Holen wir uns unser Land zurück!

Ein Beitrag von Kurzer


Der obere Text ist ein Fund aus dem Weltnetz, welchem ich eine große Verbreitung wünsche:

Es gibt ein Völkerrecht, vor allem anderen aber hat ein Volk das Recht auf Heimat.

Wer ihm das streitig macht, der ist der wahre Verbrecher an der Menschlichkeit. Der Zauber der Heimat, das ist sich nicht erklären oder rechtfertigen zu müssen, wissen, dass der Nachbar die selbe Sprache spricht, mit den gleichen Gesten, Sitten und Bräuchen vertraut, durch die gleiche Geschichte geprägt ist, wie ich. Daheim sein, das heißt geborgen, aufgehoben sein und nicht in ewiger Anspannung, ewigen Wettbewerbs und Kampf aller gegen alle zu stehen. Heimat ist ein urdeutsches Wort.

Was macht, dass man uns das Deutsch sein austreiben will? Wir Deutschen sind ein romantisches und idealistisches Volk, nur deshalb wurden wir an uns selbst auch irre und sind heute so zerrissen. Wir sind grüblerisch und manchmal schwer wie die Erde. Wir sind gastfreundlich und gutmütig, wir wurden christianisiert und bewahrten uns doch viel aus heidnischen Zeiten. Wir können kämpfen, aber seit Urzeiten wollten wir wenig mehr, als in Ruhe gelassen zu werden. Wir widmen uns unseren Tüfteleien, den Wissenschaften, unseren Äckern, Gewerken und Künsten.

Wir schenkten der Welt viel und wurden dafür bewundert, beneidet und gehasst…Wir gingen in die Welt, um sie zu erforschen, oft wurden wir als Siedler gerufen, Eroberungsgelüste hatten wir kaum, doch wie oft wurde UNSER Land verheert?

Mitten in Europa boten wir viel Fläche, sich an uns zu reiben. Wir Deutschen sind fleißig- mit den Ranken der Politik kennen wir uns nicht aus. So vertrauten wir arglos den Eiden unserer Politiker. Jetzt schauen wir von unserer Arbeit auf und sehen, dass Deutschland jeden Tag ein ‚bisschen‘ mehr verschwindet und wir zu Fremden im eigenen Land werden.

Es gibt Menschen, sogar Landsleute, die freuen sich darüber.
Aber jedem Anderen schulden wir nur die Achtung, die er uns entgegenbringt.

Holen wir uns unser Land zurück!

DVB

„Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben, an Deines Volkes Auferstehn. Laß niemals Dir den Glauben rauben, trotz allem, allem was geschehn. Und handeln sollst Du so, als hinge von Dir und Deinem Tun allein das Schicksal ab der deutschen Dinge, und die Verantwortung wär Dein.“

Albert Matthai


Deutschland – Durch Fabrikrauch und Auspuffgase, über Speisekarten und Reisebroschüren hinweg laß Dir sagen, daß ich Dich liebe, Deutschland. Sie haben Dich furchtbar verstümmelt und gefesselt, aber das Schlimmste: sie haben Dir in Deinem Elend noch ein Narrengewand angezogen und einen Schandblock um den Hals gehängt. Jetzt mußt Du tanzen nach dem Geklimper von Euro und Dollar. Du, verspottet und elend, genarrt und verhöhnt, behängt mit Flitter und geschmückt mit Dornen, laß Dir sagen: Ich liebe Dich.

Nicht nur, wo Du rein bist, in Deinen Wäldern, auf Deinen Bergen und Deinen unberührten Küsten oder in den Augen Deiner Dir Treuen – nicht nur dort liebe ich Dich. Auch, wo man Dir – Heimat der Stille – tosenden Lärm aufzwingt, auch, wo man Dich – Heimat der Denker – des Geistes beraubt, auch, wo man Dich – Heimat des Mutes – feige macht, dort, wo Du Dich Deiner am meisten schämst, liebe ich Dich.

Siehe, mit Dir wollen wir alles ertragen, die verlorene Krone suchen und sie Dir voller Ehrfurcht wiedergeben. Mit Dir sind wir niemals allein, durch uns sollst Du die Tränen vergessen. In der Stunde Deines tiefsten Elends, dürftig verborgen durch Neon und Chrom, sind jene bei Dir, die Dein Elend am härtesten trifft. Sie lieben Dich, Deutschland. Magst Du den anderen erbärmlich und klein, gering und verdorben erscheinen – uns bist Du Vater und Mutter zugleich. Unsere Liebe sei Dir ein Trost.

Wir haben Dir nichts zu verzeihen, verzeihe Du uns, daß wir zu schwach sind, Deine Ketten zu sprengen und den Dich umgebenden Tand zu verbrennen. Schenk uns die Kraft deiner Ewigkeit, wir geben Dir alles, was uns verblieb. Denn wir lieben Dich, Deutschland.

Konrad Windisch

Bitte weiterlesen auf:

http://trutzgauer-bote.info/2015/07/15/holen-wir-uns-unser-land-zurueck/

Deutschland braucht Volksabstimmungen!

Veröffentlicht am 15. Juli 2015 von Evelyn Hecht-Galinski

Volksabstimmung Grexit Euro

Warum wird deutschen mündigen Bürgern das verwehrt, was es in unzähligen demokratischen Staaten der EU längst Normalität ist?

Sind wir, die unter US-Diktat und Regierungs-Bevormundung stehen, denn weniger wert als Griechen oder Briten? Traut man uns nichts mehr zu, außer zur Stimmabgabe bei Wahlen zu gehen, oder unsere Steuern ungefragt für alles klaglos bezahlen zu müssen?

Es ist an der Zeit, das Grundgesetz zu ändern und deutschen Bürgern endlich die Möglichkeit zu geben, über wichtige politische Themen selbst zu bestimmen und abzustimmen.

Und: Eine Verminderung der Rüstungsausgaben um Millionen hat Tzipras längst angekündigt. Deren Kosten stammen ebenfalls von den Vorgängerregierungen.

Den Amtseid, den die deutsche Kanzlerin geschworen hat, nämlich Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, hat sie doch längst zu einer symbolischen Phrase verkommen lassen. Eigentlich müssten alle Politiker, die ihre Amtseide nicht einhalten, wegen Meineids vor Gericht gestellt und verurteilt werden, so wie es jedem Normalbürger, der vor Gericht steht, widerfährt.

Aber natürlich, Politiker sind etwas BESONDERES, sie dürfen fast alles und eine Kanzlerin sowieso.

Was momentan mit Griechenland geschieht, ist eine nie gekannte Dimension des Schreckens. Ein kleines Land, das nur mit gefälschten Zahlen und durch Manipulationen, mit Hilfe der USA und US-Banken wie Goldmann Sachs in die EU kam, kann die Welt in Atem halten.

Griechenland, obwohl bankrott, gelingt es, ein Referendum zu organisieren, das eben einmal locker mehr als 100 Millionen Euro an Kosten verursacht, weil allein die Wahlhelfer, etwa 24.000 Notare, Anwälte, Gerichtsmitarbeiter und sonstige Helfer Unsummen kosteten. Ist das eigentlich noch demokratisch, wenn wir 9,8 Millionen Griechen abstimmen lassen, aber selbst keinerlei Möglichkeit haben, darüber zu entscheiden, ob wir diese Politik mittragen wollen?

Es ist Zeit, am System eine Änderung vorzunehmen. Das Grundgesetz ist schon lange nach heutigen Gegebenheiten für uns nicht mehr zeitgemäß.

Weder haben wir eine unabhängige Justiz, das sehen wir ja gerade nach der NSA-Affäre, wo nicht einmal die Generalbundesanwaltschaft in der Lage ist, eine sogenannte Selektorenliste zu beschlagnahmen, oder wie es nötig wäre, amerikanische Offiziere in Deutschland festzunehmen.

Dieser NSA-Spionagehort in Bad Aibling müsste endlich aufgehoben und geschlossen werden und an den BND allein überstellt werden. Diese NSA-Offiziere müssten sofort ihre Immunität verlieren und wegen nachrichtendienstlicher Agententätigkeit angeklagt werden.

Stattdessen gibt es politischen Druck der USA, weder gegen die Amerikaner vorzugehen, noch Griechenland aus dem Euro zu entfernen. Es darf keinen geopolitischen Grexit geben, rein aus geopolitischen Gründen. Alles gegen das so „gefährliche“ Russland und für die Nato.

Weder der Euro noch Europa sind gefährdet durch einen Grexit, lassen wir uns das nicht einreden! Politik wird immer mit der Angst vor Gefahr betrieben – so arbeiten auch Medien und Versicherungen!

Dass jetzt eine Einigung erreicht wurde, ist natürlich positiv, aber nur dann, wenn sie nicht in kurzer Zeit schon wieder zur Makulatur wird. Tatsache bleibt doch, dass es schon mehr als befremdlich ist, wenn der Schuldner die Bedingungen an die Geldgeber stellen will. Vertrauensbildung sieht anders aus.

Allein dass der neue Bedarf für Gelder an Griechenland sich inzwischen in den letzten Tagen auf 86 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre erhöht hat. (Euros nach Athen tragen)

Es ist also kein Land in Sicht, denkt man an die Kosten, die zu bewältigen sind. Vor allem dürfen sich europäische Regierungen nicht auseinander dividieren lassen und dem US- Druck muss endlich Paroli geboten werden.

Gab es denn einen besseren Rüstungseinkäufer als Griechenland? Da sieht man einmal wieder die wahren Interessen der USA und der Nato: Griechenland hat sich bis an die Zähne bewaffnet, steht aber vor der Staatspleite. Griechenland ist ebenso wie die Ukraine ein Beispiel dafür, wie die USA ihr Machtdiktat gnadenlos ausnutzen und durchpeitschen. In der Ukraine war es ein jahrelang mit Milliarden vorbereiteter Putsch und in Griechenland sind es Hedgefonds mit ihren Spekulationsgeschäften. Ein Spiel von Oligarchen, Hasardeuren, Bankrotteuren und ebenso wie in der Ukraine, in einem durch und durch korrupten System. (1)

Allerdings ist es in diesem Fall besonders merkwürdig, wer sich diesmal für ein Verbleiben Griechenlands in der Eurozone einsetzt: eine heterogene Mischung von Interessengruppen. Schließlich hat sich diese Syriza-Regierung verbündet und koaliert mit Rechtspopulisten von Pannos Kammenos, die sonst mit der AfD verbandelt sind, gegen Migranten wettern, ein „nationales Erwachen“ fordern, die Rüstungsausgaben nicht vermindern wollen und die Milliardäre, Reeder sowie die Kirche nicht zur Kasse bitten.

Was kommt dazu von der Linken? Kein Wort zu diesem Thema, aber immer wieder Solidarität mit Syriza.

Wir brauchen ein Griechenland Referendum!

Europa braucht auch endlich eine eigene Finanzregierung, mit einem europäischen Finanzminister, der über ein eigenes Budget verfügt, nur vom EU-Parlament kontrolliert wird, und daher souverän – über nationale europäische Parlamente und Eigenmächtigkeiten der einzelnen Mitgliedsstaaten hinweg – unabhängig handeln und entscheiden kann!

Bisher kannte man dieses Verhalten der Nachgiebigkeit, der Solidarität und blinden Unterwerfung nur im Zusammenhang mit dem „Jüdischen Staat“. Rüstungsgeschenke, Partnerschaft mit einem Besatzerstaat, einem zionistischen Regime, das seit 67 Jahren ein Volk vertrieben hat und täglich mehr Land der Palästinenser raubt.

Deshalb brauchen wir endlich auch ein Referendum, eine Volksabstimmung wegen des Palästinakonflikts.

Schließlich haben wir eine Verantwortung auch für das palästinensische Volk, das noch heute unter der Nakba, der Vertreibung, der ethnischen Säuberung hunderttausender Palästinenser zu leiden hat.

Es ist endlich an der Zeit, der Wahrheit ins Auge zu schauen und anzuerkennen, dass aus den jüdischen Opfern zionistische/jüdische Täter wurden, die einmalig in der Welt, ein Volk, nämlich das palästinensische, besetzen, berauben, erniedrigen und die ethnische Säuberung Palästinas betreiben. All das ist nur möglich, weil der „Jüdische Staat“, ebenso wie Griechenland, als geopolitisches westliches Bollwerk aufgerüstet und unterstützt wird.

Wir brauchen endlich ein Referendum in Deutschland, ob wir weiter gewillt sind, einen „Jüdischen Besatzerstaat“ zu unterstützen? Schließlich sind vergangene Verbrechen keine Rechtfertigung für neue, heutige.

50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen sind heute leider auch kein Grund zu feiern oder Lobgesänge auf die „blühende Partnerschaft“ anzustimmen.

Wenn also Ende Juli 100 Chefs von großen deutschen Firmen, wie Deutsche Bank, Mercedes, BMW, Pharmafirmen, wie Merck in den „Jüdischen Staat“ reisen werden, um dort die größte Handelspartnerschaft, nach den USA und China mit dem „Jüdischen Staat“ zu feiern, so ist das mehr als kritisch zu sehen.

Aber die Industrie hat ja Erfahrung im Umgang mit Regimen, inzwischen pflegen bedauerlicherweise 60.000 deutsche Firmen Kontakt zu Firmen im „Jüdischen Besatzerstaat“. (2)

Es ist nicht antisemitisch, uns darüber abstimmen zu lassen, ob wir mit dieser Politik einverstanden sind. Es ist auch nicht antisemitisch, dagegen zu demonstrieren! Lassen wir uns das nicht einreden!

Es geht nur um eine freie Meinungsäußerung von demokratischen Bürgern. Warum will man uns dieses Recht verweigern? Es gibt keinen Grund, uns dieses Recht der Volksabstimmung vorzuenthalten! (3)

Nur durch die Unterstützung der USA ist diese Politik möglich, der wir uns endlich mit demokratischem Selbstbewusstsein entgegenstellen sollten.

Deutschlands Souveränität sollte endlich erreicht werden, Partnerschaft mit den USA verlangt Souveränität und keine Freundschaft, sonst ist es eben keine Partnerschaft, sondern, wie wir es jetzt haben, eine blinde Gefolgschaft, zu unserem Schaden. (4)

Dieses demokratische Ziel muss 2015 endlich angestrebt und erreicht werden.

Deutschland braucht Volksabstimmungen!

GEZ: öffentliche Anklage gegen öffentlich-rechtlichen Terror

12.07.2015
Mit immer brutalerer Gewalt dringen die Geldeintreiber von ARD & ZDF in Wohnungen ein, überfallen regelrecht unbescholtene Bürger – nur weil sie sich weigern, die TV-Zwangsgebühr zu zahlen. Ein Fall in Lünen / NRW dokumentiert eine neue Dimension von staatlicher Gewalt zum Zwecke ARD-ZDF-Steuereintreibung.

https://newstopaktuell.files.wordpress.com/2014/10/aufruf-zum-deutschlandweiten-gez-beitragsservice-boykott.jpg

„ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ – wie wehren gegenRundfunkbeitrag?

Tagesspiegel:

890000 Vollstreckungsersuche gab es gegen Schwarzseher allein 2014. Formale Mängel sind keine Ausrede für Nicht-Zahler, urteilten jetzt BGH-Richter. Das maschinell erstellte Vollstreckungsersuchen des zuständigen Senders müsse weder ein Dienstsiegel noch eine Unterschrift aufweisen, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (AZ: I ZB 64/14) – (Anmerkung: typisch Lügenpresse. Es sind keine „Schwarzseher“ sondern Menschen, die grundsätzlich nicht an der ARD-ZDF Propaganda teilnehmen und kein TV haben)

Hintergrund – MMnews Bericht: GEZ Überfall auf hilflose Frau

Eine alleinstehende Frau wurde Mitte Juni in Lünen / NRW von den ARD-ZDF Schergen regelrecht überfallen, während sie unter der Dusche stand. Grund: sie zahlte die Rundfunkgebühr nicht. Weil die Frau nicht sofort aufmachte, wurde die Tür aufgebrochen. Die Wohnung wurde unter menschenunwürdigen Umständen nach Verwertbarem durchsucht. Es lag kein ordentlicher richterlicher Durchsuchungs-Beschluss vor. – Da die Frau das Vorgehen heimlich aufzeichnete, droht ihr nun ein zusästzliches Verfahren.

Von Jürgen Kerner

Der Sittenverfall in der Politik und einiger vereidigter Amtspersonen hat in der Bundesrepublik Deutschland erschreckende Dimensionen erreicht, wo man sich als einfacher Bürger fragen muss, wofür haben wir denn überhaupt noch ein Grundgesetz mit einer demokratischen Rechtsordnung, wenn diese verbrieften Garantien für Menschenwürde, Recht und Freiheit von selbstverliebten Volksvertretern, nimmersatten Intendanten sowie skrupellösen Funktionären permanent mit Füssen getreten werden?

Ferienzeit in NRW, dennoch befinden sich derzeit NRW-Bürger in einer Endzeitstimmung: sie sind einem systematischen Vollstreckungsterror der öffentlich-rechtlichen Hand ausgesetzt, welche die Daumenschrauben für Verweigerer der Rundfunk-Zwangsabgabe mehr und mehr angezogen werden.

Das gewaltsame Eindringen Mitte Juni 2015 in eine Wohnung einer Frau in Lünen markiert die Aggressivität und Rücksichtslosigkeit von Amtshilfepersonen, die die Menschenwürde verspotten und wo Hausfriedensbruch zum Gewohnheitsrecht wird. Ein noch nicht mal rechtskräftig unterschriebener Gerichtsbeschluss einer Amtsrichterin ist die sog. Legitimation, gewaltsam in Wohnungen von unbescholtenen Bürgern einzudringen zu dürfen, das ist Stasi-Terror einer längst untergegangenen sozialistischen Diktatur.

Das Drama für die Lünener Bürgerin ist damit noch nicht zu Ende, denn mit grosser Wahrscheinlich droht ihr wegen Beweismittel, die sie während des Überfalls auf ihre Wohnung angefertigt hat, weiterer Ärger, denn eine beweiskräftige Dokumentation der fragwürdigen Vollstreckung kann alle Tatbeteiligten Straftaten sicher überführen.

Der öffentlich-rechtliche Vollstreckungsterror kennzeichnet die desolate Lage einer Republik, in der die vorsätzlich falsche Anwendung von Recht Mittel zum Zweck ist, ein marodes, parasitäres, öffentlich-rechtliches Konglomerat auch mit roher Gewalt am Leben zu erhalten.

Kriminalisierung der Bürger

Keinen Ladendiebstahl während der Pubertät, keine Verkehrsdelikte, ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis, der ein oder andere unbescholtene Bürger verliert in diesem Jahr endgültig den Glauben an den bundesdeutschen Rechtsstaat, wenn von Komunen eingesetzte Gerichtsvollzieher meist ohne Beamtenstatus aufgrund von löchrigen Festsetzungsbescheiden eine vermeintliche Beitragsschuld mit allen Mitteln eintreiben wollen.

Das Drohpotential, was manche Konsorten unter den Vollziehern zur Einschüchterung einsetzen, ist mit Druckmitteln einer SchutzgelderpresserMafia durchaus vergleichbar und das im angeblich amtlichen Auftrag, was zweifelsfrei als Betrug zu bewerten ist.

Der öffentlich-rechtliche Vollstreckungsterror kennzeichnet die desolate Lage einer Republik, in der die vorsätzlich falsche Anwendung von Recht Mittel zum Zweck ist, ein marodes, parasitäres, öffentlich-rechtliches Konglomerat auch mit roher Gewalt am Leben zu erhalten.

Die Ungerechtigkeit des öffentlich-rechtlichen Systems besteht vor allem darin, dass einkommensarme Haushalte sowie Menschen ohne feste EInkommen, die durch das Raster der Befreiungskonditionen des ARD-ZDF-DR-Beitragsservice fallen, für Verschwendungsorgien einer Koalition aus Filz und Lobby rechtswidrig zahlungspflichtig herangezogen werden. Es ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar, wie Menschen in diesem Land, die ihre laut GG und Verfassung verbrieften Grundrechte einfordern und unlautere Methoden einer Beitragspflicht ablehnen, von öffentlich-rechtlicher Hand zunehmend drangsaliert und kriminalisiert werden. Das ist nicht ungefährlich!
Der grosse Gabentisch: der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag

Mir liegen sowohl der vom Beitragsservice zugesandte aktuelle Rundfunkbeitragsstaatsvertrag als auch das Gutachten der sog. Schäuble Broschüre des BMF (Aufgaben und Finanzierung des ÖR-Rundfunks) zum Vergleich vor. Zwei Manuskripte, die offensichtlich im Widerspruch zueinander stehen. Seit Inkrafttretens des ÖR-Regelwerks zum 01.Januar.2013 hagelte es von Verbänden und Bürgerinitiativen viel Kritik, alle Bedenken vor allem im Hinblick der sozialen Verträglichkeit und unverhältnismässig hohen Belastungen für Unternehmen werden seither von den Nutzniessern dieser „Staatsvereinbarung“ zu Lasten Dritter hochnäsig abgeschmettert.

Klagen aussichtslos

Die gleichgeschaltete Gerichtsbarkeit untermauert die Chancenlosikeit klagender Bürger und Unternehmen. Wen wundert es, wenn die Länder-Judikative für den vermeintlich juristisch wasserdichten Rundfunkbeitragsstaasvertrag in fragwürdiger in Case Law Manier als Rückversicherung dient. Es wird sich zeigen, ob solch ein fragiles, isoliertes, juristisches Glanzwerk überlebensfähig ist, denn nach den Regeln einer freien Marktordnung sowie des Wettbewerbsrechts ist der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag ein autokratisches Machwerk ohnegleichen und verstösst gegen die Prinzipien einer sozialen Marktwirtschaft.

Dagegen wird beim Durchblättern der Schäuble Broschüre schnell klar, dass eine längst überfällige Reform und Entschlackung eines masslos überfetteten ARD-ZDF-Konglomerats nicht mehr zu vermeiden ist.  Die Empfehlunegn der Gutachter widersprechen allerdings den Interessen, die den Selbstbedienungsfond und gesicherte Reputation eines Polit-Klüngels unbedingt aufrecht erhalten wollen.

Allein schon die Einleitung im durchaus sehr informativen Gutachten, hier interpretiert wiedergegeben – die Notwendigkeit eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der aktuellen Form ist im Internetzeitalter verblasst, ist eine schallende Ohrfeige gegen die Urheber und Nutzniesser dieses rechtswidrigen Staatsvertrages. Vereidigte Ministerpräsidenten haben mit der Teilnahme an der Neuregelung des Staatsvertrages einen Meineid auf GG und Verfassung geleistet.
Steuerschuld für Rundfunk-Beitragspflichtige?

Ein vermeintlich säumiger Rundfunkbeitrag wird auf verschiedenen Wegen eingetrieben, in NRW sind es die komunalen Stadtkassen, die im Auftrag des WDR die Drecksarbeit leisten, der RBB lässt in seinem Revier dort ansässige Finanzämter vollstrecken, das ist insofern beachtenswert, da ein Potsdamer Richter im August 2014 im sog. Massenklageabweise-Verfahren mit hohlen Phrasen sehr unangenehm aufgefallen war. Vor allem mit der Bemerkung, der Runkfunkbeitrag ist keine Steuer, legte sich dieser überhebliche Herr schon vor der eigentlichen Urteilsverkündung fest. Merkwürdig nach diesem „Feststellungsverfahren“ ist die Tatsache, dass Finanzämter im Auftrag des RBB bemüht werden, „Rundfunksteuern“ zu vollstrecken, wo im Gegensatz zum Beitragsservice diese echte Behörde ausschliesslich für Steuerschulden zuständig ist?! Möglicherweise wird auch hier gegen Landesrecht verstossen!
Zusammenfassung

Was der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck und andere Konsorten als sozial gerechte, aufkommensneutrale Haushaltsabgabe verkauft haben, entpuppt sich im Laufe der Zeit als ein rücksichtsloser Korruptionssumpf, mit dem Potential, den sozialen Frieden in der Bundesrepublik massiv zu gefährden, der sogar aus dem Lot geraten könnte!

Einen staatlichen Selbstbedienungsfond den Bürgern als rechtsverbindlichen Rundfunkbeitragsstaatsvertrag aufs Auge drücken zu wollen, dokumentiert die masslose Arroganz und den gesellschaftlichen Realitätsverlust selbstgefälliger Genossen und Funktionäre, die, man muss es schon annehmen, diese Republik gegen die Wand fahren lassen.

Die Summe an Straftaten, die wegen der rücksichtslosen Durchsetzung der Rundfunkabgabe begangen werden, gefähren den Fortbestand eines intakten Rechtssystems, wo Art 20 GG keine Ausnahmen duldet! Offizialdelikte verpflichten zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, die sich nicht nur auf die Handlanger des schmutzigen Vollstreckungsterrors begrenzen dürfen.

Amtspersonen, die das Gebot zur Rechtstreue missachten, sind übrigens nach § 63 BBG durchhaftbar. Zum Anderen werden kartellrechtliche Probleme wegen der Internet-Expansion des ÖR-Machtmonopols offenbarer. Eine Wettbewerbsbehinderung durch das öffentlich-rechtliche Konglomerat ist insofern begründet, weil frische, kleine Player im Medienwettbewerb wegen der Rundfunkabgabe benachteiligt oder chancenlos sind. In der Schäuble Broschüre ist das empfohlene Subskriptionsmodell eine faire Alternative, Medienangebote ohne Zwangsabgaben zu finanzieren.

Übrigens, im Frühherbst sind wieder Komunalwahlen in NRW, sprechen Sie die Volksvertreter, vor allem die von der SPD auf Wahlkampfveranstaltungen ruhig mal auf das an, was öffentlich-rechtliche Grundversorger lieber verschweigen. Sie haben ein Recht dazu!

photoposter.de

ARD ZDF Gebühren-Terror: die schlimmsten Fälle

http://www.mmnews.de/

Schießen mit Licht: Bundeswehr forscht heimlich an Laserwaffen (Video)

14. Juli 2015

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Schießen mit Licht, besser bekannt unter Laserwaffen, ist schon längst nicht mehr nur ein Relikt aus guten alten Science Fiction Streifen. Während die US-Marine bereits Laserwaffen auf Kampfschiffen testet, forscht auch die Bundeswehr an den Waffen mit Zukunftspotential. Medienberichten zufolge habe die Bundesregierung bereits 80 Millionen Euro in die Forschungen investiert. Dabei soll das Ganze mehr oder weniger ohne Zustimmung des Bundestags erfolgt sein.

(Bild: Neuer Laser soll Drohnen aufhalten)

Laser brauchen keine Munition

Auf dem Übungsgelände von Rheinmetall Defence steht auf einem Pickup eine Puppe mit Maschinengewehr. Die Szenerie erinnert an Bilder aus dem Irak oder Syrien. Plötzlich explodiert eine der Patronen am Gurt des Maschinengewehrs. Ein unsichtbarer, lautloser Laserstrahl hat sich durch das Metall der Patrone gebohrt und diese zerstört.

Kein Science Fiction, sondern Realität, denn Rheinmetall hat einen Laserpanzer entwickelt. „Silent Killers“, lautlose Killer, heißen sie in der Branche. Die Laserkanone ist auf dem Dach eines Radpanzers GTK Boxer oder eines gepanzerten LKW installiert.

„Der Laser wird die eingeführten Waffensysteme nicht ersetzen, sondern mit seinen besonderen Fähigkeiten ergänzen, hochpräzise und mit Lichtgeschwindigkeit arbeiten zu können“, sagt Alexander Graf, Manager bei Rheinmetall.

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Auch im Süden wird geforscht

Auch das Rüstungsunternehmen MBDA in Schrobenhausen forscht seit einigen Jahren an Laserwaffen. Im Forschungszentrum steht bereits eine fertig entwickelte Laserkanone. Für die ARD lässt MBDA eine Drohne aufsteigen. Ein Bedrohungsszenario für Militärs. Es folgt der Countdown.

Bei Null drückt der Ingenieur den Knopf. Unsichtbar und lautlos bohrt sich der Laserstrahl durch die Hülle der Drohne. Diese beginnt zu brennen. Eine Sekunde später stürzt das Fluggerät zu Boden.

Laserkanonen könnten aus Sicht des Rüstungsunternehmens MBDA in Zukunft die Waffe der Wahl sein, um anfliegende Drohnen vom Himmel zu holen. Peter Heilmeier, Vorstandsmitglied bei MBDA, erklärt es am Beispiel eines Feldlagers, das durch anfliegende Drohnen oder Kleinfluggerät bedroht sein könnte: „Ein heutiger Lasereffektor wäre durchaus im Stande, über eine Distanz von drei Kilometer ein Ziel zu bekämpfen und so die Soldaten im Lager zu schützen.“

Forschung lange verheimlicht: Bundestag wusste nichts von 680.000 Euro teuren Studie

Wie die Tagesschau berichtete sind die Forschungen der Bundeswehr an neuen Waffensysteme mehr oder minder am Bundestag vorbeigeführt und in heimlicher Missionen begangen worden. Wie bereits berichtet hat der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall Lasersysteme entwickelt, die in der Lage sind feindliche Drohnen abzuschießen. Schon in wenigen Jahren könnten die Waffen, auf Schiffen und Panzern installiert, zum Einsatz kommen.

Nach Recherchen des ARD-Hauptstadtstudios finanziert die Bundesregierung seit Jahren mit inzwischen mehr als 80 Millionen Euro Steuergeldern die Erforschung der neuen Waffentechnologie. Noch im Herbst 2014 stritt das Verteidigungsministerium ab: „Von Seiten der Bundeswehr wurde keine technische Studie zu einem Gefechtsfahrzeug der Zukunft mit einer laserbasierten Waffe durchgeführt oder in Auftrag gegeben“, hieß es in einem Schreiben an die Opposition im Bundestag.

Von März 2013 bis Oktober 2014 hat die Bundesregierung der ARD nach eine „im Bereich der Landsysteme nichttechnische Studie an die Firma IABG zu grundsätzlichen Fähigkeitsanforderungen an zukünftige durchsetzungsfähige Bodenkampfsysteme vergeben“. Da die Studie „nur“ 680.000 Euro kostete musste der Verteidigungs- und der Haushaltsausschuss nicht darüber informiert werden.

Offenbar wurde die Opposition im Haushalts- und im Verteidigungsausschuss jahrelang nicht konkret über die Forschung informiert, da die Kostenvolumen einzelner Forschungsprojekte unter 25 Millionen Euro lagen. Unter diesem Volumen muss das Verteidigungsministerium die Ausschüsse nicht über das Forschungsvorhaben unterrichten.

Video hier anschauen:

Schießen mit Licht: Bundeswehr forscht heimlich an Laserwaffen (Video)

Die Frage nach dem Sinn

Dort fühlt man sich getäuscht. Der Grünen-Abgeordnete Tobias Lindner sagt auf Nachfrage, er höre das jetzt zum ersten Mal. „Es gibt ja einen Bereich im Haushalt für wehrtechnische Forschung, bei dem nie ganz klar war, wofür die Gelder eigentlich eingesetzt werden“, so Lindner. Aber vor allem werde die Bundesregierung die Frage beantworten müssen, „für was man denn überhaupt solche Science Fiction Waffen bei der Bundeswehr braucht“.

Auf diese Frage antwortet ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums schriftlich, man sei gezwungen, diese Technologie für die Zukunft der Streitkräfte zum Schutze der Soldatinnen und Soldaten zu prüfen. Intern argumentieren hochrangige Militärs auch mit der Präzision der Waffen.

Der Experte der Linkspartei im Bundestag für Rüstungsfragen, Jan van Aken, entgegnet, es sei albern, jetzt zu behaupten, diese Waffen seien doch viel präziser und damit besser. „Sie können natürlich mit einer Laserwaffe genauso daneben schießen wie mit einer anderen Rakete, und am Ende ist dann die Hochzeitsgesellschaft tot, wie wir es jetzt auch immer schon sehen.“

Literatur:

Geheimer Krieg: Wie von Deutschland aus der Kampf gegen den Terror gesteuert wird von Christian Fuchs

Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen von Jeremy Scahill

Killing Business. Der geheime Krieg der CIA von Mark Mazzetti

Quellen: tagesschau.de/trendsderzukunft.de 12.07.2015

http://www.pravda-tv.com/

Dramatische Wende: Ende der Tyrannei – US-Kongreß kurz vor Rückkehr zum Trennbankengesetz

Das Prinzip des Glass-Steagall-Trennbankengesetzes ist einfach: Die spekulativen Bereiche des Bankensystems werden von den normalen Bankgeschäften abgetrennt, sodass der finanzielle Giftmüll gefahrlos entsorgt werden kann.

Als dramatische Notmaßnahme, um den unmittelbar drohenden Kollaps der Wall-Street-Banken und des gesamten transatlantischen Finanzsystems abzuwenden, haben die vier US-Senatoren Maria Cantwell, Elizabeth Warren, Angus King und John McCain am 7. Juli eine Gesetzesvorlage in den Senat eingebracht, deren Text so gut wie identisch mit einer Gesetzesvorlage ist, die im Repräsentantenhaus des Kongresses bereits von 62 Kongreßabgeordneten unterstützt wird. Damit ist das Notinstrumentarium initiiert, um einen Absturz des amerikanischen und praktisch auch des europäischen Bankensystems zu verhindern.

Buchstäblich innerhalb von Minuten tauchten im ganzen Land Unterstützungserklärungen auf, die verdeutlichten, wie groß die Wut auf die kriminellen Machenschaften der Wall Street und umgekehrt die Entschlossenheit einer Vielzahl von Institutionen in den USA ist, die Macht dieser Banken zu brechen, die angeblich zu groß sind, um sie untergehen zu lassen oder ihre Top-Manager ins wohlverdiente Gefängnis zu bringen. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Martin O’Malley, von der Wall Street als „Feind Nr. 1“ attackiert, weil er Glass-Steagall in den Mittelpunkt seines nationalen Präsidentschaftswahlkampfs gestellt hat, beglückwünschte die Senatoren sofort für ihre Aktion, die entscheidend sei, um einen weiteren Bankenkrach zu verhindern.

Der Generalsekretär des US-Gewerkschaftsdachverbandes AFL-CIO, Richard Trumka, veröffentlichte sofort eine Erklärung, in der es hieß: „Wir begrüßen die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Gesetzes für das 21. Jahrhundert, das uns helfen wird, unsere aus dem Gleichgewicht geratene Volkswirtschaft wieder in Ordnung zu bringen, zum Wohle der arbeitenden Bevölkerung… Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Regeln zu ändern und die Schlupflöcher zu schließen, die den großen Banken der Wall Street erlauben, sich selbst zu bereichern und ihre politische Macht zu vergrößern.“

Ähnliche Unterstützungsbotschaften wurden von der Organisation „Americans for Financial Reform (AFR), einer breiten Koalition von nationalen und regionalen Institutionen, der Organisation „Public Citizen“ sowie einer großen Anzahl von Lokalzeitungen, Blogs und Webseiten veröffentlicht. Die Unterstützer der Glass-Steagall-Gesetzesvorlage im Repräsentantenhaus sind zuversichtlich, schon bald mehr als 100 Sponsoren zu haben, und planen für die unmittelbare Zukunft weitere dramatische Initiativen.

Der amerikanische Ökonom und Staatsmann Lyndon LaRouche, dessen Aktionskommitte „LaRouchePAC“ das Glass-Steagall-Gesetz überhaupt erst wieder auf die Tagesordnung gesetzt hatte, bezeichnete die Initiative der Senatoren als den einzigen Weg, kurzfristig zu verhindern, daß der gesamte Planet als Folge eines transatlantischen Bankenkrachs ins Chaos stürzt, das viele Millionen Menschenleben kosten würde, und gleichzeitig als einzige wirksame Kriegsvermeidungsstrategie.

Die Auswirkung dieser Initiative betrifft keineswegs nur die USA, sie hat vielmehr globale Implikationen. Wenn die Glass-Steagall-Bankentrennung in der Tradition Franklin D. Roosevelts sehr bald in den USA eingeführt wird, wird auch die ebenso inkompetente wie brutale Politik der EU-Kommission, der EZB und auch der deutschen Regierung gegenüber Griechenland zunichte gemacht. Denn während diese Eurokraten versuchen, die Verluste, die durch Spekulationsexzesse der Banken zustandegekommen sind, auf die griechische Bevölkerung und die durch die gleiche Politik ohnehin schon um ein Drittel geschrumpfte griechische Wirtschaft abzuwälzen und dadurch beide noch weiter ins Unglück zu stürzen, packt Glass-Steagall das Übel bei der Wurzel an: Es beendet die Kasino-Ökonomie vollständig.

Denn der Grund, warum die Schäuble-Draghi-Juncker-Dijsselbloems so absolut unerbittlich darauf bestehen, daß die griechische Regierung ein „ernsthaftes“ Austeritätsprogramm durchsetzt, obwohl das dieselbe Medizin ist, die den Patienten schon beinahe umgebracht hat, liegt absolut nicht in den Gründen, die von den Medien von Bild bis Krause (ARD) unisono im Goebbelschen Gleichschritt angeführt werden – einer Propaganda, der leider viele Bundesbürger auf den Leim gegangen sind.

Die Realität ist, daß das transatlantische Finanzsystem hoffnungslos bankrott ist und der nächste Bankenkrach, weitaus dramatischer als Lehman Brothers 2008 und endgültig, kurz bevorsteht. Griechenland ist dabei nur die ganz winzige sprichwörtliche Spitze des Eisbergs. Griechenland war bereits vor fünf Jahren insolvent, und alles, was seitdem passiert ist, ist eine Umschichtung von privaten Bank- und Anleihenfondsschulden zu Schulden der europäischen und amerikanischen Steuerzahler und denen weiterer Staaten. Nicht die griechische Regierung hat die gigantischen „Rettungspakete“ von 2010 und 2012 verlangt, sondern diese 250 von 320 Milliarden Euro wurden Athen von Brüssel, Frankfurt und Berlin aufgezwungen, um die deutschen, französischen, spanischen, italienischen und anderen Banken vor der Pleite zu bewahren.

Aber an den „griechischen“ Schulden hängen die gesamten ausstehenden Derivatkontrakte der europäischen und amerikanischen Banken von einigen hundert Billionen Euro. Das ist der Grund, warum die Schäubles, Junckers, Draghis etc. so hysterisch darauf bestehen, daß es auf gar keinen Fall eine Schuldenkonferenz wie die in London 1953 für Deutschland geben darf, bei der damals 60% der Schulden Deutschlands aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und aus dem Marshallplan erlassen wurden und ohne die es das deutsche Wirtschaftswunder nie gegeben hätte.

Und obwohl die Zahl der Artikel, die über diese merkwürdige Undankbarkeit der Deutschen, denen 1953 u.a. auch Griechenland Schulden erlassen hat, bereits zu einem ganzen Strom angeschwollen ist, bestehen Merkel, Schäuble und Co. mit einer unglaublichen Biestigkeit darauf, daß nicht einmal die IWF-Forderung nach einer Umstrukturierung der Schulden, d.h. im Prinzip eine Verlängerung der Zahlungsfristen, akzeptiert werden könne. Denn dann platzt die insgesamt zwei Billiarden Dollar große Derivatblase, und alle Verantwortlichen wissen, daß die gelackmeierte Bevölkerung dann im Zorn gegen sie explodieren würde.

Deshalb das brutale Erpressungsspiel gegenüber Tsipras, deshalb die unverhohlene Regimewechsel-Politik, wie sie z.B. vom Fraktionsvorsitzenden der EVP im Europaparlament, Manfred Weber (CSU) oder auch dem unsäglichen Brüssel-Krause vertreten wurde, und das Insistieren auf einer Politik, die nur als Finanzfaschismus bezeichnet werden kann, die die Idee Europa nachhaltig beschädigt hat und nur mit einer Katastrophe enden kann.

Genau deshalb ist die Einführung von Glass-Steagall in den USA die einige Politik, die die Welt vor dem Abgrund eines transatlantischen und vielleicht auch globalen Chaos retten kann. Mit Glass-Steagall werden nur die Geschäftsbanken unter staatlichen Schutz gestellt, die Investmentbanken müssen ohne quantitative easing, ohne Steuergelder und ohne Zugriff auf die Konten der Sparer, Lohnempfänger und Rentner auskommen, und die allermeisten von ihnen werden dann Insolvenz anmelden müssen.

Aufgrund der vollkommen undurchsichtigen Verquickung aller internationalen Marktsegmente im Derivatdschungel und Sumpf der Schattenbanken wird die Einführung des Glass-Steagall-Standards in den USA augenblicklich bedeuten, daß die europäischen Parlamente überhaupt keine andere Möglichkeit haben werden, als den Glass-Steagall-Standard auch sofort in Europa einzuführen. Und erst dann, wenn die legitimen von den illegitimen Schulden getrennt sind, ist eine europäische Schuldenkonferenz überhaupt möglich.

Die Gipfeltreffen der BRICS-Staaten und der SCO, die soeben in Ufa (Rußland) stattfanden, haben ein völlig neues Konzept von Beziehungen zwischen Staaten errichtet, die auf den gegenseitigen Respekt für die Souveränität und den Vorteil des anderen gebaut sind. Die neue „BRICS-Bank“ (Neue Entwicklungsbank, NDB), die ausschließlich für die Finanzierung von Infrastruktur und Realwirtschaft gegründet wurde, und das Notfall-Reserve-Arrangement (CRA), das zur Abwehr von Währungsspekulationen geschaffen wurde, verfügen über die gleiche Kapazität wie der IWF. Zusammen mit der AIIB und einer ganzen Reihe von neuen, ausschließlich auf die Realwirtschaft ausgerichteten Banken gibt es nun ein paralleles Finanzsystem, mit dem die europäischen Nationen und die USA nach der Einführung des Glass-Steagall-Trennbankensystems kooperieren können.

In der Ufa-Erklärung des Vierten Gewerkschaftsforums der BRICS-Staaten wird die existentielle Krise der Menschheit klar angesprochen, ebenso wie die Rolle, die die BRICS- Staaten bei ihrer Lösung spielen wollen:

„Wir können nicht akzeptieren, daß Austeritätsmaßnahmen, die in Europa und in den Vereinigten Staaten gescheitert sind, der Weg aus der Krise sind. [Steuer-] Einnahmen sollten dazu genutzt werden, die Investitionen in den realen, produktiven Sektor, in Infrastrukturprojekte, Gesundheit, Bildung, Wissenschaft und Technik, Forschung und Entwicklung, Berufsausbildung und Fortbildung zu vergrößern. Investitionen sollten dazu genutzt werden, anständige Arbeitsplätze und höhere Löhne zu schaffen. Die seit langem bestehenden, chronischen und wachsenden Ungleichheiten sind keineswegs die Folge natürlicher Gesetze der Wirtschaft. Sie sind ein Produkt der angewendeten Politik, und sie können überwunden werden, wenn diese Politik im Interesse der überwältigenden Mehrheit der Bürger geändert wird.“

Wenn wir in Europa und vor allem in Deutschland, dessen Politik im Guten wie im Schlechten für ganz Europa richtungsweisend ist, jetzt die einmalige enorme Chance begreifen, die in der Kombination der Einführung von Glass-Steagall in den USA und der neuen Realität des alternativen Systems der BRICS-Staaten liegt, können wir einen Ausweg finden.

Aber dazu ist eine wirkliche Mobilisierung und Aktivierung aller Kräfte notwendig, die noch bei Verstand sind, die ihre Seele nicht verkauft haben, und die den Mut haben, sich der Tyrannei zu widersetzen.

Literatur:

Babylons Bankster: Die Alchemie von Höherer Physik, Hochfinanz und uralter Religionvon Joseph P. Farrell

Die neuen Großmächte: Wie Brasilien, China und Indien die Welt erobern von Erich Follath

Die Märkte von morgen: Das Potenzial der BRICs und anderer Wachstumsregionen von Jim O’Neill

Federal Reserve: 100 Jahre Lügen von Michael Grandt

Quelle: solidaritaet.com vom 14.07.2015

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