05. August 2015, verfasst von Bürgender
Ein britischer Politiker aus Kent sagte, ein kostengünstiger Weg um Flüchtlingen zu begegnen, sei ein Maschinengewehr zu laden und den Eurotunnel zu stürmen.

„Flag of the United Kingdom“ , Lizenz: Gemeinfrei über Wikimedia Commons.
Der britische Demokrat und möglicherweise zukünftige Polizeichef der Grafschaft Kent, Steve Uncles, verkündete in einem Facebook-Post, dass es ein „kostengünstiger Weg“ gegen die Flüchtlingswelle sei, ein Maschinengewehr zu laden und „ein paar Leute mitzunehmen.“ Er bezog sich damit auf Asylsuchende, die über den Eurotunnel von Calais nach Großbritannien einreisen.
„Die einzige, kostengünstige Weise um illegale Einwanderer zu stoppen, ist den Kanaltunnel zu stürmen, ein Maschinengewehr zu laden und ein paar Leute mitzunehmen, dies würde das Ganze sehr schnell beenden“, so der Politiker. „In den meisten Staaten werden Grenzen von bewaffneten Grenzposten bewacht und es wäre eine Abschreckung für diejenigen, die versuchen über den Zaun zu klettern, weil sie wissen, dass sie somit Gefahr laufen erschossen zu werden“, fuhr er fort.
Am Montag kündigte die britische Regierung eine Reihe neuer strenger Maßnahmen gegen die illegale Einwanderung nach Großbritannien an. So können von nun an etwa Hauseigentümer jene Mieter, deren Asylanträge abgelehnt wurden, ohne richterlichen Beschluss aus ihren Wohnungen jagen. Großbritanniens Premierminister David Cameron sagte zuletzt, dass wer Zimmer an Einwanderer ohne Papiere vermiete, werde mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft. Zudem sollen Löhne von Migranten ohne Papiere beschlagnahmt werden.
Durch den Eurotunnel bei der französischen Stadt Calais versuchen derzeit täglich Hunderte Flüchtlinge nach Großbritannien zu gelangen.
Weitere Quellen:
Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.
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