„Sie wollen unseren Wohlstand teilen“

(Häää, das heißt doch wohl zu gut deutsch, sie wollen uns den erarbeiteten Wohlstand, den uns schon die Regierungen durch  Steuergesetze und anderen Unfug wegnehmen, klauen, um es mal ganz drastisch auszudrücken. Denn was haben Einwanderer mit unserem Wohlstand zu tun. Und überhaupt, Wohlstand, wie viele hier haben den denn?! Ach, ich mag es nicht immer wiederholen, die meisten wissen, wovon ich rede.)

Von: http://www.blu-news.org/

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) erklärt, welches Motiv er hinter der Migrationswelle sieht. Die „Flüchtlinge“ seien gekommen, um „unseren Wohlstand zu teilen“, erklärte er im ZDF. Die sächsische AfD zeigt sich erfreut über die – verspätete – Einsicht Tillichs bezüglich der vielen Wirtschaftsflüchtlinge und wirft dem CDU-Politiker vor, eigene Versäumnisse durch Scheinkorrekturen kaschieren zu wollen. 

Betrachtet Asylbewerber als Wirtschaftsflüchtlinge: Stanislaw Tillich (CDU) (Bild: CDU Kreisverband Erzgebirge; Lizenz CC BY-NC-ND 2.0)

Im Morgenmagazin des ZDF drückte sich der Landespolitiker zunächst um eine klare Antwort, was die Politik angesichts der Asylkrise zu tun gedenkt. Tillich forderte auf Nachfrage eine konsequente Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern.

Zu den durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière geplanten Leistungskürzungen für Asylbewerber erklärte Tillich, auch von Deutschen werde erwartet, dass sie sich im Falle von Hartz IV um Arbeit bemühten, dasselbe müsse bei den Asylbewerbern gelten. Diese müssten sich integrieren.

„Sie kommen zu uns, um unseren Wohlstand zu teilen“

Die Asylbewerber müssten angesichts der Möglichkeit, sich gefälschte syrische Pässe zu beschaffen, die „kistenweise“ erhältlich wären, an der Identifizierung mitwirken. Asylbewerber dürften sich auch nicht der Registrierung entziehen. „Ich habe es ja immer so verstanden“, meinte Tillich, „dass die Menschen zu uns kommen, weil sie unseren Wohlstand teilen wollen. Wenn sie das wollen, müssen sie dazu letztlich einen Beitrag leisten – auch zur Wohlstandsmehrung – aber auch unser Recht und unser Gesetz akzeptieren.“

Damit gesteht Tillich ein, dass es nicht Asylgründe sind, die die Migranten über mehrere sichere Staaten nach Deutschland und Schweden treibt, sondern dass es sich nach Tillichs Ansicht um Wirtschaftsflüchtlinge handelt.

„Ist fast jeder Flüchtling auch ein Krimineller?“

Um die AfD, die mittlerweile in Sachsen gleichauf mit der SPD liegt, nicht weiter aufsteigen zu lassen möchte Tillich sich mehr um innere Sicherheit „vor und in den Asylbewerberheimen“ bemühen. Es gebe Sorgen bei den Menschen, denen man vermitteln müsse, dass man nun wieder zu geordneten Verhältnisse komme und Recht und Gesetz auch gelte. Nachdem ihm durch die Morgenmagazin-Moderatorin Dunja Hayali vorgeworfen wurde, Tillich tue so, als ob fast jeder „Flüchtling auch ein Krimineller“ sei, relativierte Tillich seine Aussage.

Bei der Sicherheit vor den Asylbewerberheimen gehe es auch darum, dass Asylbewerber vor ihren Unterkünften bedroht würden. Allerdings gebe es auch in den Heimen Probleme, die man nicht schönreden dürfe.

„Scheinkorrekturen, um eigenes Versagen zu kaschieren“

Die zaghaften und bislang lediglich verbalen Versuche Tillichs, „zu geordneten Verhältnissen“ zurückzukehren, vermochten die AfD nicht zu überzeugen, wie deren Fraktionsgeschäftsführer im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer, gegenüber blu-News erklärte:

„Es wird Zeit, dass Herr Tillich seine Wirklichkeitsverweigerung im herrschenden Asyl-Chaos aufgibt. Endlich gibt er zu, dass viele Asylbewerber keine Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien sind, sondern Armutseinwanderer, die im großen Stil ihre Pässe wegwerfen und sich gefälschte syrische Dokumente verschaffen. Ich freue mich auch über die Erkenntnis des Ministerpräsidenten, dass sich die Asylbewerber in Deutschland an Recht und Gesetz halten müssen, nicht in Asylunterkünften randalieren und sich den Ort des Asylverfahrens selber aussuchen dürfen.“

„Doch die CDU“, so Wurlitzer weiter, „ist mitverantwortlich für das aktuelle Asyl-Chaos. Alle Anträge der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, die Grenzen zu sichern, abgelehnte sowie straffällige Asylbewerber konsequent abzuschieben, hat die CDU abgelehnt. Nun versucht sie, ihr bisheriges Versagen mit Scheinkorrekturen zu kaschieren“. (CJ)

 

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