere halbe Million von (Schein-)flüchtlingen aufnehmen, aber schon wenige Tage später muss Gabriel eingestehen, dass das wohl doch nicht geht und nun andere Lösungen kommen müssen.

Was für ein Haufen unfähiger und dummschwätzender Politiker ! Kein Durchblick, keine Ahnung. Ratlos, tatlos, charakterlos. Bei den Schwätzern darf natürlich das „Flintenweib“ von der Leyen nicht fehlen, unser unfähiger Kriegsminister-Lehrling. Sie kann zwar zur Lösung der aktuellen Probleme nichts beitragen, da ja die Bundeswehr offenbar nicht richtig einsatzfähig ist, aber sie will natürlich auch ihre weltfremde Meinung sagen.

Sie lautet, Grenzkontrollen seien schlecht. Wie man sich wirksam gegen diese Völkerwanderung schützen kann, verrät von der Leyen aber nicht. Statt dessen faselt sie mal wieder etwas von „gemeinsamen Werten“, die sie aber nicht näher bezeichnen kann. Hat sie vielleicht „gemeinsame Werte“ mit den Kriegshetzern und Kriegsverbrechern in den USA ? Will sie immer noch Kriegseinsätze in fernen Ländern, obwohl die Bundeswehr ja noch nicht einmal zum Schutz der deutschen oder EU-Grenzen einen nennenswerten Beitrag leisten kann.

Diese Regierung besteht offenbar aus Sprücheklopfern. Das ist schon im Normalfall schlimm. Bei schweren Krisen wie der gegenwärtigen Masseneinwanderung ist es eine Katastrophe. 

Michael Brückner Die Akte Wikipedia

Die Akte Wikipedia

 

Die dunklen Seiten der Gutmenschen-Enzyklopädie

Für die einen ist Wikipedia ein weltweiter Wissensspeicher. Für die anderen eine ideale Plattform für Propaganda und PR. In wenigen Jahren stieg die sogenannte Online-Enzyklopädie zu einem fast schon monopolistischen Informationslieferanten mit unglaublicher Macht auf. Was in Wikipedia steht, wird nicht hinterfragt. Doch das wäre in vielen Fällen mehr als angebracht.

In dieser spannenden Neuerscheinung erfahren Sie,

  • wie Wikipedia von linken Aktivisten und PR-Managern systematisch unterwandert wird
  • wie schnell Wikipedia-Beiträge den guten Ruf von Personen, Organisationen und Unternehmen dauerhaft zerstören können
  • wie unerwünschte Einträge von selbstherrlichen Administratoren rücksichtslos gelöscht werden.

Informationsmulti mit Sektenallüren

Wikipedia ist nicht mehr das selbstlose Werk von »Basisdemokraten«, die ihr Wissen teilen wollen. Die Online-Enzyklopädie stieg längst zu einem Informationsmulti auf, an dessen Spitze ein gerissener Geschäftsmann mit den Allüren eines Sektengurus steht.

Wussten Sie, dass

  • bei Wikipedia vor allem Schüler und Studenten schreiben?
  • PR-Agenturen sich darauf spezialisiert haben, im Auftrag von Konzernen Wikipedia-Beiträge zu manipulieren?
  • Geheimdienste, politische Parteien und Verbände bei Wikipedia mitmischen?

Millionenschwere Propaganda- und PR-Maschine

Der Journalist und Buchautor Michael Brückner enthüllt, wie Wikipedia wirklich arbeitet, wie sich diese amerikanische Stiftung finanziert und welche einflussreichen US-Konzerne diese angebliche Online-Enzyklopädie unterstützen.

Vor allem aber erfahren Sie anhand konkreter Beispiele, wie linke Meinungsmacher missliebige Personen und Medien inWikipedia-Beiträgen gezielt diffamieren.

Überlassen Sie anonymen Autoren mit durchsichtigen Motiven nicht die Deutungshoheit. Nur wer weiß, wie die Propaganda- und PR-Maschine Wikipedia funktioniert, ist gegen diese Manipulationen weitgehend immun.

Sichern Sie sich diese Neuerscheinung. Denn die eigene Meinungsbildung ist viel zu wichtig, um sie anonymen Hobby-Autoren und gut bezahlten Propagandisten zu überlassen.

http://www.kopp-verlag.de/

Tod eines V-Mannes

(Admin: Wenn jemand stirbt, sind das Versäumnisse des „Staates“???

Hier in diesem Beitrag gibt es ohnehin nur Halbwahrheiten und Mainstream-Geschwafel. Wer sich informieren möchte über Hinter- bzw. Abgründe, der sollte diesen Blog lesen, meine Empfehlung:  https://sicherungsblog.wordpress.com/  )

„Corelli“ war einer der wichtigsten Informanten des Verfassungsschutzes, er starb in der Obhut des Staates. Jerzy Montag, Sonderermittler des Bundestages, sieht Versäumnisse bei den Behörden.

Jerzy Montag empfiehlt neue Regeln für den Umgang mit V-Leuten in der rechten Szene.

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Jerzy Montag empfiehlt neue Regeln für den Umgang mit V-Leuten in der rechten Szene.

Am Tag, an dem aus dem Neonazi Thomas Richter der V-Mann „Corelli“ wird, liegt sein bisheriges Leben buchstäblich in Trümmern. Am Vortag hat er seinen 19. Geburtstag wild gefeiert, mit einer Rockband und 200 Freunden aus der Szene – doch gegen Mitternacht beginnt die betrunkene Meute, das Haus in Stücke zu schlagen. Fenster, Möbel, die Einrichtung – gegen fünf Uhr muss die Polizei anrücken. Und Thomas Richter hat ein Problem. Denn das Haus gehört einer zentralen Figur der rechtsextremen Szene der 90er Jahre: Meinolf Schönborn, Anführer der verbotenen „Nationalistischen Front“ (NF). Schönborn rastet aus, bedroht Richter, spricht von zehntausenden Euro Schulden.

Am Nachmittag desselben Tages im Oktober 1993 sitzt Thomas Richter bei der Polizei in Bielefeld und sagt, er wolle die Fronten wechseln. Zwei Jahre lang hatte er in der Detmolder NF-Zentrale bei Mentor Schönborn gewohnt, sich vom Handlanger zur festen Größe hochgedient. Nun liefert er seine Kameraden dem Verfassungsschutz ans Messer. In Razzien werden wenig später die NF-Strukturen zerschlagen. Es ist die Geburtsstunde des Spitzels „Corelli“, und für Jerzy Montag ist es ein Schlüsselmoment.

Es hat mich bewegt, als ich das in Erfahrung brachte“, sagt Montag. „Sie müssen versuchen, sich in den Menschen hineinzuversetzen: Ein 19-jähriges Bürschlein, das in seinem Leben außer der rechtsextremen Szene nie etwas kennengelernt hat, geht zum Staat und sagt, er möchte auspacken, aussteigen aus der Szene, ein bürgerliches Leben führen.“ Doch die Geheimdienstler bieten dem 19-Jährigen nicht etwa ein Aussteigerprogramm an – sondern den Einstieg in ein Doppelleben im braunen Sumpf. Geld gegen Informationen, das sind die Regeln des Paktes, fast 20 Jahre lang, bis zum Tod. „Es hat sich nie jemand mit dem Ausstiegswunsch beschäftigt“, sagt Montag. „Es gab nur den Blick: Huch, das ist eine Quelle, die können wir ausbeuten.“

Der V-Mann „Corelli“ ist eine der schillerndsten Figuren in jenem Graufeld zwischen rechtsextremer Szene und Verfassungsschutz. Es gibt kaum jemanden, der mehr über ihn weiß als Jerzy Montag. Der ehemalige Grünen-Abgeordnete wurde im Herbst 2014 vom Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags als Sonderermittler eingesetzt. Es gibt offene Fragen zu „Corelli“, und die Abgeordneten hätten gerne Antworten. Wusste „Corelli“ doch mehr über den NSU, als er zugab? Hat der Verfassungsschutz von ihm gelieferte Hinweise auf die Terrorzelle ignoriert? Welche Rolle spielte er beim Ku-Klux-Klan in Schwäbisch Hall? Der Spitzel selbst kann diese Fragen nicht mehr beantworten. „Als ich den Auftrag bekam, mich mit diesem Menschen zu beschäftigen, war er schon zwei Jahre tot“, sagt Montag.

Unter den merkwürdigen Todesfällen im Umfeld der NSU-Ermittlungen ist „Corelli“ der prominenteste. Im April 2014 starb er überraschend im Alter von nur 39 Jahren an einer „nicht erkannten Diabeteserkrankung“, wie die Obduktion ergab. Ein Tod unter staatlicher Obhut: Nach seiner Enttarnung 2012 war „Corelli“ in einem Schutzprogramm des Geheimdienstes untergebracht. Auch der Zeitpunkt des Todes löste Spekulationen aus: Kurz zuvor war eine CD aufgetaucht, die eine mögliche Verbindung „Corellis“ zum NSU darstellte. Nebenkläger im Münchner NSU-Prozess bereiteten bereits Anträge vor, um ihn als Zeugen vorladen zu lassen. Montag fand aber nichts, was Verdächtigungen nährte. „Es gibt keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Punkt. Mehr gibt es nicht zu sagen.“

Rest des Beitrages:

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Tod-eines-V-Mannes;art1158781,3429336

Celler Gericht hält ISIS- Kämpfer für ungefährlich

(Admin: Es stand in der Bl…d

Zum Gericht: Glauben ist nicht wissen, oder? Ich dachte vor Gericht zählten Beweise? Wenn man sich distanziert, ist man automatisch nicht mehr schuldig!? Eine unglaublich verkehrte Welt nach meiner Meinug.)

Rückkehrer aus Wolfsburg - Celler Gericht hält IS-Kämpfer für ungefährlich

Die Angeklagten Ayoub B. (li.) und Ebrahim H. B. (r.) am Montag vor Gericht Foto: dpa

 Celle – Sie haben Terror-Gruppe ISIS die Treue geschworen – aber das Gericht glaubt, dass von ihnen keine Gefahr mehr ausgeht.

Die zwei in Celle angeklagten ISIS-Rückkehrer Ebrahim H. B. (26) und Ayoub B. (27) aus Wolfsburg haben sich nach Einschätzung des Oberlandesgerichts von der Terrormiliz distanziert, so dass von ihnen keine Gefahr weiterer Terroraktivitäten mehr ausgeht. Das erklärte das Gericht am Montag.

Rückkehrer aus Wolfsburg - Celler Gericht hält IS-Kämpfer für ungefährlich

Der Vorsitzende Richter Henning Meier
Foto: dpa

Die Richter erlaubten den Angeklagten deswegen, statt hinter einer Abtrennung aus Sicherheitsglas künftig bei ihren Anwälten im Gerichtssaal zu sitzen.

Die zwei Männer hätten das Tatgeschehen weitgehend gestanden und sich davon auch durch ihre Flucht aus Syrien zurück nach Deutschland distanziert, erklärte der Vorsitzende Richter. Es gebe keine Gefahr mehr, dass sie ihre Aktivitäten für den sogenannten Islamischen Staat fortsetzten.

Die beiden Deutsch-Tunesier sollen sich der Terrormiliz 2014 in Syrien und dem Irak angeschlossen haben. Einer der beiden soll gekämpft haben, der andere stand nach Auffassung der Anklage kurz davor, einen Selbstmordanschlag in Bagdad zu begehen. Den beiden jungen Männern drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Am Montag wurde als Zeugin eine LKA-Beamtin befragt, die an den Ermittlungen gegen die beiden beteiligt war. Dabei kam heraus, dass der Anwerber, der in Wolfsburg zahlreiche junge Menschen in die Fänge der Terrororganisation trieb, auch in einer Hildesheimer Moschee aktiv war.

Quelle:

http://www.bild.de/

Geheime Dokumente belegen: Westliche Regierungen planen Verleumdungskampagnen

J. D. Heyes

Der bekannte investigative Journalist Glenn Greenwald, der eng mit dem früheren NSA-Vertragsmitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden zusammenarbeitet, veröffentlicht immer wieder schockierende Enthüllungsartikel über die Machenschaften amerikanischer und westlicher Geheimdienste.

Mit seinen jüngsten Veröffentlichungen lässt er nun eine Bombe platzen, die die Ansichten und die Einstellung der Menschen zur Regierung und zum Internet grundsätzlich verändern könnte. Auf der von ihm mitbegründeten Internet-Enthüllungsseite The Intercept erklärte er, aus den Archiven der Dokumente, die Snowden bei seinem Weggang von der National Security Agency (NSA) mitnahm, verdiene besonders eine Story besondere Beachtung.

Darin gehe es um die Frage, »wie die westlichen Geheimdienste versuchen, Diskussionen im Internet mit extremen Mitteln wie Täuschung und Zerstörung des Ansehens zu manipulieren und zu kontrollieren«.

Seit langer Zeit, so Greenwald weiter, habe er zusammen mit dem amerikanischen Fernsehsender NBC News an einer ganzen Reihe von Sendungen über die »schmutzigen Tricks« des britischen Gegenstücks zurNSA, des britischen GeheimdienstesGovernment Communications Headquarters (GCHQ) und dessen Abteilung Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG, deutsch etwa: Gemeinsame Geheimdienstabteilung zur Bedrohungsanalyse) gearbeitet.

»Verdeckte Internet-Operationen«

Die Berichte gründen sich auf vier als geheim eingestufte GCHQ-Dokumente, die nur innerhalb derNSA und den anderen Diensten der sogenannten »Five Eyes« (eine Geheimdienst-Koalition aus den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland) verbreitet wurden. Im Zentrum des jüngsten Artikels von Greenwald zu diesem Thema steht ein weiteres Dokument mit dem Titel »Die Kunst der Täuschung: Ausbildung für verdeckte Internet-Operationen«.

In früheren Artikeln hatten Greenwald und NBC jeweils einen besonderen Aspekt hervorgehoben: z.B. die nachrichtendienstliche Überwachung von YouTube undBlogger, gezielte Angriffe gegen die HackergruppeAnonymous mit den gleichen Methoden (etwa sogenannte »Distributed Denial of Service«-Angriffe, DDoS), die die Regierung sonst immer den »Hacktivisten« vorwirft, den Einsatz so genannter »Honigfallen«, bei denen Personen in sexuell verfängliche Situationen gebracht werden, sowie zerstörerische Computerviren. In seinem jüngsten Artikel wolle er, so Greenwald weiter,

»auf den übergeordneten Aspekt zu sprechen kommen, den alle Dokumente gleichermaßen enthüllen: Diese Geheimdienste versuchen, Internetdiskussionen zu kontrollieren, zu infiltrieren, zu manipulieren und zu verzerren, um auf diese Weise die Integrität des Internets selbst infrage zu stellen…

Zu den zentralen, von JTRIG selbst beschriebenen Zielen gehören zwei Vorgehensweisen: (1) die Verbreitung aller erdenklichen Arten von Falschinformationen im Internet, um so das Ansehen der Zielpersonen zu ruinieren, und (2) der Einsatz ursprünglich sozialwissenschaftlicher und anderer Methoden, um Internet-Diskussionen und Aktivitäten zu manipulieren, die der Dienst für wünschenswert hält.«

»Diskreditieren von Zielpersonen und auch Unternehmen mit Operationen unter falscher Flagge«

Um diese Ziele zu erreichen, setzen die Dienste (wie aus den von Snowden enthüllten Power-Point-Präsentationen hervorgeht) zahlreiche Methoden ein: »Operationen unter falscher Flagge«, die darauf abzielen, »ein Ziel zu diskreditieren« (in einem solchen Fall würde etwa Material ins Internet gestellt, das einem Ziel oder einer Zielperson untergeschoben werden soll); gefälschte Blog-Einträge (in denen man bspw. vorgibt, Opfer eines Ziels oder einer Zielperson zu sein, um so Falschinformationen zu verbreiten) sowie das Posten »negativer Informationen« im Internet, wo immer es zweckdienlich erscheint.

In einer Folie mit der Überschrift »Diskreditieren einer Zielperson« werden die Geheimdienstmitarbeiter angespornt:

  • »Honigfallen« zu arrangieren,
  • die Fotos von Zielpersonen in sozialen Netzen zu ändern,
  • einen »Opfer«-Blog zu schreiben und
  • E-Mails oder andere Textnachrichten an Kollegen, Nachbarn, Freunde usw. der Zielperson zu versenden.

Und an einer anderen Stelle heißt es: »Um ein Unternehmen zu diskreditieren, könnte man Unternehmen oder Medien über Internetblogs vertrauliche Informationen zuspielen, … negative Informationen in dafür geeigneten Foren verbreiten oder die geschäftlichen Beziehungen zwischen Unternehmen schädigen und/oder Geschäfte verhindern.«

»Unabhängig davon, wie man zu Anonymous, ›Hacktivisten‹ oder gewöhnlichen Kriminellen steht«, schreibt Greenwald, »kann man unschwer erkennen, wie gefährlich es ist, wenn eine geheime Regierungsbehörde in der Lage ist, jede beliebige Person mit diesen internetbasierten, verdeckten und auf Täuschung beruhenden Methoden der Diskreditierung und der Belästigung ins Visier zu nehmen – Menschen denen niemals eine Straftat vorgeworfen wurde oder die noch nie wegen einer Straftat verurteilt wurden.«

Er betont, die Überwachungsbehörden hätten sich selbst die Macht verliehen, möglicherweise unter Anleitung politischer Interessen, bewusst das Ansehen von Personen zerstören und ihre Internetaktivitäten stoppen zu können, ohne dass diesen eine Straftat vorgeworfen wurde oder ihre Aktivitäten in einer nachvollziehbaren Verbindung zu Terrorismus oder sogar einer Bedrohung der nationalen Sicherheit stünden.

Die Regierung Obama trägt in dieser Hinsicht eine Mitschuld. Greenwald weist darauf hin, dass derHarvard-Rechtsprofessor Cass Sunstein, ein Berater Obamas und früherer Leiter des Office ofInformation and Regulatory Affairs des Weißen Hauses, 2008 ein höchst umstrittenes Papier verfasste. Dort schlug er vor, die Regierung solle regierungskritische Gruppen und Internetseiten »erkenntnisbezogen infiltrieren«. Und tatsächlich setzte Obama die Bundessteuerbehörde IRS dazu ein,Tea-Party-Organisationen einzudämmen und zu verunglimpfen.

Viele Amerikaner – aber auch Bürger anderer westlicher Länder – hängen der Illusion an, dass ihre Regierung immer auf der Grundlage der Verfassung und aus ehrenwerten Motiven heraus handele und nur das Beste wolle. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass die eigene Regierung ihre Bürger ausforscht oder sogar gegen sie vorgehen will, nur weil diese Personen mit den erklärten Zielen und der Politik der Regierung oder des Parlaments nicht übereinstimmen.

Aber die vorgelegten Dokumente beweisen eindeutig, dass genau das der Fall ist.

Deutschland im Krieg gegen Feinde von innen und aussen – 2015 – Wake News Radio/TV

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http://www.youtube.com/watch?v=8mAcDIrrYeA

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