Die Märkte feiern heute NICHT das Ende des Griechen-Dramas, sondern die künftige Haftung ALLER Spareinlagen

Von: http://www.goldseiten.de/

22.06.2015  |  Rohstoffraketen
Vergessen Sie alles, was Sie heute über den scharfen DAX-Anstieg als Begründung lesen! Es sind nicht die lächerlichen Maßnahmen, welche die Regierung Tsipras in Brüsel vorlegt und die für Begeisterung sorgen.

Es sind vielmehr die am Wochenende geschmiedeten Pläne zur Einführung einer gemeinsamen Einlagensicherung für die Eurozone und die Vollendung der Bankenunion! Diese wurden gestern – quasi im Windschatten des Griechen-Dramas – durch die 5 EU-Institutionen heimlich, still und leise auf den Weg gebracht wurde!

Deutsche Sparer sollten wissen, dass ihre Guthaben künftig endgültig ins Rennen zur Eurorettung geschickt werden. Aktienbeteiligungen sind dagegen natürlich EIN Ausweg. Deshalb steigen DAX und Co!

Aber garantiert nicht wegen nutzloser Vorschläge aus Griechenland! Wie die Bankguthaben geopfert werden, ist noch unklar. Dazu soll ein mehrstufiges Modell eingeführt werden, das „umgehend angepackt“ und bis 2025 vollendet werden soll.

In einem ersten Schritt bis Sommer 2017 sollen „durch verschiedene Maßnahmen“ die Wettbewerbsfähigkeit in den Euro-Staaten gestärkt und die Wirtschaftspolitik enger koordiniert werden.

Für uns heißt das übersetzt: Die Eurozone soll in Gesamthaftung bei Bankenpleiten überführt werden. Wenn also Griechische Banken Pleite gehen, dann sollen künftig auch Deutsche Sparguthaben herangezogen werden können!

Dies würde auch erklären, warum die Aktienmärkte heute explodieren. Unverzinstes Geld auf dem Konto, welches im Ernstfall weg ist (die 100.000 Euro „Garantie“ dürfte auch in Frage gestellt werden), ist die denkbar schlechtestes Anlageform in einem solchen Szenario!

Wir zitieren aus der Handelszeitung:

Zur Vollendung der Bankenunion wird dabei auch die Schaffung einer einheitlichen Einlagensicherung vorgeschlagen. Der Vorsitzende der Eurogruppe soll zudem mehr Kompetenzen erhalten. … Der Bericht von Jean-Claude Juncker, Donald Tusk, Mario Draghi, Martin Schulz und Jeroen Dijsselbloem soll mit den Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel am Donnerstag beraten werden.“ …

Quelle: www.handelszeitung.ch

© Redaktion von sicheres-vermoegen.de / rohstoffraketen.de

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