Deutschland — In Richtung Bürgerkrieg

WolfgangRettig

Ein heftiger Wind weht uns entgegen. Einen Vorgeschmack davon gebe ich in diesem Video, die Windmaschine ist auf volle Kraft gestellt. Gutmenschen erzeugen mit absichtsvoll herbeigeführter Massenzuwanderung ein großes Gewaltpotential, das sich noch in bürgerkriegsähnlichen Zuständen entladen wird. Aber auch die schweigende Mehrheit, die die Massenzuwanderung eigentlich nicht will, ermöglicht sie durch … ihr Schweigen.
Das private Biedermeier funktioniert nicht mehr so, wie man es sich einmal eingerichtet hat, die Zeiten werden ehrlicher, das Aufschlagen der Gesellschaft auf den Boden der Wirklichkeit wird noch kommen.
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Der Hamburger gilt als eher unterkühlt, beherrscht und zu kaufmännischer Noblesse neigend.
Um so erstaunter schaue ich mir den Auftritt eines Edel-Hanseaten bei einer Bürger-Fragestunde an, dem man die innere Wut von weitem ansieht.

Asylanten in Hamburgs Nobelviertel
https://www.youtube.com/watch?v=heTE7…

Er sticht mit dem Zeigefinger der rechten Hand so kraftvoll Löcher in die Luft, als wolle er sein Harvestehude vor dem Leibhaftigen in Schutz nehmen. Dann sieht man ihn am Bürgermikrofon stehend, er bringt sein Anliegen zur Sprache.
„Es geht mir um diese Menschen, die hier herkommen sollen. Die, die dort am Sonntag ihren Spaziergang machen über den Klosterstern hinaus, und sich dort bei Café Lindner in der Schaufensterscheibe angucken, daß die Torte, das Sahnestückchen 5 Euro 70 kostet.“
Ach so, das Sahnestückchen hinter der Schaufensterscheibe ist es, das den Weg zu „diesen Menschen“ nicht finden könnte, weil die zu arm sind, dafür 5 Euro 70 zu bezahlen.
Daher also diese ganze Wut? Oder ist der Gute Immobilieneigentümer und fürchtet einen Verfall der Preise, falls Harvestehude ein klein wenig bunter wird? Köstlich, einfach zu köstlich, wie liebevoll besorgt man in HH Harvestehude sich gibt. Innerlich geladen, bebend vor Wut, nach außen redet man von Spaziergang und Sahnetorte. Der Hamburger hat Interessen, wie auch der Mannheimer, wie auch der Duisburger. Aber der Hamburger ist sich zu fein, von eigenen Interessen zu sprechen, stattdessen ist er karitativ ums Flüchtlingswohl besorgt … (hihihi)
Weitere Auftritte …
https://www.youtube.com/watch?v=CksCJ…
Hamburgerin 1: „Es ist eben alles wahnsinnig teuer, und die haben ja wirklich keine Chancen, außer hier einzukaufen“.
Hamburgerin 2: „Also es ist teurer und die sehen natürlich ständig, alle 2 Minuten fährt ein Porsche vorbei“.
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Etwas zum Nachdenken für Gutmenschen, die nicht hinschauen wollen, was hinter der Vermarktung von Elend steckt …
Die Geschäfte der Caritas von Bernd Stracke Flüchtlingsindustrie – 24 Prozent Kreditzinsen von den Armen, höhere Gehälter als der Papst – Teil 1 http://www.genius.co.at/index.php?id=693
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Schade, daß wir Deutsche nicht so sind wie Harald Schmidt, sondern mehr so wie der duckmäuserisch-sympathische Manuel Andrack. Der rotzfreche Harald Schmidt hat „Neger“ gesagt, jawoll! Harald Schmidt über politisch korrekte Sprache („Der hat Neger gesagt!“)https://www.youtube.com/watch?v=tWNhx…
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Die kürzlich geflmte Szene in einem Kiosk gibt einen Eindruck von der Stimmung an der Zuwandererfront („Demnächst auch in Ihrem Kino“) …
Asylant bedroht Trafikant in Traiskirchen (Österreich)

Die Gebrüder Grimm – Märchenerzähler und Kulturschaffende

Geschrieben von admin am 16.08.2015

Laßt uns unsere Kultur und Geschichte feiern, solange sie noch besteht.

stadtlogo-design.de

Wer kennt nicht die bekannten Märchen der Brüder Grimm aus seiner Kindheit. Entweder wurden sie von den Eltern oder Großeltern vorgelesen oder man bekam zum Geburtstag die ersten Bücher geschenkt – und in der Nachkriegszeit bis hin zur Gegenwart wurden viele von ihnen verfilmt.

Einige davon sind: Frau Holle, Schneewittchen, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Brüderchen und Schwesterchen, Aschenputtel, Dornröschen, Rapunzel, Sterntaler und und und. Sie wurden bekannt als die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Jedes Märchen beginnt mit dem Satz: Es war einmal…

Märchen haben eine spirituelle Bedeutung, darauf gehe ich in einem späteren Beitrag noch einmal näher ein. Sie sind in unserem kollektiven Unterbewußtsein verankert (sh. C. G. Jung) und die grobe Unterteilung in Gut und Böse ist für Kinder sehr anschaulich dargestellt, manchmal wirkt das auch sehr grausam. Es ist oft ganz schnell erkennbar, wer der/die Böse und wer der oder die Gute ist. Am Ende muß immer das Gute siegen, sonst ist es kein Märchen.

Es geht in ihnen um Hexen und Riesen, um Prinzessinnen und Prinzen, die oft erst erlöst werden müssen aus einer Verwünschung, um Tapferkeit zu beweisen und Heldentaten zu vollbringen. In diesem Sinne sind die Helden der Märchen ein Vorbild für die Kinder. Böse Feen, gute Feen spielen ebenso eine Rolle wie Zwerge auch gute und böse. Es geht um Symbole und im höheren Sinn um einen Erkenntnisweg.

Bildergebnis für Die Brüder Grimm

Jacob und Wilhelm Grimm wurden in Hanau geboren und zogen hinaus in die Welt, um vor allem deutsche Sagen und Märchen zu sammeln und aufzuschreiben.

Die Brüder Grimm sitzen auf der Gartenbank, Grafik

kasselkultur2012.machbarkunden.de

Jacob, Sprachwissenschaftler, wurde lebte von 1785 bis 1863 und Wilhelm 1786 bis 1859 und sie  galten mit einigen anderen als Gründungsväter der Germanistik. Beide studierten jedoch zunächst Rechtswissenschaften in Marburg, nachdem sie nach Kassel verzogen waren. weitere Stationen waren Göttingen und Berlin.

Näheres kann jeder bei Wikipedia nachlesen, ich bringe hier nur einige Auszüge.

Die Brüder bei der Arbeit  http://www.labbe.de/

„Eine weitere herausragende Leistung von Wilhelm ist Die deutsche Heldensage, eine Schrift, die nicht nur eine Sammlung von Sagen vom 6. bis zum 16. Jahrhundert darstellt, sondern wertvolle Aufsätze zu Stoffen, ihrer Geschichte und der künstlerischen Verarbeitung enthält. Im Verlauf der Arbeiten an den Sagen und Volksmärchen formulierten die Brüder ein Lautverschiebungsgesetz im Kontext der „indogermanischen Hypothese“. “ Quelle: Wikipedia

Deutsche Sagen

In Hanau wurde das Gebrüder Grimm-Denkmal errichtet

Nationaldenkmal – im Hintergrund das Neustädter Rathaus de.wikipedia.org

Politisches Wirken der Brüder Grimm

„In politischer Hinsicht arbeiteten die Brüder Grimm mit darauf hin, die damaligen deutschen Kleinstaaten zu vereinen, sowohl indirekt durch die Erforschung der deutschen Kulturgeschichte als auch durch politische Aktivitäten, von politischer Publizistik bis zu Jacob Grimms Tätigkeit als Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung 1848. Jacob und Wilhelm halfen mit, die Menschenrechte in Deutschland zu formulieren. Für eine Streitschrift gegen einen Verfassungsbruch des Königs von Hannover, König Ernst August I., wurden sie, und mit ihnen fünf andere Professoren, entlassen und Jacob des Landes verwiesen (Göttinger Sieben). Ein überregionales Komitee von Bürgern mit Zentrum in Leipzig zahlte den entlassenen Professoren aus Spendengeldern vorerst die Gehälter weiter.

https://de.wikipedia.org/wiki

„Während die Brüder Grimm ohne Anstellung waren, unterbreiteten die Leipziger Verleger Karl Reimer und Salomon Hirzel ihnen den Vorschlag für das Deutsche Wörterbuch, „den Grimm“, der ohne die Göttinger Entlassung so nicht entstanden wäre. Sie selbst arbeiteten das Wörterbuch bis zum Buchstaben D (Wilhelm) bzw. F (Jacob) aus. Sie konzipierten das Wörterbuch als Sammlung sämtlicher Wörter aus der Zeit „von Luther bis Goethe“, die weniger ein Regelwerk als vielmehr eine Entwicklungsgeschichte der Wörter sein sollte. Im Mittelpunkt der einzelnen Wortartikel steht die Bedeutungsgeschichte des jeweiligen Wortes; die historische Verwendungsweise wird anhand von Belegzitaten aus Hunderten von literarischen Werken, aber auch aus Fachsprachen und aus dem Alltagsgebrauch nachvollzogen. Bei der Sammlung der Belege standen den Brüdern Grimm zahlreiche Helfer zur Seite, die zumeist zum Kreis ihrer Freunde und wissenschaftlichen Kollegen gehörten oder ihnen von Freunden und Kollegen vermittelt wurden. Die Sammlung der Belege wurde ebenso wie die Ausarbeitung des Wörterbuchs durch den Verlag bezahlt. Für das Großprojekt des Wörterbuchs mussten die Brüder Grimm eigene Pläne und laufende Arbeiten zurückstellen, was ein Grundproblem ihrer letzten beiden Lebensjahrzehnte werden sollte.“ Quelle: Wikipedia

Das Brüder-Grimm-Museum in Kassel

Das historische Palais Bellevue beherbergte das Museum

Briefmarke und 1000-DM-Schein zur Ehren der Brüder Grimm

https://de.wikipedia.org

Das für mich Spannendste ist, daß sich Wilhelm Carl Grimm mit den Runen beschäftigt hat.

„Die Gebrüder Grimm sind als Begründer der Germanistik weltweit bekannt. Die Grimmschen Märchen sind weltberühmt und sogar durch den Fantasie-Hollywood-Film „Brothers Grimm“ noch bekannter geworden. Aber kaum jemand weiß, dass sich die Gebrüder Grimm auch mit den Altgermanischen Runen beschäftigt haben und sogar die Begründer der Runologie sind. In diesem Buch schreibt Wilhelm Grimm über die verschiedenen Alphabete von gebräuchlichen deutschen Runen, deren Abstammung und Verwandtschaft, sowie deren Auftauchen und ihre unterschiedliche Verwendung in verschiedenen zeitlichen und örtlichen Konstellationen. Er beschreibt das Brauchtum und ihre vielseitige Anwendung und geht auf die einzelnen Runenschriften genau ein. Der Gebrauch der Runen, die nach alter Überlieferung „gleich Sonnenstrahlen aus der göttlichen Substanz geflossen seien“, wurde überliefert durch viele Segens-, Bann-, Fluch-, Verwünschungs-, Beschwörungs- und Zaubersprüche. Aber auch die vielen Techniken zur Weissagung aus Baumzweigen werden von ihm ausführlich beschrieben. Hinter jeder Rune steht eine göttliche Macht, die sich alleine durch das Aussprechen und Aufschreiben manifestiert, denn Sprache und Schrift kreiert und erschafft unsere Welt heutzutage genauso, wie auch früher schon die Welt der alten Germanen. Ergänzt wird das Buch durch die elf Abbildungen der alten Alphabete, die sonst leider in vielen Ausgaben fehlen. Dieses Buch ist ein Muss für jeden der mit Runen arbeitet!“

Das Buch ist durchaus erschwinglich und gibt es hier:

http://www.amazon.de/

Grimm, Wilhelm Carl: Ueber deutsche Runen und Zur Literatur der Runen. Mit einer Einleitung von Klaus Düwel und einem Glossar von Giulio Garuti Simone, Bibliographien von Klaus Düwel und Giulio Garuti Simone, eine Konkordanz zu den Goldbrakteaten-Tafeln von Alexandra Pesch, einem Autograph Wilhelm Grimms sowie Würdigung von Wilhelm Grimms Goldbrakteaten-Arbeiten durch Wilhelm Heizmann und Alexandra Pesch. 1. Aufl. Hildesheim, Zürich, New York u. Olms, Weidmann, 2009. 538 S., 18 eingefaltete Taf., 8°, O-Leinen
(= Jacob Grimm und Wilhelm Grimm: Werke. Forschungsausgabe. Abteilung II. Die Werke Wilhelm Grimms, Ergänzungsband 2). – Inhalt: Einleitung; Die runischen Quellen – Glossar; Bibliographie I (zu den runischen Quellen u. zum Glossar); Bibliographie II (zur Einleitung u. den folgenden Goldbrakteaten-Abschnitten); Wilhelm Grimm: Ueber deutsche Runen (Faksimile der Ausg. Göttingen 1821); Wilhelm Grimm: Zur Literatur der Runen (Faksimile der Ausg. Wien 1828); Wilhelm Grimms Arbeiten zu Goldbrakteaten; Abbildungen der Kupfertafeln (Faltblätter); Konkodanz; Das wiedergefundene Manuskript Wilhelm Grimms von 1821 zu den Goldbrakteaten auf den Kupfertafeln; Wilhelm Grimms Manuskript zu den Goldbrakteaten. Kritik u. Würdigung. – Ein neuwertiges Expl.
Bestellnummer: 19347 – Aus Liste: Runen u. Sinnbilder

http://www.antiquariat.de/

Irische Elfenmärchen

Die Banshi von Bunworth, Illustration in Crokers Fairy Legends and Traditions of the South of Ireland(1825)

Geschrieben von  Thomas Crofton Croker. Übersetzung Gebrüder Grimm

Den Abschluß dieses Beitrages bildet der beliebte Klassiker

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel-Ganzer Film ČSSR, DDR 1973

Eric Allen Bell: Der hohe Preis dafür, die Wahrheit über den Islam zu sagen

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Eine etwas längere, aber sehr interessante Geschichte. Sie handelt davon, wie aus einem Gutmenschen ein Islamkritiker wurde. Nämlich dadurch, indem er sich mit Fakten (mit dem Islam) beschäftige, was alle Linken und Gutmenschen normalerweise verweigern. Sie wollen von Fakten nichts wissen und sind in der Regel auch nicht bereit, sich kritisch mit dem Islam zu beschäftigen. Das ist ihnen offensichtlich zu mühsam, zu anstrengend.

Statt dessen gehen sie davon aus, daß der Islam eine Religion, wie jede andere ist, ohne dies allerdings zu überprüfen, und beschimpfen jeden, der etwas anderes behauptet, als Nazi, Rassist oder Faschist. Mit anderen Worten, sie besitzen keine Kenntnisse vom Islam, laufen wie gehirngewaschen mit Scheuklappen durch die Gegend und verweigern jede inhaltliche Diskussion über den Islam. Da kann man nur sagen: Dummheit regiert die Welt.

Wie ein Film über die Verteidigung des Rechts der Muslime, in Amerika eine Moschee zu bauen, meine Weltanschauung verändert hat.

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Vaclav Klaus: “Europa muss Nein zu den Flüchtlingen sagen”

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Der frühere tschechische Präsident Vaclav Klaus hat den Flüchtlingszustrom nach Europa als “grundlegende Gefahr” bezeichnet. “Europa muss eindeutig Nein zu den hierherkommenden Flüchtlingen sagen”, forderte der 74-Jährige am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur CTK. Europas Politikern warf Klaus Verantwortungslosigkeit vor. An den Grenzen müssten seiner Ansicht nach alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Ankunft der Migranten zu verhindern, so Klaus.

Quelle: Vaclav Klaus: “Europa muss eindeutig Nein zu den hierherkommenden Flüchtlingen sagen”

Meine Meinung:

In Osteuropa sieht man wohl einiges klarer als im multikultiversifften Westen. Ich möchte noch einmal daran erinnern, was der tschechische Präsident Miloš Zeman über den Islamischen Staat sagte. Solche deutlichen Worte würde unseren feigen Politikern niemals über die Lippen kommen. Stattdessen holen sie lieber Massen von islamischen Terroristen nach Deutschland. Hier die Worte von Milos Zeman:

„Der Islamische Staat ist seinem Wesen nach wie Nazideutschland in den frühen 1930er Jahren. Wenn wir einen Superholocaust…

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Ich guck auf euch runter, …! Ich scheiss auf euch!

Till Schweiger schwebt in Spähren, die noch nie ein denkender Mensch betreten hat. Und beflügelt wie der Darsteller, der sich in Deutschland und den USA als Schauspieler erfolgreich verdingt, ist, schaut er auf die anderen hinab: „voller Mitleid und Verachtung…!!!!“

bsf_schweigerSo verachtet er die Kritiker, die ihn nicht wegen schlechter Filmrollen verbuhen oder ihm den Applaus verweigern. Er verachtet jene, die seinen Auftritt mit SPD-Superstar Gabriel kritisieren. Wie die Autoren von extra3 (NDR), die zwar Schweigers Engagement um Flüchtlingshäuser gut, aber Gabriels Waffenexportstrategie weniger gut, wenn nicht gar inhuman wahrnehmen.
Sei es drum. Ein Schweiger, der sich für eine Werbung auch gern mal eine Autotür abfahren lässt, macht mehr aus seinem Geld. Politisch korrekt, will er am Flüchtlingsstrom mitverdienen, sich von Presse und Politik feiern lassen. Soll er, darf er. Eigentlich sollte man ihn, wie sonst auch, weniger beachten als ihm lieb ist. Auch wenn er einst gegen Kinderschänder den Mund auftat, bedeutet es nicht, dass er die deutsche Kulturpolitik nicht verstanden hätte. Wie schon in den 1930er und 1940er Jahren, wie später dann, in Traditionskultureifer, in den Jahren der DDR, ist es auch heute wieder nötig neben Vitamin B auch das richtige in die richtigen Mikrophone zu säuseln. Und das kann der Schweiger gut. Denn ihn verstehen nur wenige. So heisst es, das er öfter nuschelt. Nur nicht beim Kinderfickerthema – und beim Flüchtlingshauskauf, da wird er wach. Und nutzt dies zur PR. Und als Geldmaschine. Zahle wer da müsse…

Immer noch besser als Nichtnasehase, könnte man meinen. Möge er doch mit SPD-Gabriel kuscheln und Gelder der Steuerzahler für persönlichen (Kultur-)Reichtum nutzen. Ist doch der Schweiger nur der Eisberg, der aus dem Wasser herausragt. Um so tiefer man schaut, um so breiter wird dieses Monstrum aus wohlgefeilter politischer Wichtigtuerei. Auch ein Sky DuMont musste, wollte, durfte sich hingeben:

„Wenn wir eins nicht brauchen, so sind das ewig Gestrige, die sich mit ihren dumpfen Parolen gegen Flüchtlinge wenden. Ich hätte lieber eine syrische Flüchtlingsfamilie als Nachbarn als einen Nazi“, sagt der Schauspieler Sky DuMont gegenüber dem Handelsblatt.

Recht hat er, wir brauchen aufrechte, selbstdenkende Bürger, die das Unheil erkennen. Jenes Unheil, dass der BRD durch die EU, durch die NATO-Anbindung, durch die USA-Kriege und die „Verbreitung der westlichen Demokratie“ in aller Welt, durch die intolerante Toleranz bis zur Selbstaufgabe droht. Und ja, Sky DuMont, auch ich hätte lieber echte Flüchtlinge neben mir zu sitzen als einen Nazi. Denn Nazis sind fast ausgestorben und die letzten werden, ob schuldig oder nicht, vor den bundesdeutschen Kadi gezurrt, damit sie mit über 90 Jahren noch zahlen müssen. Eine Last übrigens, die – dank wahrscheinlich nahem Tod – der Steuerzahler übernimmt. Und echte Flüchtlinge würden sich freuen, statt zu fordern.

Die Frage, die sich keiner der fürsorgenden selbsternannten Kulturelite annimmt, ist jedoch eine andere: Wer profitiert von der heute stattfindenen Völkerwanderung, wer vom Krieg, wer vom IS und ISlam, wer von der Zerstörung der Werte und Normen?

Und so, muss ich Schweiger beinahe zitieren: Ich schaue auf Euch hinab, die ihr der Politik hörig und nicht denkbereit seid, weil ihr nur an Geld und Ruhm denken könnt.

Schweiger schrieb auf Facebook: „Ihr seid so arm….!!!! Anstatt uns bei einer extrem wichtigen Sache zu unterstützen, giesst ihr eure Häme aus…! Schämt euch!!!“ – Ich, Herr Schweiger schäme mich für Sie, für Euch und muss niemanden beleidigen. Denn ich unterstütze extrem wichtige Sachen. Die eine nennt sich Frieden. Die zweite nennt sich Freiheit. Die dritte nennt sich Werte. Allein deshalb bin ich reich; auch wenn ich keine Millionen Euro auf dem Bankkonto habe, wie ein erfolgreicher, mittelbegabter, Darsteller. Dafür muss ich mich auch nicht mit Bürger- und Arbeiterverräter, mit Mittelstandsverräter wie Gabriel zeigen. Der eigentzlich nur eines will: wiedergewählt zu werden.

Vielleicht steht es nicht im Drehbuch des Lebens, weder bei Schweiger noch bei DuMont oder bei anderen: Aber es rächt sich, wenn man auf anderer Leute Kosten lebt – und wenn man sie dann noch mit Füsse tritt …

Deshalb: ES REICHT! – so auch der Titel des kommenden Preussischen Anzeigers. Übrigens mit einer Karikatur über Schweiger und Gabriel – EXKLUSIV in der Druckausgabe!

http://preussischer-anzeiger.de/

Israel enttarnt nach drei Jahrzehnten Geheimwaffe

Israels Raketenjagdpanzer "Pere"

Israels Raketenjagdpanzer „Pere“ / Bild: IDF 

Anfang der 1980er wurden extrem weit fliegende Panzerabwehrraketen, die bis zu 30 Kilometer weit lenkbar sind, in normalen Kampfpanzerchassis „versteckt“. Sie dienten oft als Präzisionsartillerie, etwa gegen die Hamas.

16.08.2015 | 13:47 |   (DiePresse.com)

In einem ungewöhnlichen Schritt haben die israelischen Streitkräfte (IDF) ein Waffensystem enttarnt, dessen Existenz sie mehr als 30 Jahre lang verheimlicht hatten. Es handelt sich um einen Panzer namens „Pereh“, der als Jagdpanzer konstruiert ist und seine Ziele auf ungewöhnlich große Entfernung bekämpfen kann: Nämlich mittels Lenkraketen auf Reichweiten von 15 bis 30 Kilometer. Zum Vergleich: Die effektive Feuerreichweite normaler Kampfpanzer mit Panzerkanonen liegt heute bei einigen Kilometern – 4000 Meter etwa sind es bei der deutschen Rheinmetall L/44 Kaliber 120 Millimeter, einem verbreiteten westlichen Modell.

Das erste Lüpfen des Schleiers fand Ende Juli statt, mit einem schlichten Tweet der IDF, das einen Pereh zeigt, und darunter den Text: „Top Secret: Nach 30 Jahren präsentieren wir unseren hochentwickelten Panzer, bestückt mit Panzerabwehrraketen.“

IDF Der enthüllende Tweet

Der enthüllende Tweet / Bild: IDF 

Erst vor wenigen Tagen ließen sich dann hohe Offiziere des israelischen Artilleriekorps detaillierter über den Pereh aus. Demnach handelt es sich ursprünglich um – an sich stark veraltete – Kampfpanzer vom US-Typ M-48 „Patton“ (in der IDF als „Magach“ in Versionen von 1 bis 5 bekannt). Die Türme wurden stark umgebaut, sodass aus einem im Turm versenkten, aber nach oben herausklappbaren Startgerät Panzerabwehrraketen vom Modell „Tamuz“ verfeuert werden können.

Wolf im Schafspelz

Zwar sind die Kanonenrohre nicht verschwunden – es sind allerdings Attrappen: Der Gegner soll nämlich nicht sehen können, mit was er es eigentlich zu tun hat und wie weit dieses Gefährt tatsächlich schießen kann. Wegen ihrer enormen Feuerreichweite können sich diese Jagdpanzer im Hinterland der Front aufhalten, sozusagen in der zweiten Reihe, und sollen mit ihrer Kanonenattrappe für einen Gegner daher nicht als direkte Bedrohung und primäres Ziel erscheinen. Sie sind somit Wölfe im Schafspelz.

IDF/haaretz Pereh von vorn, das Raketensystem eingefahren, der breite Turm ist auffällig.

Pereh von vorn, das Raketensystem eingefahren, der breite Turm ist auffällig. / Bild: IDF/haaretz

Pereh im „getarnten“ Zustand, Raketensystem eingefahren, nahe Gaza, Sommer 2014 / Bild: Lupojacob 

 

Die Perehs (der Name steht im Hebräischen für den Onager, den asiatischen Wildesel, nach dem in der Spätantike gewisse Modelle von Katapulten benannt waren) sollen die Front allerdings auch absichtlich meiden. Ihre Panzerung, obwohl seitlich durch allerhand Schürzen und Reaktivelemente verstärkt, ist im Kern nämlich noch rein aus homogenem Stahl nach Art des Zweiten Weltkriegs gemacht, das ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, denn Panzerungen werden heute aus mehreren Schichten verschiedener Materialen gebaut, etwa aus Stahlsorten, Weichmetallen, Keramik, ja sogar Glas und mit Hohlräumen. Im Jom-Kippur-Krieg 1973 waren die Verluste der Israels an Magachs groß gewesen.

Einem Artillerieoffizier zufolge kam die Idee zu dem nun enttarnten Raketenjagdpanzer gleich nach eben diesem Krieg: Damals waren die Syrer um ein Haar mit einer gewaltigen Panzerstreitmacht über die Golanhöhen bis ins Jordantal gestoßen. Sie wurden von anfänglich weit unterlegenen israelischen Truppen nur mit extrem viel Glück, Kriegskunst, Mut und dank der miserablen taktischen und operativen Führung der Syrer aufgehalten. Die Ägypter konnten ihrerseits damals den Suezkanal überwinden, stellten dann aber auf Verteidigung um und fügten den Israelis, die mit Panzerdivisionen Gegenstöße fuhren, in der ersten Phase ebenfalls schwere Verluste zu, vor allem durch eingegrabene Infanterie mit tragbaren Panzerabwehrraketen sowjetrussischen Typs.

Den Gegner schon in dessen Hinterland treffen

Jedenfalls realisierte die IDF danach, dass angesichts überlegener gepanzerter Verbände der Araber irgendein zusätzliches bodengestütztes Mittel von Vorteil wäre – und zwar eines, das vorzugsweise schon weit hinter der Front bis hin in die gegnerischen Sammlungsräume wirkt, das seine Truppen also schon ausdünnt, noch bevor sie ins direkte Treffen gelangen.

Also beauftragte die IDF den Rüstungskonzern Rafael, der an einer weitreichenden Panzerabwehrrakete arbeitete, diese Raketen mit obsoleten M-48 (Magach 5) zu „vermählen“. Die ersten Perehs wurden angeblich 1982 fertig und drei Bataillone zu je 40 Stück aufgestellt, jeder Panzer hat vier Mann Besatzung. Später wurden wahrscheinlich auch etwas modernere M-60 (in Israel Magach 6 und 7) zu Raketenwerfern umgewandelt.

Bitte weiterlesen:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4798086/Israel-enttarnt-nach-drei-Jahrzehnten-Geheimwaffe

Große Deutsche Dichter – Hermann Hesse

Hermann Hesse – ein Name, der wohl jedem Deutschen etwas sagt. Die einen kennen ihn mehr, die anderen weniger, der „Steppenwolf“ ist sicher jedem bekannt.

Ich selbst lernte ihn – den Steppenwolf – mit Anfang 20 kennen, das ist viele Jahre her, und ich war wie in einer anderen Welt gefangen.

Später las ich auch die anderen seiner Werke: Narziß und Goldmund, Siddharta, Unterm Rad, Die Grasharfe, Klingsors letzter Sommer und Demian. Das „Glasperlenspiel“ habe ich mir aufgehoben für eine Zeit, in der ich genügend Muße habe und reichlich Verstand dazu, dieses Buch auch zu verstehen.

Auch seine Bilder finde ich sehr schön, die in einer Sammlung im Buch Magie der Farben zu bewundern sind. Er malte sehr viel das Tessin, in dem ich sich ausruhte vom düsteren Alltag in Deutschland.

Magie der Farben

http://www.suhrkamp.de/

Sein ganzes Schaffen hat mich sehr geprägt, ohne daß ich genau sagen kann, wie, es ist einfach ein Gefühl, Menschen kennen lernen zu wollen, ein Gefühl des tiefen Verstehens.

Seine Gedichte sind mir weniger bekannt, deshalb möchte ich hier einige davon vorstellen, falls es Euch genauso geht.

Offizielles über Hermann Hesse:

HERMANN HESSE – SEIN LEBEN Hermann Hesse wurde 1877 in Calw (Baden-Württemberg) geboren und verbrachte sein Leben in Deutschland und in der Schweiz. 1946 erhielt er den Goethepreis der Stadt Frankfurt und den Nobelpreis für Literatur. Die meiste Zeit lebte er in Montagnola im Tessin, wo er 1962, im Alter von 85 Jahren, starb. Er wurde auf dem Friedhof von St. Abbondio in Gentilino beigesetzt.

 HERMANN HESSE, DAS MUSEUM UND DIE STIFTUNG IN MONTAGNOLA (CH)
Als sich Hermann Hesse 1919 von der Familie trennte und ins Tessin zog, fand er nach wenigen Wochen Unterkunft in der Casa Camuzzi in Montagnola, in der Nähe von Lugano. Hermann Hesse erlebte im Tessin die Sinnlichkeit des Südens in einer nie gekannten Intensität. Inspiriert von der Umgebung unternahm der Schriftsteller ausgedehnte Wanderungen, auf denen unzählige Aquarelle entstanden. In der zum Komplex der Casa Camuzzi (jetzt Privatbesitz) gehörenden Torre Camuzzi befindet sich seit 1997 das Museum Hermann Hesse, wo neben der Dauerausstellung ein reichhaltiges Programm präsentiert wird. Wechselausstellungen, Vorträge, Konzerte, Filme, Wanderungen und wöchentliche zweisprachige Lesungen lassen diesen Ort zu einem lebendigen Begegnungszentrum für ein internationales Publikum werden
.
Seit dem 1. Januar 2000 wird das Museum von der Fondazio-ne Hermann Hesse Montagnola getragen, die auch für die auswärtigen Projekte verantwortlich ist. Anlässlich des 50. Todestages von Hermann Hesse hat das Kunstmuseum Bern, in Zusammenarbeit mit dem Museum Hermann Hesse Montagnola, die Aufarbeitung seines künstlerischen Werkes vorgenommen und zeigt eine repräsentative Werkauswahl aus dem immensen künstlerischen Oeuvre (bis zum 12.8.2012, danach im Museum Hermann Hesse Montagnola und im Museo Cantonale d’Arte vom 31.8. bis 21.10.2012).

beruehrungspunkte.de

Für Ninon

Daß du bei mir magst weilen,
Wo doch mein Leben dunkel ist
Und draußen Sterne eilen
Und alles voll Gefunkel ist,

Daß du in dem Getriebe
Des Lebens eine Mitte weißt,
Macht dich und deine Liebe
Für mich zum guten Geist.

In meinem Dunkel ahnst du
Den so verborgnen Stern.
Mit deiner Liebe mahnst du
Mich an des Lebens süßen Kern.

Dezember 1927 

KettererBücher5

faz.net

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, Im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

November 1905

Hermann Hesse – Farbe ist Leben

Hermann Hesse - Farbe ist Leben

Foto-Collage (Joachim Schüler) newsmax.de

Nach autodidaktischen Anfängen mit gedämpften Temperatönen erweitere sich Hesses Aquarellpalette seit seiner Übersiedlung in die südliche farbenfrohe Landschaft des Tessin um die leuchtende Skala des Expressionismus. Louis Moilliet, der gemeinsame Malerfreund Hesses und August Mackes, eine Hauptfigur in Hesses expressionistischer Malernovelle „Klingsors letzter Sommer“, hat wohl viel zu Hesses handwerklicher Perfektionierung beigetragen. Von den vielen hunderten Aquarellen, die er im Laufe der Zeit seines Lebens gemalt hat, ungeachtet tausender mit kleinen Aquarellen versehener Briefe, zeigt die Ausstellung in der Kunststation Kleinsassen eine äußerst umfangreiche und charakteristische Auswahl und liefert den Beweis für Hesses Briefnotiz von 1920: „Sie werden sehen, dass zwischen meiner Malerei und Dichtung keine Diskrepanz herrscht, dass ich auch hier nicht der naturalistischen, sondern der poetischen Wahrheit nachgehe.“

Auszug  Text: Volker Michels

http://www.newsmax.de/

Klage

Uns ist kein Sein vergönnt. Wir sind nur Strom,
Wir fließen willig allen Formen ein:
Dem Tag, der Nacht, der Höhle und dem Dom,
Wir gehn hindurch, uns treibt der Durst nach Sein.

So füllen Form um Form wir ohne Rast,
Und keine wird zur Heimat uns, zum Glück, zur Not,
Stets sind wir unterwegs, stets sind wir Gast,
Uns ruft nicht Feld noch Pflug, uns wächst kein Brot.

Wir wissen nicht, wie Gott es mit uns meint,
Er spielt mit uns, dem Ton in seiner Hand,
Der stumm und bildsam ist, nicht lacht noch weint,
Der wohl geknetet wird, doch nie gebrannt.

Einmal zu Stein erstarren! Einmal dauern!
Danach ist unsre Sehnsucht ewig rege,
Und bleibt doch ewig nur ein banges Schauern,
Und wird doch nie zur Rast auf unsrem Wege.

Januar 1934 

http://www.schwaebische.de/

ticinoweekend.ch