BRD: Ende kultureller Errungenschaften

Asylpolitik diktiert unseren Lebenswandel?

Veröffentlicht am 7. Juli 2015 von

flickr.com/ dawolf-/ (CC BY-NC 2.0)

Freiheit bedeutet sehr viel in unserer Gesellschaft, die sich ganze Generationen stückweise nahezu erkämpft haben beim Verlassen konservativer Normen, dem dringenden Klischee einer männerbestimmenden Dominanz zu widersprechen, in sofern die Emanzipation auf diesem Weg wichtig erschien.

Erleben wir nunmehr in der BRD das Ende kultureller Errungenschaften, die auf dem Spiel stehen? Eben weil die Asylpolitik unseren Lebenswandel diktiert? Und zwar die derzeit sich nonchalant ausbreitende Selbstverständlichkeit, Flüchtlinge und echte Asylanten zu verwechseln? Klingt in Ihren Augen ein wenig zu simpel? Ist es aber leider durchaus, wobei ein genaueres Hinschauen schon jedem kritisch denkenden Menschen anzuraten wäre.

„Schwanzgesteuerten“ Männern kann man es nie recht machen

Vielleicht zuckt der ein oder andere zusammen, ob dieser harten Überschrift. Aber genau das geschieht inmitten unserer Gesellschaft, die ohnehin ziemlich sexualisiert ausgerichtet. Solange der goldene Westen damit kein Problem hatte, besonders die weibliche Mode sich in den letzten Jahrzehnten ungebremst austoben durfte, galt sie trotz mancher Diskussion ob ihrer Grenzwertigkeit, was besonders der Jugend imponierte, die damit ihren Protest unterstrich, ein Stückweit als Ausdruck einer gewissen freien Selbstbestimmung.

Hinzu gesellte sich aber ebenso angesichts der Vielfalt im Laufe jenes Zeitraumes eine Akzeptanz, die Toleranzgrenze war sehr hoch. Das ändert sich just in letzter Zeit, zumal mittels der ungefragten, völlig aus dem Ruder laufenden Asylpolitik gleich mehrere Spannungen mitten in unserer Gesellschaft getragen werden, die diese natürlich nicht einfach so hinnehmen kann, heftiger Streit vorprogrammiert entsteht.

Im Ländle, eher bekannt als Baden-Württemberg, beginnen die ersten Schulen, aufreizende Kleidung zu verbieten. Davor hatten sich Lehrer und Schüler stets im Griff, deshalb noch lange nicht „schwanzgesteuert“ die Schülerinnen anzugrabschen. Bekanntlich schrecken Sexualtäter nicht davor zurück, ihre Opfer zu mißhandeln, und zwar eben nicht aufgrund aufreizender Kleidung, oftmals sind unscheinbar, eher stille Menschen betroffen. Darum geht es also nicht wirklich.

Erleben wir daher eine Fokusierung auf mögliche kulturelle Widersprüche aufgrund dreister Lügen in der Asylpolitik? Wir müssen davon ausgehen. Anstatt sich gegenseitig zu ergänzen, läßt die hiesige Kultur sich beeindrucken von Problemen der Asylanten, die angeblich nicht mit „aufreizenten Kleidern“ klar kommen können. Dabei darf man drüben in den Herkunftsländern ohne weiteres ganz ähnlich Kämpfe der Befreiung solcher Zwänge beobachten. Was für ein Widerspruch.

Integration gibt es eher selten – Asylpolitik läuft völlig aus dem Ruder

Obendrein sollten die Flüchtlinge, ob wirtschaftlicher Art oder nicht, sich stets im Klaren sein: Sie sind geduldete Gäste in der BRD, so der O-Ton der Politik, obwohl bekanntlich zunehmend Bevölkerungsteile sich dagegen verwehren, sie verständlicherweise sich bedroht fühlen. Aber nicht etwa, weil sie selbst fremdenfeindlich sind, sondern viel eher darum, daß einige Asylsuchende kaum Respekt aufbringen, kriminell handeln, meinen, sie könnten sich hierzulande alles erlauben, die Politik obendrein eher wegschaut, anstatt dann konsequent abzuschieben!

All jene Gegendemonstranten, die weiterhin die gängige Praxis dieser neuen Flüchtlingswellen befürworten, wenn sich berechtigte Betroffene in der Nähe von Asylunterkünften zu Wort melden, sich angegriffen fühlen, sollten sich mal die Frage stellen, wo ihre eigenen Toleranzgrenzen liegen. Ganz einfach: Solange sie wohlbehütet aus der Ferne eine ziemlich chaotisch koordinierte Flüchtlingspraxis beobachten, redet es sich leicht daher, wie toll doch Toleranz greift. Aber wehe, sie werden selbst mal ausgeraubt, deren Töchter sexuell genötigt, dann wissen sie ziemlich schnell, was verkehrt läuft.

Es soll gar keine friedliche Lösungen geben, die deutsche Bevölkerung hat sich jener neuen Lage unterzuordnen, ist damit beschäftigt, in sofern auch „abgelenkt“, damit gewisse Herrschaften ihre eigentlichen Ziele verfolgen können. Eine friedliche Koexistenz in der Gesellschaft wäre ihnen hinderlich, es könnte ja sein, daß dadurch zur Ruhe kommende Menschen Zusammenhänge erkennen würden. Dies gilt es wohl zu verhindern.

Ihr

Lotar Martin Kamm

https://buergerstimme.com

Hinterlasse einen Kommentar