Hartz4 für syrische Beduinen in deutschen Städten

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Tagtäglich werden uns schlimme Bilder im TV und anderen Medien präsentiert und das in einer Art und Weise, die den Betrachter offenbar moralisch wehrlos machen sollen. Kaum einer wagt es, dem Bevölkerungsimport aus Syrien zu widersprechen. Dort herrscht Bürgerkrieg, man habe für Schutz durch Aufnahme in die hiesigen Sozialsysteme zu sorgen. Richtig ist dort kämpfen Menschengruppen gegeneinander in einer Art und Weise die man aus europäischer Sicht nur als bestialisch und abartig bezeichnen kann. Welche Ursachen gibt es dafür?  Politischer Bürgerkrieg oder Verteilungskonflikt? Z.B. : Vor 30 Jahren hatte der inzwischen verstorbene syrische Präsident Hafez al-Assad einen Aufstand sunnitischer Islamisten in der Stadt Hama niederschlagen lassen. Am 2. Februar 1982 begann der Granatbeschuss. Bis zu 30.000 Menschen sollen damals umgekommen sein. Gibt es Mentalitätsgründe, die darauf hinweisen, dass Brutalität ein wünschenswertes und anerkanntes Mittel zur Lösung von Verteilungskämpfen ist?  Eine alte Beduinenlegende die Aufschluss geben könnte. Sie erzählt vom Scheich…

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PEGIDA lebt! Die Bewegung ruft zum Kaufstreik jeden Mittwoch auf

(Admin: Das halte ich für die beste Aktion zur Zeit. Dem System das Geld zu entziehen ist wichtig. Nur ist zu befürchten, daß es dann zu Entlassungen von Mitarbeitern kommt. Damit müssen wir wohl leben. Ich denke, die Verkäuferinnen haben ohnehin sehr wenig Geld)

Heinz-Wilhelm Bertram

Am 13. Juli ist sie wieder marschiert, die Freiheits- und Bürgerbewegung PEGIDA. Über 3000 Teilnehmer dürften auf dem Dresdner Altmarkt dabei gewesen sein. Allerdings unterstützen sich die örtlichen Veranstaltungen den Sommer über gegenseitig.

Auch in vielen anderen Städten gibt es kaum Ermüdungserscheinungen. Politisches Establishment und Märchen-Mainstream sind bestürzt: Die Totgesagten sind quicklebendig – auch wenn sie totgeschwiegen werden.

In Dresden rief Tatjana Festerling zum bundesweiten »Kaufstreik am Mittwoch« auf. An diesem Tag solle man »absolut nichts mehr kaufen. Alles, was ihr zum Leben braucht, könnt ihr schon am Dienstag kaufen. Stellt euch vor, jeden Mittwoch wäre gähnende Leere in den Konsumtempeln. Lasst uns den Mittwochs-Streik ins ganze Land tragen.«

Im Juni hatte die gebürtige Hamburgerin bei den Dresdner Oberbürgermeisterwahlen aus dem Stand 9,6 Prozent erreicht. Zum zweiten Wahlgang empfahl sie den Pegidianern, für FDP-Mann Dirk Hilbert zu votieren. Das Ziel, die ultrarote sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange zu verhindern, ging prompt auf. »Wir mussten diese dicke Kröte schlucken«, erklärte sie.

Die Kröte war deshalb so dick, weil Hilbert die Pegidianer zuvor als »Rassisten« verunglimpft hatte.

Festerlings 9,6 Prozent waren für viele schwarz-rot-grüne Umvolker und Deutschlandabschaffer ein Schock gewesen. Dresden sei damit die »Heimstatt eines stabilen rassistischen und homophoben Milieus«, pöbelte etwa der sächsische Grünen-Politiker Johannes Lichdi. Das klang, als sei der sich rasant ausbreitende Islam, der im Zentrum der PEGIDA-Kritik steht, eine Rasse. Welch ein Zeugnis über das Denkvermögen grüner Landtagsabgeordneter.

Dümmlich-naive Kommentare des Mainstreams

Mit mehr als 25 000 Menschen hatte die Freiheitsbewegung am 12. Januar ihren Höhepunkt erreicht. Die sinkende Teilnehmerzahl wurde von den Märchenerzählern des Mainstreams vielfach schon als das Ende der Bewegung gefeiert. Einen an Borniertheit und Blauäugigkeit kaum zu überbietenden Kommentar leistete sich beispielsweise der linkspopulistische Spiegel Online.

Der Verfasser von »Danke, PEGIDA, das war’s!« zählt zu jenen schreibenden Sandmännchen, die der Öffentlichkeit feinkörniges Schlafmittel in die Augen zu streuen versuchen.

Denn nicht mit den Füßen, sondern mit dem Stift in der Hand wird das Stimmkreuz gezeichnet. Entscheidend ist, was PEGIDA in den Köpfen der Bürger verankern konnte. Die 9,6 Prozent Stimmanteil für PEGIDA-Frau Festerling bei der Dresdner OB-Wahl besagte, dass genau 21 306 Menschen für sie gestimmt hatten. »Angesichts des zuletzt deutlich nachlassenden Zulaufs zu den PEGIDA-Kundgebungen hatten nur wenige mit so einem Zuspruch gerechnet«, schrieb dazu Die Welt.

Das vermeintliche Ende war nur billiges Wunschdenken

Daran wird deutlich, dass die vereinten Märchenmedien das publizieren, was sie an politischen Zuständen gerne hätten – nämlich dass PEGIDA von der Bildfläche verschwindet. Mit der Wahrheit braucht man es dann nicht mehr so genau zu nehmen.

Denn schließlich wissen die belehrungspathologischen Märchenerzähler nicht nur, was für die Menschen das Beste ist. Auch halten sie ihre Leser scheinbar für so dumm, dass sie sogar glauben, aufgrund ihrer mit Political Correctness geschmückten orientalischen Märchen würden die Pegidianer dann doch noch schnell ihr Kreuzchen einem der schwarz-rot-grünen Islamisierungseiferer schenken.

Der Effekt, dass sich die Bürgerbewegung in den Köpfen vieler Menschen positiv verfestigt hat, soll genutzt werden: Bei den 2016 stattfindenden vier Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern will PEGIDA mit Direktmandaten in die Landtage einziehen.

Für unser Sandmännchen von Spiegel Online hat nun der Politikwissenschaftler Hans Vorländer von der TU Dresden gar keine schöne Nachricht: Dass Festerling so viele Stimmen erhielt, »bestätigt den Eindruck, dass die Demonstrationen zwar geringer werden, das dahinterliegende Problem aber nicht verschwindet«, sagte der Politologe der Welt. Die PEGIDA-Kundgebungen seien mithin nur »die Spitze des Eisbergs«. Unter dieser Prämisse sind die PEGIDA-Spaziergänge zu betrachten.

Interessant übrigens, dass der Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt sich seit Längerem auffällig zurückhält mit Medienauftritten. Patzelt, der sich stets wohltuend neutral zu PEGIDA geäußert hatte, soll Uni-intern gehörig zur Raison gerufen worden sein.

LEGIDA hat sachsenweit ein Netzwerk aufgebaut

Neben Dresden ist auch der »LEGIDA«-Ableger in Leipzig nicht totzukriegen. Dort also, wo sich die Rathausparteien unter Führung von Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) mit der gewalttätigen linken Szene gemein gemacht haben. In Jungs Ägide wurde der entartete Mob sorgsam gezüchtet und genießt Narrenfreiheit bis hin zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung.

Dem Polizeipräsidenten Merbitz, früher Major bei Honeckers Prügelhorde, der Volkspolizei, gefällt das offenbar. Er lässt seine Untergebenen lieber mannhaft »gegen rechts«kämpfen, als Autoabfacklern, Brandsatz- und Steinewerfern zuzusetzen.

Kniefällig spielt auch die Regimepresse mit. Die LEGIDA-Organisatoren haben die Nase von den örtlichen Medien voll: »Aufgrund unvollständiger, unsachlicher und parteiischer Berichterstattung durch eine Mehrzahl der Medien wird die Bürgerbewegung LEGIDA (…) keinerlei Interviews oder Kommentare mehr abgeben«, heißt es auf ihrer Internet-Seite.

Inzwischen hat der Dresden-Ableger sachsenweit etliche Projekte eingefädelt. Mit zahlreichen Städten wurde ein Netzwerk geschaffen. Es dient nicht nur der Aufklärung, sondern initiiert Bürgerbegehren und -entscheide.

Auch in Berlin geht’s bei »Bärgida« regelmäßig auf die Piste. Bei einem der letzten Protestmärsche in Moabit freuten sich die Lügenmedien über viele Deutsche unter Ausländern in den Reihen der Gegendemonstranten. Sie alle würden sicher gerne noch viel mehr Steuern für bildungsabgeschnittene Asylforderer aus Afrabien zahlen.

Ob dorthin demnächst auch ausländische wissenschaftliche Mitarbeiter der TU Dresden fliehen? Die Süddeutsche Zeitung ist in großer Sorge: »Wissenschaftler aus dem Ausland fühlen sich in der Stadt nicht mehr sicher. Und wollen gehen.« SZ-Schriftleiter Heribert Prantl, der Che Guevara mit Schreibmaschine, wird die Armen gewiss schon bald aus den Händen der mit unzähligen Leopard-2-Panzern vorrückenden PEGIDA-Miliz befreien.

Sobald er mit der Lektüre von Roger Köppels Bericht »Flüchtlinge: Grenzenloser Leichtsinn« durch ist, kommt er auch schon um die Ecke.

Köppels Bericht ist eine Replik auf Prantls zuvor erschienene Streitschrift »Im Namen der Menschlichkeit«. Köppels Antwort ist eine Ohrfeige für einen den Marxismus inhalierenden Oberutopisten, der »zuerst bei sich selbst anfangen und Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen« soll (Köppel).

Fazit

PEGIDA lebt und hat mehr Rückhalt, als dies dem Märchen-Mainstream recht sein kann! Es gibt eine Fülle von vitalen örtlichen Organisationen in ganz Deutschland. Es ist aber primär der mehrheitlich unsichtbare Teil, der dem schwarz-rot-grünen Establishment und dem Kartell der Einheitsmedien schwer zu schaffen macht. PEGIDA ist es gelungen, einen festen Platz im Bewusstsein eines respektablen Bevölkerungsanteils erobert zu haben.

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Müller, Leo Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben

Bank-Räuber

Nominiert für den Handelsblatt Wirtschaftsbuchpreis 2010
Die Krise ist noch lange nicht vorbei, denn die Deutschen sind vom großen Crash besonders stark betroffen. Ihre Banken waren Weltmeister im kreativen Bilanzdesign, sie versenkten Milliarden, und sie hinterlassen die größten Bad Banks der Welt.§Wie kommt es, dass die spanische Santander-Gruppe in den Krisenjahren 2007 und 2008 fast 18 Milliarden Euro verdiente, während die zehn größten deutschen Banken im gleichen Zeitraum 23 Milliarden Euro Verluste schrieben? Woran liegt es, dass Schweizerische Kantonalbanken ihren Bürgen konstante Dividenden ablieferten, während die vier großen deutschen Landesbanken den Steuerzahlern ein Milliardengrab hinterließen? Warum konnten die Landesbanken mit dem Geld der Bürger ungestört Wall Street spielen? Wieso stehen heute die größten Bad Banks der Welt in Deutschland? Und wie konnte es so weit kommen, dass die Deutschen für ihre staatliche Bankenrettung heute mehr investieren als die Amerikaner?
Diese Finanzkrise ist das Werk einer unheiligen Allianz aus kriminellen Managern und unfähigen Politikern, schreibt der Wirtschaftsautor Leo Müller. Er liefert eine ebenso minutiöse wie schonungslose Analyse der fahrlässigen und rücksichtslosen Machenschaften in der Finanzwelt.
Leo Müller nimmt die Leser mit auf eine spannende Spurensuche in die abgeschottete Welt der Finanzgauner und enthüllt schockierende Fakten. Er beschreibt, wie die Deals abliefen, wie die Öffentlichkeit getäuscht wurde und die Wahrheit über die riskanten Geschäfte in den Bankbilanzen verschwiegen wurden: Die erste Kriminalgeschichte der Finanzkrise.
„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“§Bertolt Brecht
„Nirgendwo auf der Welt, auch nicht in Amerika, haben sich Banken mit größerer Bereitschaft in unkalkulierbare Risiken gestürzt.“§Günter Verheugen, deutscher EU-Kommissar

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Die Staatsschulden Griechenlands – von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider

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Kurzfassung:

Die Finanzierung fremder Staaten verletzt das Vermögen der Bürger und ist staatswidrig. Wer einen Staat finanziert, muß auch dessen Politik bestimmen können. Die Politik eines fremden Staates zu bestimmen, ist eine grobe Verletzung der Souveränität des jeweiligen Staatsvolkes. Das betreibt die Eurorettungspolitik. Die Griechen wehren sich dagegen, völlig zu Recht. Die Reformauflagen sind rechts- und sittenwidrig und folglich nichtig. Sie verpflichten die Griechen zu nichts. Die Schulden aus der Rettungspolitik sind „odious“ und müssen daher nicht zurückgezahlt werden.
Karl Albrecht Schachtschneider: Die Staatsschulden Griechenlands

Als pdf-Datei herunterladen: griechenland-staatsschulden.pdf

In diesen Tagen wird die Aufführung eines weiteren Aktes der Tragikomödie Staatsschulden Griechenlands beendet. Viele weitere Akte werden folgen und das Schauspiel wird erst ein Ende finden, wenn der Versuch, mittels der Währungsunion die Europäische Union zu einem unitarischen Bundesstaat zusammenzuzwingen, aufgegeben wird. Zwei Entwicklungen können dazu führen: Die Völker sind nicht mehr bereit, die Schäden durch die Wirtschafts-, Währungs- und Transferunion hinzunehmen, oder der Zusammenbruch des westlichen Finanzsystems läßt keine Alternative mehr als die Rückkehr zu voneinander unabhängigen Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Ich erwarte angesichts der Untertänigkeit der Bevölkerungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, von denen ich die Griechen ausnehme, eher die zweite Entwicklung. Die Schäden für die von der politischen Klasse entmachteten Völker wachsen von Tag zu Tag. Sie lassen sich Schauspiele über Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat und Solidarität der Völker vorführen, werden aber weder über die Wirklichkeit der Wirtschafts- und Währungsunion informiert noch gar über die Rechtslage. Ich will einige Aspekte der Rechtslage aufzeigen:
1. Kein Staat darf einen anderen Staat finanzieren. Das widerspricht dem Grundprinzip der Finanzverfassung, daß die Bürger eines Staates diesen mittels ihrer Abgaben, vor allem den Steuern, finanzieren. Der Staat hat den Zweck, das gute Leben der Bürger zu ermöglichen. Vor allem soll er ihnen Sicherheit im Innern und nach außen geben. Er soll den Wohlstand des Landes fördern und für eine gerechte Verteilung der Güter im Lande Sorge tragen. Insgesamt soll er das Recht im Lande verwirklichen. Dafür soll er die richtigen Gesetze geben, diese vollziehen und Streitigkeiten befrieden. Er soll auch das Recht im Verhältnis zu den anderen Staaten verwirklichen, notfalls den Staat gegen Angriffe verteidigen, allein oder im Bündnis mit anderen Staaten. Er hat dahingehende Aufgaben, Befugnisse und Mittel, insbesondere Personal. Das kostet Geld. Dieses müssen die Bürger ihrem Staat zur Verfügung stellen. Wenn die Wirtschaft eines Landes prosperiert, geht es dessen Bürgern besser als wenn diese krankt. Die Prosperität zu stärken ist auch Aufgabe des Staates. Dafür kann er mit anderen Staaten zusammenarbeiten. Völkerrechtliche Verträge treffen die erforderlichen Regelungen. Diese müssen in praktischer Vernunft freien Handel und Schutz der eigenen Wirtschaft ausgleichen. Kein Staat darf sich des Einflusses auf die Wirtschaft seines Landes begeben, auch nicht durch übermäßige Internationalisierung der Unternehmen. Jederzeit muß der Staat die Hoheit in seinem Lande bewahren. Das ist ein Postulat der Souveränität, der Freiheit der Bürger, welche diese in demokratischen und rechtsstaatlichen Verfahren verwirklichen. Die Kosten des Staates muß die Bürgerschaft tragen; denn der Staat ist nicht nur deren Organisation für ihr gutes Leben, sondern agiert der Verfassung nach auch nur nach dem Willen der Bürger. Deren Vertreter in den Organen des Staates haben die Aufgabe, den Willen der Bürgerschaft zu erkennen und die Befugnis, diesen als Gesetze zu beschließen. Für die Finanzierung fremder Staaten stehen die Steuern der Bürger nicht zur Verfügung. Die Bürger dafür in Anspruch zu nehmen, verletzt deren Vermögen. Es ist staatswidrig. Wer einen Staat finanziert, muß auch dessen Politik bestimmen können. No taxation without representation, ist ein eherner Grundsatz freiheitlicher Gemeinwesen. Die Politik eines fremden Staates zu bestimmen, ist grobe Verletzung der Souveränität des jeweiligen Staatsvolkes. Das betreibt zwar die Eurorettungspolitik, aber gegen das Recht. Die Griechen wehren sich dagegen, völlig zu Recht.

Das Verbot der Fremdfinanzierung kommt in dem Bail-out-Verbot des Art. 125 AEUV zum Ausdruck. Dessen Mißachtung durch die Eurorettungspolitik ändert an der Rechtslage nichts. Auch die Kreditierung fremder Staaten wie auch die Gewährleistung von Krediten an fremde Staaten verletzt das Verbot der Finanzierung fremder Staaten, weil Kredite an Staaten in jedem Fall unsicher sind. Die Rückzahlung der Kredite, ganz oder zum Teil, kann wegen der Souveränität der kreditierten Staaten nicht sichergestellt werden. Man kann nur die weitere Kreditierung von der Bedienung der Kredite oder der Erfüllung anderer Auflagen abhängig machen. So regelt das die neue Vorschrift des Art. 136 Absatz 3 AEUV, die das Bail-out-Verbot im Interesse der Eurorettung aushebelt. Diese Politik ist mit der Souveränität weder der Nehmerstaaten noch der Geberstaaten vereinbar. Sie verletzt die Freiheit der Bürger beider Staaten, zumal das demokratische und das Rechtsstaatsprinzip. Ein Staat, der Kredite anderer Staaten oder Kredite von Fonds, die dritte Staaten gewährleisten, in Anspruch nehmen muß und sich nicht mehr im eigenen Land finanzieren kann, sei es durch Steuern oder durch Kredite, aber auch am Markt nicht mehr zu tragbaren Konditionen kreditfähig ist, hat die Schuldentragfähigkeit eingebüßt. Er läßt keine Rückzahlung von Krediten erwarten, jedenfalls nicht mit der Sicherheit, die eine Kreditierung zu Lasten einer fremden Bürgerschaft zu rechtfertigen vermag. Auflagen etwa von Reformen sind nicht nur unergiebig, sondern vor allem souveränitätswidrig, also rechtswidrig. Sie mißachten das demokratische Prinzip der Freiheit. Nebenbei bemerkt: Die Empfehlung das Wachstum zu fördern ist substanzloses Gerede, solange das vor allem wegen des Binnenmarktes, wegen des Währungsverbundes und wegen der Kapitalverkehrsfreiheit nicht möglich ist.

Die Finanzierung fremder Staaten wird auch nicht durch den Staatenverbund der EU gerechtfertigt. Die vertraglich eingeforderte Solidarität der Mitgliedstaaten steht selbst nach dem Vertragswerk hinter dem Bail-out-Verbot, also dem Verbot der Fremdfinanzierung, zurück. Die Solidaritätspflicht wird vielmehr durch die Pflicht zur Haushaltsdisziplin materialisiert, die den Bestand der Währungsunion ermöglichen soll. Die vorgeschriebene Haushaltsdisziplin, die freilich den optimalen Währungsraum für eine gemeinsame Währung nicht hervorbringt, ist von fast allen Mitgliedstaaten mißachtet worden. Die volkswirtschaftliche Heterogenität der Mitgliedstaaten, die sich einem freihändlerischen Binnenmarkt verpflichtet haben, läßt einer Einheitswährung keine Chance. Die Einheitswährung ist nicht geeignet, die hinreichende volkswirtschaftliche Homogenität herbeizuhebeln. Dieser Konstruktionsfehler der EU ist selbst verfassungswidrig, rechtfertigt aber nicht die Fortsetzung der irregeleiteten Politik, den Völkern einen zentralistischen Staat, verfaßt als Bundesstaat, von Krise zu Krise fortschreitend abzunötigen. Dafür bedarf es verfassungsgestaltender Entscheidungen aller beteiligten Völker als der Souveräne durch Referenden und eines verfassungsgebenden Aktes aller Unionsbürger als neuem pouvoir constituant. Solange der europäische Großstaat, den ich vor allem aus Gründen der Freiheitlichkeit und Rechtlichkeit der Lebensverhältnisse keineswegs gutheiße, nicht geschaffen ist, muß die Integrationspolitik sich der Souveränität der Bürgerschaften der Mitgliedstaaten beugen. Zu deren Kern gehört die Eigenverantwortung der Mitgliedstaaten für die Wirtschafts- und die Sozialpolitik. Diese bilden eine untrennbare Einheit mit der Währungspolitik. Die Hebelmethode hat diese Einheit im Interesse der Großstaatspolitik zu nutzen versucht, aber verkannt, daß die Hebelwirkung in die falsche Richtung geht, in den wirtschaftlichen Niedergang der schwächeren Volkswirtschaften, die ohne eigene Währung und damit ohne Möglichkeit der Abwertung ihre Wettbewerbsfähigkeit weltweit einbüßen. Gegen ökonomische Gesetzlichkeiten läßt sich Staatspolitik nicht verwirklichen. In harten Diktaturen scheitert diese nach langer Zeit, wie das Beispiel der Sowjetunion zeigt, in sanften Diktaturen wie der EU, die den Schein von Demokratie aufrechtzuerhalten vermögen, schnell. Wenn diese sich mit dem Markt- und Wettbewerbsprinzip verbinden, wie erklärtermaßen und überzogen die EU mit dem Binnenmarktprinzip, sind die Möglichkeiten der Politik gering, den ökonomischen Gesetzen mit politischen Maßnahmen zu entgehen.

 

Die Fremdfinanzierung von Staaten durch ein gemeinsames System der Zentralbanken eines Währungsverbundes wie das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) geht ebenfalls zu Lasten aller beteiligten Staaten. Geführt von der Europäischen Zentralbank (EZB) betreibt das ESZB mittelbar Staatsfinanzierung, die ihr nicht nur untersagt ist, sondern untersagt werden muß, weil sie die einen Staaten auf Kosten der anderen finanziert. Obwohl es für die Verluste der Zentralbank keine Nachschußpflicht gibt (Art. 33 Abs. 2 Satzung des ESZB), treffen die ökonomischen Kosten alle beteiligten Staaten.
2. Die Geberländer beharren auf „Reformen“, auf Erfüllung der Auflagen, die mit den Gewährleistungen der Kredite der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF, Vorläufiger Rettungsschirm) verbunden sind. Sie sollen die „strengen Auflagen“ sein, die Art. 136 Absatz 3 AEUV nachträglich vorgeschrieben hat, wenn einem Mitglied des Euroverbundes „Finanzhilfen im Rahmen des Mechanismus“, also des „Stabilitätsmechanismus“ gewährt werden, um die Stabilität des Euro zu gewährleisten. Diese Vertragsergänzung durch Beschluß der Staats- und Regierungschefs im Vereinfachten Vertragsänderungsverfahren nach Art. 48 Absatz 6 EUV, welche das Bail-out-Verbot aushebelt, also die Währungsunion für die Euroländer grundlegend verändert, ist als solche bereits mehr als brüchig, aber sie kann die „strengen Auflagen“ auch materiell nicht tragen. Die Vertragsbestimmung ist nicht nur gänzlich offen und somit nach rechtsstaatlichen Prinzipien unbestimmt, sie ist schlechterdings mit den Rechtsgrundsätzen des Völkerrechts, aber auch des Staatsrechts unvereinbar. Sie hat zudem zu volkswirtschaftlichen Verwerfungen in Griechenland geführt. Sie ist eine Intervention. Jede mit Zwang, auch wirtschaftlichem Zwang, verbundene Intervention in die innere Politik eines Staates verletzt aber ausweislich Art. 32 der Charta der wirtschaftlichen Rechte und Pflichten der Staaten vom 12. Dezember 1974 der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Souveränität des betroffenen Volkes, die Art. 2 Nr. 1 der Charta schützt.

Von den beiden konstitutiven Prinzipien des Weltfriedens, der gleichberechtigten Souveränität und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, die die Charta der Vereinten Nationen ausweist, kann kein Vertrag freistellen. Die Politik eines Staates ist nicht befugt, diese Prinzipien zur Disposition außenpolitischen Handelns zu machen. Beide Prinzipien sind nichts anderes als die Freiheit der Bürger, die auch ein Parlament achten muß. Das grundlegende völkerrechtliche Vertragsprinzip legalisiert nicht jede Art von Verträgen, wenn auch völkerrechtliche Verträge die Souveränität und auch das Selbstbestimmungsrecht im Allgemeinen zu verwirklichen pflegen. Aber es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, wenn nicht die Vertragspolitik zur Verletzung der Souveränität als der Freiheit der Bürgerschaften werden soll. Das Bundesverfassungsgericht hat derartige Grenzen im Lissabon-Urteil aufgeführt, freilich eher zurückhaltend. Allemal gehört die stetige Haushaltshoheit eines Staates und damit das Budgetrecht des Parlaments als Vertretungsorgans der Bürgerschaft zur uneinschränkbaren Souveränität und damit zum zwingenden Völkerecht im Sinne des Art. 53 WVRK. Eine äußere Bindung an Reformvereinbarungen als „strengen Auflagen“ im Rahmen von Kreditverträgen, die haushaltsrelevant sind, ist ein eklatanter Verstoß gegen die politische Freiheit der Bürgerschaften als deren Souveränität. Aber auch darüber hinaus ist die Politik Sache der Bürgerschaft, vertreten durch deren Staatsorgane. Sie darf nicht von äußeren Reformvorgaben gebunden werden, welche durch empfindliche Sanktionen gesichert sind, nämlich die Verweigerung der Auszahlung von Kredittranchen, auf die sich der Staat eingestellt hat. Diese haben den Charakter der erpresserischen Nötigung. Das ist unabhängig davon, daß der hilfsbedürftige Staat die Hilfen selbst erbeten und sich auf die Auflagen eingelassen hat. Die Verknüpfung der Finanzhilfen mit den Reformauflagen, die vielgerühmte „Gegenseitigkeit von Leistung und Gegenleistung“, ein absurdes Synallagma, macht gerade die Sittenwidrigkeit aus, nämlich die erpresserische Nötigung, die Ausnützung der Notlage, um einen Staat zur Änderung seiner politischen Verfassung zu zwingen. Die Finanzhilfen sind das anstößige Instrument der völkerrechtswidrigen Intervention.

Der Sache nach wird der notleidende Staat sequestriert, also seiner politischen Unabhängigkeit beraubt. Die Beamten, welche die Geber zur Überwachung schicken, die Troika, jetzt verschämt die Vertreter der „Institutionen“ genannt, sind die Sequester. Mit demokratischen Prinzipien, durchaus ein Prinzip des heutigen Völkerrechts, nämlich die Form der politischen Willensbildung der Bürgerschaft, ist das genausowenig vereinbar, wie mit dem Rechtsstaatsprinzip. Es ist auch nicht solidarisch oder dem Sozialprinzip gemäß. Über die Realisation des Sozialen muß das Volk selbst befinden. Sie ist Kern des modernen Staates. Das politische Instrument ist das Gesetz, das den vereinten Willen des Volkes, die volonté générale, erkannt von den Vertretern des Volkes im Parlament, beschließt. Dieser Wille, geradezu das Heiligtum der Republik, nämlich Manifestation der Souveränität, darf nicht von außen mit dem schäbigen Mittel des Geldes „abgekauft“ werden. Die Sittenwidrigkeit solcher Politik ist offenkundig. Nur eine rechtsferne Politik, versessen auf den Erfolg der Integration „Europas“ zu einem Großstaat, vermag das nicht zu sehen. Den Griechen, die die „Reformen“ erleiden mußten und müssen, haben schnell verstanden, daß sie sich haben entmündigen lassen. Sie haben sich zur Wehr gesetzt, völlig zu Recht, mit dem besten Mittel, das den an sich ohnmächtigen Bürgern zur Verfügung steht, mit dem Wahlzettel. Jetzt raten die Europolitiker den gewählten Vertretern der Griechen zur „Vernunft“ zurückzukehren, das heißt, erneut als „Staatsmänner“ das Volk der Griechen zu verraten und sich den Auflagen zu unterwerfen. Diese Ratschläge haben nur das eigene Interesse im Auge, nämlich das endgültige Scheitern ihrer Europolitik und damit ihr Scheitern zu vermeiden. Es ist konsequent, daß Regierung und Parlament der Griechen ihr Volk über mögliche Absprachen mit den Geberländern abstimmen lassen wollen. Nur so können diese Absprachen wenn auch nicht Legalität, so doch eine Legitimität der Griechen erreichen.

Die Sittenwidrigkeit der „Eurorettungspolitik“ wird stündlich vergröbert, obwohl jedem klar sein muß, daß sie keinen Erfolg haben kann. Alexis Tsipras und Giannis Varouvakis halten sich standhaft, weil ihre Wählerschaft ihnen den Rücken stärkt, wenn auch mit oft fragwürdigen Argumenten. Wer trotz des politischen Trommelfeuers für den Euro sich einen Rest an praktischer Vernunft bewahrt hatte, hat unschwer erkannt, daß Austeritätspolitik, nämlich das Sparen am falschen Platz, die Schuldenlage nicht verbessert, sondern verbösert. Das hat sich schnell und drastisch realisiert. Hinzu kommt, daß die Finanzhilfen fast ausschließlich den Banken Griechenlands und vor allem den Banken anderer Staaten, auch der von Geberländern geholfen haben. „Systemrelevante“ Banken sollten vor der Insolvenz bewahrt werden. Der Begriff der Systemrelevanz ist eine Schimäre. Keine Bank ist systemrelevant, allenfalls ein funktionierendes System von Geldinstituten, die auch der Staat bereitstellen kann. Den „Run“ der kleinen Gläubiger auf die Banken können geeignete Einlagensicherungen abwehren. Die Banken selbst, deren Vermögen weitgehend auf privater, durch und durch illegitimer, Geldschöpfung (fiat money) beruht, bedürfen keines Schutzes, schon gar nicht auf Kosten eigener oder gar fremder Bevölkerungen, sprich der Steuerzahler. Daß die abgepreßten Reformauflagen nicht essentiell für die Finanzhilfen sind, erweist sich daran, daß die letzteren gewährt werden, obwohl so gut wie keine Auflage zufriedenstellend erfüllt worden ist oder erfüllt werden wird. Auch ist aller Welt klar, daß Griechenland die Schulden nicht begleichen können wird. Sie sind auch nur noch für die Gläubiger wichtige Bilanzposten, deren Streichung Insolvenzen mit sich bringen kann und wird.

Die Auflagen sind somit rechtswidrig und sittenwidrig. Folglich sind sie nichtig. Sie verpflichten die Griechen zu nichts.

Die Nichtigkeit der Auflagen bedeutet nicht, daß Griechenland einen Anspruch auf Finanzhilfen ohne Auflagen hat. Das Land muß ohne die Finanzhilfen auskommen. Das ist auch denkbar einfach. Die Griechen müssen nur die untragbare Mitgliedschaft im Euroverbund beenden und eine eigene Währung, die abwerten kann, einführen. Das ermöglicht, jede Schuld zu tilgen, wenn auch mit gegebenenfalls wertlosem Geld ihrer Notenbank. Sie hätten dann, im Zweifel nur vorübergehend, Schwierigkeiten, sich am Finanzmarkt Kredite zu verschaffen. Die braucht ein Volk auch nicht, wenn seine Verhältnisse einigermaßen geordnet sind. Das wäre für die Griechen der Anlaß, wenn nicht der Zwang, die Kleptokratie ihrer korrupten politischen Klasse zu beenden. Ein Volk muß aus eigener Kraft leben. Die großen Griechen Platon und Aristoteles haben die Autarkie als Voraussetzung der Politeia gelehrt. Noch besser wäre es, wenn die Griechen sich aus der EU lösen, weil sie dann der Zwänge des Binnenmarktes ledig sind, der ihnen den Schutz ihrer Wirtschaft unmöglich macht. Nach Rechtsprinzipien müssen die Griechen ohnehin ohne fremde Finanzhilfen auskommen, weil die anderen Staaten zu der staatsrelevanten Finanzhilfe überhaupt nicht berechtigt sind. Griechenland ist jedoch ein geopolitisch und strategisch so wichtiges Land, daß alle Welt bemüht sein wird, Griechenland zu helfen, um dort Einfluß zu gewinnen. Das macht ja auch die EU, die zum militärischen und wirtschaftlichen Großraum der Vereinigten Staaten von Amerika gehört, aus keinem anderen Grunde. Aber die Hilfe und der Einfluß müssen sich im Rahmen des Rechts bewegen. Das mag für die Hilfen aus den verschiedenen Fonds der EU noch gelten, soll hier aber nicht untersucht werden.

Bitte hier weiterlesen:

http://www.wissensmanufaktur.net/griechenland-staatsschulden

via:

http://blog.viciente.at/die-staatsschulden-griechenlands/

Alles was man über die EU wissen muss

gefunden bei: https://murtio.wordpress.com

Dienstag, 14. Juli 2015 , von Freeman um 10:00

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat ein erstes Interview seit seinem Rücktritt gegeben. Er sprach sehr offen mit Harry Lambert vom New Statesman, der Londoner Wochenzeitung. Hier einige der wichtigsten Aussagen von Varoufakis aus dem Interview, auch was sein Treffen mit Schäuble betrifft.

Schäuble zu Varoufakis:
„Wahlen? Was sind schon Wahlen? Die ändern gar nichts!“

Auf die Frage, welche Erkenntnisse er aus der Zeit der Verhandlungen mit der EU ziehe, sagte Varoufakis: „Meine schlimmsten Befürchtungen wurden bestätigt … die Situation war schlimmer als ich mir vorgestellt habe … Der völlige Mangel an demokratischen Skrupel, von den angeblichen Verteidigern der europäischen Demokratie … Diese sehr mächtigen Figuren, die einen anschauen und sagen, ‚Sie haben Recht in dem was Sie sagen, aber wir werden Sie trotzdem plattmachen.

Varoufakis sagte, das Schäuble, als Architekt der Pläne zur totalen Kapitulation Griechenlands, die 2010 und 2012 unterzeichnet wurden, „sehr stur“ war. Er sagte: „Sein Standpunkt war, ich diskutiere nicht das Programm – es wurde von den Vorgängerregierungen akzeptiert und wir können unmöglich mit Wahlen daran etwas ändern lassen.

Also stand ich auf und sagte zu diesem Zeitpunkt, ‚gut, vielleicht sollten wir gar keine Wahlen mehr in den verschuldeten Ländern abhalten‘, und er sagte nichts dazu. Die einzige Interpretation die ich (über ihren Standpunkt) geben kann lautet, ‚Ja, das ist eine gute Idee, aber es wäre schwer. Deshalb, Sie unterzeichnen entweder auf der gestrichelten Linie, oder Sie sind raus.'“

Auf die Frage, „Und, wird diese Gruppe von Deutschlands Einstellung kontrolliert?“ sagte Varoufakis, „Oh komplett und völlig. Vom Finanzminister Deutschlands. Es ist wie ein gut eingespieltes Orchester und er ist der Direktor. Alles passiert im gleichen Ton. Es gibt Zeiten wo das Orchester Misstöne zeigt, aber er ruft sie zusammen und stellt sie zurück in Linie.

Wir sehen, es sind Schäuble, Merkel und das deutsche Regime, die völlig undemokratisch denken, die EU als Diktatur führen und Griechenland mit ihrer kompromisslosen Härte zerstören. Jetzt hat der griechische Premier Tsipras dem Druck der Oberverbrecher nachgegeben, die bedingungslose Kapitulation erklärt, und Griechenland zum Ausverkauf und zur Ausplünderung freigegeben. Die Tyrannen haben gewonnen!

Es gibt keine Demokratie in der EU, absolut keine!

Alles Schall und Rauch: Alles was man über die EU wissen muss http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/07/alles-was-man-uber-die-eu-wissen-muss.html#ixzz3fxhxMD28

Staatsanwaltschaft sieht keine Verunglimpfung: „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“

14. Juli 2015 Nachrichten

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Das Transparent der linken Gruppe „Theorie Organisation Praxis Berlin (TOP)“ mit der Aufschrift „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ erfüllt nach Ansicht der Staatsanwaltschaft in Berlin nicht den Tatbestand der Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole, berichtet die BZ vom 08. Juli 2015. Die Ermittlungsverfahren gegen 21 Personen werden/wurden eingestellt.

Einen Kommentar dazu verkneifen wir uns, aber die Gedanken sind frei.

https://www.netzplanet.net

Deutschland: Der Staat plündert seine Bürger

(Admin: Der sogenannte Staat, der eine GmbH ist und ein besetztes Land, plündert durch die Handlanger sprich Politiker der BankEliten die Bürger aus.)

15. Juli 2015

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Der Staat kassiert seine Steuereinnahmen vorzugsweise bei denen, die eh schon nicht viel zum Leben haben. Wie diese Ungerechtigkeit in der Praxis aussieht.

Deutschland wird immer unsozialer, trotz Sozialleistungen von 812 Milliarden Euro im Jahr 2013. Das liegt daran, wer die Steuern zahlt. Es sind in immer stärkerem Maß die ärmeren Bevölkerungsschichten. Teilweise wird nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben verteilt, zum Beispiel von der auf Mindestlohn arbeitenden Putzfrau an den stinkreichen Fernsehunternehmer Thomas Gottschalk über die Rundfunkabgabe. Oder von prekären Kleinunternehmern an die Wind- und Photovoltaikbarone über die EEG-Umlagen.

Bei den Verbrauchssteuern haben alle den gleichen Tarif: der Sparkassendirektor, der wohlbetuchte Zigarrenraucher Gerhard Schröder und der selbstdrehende Hartzer.

Für 2014 hat das Bundesministerium der Finanzen die Steuereinnahmen veröffentlicht. Die Lohnsteuern betrugen 168 Milliarden Euro, wozu anteilig etwa 10 Milliarden Soli kamen. Über die Lohnsteuer wird wegen der kalten Progression immer wieder gestritten. Muss man sie senken oder nicht, um den Mittelstand zu entlasten?

281 Milliarden Euro Verbrauchssteuern

Nie wird in den Medien oder im politischen Raum über die Verbrauchssteuern diskutiert, die in der Summe viel höher sind und auch die geringer oder nicht Verdienenden treffen. Die indirekten Steuern waren geschichtlich immer schon die Armensteuern mit folgendem Aufkommen 2014:

Umsatzsteuer und Einfuhrumsatzsteuer: 203 Milliarden Euro
Versicherungssteuer: 12 Milliarden Euro
Energie- und Stromsteuer: 47 Milliarden Euro
Tabaksteuer 15 Milliarden: Euro
Verschiedene Alkoholsteuern und Kaffeesteuer: 4 Milliarden Euro
Zusammen sind das 281 Milliarden Euro , also 58 % mehr als Lohnsteuer und Soli. Weiterhin wird der kleine Mann noch mit 13 Milliarden Grundsteuern, 2 Milliarden Gemeindesteuern und 8,5 Milliarden Kfz-Steuer belastet. 21 Milliarden EEG und KWK, 5 Milliarden Euro Maut sowie 8 Milliarden Rundfunksteuer runden das Bild von der Ausplünderung der Armen ab.

Beim Reichen fallen die indirekten Steuern nicht sehr ins Gewicht, er wird vorrangig mit Lohn-und Einkommenssteuer gequält. Ein Alleinstehender mit 6.000 Euro Bruttogehalt zahlt 1.576 Euro Lohnsteuer und Soli. Seine indirekten Steuern betragen weniger als 400 Euro im Monat. Die direkten Steuern machen 26 % des Bruttolohns aus, die indirekten etwa 7 %.

Volkserzieherische Motive

Der Arme, der nur 1.400 Euro brutto verdient, zahlt nur 79 Euro Lohnsteuer und Soli, seine indirekten Steuern betragen etwas mehr als 200 Euro . Der Unterschied von 200 Euro bei den indirekten Steuern resultiert vor allem aus der Umsatzsteuer: der Geringverdiener kauft weniger ein. Die direkten Steuern betragen für ihn weniger als 6 % des Bruttolohns, die indirekten mehr als 14 %.

Alle zahlen noch 20 % für Sozialabgaben, so dass sich die Belastung des Reichen auf 53 % summiert, die des Geringverdieners auf 40 %. Die Lohnsteuern sind von 1997 bis 2014 wesentlich geringer gestiegen, als die Verbrauchssteuern.

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Steuern, die nichts mit der Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen zu tun haben, sind auf dem Vormarsch. Die Rundfunksteuer, Energiesteuern, Maut, Grundsteuern, EEG und KWK gehören dazu. Die meisten dieser Steuern sind erst nach 2000 aus volkserzieherischen Gründen eingeführt oder erhöht worden. Pikanterweise von sozial argumentierenden Sozialdemokraten.

Literatur:

Verfallssymptome: Wenn eine Gesellschaft ihren inneren Kompass verliert von Günther Lachmann

Grundrechte-Report 2015

Gekaufte Journalisten von Udo Ulfkotte

Wenn das die Deutschen wüssten…: …dann hätten wir morgen eine (R)evolution! von Daniel Prinz

Quellen: PRAVDA TV/geolitico.de vom 14.07.2015

Richter ohne Gesetz – Joachim Wagner – Die Kapitulation der deutschen Strafjustiz

Muslimische „Friedensrichter“ tragen keine Robe und haben keine juristische Ausbildung. Dennoch sind sie Schlüsselfiguren einer islamischen Paralleljustiz, die das deutsche Rechtssystem zunehmend aushebelt. Gemeinsam mit deutschen Strafverteidigern setzen sie durch, dass Messerstecher, Betrüger und Mörder straflos bleiben. Polizei und Gerichte schauen den Machenschaften ohnmächtig zu. Beim Schlichten von Familienkonflikten wenden Imame die Scharia an – und lassen entrechtete Frauen zurück. Joachim Wagner beschreibt spektakuläre Fälle und enthüllt, wie unsere Justiz vor einer fremden Rechtskultur kapituliert und Grundrechte wie die Gleichbehandlung der Geschlechter und das Selbstbestimmungsrecht der Frau missachtet werden. „Ihre Gerichtssäle sind Moscheen, ihr Gesetz ist die Scharia: Die Justiz weiß sich nicht zu wehren.“ Der Spiegel „Wagners Recherche ist ein bravouröses Stück republikanischer Selbstaufklärung“ Literarische Welt
Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in muslimisch geprägten Einwanderervierteln eine islamische Paralleljustiz etabliert. In den Verhandlungen zwischen den Täter- und Opferfamilien wird oft erpresst, geprügelt und geschossen und selbst mit Mord gedroht. Sind sich Täter und Opfer einig, wird die Strafjustiz massiv behindert – Opfer und Zeugen können sich etwa schlagartig an nichts mehr erinnern. Das Strafmonopol des deutschen Rechtsstaates wird dadurch systematisch unterlaufen. Bei Hochzeiten und Scheidungen ist in Deutschland eine parallele islamische Familienrechtsordnung entstanden, die Zwangsehen, Ehen auf Zeit und Mehrfachehen duldet – auf Kosten der Frauen. Joachim Wagner hat intensiv recherchiert. Er hat mit betroffenen Frauen gesprochen, Strafakten analysiert und ausführlich Kriminalbeamte, Staatsanwälte, Richter, Strafverteidiger, Streitschlichter, Islamwissenschaftler interviewt. Sein Buch ist auch ein Justizkrimi, der in eine verborgene Welt führt: Es schildert die rätselhaften Rituale von Familien- und Stammesfehden und die Machtkämpfe von kriminellen arabischen und türkischen Clans. Und es zeigt, wie Imame und sogenannte Friedensrichter durch die Anwendung der Scharia gegen den Geist unseres Grundgesetzes verstoßen.

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