Schmutzige Kriege, von denen wir nichts erfahren

18. Juni 2015

Massenmorde (Maidan und Odessa) werden nicht untersucht

von Prof. Wolfgang Berger (business-refraiming)

Albert Camus sagt zum Algerienkrieg 1958: „Die Folter (der Militärs) hat vielleicht erlaubt, dreißig Bomben aufzufinden, aber sie hat gleichzeitig fünfzig neue Terroristen auf den Plan gerufen, die noch mehr Unschuldige in den Tod schicken werden“. Jeremy Scahill beschreibt in 50 dramatischen Kapiteln geheime Kommandoaktionen des amerikanischen Systems mit dem Staatsgeheimdienst CIA, den Spezialkräfte im Auftrag des Geheimdienstes (Joint Special Operations Command – JSOC), der eigenen Armee und privaten Milizen.

Nichts haben wir über den geheimen Krieg in Somalia erfahren, der bewirkt hat, dass dieses strategisch wichtige Land von dem Al-Quaida-Ableger al Shaabab beherrscht wird, Piraten vor der Küste patrouillieren und das Nachbarland Kenya gerade zum nächsten Schlachtfeld wird.

Nichts haben wir von dem geheimen Krieg im Jemen erfahren. Der Journalist Abdulellah Haider Shaye, der einzige, der darüber berichtet hat, wurde festgenommen und eingesperrt. Unter Obama ist das Programm der ungesetzlichen Tötungsbefehle über die US-Geheimdienste zur Routine geworden und hat zugenommen – sogar im Vergleich zu George W. Bush und Dick Cheney.

Nichts haben wir darüber erfahren wie der US-General Mc Chrystal auf dem afghanischen Kriegsschauplatz durch gezielte Tötungen die Taliban unterstützt hat.

Nichts haben wir darüber erfahren, dass der US-Diplomat Matthew Hoh nach seinem Rücktritt den Aufstand der Paschthunen gegen die Operationen der USA und der Nato in Afghanistan als gerechtfertigt bezeichnete.

Nichts haben wir von dem Angriff von US-Spezialkräften auf die Festgesellschaft eines Namensgebungsfestes sechs Tage nach der Geburt eines Kindes erfahren. Viele der Feiernden, auch schwangere Frauen, wurden einfach ermordet. Die ISAF und die NATO haben uns dazu rücksichtslos belogen.

Nichts haben wir über die schrecklichen US-Foltergefängnisse erfahren, die von grausamen Diktatoren wie Siad Barre übernommen und nahtlos weitergeführt wurden. Gegen die große Mehrzahl der in Guantanamo entmenschlichten Gefangenen, die lieber sterben würden als weiter brutal gefoltert zu werden, gibt es überhaupt keinen Anklagepunkt. Unter Folter erpresste Geständnisse sind wertlos. Und andere gibt es zu dem ominösen Mordanschlag 9/11 nicht.

Nichts erfahren wir darüber, warum die Massenmorde in der Ukraine nicht untersucht werden. Auf dem Maidan wurden ca. hundert Demonstranten mit gezielten Kopfschüssen hingerichtet. In Odessa wurden Dutzende Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt. Ob schwere Waffen die Hintergründe erhellen?

—–

In diesem Kontext kann man nur konstatieren, dass der Begriff Lügenpresse durchaus seine Berechtigung hat. Unangenehmes soll der Öffentlichkeit verschwiegen werden.

 

http://krisenfrei.de/

Das Deutschland Experiment

Von: http://petraraab.blogspot.de/

Jeder Deutsche, der dafür verantwortlich ist, mit seiner Politik und seiner Einstellung, dass Deutschland millionenfach mit überwiegend gewalttätigen und leistungsschwachen Migranten und Asylanten geflutet wird, sollte auch mit ihnen leben.
Jemand der seinem Volk so eine Klientel beschönigt und als gut einredet, der sollte auch zeigen, dass er kein Lügner ist und kein Blender, sondern der sollte mit gutem Beispiel vorangehen und auch mitten unter ihnen wohnen.
Von der Bundeskanzlerin angefangen, über die Minister und die Bundestagsabgeordneten bis hin zu den Chefredakteuren jeder deutschen großen Zeitung, sollten sich alle in die bevorzugten Wohngegenden ihrer gelobten Klientel einreihen, um selbst zu erleben, was die Überflutung Deutschlands mit gewaltbereiten, leistungsschwachen Menschen aus anderen Regionen dieser Erde für ihr Volk bedeutet.
Um noch als glaubwürdig, hinsichtlich der Darstellung von Migranten und Asylanten zu sein, werden all jene in die Gebiete verfrachtet, in der ihre Lieblinge wohnen.
Ihre Kinder müssen mit ihrer Lieblingsklientel die Schule teilen, die Straßen und den Wohnraum.
Ihnen wird der Schutz durch Bodyguards genommen, ihre Mobilität durch Privatautos, so dass sie öffentliche Verkehrsmittel verwenden müssen, zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch deren Kinder.
Wenn sie der breiten Masse schon diese Klientel als Bereicherung aufdrängen, dann müssen sie zeigen, dass dem auch wirklich so ist und mit gutem Beispiel vorangehen.
In ihrem Wohnbereich, auf der Straße und in den Schulen.
Das deutsche Volk sucht diesbezüglich die Wohngegend für diese Menschen aus, die für diese „Bereicherung“ in ihrem Lande verantwortlich sind.
Für die Menschen die ständig und permanent wiederholen, dass Migranten und Asylanten eine Bereicherung für Deutschland darstellen.
Dann sollen sie mal am eigenen Leibe erleben, was sie den Deutschen tagtäglich in deren Schulen, auf ihren Straßen und in ihren Wohngegenden zumuten.
Sie sollen lernen, wie die meisten Migranten und Asylanten in Deutschland wirklich ticken und das geht nur, wenn sie auch mit ihnen leben und nicht, wenn sie sich zu PR Zwecken für einen Tag oder weniger mit ihnen treffen oder auf Veranstaltungen von ihnen hören, was sie als Nächstes fordern.
Das geht nicht, wenn sie sich zur Bestätigung der angeblichen friedfertigen leistungsstarken Migranten und Asylanten für einen kurzen Moment mit ihnen  treffen, um sich gegenseitig das Zepter für diese Behauptungen zu reichen, um im nächsten Moment wieder mit ihren Bodyguards und ihren Limousinen in ihre gesicherten Wohngegenden abzudüsen.
Wer sich ansehen will wie der Wahrheitsgehalt unserer Politiker und unserer Massenmedien bezüglich von Migranten und Asylanten wirklich ist, der sollte sie dazu bringen sich mit diesen auch die Wohngegend zu teilen. Das Haus, die Straße, die Schule. Also das von ihnen einfordern, was sie der breiten Masse ihres Volkes tagtäglich durch ihre Politik und Berichterstattung zumuten.
Der sollte sie auch im Urlaub in die Gegenden schicken, ungesichert, aus der die überwiegende Mehrheit der Asylanten und Migranten kommen. Wirkliche Kriegsgebiete kann man dabei aussparen, denn aus diesen kommen ohnehin die meisten Migranten und Asylanten nicht. Außerdem können auch aus diesen Gebieten demokratiefeindliche gewalttätige Menschen kommen, welche die Sicherheit von Deutschland gefährden und die in demokratiefeindlichen gewalttätigen Nachbarländern in denen kein Krieg herrscht, besser aufgehoben wären.

Schicken wir sie mit dem Boot in einen Bereicherungsurlaub!

So können sie in ihrem Urlaub als Normalbürger recherchieren, wie die Männer dort die Frauen behandeln, was für ein Wertesystem und welche Gesetze ihre Migranten und Asylanten so bevorzugen und wie sie sich in ihren Heimatländern verhalten, bei gleichzeitiger Feststellung ihrer Leistungen.
Nach ihrem Bereicherungsurlaub, dürfen sie dann wieder ein Teil ihrer bevorzugten Bereicherung werden, die Wohngegend und deren Zustände dort genießen, weil sie ja anscheinend als Bereicherung noch besser sind, als die Wohngegenden der deutschen Einwohner.
Noch sauberer und noch sicherer.
Wenn man ihnen glauben schenken darf, dann müssten die Wohngegenden von Migranten und Asylanten noch gepflegter, ordentlicher und sicherer sein wie die der Deutschen und jeder Deutsche würde sich darum bemühen, in dieser Wohngegend einen Platz des himmlischen Friedens zu finden.

Das wäre der sichtbare Beweis dafür, dass Migranten und Asylanten wirklich eine Bereicherung für Deutschland wären.
Wenn sie noch leistungsstärker wie die Deutschen sind, die Gefängnisse noch weniger mit ihnen besetzt wären und sie überhaupt nicht am deutschen Sozialnetz hängen würden, um sich durch die deutschen Steuergelder rundumversorgen zu lassen, dann könnte man unseren Politikern und unseren Massenmedien die Mär vom bereichernden Migranten und Asylanten abnehmen.
Bis zu diesem Zeitpunkt jedoch sollte die Asylanten und Migrantenfördernde Klientel auch die Wohngegend mit ihren Schützlingen teilen, damit sie täglich am eigenen Leibe erleben können, was sie ihrem Volk zumuten. Sie sollten diesbezüglich zeigen, dass sie nicht Wasser predigen und Wein trinken.
Sie sollten sich mitten in Berlin, in einer von dieser Klientel bevorzugten Wohngegend ihr neues Zuhause suchen und sich tagtäglich an deren Bereicherung für Deutschland erfreuen.
Sie sollten ihre Kinder in die Schulen schicken, die überwiegend nur noch diese Klientel vorweist.
Sie sollten sich genauso zu jeder Tages- und Nachtzeit mit ihnen die Straßen und die öffentlichen Verkehrsmittel teilen.

Nur so, wenn sie auch so handeln, können sie dem deutschen Volk zeigen, dass sie es auch ehrlich meinen, was sie da den Deutschen als „Bereicherung“ in ihrem Lande verkaufen wollen.
Solange die Klientel, die den Deutschen ständig und permanent einreden will, dass insbesonders Menschen aus leistungsschwachen gewaltättigen Regionen, die auch noch einen Gewaltmenschen als Propheten verherrlichen, der die Deutschen abgeschlachtet hätte, eine Bereicherung für Deutschland darstellen und sie sich dabei selbst lieber Wohngegenden und Schulen für ihre Kinder aussuchen, die nicht überwiegend mit dieser Klientel besetzt sind, kann man diese Politikdarsteller und deren Medienfuzzis mit ihren Behauptungen getrost in der Pfeife rauchen.

Ungarn: Geplanter Zaun gegen Migranten erhitzt viele Gemüter

Achtung Grenze – oder wieso Ungarn folgerichtig handelt

Veröffentlicht am 19. Juni 2015 von i

flickr.com/ More pictures and videos: connect@epp.eu/ (CC BY 2.0)

Achtung, Achtung! An alle Gutmenschen vor und hinter den Flachbildschirmen. Ungarn, ein Mitgliedsland der EU, plant einen Zaun gegen Migranten. Empören Sie sich. Bekommen Sie auf der Stelle Schnappatmung (Wer nicht weiß, wie das geht, der beobachte die Bundesbetroffenheitsministerin Claudia Roth). Bilden Sie umgehend Menschenketten und zünden Sie Kerzen für Migranten an.

Aber passen Sie auf, daß Sie sich dabei nicht in der Nähe eines Asylantenheimes befinden, sonst hält man Sie womöglich noch für einen Terroristen. Was ist passiert? Grundsätzlich nichts schlimmes, die Regierung in Ungarn hat nur beschlossen, den Flüchtlingsstrom aus Nahost und Nordafrika an seinen Grenzen zu Serbien aufzuhalten.

Dazu wollen sie einen vier Meter hohen Zaun bauen. Außerdem wollen die Ungarn von ihrem Recht Gebrauch machen, aufgegriffene illegale Migranten nach Serbien zurückzuschicken. Damit dabei alles rechtens ist, hat die ungarische Regierung beschlossen, Serbien als „sicheren Drittstaat“ zu erklären.

Jetzt ist der Rest der EU in heller Aufregung, wie ein Mitgliedstaat etwas derartiges veranstalten kann, schließlich habe man erst jüngst die Mauern in Europa abgerissen. Brüssel „ermahnte die rechtsnationale Regierung in Budapest, sich an europäisches Recht zu halten.“ Soviel also mal wieder zur Souveränität eines Mitgliedsstaates innerhalb der EU.

Die Bundesbetroffenheitsbeauftragte C. Roth nannte Ungarns Vorgehen auch prompt eine „Bankrotterklärung“. Brüssel verwies weiterhin darauf, daß Flüchtlinge, die politischen Schutz benötigten, nicht zurückgewiesen werden dürften. Aber holla! Politischen Schutz? Na, dann haben die Ungarn doch alles richtig gemacht. Die meisten der hier in Europa ankommenden Flüchtlinge dürften wohl eher aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verlassen haben, denn aus politischen.

Die EU erwartet, daß die jeweiligen Staaten, die mit den Flüchtlingen zu tun haben, zu anderen Maßnahmen greifen und sich an europäisches Recht und internationale Regeln halten. Nun, in diesem Falle haben die Ungarn dann ebenso alles richtig gemacht. Die USA gehen da mit „gutem Beispiel“ voran, schließlich bauen die an der mexikanischen Grenze einen Zaun, um illegale Einwanderer abzuhalten. Und da die USA immer gerne als Vorreiter für Innovationen in Sachen Menschenrechte herangezogen werden, kann man also den Ungarn ihren Zaunbau nicht vorwerfen.

Außerdem, hat die EU die Anti-Flüchtlingszäune an den Grenzen von Bulgarien und von Griechenland zur Türkei einfach hingenommen. Was soll somit die Aufregung? Liegt es vielleicht doch nur daran, daß die neue Regierung in Ungarn sich mehr um ihre nationalen Belange kümmert und sich mit Russland gutstellen will?

https://buergerstimme.com

Newsletter keltisch-druidisch – Im Einklang mit der göttlichen Matrix: Wie wir mit Allem verbunden sind

Von Gregg Braden

Sprache Deines Herzens – Bewusstsein – Gregg Braden – Milano/Mailand 2007

 

Keltisch-Druidische Glaubensgemeinschaft (KDG)

Liebe Freunde,

wir leben derzeit in sehr unruhigen Zeiten mit starken Veränderungen. Die alten Systeme wehren sich heftig gegen ihre anstehende Auflösung. Viele Menschen fühlen dies sehr stark. Dieser Widerstand macht uns müde, k.o., und ein Gefühl von „ich kann und will nicht mehr“ macht sich breit. Wir kommen gar nicht mehr richtig zu uns. Wir fühlen uns ständig unter einem Druck, den wir nicht genau definieren können.

Man nimmt uns das Licht und vergiftet den Boden und die Luft mit Chemtrails, schränkt immer mehr unsere Möglichkeiten ein, an gesundes Essen zu kommen oder an natürliche Heilungsmittel. Wir sollen verchipt, geimpft und kontrolliert werden, man beballert uns über HAARP mit schädlichen Schwingungen und erhöht die Steuern und Abgaben, um uns auch wirtschaftlich an unsere Grenzen zu bringen.

All diese Dinge sollen uns von uns selbst ablenken. Die Medien sind voll von Diskussionen über einen heraufziehenden Krieg, aber in Wirklichkeit findet der Krieg schon längst statt, nur anders, als wir es bisher kennen. Die neuen Waffen der alten Welt sind vor allem Angstmache, das Vergiften von Wasser, Nahrung und Luft, ständige Manipulationen über die Massenmedien, Verdummung unserer Kinder in veralteten Schulsystemen usw.

Aber diese Symptome sind nur das letzte Aufbäumen eines sterbenden Systems. Wenn wir lernen, in uns zu ruhen und die Kräfte, die in uns stecken, zu entdecken und zu beleben, haben diese alten Machenschaften keine Chance mehr. Der erste Schritt hierzu ist, dass wir in uns selber vertrauen und unser Herz als Wegweiser benutzen. Nur so können wir die falschen Überzeugungen und Verhaltensmuster, die uns ständig eingetrichtert werden, in uns selbst entdecken und uns von ihnen nach und nach in vielen kleinen Schritten befreien. Geben wir diesen Systemen keine Energie mehr, werden sie sich nicht mehr halten können. Wenn wir sie durchschauen, fehlt ihnen dann einfach die nötige Energie. Auf viele von uns, die geübt haben, genau hinzuschauen, wirken solche Kampagnen und Machenschaften schon fast lächerlich, und sie wenden sich desinteressiert ab, um stattdessen ihre Kraft ihren eigenen positiven Projekten zu geben.
Die Wahrheit tritt immer mehr zu Tage, und die Lügen der Herrschenden werden immer deutlicher. So soll die als „Wahlmüdigkeit“ bezeichnete Weigerung von immer mehr Menschen, diesen Systemen ihre Stimme zu geben, auf ein zu kompliziertes Wahlsystem zurückgehen.

Solche Beeinflussungen greifen aber nur über die Manipulation des Verstandes. Wir müssen lernen, diese ständigen Manipulationen abzustreifen, weil sie kein Teil von uns sind, sondern uns nur aufgedrängt und anerzogen wurden. Daher ist es so wichtig, dass wir lernen, auf unser Herz zu hören. Das Herz ist nicht manipulierbar, und in dem Maße, wie wir üben, ihm zu vertrauen und zu folgen, werden wir frei.

Wir wenden uns dann desinteressiert vom politischen Theater ab, um stattdessen unsere Kraft in unsere eigenen positiven Projekte zu geben. Nur so können wir unsere Welt in unserem Sinne verändern und das neue Sein so gestalten, wie wir es für uns wünschen. Unsere Aufgabe ist nicht eine weitere politische Revolution und der Kampf gegen die Systeme, sondern die eigenverantwortliche Befreiung unseres Bewusstseins, von Herz zu Herz. Nur so werden wir uns aus den Manipulationen lösen können und erschaffen eine lichtvolle neue Welt, in der die Natur wieder ein Teil des Menschen ist und der Mensch als geistiges Wesen mit allem, was ist, im Einklang lebt.

Viele suchen voller Empörung die Lösung im Außen in neuen Systemen, aber die Lösung liegt in unserem Inneren. Das ist das eigentliche Geheimnis. Wenn jeder von uns in Verbundenheit mit den kosmischen Gesetzen sich selbst lebt, kann sich die Welt dadurch nur ins Positive verändern. Nur so geht es und so wird es passieren. Dagegen sind die uns ausbeutenden Kräfte machtlos, deswegen versuchen sie uns mit dieser steigenden massiven Manipulation im Außen abzulenken. Wenn jeder von uns in sich ruht und wir unsere Verbundenheit spüren, können sie uns nichts anhaben.

Hier liegt unsere Stärke, mit der wir die Welt verändern. Wir müssen nur bereit sein uns selber zu leben. Das erfordert aber auch immer eine kritische Auseinandersetzung mit uns selbst, beziehungsweise mit den manipulierten Anteilen in uns. Wir können nicht in der Lüge zu uns selber leben und im Außen die Wahrheit wollen. Das geht so nicht. Wir müssen bereit sein, uns zu ändern und uns selber erkennen. Wir können nicht mit unseren alten Verhaltensmustern und schädlichen Lebensgewohnheiten einfach weitermachen und damit hoffen, ein neues Sein zu erschaffen. Das Leben bedarf ständiger Erweiterung und Veränderung. Stillstand ist Rückschritt, denn einen Stillstand gibt es in der geistigen Welt nicht. Es ist immer alles in Bewegung.

Unsere Mitmenschen erkennen dann diese Veränderung an uns selber und können sich dadurch leichter ebenfalls verändern. Es ist, als würden wir derzeit in Reih und Glied marschieren, obwohl wir doch eigentlich unser Leben tanzen wollen: Aus den gewohnten Schritten muss ich mich zunächst selbst mit einer Kraftanstrengung herauslösen und für mich in meinem Leben einen sanften und fröhlichen Tanz im Einklang mit der kosmischen Harmonie beginnen. Dadurch finde ich mich automatisch mit allen zusammen, die das ebenfalls getan haben – Reih und Glied lösen sich auf, und den zunächst noch Marschierenden wird es immer leichter, mitzutanzen. Wunderbar!

Unsere Mitmenschen inklusive der Politiker können und brauchen wir nicht zu verändern. Aber über uns selbst haben wir alle Macht, die wir uns zugestehen. Wir brauchen am Ende nur das Beispiel zu sein, und unser Leben zum Tanzen zu bringen.

Herzliche Grüße

Rolf Janßen

(2.Vorsitzender)

 

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Im Einklang mit der göttlichen Matrix: Wie wir mit Allem verbunden sind

Im Einklang mit der göttlichen Matrix: Wie wir mit Allem verbunden sind

 

Gregg Braden verknüpft in seinem neuen Werk Spiritualität und Wissenschaft auf eine vollkommen neue Art. Er erklärt die Zusammenhänge der Matrix, die schon Max Planck als »Urgrund der Materie« identifizierte. In dieser Matrix des Lebens spiegeln sich alle unsere Überzeugungen und Einstellungen wider. Lassen auch Sie sich von der Matrix faszinieren, und lernen Sie so, die Botschaften des Lebens leicht zu verstehen und umzusetzen. Das Besondere an diesem Buch ist: Sie brauchen kein physikalisches Fachwissen. Der Autor erklärt auf verständliche Art, wie Sie mit der Matrix im Einklang leben können, um Ihre Wünsche und Ziele zu verwirklichen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende
Gregg Braden ist Bestseller-Autor und spiritueller Führer zu heiligen Stätten der Welt. Er ist führend auf dem Gebiet der spirituellen Philosophie des Altertums und der vor- und frühchristlichen Traditionen. Seine Forschungsreisen in entlegene Bergdörfer, Klöster und Tempel aus vergangener Zeit, sowie sein beruflicher Hintergrund als Geowissenschaftler und Raumfahrtingenieur, ermöglichen es ihm eine Brücke zwischen uralter Weisheit und moderner Wissenschaft zu schlagen. Gregg lebt in USA, New Mexico.

http://astore.amazon.de/

Flucht in den Euro – Geheimtipp zur Geldanlage

Von: http://qpress.de/

Lange Bank: Heute haben wir die ausgesprochene Ehre, einmal für die Lange Bank das Wort ergreifen zu dürfen. Sie wissen schon, das ist die Bank auf die zur Zeit alles geschoben wird, was bereits gestern hätte entschieden sein müssen. Deshalb ist diese Bank natürlich nicht nur beim Volk sehr beliebt (bitte keinesfalls mit der Volksbank verwechseln) sondern auch bei der Regierung. Rechts im Bild zu sehen, ein besonders schönes Exemplar, eine völlig runde Sache. Man könnte also direkterweise sagen, diese Bank verbindet, aber niemand wird gezwungen sich ihrer zu bedienen. Kurze Rede langer Sinn, jetzt geht es um die Wurst, um krisenfest und zukunftssicher anzulegen. So wie Sie unsere bewährten Anlagetipps bereits kennen, werden wir natürlich in gewohnter Manier auch bei unseren heutigen Betrachtungen alles mit substanziellem Zahlenmaterial gründlich unterlegen.

Aber zunächst zu unserem Geheimtipp höchst selbst. Sie sind, mit Blick auf die Eurokrise, zu Recht skeptisch wie man sich da noch getrauen kann, eine solche Überschrift rauszuhauen. Während ganze Nationen und versierte Anleger aus dem Euro fliehen und um jeden Preis abstoßen, raten wir heute absolut zum Einstieg in den Euro. Und wir können dies auch mit reinem Gewissen tun, denn wir wissen exakt, worüber wir schreiben. Wenn wir Ihnen heute die Anlage ihres Geldes in Euro empfehlen, dann meinen wir selbstverständlich nicht den gemeinen oder jeden x-beliebigen Euro, nein –  wir reden heute über ein ganz spezielles Mitglied der Euro-Münz-Familie, welches viel wertvoller innerhalb dieser Bande ist, als alle anderen.

Konkret reden wir über 10 Cent-Stücke, in die Sie relativ zukunftssicher und in jeder Hinsicht gefahrlos investieren können. Genau diese Relativität bzw. die zugrunde liegenden Relationen wollen wir ihnen nun näher erläutern und natürlich auch das dazugehörende Geheimnis verraten. Bei der nachstehenden Tabelle gehen wir von einer 100.000 Euro Investition aus und nun sehen sie selbst was sie dafür bereits heute bekommen. Das Grundwissen dazu ist problemlos bei Wikipedia an dieser Stelle einzusehen. Aus Gründen der Übersicht haben wir die Prozentwerte (Anteil Metall) hier ausgeblendet, damit die Tabelle übersichtlich bleibt. Sollte die Tabelle Ihnen dennoch Probleme beim Betrachten bereiten, entschuldigen wir uns bereits an dieser Stelle für Ihren zu klein geratenen Bildschirm und empfehlen Ihnen die Tabelle in Gänze zu kopieren und in einem anderen geeigneten Programm zu betrachten.

Münzein € Masse in g
Stück
100.000
Euro
Masse
in Tonnen
AnteilEisen
Tonne
AnteilKupfer
Tonne
AnteilZink
Tonne
AnteilZinn
Tonne
AnteilAlu
Tonne
AnteilNickel
Tonne
MaterialWert/€
0,01 2,30 23,00 21,70 1,30 26.281,53
0,02 3,06 15,30 14,44 0,86 17.482,93
0,05 3,92 7,84 7,40 0,44 8.958,57
0,10 4,10 4,10 3,65 0,21 0,04 0,21 29.450,30
0,20 5,74 2,87 2,55 0,14 0,03 0,14 20.615,21
0,50 7,80 1,56 1,39 0,08 0,02 0,08 11.205,48
1,00 7,50 0,75 0,56 0,15 0,04 4.541,25
2,00 8,50 0,43 0,32 0,11 2.454,38
Materialpreise €/t 750 7.700 1.400 15.500 2.100 12.900

Unseren Favoriten haben wir deutlich fett in der Übersicht gekennzeichnet. Hier bekommen sie bereits heute das Meiste für ihr aktuelles Geld. Natürlich wendet sich unser heutiger Tipp vornehmlich an Menschen die sich schwer tun sich von ihren Euros zu trennen, aber einer angemessnen Umschichtung offen gegenüberstehen. Alle anderen Familienmitglieder der Euro-Münzreihe dürfen sie dagegen getrost in die Tonne treten, eben deutlich wenig werthaltiger Schrott im Vergleich zum Zehner, was Sie aus der vorstehenden Tabelle ebenso unschwer ersehen können. Selbst wenn der Cent noch mit seiner Masse/Tonnage versucht zu punkten, sollten sie dennoch Abstand von der Plackerei nehmen. Konzentrieren sie sich auf den Zehner, der mit seinen 4,1 Tonnen bei der besagten Investition noch recht beweglich ist.

Weitere Analysen und Wertungen

Anders als beispielsweise Gold, welches Ihnen, sofern bekannt ist dass sie welches haben, im Rahmen der Notstandsgesetze schnell mal enteignet werden könnte, müssen sie mit solchen Einschnitten beim Besitz von 10 Cent Stücken nicht rechnen. Der Besitz des Geldes ist völlig legal, sofern rechtmäßig erworben und bislang gibt es auch keine rechtlichen Einschränkungen diesesauch Zahlungsmittel nicht zu sammeln zu dürfen.

Um allerdings eine noch bessere Marge zu erzielen empfehlen wir Ihnen heute über Mengenrabatte bei der Beschaffung der Münzen zu verhandeln. Hier sollten sie aber nicht mit der Bundesbank verhandeln, die gibt sich da erfahrungsgemäß reserviert bis abweisend. Die griechische wie auch italienische Zentralbank könnten hier um einiges geneigter sein, da die gerade in mächtiger Geldverlegenheit sind. Solange Sie diese Häuser nicht unter deren Einstandspreis drücken wollen, könnte Ihnen der Coup gelingen. Natürlich sollten Sie auch auf Sonderangebote derjenigen achten die gerade massenhaft, wie oben erwähnt, aus dem Euro flüchten. Mit etwas Glück ergattern sie dort großartige Nachlässe beim Kauf ausgedienter Euros, aber bitte nur 10 Cent Münzen einkaufen, den andern Schrott bitte einfach ignorieren oder völlig unter Kurs erwerben.

Auch dürften sie unschwer erkannt haben, dass es der Kupferanteil ist der bei diesem Invest dominiert. Nach heutigem Preisstand haben Sie damit in jedem Falle bereits gut ein Drittel ihres Geldes in Sicherheit gebracht, egal was da kommt. Bei einer Währungsreform oder galoppierenden Inflation kann dies von unschätzbarem Vorteil sein. An diese Wertstabilität kann selbst der Heizwert von Banknoten niemals heran reichen, den selbige im finalen Stadium einer solchen Situation allenfalls noch hätten. Abgesehen davon brauchen sie einen 10 Cent-Bestand nicht großartig gegen Feuer zu versichern, den können sie beim Schrotthandel natürlich auch in bereits geschmolzenem Zustand ohne Preisnachteil an den Mann bringen.

Wir sind am Überlegen – kämpfen aber noch mit technischen Problemen – Ihnen auf unseren Seiten einen Online-Rechner anzubieten, der Ihnen tagesaktuell den jeweiligen Rohstoff-Wert Ihres umgemünzten Euro-Bestandes berechnen kann. Dies ist in jedem Fall ein Thema welches wir im Auge behalten wollen um unseren Service für Sie zu verbessern.

Schlussbetrachtung zur Anlagesicherheit

Sicherlich wird Ihnen nicht entgangen sein dass Sie bei dieser Investition gar nicht verlieren können. Sollten etwa die Rohstoffpreise sinken, dann gehen sie einfach damit wie gewohnt ihre Einkäufe bezahlen. Steigen die Rohstoff-Preise, dann werden sie vermutlich irgendwann den Break-Even-Point erreichen, bei dem Sie dann besser beraten sind die Münzen einem Schrotthändler Ihres Vertrauens gegen die neue Kohle nach einer in dem Fall abzusehenden Währungsreform zu überantworten. Bei einem derartigen Worst-Case-Szenario macht es keinen Sinn mehr diesen Bestand wieder zur Bank schleppen zu wollen, weil man dort vermutlich schon neue Münzen im Angebot hat. Ein weiterer und ganz entscheidender Trost für den Fall dass Sie sich verspätet für die Aufstockung ihres 10 Cent Bestandes (noch vor einer Währungsreform) entscheiden sollten … anders als beim Schrotthandel können sie diese Münzen dann bei der Bank immer noch zum Nominalwert beziehen, auch wenn die Rohstoffpreise schon durch die Decke zu schießen drohen. Machen sie sich also auch auf einen „Last Minute Run“ gefasst und seien Sie dafür vorbereitet. Man sollte also die Banken nicht gänzlich verteufeln. Sie sehen, mit 10 Cent liegen sie immer richtig. Handeln sie jetzt und rubeln schon mal ordentlich Ihren Euro-Bestand um, weg von dem ganzen Papierzeugs, hin zu einer soliden und stabilen Mittelklasse-Anlage in exakt der hier beschriebenen Münz-Strategie.

Gerhart-Hauptmann-Schule Berlin: 18 Flüchtlinge kosten 1,4 Millionen Euro im Jahr

19. Juni 2015

Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin

Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin

“Uff de Schnelle jesacht: Auwacka, dit is n Ding!“ So werden vermutlich etliche Berliner auf die Meldung reagieren: Voraussichtlich bis Ende dieses Jahres werden die verbliebenen 18 „Flüchtlinge“ in der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin rund 1,4 Millionen Euro kosten. Nun kommt wieder die Rechentafel zum Einsatz, kurz noch überlegen, und da ist auch schon das Ergebnis: stolze 77.777 Euro pro Flüchtling. Berlin ist sexy, aber arm, ab jetzt spendabel?

Sind das wirklich Flüchtlinge, oder eher Personen, deren Asylantrag abschlägig beschieden wurde? Also Personen ohne Aufenthaltsberechtigung, also Illegale, die eigentlich abgeschoben werden müssten? Nur noch unfassbar und in Worten nicht mehr zu beschreiben, was nicht nur in Berlin abläuft. Was könnte mit den 1,4 Millionen Euro saniert und unterstützt werden? Oder besser gesagt: Wie viel Gutes könnte man mit diesem Geld bewerkstelligen?

Über den unsäglichen und endlosen Affenzirkus rund um die Flüchtlinge in der Gerhart-Hauptmann-Str. in Berlin berichtet Tagesspiegel Online

https://www.netzplanet.net

Lebensmittel: Der bizarre Streit um die Gentechnik-Kennzeichnung

19. Juni 2015

bild

Alle gentechnisch veränderten Produkte zu kennzeichnen, das fordert inzwischen die Industrie. Nun halten die Grünen dagegen und warnen vor „Verbraucherverdummung“. Ernährungsexperte Udo Pollmer sieht die Fronten hier komplett vertauscht.

Die Wirtschaft probiert es mal andersherum: Sie will endlich alle Produkte kennzeichnen, die in irgendeiner Weise mit Gentechnik hergestellt wurden. Prompt regt sich bei den Kritikern der Gentechnik heftiger Widerstand: Denn wenn ausgerechnet die Lebensmittel-Lobby ihre populären Forderungen nach uneingeschränkter Kennzeichnung übernimmt, dann verheißt das in der Politik nichts Gutes.

Die Gentechnik-Gegner begründen ihre überraschende Kehrtwende damit, die „Lobbytruppe“ der Wirtschaft wolle eine Labelflut in den Regalen, „die den Verbrauchern suggeriert, der Gentechnik sei nicht mehr zu entkommen“. Sie hoffen, dass immer mehr Produkte mit dem Aufdruck „gentechnikfrei“ werben, noch besser, dass ganze Landstriche als „gentechnikfreie Regionen“ ausgerufen werden.

So Unrecht haben sie mit ihrer Befürchtung nicht. Die Kritiker der Gentechnik wissen natürlich, dass ihre gentechnikfreien Regionen potemkinsche Dörfer sind, Kulissen für gutgläubige Verbraucher. Wenn heute auf allen Produkten, die mit Gentechnik hergestellt worden sind, ein „roter Gentechnik-Punkt“ kleben müsste, so spotten Kritiker, dann wären die meisten Produkte im Supermarkt damit gebrandmarkt, egal ob Lebensmittel, Kosmetika, Waschmittel oder Textilien. Viele „natürliche“ Beigaben wie „Aromen“ oder „Duftstoffe“ stammen aus dem Genlabor, fast jedes Brot und Brötchen enthält gentechnische Enzyme, ebenso unsere Waschmittel, selbst die Sojawürstchen sind mit Glutamat aus gentechnisch veränderten Mikroben gewürzt.

Und die Wirtschaft? Die setzt nun – nach Jahren der Öffentlichkeitsscheu – zur Flucht nach vorne an, sie will mit ihrem Vorstoß einen Überraschungscoup landen. Hatte nicht vor Jahren der Chemiekonzern Hoechst damit seine Kritiker bloßgestellt? Nach einem eher unbedeutenden Chemieunfall, der sich durch ungeschicktes Agieren in der Öffentlichkeit zum medialen Super-GAU entwickelte, entschloss sich die Pressestelle, jedes Malheur zum Störfall hochzustilisieren. Die Medien stürzten sich zunächst begierig auf verschüttete Putzeimer und umgekippte Kanister, wurden dann aber des Spiels überdrüssig. Hoechst war endlich aus den Schlagzeilen. Und genau diesen Effekt erhoffen sich die Produzenten jetzt ebenfalls.

Gentechnik auf allen Produktionsstufen angekommen
Vom Schweigen profitieren bisher vor allem Branchen, die vermeintlich frei von Gentechnik sind, also Produkte gekennzeichnet mit „bio“ oder „gentechnikfrei“. Doch die Gentechnik ist längst auf allen Stufen der Produktion angekommen. Mit gentechnischen Verfahren werden Krankheitserreger von Nutzpflanzen und Nutzvieh identifiziert. Die schnelle und zuverlässige Diagnostik ist Voraussetzung für eine Verminderung des Einsatzes von Pestiziden und Antibiotika. Für die Schweinemast kommen die tierischen Aminosäuren und die Vitamine heute von Bakterien, die gentechnisch optimiert wurden. Werden diese Gen-Produkte an Tiere verfüttert, darf sogar das Siegel „gentechnikfrei“ drauf.

Es ist kaum zwei Jahre her, dass das ZDF in Biogemüse allerlei artfremde Gene nachgewiesen hatte, die nicht durch traditionelle Züchtung hineingeraten sein konnten. Die fraglichen Biogemüse, sogenannte CMS-Hybriden, waren mit modernster Gentechnik zusammengebastelt worden. Ohne diese hätte sich wohl auch Bio längst vom Acker gemacht. Wenn derzeit unsere Politiker ein generelles Verbot der Gentechnik auf unseren Äckern fordern, so ist das pure Augenwischerei. Ein Teil der Gentechnik wie die CMS-Hybriden fällt einfach durch das weitmaschige Netz der Definitionen. Und der andere Teil – wie genveränderte Baumwolle – wird halt im Ausland angebaut und hier verwendet.

Was lehrt uns das? Je lauter der Ruf nach dem „Schutz des Verbrauchers“ ertönt, um so unappetitlicher die Absichten. Land- und Lebensmittelwirtschaft haben die Öffentlichkeit hinters Licht geführt, sie haben die Gentechnik auf breiter Front eingesetzt und darüber geschwiegen. Umwelt- und Verbraucherschützer haben wider besseren Wissens so getan, als könnten wir durch Spenden in der Bilderbuchwelt von Heidi und ihrem Almöhi speisen. Mahlzeit!

Literatur:

Opium fürs Volk: Natürliche Drogen in unserem Essen von Udo Pollmer

Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation von F William Engdahl

Mit Gift und Genen: Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert von Marie-Monique Robin

Quellen: PA/deutschlandradiokultur.de vom 12.06.2015

http://www.pravda-tv.com/

»Zehn kleine Negerlein«

Redaktion

Jan van Helsing im Interview mit Michael Morris – Teil 2

Jan van Helsing: Herr Morris, da die Resonanz auf unser Interview vom 15.5.2015 so groß war und wir darin nur einen kleinen Teil der Themen Ihres neuen Buches Was Sie nicht wissen sollen! – Teil 2 abdecken konnten, habe ich Sie um dieses weitere Interview gebeten – vor allem, weil ich das Thema der Spannungen zwischen dem Westen und Russland näher beleuchten möchte. Sie sprechen in Ihrem Buch von der Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Ist diese Gefahr aus Ihrer Sicht wirklich real?

Michael Morris: Ich fürchte, sie ist sehr real und ich bin nicht der Einzige, der das so sieht. SelbstPapst Franziskus sprach vor Kurzem in Bosnien davon, dass wir uns bereits im Dritten Weltkrieg befinden. Noch erstaunlicher fand ich, dass er hinzufügte, dass dieser Krieg ganz offensichtlich von einigen Personen absichtlich geschürt und geführt wird!

Jan van Helsing: Dennoch ist der Ukraine-Konflikt, der aus Ihrer Sicht eine entscheidende Rolle für uns alle spielen wird, in den Medien nicht mehr so präsent wie noch vor einem halben Jahr.

Michael Morris: Ja, das Thema »Ukraine-Konflikt« wurde zuletzt in den Massenmedien auf sehr kleiner Flamme gekocht, aber das ändert nichts daran, dass der Konflikt zwischen Russland und dem Westen weiter eskaliert. Gerade erst haben sich die sieben großen Westmächte zum G7-Gipfel getroffen. Man hat Russland aus diesem internationalen Club ausgesperrt und setzt weiter auf Konfrontation, wissend, dass dies ins Verderben führen könnte.

Russland und China haben im Mai ein gemeinsames Flottenmanöver im Mittelmeer abgehalten, die USA haben im Rahmen der NATO im Juni ein großes Manöver in Polen und im Baltikum durchgeführt. Beide Seiten verhängen gegenseitig Einreiseverbote für Politiker und Geschäftsleute. Der Ton zwischen Russland und der EU wird zunehmend rauer, und Brüssel ist verärgert, weil die Sanktionen gegen Russland nichts gebracht haben, außer der europäischen Wirtschaft zu schaden. Das europäische Spitzenpersonal ist völlig planlos. Russen und Chinesen kaufen im Westen alles auf, und in Washington und Brüssel scheinen die Nerven blank zu liegen, auch weil die griechische Regierung der EU auf der Nase herumtanzt und alle Angst vor einem Ausscheiden der Griechen aus der EU haben.

Jan van Helsing: Was genau kaufen Russen und Chinesen im Westen denn auf, und was ist so schlimm daran?

Michael Morris: Nun, »schlimm« ist relativ. Das ist immer eine Frage der Perspektive. Reiche Chinesen kaufen seit Jahren ein westliches Unternehmen nach dem anderen auf, womit sie immer mehr Macht über die westliche Wirtschaft bekommen. Zudem kaufen sie massenweise Immobilien aller Größenordnungen, was den Markt anheizt – vor allem in den USA.

Die den Europäern von den USA aufgezwungenen Russland-Sanktionen haben zu einem Anstieg der Immobilienpreise in Europa geführt, da zahlreiche russische Millionäre und Milliardäre in Schlösser, Häuser und Wohnungen in London, Paris, Mailand, Rom, Wien, Moskau und St. Petersburg investierten. Viele Immobilien sind nun wieder stark überbewertet, und wir stehen kurz vor dem erneuten Platzen einer Immobilienblase.

Jan van Helsing: Aber waren Immobilien in den USA und in Europa durch den Crash von 2008 nicht ohnehin unterbewertet? Ist ein Preisanstieg bei Immobilien denn so schlecht?

Michael Morris: Durch den Crash von 2008 hatten zahlreiche Immobilien in den USA und in Europa deutlich an Wert verloren. Man könnte auch sagen, dass sie auf ihren eigentlich wahren Wert zurückgesetzt wurden. Viele Menschen in den unteren Einkommensbereichen wurden auf die Straße gesetzt, weil sie die Kredite für ihre überbewerteten Häuser und Wohnungen nicht mehr bedienen konnten – vor allem in den USA. Millionen zwangsversteigerter Immobilien landeten so beim obersten ein Prozent der Einkommenspyramide, das massenweise Immobilien zu niedrigen Preisen aufkaufen konnte. Nun steigt der vermeintliche Wert dieser Immobilien wieder dank der Geldschwemme und Nullzinspolitik der westlichen Notenbanken. In Irland sind die Immobilienpreise allein im letzten Jahr um 16 Prozent gestiegen. In den USA wurden noch nie in der Geschichte mehr Luxusimmobilien gebaut, noch nie mussten Menschen mehr für Miete bezahlen. Immer mehr arbeitende US-Amerikaner können sich kein Dach mehr über dem Kopf leisten. In Los Angeles leben zahlreiche Vollzeitbeschäftigte in ihren Autos, nachdem sie ihre Häuser verloren haben und sich die teuren Mietwohnungen nicht leisten können. Sie duschen morgens am Strand, steigen dann in ihren Anzug und fahren zur Arbeit.

Jan van Helsing: Aber das sind doch eher Ausnahmen, oder?

Michael Morris: Leider nein. Die Situation ist extrem kritisch. Ich beobachte sie seit Jahren aufmerksam vor Ort. In San Francisco kostet der Luxus eines eigenen Zimmers mit eigenem Bett mittlerweile 2000 US-Dollar pro Monat und mehr. Wohlgemerkt: keine Wohnung, sondern nur ein Zimmer! Um sich das leisten zu können, muss man mindestens 4000 US-Dollar verdienen, was nur den wenigsten jungen Menschen gelingt. Die meisten von ihnen müssen sich für 1000 US-Dollar monatlich mit zwei oder drei anderen arbeitenden Menschen ein Zimmer teilen, manche sogar ein Bett.

Jan van Helsing: Die Menschen müssen sich in San Francisco ein Bett teilen? Im Ernst? Das erinnert an die »Bettgeher« zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Europa!

Michael Morris: Ja, wir bewegen uns im sozialen Bereich eindeutig rückwärts. Immer mehr Menschen können sich »wohnen« nicht mehr leisten. Eine desolate 75m2-Wohnung kann in San Francisco heute schon mal 1,5 Millionen US-Dollar kosten, ein neu errichtetes Einfamilienhaus in Los Angeles auch gerne mal sechs Millionen US-Dollar oder mehr. Immobilien dienen heute nicht mehr dem Wohnen, sondern der Spekulation. Die Reichen wissen dank der Nullzinspolitik nicht mehr wohin mit ihrem Geld. Sie überbieten sich beim Bau und Kauf von Immobilien gegenseitig und treiben so die Preise hoch. Genauso stecken sie Unsummen in komplett überbewertete Aktien und treiben so die Aktienindizes nach oben.

In den US-Metropolen erleben wir einen Bauboom im Superluxussegment. In New York City werden immer mehr Wohnungen errichtet, die 50 000 US-Dollar Miete und mehr PRO MONAT kosten! Die Politik der letzten Jahre war eine Politik für die Reichen und gegen die Armen dieser Welt – zusehends auch immer mehr gegen die Mittelschicht, die sukzessive verschwindet.

Jan van Helsing: Aber bedeuten steigende Mietpreise denn nicht, dass es immer mehr reiche Menschen gibt, die sich diese Preise auch leisten können?

Michael Morris: Ja, und gleichzeitig gibt es immer mehr arme Menschen, denn der Mittelstand wird systematisch zerstört und ausgedünnt. In den USA sind zahlreiche Städte wie Chicago oder Detroit pleite, selbst die achtgrößte Wirtschaft der Welt, Kalifornien, ist seit Jahren zahlungsunfähig. Jedes Jahr schließen tausende Geschäfte. Zahlreiche Kleinstädte gleichen Geisterstädten. Immer mehr alte Menschen leben in bitterer Armut. Das Land verrottet von innen her. Dennoch geben die USA jährlich 650 Milliarden US-Dollar für ihre militärischen Aktivitäten im Ausland aus. Krieg und Rüstung sind der einzig verbliebene Motor der US-Wirtschaft und die einzige Möglichkeit, die Dominanz des US-Dollars und der US-Firmen auf dem großen globalen Markt zu erhalten. Die US-Politik hat den eigenen Laden nicht im Griff, schreibt aber allen anderen Nationen immer noch vor, was sie zu tun haben. Dieses Kolonialherren-Denken beruht immer noch auf der »Manifest Destiny« des 19. Jahrhunderts, also der Überzeugung, dass die USA – genauer die weiße US-Oberschicht – den göttlichen Auftrag zur Expansion hätten. Sie sind davon überzeugt, wie die Engländer vor ihnen, dass sie die Krone der Schöpfung seien und alle anderen sich unterzuordnen hätten. Wenn sie das nicht tun, dann werden sie entfernt.

Jan van Helsing: Sie beschreiben in Ihrem neuen Buch ausführlich die Hintergründe dieses Denkens und beleuchten genau die Entwicklung der USA hin zur Supermacht. Besonders interessant fand ich dabei die zwei Kapitel über Panama, das im Grunde von den USA geschaffen wurde, und worüber wir Europäer so gut wie nichts wissen.

Michael Morris: Ja, ich denke, dass es für uns Europäer sehr wichtig wäre, die Geschichte der USA und die Denkmuster der Mächtigen in dem Land besser zu verstehen, denn Europa wird nach wie vor von den USA regiert und scheint momentan mit in den Abgrund gezogen zu werden.

Im Jahr 1903 war Panama eine Provinz Kolumbiens, in der es den Wunsch nach Unabhängigkeit gab. Die US-Geheimdienste halfen den Separatisten beim Putsch gegen die Regierung und setzten daraufhin im neu geschaffenen Staat Panama eine Regierung ein, die den USA die Hoheit über den Panamakanal zusicherte. Diese Intervention war so simpel und erfolgreich, dass sie künftig zu einer Blaupause für die US-Außenpolitik wurde. Seitdem intervenieren die USA in jedem Land, das für sie strategisch von Vorteil ist. Sie haben rund um den Globus Militärbasen errichtet, Regierungen gestürzt und neue eingesetzt und sie haben den Zerfall des Ostblocks mit verursacht.

Sie haben während den 1980er-Jahren gemeinsam mit den Saudis die Mudschaheddin in ihrem Kampf gegen die Russen unterstützt, haben al-Qaida mit aufgebaut, haben ein Land nach dem anderen unterworfen, doch nun haben sie offenbar die Kontrolle über all das verloren, wie derIslamische Staat oder der Krieg in Syrien beweisen. Zudem zerbricht die USA von innen. Die konservativen Machthaber im Hintergrund scheinen das aber nicht wahrhaben zu wollen. Viele von ihnen scheinen völlig weltfremd zu sein und sich selbst komplett zu überschätzen. Anstatt ihre eigenen Fehler einzugestehen, bauen sie immer wieder neue Feindbilder auf, um das Volk abzulenken. Doch mit Wladimir Putin könnten sie sich doch übernommen haben.

Jan van Helsing: Was genau meinen Sie, wenn Sie davon sprechen, dass die USA von innen her zerfallen? Wie muss man sich das konkret vorstellen? Meinen Sie die Proteste und Rassenunruhen?

Michael Morris: Auch, aber in den USA sind heute offiziell mehr als zwei Millionen Jugendliche und junge Menschen obdachlos. Dazu kommen mehrere Millionen älterer Obdachloser. Durch die steigenden Mietpreise werden es täglich mehr. Viele dieser jungen Menschen ziehen in kleinen Gruppen durchs Land. Sie vagabundieren, sind desillusioniert, wütend und nehmen oft harte Drogen, um sich zu betäuben. Sie stehlen und brechen ein, um über die Runden zu kommen. Sie bleiben so lange an einem Ort, bis sie von der lokalen Exekutive vertrieben werden und weiterziehen müssen. Sie prägen mittlerweile das Stadtbild vieler US-Kleinstädte. Die meisten dieser obdachlosen Jugendlichen sind weiß. Sie gehören der ehemaligen weißen Mittelschicht an, die konstant ausgedünnt wird. Sie sind von der privilegierten Oberschicht ausgestoßen worden und konkurrieren nun mit anderen Randgruppen der Gesellschaft um die Brotkrumen am Rande der Straße. Damit sind Unruhen vorprogrammiert.

Ein großer Teil der afroamerikanischen Familien in den USA ist zerrüttet, viele schwarze Familienväter sitzen im Gefängnis – oft wegen lächerlich kleiner Vergehen. Schwarze und Hispanics wurden jahrzehntelang von einer weiß dominierten Exekutive benachteiligt, schikaniert, weggesperrt oder getötet. Es ist wie im Lied »Zehn kleine Negerlein«. Täglich werden in den USA »zwei kleine Negerlein« von Polizisten erschossen und kaum jemand kümmert sich darum. Niemand glaubt in den USA mehr daran, dass die Polizei zum Schutz der Bevölkerung da sei. Die Polizei ist dank zahlreicher absurder Gesetze und Verordnungen zum Feind des Volkes geworden. Die Polizei darf Bargeld, das sie bei Fahrzeugkontrollen findet, beschlagnahmen und frei darüber verfügen; sie darf »Verdächtige« jederzeit ohne Beweise oder Gerichtsverfahren einsperren. Gewaltexzesse und Mord durch die Polizei sind an der Tagesordnung. Noch können die wütenden Massen mittels sozialer Medien und Ablenkungsmanöver von den Vierteln der Reichen ferngehalten werden. Aber nicht mehr lange.

Jan van Helsing: Sie gehen von Unruhen aus?

Michael Morris: Oh ja, und ich weiß, wie sie aussehen können. Ich habe 1992 die Riots (Aufstände) nach dem Fall Rodney King miterlebt. Ich war dabei, als das Land für Tage im Ausnahmezustand war, das öffentliche Leben stillstand und ganze Stadtviertel in vielen Großstädten brannten. Das war nicht schön. Und es kann jederzeit wieder passieren. Und diesmal ist die soziale Kluft zwischen arm und reich noch viel größer. Also ist die Gefahr groß, dass die Regierung, wenn es brenzlig wird, ein großes Ablenkungsmanöver startet und einen Krieg im Außen anzettelt. Ein äußerer Feind ist das effektivste Mittel, um ein gespaltenes Volk wieder zu einen – zumindest für kurze Zeit.

Jan van Helsing: Der Ausdruck »zehn kleine Negerlein« ist aber politisch gar nicht mehr korrekt, so etwas darf man doch heute nicht mehr sagen. Schon gar nicht in den USA.

Michael Morris: Ja, ist es nicht interessant, dass diese heuchlerische »political correctness« aus den USA kommt, aus einem Land, das alle Bürgerrechte mit Füßen tritt und Freund und Feind ausspioniert? Und ist es nicht bemerkenswert, dass genau jene Heuchelei in Europa so Einzug gehalten hat?

Im Jahr 2008 wurde in Paris der europäische »Rat für Toleranz und Versöhnung« geschaffen, ein Gremium gespickt mit hochkarätigen und einflussreichen aktuellen oder ehemaligen europäischen Spitzenpolitikern, christlichen, muslimischen und jüdischen Vertretern, deren Aufgabe es ist, auszuarbeiten, wie man die Europäer zur »Toleranz« umerziehen kann. Das ist die moderne Form der Gedankenpolizei, vor der George Orwell bereits 1949 warnte.

Wie der Papst feststellte, befinden wir uns bereits im Dritten Weltkrieg. Dieser Krieg wird in unseren Breiten vorerst vorwiegend auf geistiger Ebene geführt, aber das ist nur die Vorbereitung für einen militärischen Krieg. Wir werden immer stumpfer und brutaler gemacht. Wir dürfen vieles nicht mehr sagen, nicht aussprechen, nicht einmal mehr denken, aber wir führen mehr Kriege als je zuvor, zerstören ein Land nach dem anderen. Der Wettbewerb innerhalb westlicher Firmen nimmt immer mehr zu, wird immer brutaler, aber nach außen tun wir so, als wären wir alle lieb, offen und tolerant. Diese Gesellschaft ist zutiefst verlogen.

Das Lied »Zehn kleine Negerlein« stammt aus den 1860er-Jahren und legt Zeugnis ab über den Rassenhass und die Arroganz einer reichen, weißen US-Finanzaristokratie. Ursprünglich hieß das Kinderlied »Zehn kleine Indianerlein«, und es sollte kleinen Kindern spielerisch vermitteln, dass die nordamerikanischen Ureinwohner dumm und nutzlos waren. US-Präsident Andrew Jackson hatte 1830 den Indian Removal Act unterzeichnet, ein Gesetz zur Zwangsumsiedlung der Ureinwohner. Man zerstörte ihre Werte und Traditionen systematisch, da man sie als primitiv und dümmlich ansah.

Nachdem man die »Indianerlein« in den USA innerhalb weniger Jahrzehnte nahezu ausgerottet hatte, ließ man fortan die »Negerlein« im Lied auftauchen, also jene schwarze Bevölkerung, die aus ihrer ursprünglichen Heimat geraubt worden war und nun als Sklaven auf den Plantagen der weißen Oberschicht schuftete. Indianerinnen wurden in den USA übrigens bis in die 1970er-Jahre hinein zwangssterilisiert und Schwarze durften ebenso lange nicht wählen. Heute sterilisiert die weiße US-Elite mittels ihrer Gutmenschenstiftungen im ganz großen Stil Afrikanerinnen – oft ohne deren Wissen und gegen deren Willen. Millionen Schwarze dürfen in den USA immer noch nicht wählen, weil sie im Gefängnis sitzen, wo sie kein Wahlrecht haben. Eine unliebsame Gruppe nach der anderen wird aus dem Verkehr gezogen. …

Jan van Helsing: Und nun geht es der weißen Mittelklasse an den Kragen? Sie gehen in Ihrem Buch auch auf das Problem der Überbevölkerung ein, das ebenfalls ein Lieblingsthema reicher, weißer Angelsachsen zu sein scheint. Worin besteht der Zusammenhang?

Michael Morris: Darin, dass das Establishment, die oberen Zehntausend, Angst vor der Masse von Menschen hat, die immer ärmer wird und sich eines Tages erheben könnte. Dafür werden Vorbereitungen getroffen. Den Mob zu dezimieren bedeutet, das Risiko für die herrschende Klasse zu minimieren.

Jan van Helsing: Das klingt so grausam und unmenschlich, dass die meisten Menschen sich weigern, solche Aussagen zu glauben.

Michael Morris: Ja, ich weiß, genau das macht es den Machthabern so einfach. Doch in der Upperclass sprechen zahlreiche führende Persönlichkeiten ganz offen davon, dass sie zwischen 30 Prozent und 90 Prozent der Weltbevölkerung auslöschen wollen. Offiziell begründen sie das damit, dass zu viele Menschen dem Planeten und dem Ökosystem schaden, doch in Wahrheit kümmert sie die Natur herzlich wenig.

Man muss begreifen, dass die meisten Menschen, die heute den Erdball bevölkern, in den Augen der Oberschicht nutzlos sind. Man braucht sie nicht mehr, denn anders als früher kann die meiste Arbeit heute von Maschinen und Computern erledigt werden. Zudem ist unser Finanzsystem am Ende und man weiß nicht mehr, wie man all die Arbeitslosen, Veteranen und Rentner noch länger bezahlen soll. Rund 50 Millionen US-Amerikaner leben von Essensmarken, und diese sozialen Programme werden nach und nach gekürzt, weil man das Geld lieber in Kriege und Rüstung steckt.

Man hat längst begonnen, diese »nutzlosen Esser« beiseitezuschaffen. Wie bei den »zehn kleinen Negerlein« verschwindet eines nach dem anderen und keiner vermisst es. Sowohl in den USA als auch in Europa verschwinden jedes Jahr etwa je eine Million Menschen spurlos. Die meisten von ihnen sind Kinder und Jugendliche. In jedem US-Supermarkt oder Einkaufszentrum hängen dutzende Bilder verschwundener Kinder oder Teenager.

Jan van Helsing: Ich muss gestehen, dass ich das eines der erschütterndsten Themen in Ihrem Buch fand. Mir war bis dahin nicht klar, dass jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen spurlos verschwinden und die Polizei sich darum nicht kümmert. Das ist wirklich unvorstellbar. Das ist mehr als die Einwohnerzahlen von Hamburg oder Wien.

Michael Morris: Ja, das ist unvorstellbar, aber wahr. Die Polizei hat Besseres zu tun, sie muss die Reichen beschützen, nicht nur in den USA. Dasselbe spielt sich in etwas kleinerem Rahmen auch in Europa ab. Man sollte nicht vergessen, dass in weiten Teilen Europas mehr als die Hälfte aller Jugendlichen arbeitslos ist. Bislang konnten viele von ihnen von ihren Familien aufgefangen werden, aber auch denen geht langsam das Geld aus, da immer mehr Familien aus dem Mittelstand nach unten abrutschen.

Es wird bald krachen in Europa. Doch bevor es der Upperclass an den Kragen geht, wird sie versuchen, einen Krieg gegen Russland anzuzetteln. Alle Vorbereitungen dafür sind getroffen. Ein Krieg war für Politiker in Bedrängnis schon oft die Ultima Ratio. Zudem würde er das Problem der Überbevölkerung ein wenig eindämmen. Ich glaube nicht, dass all die Aufrüstung, die gerade in Europa stattfindet, nur Drohgebärde ist.

Jan van Helsing: Denken Sie wirklich, dass die Elite einen großen Krieg zulassen würde? Hat sie nicht selbst viel dabei zu verlieren? Deutschland und Österreich haben beide Weltkriege gegen Russland verloren. Sie beschreiben im Buch, dass sie auch den nächsten verlieren würden. Würden sich die oberen Zehntausend also wirklich darauf einlassen?

Michael Morris: Sie haben es bereits immer und immer wieder getan. Für sie ist vorgesorgt, mit Bunkern und abgelegenen Anwesen. Es gibt in den westlichen Führungsebenen doch weder Moral noch Anstand oder Weitblick. Gier, Angst und Selbstüberschätzung sind die treibenden Kräfte. Im Jahr 1950 verdienten Manager das 30-Fache von Arbeitern, heute ist es das 500-Fache. Diesen Umstand hat der US-Milliardär Nick Hanauer bereits im Juli 2014 offen angeprangert, und er hat vor Aufständen gewarnt. Irgendwann wird der Bogen überspannt sein.

Doch statt gegenzusteuern, bauen jene, die unsere Politiker steuern, die Exekutive zu einem Schutzwall gegen die Bevölkerung auf. Wer gegen diese unmenschlichen Zustände angeht, wird als »Terrorist« eingestuft. Dabei geht der Terror zunehmend vom Staat aus. Das Pentagon verschenkte in den Jahren 2013 und 2014 mehr als 600 Radpanzer an lokale US-amerikanische Polizei-Stationen. Diese sogenannten MRAP-Fahrzeuge bewahren Insassen vor der Wirkung von Minen, Sprengfallen und vor direktem Beschuss von Panzerabwehrwaffen. In den USA wird die Polizei also zu einer Armee ausgebaut, die sich für einen brutalen Bürgerkrieg rüstet!

Jan van Helsing: Aber Europa ist anders. Die USA sind immer in allem extremer.

Michael Morris: Nicht wirklich. Dasselbe passiert in Europa. Im italienischen Vicenza halten die europäische Gendarmerie-Truppe und die sogenannten »Stabilisierungseinheiten« mehrerer EU-Staaten regelmäßig Anti-Terror-Übungen ab. Dort werden Spezialeinheiten aus ganz Europa im Häuserkampf und in den Techniken der »zivilen Konfliktlösungsstrategie« geschult. Nahe der französischen Kleinstadt Sissonne trainieren Deutsche und Franzosen in einer riesigen Übungsstadt gemeinsam, wie man Aufstände unterdrückt und Aufständische ausschaltet.

Jan van Helsing: Wo bleibt der Hoffnungsschimmer? Es ist Sommer, die Menschen wollen mit einem positiven Gefühl in den Urlaub fahren. Was können Sie ihnen sagen?

Michael Morris: Wenn Sie Spaß haben wollen, lesen Sie bloß nicht mein neues Buch! Genießen Sie das Leben in vollen Zügen, grillen Sie, gehen Sie schwimmen, lachen Sie und tun sie so, als wäre alles gut.

Nein, im Ernst – ich glaube, man kann sein Umfeld realistisch und kritisch beurteilen und sich dementsprechend verhalten, ohne deshalb gleich in Depressionen zu verfallen. Wir leben in schwierigen und gefährlichen Zeiten, umso wichtiger ist es, wach und aufmerksam zu sein. Wir sollten keine Angst vor einem Krieg haben, wir sollten ihn einfach nur verhindern. Es gibt bereits zu viel Angst auf diesem Planeten. Es gibt immer Licht und Schatten, gut und böse. Wichtig ist nur, dass wir versuchen, ein Gleichgewicht zu halten und das Dunkle nicht zu mächtig werden zu lassen. Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen. Die Gefahr eines Dritten Weltkrieges ist sehr real, ebenso wie die Möglichkeit, dass die Bevölkerung sich erhebt und entschlossen ein Ende der Kriegshetze fordert. Danach kann sie wieder grillen und schwimmen und Spaß haben. …

Jan van Helsing: In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen Lesern einen schönen, ausgelassenen und friedlichen Sommer. Und vielen Dank für das Interview.