Erdbeben – eine ernstzunehmende Gefahr für die Schweiz

(Admin: Dazu auch der Beitrag: https://marbec14.wordpress.com/2015/08/20/etwas-grosses-kommt-auf-uns-zu-27-ereignisse-die-im-september-und-oktober-2015-passieren/)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich hat nach zehn Jahren intensiver Forschung ein aktualisiertes Erdbebengefährdungsmodell erstellt. Dieses bestätigt: Erdbeben sind eine ernstzunehmende Gefahr für die Schweiz.

Copyright: SED

Erdbebenland Schweiz: Die neue Karte gibt für das ganze Land eine erhöhte Gefährung an. (Copyright: Schweizerischer Erdbebendienst – SED)

Jedes Jahr registriert der SED über 500 Erdbeben in der Schweiz. Das letzte mittelstarke Erdbeben liegt gut drei Jahre zurück: Bei Zug ereignete sich 30 Kilometer tief im Erdinnern ein Beben der Magnitude 4,2. Dieses wurde in weiten Teilen der Zentral- und Ostschweiz von zehntausenden von Menschen deutlich verspürt. Das Beispiel macht klar, dass sich in der Schweiz immer wieder mittelstarke Erdbeben ereignen. Es kann aber auch jederzeit und überall in der Schweiz zu einem starken oder gar katastrophalen Beben kommen. Wie oft und wie stark die Erde an bestimmten Orten künftig beben könnte, ist einer der Forschungsschwerpunkte des Schweizerischen Erdbebendienstes.

Unterschiedlich gefährdete Regionen

Abschätzungen zeigen: Erdbeben sind die Naturgefahr mit dem grössten Schadenspotential in der Schweiz. Im Auftrag des Bundes überwacht der SED die Erdbebentätigkeit und schätzt die Erdbebengefährdung in der Schweiz ein. In regelmässigen Abständen publiziert er zudem ein Modell, das mögliche künftige Erdbeben und die damit einhergehenden Bodenbewegungen beschreibt. Das nun veröffentlichte, aktualisierte Erdbebengefährdungsmodell basiert auf verbesserten Vorhersagemodellen, neuen und sehr viel genaueren Daten sowie überarbeiteten Einschätzungen historischer Quellen. Es löst das Modell aus dem Jahr 2004 ab und erlaubt eine wesentlich solidere Abschätzung der Gefährdung. Fachpersonen und Behördenvertretern dient das neue Modell als Grundlage, um Entscheide im Bereich der Erdbebenvorsorge und des Risikomanagements zu treffen.

Gesamthaft hat sich die Einschätzung der Gefährdung für einzelne Regionen seit 2004 nur leicht verändert: Das Wallis bleibt das Gebiet mit der höchsten Gefährdung, gefolgt von Basel, Graubünden, dem St. Galler Rheintal und der Zentralschweiz. Einzig der Kanton Graubünden, insbesondere das Engadin, ist gemäss der Einschätzung des SED stärker gefährdet als bisher angenommen. Diese leicht erhöhte Einstufung erklärt sich vor allem durch eine angepasste Beurteilung der vergangenen Beben.

Verschiedene Karten – verschiedene Aspekte

Neben der klassischen Gefährdungskarte, die anhand von Beschleunigungswerten abbildet, wo und wie häufig Erdbeben einer bestimmten Stärke zu erwarten sind, lanciert der SED dieses Jahr zwei weitere Produkte. Sie ermöglichen der Bevölkerung einen einfacheren Zugang zu den relevanten Informationen: So veranschaulicht eine der beiden neuen Karten, welche Auswirkungen Erdbeben verschiedener Grössenordnungen nach sich ziehen. Die andere Karte bildet ab, wie oft sich Erdbeben ab einer bestimmten Magnitude ereignen. Alle Produkte lassen sich in einem interaktiven Webtool erkunden.

Ebenfalls augenfällig ist das neue Farbkonzept der Gefährdungskarte: die «harmlosen» Farben, grün und blau, die die Karte von 2004 dominierten, wurden durch gelbe, orange, rote und violette Farbtöne ersetzt. Diese neue Einfärbung spiegelt die tatsächliche Erdbebengefährdung in der Schweiz besser wieder: prinzipiell ist in jeder Region der Schweiz jederzeit ein starkes Erdbeben möglich.

Schutzmassnahmen treffen

Eine wichtige Grösse bei der Berechnung der Erdbebengefährdung sind die zu erwartenden Bodenbeschleunigungen. Forschende haben in den letzten Jahren im Nahbereich von grösseren Beben im In- und Ausland zahlreiche neue Daten erhoben. Die nachträglichen Auswertungen zeigten auf, dass sich der Boden bei einigen Beben stärker bewegt als bisher angenommen. Aufgrund dieser Erkenntnis hat der SED die zu erwartenden Bodenbewegungen entsprechend angepasst. Diese Werte sind insbesondere für Bauingenieure bedeutend, um Gebäude und Infrastrukturen erdbebengerecht auszulegen.

Neben Ingenieuren ist die Gefährdungskarte auch für Behörden, Versicherungen und Forschende ein wichtiges Instrument. Sie dient diesen Interessengruppen in erster Linie als Grundlage, um Entscheide im Bereich der Erdbebenvorsorge und des integralen Risikomanagements zu treffen. Zudem gründen die Normen für eine erdbebengerechte Bauweise auf der Gefährdungskarte.

Der Schweizerische Erdbebendienst

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht der SED die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der Schweizerische Erdbebendienst Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.seismo.ethz.ch

https://www.ethz.ch

Dazu zwei Kommentare über SVD:

Könnte im Zusammenhang mit den geplanten CERN-Aktivitäten im September stehen. Irgendwas ist da wohl schon im Busch.
Wie unten bereits vorsichtig angedeutet, auch die symbolische Metabedeutung bei alledem betrachten, was das mit seiner potentiellen Bedrohung als Warnaussage zum Inhalt haben könnte (geistiges Prinzip der Quantenphysik, Resonanz, Spiegelung, Paradigma-Änderung)!
Parallelhinweis: Das Zeichen des Propheten Jona! (Wer es fassen kann, der fasse es!)
…ist da was mit HAARP geplant oder sonst was, dass man dies etwas mehr als zehn Jahre nach der ersten Studie plötzlich dermassen verschärft und erst noch medial so grossmundig und breitflächig verkündet? Denn es kam auch im Staatsradio (mehrmals!) und in den grossen Tageszeitungen, sowie vermutlich auch im Staatsfernsehen!
Aber wenn man 11 Jahre, nachdem man eine angeblich wissenschaftliche Arbeit präsentiert hat, diese massiv überarbeiten muss, da man gesehen hat (angeblich), dass man was ‘falsch’ gemacht hat, dann würde man dies nicht derart an die grosse ‘Glocke’ hängen, sondern ‘kleinlaut’ einen neuen Forschungsbericht nachschieben! Somit hat es einen politischen Hintergrund! Und einen solchen kann es praktisch bloss in Zusammenhang mit HAARP (und ev. Chemtrails) geben [1].
Mit dieser Studie sollen dann leichtgläubige Bürger ‘glauben’, dass es ein natürliches Erdbeben gewesen sein müsse, da eben die Schweiz ein Erdbebengebiet sei… So war’s doch auch bei den Beben in Basel, am 9. Dezember 2006 [2], analog in St. Gallen, am 20. Juli 2013 [3]… ?!
Ach ja, ist der Bauboom ev. zu stark zurück gegangen, wegen der Multikrise, der Zweitwohnungsinitiative und vielen leerstehenden Industrie- und Gewerbebauten (da man die Binnen-Wirtschaft und -Industrie ‘zerstört’ hat), als auch sonstigen Villen und Ferienhäusern, welche seit Jahren vergeblich zum Verkauf angeboten werden? – Was ansonsten ein Krieg an Gebäuden zerstören kann, kann ein Erdbeben auch. – Bam, 26. Dezember 2003, Abruzzen, 6. April 2009, Haiti, 12. Januar 2010, Norditalien, 20. Mai 2012, etc.
Kann jetzt, so wie bis anhin die Waffenlobby einen Krieg bei der Regierung ‘bestellen’ konnte, nun auch die Bauindustrie ein Erdbeben ‘bestellen’ bei der US Regierung? – Dass es auch von Natur aus beben kann, ist damit nicht in Abrede gestellt. Aber wenn gewisse Vorkehren im Vorfeld getroffen werden von politischer Seite, dann ist es berechtigt, solche Fragen aufzuwerfen. Wenn die Schweiz wirklich ein Erdbebengebiet ist, dann wären dies eigentlich für Deep-Heat-Mining-Projekte eine No-Go-Situation.
Nichtsdestotrotz sollte ein Erdbeben, das Tote und Verletzte fordert, Gebäude zerstört, Wege, Strassen und Trassen unpassierbar macht, Erdrutsche auslöst, sowie Wasser-, Gas- und Stromleitungen beschädigt oder eine Überflutung auslöst, auch von ihrer Symbolikher gesehen werden. Dann könnte man darin auch die Selbstverursachung erkennen. Dann wär’s auch möglich, deren Ursachen zu beseitigen. (Diese Symbolik wäre aber nochmals ein Kapitel für sich, was hier der Kürze wegen unterlassen sei.) Doch dann wären die oben gestellten, Suggestivfragen mehr oder weniger hinfällig…

Gruss

Kaspar

Ein Kommentar zu “Erdbeben – eine ernstzunehmende Gefahr für die Schweiz

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