Griechenland-Krise: Raus oder nicht raus – das ist hier die Frage

Meinungsmache und Massenmedien nicht im Sinne der Völker

Veröffentlicht am 5. Juli 2015 von

flickr.com/ DIE LINKE. in Europa/ (CC BY-NC 2.0)

Jetzt geht’s für Griechenland um die Wurst. Raus oder nicht raus? Raus aus dem Euro oder drinnen bleiben. Am Sonntag (heute) stimmen Millionen Griechen über ihr künftiges Schicksal ab. Sollen sie sich den erpresserischen Machenschaften der EU-Diktatoren beugen und zu Kreuze kriechen? Steuererhöhungen, Renten- und Gehaltskürzungen weiterhin hinnehmen, zum Wohle einiger weniger Banken?

Oder sollen sie den im Grunde längst fälligen Staatsbankrott hinnehmen, alle Uhren auf Null stellen und von vorne anfangen. Angefangen mit einer eigenen Währung? Auch ein Austritt aus der EU daselbst sollten die Griechen in Erwägung ziehen. Selbst wenn die restlichen EU-Abhängigen immer wieder argumentieren, daß ein Austritt aus der EU nicht möglich sei. Vertrag sei immerhin Vertrag.

Was bei der ganzen Meinungsmache der Massenmedien immer wieder vergessen wird, ist, daß ein Vertrag eine freiwillige zweiseitige Willenserklärung ist, die, sobald die Vertragsinhalte nicht mehr den Willen beider Seiten entsprechen, immer gekündigt werden kann. Ein Vertrag, bei dem nur eine Seite den Nutzen hat, ist selbst nach deutschen Gesetzen unzulässig und damit nichtig. Oder macht der Staat, der mit der EU einen Vertrag eingeht, doch eher ein Vertrag mit dem Teufel?

Wie dem auch sei, bei einem Austritt aus der EU-Mafia-Währungsunion und der EU könnten die Griechen über ihr eigenes Schicksal entscheiden, wären wieder eine voll souveräne Nation. Im Gegensatz zu Deutschland. Die übrigen EU-Mitgliedsländer, also dessen Politiker, setzen alles daran, daß Griechenland in der Schuldenunion verbleibt und in der EU. Sollte Griechenland austreten, könnten weitere Nationen folgen. In Österreich hat es bereits eine Petition für einen Volksentscheid gegeben.

Mit über 216.000 Stimmen voteten die Österrreicher für eine Volksabstimmung, und nun muß die Regierung ein Referendum darüber abhalten, ob Österreich in der EU verbleibt bzw. aus der Währungsunion austritt. Und das ist nur der Anfang vom Ende der Europäischen Union und des Euros. Weitere Nationen werden sich gegen den Euro aussprechen und der Sklavenunion den Rücken kehren. Vorbei der Traum von Rautenkanzlerin Angela Merkel, dereinst erste Regentin der Vereinigten Staaten von Europa zu werden. Wenn diese EU-Verbrecher Glück haben, kommen sie noch ungeschoren davon, wenn sie sich nicht den Völkern entgegenstellen, noch ist Zeit.

Die allseits existierende Gefahr, kommende Bürgeraufstände mit Hilfe der EU-Gendforce niederschlagen zu können, kann man eigentlich ignorieren. Die werden sich irgendwann auch weigern, weil sie nicht gegen Millionen von Menschen ankommen können.

Entweder die EU-Diktatoren in Brüssel schlagen Griechenlands „Aufstand“ gegen den Euro jetzt und ein für allemal nieder, oder mit dem heutigen Tage wird das Ende der EU eingeläutet. Ob die Militärs, also diese Veteranen, die jetzt mit einem Militärputsch gedroht haben, sollte sich das Volk in seiner freien Willenserklärung gegen den Euro entscheiden, tatsächlich putschen können, sei dahingestellt.

Womöglich brauchen sie Unterstützung vom Konrad-Adenauer-Institut, die waren ja auch beim Putsch in der Ukraine leider schon sehr erfolgreich. Aber selbst wenn, selbst wenn die griechische Regierung durch einen Putsch gestürzt und anschließend vor der EU-Diktatur kapituliert wird. Der Anfang für einen europaweiten Widerstand ist gemacht.

Ihr

Rainer Hill

https://buergerstimme.com

Ein Kommentar zu “Griechenland-Krise: Raus oder nicht raus – das ist hier die Frage

Hinterlasse einen Kommentar