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| 08.09.2015 |
| Die reichen Golfstaaten inklusive Saudi Arabien weigern sich bisher standhaft, Flüchtlinge aufzunehmen. Stattdessen will Saudi Arabien nun in Deutschland 200 Moscheen für muslimische Flüchtlinge finanzieren. Millionen Muslims sind im Nahen Osten auf der Flucht. Doch ausgerechnet die reichsten Golfstaaten nehmen nicht einen einzigen Asylanten auf. Gegen ihre muslimischen Glaubensbrüdern stellen sie sich taub. Saudi-Arabien zum Bespiel nimmt generell keine Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern auf, schon gar nicht aus Syrien. Stattdessen bietet Riad für die muslimischen Flüchtlinge den Bau von 200 Moscheen in Deutschland an, berichtet die die libanesische Zeitung al Diyar. Zwar schreibt die Zeitung, das solle in Übereinstimmung mit der Bundesregierung geschehen. Es wäre jedoch besser, würde sich Saudi-Arabien selbst der Flüchtlinge annehmen und damit seiner Führungsrolle in der „islamischen Umma“, der Gemeinschaft aller Muslime, gerecht werden. Den Golfstaaten böte sich die Gelegenheit, der Welt zu zeigen, wie großzügig sie sein können. Stattdessen heizen sie Konflikte weiter an. Den Jemen, ohnehin das ärmste Land der arabischen Welt, bomben sie kurz und klein, obwohl es Wege zu einer politischen Beilegung des Konflikts gegeben hätte. Der Jemen ist mit 27 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land auf der Arabischen Halbinsel. |
Hat dies auf MURAT O. rebloggt.
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