Monat: Juni 2015
Maes Howe – die Symbolik des Bauens Teil 3
Der Stuifen Teil 1
Heinz Nawratil: Der Kult mit der Schuld

Präsident Roosevelt: »Dem gesamten deutschen Volk muß eingehämmert werden, daß die ganze Nation an der gesetzlosen Verschwörung gegen die Gesittung der modernen Welt beteiligt war.«
Die Schläge dieses »Hammers« wirken bis heute nach.
Die kollektive Schuld der Deutschen am Hitler-Regime und seinen Verbrechen war nach dem Zweiten Weltkrieg Gegenstand lebhafter Debatten. Gegenwärtig ist von Kollektivschuld kaum noch die Rede. Mit dem Wort ist aber nicht die Idee ausgestorben. Vielmehr ist sie, ausgestattet mit einem neuen Wortschatz, heute lebendiger denn je; sie ist sogar drauf und dran, zu einer Art Staatsreligion der Bundesrepublik zu werden. Kein Volk neigt dazu wie das deutsche, sich vor sich selbst zu schämen. Komplexbeladen und mental verbogen im Zeichen der so genannten „Political Correctness“ erleben wir eine Gesellschaft, die sich selbst erniedrigt, um allen gerecht zu werden. Wen mag es da noch wundern, wenn eine Saat aufzugehen beginnt, die in das krasse Gegenteil wuchern wird. Was vielfach übersehen wird: Der Kult mit der Schuld birgt auch ein höchst destruktives Potenzial, ja es schwebt die modernisierte Kollektiv-Schuld-These wie eine radioaktive Wolke über allen Bereichen des öffentlichen Lebens und kontaminiert langsam, aber sicher nicht nur Politik und Kultur, sondern auch unsere Demokratie- und Moralbegriffe, und in gewissen linken und politisch korrekten Kreisen offenbaren sich den Psychologen klassische Selbsthass- Symptome. Das vorliegende materialreiche Buch dokumentiert nüchtern und politisch unterhaltsam zugleich die Geburt einer neuen Erbsünde.
Ukrainischer General wechselt „mit Hunderten Kameraden“ zu Donezker Milizen / Sputnik Deutschland – Nachrichten, Meinung, Radio
Protokolle der Weltdiktatur
Bilderberger, Illuminat, CFR-Lenker Henry Kissinger über die Griechen:
„Das griechische Volk ist anarchisch und sehr schwer zu beherrschen, aus diesem Grunde müssen wir sie tief in ihren kulturellen Wurzeln treffen. So zwingen wir sie vielleicht dazu, sich unterzuordnen.
Ich meine damit ihre Sprache, ihre Religion und ihre historische und kulturelle Speicher anzugreifen, um ihnen so die Möglichkeit zu nehmen, sich weiter zu entwickeln.
Sie sollen sich selbst nicht erkennen oder gar zeigen, dass sie gewinnen könnten. Nur so können wir die Hindernisse in unseren strategischen Plänen für den Balkan, das Mittelmeer und den Nahen Osten durchsetzen.“
Klaus-Peter Willsch MdB schreibt in seinem Hauptstadtbrief vom 7. Mai 2015:
Griechenland bettelt geradezu darum, aus der Eurozone geschmissen zu werden. Selbst wird Athen diesen Schritt nicht tun, weil es sich bis zum letzten Moment mit Liquidität vollsaugen möchte.
Im Juli und August werden bei der EZB griechische Staatsanleihen in Höhe von 3,492 bzw. 3,188 Milliarden Euro fällig. Ohne ein drittes Hilfsprogramm muss die EZB diese Summe abschreiben. Die Euro-Retter stehen mit dem Rücken zur Wand: Entweder verschenken sie weiter Geld und kaufen Zeit oder die Stunden Griechenlands in der Eurozone sind gezählt.
Ich tippe, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestag noch vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause am 3. Juli dazu genötigt werden, Griechenland 3 zu beschließen. Von Anfang an habe ich darauf hingewiesen, dass die EZB beim Kauf griechischer Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt mit dem Feuer spielt. Es handelt sich dabei nicht nur um illegale Staatsfinanzierung durch die Hintertür, sondern um ein Geschäft mit exorbitant großem Risiko, das letztendlich der Steuerzahler trägt.Ob der Abgeordnete Willsch noch lange gegen Gesetzesvorlagen zur Euro-Rettung seine Stimme erheben darf, ist zu bezweifeln. Die hohe Stimmenzahl von 50 Prozent, die zu seiner Direktwahl im Wahlkreis führte, kann ihn vor einem „Abschuß“ als Parlamentarier bewahren. Sobald die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende den Auftrag bekommt, Herrn Willsch abzuservieren, muß sie dies tun – und dürfte dem Störenfried keine Träne nachweinen.

Bildquelle: anonymousworldlegioncouncil.wordpress.com
Nach Auffassung der geheimen Elite ist die allgemeine Bevölkerung einfach zu dumm, als daß man sie die Inhalte der Politik bestimmen lassen dürfte. So schrieb der Erfinder der Public-Relations, Edward Bernays, übrigens ein Neffe Sigmund Freuds, bereits 1928: »Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Lebensgewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in demokratischen Gesellschaften. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wirklich herrschende Macht unseres Landes ist«. Die Dynastien der Rothschilds und Rockefellers zählen zu dieser Elite.
Über diese geheime Elite schreibt Des Griffin in Wer die Welt regiert?
Des Griffin bezeichnet die Protokolle der Weisen von Zion als Protokolle der Weltdiktatur.
Zitate zum Plan, die Politik zu beherrschen:
Auf diese Weise werden wir uns eine blindgefügige Macht schaffen, die gar nicht im stande sein wird, etwas gegen den Willen unserer Vertreter zu unternehmen, denen wir die Leitung der Massen anvertraut haben. Das Volk wird sich ihrer Herrschaft willig unterwerfen, denn es wird wissen,daß von ihnen Arbeit, Zuwendungen aller Art und jegliche Vorteile abhängig sind. (…) die angestammten Könige werden durch Strohpuppen ersetzt, dier wir aus der Masse des Volkes und den uns sklavisch ergebenen Günstlingen als „Präsidenen“ aussuchten.
Die Anerkennung unseres Weltherrschers kann schon vor der endgültigen Beseitigung aller Verfassungen erfolgen. Der günstige Augenblick darü wird dann gekommen sein, wenn die von langen Unruhen geplagten Völker angesichts der von uns herbeigeführten Ohnmacht ihrer Herrscher den Ruf ausstoßen werden: „Beseitigt sie und gebt uns einen einzigen Welthersscher, der uns alle vereint und die Ursachen des ewigen Haders – die staatlichen Grenzen, die Religion und die Staatsschulden – beseitigt, der un endlich Frieden und ruhe bringt, die wir gergeblich von unseren Herrschern und Volksvertretungen erhofften.
Bis dahin müssen wir ohne Unterlaß in allen Ländern die Beziehungen der Völker und Staaten zu einander vergiften; wir müssen alle Völker durch Neid und Haß, durch Streit und Krieg, ja selbst durch Entbehrungen, Hunger und Verbreitung von Seuchen derart zermürben, daß die nicht Illuminierten keinen anderen Ausweg finden, als sich unserer Geldmacht und vollständigen Herrschaft zu unterwerfen.
Als Resümee wird betont:
Geben wir den Völkern eine Atempause, so dürfte der ersehnte Augenblick wohl niemals eintreten.
Die nicht illuminierten Menschen, die in keiner Weise zu der großen Gruppe der Insider gerechnet werden können, sind eine Hammelherde. Wir Illuminaten aber sind die Wölfe. Wissen Sie, was aus den Schafen wird, wenn die Wölfe in ihre Herde einbrechen? Sie werden die Augen schließen und schon deshalb stillhalten, weil wir ihnen die Rückgabe aller geraubten Freiheiten versprechen werden, wenn erst alle Friedensfeinde niedergerungen und alle Parteien überwältigt sind. Brauche ich Ihnen zu sagen, wie lange die nicht zu uns Gehörigen auf die Wiedereinsetzung ihrer Rechte warten werden?
1901 verfaßt! Dieses Buch enthält (mit dem Vermerk: – eine Fälschung) eine kompakte Zusammenfassung der Geschichte der »Protokolle der Weisen von Zion« von Ihrem Auftauchen vor über 100 Jahren, bis in die heutige Zeit. Desweiteren enthält es eine der Urformen der »Protokolle«, nämlich den Verhandlungsbericht der »Weisen von Zion« auf dem I. Zionisten-Kongress, der 1897 in Basel abgehalten wurde (Kopp Verlag).
Nach dem Muster der „gefälschten Protokolle“ halten etwa 300 Menschen weltweit die Fäden in der Hand, auch in Rußland und China sollen Vertreter zum Komitee der 300 gehören.
Danke, Frau Merkel!
IWF-Chefin Christine Lagarde hat die Frau an der Spitze der BRiD nun am Haken.
Sage niemand, sie wüßte nicht, was sie tut. Sie wissen es genau. Wer die letzten sieben Jahre nicht geschlafen hat, mußte sehen, wie sie und ihr Vorgänger von Mal zu Mal die Berliner „Oktopussy“, den Wurm vor der Nase, immer tiefer ins Schlingpflanzen verseuchte Euro-Gewässer gelockt haben.
Hat sich die Kanzlerin seit 2008 vermutlich für das größte, raffinierteste Politik-Genie gehalten, läuten derzeit die Kanzler-Dämmerungsglocken.
Der IWF klinkt sich aus dem Griechen-Dilemma aus. Frau Lagarde überläßt es nicht nur den Europäern, allein die Suppe auszulöffeln; sie treibt die Griechenland-Krise zusätzlich noch auf die Spitze. Reuters zitiert (lt. Meldung bei DWN) ein Lagarde-Statement wie folgt:
Ich begrüße die Anstrengungen der ukrainischen Regierung, ein gemeinsames Abkommen mit all seinen Gläubigern. Das ist wichtig, denn des bedeutet, daß der Fonds in der Lage sein wird, die Ukraine mit seiner Lending-into-Arrears Politik weiter zu unterstützen – und zwar sogar in dem Fall, daß ein verhandeltes Übereinkommen mit den Gläubigern nicht innerhalb der nächsten Zeit erreicht werden kann.
Wenn das Risiko für den IWF im Fall Griechenlands als zu hoch erklärt, für die Ukraine aber einfach so hingenommen wird, kann dahinter nur der Plan stehen, die Deutschen mit Griechenlands Schulden allein zu lassen.
Diese vier Länder sind die Hauptbetroffenen:
Frankreich: 72, 32 Milliarden
BRiD: 94,45 Milliarden
Italien: 63,24 Milliarden
Spanien: 43,41 Milliarden
Eurozone gesamt: 339,7 Milliarden
Damit hängt Angela Merkel am Haken. Weder Francois Hollande, noch Matteo Renzi und Mariano Rajoy werden ihren Bürgern erklären können, daß ihre maroden Staatshaushalte solche Beträge verkraften könnten. Für die Milliarden-Verluste wird Frau Merkel im Namen der Deutschen auf eine Weise, die nicht sofort in den Ruin führt, gerade stehen müssen. Doch selbst wenn ihr dieses Wunder gelingt, wird trotzdem der Fehlschlag ihrer gesamten bisherigen Krisenpolitik offenbar.
Es dürfte einsam um sie werden. Keiner in Europa hat Zeit für Mitleid.
Hollande wird von Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen umlauert, Rajoy steht vor Neuwahlen (mit erstarkter linker Podemos) und Renzi sieht die italienische Wirtschaft im Strudel der Russland-Sanktionen.
All dies wußte Frau Lagarde, als sie ihre unterschiedliche Betrachtung der Schulden Griechenlands und der Ukraine hinausposaunte.
War Frau Merkel vor Jahren stolz, den IWF zur Euro-Rettung mit ins Boot geholt zu haben, ist es nun Frau Lagarde, die sie zwischen den verwuselten Euro-Schlingpflanzen zappeln läßt.
Und alles gehört zum großen Plan, wie hier nachgelesen werden kann.
Schadenfreude nutzt allerdings jedem Deutschen wenig; sie hängen alle mit am Haken. Danke, Frau Merkel!
Importe von Giftmüll: Deutschland wird zur Mülltonne Europas

Millionen Tonnen Müll importiert Deutschland jedes Jahr aus Europa. Vor allem gefährlicher Abfall ist begehrt. Dies Beseitigung ist äußerst lukrativ und somit ein idealer Nährboden für krumme Geschäfte.
In den deutschen Müllverbrennungs- und Müllrecycling-Anlagen wird schon lange nicht mehr nur Müll aus Deutschland entsorgt oder wiederverwertet. Zu groß sind die Müllanlagen, die Kapazitäten können allein mit deutschem Müll nicht mehr ausgereizt werden. So sind die Haushaltsabfälle in Deutschland im Jahr 2012 um 0,5 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr gesunken, wie ein Blick auf die Abfallwirtschaft zeigt.
Und damit es für die deutsche Abfallwirtschaft kein Minusspiel wird, holt man sich den Müll eben auch aus anderen Ländern. Ist es gefährlicher Müll, kann sogar noch einiges an Plus herausgeholt werden. Der jährliche Umsatz lag 2013 in der deutschen Abfallwirtschaft bei etwa 36,8 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt.
tatistischen Bundesamt zufolge 5,881 Millionen Tonnen notifizierungspflichtigen Müll importiert (Grafik 1). Also Abfall, der nach den Regelungen des Baseler Übereinkommensüberwacht werden muss. Insgesamt sind etwa 3 Millionen Tonnen als gefährlich einzustufen, wie die Daten des Bundesumweltamtes zeigen.
Von den 5,881 Millionen Tonnen wurden etwa 4 Millionen Tonnen verwertet und mehr als 1,8 Millionen Tonnen beseitigt. Der meiste Müll kam aus den Niederlanden (1,917 Millionen Tonnen) und Italien (949.000 Tonnen).
Die hohe Importquote für diesen Müll sei einerseits darauf zurückzuführen, dass Deutschland in der Mitte Europas liege. Andererseits verfüge es über sehr gute Verwertungsstrukturen, sagte Joachim Wuttke vom Bundesumweltamt den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Deutschland gehöre nun mal zur EU und nicht jedes Land habe die entsprechende Anlagentechnik zur Verwertung oder auch Lagerung des speziellen Mülls. Und so importiert Deutschland mehr Müll aus der EU als die übrigen EU- Länder. „Wir können mit den Abfällen umweltgerecht umgehen, im Gegensatz zu entsprechend anderen Ländern“, so Wuttke. „Und wir haben die Kapazitäten.“ Sachsen ist nach NRW einer der größten Importeure von Sondermüll, sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende in Sachsen Volkmar Zschocke den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.
Fast jeder EU-Mitgliedsstaat transportiert gefährlichen Müll nach Deutschland, bestätigt auchEurostat. Die Darstellung von Eurostat zeigt, dass es sich bei den Transporten sowohl um große als auch um kleine Mengen gefährlichen Mülls aus anderen EU-Staaten handelt (siehe Grafik).

(Deutschland erhält aus fast jedem EU-Land notifizierungspflichtigen Müll, in größerem (links) und kleineren Umfang (rechts) (Grafik 2010: Eurostat))
Negative Aspekte in dem immensen Import von notifzierungspflichtigem, teilweise gefährlichem Müll sieht Wuttke keine. Und obwohl wenig Personal da sei, „funktioniert die Überwachung bei uns einigermaßen“. Etwas anders sieht es Benjamin Bongardt vom Naturschutzbund (NABU), denn schließlich bedeute der Import des Mülls, dass gefährliche Abfälle teilweise in Deutschland auch deponiert werden. Und die Deponierung „von gefährlichen Abfällen“ stelle „grundsätzlich die schlechteste Form der Abfallbehandlung dar“, so Bongart zu den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. „Sie ist ein – mehr schlecht als recht – gesichertes Lager. Schlimmstes Beispiel: Die Deponie Ihlenberg in Mecklenburg-Vorpommern bei Lübeck.“ Der Naturschutzbund hatte 2010 Klage gegen die Deponie-Erweiterung eingereicht. Darüber hinaus bestehe Bongardt zufolge bei so viel Abfall auch die Gefahr, dass dieser über halblegale Wege wieder das Land verlasse.

(Die nach Deutschland importierten notifizierungspflichtigen Abfälle sind seit über 10 Jahren deutlich höher als die exportierten)
Wie hoch die Dunkelziffer des importierten Mülls ist, also illegal nach Deutschland importierter gefährlich Müll, weiß Wuttke jedoch nicht. „Selbst die BKA hat keine Dunkelziffer“, so Wuttke zu den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.
Ausschlaggebend für die illegalen Transporte sind auch die Gewinnspannen, die sich mit gefährlichem Müll erreichen lassen. Wie diese Spannen allein beim legalen Müll sind, ist auch schwer abzuschätzen. Preislisten und Preisverhandlungen zwischen Mülllieferanten und Müllimporteuren sind nicht öffentlich zugänglich, erklärt Wuttke.
„Die Europäische Kommission sprach vor wenigen Jahren davon, dass bei Abfalltransporten der Anteil illegaler Abfallablagerungen bei mehr als 30 Prozent liegt“, so Zschocke. Der Handel mit Sondermüll verspreche gewaltige Gewinnspannen. Insidern zufolge fast so hoch wie beim Menschenhandel.
Literatur:
Die Giftmüll-Mafia: Europas ökologischer Selbstmord von Hans N. Pfeiffer
Entgiften statt vergiften von Uwe Karstädt
Plastic Planet: Die dunkle Seite der Kunststoffe von Gerhard Pretting
Quellen: dpa/Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten vom 21.06.2015
NSA-BND-Skandal: Amerika verweigert jede Aufklärung
(Admin: Etwas anderes ist auch nicht zu erwarten. Warum sollten sie etwas aufklären, was in ihrem – der Eliten – Auftrag geschieht? Erst, wenn das System zusammenbricht, wird alles offenbar werden. Das System bleibt aber solange erhalten, wie die Menschen, die Mehrheit jedenfalls, es mittragen.)
Von pravda.tv

Die Bundesregierung will dem Parlament die kritischen NSA-Selektoren nicht übergeben, stattdessen soll ein Sonderermittler prüfen, ob der BND illegal überwachte. Aber auch dem widersetzt sich angeblich die USA. Die Selektoren seien Staatsgeheimnisse.
Die US-Regierung lehnt den Vorschlag der Bundesregierung ab, einem Sonderermittler stellvertretend für den NSA-Untersuchungsausschuss Einsicht in die kritischen NSA-Selektorenlisten für den BND zu gewähren. Trotz des politischen Drucks dürfe die Bundesregierung keine Staatsgeheimnisse verraten, zitiert die Bild am Sonntag die angebliche Meinung in Washington.
Gleichzeitig erwäge die NSA, „die Zusammenarbeit mit Deutschland zu kappen“, um sich anderen europäischen Staaten zuzuwenden. Im Gespräch sei etwa Polen.
Ein Ermittler gegen alle Widerstände
Hintergrund für die Drohung ist der Streit um Suchbegriffe, die von der NSA an den Bundesnachrichtendienst (BND) übermittelt wurden, der damit seine Überwachungssysteme füttern sollte. Viele davon richteten sich offenbar gegen deutsche und europäische Interessen, etwa weil Unternehmen oder Politiker aus der EU ausgespäht werden sollten.
Niemand glücklich mit Kompromiss
Sollten die USA tatsächlich auch einem Sonderermittler die Einsicht in die Listen verweigern, ist noch unklar, wie die Bundesregierung darauf reagiert. Mit ihrem vorgeblichen Kompromissvorschlag säße sie dann zwischen allen Stühlen, könnte nun aber auch den Eindruck erwecken, sich Widerstand aus den USA zu erwehren.
Verweigerte Zusammenarbeit
Was wollte und will Washington bei seinen Verbündeten in Europa alles ausspionieren und welche Zuträgerarbeit haben deutsche Dienste dabei geleistet? Die US-Führung will, dass das Verschlusssache bleibt. In der Affäre um die Zusammenarbeit des Bundesnachrichtendiensts (BND) mit dem US-Geheimdienst NSA lehnt Washington einem Zeitungsbericht zufolge selbst einen sogenannten Kompromissvorschlag der Bundesregierung ab.
Das Bundeskanzleramt verwehrt dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags den Einblick in die Selektorenliste. Dem Vorschlag der Bundesregierung zufolge sollte anstelle der Abgeordneten nur eine einzelne Person für den Ausschuss die Liste der US-Spionageziele einsehen dürfen – darüber aber nicht Bericht erstatten dürfen. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf Unionskreise berichtete, soll der ehemalige Richter am Bundesverwaltungsgericht, Kurt Graulich, als »Vertrauensperson« eingesetzt werden. Der Sonderbeauftragte sollte in den kommenden Monaten dem Verdacht nachgehen, dass der BND für die NSA europäische Politiker überwacht hat.
Stichwort: Selektoren
Dabei handelt es sich um E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Domain-Endungen, Telefonnummern oder auch konkrete Suchbegriffe. Im Laufe der Jahre übermittelte die NSA nach bisherigen Erkenntnissen Millionen Selektoren, die sich auf mehr als 1,2 Millionen Personen und Unternehmen bezogen. Auf dieser Basis lieferte der BND gewonnene Daten an die USA. Etwa 40.000 der Selektoren soll der BND aber nach Prüfungen abgelehnt haben – teilweise erst, nachdem sie bereits bei der aktiven Suche eingesetzt worden waren.
Literatur:
Überwachtes Deutschland: Post- und Telefonüberwachung in der alten BundesrepublikvonJosef Foschepoth
Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte von Juli Zeh
Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen von Glenn Greenwald
Quellen: jungewelt.de/tagesschau.de/heise.de vom 22.06.2015
Kurz zu Flüchtlingen: „Diese Menschen werden unser Land nicht mehr verlassen“

Außenminister Sebastian Kurz sorgt mit seinen Aussagen wieder für Unruhe in Österreich.
Foto: Österreichisches Außenministerium/ Flickr (CC BY 2.0)
Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) versetzt die Österreicher nach seinem unüberlegten Sager („Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher“) in Angst und Schrecken. In einem Standard-Interview zu den Flüchtlingen befragt, meinte Kurz: „Was wir wissen müssen ist, dass diese Menschen allesamt unser Land nicht mehr verlassen werden.“ Damit sagt der erste Politiker das, was sich die Bevölkerung schon lange zusammenreimt: Abgeschoben wird keiner, alle – auch wenn es sich um Wirtschaftsflüchtlinge und nicht um Verfolgte aus Bürgerkriegen handelt – dürfen den Sozialstaat Österreich ihre Heimat nennen.
Islam mit europäischer Prägung
Dem nicht genug, sieht es Kurz auch als seine Aufgabe, einen Islam mit europäischer Prägung zu schaffen. „Einen Islam im Einklang mit unseren Werten und Gesetzen“, so wünscht es sich Kurz. Ein naives Vorhaben eines ewigen Studenten. Denn die rund 570.000 Muslime, welche derzeit schon in Österreich leben, werden sich das von einem Herrn Kurz nicht aufoktroyieren lassen. Sie werden versuchen, die Regeln ihrer Religion in die westliche Welt hineinzutragen.
Apropos naiv: Kurz wundert sich in diesem Standard-Interview darüber, dass Österreich vor 20 Jahren 90.000 Bosnier ohne Probleme in ganz Österreich verteilt hat, es heute aber Widerstand gebe, wenn man afrikanische Flüchtlinge unterbringen möchte. Herrn Kurz ins Stammbuch geschrieben: Damals handelte es sich um wirkliche Kriegsflüchtlinge die Schutz suchten. Und da haben die Österreicher auch gerne geholfen. Jetzt kommen Massen von Wirtschaftsflüchtlingen nach Österreich, meist muslimische junge Männer, und die Bürger fragen sich, warum nur junge Männer aus den Kriegsgebieten flüchten, aber keine Frauen.