Pädophile können in den USA bald Diskriminierung geltend machen

(Admin: Siehe dazu auch: https://marbec14.wordpress.com/2015/06/30/ratsleute-der-spd-aachen-fordern-mehr-verstandnis-fur-padophilie/)

Kurt Nimmo

Die Entscheidung des amerikanischen Obersten Gerichtshofes zur Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen könnte schon bald dazu führen, dass Pädophile argumentieren, sie hätten unter Diskriminierung zu leiden.

»Pädophile haben damit begonnen, die gleichen Taktiken zu benutzen, wie sie von Aktivisten für ›Schwulenrechte‹ eingesetzt wurden, und versuchen, einen ähnlichen Status zu erreichen, indem sie behaupten, die Tatsache, dass sie sich von Kindern angezogen fühlten, sei eine sexuelle Orientierung, die gleichwertig neben Heterosexualität oder Homosexualität stehe«, schreibt Jack Minor in der Zeitung Northern Colorado Gazette.

Darüber hinaus hätten bestimmte Psychiater damit begonnen, »sich für eine Umwertung der Pädophilie einzusetzen, wie es in Bezug auf Homosexualität bereits vor einigen Jahren geschehen ist«. Homosexualität wurde lange Zeit als Geisteskrankheit betrachtet. Aber 1973 strich die American Psychiatric Association (APA) Homosexualität aus der Liste der psychischen Störungen.

Erst vor Kurzem hat die Organisation B4U- ACT, deren Mitglieder sich selbst als »von Minderjährigen angezogene Leute« bezeichnen, eine Konferenz veranstaltet. Dort wurde eine neue Definition von Pädophilie imDiagnostic and Statistical Manual of Mental Health Disorders (DSM, deutsch: »Diagnostischer und statistischer Leitfaden psychischer Störungen«) der APA vorgeschlagen. In diesem Zusammenhang berufen sich B4U-ACT und andere Organisationen, die sexuelle Aktivitäten zwischen Erwachsenen und Kindern befürworten, auf einen APA-Bericht.

Darin heißt es, »die ›möglichen negativen Folgen‹ sexueller Aktivitäten zwischen Erwachsenen und Kindern wurden ›übertrieben‹ und eine ›überwiegende Mehrheit sowohl von Männern als auch Frauen hätten keine negativen sexuellen Auswirkungen aufgrund von sexuellen Missbrauchserfahrungen in ihrer Kindheit‹ berichtet.«

2013 schlug die demokratische kalifornische Kongressabgeordnete Jackie Speier vor, ein Landesgesetz, das Beratungen im Zusammenhang mit einer Änderung der sexuellen Orientierung einer Person verbieten würde, zu einem Bundesgesetz aufzuwerten. Kritiker bemängeln, dieses Gesetz stufe Pädophilie als sexuelle Orientierung ein und strebe an, dieser Gruppe die gleichen Rechte zuzubilligen, die auch Homosexuellen gewährt wurden.

»Dieser Text ist so allgemein und schwammig verfasst, dass man alle Formen sexueller Orientierung, einschließlich Pädophilie, einbeziehen könnte«, erklärte Brad Dacus, Vorsitzender des Pacific Injustice Institute. »Aber es soll nicht nur die sexuelle Orientierung als solche geschützt werden – sondern auch die entsprechenden Verhaltensweisen im Rahmen dieser Orientierung sollen [legalisiert werden].«

Die Demokraten hatten einen Gesetzeszusatz, den Republikaner eingebracht hatten, abgeschmettert. Darin hieß es: »Pädophilie fällt nicht unter den Begriff sexuelle ›Orientierung‹ im Sinne dieses Gesetzes.« Der demokratische Abgeordnete Alcee Hastings, der den Bundesstaat Florida im Kongress vertritt, erklärte, alle alternativen sexuellen Lebensweisen sollten vom Gesetz geschützt werden.

2014 befürwortete auch die New York Times (NYT) Bürgerrechte für Pädophile. Margo Kaplan, Junior-Professorin für Rechtswissenschaften an der Rutgers University und frühere Rechtsanwältin für die amerikanische Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), schrieb damals in der NYT, das etwa eine Prozent der Bevölkerung, das sich sexuell von Kindern angezogen fühle, müsse »seine Störung vor allen Menschen in seiner Umgebung verbergen. Ansonsten riskierte es Bildungs- und Berufsaussichten, und es drohten Schikanen und möglicherweise sogar Gewalt.«

Mit den gleichen Argumenten wurde auch im Kern die Gleichstellung der Homosexualität begründet. »Man kann sagen, dass alle wesentlichen Argumente, die im Allgemeinen vorgebracht wurden, um Homosexualität zu normalisieren, auch eingesetzt wurden, um Pädophilie und Päderastie zu normalisieren«, schreibt Michael Brown.

Jerome Corsi schrieb auf der Internetseite WND, er befürchte, Pädophilie könne zum Ausgangspunkt einer weiteren Revolution der »sexuellen Befreiung« werden. Corsi verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass verschiedene sexuelle Störungen nach den Forschungen von Alfred Kinsey und dem Kinsey Institute zu verschiedensten »sexuellen Spielarten« seit den späten 1940er Jahren im Laufe der Zeit sozusagen gesellschaftlich anerkannt worden seien oder zumindest für »normal« gehalten würden.

Dazu zitiert er Judith Reisman aus ihrem 2012 erschienenen Buch Sexuelle Sabotage: »Unsere Gesetze gründen nicht länger auf jüdisch-christlichen Moralvorstellungen, sondern auf Kinseys unmoralischer ›Moral‹: eine ehebrecherische, herumhurende, abtreibende, nach Pornografie süchtige, selbstbefriedigende, impotente, sadistische, masochistische, bisexuelle, homosexuelle, exhibitionistische, voyeuristische und Kinder missbrauchende Welt… Diese Wahrheiten sind vielleicht nur schwer zu akzeptieren.

Sie haben aber entscheidende Bedeutung. Die amerikanische Bevölkerung muss endlich begreifen, was schief gelaufen ist und warum und wie wir uns von einer familienorientierten und sicherlich mit Schwächen und Fehlern behafteten, aber im Grunde anständigen Gesellschaft zu einer sexsüchtigen und gewalttätigen Gesellschaft entwickelt haben.«

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