Obama und Varoufakis einig, Europa zahlt die Zeche

Barack Hussein Obama Jannis Yanis Varoufakis amused vergnuegt ein Prosit auf den Euro USA Griechenland muss im euroraum bleibenBig Wonderland: Die Vereinigten Staaten von Amerika und Griechenland haben derzeit mal wieder ein großes Maß an freudiger Übereinstimmung. Das war beileibe nicht immer so und schon gar nicht während der Zypernkrise, die sich allerdings im vergangenen Jahrtausend zutrug. Aber wenn es, so wie jetzt, mal wieder um richtig viel Geld geht, dann ist die Einigkeit zwischen den beiden Nationen eher obligatorisch, vorausgesetzt, es handelt sich weder um das Geld der Griechen, noch um das der Amerikaner. Dieser glückliche Umstand ist derzeit, trotz des heiklen Themas gegeben, weshalb wir auch so entspannte Gesichter bei den Beiden erblicken können.

Betrachten wir die Situation doch mal ein wenig distanzierter, wobei man die Sichtweise Griechenlands getrost vernachlässigen kann, denn sie sind selbst in dieser Konstellation nur wieder Mittel zum Zweck. Sicher hört das kaum ein Grieche gerne, aber solange die Kohle rüberkommt ist auch das den Griechen völlig egal, wenigstens denen, die vom Geldsegen etwas abbekommen. Jene, die da aktuell und künftig verhungern, die haben sowieso kein Mitspracherecht in dieser Liga.

GREXIT um keinen Preis der Welt …

Grexit Griechenland Euro Europa Austritt Banker Politiker Ausweg Betrug Diktatur Ausweg Ausstieg Flucht 2Beginnen wir mit der globalen Einigkeit zum Thema, die  nicht nur von Yanis Varoufakis und Obama zur Schau gestellt wird. Auch innerhalb der EU gibt es keine Abweichler. Von Junckers EU-Kommission bis zur EZB ist Euro-Party angesagt. Egal wie viele Milliarden Euro der Steuerzahler noch solidarisch für den Orkus erwirtschaften darf, man lässt die Griechen mit Begeisterung hängen … nur eben nicht die Inhaber griechischer Schuldverschreibungen (die immer fälschlich als Griechen bezeichnet werden). Es gilt als „die“ soziale Aufgabe dieses Jahrhunderts, Banken und Staatsanleihe-Gläubiger vor größeren Verlusten zu bewahren. Letzteres schließt ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone kategorisch aus.

Europa zahlt die Zeche gerne …

Damit haben wir das zentrale Thema punktgenau erwischt. „Die Solidarität” mit den Griechen, die korrekt wahrgenommen, nur die Solidarität mit den finanzierenden Banken ist. Bei allen Volksbefragungen in Europa (die niemals stattgefunden haben), kommt nun eindeutig heraus, dass alle Europäer unbedingt ihren finanziellen Beitrag zu dieser Rettungsaktion leisten wollen, sodass kein Land aus dem Euro ausscheiden muss. Dafür ist nahezu jeder EU-Bürger bereit sein letztes Hemd zu opfern und genau darauf möchte man seitens der Banken und Hochfinanz auch hinaus. Der Euro ist also nichts weiter als das gigantischste Umverteilungsinstrument welches dieser Kontinent jemals gesehen hat. Gegen das anstehende Verelendungspotential sind sogar die gewesenen Kriege noch die reinste Kinderbelustigung.

Amerika gewinnt immer …

Gerade aus Sicht Amerikas ist die innereuropäische Solidarität in der Währungsfrage von essentieller Bedeutung! Deshalb auch die fortwährende Ermunterung von dort aus, in Europa nur nicht bei der Umverteilung unter dem Einheits-Euro nachzulassen. Sollte Europa in dieser Frage schwach werden und den Euro verrecken lassen, wäre dies eine eindeutige Gefährdung amerikanischer Interessen. Schließlich könnten wieder Währungen auferstehen, die um einiges solider sind als der inzwischen ziemlich windige bis wertlose US-Dollar.

Noch direkter formuliert geht es um die Niederhaltung der allseits bekannten „Deutschen Gefahr”, ein Szenario welches besonders den Alliierten arg zu schaffen machte und zur Schaffung des Euro führte. Beim Untergang der Euro-Tanic könnte Deutschland wie ein stramm aufgeblasener Ball einfach durch Aufschwimmen dem Untergang entrinnen. Nur im gestrengen Verbund mit der Euro-Tanic ist gewährleistet, dass Deutschland im Unglücksfall auch tatsächlich bis auf den Meeresgrund hinabsinkt und eben nicht, wie vielfach befürchtet, schnell wieder obenauf schwimmt.

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Griechenland kann weiter Party feiern

FeindBIld Bild Feind Medien Zensur Propganda Schmierblatt Herze Vierte Gewalt Pressefreiheit Pressbefreit qpressZuletzt die freudige Botschaft für Griechenland, nein, doch besser für die Gläubiger Griechenlands, denn die griechischen (wie auch mehrheitlich die Deutschen) Menschen haben ja gar nichts von dieser riesigen Geld- und Aufschwungsparty auf der Euro-Tanic. Dieser Umstand ist deshalb wenig bekannt, weil gerade Medien wie BLÖDversuchen ein Bild vom kleinen, prassenden Griechen zu verbreiten, der gerade dabei ist den Euro zu verheizen. Warum sollten sie auch schreiben, dass es dieselben Kapitaleigner sind, denen auch die BILD gehört und die gerade still und leise auf dem Weg sind Griechenland endgültig zu verheizen. Für den Deutschen reicht es aus wenn er als Feindbild den „Griechen” serviert bekommt. Der Rest wird irgendwann ziemlich leblose Geschichte sein.

Wir stellen fest, es gibt genügend valide Interessen Griechenland im Euro gefangen zu halten, wir müssen nur noch lernen, diese Argumente auch als unsere Interessen wahrzunehmen. Solange die Gehälter von Obama und Varoufakis noch gesichert sind, werden wir ihr freudiges Lachen nicht missen müssen. Bereits bei Errichtung der Euro-Zone war klar, dass die Volkswirtschaften nie in der Weise kompatibel sein würden, dass eine Währung (der Euro) funktionieren könnte. Für die Umverteilung von unten nach oben, auf vergrößerter EU-Ebene hingegen, gibt es kein besseres Werkzeug.

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