29. Juni 2015, verfasst von Bürgender
Esam Yousif von Interpal hat einen Brief an UN-Chef Ban Ki-moon gesandt, um auf die „katastrophale“ Entwicklung im Gazastreifen durch Israels lähmende Blockaden hinzuweisen.

Vereinte Nationen, private Fotografie
Esam Yousif von Interpal und ehemaliger Leiter der Union of Good, sandte einen Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon. Er warnte vor einer humanitären Krise in Palästina durch Israels lähmende Blockade der Küstenenklave, in erster Linie im Gazastreifen.
In seinem Brief forderte Yousif die Vereinten Nationen dazu auf, Druck auf Israels Regierung auszuüben, damit diese die Belagerung beendet, die Grenzen öffnet und den Handel wieder freigibt. Er wies darauf hin, dass sich die Bedingungen in Gaza „entsetzlich“ entwickelten und berief sich dabei auf lokale und internationale Statistiken. Hohe Armutsraten und eine Arbeitslosigkeit von über 50 Prozent zeigten, dass mindestens eine Million Menschen im Gazastreifen auf Hilfsmittel angewiesen seien.
Er fügte hinzu, dass Israel das palästinensische Volk seiner politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte beraube und der Wahl zwischen Krieg und Frieden, Sicherheit und Stabilität ausgeliefert sei.
Yousif betonte das Recht auf eine Verbindungsroute zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland, als auch auf eine Wasserstraße, über die sich Palästina mit der Außenwelt verbinden können soll.
Hinsichtlich des Hilfskonvois Freedom Flotilla III bat Yousif um Schutz der Flotte, welche friedliche und humanitäre Absichten verfolge mit mit dem Ziel der Unterstützung von zwei Millionen Menschenleben in der verarmten Enklave.
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