Wassermangel – Der große Krieg um die Ware Wasser

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Wassermangel – Der große Krieg um die Ware Wasser

Wasser ist überall und erfüllt Funktionen, die unser Überleben überhaupt erst ermöglichen. Die chemische Verbindung H2O ist das Elixier des Lebens. Mindestens zwei Liter Trinkwasser am Tag sind die Basis einer gesunden Ernährung. Der Körper besteht bekanntlich zum großen Teil aus Wasser und auch die Stoffe und Gegenstände des Alltags verfügen über einen Messwert rund um virtuelles Wasser.

So verwendet die Herstellung eines Blattes DIN A4 etwa 10 Liter Wasser. Eine Tasse Kaffee schlägt mit 140 Litern zu buche, die Produktion eines kleinen KFZ verschlingt 450.000 Liter und auch die Entsorgungs- und Abfallwirtschaft ist mit dem Wasserverbrauch verbunden – so sind es z.B. 42 Liter Trinkwasser, die jeder Tag für Tag in der Toilette verschwinden lässt.

Rohstoff Wasser längst als Ware deklariert

Wasser kostet Geld – ob in Flaschen oder aus der Leitung, die Kosten für die Aufbereitung des flüssigen Goldes sowie die Versorgung schlägt zu buche. Auch Völker mit natürlichen Wasserreserven erleben einen Wandel des Wassers vom kostenlosen Rohstoff hin zum Produkt. Große Konzerne beanspruchen die natürlichen Vorkommen zu einem Spottpreis und sorgen dafür, dass das Wasser von Entwicklungsländern z.B: für die Cola in europäischen Regalen verwendet wird.

Notstand spürbar

Schon vor Jahrzehnten war es klar – die ersten großen Kriege werden nicht wegen eines Mangels von Öl geführt, so deutlich uns die Szenarien eines Mangels vorgehalten wurden um das Bewusstsein bei der Verwendung fossiler Rohstoffe zu schärfen, so fern liegt das Szenario in de Zukunft und ist nicht nur darum unter dem Problem Wassermangel anzusiedeln. Während Plastik unseren Planeten überschwemmt und noch kein Land über einen Mangel langfristigen Ölmangel klagen musste, ist der Mangel an Wasser in vielen Ländern und Regionen spürbar.

Doku: Wasser: Mangel im Überfluss

Als Entwicklungs- und Schwellenländer sollten Indien und China als erste von dem Mangel betroffen sein und auch in Zentral-Afrika ist die tägliche Versorgung ein Kampf. Das Angebot an Wasser ist ein Geschäft mit dem auch die Ärmsten ausgebeutet werden. Das Angebot an Wasser ist oft drittklassig – was als Trinkwasser verkauf wird, hat oft eine Qualität, die in Deutschland unter der von Wasser in öffentlichen Brunnen liegt. Zudem werden die Rationen der Privatanbieter mit Zucker gestreckt. Warum? Um durstigere Kunden zu haben.

Auch in wirtschaftlich entwickelten Gebieten gibt es Probleme mit der Versorgung. Florida zeigte dieses Jahr enorme Probleme. Das Anlegen von Wasserreserven wurde strafbar, Privatpersonen waren zu verschiedenen Maßnahmen aufgefordert, das kühle Nass zu sparen. Die norme Dürre sollte nur temporär werden, zeigt allerdings ein typisches Problem des selbstgemachten Wassermangels.

Auch in Europa gibt es Gebiete, in denen das Wasser teuer gehandelt wird. Italien zeigt einige landwirtschaftlich geprägte Regionen, in denen das Wasser aufgrund der Agrar-Nutzung in einem Dorf aufgebraucht wird. Die Bauern im darunterliegenden Dorf blieben aus und so auch die guten Ernteerträge. Gegen Zahlungen wurden die Reserven wieder freigegeben.

Was zeigen die Beispiele?

Wasser ist neben sauberer Luft und Sonnenlicht eigentlich ein Produkt, welches in Flüssen und Meeren frei zugänglich ist. Die industrielle Verwendung und die Aufbereitung zu Trinkwasser machen das lebenswichtige Nass zum Spekulationsobjekt. Das frühchristliche menschliche Denken, welches sich noch immer in unseren Köpfen verankert hat, stellt ein Problem dar: Die Wel

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