Lafontaine fordert „Fuck US-Imperialism“

Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine ist kein Mann der leisen Worte, keiner der vor dem politischen Gegner kuscht oder sich dem Mainstream unterwirft. Von seinen Anhängern wird er dafür geliebt, von den Gegnern gehasst, beide Seiten dürften sich durch seinen neuen Aufruf bestätigt fühlen. So forderte der ehemalige Vorsitzende der Linken am heutigen Dienstag Widerstand gegen die US-Politik. Anlass für seine Worte ist der Besuch des US-Verteidigungsminister Ashton Carter in Berlin.

Lafontaine kritisierte vor allem die militärische Destabilisierungspolitik der USA und der NATO in der Ukraine. Für Aufregung sorgte seine Forderung: „Fuck the US-Imperialism!“
Seine wörtliche Äußerung, die er via Facebook verbreitete, lautete: „“Fuck the US-Imperialism“ – US-„Verteidigungs-“ also -Kriegsminister in Berlin
Der US-Kriegsminister ruft die Europäer dazu auf, sich der russischen „Aggression“ entgegenzustellen. Dabei hätten die Europäer allen Grund, sich der Aggression der USA entgegenzustellen. Der Großmeister der US-Diplomatie George Kennan bezeichnete die Osterweiterung der Nato als den größten Fehler der US-Außenpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg, weil sie einen neuen Kalten Krieg zur Folge habe. Die US-Diplomatin Victoria Nuland sagte, wir haben über fünf Milliarden Dollar aufgewandt, um die Ukraine zu destabilisieren. Sie zündeln immer weiter und Europa bezahlt mit Umsatzeinbrüchen im Handel mit Russland und dem Verlust von Arbeitsplätzen.“Fuck the EU“ ,sagte die US-Diplomatin Nuland. Wir brauchen eine europäische Außenpolitik, die den kriegstreibenden US-Imperialismus eindämmt! Fuck the US-Imperialism!“ Seine Worte dürften auch eine Anspielung auf eine Äußerung der US-Diplomatin Victoria Nuland zur Ukraine-Krise sein. In einem Telefonat mit dem US-Botschafter in Kiew hatte sie gesagt: „Fuck the EU“ – frei übersetzt: „Die EU kann uns mal.“

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
Ihr findet mich auf: Facebook

Die Welt bezahlt die US-Rüstung mit

Mohssen Massarrat (ossietzky)

Im Kalten Krieg lief das Geschäft für die Rüstungsindustrie auf Hochtouren. Mit dem Ende dieser Ära haben viele gedacht, es beginne nun ein Zeitalter mit weniger Rüstung und Kriegen, dafür mit mehr freien Mitteln für gute Zwecke, vor allem für die Beseitigung von Armut. Doch es kam anders. Die Vereinigten Staaten begannen mit einer neuen gigantischen Aufrüstung. Sie steigerten ihre Rüstungsausgaben innerhalb von zwei Jahrzehnten von 150 Milliarden Dollar (1990) auf 705 Milliarden Dollar (2011), soviel also wie die gesamte restliche Welt zusammen. Was kennzeichnet die neue Ära?

Der militärisch-industrielle Komplex (MIK) der USA scheint gegen Ende der 1980er Jahre jenen Einfluß auf die Regierung erlangt zu haben, vor dem Dwight D. Eisenhower schon vor gut fünfzig Jahren gewarnt hatte. Internationale Abrüstung, wie sie zwischen Gorbatschow und Reagan 1986 in Reykjavik vereinbart worden war, hätte für den MIK zwar nicht das Ende, aber ökonomische Einbußen und einen Verlust an politischem Einfluß auf Washington bedeutet. Entsprechend wurden die begonnenen Abrüstungsschritte beendet und die Bedrohungsängste der Europäer vor den russischen Atomwaffen befeuert. Der US-Regierung wurde zunächst die »Strategie der Vorherrschaft« verpaßt, parallel dazu mit dem massiven Ausbau der weltweiten Militärstützpunkte begonnen, die weltraumgestützten Raketenabwehrsysteme aus dem Boden gestampft, der Rüstungsetat exorbitant gesteigert und die Welt scheibchenweise militärisch umgekrempelt: die Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren, die Kriege im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordostafrika (Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien), der Atomstreit mit dem Iran seit 2003, der Ukrainekonflikt und die Vertiefung gefährlicher Spannungen in Europa, die unablässige NATO-Osterweiterung und schließlich auch die gezielte Einkreisung Rußlands. Vor wenigen Tagen wies Michail Gorbatschow in einem Interview des Senders Russia Today besorgt darauf hin, daß die USA zu Sklaven ihrer eigenen Politik und des MIK geworden seien. Die US-amerikanische Gesellschaft brauche Hilfe – etwa eine Perestroika auf amerikanische Art.

Die US-Ökonomie befindet sich seit zwei Dekaden in einer massiven Strukturkrise, in vielen Sektoren ist die Wirtschaft auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähig, seit über 16 Jahren weist die US-Handelsbilanz ein Defizit auf. Trotzdem leisten sich die USA Rüstungsausgaben in Höhe von vier Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) – doppelt so hoch wie die der übrigen westlichen Staaten. In den USA ist das Militärbudget ein Tabuthema, auch bei der Opposition. In den Medien und in der Gesellschaft finden keine substantiellen Debatten statt. Wie ist diese Beinahe-Gleichgültigkeit der US-Amerikaner zu erklären?

Die USA finanzieren ihre Rüstungsausgaben mit Staatsverschuldung. Diese wächst fast parallel zu den Rüstungsausgaben, nur mit einer höheren Steigerungsrate. Mit allen Kriegen ist ein drastischer Anstieg von Rüstungsausgaben und Staatsverschuldung verbunden (vergleiche nachfolgende Tabelle). Regierungen – nicht nur in den USA – können Kriege und Rüstungsausgaben durch Staatsverschuldung leichter akzeptanzfähig machen, da sie die Kriegskosten zum großen Teil auf künftige Generationen verlagern. Die Finanzierung der Kriegskosten durch direkte Steuern würde dagegen die Bevölkerungen gegen jeden Krieg mobilisieren.

Kriegsschulden verursachen jedoch exponentielles Schuldenwachstum, denn Rüstungsinvestitionen sind im Unterschied zu allen anderen Investitionen unproduktiv und bewirken, ökonomisch gesehen, Kapitalvernichtung. Deshalb muß die Staatsverschuldung für Rüstung durch ständig neue Verschuldung finanziert werden. Rüstungsausgaben und Kriege sind generell die Hauptquelle steigender Staatsverschuldung und nicht, wie immer wieder behauptet wird, steigende Sozialausgaben. Richtig ist vielmehr, daß nicht nur Investitionen in die Infrastruktur produktiv sind, sondern auch die Sozialausgaben einer Gesellschaft. Sozialsysteme erhöhen direkt und indirekt, auf jeden Fall aber auf lange Sicht, die Gesamtproduktivität und Wertschöpfung, somit durch zurückfließende Steuern auch die Staatseinnahmen. Sozialkosten finanzieren sich selbst, Rüstungsausgaben nicht. Wer die Staatsverschuldung reduzieren will, muß für sinkende Rüstungsausgaben eintreten.

Die Tabelle auf der folgenden Seite zeigt den US-Verteidigungsetat und die -Auslandsverschuldung seit dem Jahr 1900 in Milliarden Dollar Jahresdurchschnitt:

landsverschuldung in Milliarden Dollar Jahresdurchschnitt
Dekaden US-Verteidigungsetat Staatsverschuldung Kriegsbeteiligung
1900-09 keine Angaben 2,3
1910-19 keine Angaben 6,8 1. Weltkrieg
1920-29 keine Angaben 22,83 Kriegsfolgekosten
1930-39 keine Angaben 35,35 Kriegsfolgekosten
1940-49 33,350 182,71 2. Weltkrieg
1950-59 41,496 269,45 Koreakrieg
1960-69 60,280 323,82 Vietnamkrieg
1970-79 88,997 547,27
1980-89 231,612 924.05 Beginn Jugoslawienkriege
1990-99 272,495 4.635,56 Jugoslawienkriege, 2. Golfkrieg
2000-2009 465,363 7.888,10 Kriege in Afghanistan, Irak, Libyen
2010 693,498 13.528,81 Kriegsfolgekosten
2011 705,557 14.762,22 Kriegsfolgekosten
2012 677,856 16.050,92 Kriegsfolgekosten
2013 660,037 17.249,24 Kriegsfolgekosten

Quellen: Das Schulden-Porträt der USA 1791–2013, http://www.sgipl.org.; Fiscal Year 2014. Historical Tables. Budget of the U.S. Government, Washington DC., S. 143 f.; eigene Berechnungen

Jeder Ökonom weiß, daß ein Staat seine Haushaltsdefizite auf Dauer nicht durch Staatsverschuldung beheben kann. Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel aber widersprach am 18. Dezember 2014 in einer ZDF-Talkshow dieser Weisheit und führte als Beleg die USA an, die im Gegensatz zu Japan damit sehr gut führen und eine stabile Wirtschaft mit drei Prozent Wachstum vorzuweisen hätten. Was Waigel aber unterschlug oder einfach nicht wußte, ist die Sonderrolle der USA, die als einzige Ökonomie der Welt in der privilegierten Position verweilt, ihre Staatsschulden praktisch nie zurückzahlen zu müssen. Denn mit der Vergabe von Staatsanleihen verfügen US-Regierungen über eine geheimnisvolle Geldquelle, mit der sie sowohl ihre Haushaltsdefizite als auch die US-Leistungsbilanzdefizite finanzieren. In der Praxis werden beide Ziele wie folgt erreicht: Um laufende Staatsausgaben zu tätigen, tauscht das US-Finanzministerium Staatsanleihen bei der US-amerikanischen Zentralbank, der FED, gegen von dieser frisch gedruckte Dollar ein. Allein im Jahr 2013 wurden so 1.100 Milliarden Dollar in Umlauf gebracht. Die FED vermarktet die Staatsanleihen auf dem Weltmarkt und lenkt so in die US-Ökonomie neues Kapital, das für den Ausgleich der Leistungsbilanzdefizite sorgt. Der Preis für diese Geldschöpfungspolitik ist eine unermeßliche Staatsverschuldung. Um die alten Anleihen samt Renditen bei Fälligkeit zu bedienen, werden einfach neue Staatsanleihen ausgegeben, die – gegen frisches Geld bei der FED eingetauscht – erneut in Umlauf gebracht werden. Der Prozeß kann beliebig fortgesetzt werden, solange wie Kapitalanleger weltweit darauf vertrauen, daß US-Staatsanleihen eine sichere und profitable Anlage darstellen. Der weitestgehend verborgene Dollarkreislauf – Investitionen in US-Staatsanleihen, steigende Nachfrage nach Dollar, Geldschöpfung durch die FED – sorgt dafür, daß das Vertrauen in US-Staatsanleihen erhalten bleibt und der US-Wirtschaft ständig Kapital zufließt. Kein Wunder, daß dann eine unter großen Handelsbilanzdefiziten leidende Ökonomie keinen Staatsbankrott befürchten muß. In der Kapitalbilanz schlägt sich die Auslandsverschuldung als Kapitalimportüberschuß nieder. Im Zeitraum 2000 bis einschließlich 2013 stieg die Auslandsverschuldung der USA von 5.628,700 auf astronomische 17.249,239 Milliarden Dollar. In diesem Zeitraum flossen also reale Wirtschaftsleistungen aus aller Welt in Höhe von 11.620,539 Milliarden Dollar in die USA, die sich darauf beschränkten, neues Geld zu drucken und in Umlauf zu bringen.

Die privilegierte Position der USA setzt voraus, daß der Dollar absehbar sein Monopol als internationale Leitwährung nicht verliert. Das Monopol bleibt solange erhalten, wie der internationale Ölhandel in Dollar abgewickelt wird. Das ist der Fall, solange die USA sämtliche Ölstaaten des Nahen und Mittleren Ostens unter ihrer vollständigen Kontrolle haben. Das erklärt wiederum die dortigen US-Kriege und das Greater-Middle-East-Projekt der US-Neokonservativen, wonach an die Stelle starker Staaten möglichst viele schwache Ölstaaten treten sollen, die sich des US-Diktats nicht erwehren können.

So gesehen, schließt sich ein Kreis, der mit der amerikanischen Staatsverschuldung zur Finanzierung der gigantischen Rüstungsausgaben seinen Anfang nimmt, den Zufluß eines beträchtlichen Teils der Wirtschaftsleistung aus der ganzen Welt durch das Instrument des Dollar-Imperialismus einschließt und mit der kriegerischen Umwälzung des Nahen und Mittleren Ostens endet, die die Nachfrage nach Rüstungsgütern aufrechterhält. Zur Ironie der Geschichte gehört, daß die Welt für die Kosten dieser verbrecherischen Politik der USA aufkommen muß. Damit der militärisch-industrielle Komplex der USA fortbesteht, müssen Millionen Menschen sterben, Millionen Menschen müssen aus ihren Dörfern und Städten flüchten, und die Welt muß im Chaos permanenter Kriege gehalten werden.

—–

Fazit:
Jeder, der auch nur eine US-Staatsanleihe besitzt, ist ein US-Terrorrist und mitverantwortlich für die vielen US-Kriege und die millionenfachen barbarischen Morde, die diese Nation im Laufe ihrer Geschichte verübt hat.
Wenn kein Mensch und keine Nation US-Anleihen erwerben würde, könnte es auf diesem Planeten wesentlich friedlicher ablaufen. Aber was tun die Menschen nicht alles, um jährlich ein paar Prozent Dividende zu erhaschen. Das gleiche gilt übrigens für Aktien von Herstellern von Rüstungsgütern.

Weltweit größte Gläubiger von US-Staatsanleihen


(Quelle: SPIEGEL)

Sollte China und Japan seine US-Staatsanleihen veräußern, ist nicht nur der Dollar, sondern auch die USA am Ende. Gleichzeitig würde damit auch das gesamte Finanzsystem zusammenbrechen. Früher oder später wird es dazu so oder so kommen. Bis dahin aber werden noch weitere Billionen Schulden angehäuft und nach dem großen Knall Millionen Menschen elendig verhungern.

Um die Menschheit zu reduzieren braucht es keine für die Pharma-Lobby profitable Impfprogramme. Der bevorstehende Finanzcrash wird die gewollte Menschheitsreduzierung von sich aus realisieren. Die mediengläubige Masse ist leider nicht im Stande, dies zu verhindern.

Magische Plätze mit Power: Kraftorte

Von: sein.de

Bild1_Kugelfichte

Abb.: C. Hölbling©kraftplatzapp.com

Uralte machtvolle Bäume, inspirierende Kultstätten, heilende Quellen und  geheimnisvolle Höhlen – Kraftplätze begleiten auf der Reise zu sich selbst!

Fast jeder Mensch kennt das Gefühl: man befindet sich an einem Ort und auf unerklärliche Art und Weise löst dieser Ort besonders starke Empfindungen aus. Dies können schöne, wohlige Gefühle sein wie Freude, Harmonie oder einfach tiefe Entspannung. Oder aber ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit der Natur. Alltägliche Dinge, die uns gerade noch wichtig erschienen, sind plötzlich in den Hintergrund geraten. Wir spüren die Schönheit der Natur und empfinden Ehrfurcht, Respekt und Staunen. Wir spüren die Kraft mit unseren Gefühlen, mit unserem Herzen und mit unserer Seele.

Kraftorte stärken die Verbindung zu “Mutter” Erde und dem Göttlichen

Kraftorte, man nennt sie auch “heilige Orte”, “Orte des Lichts”, “magische Orte” oder “Orte der Seele”, sind Plätze mit einer ganz besonderen Ausstrahlung von denen eine nur schwer zu definierende Energie auszugehen scheint, die Menschen seit Jahrhunderten anzieht. Sie scheinen all das zu vermitteln, was wir gerade in dieser Zeit so dringend brauchen: innere Stille, Entspannung, tiefstes Verständnis, Klarheit und die Weite des Herzens. Manchmal schenken sie uns auch die Möglichkeit, abzugeben, umzudenken und zu vertrauen. Ein Besuch stärkt die Verbindung zu “Mutter” Erde und dem Göttlichen und kann Selbst-Heilung im Körper auslösen.

Geomantie: Leben im harmonischen Einklang mit der Natur

Schon Druiden, Priester, Schamanen, Magier, Hexen, Heiler und große Baumeister spürten diese Plätze und nützten ihre energetischen Kräfte für ihre Rituale. Die alten Völker bauten ihre Siedlungen und Grabstätten Wissen und setzten es gezielt ein. Dabei ging es stets um ein Leben im harmonischen Einklang mit den natürlichen Energieflüssen der Umgebung.

Wir leben heute in einer Zeit, in der alles sofort wirken soll und wenn möglich für den Rest des Lebens. So leicht machen es uns Kraftplätze jedoch nicht. Sie wollen, dass wir uns vorstellen und uns auf sie einstimmen. Wir sollen mit offenem Herzen verweilen und hören, fühlen, aufnehmen und loslassen. Kraftplätze möchten als lebendige Wesen wahrgenommen werden, denen wir Achtung, Respekt, Liebe und Zuwendung entgegenbringen und dadurch Großartiges geschenkt bekommen.

Positive Effekte durch den Besuch von heiligen Orten

Im Leben ist nicht immer alles Eitel-Wonne-Sonnenschein. Werden jedoch Lustlosigkeit, Sentimentalität und unbegründete Traurigkeit zu steten Begleitern, ist es an der Zeit, etwas nur für sich selbst zu tun. Der Besuch eines Kraftortes, am besten so oft wie möglich, kann helfen, wieder die liebevolle, offene, lachende Stimme des Herzens zu finden. Dabei sollte dem Kraftplatz für all das erlebte Schöne im Leben gedankt werden.

Regelmäßige Aufenthalte an Kraftplätzen können helfen, wieder innere Ruhe und Entspannung zu finden um den Alltag wieder gelassener zu meistern.

Hat man nur mehr wenig Freude an dem, was man tut und fehlen Entscheidungskraft und Mut, endlich den innersten Berufswunsch und Träume zu verwirklichen, können Kraftplätze unterstützen. Denn um richtige und kraftvolle Entscheidungen treffen zu können, brauchen wir klare Informationen, eine gute Intuition, oft ein bisschen Hilfe und vor allem viel Vertrauen. Viele Kraftplätze können zu mehr Überblick, mehr Klarheit verhelfen und Menschen darin stärken, den nächsten Schritt vertrauensvoll zu gehen. Berge, Berggipfel oder Klöster am Berg werden hierfür besonders gerne aufgesucht. Auch alle anderen stärkenden Plätze die die Intuition fördern und die Kreativität anregen eignen sich sehr gut.

Regelmäßige Besuche des Lieblingskraftortes können eine ausgleichende und regenerierende Wirkung ausüben. Sie können dabei helfen, mehr Gelassenheit und ein tieferes Mitgefühl für sich selbst und seine Mitmenschen zu entwickeln. Das Finden und Annehmen von Verständnis, Herzlichkeit und Großzügigkeit kann alle zwischenmenschlichen Beziehungen bereichern. Schon nach wenigen Aufenthalten an Kraftplätzen können erste positive Auswirkungen bemerkbar werden, die diese Plätze auf uns Menschen haben:

  • Das Erfahren von Weite & Weisheit des Herzens
  • Das Erlangen von Klarheit, Überblick & Vertrauen
  • Das Erleben von Harmonie & Verbundenheit
  • Das Finden von innerer Stille, Kraft & Freiheit

Dabei geht es jedoch nicht darum, möglichst viele dieser Plätze in kurzer Zeit zu „erleben”, um schneller ein besserer, erleuchteter Mensch zu werden, sondern vielmehr darum, dem Platz in Achtsamkeit und mit offenem Herzen zu begegnen, der einen gerade anspricht. Die Qualität des Erlebnisses hängt stark davon ab, wie weit wir uns auf den Platz einlassen können und mit welcher Aufmerksamkeit und Respekt wir ihm begegnen.

Kraftorte in Berlin

Ulla-Trampert_pixelio.deStädte sind meist ganz besondere Knotenpunkte und aus spiritueller Sicht sehr wichtig. So finden sich z. B. in Berlin zahlreiche Kraftplätze. Die Kreuzung Karl-Marx-Allee und Karl-Liebknecht-Straße verkörpert das Element Erde, Teil des komischen Tores über Berlin. Angeblich öffnet sich hier das Wurzelchakra.

Oder das Brandenburger Tor. Es ist Symbol- und Schlüsselpunkt für die Öffnung der Herzmacht, die Öffnung nach Ost und West.

In der Nähe von Berlin, am Fuß der Müggelberge, findet sich der Teufelssee – ein vorchristlicher Kultort, der vermutlich einer Göttin geweiht wurde. Der völlig stille See liegt mitten im Wald und sieht aus wie ein großes, dunkles Auge. Es ist ein schöner, friedlicher Ort mit besonderen energiespendenden Kräften.

Kraftorte in der eigenen Heimat finden

Das Finden von Kraftplätzen gestaltet sich in der eigenen Heimat meist einfach, da sie oft geschichtlich erwähnt werden oder in mündlichen Überlieferungen gut bekannt sind. Aber wenn man nur ein paar Kilometer weiter weg fährt, dann kann es schon recht schwierig sein, sich den Wunsch nach einem Besuch bei einem geeigneten Kraftort zu erfüllen. Dabei gibt es auf Reisen so viel zu entdecken.

Kraftorte in Österreich

unspash_pixabay,comNehmen wir als Beispiel Österreich, das Land der Berge und der Quellen: Zwei ganz besondere Quellen sprudeln im Kärntnerland zu Tal. Die Frauen-Gnadenquelle liegt auf einer heiligen Linie. Ihr Wasser wirkt harmonisierend, fördert die Fruchtbarkeit der Frauen, soll geistige Blindheit vertreiben und bei Magen- und Herzbeschwerden helfen.

Ein paar Kilometer weiter findet man den Kupplerbrunnen. Hier sprudelt in 1600 Meter Seehöhe aus 1000 Meter Tiefe stark energetisiertes Wasser ans Licht, dem man potenzsteigernde Wirkung nachsagt. Ausschlaggebend dafür ist der Eklogitstein, ein sehr seltener roter Granatschiefer. In der Nähe des Brunnens steht die Kugelfichte. Dank des Kraftwassers des Kupplerbrunnens wächst diese rund statt gerade. Gleichsam einer Lunge wächst ein Ast in den anderen und ergibt quasi eine Kugel, eine botanische Seltenheit. Die radiästhetische Untersuchung ergab eine seltene Konstellation von Kreuzungen. Schon ein Aufenthalt von wenigen Minuten bewirkt eine Erweiterung der Aura auf das Doppelte.

Die Kraftplatz-App: Über 1.000 Kraftplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Eine gute und praktische Adresse für Kraftplätze ist die Kraftplatzapp. In der mobilen Anwendung sind über 1.000 Kraftplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz vereint und nach Bauwerken, Höhlen, Quellen, Landschaften und Steinen gruppiert und gelistet.
Die Kraftplatz App ist um 2,99 Euro  im App Store und um 2,79 Euro im Google Play Store erhältlich. Kommen neue Plätze hinzu, wird die Anwendung kostenlos aktualisiert. Die App ist mit einem GPS kombiniert. Vorausgesetzt, die App darf auf die aktuellen Standortdaten zugreifen, werden automatisch die Kraftplätze in der Umgebung angezeigt. www.kraftplatzapp.com

 

Bildnachweise

Titelbild: Die 500 Jahre alte imposante Fichte, die sogenannte Kugelfichte, steht in Kärnten / Österreich unweit einer stark energetisierten Quelle.

Bild 2: Brandenburger Tor in Berlin, Symbol- und Schlüsselpunkt für die Öffnung der Herzmacht.(Abb: Ulla Trampold©pixelio.de)

Bild 3: Schon immer nutzten die Menschen die besonderen Eigenschaften des Wassers zur Heilung, zur rituellen Reinigung oder zum Schützen und Segnen (Weihwasser). (Abb: unsplash©pixabay.com)

ÜBER DEN AUTOR

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ist Schamanin, Quantenheilerin, Reiki-Eingeweihte Grad I&II, Freigeist, Weltreisende, kreativer Kopf und vieles mehr. Gesundheit, Heilung, Glück und Zufriedenheit und alle damit in Zusammenhang stehenden Themen faszinieren und begeistern die in Österreich lebende Unternehmerin und sind Teil ihrer persönlichen Reise. Weingrüll beschäftigt sich intensiv mit Kraftplätzen, die ihr dabei helfen, unterschiedliche Schwingungsfrequenzen zu entwickeln, zu verstärken und zu integrieren.

Magische Plätze mit Power: Kraftorte

Alles Schall und Rauch: US-Militär rüstet in Europa für einen Krieg auf

IRAK – SYRIEN – Ertrinken, Enthauptung durch Explosion, RPG Exekutionen, ISIS neue Techniken das Leben zunehmen – PressTV – 24.06.15 –

Avatar von mundderwahrheitmundderwahrheit

A screen grab from an ISIL video released on June 23, 2015, purportedly showing alleged spies being executed by drowning.

Ein Ausschnitt aus einem ISIS Video am 23. Juni 2015 veröffentlicht, wo angeblichen Spione durch Ertrinken exekutiert werden.

24.06.15 – IRAK – SYRIEN – Ertrinken,  Enthauptung durch Explosion, RPG Exekutionen, ISIS neue Techniken das Leben zunehmen –

– Die ISIS Takfiri Terroristen haben ein neues Propaganda-Video freigegeben, wo angeblich Gefangenen durch Ertrinken, explosive Enthauptung und RPG Feuer im Irak exekutiert werden.

– Am Dienstag die Takfiri Gruppe hat ein sieben und halb Minuten Video mit dem Titel „Wenn Sie zurückkehren, wir werden zurückkehren“veröffentlich und zeigt die Hinrichtung von 15 Gefangenen die Spionage in den nördlichen irakischen Provinz Ninive vorgeworfen wird.

– Das Material beginnt mit ISIS Militanten die menschliche Überreste aus einem Haufen Schutt herausziehen, dann zeigt wie die Gefangenen für Spionage gegen die Terrororganisation bekennen und endet mit Aufnahmen, die drei verschiedenen Exekution-Methoden zeigen.

– In der ersten Runde der Hinrichtungen, wird gezeigt, wie drei Gefangenen in einem Auto…

Ursprünglichen Post anzeigen 242 weitere Wörter

kurz-geklagt: Protest-Post

Logo der Konzernmarke Deutsche PostBild in Originalgröße anzeigen

Bildquellen: 1) http://www.dpdhl.com/     2)esther-confiserie.de

Die Verharmlosungspolitik der Post ist schon dreist. Da gibt es zum Poststreik im Internet eine Informationsseite, bei der wir nach Eingabe unserer Postleitzahl erfahren, dass es zu geringfügigen Ausfällen bei der Belieferung kommen kann. Aber man sei eifrig bemüht, in den folgenden Tagen solche Ausfälle zu korrigieren. Bei Konrad Kustos ist aber seit drei Wochen keine Postsendung eingetroffen, jedenfalls keine von der Deutschen Post. Deshalb ist es an der Zeit, hier einen Protest-Post zu verfassen. Noch dreister allerdings ist die Art und Weise, wie die Medien mit dem Thema umgehen: nämlich so gut wie gar nicht. Da wird aus jedem Edathy und jedem Wulff gleich eine wochenlange Kampagne gemacht, und diese Katastrophe für die Volkswirtschaft und auch viele betroffene Individuen ist höchstens die eine oder andere kleine Meldung oder eine Statementwiedergabe wert.

Was an so einem Poststreik für einzelne alles dranhängt, vermittelt ein ganz beliebig ausgewählter Thread bei Facebook, der in Rekordzeit größere Dimensionen annahm. Einige Auszüge: „Bei uns in Mittelfranken bleibt der Briefkasten seit zwei Wochen leer. Mein Sohn, der zur Zeit im Ausland ist, hat mir seine Studienbewerbung geschickt, damit ich sie mit den nötigen Kopien an die Uni weiterleite – sie kommt nicht an, und wie weiterleiten, wenn nichts befördert wird? Und eine Freundin, die Anfang Juli operiert werden soll, wartet auf die Unterlagen vom Krankenhaus.“ Oder: „Es gibt offensichtlich immer noch sehr viele Menschen, die ihr Geld per Verrechnungsscheck bekommen. Das sind eh schon die ohne Bankkonto, und bei denen geht es ganz schnell an die Substanz. Und das finde ich bedenklich.“ Oder: „Wenn ich etwa auf einen neuen Vertrag warten muss, der halt nur mit Originalunterschrift gilt, und sich wegen des Streiks dann eben die Vertragsunterzeichnung und damit die Vorschussüberweisung verschiebt, könnte es schon auch mal recht eng werden.“

Und auch kleinere Probleme werden in ihrer Masse zu einem großen: „Blöd ist, dass darunter auch Zeitschriften sind. Die sind, bis ich sie erhalte, ja veraltet.“ Manche nehmen es mit Galgenhumor: „Bei uns sind es auch schon mehr als zwei Wochen ohne Post. Super, dass meine EC-Karte und PIN dann vermutlich zusammen kommen. Irgendwann einmal.“ Oder: „Ich warte weiter, allerdings sind schon zwei Knöllchen angekommen.“ Oder: „Wenigstens Werbung bekomme ich noch.“
In der virtuellen Welt der Post ist dennoch alles im Prinzip in Ordnung; 80% der Sendungen werden angeblich ausgeliefert. In den Äußerungen aus dem zitierten Thread ist es eher genau umgekehrt. Die Eröffnerin des Threads kommentiert die Öffentlichkeitsarbeit der Post so: „Zu den 80% gehört unser Dorf definitiv nicht.“ Für die Medien, unsere vierte Gewalt, ist das kein Grund, nachzuhaken. Weder gibt es in relevanter Anzahl kritische Fragen an den Postvorstand oder die Politik noch die sonst so beliebten Betroffenheitsgeschichten. Für letztere muss weiter der ausgefallene Sommer herhalten.
Währenddessen fällt für 80 Millionen Deutsche weiter die Post aus. Trotzdem gibt es, zumindest bei Facebook, keinen Groll auf die Streikenden, sondern eher Sympathiebekundungen. „… angesichts der Tatsache, dass die Post Milliardengewinne erwirtschaftet, mit denen Aktionäre und Vorstände gepampert werden, und im Gegenzug bei den Zustellern das Gehalt gekürzt werden soll – denn darum geht der Streik – kann ich verstehen, dass die Zusteller auf die Straße gehen.“
Die Post-Potentaten scheinen die Sache aber dennoch auf dem Rücken der Betroffenen meditativ aussitzen zu wollen. Eine Schlichtung ist nicht in Sicht. Warum sollte man sich auch den Forderungen der Postzusteller beugen, wo es doch so viel gemeines Fußvolk gibt, das sich über einen Job freuen würde. Druck auf die Arbeitssituation und die soziale Lage der Beschäftigten ist doch geradezu das Gebot der Stunde für ein mühsam und mit ganz konkreten Absichten privatisiertes Unternehmen wie die Post.
Lesen wir dazu noch einmal in den Facebook-Thread: „Ich war schon vor der Privatisierung des Fernsehens sehr skeptisch und wurde noch viel skeptischer bei der ‚Privatisierung’ von Bahn und Post. Seither hatten wir ja Zeit genug zu lernen, was man so allgemein unter ‚Privatisierung’ versteht. Nämlich, dass zwar die Gewinne privatisiert werden, die Verluste aber nach wie vor die Solidargemeinschaft zu tragen hat. Komischerweise aber glauben manche Leute noch immer an den Weihnachtsmann und würden die restlichen Beamten gerne auch noch abschaffen. Einfach nur, weil sie denen das angebliche Faulenzertum nicht gönnen.“
Auch für Konrad Kustos ist die Post – so wie die Strom- oder Wasserversorgung – eine hoheitliche Aufgabe. Hier Kosten senken zu wollen und dafür Leistung und Sozialstandards zu kappen ist eine Strategie des Niedergangs. Nur dank des leider sehr geschrumpften Bestands an Beamten dürfte jetzt noch die 20-prozentige Restleistung aufrechterhalten werden können. Vielleicht werden in Zukunft weniger Witze über faule Beamte gerissen – das wäre schon mal ein gutes Ergebnis des Streiks.

1 Kommentar:

  1. Da bin ich dabei – wem gehoert denn die Deutsche Post (der Deutschen Bank) und DHL?
    Den Anteils-Eignern, oder Aktien-Besitzern, somit vornehmlich den Wohlhabenden.

    Und wem gehoeren die Medien-Unternehmen – einigen sehr wenigen sehr sehr Wohlhabenden.

    Was wurde/wird als Milchkuh, aeh Wachstumsbranche, der kommenden Jahre/Jahrzehnte ausgelobt – die Logisitk – schon so schnell zum Thema zurueck…

    Wer wird denn dann wohl mit Sicherheit seine Knete in Logistik investiert haben, wenn’s vorher mit den Medien schon so schoen mit Quasi-Fast-Monopol geklappt hat – rischtisch die selbe Bande…

    Wem nuetzt’s – die moeglichst niedrig bleibenden Loehne den Aktionaeren.
    Die halten’s auch mal ohne Post weiterhin sorgenfrei aus; ist ja nicht so dass deren Arbeitsvieh, Nachwuchs oder vielleicht gar sie selbst auch mal Zug fahren muessten und sich da einen ausgeschlafenen gut gelaunten Chauffeur aeh Lokfuehrer oder zumindest eine zeitnahe Beendigung der Unruhe/des Streiks wuenschen wuerden.
    Noe, die meisten Tageszeitungen werden Postfrei lokal verteilt, die wenigen ueberregionalen zu den Kiosken anscheinend weiterhin befoerdert – und so ein richtiger Abbonent kauft se sich halt am Kiosk nochmal – soll ich jetzt schon winwin schreiben?

    Im Gegensatz zu den paar Zugfuehren macht bei der Armada der Brief- & Paket-Zusteller so ein Vertrag mit 50 Cent oder 1 Euro mehr oder weniger in der Stunde mal eine komplett andere Summe bzw. Zahl aus.
    Wie wunderschoen muss es sich anfuehlen wenn alle „Niedrig-Lohn-ZAHLER“ keine Angst mehr haben muessen dass ihre Knechte jederzeit bei einem fair agierenden Riesen-Unternehmen anheuern koennten, weil die Bedingungen dort inziwschen noch mieser sind . . . ?!

    Jetzt darf ich WinWinWin schreiben – weil der Verhandlungs-Ausgang wird meiner Ansicht nach einen derartig grossen Einfluss auf das Gesamt-Stundenlohn-Niveau haben, dass ich garnicht mutmassen mag, ob’s jetzt ein Ergebniss der Mindestlohn-Nummer oder nur einen weiteren Keulenschlag auf’s Arbeiter-Lager darstellt.

    Soweit scheint „das Volk“ die Lage und die Naehe der Einschlaege bei diesem Streik schon zu ahnen. Natuerlich meckert und jammert jeder – wer bestellt schon aktuell besonders viel online. Aber wen jucken Privat-Sendungen, wen jucken kleine Online-Shops oder mittelstaendische Unternhehmer, wen juckt ein unabdinglicher volkswirtschaftlicher Schaden – Niemand,
    zumindest niemand aus der „Old Big Money“-Fraktion.

    Und die duerfte sich wohl weiterhin sorgen, dass irgendwann mal alle aufstehen, und deshalb verkneifen se sich diesmal wohl auch eine allzu parteigreifende Medien-Propaganda, bei der vorher nie so ganz genau klar ist, ob sich’s Volk nicht doch mit den Postlern solidarisiert und ebenfalls mal einfach alles stehen und fallen laesst?
    Mal ehrlich – es ist schon lange ueberfaellig!
    (und dann jucken uns nicht zugestellte Briefe halt mal auch nicht mehr X )

http://chaosmitsystem.blogspot.de/

Unglaublich – Abhörchip in Handy Akku

(Admin: Bitte diese Schlagzeile hinterfragen. Dazu gibt es einige gegenteilige Kommentar siehe unten).

Von: wellblechindianer

Einige Kommentare von youtube:

Was ist den das für ein Unsinn ? Das Handy an und für sich ist die Wanze die ihr alle so schön brav freiwillig herum trägt !  Na, hat`s geklickt ?

Tatjana Schulz Auf Google+ geteilt · vor 1 Tag
Wer bis heute nicht glaubt, dass er mit dem handy jederzeit abgehört werden kann, sollte es endlich mal selber prüfen, zB. beim Samsung. Nun wird auch klar, warum Samsung ein Gerät gebaut hat, wo das Akku nicht mehr zu wechseln geht, bzw. selbstständigen.

 

Gericht bewertet Massenüberwachung des GCHQ als illegal

  • Die Gegner großangelegter Spähaktionen der Geheimdienste haben vor einem britischen Gericht einen Sieg erzielt. Es bewertet die Überwachung von Bürgern im Rahmen der NSA-Programme als Menschenrechtsverstoß.
  • Das Gerichtsverfahren war von mehreren Bürgerrechtsgruppen angestrengt worden, die die NSA-Abhörprogramme Upstream und Prism für illegal halten.
  • Es ist das erste Mal in der Geschichte des Spezialgerichts, dass ein Fehlverhalten der Geheimdienste anerkannt wurde.

GCHQ-Massenüberwachung war illegal

Ein Gericht in Großbritannien hat entschieden, dass die Massenüberwachung des Internets durch den Geheimdienst GCHQ unrechtmäßig war. Dies meldet der britische Guardian. Das Investigatory Powers Tribunal (IPT), das das Urteil sprach, ist ein Spezialgericht für Klagen gegen britische Nachrichtendienste, es ist für die britischen Dienste GCHQ, MI5 und MI6 zuständig. Das Gericht ist damit zum ersten Mal dem Antrag der Gegner gefolgt.

Das GCHQ hat systematisch Datenkabel angezapft und auch Informationen vom US-Nachrichtendienst NSA bezogen. Damit habe der britische Nachrichtendienst bis Dezember 2014 Menschenrechte verletzt. Seit Dezember werde aber nicht mehr gegen die Regelungen verstoßen.

GCHQ-Massenüberwachung war illegal

Ein Gericht in Großbritannien hat entschieden, dass die Massenüberwachung des Internets durch den Geheimdienst GCHQ unrechtmäßig war. Dies meldet der britische Guardian. Das Investigatory Powers Tribunal (IPT), das das Urteil sprach, ist ein Spezialgericht für Klagen gegen britische Nachrichtendienste, es ist für die britischen Dienste GCHQ, MI5 und MI6 zuständig. Das Gericht ist damit zum ersten Mal dem Antrag der Gegner gefolgt.

Das GCHQ hat systematisch Datenkabel angezapft und auch Informationen vom US-Nachrichtendienst NSA bezogen. Damit habe der britische Nachrichtendienst bis Dezember 2014 Menschenrechte verletzt. Seit Dezember werde aber nicht mehr gegen die Regelungen verstoßen.

Das Gerichtsverfahren war von mehreren Bürgerrechtsgruppen angestrengt worden, die die NSA-Abhörprogramme Upstream und Prism für illegal halten. Das Urteil baut auf einer früheren gerichtlichen Entscheidung des Spezialgerichts vom Dezember auf. Damals wurde beschlossen, dass die laufende rechtliche Regelung in Großbritannien zur Massenüberwachung des Internets durch Geheimdienste die Menschenrechte nicht verletze.

Es ist das erste Mal in der Geschichte des im Jahr 2000etablierten Tribunals, dass ein Fehlverhalten der Geheimdienste anerkannt und einer Beschwerde stattgegeben werden. Eine direkte Rechtsfolge entsteht daraus zunächst nicht.

Von der Existenz dieser Programme erfuhr die Öffentlichkeitdurch Ex-NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden. Demnach hat Prism vollen Zugriff auf Server von Unternehmen wie Apple, Google und Facebook. Geheimdienstmitarbeiter könnten private Inhalte einfach abfangen.

Reaktionen auf das Urteil

Eric King, stellvertretender Direktor der Menschenrechtsorganisation Privacy International, sagte: „Geheimdienste wie GCHQ und NSA haben viel zu lange so gehandelt, als stünden sie über dem Gesetz. Die heutige Entscheidung bestätigt der Öffentlichkeit, was viele schon die ganze Zeit gesagt haben – in den vergangenen zehn Jahren waren GCHQ und die NSA an einem illegalen Massenüberwachungsprogramm beteiligt, von dem Millionen Menschen auf der ganzen Welt betroffen waren.“

Weiter sagte er: „Die Welt schuldet Edward Snowden viel, und die heutige Entscheidung ist eine Bestätigung für seine Handlungen.“ Er hoffe, dass das Europäische Gerichtshof zu Gunsten der Privatsphäre entscheidet statt ungehinderter staatlicher Macht.

Ein GCHQ-Sprecher versuchte, die Auswirkungen des Urteils kleinzureden. Der Informationsaustausch und die Schutzmaßnahmen seien immer angemessen gewesen. Es gehe nur darum, wie viele Einzelheiten darüber veröffentlicht werden müssten.

http://www.sueddeutsche.de/

Top Secret: Die Lizenz zum Täuschen

 

Bildquelle: kachina2012.wordpress.com

Markus Kompa 23.06.2015

Schwarze Propaganda im Geheimdienst ihrer Majestät

Durch die Snowden-Dokumente wurde die Existenz der Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG) bekannt, die für diverse britische Geheimdienste die digitale Schmutzarbeit besorgt. Wie die Enthüllungsplattform The Intercept berichtet, handelt es sich um eine Einheit des GCHQ, die für Scotland Yard, den Inlandsgeheimdienst MI5, die Entsprechung zum Bundeskriminalamt SOCA, den Grenzschutz, das Finanzamt und die zur Ausspionierung von Bürgerrechts- und Umweltgruppen gegründete private National Public Order and Intelligence Unit (NPOIU) arbeitet.

Die Methoden, welche in einem von 2011 stammenden internen Report über die digitalen Geheimagenten aufgeführt werden, lassen es an „feiner englischer Art“ vermissen:

  • Hochladen von „überzeugenden“ YouTube-Videos, um zu diskreditieren und zu zersetzen
  • Inszenieren und Etablieren von Facebook-Gruppen, Foren, Blogs und Twitter-Accounts, um die Diskussion zu manipulieren
  • Störfunk durch Spoof-E-Mails und Instant Messages
  • Manipulieren tatsächlicher Nachrichten zwischen Zielpersonen
  • Hacken von Websites, um deren Berteiber in Misskredit zu bringen
  • Sabotage von Telefon- und Computerdiensten
  • Hosting von gegnerischen Diensten, um diese Auszuspionieren und zu kontrollieren
  • Kontaktieren von Hostern, um diese zur Zensur gegenüber unerwünschten Inhalten zu bewegen

Um diese Ziele zu erreichen, bedient sich JTRIG diverser sozialpsychologischer Methoden. The Intercept publiziert hierzu mit „Top Secret“ klassifizierte Dokumente. Zu den als legitim eingestuften Zielorganisationen des JTRIG gehören die Egyptian Initiative for Personal Rights und das South African non-profit Legal Resources Centre. Die Zersetzungsarbeit gegen südafrikanische Anwälte weckt Erinnerungen an die fragwürdige britische Unterstützung des südafrikanischen Geheimdienstes gegen den Rechtsanwalt Nelson Mandela, den noch Margaret Thatcher als Terrorist eingestuft hatte.

Die angewandten Taktiken erinnern an COINTELPRO und MOCKINGBIRD, mit welchen der US-Geheimdienst vor einem halben Jahrhundert Bürgerrechtsgruppen etwa an nordamerikanischen Universitäten zu zersetzen pflegte. Das JTRIG ist offenbar nichts weniger als die digitale Variante der Schwarzen Propaganda, um die öffentliche Meinung subversiv zu beeinflussen, wie es der australisch-britische Desinformationssepzialist Sefton Delmer virtuos beherrschte. Mit dieser Enthüllung wurde eine weitere Verschwörungstheorie zur Gewissheit.

http://www.heise.de/tp/news/Top-Secret-Die-Lizenz-zum-Taeuschen-2722418.html

PFÄNDUNGSSICHERES KONTO (P-KONTO)

Neue Rechte für Schuldner: Das Pfändungsschutzkonto Konto.

Nach der Umsetzung des „Gesetzes zur Reform des Kontopfändungsschutzes“ ist es Verbrauchern ab dem 1 Juli 2010 möglich ein sogenanntes Pfändungssicheres Konto bzw. ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) mit ihrer Bank oder Sparkasse zu vereinbaren. Die entsprechenden gesetzlichen Neu-Regelungen hierfür finden im § 850k der Zivilprozessordnung (ZPO) widerhall.

Gerade Bezieher von Arbeitslosengeld II Leistungen geraten aufgrund der eigenen finanziellen Situation schnell in die Lage sich stark zu verschulden, weil die Einnahmenseite durch Erwerbslosigkeit weg gebrochen ist. Der Gesetzgeber hat nun ein deutliches Signal zum Schutze der Schuldner gesetzt. Denn bislang war es so, dass ein Gläubiger immer die grundsätzliche Wahl hat, was gepfändet werden soll. So kam neben der Pfändung von Gegenständen auch die Pfändung von Einkommen, Sozialleistungen und Guthaben auf dem Konto in Betracht. Ein P-Konto können alle beantragen, unabhängig ob sie Schuldner sind oder nicht.

Wie kann man ein Pfändungssicheres Konto erhalten

Ein Pfändungssicheres Konto ist im eigentlichen Sinne kein neues Girokonto sondern eine Umwandlung des schon bestehenden. Bankkunden können ab dem ersten Juli 2010 mit ihrer Bank oder Sparkasse ein P-Konto vereinbaren. Es ändert sich dadurch nichtdie bestehende Bankverbindung (also Kontonummer, Bankleitzahl). Das Girokonto wird dann allenfalls als Pfändungsschutzkonto geführt. Auf Kontoauszügen oder auf der Bankkarte wird sich kein Vermerk finden lassen, dass es sich um ein „P-Konto“ handelt.

Für die Beantragung eines Pfändungsschutzkontos gehen Sie am Besten direkt zu ihrer Bank bei der Sie schon ein Girokonto haben und verlangen eine Umwandlung des Kontos in ein Pfandschutzkonto. Die Banken müssen ab dem 1.7.2010 auf Wunsch das Konto umwandeln, da Bankkunden darauf einen Rechtsanspruch haben (§ 850k VII ZPO). Alternativ können Sie auch einen Brief an die Bank aufsetzen und eine Umwandlung in ein Pfändungssicheres Konto verlangen. Im Anschluss sollten Sie sich die Umwandlung durch die Bank schriftlich bestätigen lassen. Es ist davon auszugehen, dass demnächst Banken auch entsprechende Anträge bereit halten werden. Die Umstellung des Kontos sollte nicht länger als vier Arbeitstage dauern und kann rückwirkend auf den laufenden Kalendermonat beantragt werden.

Wichtig: Immer wieder nutzen Betrüger die Unwissenheit der Verbraucher aus. So kann man in vielen Werbeanzeigen lesen, dass Ihnen bei der Einrichtung und Suche eines Pfändungssicheren Kontos gegen eine Gebühr geholfen wird. Darauf sollten Sie auch keinen Fall einlassen, sondern zu ihrer Bank gehen, bei der Sie bereits ein Konto haben.

Welche Vorteile hat ein Pfändungssicheres Konto?

Wie bereits erwähnt ist das P-Konto weiterhin ein voll funktionsfähiges Girokonto. Hat man ein P-Konto mit der Bank vereinbart, so besteht automatisch ein Pfändungsfreibetrag nach § 850c Zivilprozessordnung (ZPO) von derzeit 1028,89 im Monat. Gesetzlich verankert ist, dass der Pfändungsschutz automatisch besteht und nicht erst vor Gericht erkämpft werden muss. Zudem muss die Bank unabhängig vom Zeitpunkt der Pfändung einen Freibetrag von 985,15 Euro berücksichtigen. Wenn der Schuldner Unterhaltspflichtig ist und nachweisen kann, dass er eine Unterhaltspflicht nicht einhalten kann, kann der Pfändungssichere Betrag auf maximal 1200 Euro angehoben werden. Nachweise können Bescheinigungen beispielsweise von einer Schuldnerberatungsstelle, der Familienkasse oder eines Sozialleistungsbehörde erbracht werden. Über welche Art von Einkünften man verfügt, ist in der Neuregelung unrelevant. Bislang waren Sozialleistungen sind nach § 55 Sozialgesetzbuch (SGB) I nach Eingang des Geldes 7 Tage (also auch das ALG II) lang „geschützt“. Dies bedeutete: Innerhalb dieser Frist musste die Bank die Sozialleistungen in voller Höhe auszahlen. Nun kann das Geld über das P-Konto geschützt werden.

Was gilt zu beachten?

Jeder der ein P-Konto führt, darf auch nur ein Pfändungssicheres Konto haben. Führt man dennoch mehrere P-Konten, so können die Gläubiger vor Gericht beantragen, dass nur ein Girokonto als Pfändungsschutzkonto geführt werden kann. Ferner erhält die Schufa eine Auskunft darüber, dass man ein P-Konto führt. Dabei wird geprüft, ob der Bankkunde bereits über ein Pfändungssicheres Konto verfügt.

Wie viel kostet ein P-Konto

Die Preise der Kreditwirtschaft kann die Bundesregierung nicht vorschreiben. Es spricht vieles dafür, dass P-Konten zu den allgemein üblichen Kontoführungspreisen angeboten werden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Kreditwirtschaft ihren Beitrag dazu leisten wird, den Zugang ihrer Kunden zu P-Konten nicht zu erschweren, zumal sie von den erheblichen Verbesserungen bei der Abwicklung von Pfändungen profitiert.

Was ist, wenn man kein Konto mehr hat?
Vielen Schuldnern wurde bei Eingang einer Kontopfändung das Girokonto gekündigt. Obwohl es die ZKA-Empfehlung (Girokonto für Jedermann vom Juni 1995) und somit eine Selbstverpflichtungserklärung der Banken existiert, verweigern viele Banken ihren Kunden die Eröffnung eines Girokontos. Leider kann man sich dagegen rechtlich nicht zur Wehr setzen. Die Banken haben jedoch sogenannte Ombudsverfahren eingerichtet, bei denen man sich beschweren kann. Fragen Sie also ihre (ehemalige) Bank nach dem zuständigen Ombudsmann und kündigen Sie ein Beschwerdeverfahren an. In vielen Fällen hat eine Ankündigung einer Beschwerde schon ausgereicht und die Bank hat ein Girokonto eröffnet. Kommt die Bank dennoch dem Gesuch nicht nach, setzen Sie eine Beschwerde auf und informieren Sie die Schuldnerberatungsstelle darüber. (Stand Mai 2010)

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