Flüchtlinge fordern »klimatisierte Baseball-Halle«

(Admin: Warum liest ein Til Schweiger und andere dümmliche Gutmenschen so etwas nicht. Mir bleibt echt die Spucke weg, es ist unerträglich und mehr Worte habe ich dafür nicht.)

Udo Ulfkotte

Viele der in ihrer afrikanischen Heimat angeblich so bedrängten »Flüchtlinge« kommen aus Ländern wie Somalia oder Eritrea. Haben Sie schon mal am Horn von Afrika ein Flüchtlingslager besucht? Nein? Dann setzen Sie sich jetzt besser erst einmal hin.

Vor fast 20 Jahren (im Januar 1996) habe ich zum ersten Mal ein Lager somalischer Flüchtlinge im äthiopisch-somalischen Grenzgebiet besucht. Ich begleitete damals Bundespräsident Roman Herzog auf einer Afrikareise. Der deutsche Bundespräsident wurde – wie wir schnell bemerkten – für eine kaum zu glaubende perfekt inszenierte Propagandatour der Hilfsorganisationen missbraucht. 1988 hatte man mit deutschen Hilfsgeldern für 12 000 Somalier das »Flüchtlingslager« Camaboker gebaut.

Gebaut wurde auch eine Krankenstation, die weit besser war, als alles, was es in 1000 Kilometern Umkreis gab – finanziert von gutmütigen Deutschen. Die in der Umgebung lebenden somalischen Halbnomaden vom Stamme der Issaks ernährten ihre Familien seit Jahrhunderten in der Trockensavanne von Viehzucht. Seit Jahrhunderten lebten sie auch in Rundhütten, die sie vor der Sonne schützten. Und seit Jahrhunderten liefen sie bis zu 20 Kilometer zur nächsten Wasserstelle. Seit Jahrhunderten gab es zwischen den umherziehenden Großfamilien mitunter Streit, mal um die Viehherden, mal um Wasser, mal um religiöse Fragen.

Und dann kamen internationale Hilfsorganisationen, erklärten Halbnomaden zu »Flüchtlingen« und bauten in Camaboker eine Wasserstelle. Damit lockten sie immer mehr Halbnomaden vom Stamme der Issaks an und nannten ihre traditionellen aus Ästen und Fellen gebauten Rundhütten »menschenunwürdig«. So entstand ab 1988 im äthiopisch-somalischen Grenzgebiet eine der typischen Siedlungen für fortan »Flüchtlinge« genannte Halbnomaden, die vielen Ausländern ein kaum vorstellbares Einkommen sichern. Klar ist: Mitarbeiter von »Hilfsorganisationen«, die vor allem ihr eigenes Einkommen im Visier haben, brauchen solche Lager. Und sie brauchen Gutmenschen, denen sie ihre Arbeit als »Erfolg« verkaufen können.

Und nun kam im Januar 1996 Bundespräsident Herzog und besichtigte, was da aus deutschen Hilfs- und Spendengeldern geworden war. Am 30. Januar 1996 habe ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung darüber berichtet, was wir dort erlebten. Die Hilfsorganisationen hatten Transparente gemalt, welche die »Flüchtlinge« über ihren Köpfen hielten. Da stand zu lesen »Neue Häuser für uns alle«, »Wir brauchen eine Mittelschule« und »Frauen fordern Bildung«.

Später erfuhr der Bundespräsident, was die Hilfsorganisationen den Halbnomaden gesagt hatten: »Je lautet Ihr schreit, umso mehr werdet Ihr kriegen«. Und so forderten die jungen kräftigen männlichen Halbnomaden, die man zu »Flüchtlingen« erklärt hatte, von Herzog allen Ernstes eine »klimatisierte Baseball-Halle«. Und sie forderten »einen Tennisplatz, ein Fußballstadion und ein Body-Building-Studio«. Roman Herzog wusste nicht, ob die Hitze den Jugendlichen den Verstand geraubt hatte, da sagten ihm diese auch noch, wer für den Bau zuständig sein werde: Die deutsche GTZ.

Und völlig ernst forderte man vom deutschen Bundespräsidenten, er möge doch eine der zwei Transall-Flugzeuge, mit denen sein Team gekommen sei, auf der Sandpiste in Camaboker zurücklassen, damit die Menschen mal aus diesem Ort rauskämen. All das ist nachzulesen im FAZ-Artikel vom 30. Januar 1996, gut bebildert und es gibt viele Zeugen für diese unglaubliche Begegnung.

Seither ist viel Geld in dieses Lager geflossen. Die Halbnomaden haben keine Viehherden mehr, sie haben jetzt Hilfsorganisationen, die sie ernähren. In Lagern wie Camaboker ist seit damals eine Generation herangewachsen, für die es völlig selbstverständlich ist, dass sie fordern, fordern und nochmals fordern. Die internationalen Mitarbeiter der »Hilfsorganisationen« ermuntern sie ja dazu. In Lagern wie Camaboker hat man viel Zeit. Und das einzige, was dort rund um die Uhr produziert wird, sind Nachkommen. Die sind alles – nur ganz sicher keine »Flüchtlinge«. Aber die Hilfsorganisationen haben bei ihnen Erwartungen geweckt und sie immer wieder dazu ermuntert, in Länder wie Deutschland zu ziehen.

Nach offiziellen Angaben der Bundesregierung ist die überwältigende Mehrzahl jener Menschen, die Politik und Medien pausenlos als »Flüchtlinge« bezeichnen alles – nur ganz sicher nicht das, was ein Mensch mit klarem Verstand als »Flüchtling« bezeichnen würde. Die allermeisten der angeblichen »Flüchtlinge« genießen in Deutschland nach den Untersuchungen, Prüfungen und Aufnahmeverfahren keinen Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention.

Es gibt viele Gruppen von Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen zu uns kommen: Etwa immer mehr Nachkommen von Halbnomaden, auch im Terror geschulte IS-Kämpfer, die aus Somalia, Eritrea und Nordafrika zu uns geschickt werden und nicht fassen können, wie trottelige Gutmenschen sie umsorgen, während sie sich hier auf Terroranschläge vorbereiten sollen. Überall in Europa wird ganz offen darüber berichtet, nur nicht in Deutschland.

Wir Deutschen sind schließlich offen für alles, akzeptieren zudem gern auch Drahtzieher von Massakern in Afrika als »Flüchtlinge«. Ganz besonders lieben wir Deserteure, die zu Tausenden aus Eritrea und Somalia kommen. Es sind Menschen, die man sich in einem normal funktionierenden Staatswesen erst einmal ganz genau anschauen würde.

Wussten Sie, dass die neu ankommenden Asylforderer bei deutschen Ausländerbehörden entgegen den aufenthaltsrechtlichen Vorschriften jetzt OHNE Prüfungen Duldungen für 18 Monate – statt wie vorgeschrieben für drei Monate – bekommen? Noch brisanter: Für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis wird jetzt bundesweit auf die vorherige Abfrage bei den Sicherheitsbehörden verzichtet.

Im Klartext: Es wird nicht mehr geprüft, ob vorbestrafte kriminelle Straftäter oder militante Islamisten als Asylforderer ins Land kommen. Zusammengefasst und nachprüfbar heißt das alles: Man weiß, dass IS-Kämpfer als »Flüchtlinge« getarnt zu uns kommen – und man untersagt den Sicherheitsbehörden entsprechende Sicherheitsüberprüfungen und verlängert gegen bestehende Gesetze (!) auch noch die Zeitspanne für deren Duldung. Alles klar? Politik und Medien kapitulieren vor Asylforderern, von denen die überwältigende Mehrheit ganz sicher keine »Flüchtlinge« sind.

Wir Deutschen sind jetzt stolz darauf, dass wir verrückt sind. So sieht es jedenfalls seit geraumer Zeit der afrikanische UN-Diplomat Serge Boret Bokwango. Der Mann besitzt diplomatische Immunität und muss in Deutschland keine Angst vor Strafverfolgung haben. Er äußert sich sehr offen zur Flüchtlingswelle aus Afrika und sagt, er empfinde »ein starkes Gefühl von Scham und Wut gegenüber diesen afrikanischen ›Immigranten‹, die sich wie Ratten aufführen, welche die Städte befallen«. Es handle sich um einen»Massenexodus von Abfall nach Europa«. Man stelle sich einmal vor, ein deutscher oder österreichischer Politiker würde die täglich in größeren Massen bei uns eintreffenden Mitbürger als »Abschaum«, »Abfall« und »Ratten« bezeichnen. Afrikanische Diplomaten dürfen so etwas über ihre Landsleute sagen.

Man darf so etwas als Deutscher nicht einmal denken. Aber was dabei herauskommt, wenn man als Deutscher aus Gründen der Politischen Korrektheit nicht mehr denken darf, das sieht man derzeit im multikulturellen Duisburg-Marxloh. Der Ort sollte Inbegriff und Zentrum eines neuen multikulturellen Deutschland werden. Heute treffen dort Müllberge auf Migranten, Elend auf Kriminalität, Krankheit und Perspektivlosigkeit. Die Willkommenskultur in Duisburg-Marxloh ist am Ende. Selbst die Krankenversorgung bricht dort gerade zusammen. Aber das will keiner von denen hören, die noch mehr »Flüchtlinge« ins Land lassen wollen. Im »Mekka Deutschland« soll sich der multikulturelle Wahnsinn schließlich richtig wohlfühlen – bis es knallt.

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Die mysteriösen Sterne des Kitora-Grabes: Älteste Himmelskarte der Welt?

Andreas von Rétyi

Wie die japanische Behörde für Kulturangelegenheiten vor wenigen Tagen bekanntgab, basiert eine im antiken Asuka gefundene Sternkarte auf weit früheren chinesischen Beobachtungen und wird nun als die weltweit älteste existierende Himmelsdarstellung ihrer Art eingestuft.

Das unscheinbare Kitora-Grab befindet sich im kleinen Ort Asuka, das der japanischen Nara-Präfektur angehört. Archäologen stießen im Jahr 1983 auf diese Grabstätte, die wohl irgendwann zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert errichtet wurde. Die steinerne Kammer besitzt bescheidene Ausmaße, die gerade Platz für einen Sarkophag bieten.

Und doch, dieser winzige Tumulus birgt eine archäologische Besonderheit. Wer in die nur wenig mehr als einen Meter hohe Kammer hineinkriecht, dem wird zunächst natürlich auffallen, dass die Erbauer einer alten Tradition folgend einen eindeutigen Bezug zum Sternenhimmel herstellten. Ein Blick auf den Kompass belegt die Ausrichtung der vier Wände nach den Himmelsrichtungen.

Die Wandmalereien heben diese Orientierung hervor: Da findet sich die Schwarze Schildkröte des Nordens, der Blaue Drache des Ostens, der Rote Vogel des Südens und der Weiße Tiger des Westens. Mischwesen mit menschlichen Körpern und Tierköpfen spiegeln den Zodiak wider, die bemalten Flächen gelten als die möglicherweise ältesten Tierkreiswände im ostasiatischen Raum.

Diese fantastischen Darstellungen, die bereits 1983 bei ersten Sondierungen des Grabes entdeckt wurden, werden ergänzt durch eine Sternkarte an der Decke, die das Grab in ein antikes Planetarium verwandelt und bereits für einige Kontroversen gesorgt hat. Auf die Himmelsdarstellung stießen Archäologen erst 1998 bei einer weiteren Sondierung.

Wann ist diese Sternkarte wirklich entstanden und wo liegen ihre Wurzeln? Wer vermaß damals den Himmel und bildete ihn so präzise ab? Da gibt es faszinierende Details. Insgesamt 68 Sternbilder zieren die Decke, goldene Scheiben markieren die einzelnen Sternpositionen. Drei konzentrische Kreise reflektieren die Bewegung verschiedener Himmelskörper, ein weiterer Kreis den Weg der Sonne.

Die antiken Kartografen markieren Horizont, Himmelsäquator und Ekliptik, Großkreise, wie sie auch in modernen Sternkarten verzeichnet sind. In dieser Genauigkeit sei dies einzigartig für ein antikes Werk – und so hält Professor Kazuhiko Miyajima von der japanischen Doshisha-Universität diese Darstellung für die älteste astronomische Karte ihrer Art, und zwar weltweit, obwohl sich das Alter bisher noch längst nicht mit ausreichender Genauigkeit feststellen ließ. Im Gegenteil, die Expertenmeinungen weichen auch in diesem Fall deutlich voneinander ab.

Die antiken Kartografen markieren Horizont, Himmelsäquator und Ekliptik, Großkreise, wie sie auch in modernen Sternkarten verzeichnet sind. In dieser Genauigkeit sei dies einzigartig für ein antikes Werk – und so hält Professor Kazuhiko Miyajima von der japanischen Doshisha-Universität diese Darstellung für die älteste astronomische Karte ihrer Art, und zwar weltweit, obwohl sich das Alter bisher noch längst nicht mit ausreichender Genauigkeit feststellen ließ. Im Gegenteil, die Expertenmeinungen weichen auch in diesem Fall deutlich voneinander ab.

Außerdem gibt es wesentlich ältere Sternkarten, sei es die auf ein Alter von rund 4000 Jahren geschätzte Himmelscheibe von Nebra, die unter anderem eindrucksvolle Details zu den Sonnenwenden aufweist, oder auch der in jedem Fall aus vorchristlicher Zeit stammende Tierkreis von Dendera, Ägypten. Und selbst auf den wohl über 17 000 Jahre alten Höhlenzeichnungen von Lascaux sind einzelne Sternanordnungen und Konstellationen zu finden – die Sternbilder Stier und Orion oder auch der offene Sternhaufen der Plejaden.

Die Karte des Kitora-Grabes enthält allerdings erstaunlich viele Details und wichtige astronomische Markierungskreise. Und das hebt sie hervor.

Was aber die Fachleute zu ihrer besonderen Verblüffung fanden: Diese mysteriöse Karte passt nicht zum Fundort und auch nicht zur Fundzeit!

Mitsuru Soma ist Assistenzprofessor für Astronomie am National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ). Er und sein Fachkollege Tsuko Nakamura vom Institut für Orientstudien an der Daito-Bunka-Universität schlossen sich mit der japanischen Behörde für Kulturangelegenheiten und einer weiteren Forschungsinstitution zusammen, dem Nara National Research Institute for Cultural Property, um auszurechnen, welche Epoche und welche geographische Region sich mit den Darstellungen der Sternkarte deckt.

Die beiden Forscher arbeiteten unabhängig voneinander und stellten fest, dass die Karte einige Jahrhunderte vor der Errichtung des Grabes erstellt und dann übernommen worden sein muss. Und zwar in China, etwa auf dem 34. Breitengrad, in einer Gegend, wo heute Städte wie Xi’an und Luòyáng liegen.

Was die Entstehungszeit betrifft, sind sich die beiden Wissenschaftler allerdings überhaupt nicht einig. Immerhin, beide zeigen sich von einem wesentlich höheren Alter überzeugt: Soma datiert die Karte auf die Zeit zwischen etwa 240 und 520 n. Chr., Nakamura glaubt an einen noch deutlich früheren Ursprung – zwischen 120 und 40 v. Chr. Seine Datierung deckt sich zwar mit der Ansicht von Professor Miyajima, der das Jahr 65 v. Chr. als wahrscheinlichsten Termin nennt.

Allerdings findet er den Sternenhimmel der Karte in einer ganz anderen Region wieder: Er hält Pyongyang in Nordkorea und ebenso auch Seoul in Südkorea für denkbar. Damit liegt er zwischen drei und fünf Breitengraden oberhalb der Ergebnisse seiner Kollegen. Ob sich Ort und Zeit wirklich so genau bestimmen lassen, bleibt ohnehin zu bezweifeln. Vom gleichen Breitengrad aus betrachtet, gleicht sich auch der Himmelsanblick.

Zu guter Letzt: Lässt sich überhaupt feststellen, wer in dem Grab lag und woher er möglicherweise einst kam? Leider gibt es auch hier nur wenig Anhaltspunkte. Das Grab wurde bereits geplündert, der lackierte Sarg geöffnet. Es enthielt lediglich einige Grabbeigaben und Knochenfragmente. Von den wenigen gefundenen Artefakten sticht ein goldenes Fragment hervor sowie Teile eines dekorierten Schwertes.

Daraus schließen die Archäologen recht zügig auf einen erwachsenen Verstorbenen mittleren bis hohen Alters, eine Person möglicherweise aristokratischer Abstammung. Doch sicher ist hier nichts. Vielleicht gibt es aber noch einiges in dem kleinen, aber doch einzigartigen Grabhügel zu entdecken. Vielleicht wird dann auch klar, wer hier wann zur letzten Ruhe gebettet wurde.

http://info.kopp-verlag.de/

Nützlich zur Ablage, solche Spitzfindigkeiten muß man eben wissen. Es wäre gut, mehr davon zu haben für die eigene Sammlung, vor allem auch fürs Zivilrecht. Da sieht man, wie zuweilen selbst RAe überfordert sein können, wenn sie gewisse Dinge nicht beachten – auf die ein Laie erst mal kommen muß! Die Juristerei ist schon ein undurchsichtiges Dickicht von §§, Vorschriften und Klauseln – Bürokratie hoch 10. Und dann noch die umfänglichen Fristenregelungen, um ja nicht allein wegen Versäumnissen derselben zu unterliegen. Mit Recht und Gerechtigkeit hat das alles wenig bis gar nichts am Hut, aber Gebühren werden in jedem Fall gezockt, und das nicht zu knapp.

Der Kornkreis von Alling

http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/

Bei dem Konrkreis von Andechs nächtigte ich in der Nacht des Geschehens in Andechs.
Nun war ich in der Nacht erneut in der Nähe des Ortes.
In Alling ist erneut ein Kornkreis entstanden.
Die Thematik gibt seit Jahrzenten und Jahrhunderten Rätsel auf.
Es scheien Akkupunkturmassnahmen mit Hilfe der Symbole für markate Punkte des Erdgitters zu sein.
Der ehemalige Münchner Stadtrat
Bernhard Fricke (65) glaubt an Außerirdische und hält Kornkreise für deren Botschaften an die Menschen
„Die Kreise sind Botschaften von Außerirdischen“Hier die erste Video-Reportage von Stefan Hief – Seegespräche

Netzkultur? Feinbildpflege beim SWR (mit einem Gastauftritt von Ilse Lenz …)

Avatar von Michael KleinSciFi

… den wir nicht an uns vorbei ziehen lassen können.

Arne Hoffmann, von dem wir uns manchmal fragen, wie er es schafft außer deutschen Medien zu folgen noch etwas anderes zu tun, hat wieder einmal einen Beitrag aufgetan. „Feindbild Frau“ heißt der Beitrag. Der SWR hat die Verantwortung für diesen Beitrag übernommen, den Beitrag, den Sebastian Witte erstellt hat, somit zu einem von Gebührenzahlern zwangsfinanzierten Beitrag gemacht hat.

Der Beitrag ist unter der Rubrik „Netzkultur“ erschienen, was uns dazu veranlasst hat, die Netzkultur zu analysieren.

Woraus besteht die Netzkultur, die Sebastian Witte vermittelt.

Zunächst einmal besteht die Netzkultur aus Framing, also aus dem Versuch, die Leser auf die richtige Spur zu setzen, sie in eine bestimmte Richtung zu manipulieren.

SWR FeindbildBei Witte geht das durch den Verweis auf allerlei Spinner, die sich nach seiner Ansicht im Netz mit ihren Verschwörungstheorien finden, Chemtrailer, 9/11-Verschwörer, Geheimorganisations-Vermuter finden sich dort und, ja „manche Männer vermuten [sogar]…

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Grünen-Jugend-Chefin Kalmer kritisiert Kretschmann – Flüchtlinge leiden an Armut

22. Juli 2015

M4649

Grünen-Jugend-Chefin Theresa Kalmer, eine Weltzeitkomikerin mit einem wunderschönen Anblick, da lacht das Herz jedes Geisterbahnbesitzers, kritisiert Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, weil dieser sich offen gezeigt hat, weitere Balkan-Staaten zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. „Es ist mit grüner Politik nicht zu vereinbaren, Länder zu sicheren Herkunftsstaaten zu ernennen, in denen Geflüchtete an Armut leiden oder Minderheiten politisch verfolgt werden“, sagte Kalmer dem Tagesspiegel. Kretschmann sollte sich für die „Wahrung von Grundrechten“ einsetzen und nicht „ihre Aushöhlung“ vorantreiben. „Dass ein grüner Ministerpräsident sich ohne Grund auch nur dafür offen zeigt, wieder einen Deal einzugehen, ist unverständlich und schäbig.“

Diese Ansichten sind so weltfremd, dass sie auch von Grünen Marsmenschen stammen könnten. Für Theresa Kalmer, also diese Frau, oder was auch immer das sein mag, ist es unverständlich, dass Herr Kretschmann ohne Grund einige Staaten für sicher erklären würde? Kalmer scheint gar nicht zu registrieren, in welcher katastrophalen Lage sich Deutschland befindet. Sie scheint auch nicht zu realisieren, welche Konsequenzen sich aus der sich zuspitzenden Situation ergeben. Ca. 60 Millionen Armutsflüchtlinge warten zurzeit darauf, EU- Boden zu betreten, und mindestens 40 Millionen richten ihren Blick nach Deutschland.

Diese grünen Narren hätten lieber Physik (Ursache und Wirkung) oder Landwirtschaft (Säen und Ernten) als Interkulturelle Pädagogik (Palavern und Schwadronieren) oder Genderwissenschaften (Schwafeln und Quasseln) studieren sollen, dann würden diese Traumtänzer nicht einer nach dem andern so hart auf die Fresse fallen!

https://www.netzplanet.net

Osteuropäische Staaten lehnen Aufnahme muslimischer Flüchtlinge ab

Die Oststaaten der EU nehmen bevorzugt christliche Flüchtlinge auf und lehnen muslimische ab. Foto: blu-news.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

Die Oststaaten der EU nehmen bevorzugt christliche Flüchtlinge auf und lehnen muslimische ab.
Foto: blu-news.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

Die östlichen Staaten der EU weigern sich angesichts der aktuellen Flüchtlingswelle zusehends, muslimische und dunkelhäutige Migranten aufzunehmen. Selbstbewusst pochen Länder wie Polen, Estland, die Slowakei oder Tschechien auf die Tatsache, dass sie einem christlichen Kulturraum angehören, wo kein Platz für die islamische Kultur wäre. Christliche Flüchtlinge wollen die Staaten jedoch vermehrt aufnehmen.

145.000 Unterschriften gegen Einwanderer aus Afrika und Nahost

In Tschechien etwa sammelte der „Block gegen den Islam“ 145.000 Unterschriften, um die Einwanderung von islamischen Migranten zu unterbinden. Sogar der sozialistische Präsident Tschechiens, Milos Zeman, sprach sich wiederholt gegen die Aufnahme von Nordafrikanern und Arabern aus. „Flüchtlinge aus einem kulturell ganz anderen Umfeld wären in Tschechien in keiner glücklichen Lage“, so ein Sprecher. Lieber will man Christen aus Syrien aufnehmen. Bei den bereits zugesagten 1.500 Flüchtlingen will Tschechien sogenannte Sicherheits-Hintergrund-Checks durchführen. Untergebracht werden die Einwanderer zudem in geschlossenen und abgelegenen Flüchtlingsheimen, wo sie die lokale Bevölkerung nicht belästigen können.

Auch aus der Slowakei kommen ähnliche Töne. Der slowakische Regierungschef, Robert Fico, warnte wiederholt, dass sich unter islamischen Flüchtlingen sehr leicht Terroristen mischen könnten. Deshalb will man auch hier vermehrt syrische Christen aufnehmen.

70 Prozent der Polen gegen islamische Einwanderer

Polen will insgesamt 2.000 Flüchtlinge aufnehmen. Diese Zahl ist aber vielen Polen zu hoch. In einer Umfrage lehnten darüber hinaus 70 Prozent der Bevölkerung die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten oder Afrika ab. Konservative Politiker plädieren für ein verstärktes Augenmerk auf der Rückführung von Auslandspolen.

Und auch in Estland sind Politiker und Bevölkerung wenig begeistert von der Aufnahme muslimischer Migranten. Der konservative estnische Sozialminister, Margus Tsahkna, meinte – angesprochen auf die bevorzugte Aufnahme von christlichen Flüchtlingen – kurz und knapp: „Wir sind schließlich ein zum christlichen Kulturraum gehörendes Land“.

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Afrika muss dringend in die EU und den Euro

EUFRIKA_Cartography_of_Africa_Afrika_Europa_EU_Kontinent_silouette_Landkarte_SymbolBad Ballerburg: Wenn wir es nicht bereits genau wüssten, hier in Zentraleuropa in einem planetaren Irrenhaus zu sitzen, wäre es aus Sicht der EU-Administration garantiert die vordringlichste Aufgabe der kommenden Dekade, genau dies sicherzustellen. So darf man gefahr- und wertfrei die bisherige EU-Politik subsumieren. Der Expansionsdrang der EU ist weltweit berühmt-berüchtigt und wenn schon Staaten wie Georgien und noch weiter entfernte auf der Willkommensliste stehen, müssen wir aus aktuellem Anlass feststellen, dass Afrika viel näher liegt, neben der noch dringlicher zu integrierenden Ukraine.

Niemand sollte meinen, dass die EU irgendeinen Staat selbstlos aufnähme. Nein, für irgendwen muss es sich zwingend rechnen, denn rein nur für humanitäres Gedudel wurde die EU nicht geschaffen. Angesichts der sich immer dramatischer ausnehmenden Flüchtlingskatastrophe ruft das Geschäft. Aus diesem Grunde fassen wir kurz die erschlagenden Gründe zusammen, die für eine alsbaldige Aufnahme Afrikas, weiterer Teile Voderasiens und des mittleren Ostens in die EU und den EURO sprechen. Bestens noch unter Auslassung aller zeitraubenden Anpassungsmechanismen, die stören am Ende nur, weil doch Zeit Geld ist, können und wollen wir uns das auch nicht mehr leisten.

Das Flüchtlingsdrama

bootsfluechtlinge_was_siehst_du_auf_diesem_bild frontex boot flucht mittelmeer ertrinkende seenot schiffbruechige qpressVornehmlich geht es darum, das im Mittelmeerraum brennende Flüchtlingsdrama verbindlich in den Griff zu bekommen. Eine Initialzündung könnte von diesem Beitrag ausgegangen sein: EU muss in Nordafrika Flüchtlingsstrom organisieren[Die•Fällt]. So etwas kann allerdings nicht gelingen, solange wir Europäer Afrika und andere Teile der Welt als Ausland begreifen. Wir können uns eine derartige Ausgrenzungspolitik nicht erlauben. Wir müssen einfach ehrlicher mit uns und der Welt werden. Es kann natürlich nicht darum, gehen alle Welt nach Europa einreisen zu lassen. Ganz im Gegenteil! Wir müssen Afrika in die EU aufnehmen, um genau das zu verhindern. Die Rechnung geht selten einfach. Wir holen den ganzen Kontinent Afrika jetzt und sofort in die EU. Durch diesen humanitären Akt ist Afrika sofort und automatisch ein sicheres Drittland. Alles was dann irgendwie afrikanisch aussieht und hier oder an der Mittelmeerküste unautorisiert herumlungert, wird sofort dorthin exportiert … dazu dann völlig legal.

Die Verlagerung der sicheren Drittländer nach Afrika ist also der zentrale Schlüssel zur raschen Lösung des erwähnten Problems. Flankierend können einige Länder der EU, vornehmlich die hier im Norden angesiedelten, eine Weile das Schengenabkommen suspendieren. Das ist ebenfalls ganz legal und dient nur der Sicherheit, die ja aus unterschiedlichsten Gründen manchmal gefährdet sein kann. Die Aussetzung dieses Abkommens sollte man allerdings für den ersten Moment nicht länger als 99 Jahre betreiben, das ist durchaus noch ein legitimer Zeitraum. Darüber hinaus wäre es womöglich anstößig, wenn sich hernach nicht neue Gründe fänden. Mit diesem kleinen Geniestreich müsste aber die Flüchtlingswelle endgültig abebben und die vielen Turnhallen in Nordeuropa könnten wieder ihrer originären Zweckbestimmung zugeführt werden.

Die Weltwährung Euro

EurozeichenDie Summe der afrikanischen Staaten wären nicht die erstenBananenrepubliken im Euro, deshalb dürfen wir auch an dieser Stelle nicht ganz so kleinlich sein. Wir sehen beispielsweise an Polen, Tschechien und einigen weiteren EU-Staaten, wie gut sich dort die Wirtschaft entwickeln kann, weil man den Euro gerade nicht eingeführthat. Das ist völlig kontraproduktiv für den Euro und auch wenig solidarisch mit den Banken, sodass zu befürchten steht, dass diese EU-Länder den Euro auch auf lange Sicht nicht einführen werden. Diesen Fehler dürfen wir bei der Integration Afrikas in den Euro nicht wiederholen. Hier muss zwingend die Einführung des Euro zur Bedingung gemacht werden. Darauf wurde insbesondere seitens der USA bereits weltpolizeilich hingewiesen, die sonst größere Gefahren für die Banken sehen.

Scheitert der Euro scheitert die DiktaturAllein durch die weitere geografische Verbreitung des Euro vervielfacht sich die Chance darauf, dass der Euro in absehbarer Zukunft die erste echte Welt-Leidwähung werden kann. Schließlich wurde der Euro nicht geschaffen um irgendwelche armen Schlucker zu beglücken, sondern vornehmlich, um standardisiert notleidende Banken retten zu können. Währungsumrechnereien bei Bankenrettungen sind ein zu großes Übel.

Die vielen, nun innereuropäischen Rohstoffe, dürften sich alsdann, anders als das nach Schengenabkommen zu behandelndes zweibeiniges Frischfleisch, natürlich gemäß TTIP, TISA und CETA höchster Reisefreiheit innerhalb der gesamten EU erfreuen. Allein das setzt bereits den Einheiz-Euro voraus. Die Zeiten, dass unterschiedlich starke Volkswirtschaften nicht unter einer Währung zu vereinen sind, sind vorbei. Die EU hat, mit der Einführung des Euro, beschlossen, dass dieses Kriterium keinerlei Relevanz mehr hat. Notfalls scheint sie gewillt, dies mittels EU-Vorschrift zu zementieren.

Wir sehen, man muss gar nicht lange nachdenken, sondern nur beherzt und entschieden handeln, dann lassen sich alle Probleme mit Geld spielend lösen. Die USA haben übrigens zur Durchsetzung dieser Vorstellungen uneingeschränkte Waffenlieferungen zugesagt. Im Bedarfsfall sei die USA auch gewillt, weitere Länder Afrikas und des Nahen Ostens für diesen Zweck zu bombardieren.

http://qpress.de/

Stehen wir wieder vor einer Revolution in Europa?

titelbild

Im Streit zwischen den Geberländern und der griechischen Regierung kam es bereits des öfteren zu heftigen Auseinandersetzungen. Aufgrund der vielen – oft kämpferischen – Artikulation und erbitterten Mentalität sieht EU-Ratspräsident nun die Ereignisse der letzten Wochen als Bote einer Revolution in Europa. Damit ist er nicht allein.

DWN berichtet: „Der polnische EU-Ratspräsident Donald Tusk ist schockiert über die heftigen Debatten über die Griechenland-Rettung im EU-Parlament. Er sagte der FT: „Es war das erste Mal, dass ich Radikale mit solchen Emotionen gesehen habe. Es war fast das halbe Europäische Parlament. Deshalb glaube ich, dass niemand ein politischer Gewinner in diesem Prozess ist, auch Deutschland nicht.“

(Bild: Jeanne D’Arc – Sturm auf die Bastille – fand nicht statt)

Tusk sagte, er sei besorgt über die „radikale linke Illusion, man könne eine Alternative zum aktuellen wirtschaftlichen Modell der EU bauen“. Tusk bezichtigte die linken und rechten Parteien, dass ihre „extremen“ Positionen zu einer politischen Ansteckung von den griechischen Verhältnissen führen: „Es ist immer dasselbe Spiel, bevor es zu den größten Tragödien in unserer europäischen Geschichte gekommen ist, wenn eine solche taktische Allianz entsteht. Heute können wir ganz gewiss dasselbe politische Phänomen beobachten.“

Tusk sagte: „Die Atmosphäre ist ein wenig mit der in der Zeit in Europa nach 1968 zu vergleichen. Ich spüre eine, vielleicht noch nicht direkt revolutionäre Stimmung, aber eine starke Ungeduld. Wenn aber Ungeduld von der individuellen Erfahrung zu einem sozialen Phänomen wird, dann ist das die Einleitung von Revolutionen.““

Dass ein solches Szenario nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, findet auch Altbundeskanzler Helmut  Schmidt. Bereis vor drei Jahren sagte er im ZEIT-Wirtschaftsforum: „Wir stehen vielleicht vor einer Revolution in Europa“. Er spüre, dass in ganz Europa das Vertrauen in die europäischen Institutionen abgenommen habe. Auch in China und den USA sei die Situation von Unsicherheiten geprägt.

Es gäre in den Wirtschafts-, Finanz- und Sozialsystemen Europas, erklärte Mohamed El-Erian, Vorstandsvorsitzender der Kapitalanlagegesellschaft Pimco, schon im Dezember 2012. Es herrsche weder »Frieden noch Krieg«, und doch sei »Europas ökonomischer Frieden bedroht, weil die Regierungen keinen Weg gefunden hatten, Wachstum, Beschäftigung und Finanzstabilität gleichermaßen zu schaffen«. El-Erian weiter:

»Einige meinten, genau wie auf Ägyptens Zermürbungskrieg am Ende ein tatsächlicher Krieg und dann ein Friedensvertrag folgte, brauche Europa eine große Krise, um voranzukommen. Doch ist dies eine gefährliche Vorstellung, die nicht nur massive Risiken birgt, sondern auch unzumutbare hohe menschliche Kosten.«

Andrew Haldane, Senior der Bank of England, sprach im selben Monat in der britischen Daily Mail darüber, dass die Verluste von Einkommen und Ausgaben betreffend die Finanzkrise so verheerend wie ein »Weltkrieg« sei.

Warnungen vor sozialen Unruhen und Bürgerkriegen im Zuge der Finanzkrise gibt es längst. 2010 kam eine Studie der US-amerikanischen Ratingagentur Moody’s zu dem Schluss, dass sich Staaten mit schnell wachsenden Schulden auf einen Zeitraum rüsten müssten, in dem »der gesellschaftliche und politische Zusammenhalt auf die Probe gestellt wird«.

Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen könnten in einer Reihe von Industrie- und Entwicklungsländern soziale Unruhen auslösen. Ebenso der Verlust des Arbeitsplatzes, der oft zu psychischen Problemen und Demoralisierung führte, und eine wachsende Wahrnehmung von Ungerechtigkeit, wie die United Nations Work Agency im selben Jahr feststellte.

Im Sommer 2012 warnte die Genfer Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Arbeit, die International Labour Organisation (ILO), vor wachsenden Arbeitslosenzahlen in der Krise, die »enorme Risiken für soziale Unruhen bergen und das Vertrauen der Bürger in ihre Regierungen, das Finanzsystem und die europäischen Institutionen untergraben«. Eine Studie, die Ökonomen der Schweizer Großbank UBS erstellten, wies daraufhin, dass der Zusammenbruch von Währungsunionen in der Vergangenheit meist in Bürgerkriegen endete. »Natürlich erwartet die Bundesregierung hier schwere soziale Unruhen«, sagte auch Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft.

»Man weiß, was sich da zusammenbraut, aber man verdrängt das in der Öffentlichkeit lieber.«

Focus Money ging auf eine Untersuchung des US-Geheimdienstes CIA ein, der resümierte:

»Millionen werden im Zuge der Krise arbeitslos und verarmen. Das birgt das Risiko schwerer sozialer Unruhen und sogar eines Bürgerkriegs.«

Auch für Altkanzler Helmut Schmidt schien dies nicht von der Hand zu weisen sein. »Wir stehen vielleicht vor einer Revolution in Europa«, sagte er im November 2012. Und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble entgegnete orakelhaft:

»Sie können nicht erwarten, dass ein Regierungsmitglied nun gerade die Revolution vorbereitet. Selbst wenn er es tut, wird er es nicht sagen. (…) Gesellschaften können schnell in Panik geraten, wenn sie keine Zukunftsperspektiven sehen.«

Auch der US-amerikanische Mathematiker John Casti, der unter anderem am Santa Fe Institute und an der Technischen Universität Wien komplexe Systemtheorie und Komplexitätsforschung lehrt, die extreme Ereignisse in der Gesellschaft untersuchen, beschäftigte sich mit diesen Szenarien.

»Wenn die Menschen das Vertrauen in die Fähigkeit ihrer Regierungen zur Lösung der Finanzkrise verlieren, dann (…) könnten Proteste und/oder Anschläge sich gegen diejenigen richten, die sie für ihr Elend verantwortlich machen«, schrieb Casti in seinem Buch Der plötzliche Kollaps von allem – Wie extreme Ereignisse unsere Zukunft zerstören können.

»Zu dieser Gruppe werden mit Sicherheit Regierungsbeamte und Banker gehören, möglicherweise auch Immigranten, ethnische und religiöse Minderheiten, Vermieter, sowie Manager und Unternehmer.«

Neben sozialen Unruhen würde auch die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich angeprangert, also zwischen dem einen und den übrigen 99 Prozent. Casti sprach in diesem Zusammenhang von einem »wirtschaftlich motivierten globalen Gewaltausbruch« oder einer Art »gesellschaftliche(r) Pandemie«.

Im April 2013 ergibt sogar eine Analyse der UN, durchgeführt von der Arbeitsorganisation Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organization (ILO)), dass das Risiko sozialer Unruhen in vielen EU-Ländern aufgrund der Finanzkrise gestiegen ist. Und das um 12 Prozent mehr als noch vor der Krise! Hauptgrund ist die Sparpolitik und der damit verbundene Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Doch auch die Deutschen leben in einer »Scheinstabilität«, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. »Die Schwelle zum Bürgerkrieg wird dann überschritten, wenn die Leute begreifen, was mit ihnen passiert. Wenn sie erkennen, wer die Rechnung bezahlt für diese misslungene Politik und Anmaßung der Finanzindustrie«, sagte der ehemalige Leiter der Abteilung »Intelligence: Strategic Assessment & Analysis« des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung Wolfgang Hetzer.

Gerechtigkeit wäre zum »hohlen Pathos« verkommen. »Die Leute werden erkennen, dass die Aussage ‚Leistung muss sich wieder lohnen‘ eine infame Täuschungsformel war und ist«. Und Hetzer weiter:

»Zwischen Arbeit, Leistung und Erfolg haben Entkopplungsprozesse stattgefunden, die in einer sozial schädlichen Weise verdichtet und fortgeführt werden, bis vom Gemeinwohl nichts mehr übrig bleibt. Und dann könnten wir jederzeit die Schwelle zum Bürgerkrieg überschreiten. Es bedarf dann nur des berühmten kleinen Tropfens, der das Fass zum Überlaufen bringt (…)« In der deutschen Geschichte könne man sehr gut studieren, »wie sich eine Herde von Lämmern in ein Rudel reißender Wölfe verwandelt«.

Viele Experten gehen in der verschärften Krise also von einem drohenden Bürgerkrieg aus. »Gleichwohl ist der Krieg noch immer das wahrscheinlichste Ventil, wenn soziale Konflikte unerträglich werden, und sei es in Form des Bürgerkriegs«, schrieben Hans-Peter Martin und Harald Schumann bereits 1997 in ihrem Besteller Die Globalisierungsfalle – Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand.

»Im Gegensatz zu den traditionellen Kriegen des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts werden die meisten Kriege nunmehr nicht zwischen, sondern innerhalb von Staaten geführt (…) Nicht die Armut gefährdet die Demokratie, sondern die Angst davor.«

Literatur:

Der stille Putsch: Wie eine geheime Elite aus Wirtschaft und Politik sich Europa und unser Land unter den Nagel reißt von Jürgen Roth

Was Sie nicht wissen sollen! Band 2: Terror, Revolutionen, Kriege – wer und was wirklich dahintersteckt! von Michael Morris

Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute von Wolfgang Effenberger und Willy Wimmer

Quellen: PublicDomain/neopresse.com vom 20.07.2015

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