Monat: Juli 2015
Ehepaar wird von Linksextremisten verprügelt, weil sie Hauseigentümer sind
USA – EUROPA – Europa wieder einmal in der Frontlinie – voltairenet.org – 18.07.15 –
Europa wieder einmal in der Frontlinie
– Die Veröffentlichung der neuen „Militärstrategie der Vereinigten Staaten“ durch General Martin Dempsey hat die Welt in Erstaunen gesetzt. Ganz im Gegensatz zu den vorangegangenen Dokumenten der Obama-Verwaltung wird Russland als der Hauptgegner bezeichnet und China als Gegner an zweiter Stelle. Der „globale Krieg gegen den Terrorismus“ hat keinen Vorrang mehr.
Voltaire Netzwerk | Rom (Italien) | 18. Juli 2015

- Der Chef des Vereinigten Generalstabs (JCS), General Martin Dempsey, verteilt am 2. Juli 2015 im Pentagon die neue „Militärstrategie der Vereinigten Staaten“.
– Während die Aufmerksamkeit der politischen Medien sich auf Brüssel konzentriert, wo zur Zeit über die Zukunft Griechenlands entschieden wird, ignoriert man weiterhin, dass Washington dabei ist, über die Zukunft Europas zu entscheiden – durch Vermittlung der von den Vereinigten Staaten kommandierten Nato, der mehr als drei Viertel der Länder der Europäischen Union angehören. Die jüngsten Vorfälle, die praktisch verschwiegen wurden…
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Grexit: Lügt uns Schäuble an?
(Admin: Was sonst; das ist schließlich sein Aufgabe).
Von: http://www.contra-magazin.com/2015/07/grexit-luegt-uns-schaeuble-an/

Wolfgang Schäuble. Bild: Flickr / blu-news.org CC BY-SA 2.0
Wenn Schäuble den Grexit fordert, meint er, dass die Deutschen die Schulden Griechenlands nicht bezahlen sollen. Das ist die Lüge. In Wahrheit will er das Bezahlen, das so oder so stattfindet, vor den deutschen Dummbeuteln verschleiern.
Von Henry Paul
Wenn Schäube auch andere aus der Währungsunion herauskegeln will, will er die dummdeutsche Zustimmung zu dieser Unsinnspolitik erreichen. Das ist die Lüge. Denn in Wahrheit will er die Gesamtkosten der gesamten sogenannten Rettung der letzten 5 Jahre bei allen Kreditnehmern verschleiern.
Die Tragfähigkeit der Kreditnehmer allgemein ist nicht gegeben, denn kein überschuldeter Staat hat soviel Wirtschaftswachstum, dass er die Schulden, Zinsen und Neu-Kredite zurückzahlen kann – alle gegenteiligen Behauptungen von Merkel und Schäuble in dieser Richtung sind Lügen.
In Wahrheit soll verschleiert werden, dass nach Griechenland auch Spanien, Portugal, Italien und Frankreich in der Reihe der ‚failed states‘ schon warten, dass sie drankommen. Das ist der Plan und der läuft nach Plan der USA vulgo IWF.
Der dringend notwendige Schuldenschnitt und das Auflösen der Euro-Zone geht angeblich nicht, ist nicht vorgesehen und würde irrwitzig viel Geld kosten; sagt Schäuble. Das ist eine Lüge. In Wahrheit ist es die einzige Lösung und spart den EU-Ländern, der Euro-Zone Billionen an Transferzahlungen, die im Nichtauflösungsfall auf uns (ja uns, die BRD) zukommen.
Die Test-Verlautbarungen sollen lediglich verschleiern, dass wir längst in einer Transferunion (übrigens auch zugunsten der Ukraine!) sind und dass die ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ von Schäuble in nächster Zeit geplant sind. Er will eine politische Union unter Führung der BRD vulgo USA, die für die wirtschaftliche Ertragskraft sorgt, die zu den USA transferiert werden soll, um deren One World wirklich Realität werden zu lassen.
Der ESM hat auch gegen jede Versprechung die Nachschuss- und Ersatzpflicht der Kreditoren eingeplant, so dass bei Ausfall von Einlegern (gleich Kreditoren) der Rest der Kreditgemeinschaft des Gesamtbetrag finanzieren muss, also der Kreditbetrag für die BRD immer größer wird – und letztendlich die BRD als alleiniger Zahler dasteht. So ist der Plan, denn nur unter dieser Prämisse, wird die BRD endlich zerstört und still gemacht.
Die Massenmedien als 5. Kolonne von Merkel und Schäuble lügen wie die Kesselflicker und verbreiten derartigen Unsinn, dass die Bürger, die durch alternative Medien nicht informiert sind, (ca 75 Prozent der Bevölkerung) komplett hinter Schäubles ‚harter Hund-Haltung‘ stehen und bei der nächsten Bundestagswahl die absolute Mehrheit der CDU absichern. Dann kann Schäuble die politische „Union der Freiheit, der Gemeinschaft, der WERTE, der…, der…, der Lügen“
ohne Probleme durchsetzen.
Ende gut, alles perdu! Wer immer noch glaubt, dass man die EU und die Euro-Zone mit inkrementellen Änderungen über das EU-Parlament in die richtige Richtung drängen kann ist ebenso ein Lügner wie Naivling (Lucke und Co). Lösungen lassen sich jetzt nur noch über radikale Ausstiege und Finanzchaos, über Revolte und massiven Bürger-Protest erreichen. Bis 2018 ist alles gefingert. Die Vereinigten Staaten von Europa unter US-Herrschaft sind dann aktiv und ganz Europa versklavt und entdemokratisiert, entwürdigt, enteignet und komplett entstaatlicht.
1964: Mit dieser Lüge traten die USA in den Vietnamkrieg ein
Deutsche Piloten fliegen an Bord von US-Kampfjets Luftangriffe in Syrien
Udo Ulfkotte
Piloten der Bundesluftwaffe sollen sich an Einsätzen gegen den Islamischen Dschihad in Syrien beteiligt haben. Sie sollen dafür ohne Wissen des Deutschen Bundestages amerikanischem Kommando unterstellt worden sein und waren damit faktisch Angehörige der US-Streitkräfte.

Das wurde aus Bundeswehrkreisen bekannt und auch aus den Reihen deutscher Kampfpiloten in Warnemünde intern bestätigt. Es handelte sich um eine »einstellige Zahl von Piloten«, die Kampferfahrung sammeln sollten, hieß es. Zuletzt soll ein beim taktischen Luftwaffengeschwader 73 »Steinhoff« in Warnemünde stationierter Pilot – ein Hauptmann ‒ in Syrien Kampfeinsätze an Bord von US Navy F-18E Super Hornets geflogen sein, zuvor ein Oberleutnant. Auch britische, spanische und israelische Piloten nahmen nach diesen Angaben an solchen Einsätzen teil.
Die Briten, die 2013 im Parlament gegen einen Kampfeinsatz in Syrien stimmten, haben entsprechende Berichte in den letzten Tagen unter Druck öffentlich eingestanden. Während die Briten nun öffentlich über die Umgehung ihres Parlaments bei solchen Kampfeinsätzen diskutieren, folgen deutsche Medien der Weisung, die Öffentlichkeit nicht darüber zu unterrichten. Denn die Bundesregierung hat offenkundig Angst davor, dass IS-Kämpfer solche geheimen Einsätze zum Vorwand für Terroranschläge in Deutschland nehmen können. Daher sollen die Medien dazu schweigen.
Ganz anders sind die Interessen der USA: Das dahinter stehende langfristige – jetzt noch geheime ‒ Ziel Washingtons hat der CDU-Politiker Willy Wimmer schon mehrfach zu erklären versucht: Deutsche Soldaten sollen weltweit nur noch auf amerikanische Befehle hören. Und der Bundestag soll nicht mehr über das Leben unserer Soldaten entscheiden dürfen.
Willy Wimmer ist ein CDU-Politiker, der 33 Jahre dem Bundestag angehörte. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Wimmer war schon während seiner aktiven politischen Zeit für sein kritisches und unbequemes Engagement außerhalb der offiziellen Parteilinie und Doktrinen bekannt. Und er hat Einblicke in das politische Geschehen, welche uns Normalbürgern vorenthalten sind.
In seinem Buch Wiederkehr der Hasardeure behauptet er auf Seite 521, dass die USA derzeit über die NATO daran arbeiten, dass deutsche Soldaten ohne Veto-Möglichkeit des Deutschen Bundestages unter amerikanischen Oberbefehl gestellt werden und jederzeit im amerikanischen Interesse irgendwo in US-Kriege geschickt werden können.
Er kritisiert, dass deutschsprachige Medien nicht darüber berichten. Man hat Wimmer dann bezichtigt, Verschwörungstheorien zu verbreiten. Doch jetzt ist klar: Seine Aussagen sind traurige Realität.
Auch der Berliner Tagesspiegel berichtete unlängst: »Noch muss der Bundestag bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr zustimmen. (…) ›Es kann sein, dass wir das deutsche Recht ändern müssen‹, sagt die Verteidigungsministerin«. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat demnach beim »Brussels Forum des German Marshall Funds (GMF)«, einer der weltweit bedeutendsten US-Propagandaeinrichtungen, in warmen Worten über dieses »wichtige Langzeitziel«gesprochen.
In dem Artikel heißt es: »Nach heutiger Rechtsprechung können Einheiten mit deutschen Soldaten nur mit Zustimmung des Bundestags eingesetzt werden.« Und deshalb müsse man »das deutsche Recht ändern«.
Mit den Konsequenzen aus der Europäisierung nationaler Streitkräfte, unter anderem für den Parlamentsvorbehalt, befasst sich in Deutschland die »Rühe-Kommission«, die nach dem früheren Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) benannt ist. Sie soll im Frühsommer 2015 ihren Bericht vorlegen. Die Kompetenzen des Bundestages, über deutsche Auslandseinsätze abzustimmen, sollen dann komplett an die EU abgegeben werden. Und die will die EU-Soldaten amerikanischem Oberbefehl unterstellen.
In einem aufsehenerregenden Interview sagte der CDU-Politiker Wimmer unlängst auch, die Amerikaner versuchten seit dem Jugoslawien-Krieg, »die Kriegslunte an Europa zu legen«. Er spricht von »Faustrecht«, welches Amerikaner und Briten in Europa anwendeten und hebt hervor: »Solange man noch die Möglichkeit hat, sich zu äußern, sollte man das machen.« Wir Europäer seien jetzt wieder wie 1914 »auf dem Pfad, der uns in einen weiteren größeren Konflikt münden lässt«.
Die Amerikaner fürchteten ein vereintes Europa wie der Teufel das Weihwasser. Wimmer sagt wörtlich: »Die Vereinigten Staaten, und ich bedaure das sehr, haben sich entschieden, den Krieg nach Europa zurückzubringen. Ich kann mich gut daran erinnern, dass der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl in der ersten Hälfte der 90er-Jahre immer davor gewarnt hat, dass der Krieg nach Europa zurückkommen könnte. Und wir haben das damals in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges in der Euphorie vermutlich nicht so wahrgenommen«.
Doch Kohl habe recht gehabt, »wenn wir sehen, was seit dem Jugoslawien-Krieg 1999 in Europa passiert«. Man sehe die gleiche amerikanische Destabilisierung derzeit auch in der Ukraine. Und die parallel dazu erfolgenden Aktionen in Syrien dienen dazu, den russischen Einflussbereich von Süden her aufzurollen. Wimmer sagt: »Und wenn die Russen sehen, was derzeit in der Ukraine passiert, dann müssen sie denken, dass demnächst auch auf Moskauer Straßen von den Amerikanern geschürte Unruhen losgehen sollen. Die Vereinigten Staaten haben seit Mitte der 1990er-Jahre alles unternommen, um Strukturen, die auf Frieden ausgerichtet sind, so aus den Angeln zu heben, dass nichts anderes übrig bleibt als das amerikanische Faustrecht«.
Ukraine: Soldaten führen Befehle nicht mehr aus – »Rechter Sektor« übernimmt Kontrolle (Video)

»Rechter Sektor« errichtet Kontrollpunkte um Lwiw und Kiew.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Entwaffnung des sogenannten Rechten Sektors (RS) angeordnet. Keine politische Partei in der Ukraine dürfe bewaffnete Formationen unterhalten, so der Präsident in einer Erklärung, die allerdings bisher keine praktischen Folgen hatte. Denn der Rechte Sektor denkt nicht daran, sich der Staatsmacht unterzuordnen.
(Foto: Unter Kontrolle des Militärs: Am Samstag kam es in Mukatschewe zu Gefechten zwischen Armee und dem »Rechten Sektor«)
Am Dienstag errichteten Einheiten des Sektors Kontrollpunkte an den Ausfallstraßen der westukrainischen Millionenmetropole Lwiw und übernahmen faktisch die Aufgaben der Polizei in der Stadt. Seine Leute würden auf den Straßen Streife fahren und zur Stelle sein, wenn etwas passiere, so der regionale RS-Chef. Das Ziel der Aktion ist offiziell zu verhindern, dass »kriminelle Autoritäten« bezahlte Schläger und Provokateure in die Stadt schickten, um Unruhe zu stiften. Faktisch wirken die Sperren aber genauso gut in die andere Richtung und hindern die Polizei daran, Verstärkung in die Transkarpatenregion zu entsenden, wo sich der Rechte Sektor am Samstag ein Feuergefecht mit Sicherheitskräften geliefert hatte, bei dem drei Menschen starben und neun verletzt wurden. Die Kontrolle über Mukatschewe, die Hauptstadt der Region, liegt offenbar nur noch bedingt bei der Staatsmacht.
Bewaffnete RS-Angehörige errichteten auch an der Ausfallstraße von Kiew in Richtung Lwiw einen Kontrollpunkt, um die Verlegung von Truppen in den Westen zu verhindern. In etwa 20 anderen ukrainischen Städten demonstrieren kleine Trupps von RS-Kämpfern teils mit, teils ohne Waffen vor den Verwaltungsgebäuden. Sie werden unterstützt von Angehörigen anderer Faschistenbataillone wie »Asow«, »Aidar« und des unlängst wegen Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung aufgelösten Bataillons »Tornado«.
Polen, die Slowakei und Ungarn verstärkten indes die Kontrolle der EU-Außengrenzen zur Ukraine, um ein Übertreten der nach den Schusswechseln vom Samstag in die Wälder der Karpaten ausgewichenen RS-Leute in die Nachbarländer zu verhindern. Der RS-Sprecher dementierte allerdings solche Pläne und sagte, die Kämpfer seien dafür ausgebildet, monatelang in den Wäldern zu überleben. Solange sie auf Unterstützung der Bevölkerung rechnen können, was in der nationalistisch geprägten Westukraine nicht ausgeschlossen ist, oder sich das Nötige zusammenrauben.
Auch hierfür ist der RS qualifiziert. Die Organisation soll für einen Großteil des Anstiegs der Kriminalität ukrainischer Soldaten in den vergangenen Monaten verantwortlich sein. Das geht aus angeblich von einem Verbindungsmann in Kiew übergebenen Dokumenten der ukrainischen Staatsanwaltschaft hervor, die die Behörden der »Volksrepublik Donezk« am Mittwoch vorstellten. Danach haben Angehörige der Streitkräfte im weitesten Sinne im ersten Halbjahr 2015 insgesamt 20.000 Straftaten verübt. In Charkiv gingen 60 Prozent dieser Straftaten auf das Konto des RS, im Transkarpatengebiet knapp die Hälfte. Bedenkt man, dass die Mitgliederzahl des RS auf maximal 10.000 geschätzt wird und die Zahl der ukrainischen Soldaten im Kriegsgebiet auf 50.000 bis 60.000, ergibt sich daraus eine starke Überrepräsentation des Rechten Sektors im Bereich der uniformierten Kriminalität.
Interessant ist, dass die US-amerikanischen Protektoren des Kiewer Regimes bisher die Aktionen des Rechten Sektors nicht verurteilten. Im Gegenteil: Sowohl der US-Propagandasender Radio Liberty als auch Vizepräsident Joe Biden übernahmen die Rhetorik, mit der der RS sein Vorgehen in Mukatschewe gerechtfertigt hat. Der Sender veröffentlichte eine Analyse, wonach das Transkarpatengebiet immer schon ein Ziel russischer Infiltration gewesen sein soll, und dass der Kreml »Korruption exportiere«, um sich Teile der ukrainischen Staatsmacht gefügig zu machen.
Biden erklärte beim Besuch des ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk, Russland wolle das Scheitern der ukrainischen Staatlichkeit und den Zusammenbruch ihrer Wirtschaft. Doch noch sei nicht alles verloren. Der Befehlshaber in Europa, General Ben Hodges, kündigte laut Radio Liberty an, dass die US-Army ab November auch Einheiten der regulären ukrainischen Streitkräfte trainieren werde. Der Erfahrungsaustausch sei wechselseitig: Die ukrainischen Militärs hätten Erfahrungen mit der Taktik »russischer« Truppen und der Wirkung ihrer Waffen, die den USA fehlten. Früher nannte man so etwas einen Stellvertreterkrieg.
Ukraine: Soldaten führen Befehle nicht mehr aus
Soldaten des 2. Bataillons der 17. Panzerbrigade der ukrainischen Armee, haben in einem Video an den „Präsidenten“ Poroschenko angekündigt, dass sie die Befehle ihrer Kommandanten nicht mehr ausführen würden. Die Soldaten fordern Poroschenko auf, die Anarchie, die sich in der Armee entfaltet habe, zu beseitigen.
„Wir schei…. auf unsere Vorgesetzten und werden ihre Befehle ignorieren. Wir werden auch unsere Waffen nicht zurückgeben, sollten Sie versuchen uns gewaltsam zu entwaffnen“, so die Soldaten in dem Video an den Präsidenten.
„Wir sind bereit zu demobilisieren und wir würden in dieser Situation unsere Waffen abgeben. Sollte man jedoch versuchen sie uns mit Gewalt zu nehmen, werden wir kämpfen“, sagten die Soldaten.
Die Soldaten klagten auch über ihre schlampige Ausrüstung
„Schauen Sie, wie wir gekleidet sind. Wir sehen aus wie Obdachlose „, sagten die Soldaten unter Hinweis darauf, dass die einzige Unterstützung die sie erhalten von Freiwilligen käme. „Wenn noch im März rund 50% von uns bereit waren auf ihren Posten zu bleiben, sind es jetzt 0%“, sagten die Soldaten.
Die sechste Welle der ukrainischen Mobilisierung begann im Juni. Die ukrainischen Behörden planen 100-150.000 Menschen zum Militär zu rufen. Am 25. März unterzeichneten Poroschenko einen Auftrag, um die Grösse der Streitkräfte auf 250.000 zu erhöhen.
Allerdings stossen die Mobilisierungen unweigerlich bei jungen Männer in Massen auf Ablehnung. Die Umgehung des Dienstes in der Armee, unter anderem durch die Auswanderung, ist heute ein weit verbreitetes Phänomen. Kiew droht seinen kriegstauglichen Bürgern dafür mit hohen Gefängnisstrafen.
Literatur:
Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute von Wolfgang Effenberger
Krieg in der Ukraine von F. William Engdahl
Das Szenario eines Dritten Weltkriegs: Die geheimen Pläne des Pentagons zur Errichtung einer Neuen Weltordnung von Michel Chossudovsky
Wir sind die Guten.: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulierenvon Mathias Broeckers
Quellen: jungewelt.de/schweizmagazin.ch vom 16.07.2015
Obama im Knast, mehr Profit für US-Gefängnisindustrie
Land of the free prisons: Die Amerikaner waren zwar noch nie besonders kreativ, aber mit roher Gewalt ist man bislang immer noch ans ersehnte Ziel gekommen. Diese leicht abnorme Lebensphilosophie, sich auf Kosten anderer durchzuschlagen und zu bereichern, hat dort nicht nur eine lange Tradition, nein, sie wird bis heute tüchtig kultiviert. Die Privatisierung des Strafvollzugs in den USA ist für niemanden mehr eine überraschende Neuigkeit. Daraus ergibt sich, dass auch die Knast-IndustrieProfite einfahren muss, sonst sollte man besser die Finger davon lassen.
Um aber ausgerechnet aus der Kriminalität noch ein legales Geschäft machen zu können, bedarf es womöglich doch viel mehr krimineller Energie, als wir uns das bislang vorzustellen wagten. Schließlich geht es um die Nachhaltigkeit der Umsätze und damit auch um die Höhe der Gewinne. Der wirtschaftliche Leitsatz dazu lautet deshalb auch wie folgt: „vermehrte Profite kann es in diesem Geschäft nur bei steigender Kriminalität geben“, denn alles andere, also eine Reduzierung der Kriminalität, müsste ja auch zu einer Reduzierung der hier in Rede stehenden „Bestrafungskapazitäten” führen … da drohte also horrender Verlust. Wir erkennen sofort, auch hier ist alles auf Zuwachs programmiert.
Um nun die Wichtigkeit dieses modern(d)en amerikanischen Industriezweiges zu unterstreichen, rückte eigens der amtierende Präsident, Barack Hussein Obama, ins Gefängnis ein. Ob er tatsächlich auch erkennungsdienstlich behandelt wurde, ist nicht nachvollziehbar überliefert, sicher aber der Wunschtraum vieler Menschen, die in ihm einen mit Drohnen mordendenFriedensnobelpreisverbrecher sehen.
In jedem Fall führt er mit seiner Knast-Aktion einen gigantischen Werbefeldzug dieser Industrie an, auch wenn es hier anders begründet wird. Da geht es nicht mehr nur um Gewinne. In diesem speziellen Fall geht es offenbar um das Ansehen des gesamten Industriezweiges und den Umgang mit drohendem Kapazitätsmangel. Etwas geschönter und tendenziös wird an dieser Stelle darüber berichtet: Barack Obama als erster amtierender US-Präsident in Bundesgefängnis … [Der Standard]. Auch dem parallel veröffentlichten Redeschwall des Präsidenten, siehe Video, sollte man weniger Beachtung schenken, denn formal steht es Obama nicht zu über die Profite dieser Industrie öffentlich zu sinnieren, er muss sich also bei seinen Schwafeleien mit Allgemeinplätzen zur Jugendkriminalität auf seiner Knast-Promo-Tour begnügen.
Bevor wir allerdings zum eigentlichen Kern des Übels kommen, noch kurz ein schneller Seitenblick auf die bisherige amerikanische Erfolgsstory zum Thema Gefängnisbetrieb und Inhaftierungs- oder auch Gefangenenrate … [Wikipedia] pro 100.000 Einwohner der Bevölkerung. Mit über 600 Inhaftierten, bezogen auf die zuvor genannte Einheit, sind die USA „Weltmeister” in dieser Klasse.
Aber allem Anschein nach haben die Amerikaner diesen Titel nicht ehrlich erworben, vermutlich haben sie ihre Vormachtstellung bei der „Verknastung“ ihrer Bevölkerung mit unlauteren Mitteln erlangt … aber dem Profit ist dies nicht abträglich. Inzwischen wird sogar an manchen Stellen offen von Betrug gesprochen, wenn es um die Überfüllung der Privat-Gefängnisse geht. Die folgende und teils selbsterklärende Grafik(Inhaftierungsrate pro 100.000 Einwohner); zum weltweiten Knast-Kataster, ist Beleg für die erwähnte Erfolgsstory.
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Bildquelle: commons.wikimedia.org
An dieser Stelle wiederum lässt sich ein ehemaliger Drogenfahnder (Stephen Anderson) darüber aus, wie man die Quote bei der Füllung der Gefängnisse heutzutage gewährleistet: Ex NYPD Cop Admits ‘We Planted Evidence, Framed Innocent People’ All For Arrest Quotas … [Counter Current News]. Wir erkennen, die USA sind bis heute unangefochten das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Man muss nur genug mittellose Hänger haben, die man auch unter den ulkigsten Vorwänden noch in den Knast verlagern kann, schon brummt das Geschäft wieder. Abgesehen davon macht man sich auch noch die Klientel nutzbar, die sonst offenbar zu gar nichts taugte. Ganz schön clever diese US-Geschäftsleute. Kurz zusammengefasst soll das in New York wie folgt funktionieren:
Gängige Praxis in New York ist es demnach, unschuldigen Menschen Drogen oder Drogenpflanzen unterzuschieben. Es ist der schnelle und einfache Weg eine offizielle Verhaftung zu bewirken, mit den danach anstehenden Folgen. Logischerweise arbeitet man in diesen Fällen auch sehr gut mit der Staatsanwaltschaft zusammen, die hat schließlich die weitere, offizielle Vorbereitung für die Verknastung der Betroffenen zu treffen (Anklage und Beweisführung). Meistens hat der Staatsanwalt auch noch ein eigenes Interesse echte Erfolge vorzuweisen. Das ist gut für seine Statistik und sein Fortkommen. Und da wo beispielsweise Drogen im Spiel sind, da findet sich auch sehr schnell ein Richter, der bei diesem seltsamen Spiel problemlos final „einlocht“ und schon ist die Sache rund. Noch eine kleine Zahl dazu. Die New Yorker Polizei verhaftete im Jahre 2013 rund 50.000 Menschen wegen „Low-Level-Marihuana-Vergehen“. Um jetzt aber objektiv zu bleiben, muss man dazu sagen, dass 86 Prozent davon Afroamerikaner oder Latinos waren, offenbar soll das dann den Wahrheitsgehalt für die Anschuldigungen noch ein wenig unterstreichen.
Reden wir am Ende vielleicht doch besser von einer unbeantworteten Frage, statt von einem Fazit. Es ist die alte Frage nach dem Ursprung, Henne oder Ei? Würde womöglich die Kriminalität in den USA sinken, wenn das Gefängnis-Angebot sich reduzierte? Wie entwickelte sich die Kriminalität, wenn es keine privat geführten Konzern-Gefängnisse wären, die ums Verrecken Profite machen müssen? Sind eigentlich schon alle Stimulanzien bekannt, die in diesem Geschäftszweig zur Anwendung kommen, um die Profite anzuheizen? Sehen wir womöglich nur mal wieder die Spitze des US-Knast-Eisbergs? Eine Frage die sich in den USA garantiert nicht stellt, ist die Rückkehr zu Gefängnisbetrieben in staatlicher Hand. Andererseits wird das hier vorgestellte Geschäftsmodell garantiert dafür sorgen, dass die USA den erwähnten Weltmeistertitel in Sachen „Inhaftierungsrate“ bis zum „Jüngsten Tag“ behalten können.
Siedlungspolitik: Zahlen, Fakten, Realitäten
Das Schlimme ist, daß die Gutmenschen keine Fakten wollen und/oder brauchen. Sie hauen die in die Nazi-Ecke, meinetwegen, oder bezeichnen Dich (mich) als Hetz-Blog. Das ist aber in der heutigen Zeit ein Kompliment.
Eva Spatz AUFRUF!
Ich hoffe, daß inzwischen alle wissen, wer Eva Spatz, diese mutige Frau, ist.