Evangelische Kirche macht Werbung für Burka

(Admin: Sie graben sich selbst das Wasser ab).

burkageigerin

Die Evangelische Kirche im Rheinland widmet ihre Frühjahrsausstellung 2015 im Haus der Begegnung, dem gemeinsamen Sitz von Akademie und Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI) auf dem Heiderhof in Bad Godesberg, in diesem Jahr dem multikulturellen und multireligiösen Bonner Künstler Peter Tutzauer, der mit seiner Werkschau „interkulturelle und interreligiöse Dimensionen erschließen“ und „ein Zeichen gegen Intoleranz und religiösen Fanatismus“ setzen möchte.

(Von Verena B., Bonn)

Da heutzutage jedermann interkulturell und interreligiös sein und jede Menge Zeichen setzen will, war die Vernissage am 28. Mai gut besucht. Ein wandhohes Transparent weist bereits im Außenbereich der Begegnungsstätte auf die Ausstellung hin. Darauf ist eine Buddha-Statue zu sehen, die wie auf eine startende Rakete montiert erscheint. Unter der Montage steht auf Deutsch, Englisch und Arabisch: „Alle Götter sind gleich.”

Gleich im Eingangsbereich werden die Besucher von einem 100 cm. x 150 cm. großen Ölgemälde geschockt, das einen Geige spielenden Menschen in himmelblauer Burka zeigt. Angeblich soll es sich um eine Frau handeln. Dahinter verbirgt sich ein „Appell für Toleranz“ – für die frauenverachtende Ideologie des Islams?

Für Tutzauer ist religiöse Intoleranz seit jeher eine „Geisel der Menschheit“. Nachdem er sich offenbar intensiv mit allen Religionen auseinandergesetzt hat, kam er zu dem Ergebnis, dass alle Götter gleich sind. Es müsste also Friede auf Erden herrschen. Warum das nicht so ist, erklärte Herr Tutzauer leider nicht. Die Ausstellung sei hochpolitisch und auch provozierend, sagte der Direktor des PTI, Professor Dr. Gotthard Fermor, in seiner Eigenschaft als religiöser Volkserzieher.

Die Bilder zeigten nicht die sonst übliche Länderfolklore, sondern bezögen sich vielmehr auf interkulturelle und interreligiöse Dimensionen. Zu dem Burka-Ölbild hätten den Künstler unlängst die Parolen der sogenannten Scharia-Polizei in deutschen Städten inspiriert, die islamischen Frauen die Freude an Musik und das Musizieren verbietet, erklärte Fermor. Die Ausstellung solle zur Diskussion über Religion anregen. Dass Leute, die kritisch über den Islam diskutieren wollen, aus den sogenannten „Dialogveranstaltungen“ rausfliegen, beziehungsweise mit Hilfe der Polizei entfernt werden, sagte er nicht.

Die drei monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam sollen nachdenken. „Wenn im Namen von Göttern 100.000-fach der Tod in die Welt gebracht wird, wie es aktuell passiert, dann ist es an der Zeit, den Blick mehr auf den Menschen als Träger des Göttlichen zu werfen”, erklärte der PTI-Direktor. Was das heißen soll, erschließt sich mir einfachem Bürger nicht.

Erstaunlich ist, dass es im ansonsten sehr toleranten Frankreich bereits ein Burka-Verbot gibt. Auch die niederländische Regierung will Burkas und ähnliche islamische Kleidung im staatlichen Bereich verbieten. An Schulen, in staatlichen Gebäuden, im öffentlichen Verkehr und in Krankenhäusern solle keine gesichtsbedeckende Kleidung mehr getragen werden dürfen, entschied die Regierung am Freitag in Den Haag. Es heißt, dass Burkas von fundamentalistischen Musliminnen getragen werden. Bei einem Verstoß soll eine Geldstrafe von 400 Euro drohen. Was sagt Herr Tutzauer nun dazu? Davon weiß er wahrscheinlich nichts, weil er nicht PI liest.

Das Burka-Bild gibt es in Form einer Kunstpostkarte umsonst am Empfang. Man kann sie als Lesezeichen ins Gebetbuch legen oder übers Bett hängen. Das passt, da wir laut Herrn Tutzauer ja alle ein- und denselben Gott haben, denn wie sagt er doch so schön:

Alle Götter sind gleich.
Alle Götter sind menschlich.
Alle Menschen sind göttlich.

Wenn auch Allah Herrn Tutzauers Gott ist, dann wird er sich im geplanten Kalifat Deutschland ja wohlfühlen. Mein Gott ist Allah jedenfalls nicht, aber ich bin ja auch nicht göttlich. Herr Tutzauer hat übrigens auch ein Bild gemalt, auf dem eine halbnackte Frau im Bikini auf einem Kamel durchs Bild reitet. Das ist politisch nicht korrekt, sofern es sich um ein muslimisches Kamel handelt, zeigt aber, dass der Künstler wenigstens Humor hat! Vielleicht malt er demnächst ja auch einmal eine Burka-Dame, die Flöte spielt oder Trompete bläst!

Die Begegnungsstätte ist übrigens ein durch und durch künstlerischer Ort, wie auch die liebevolle Ummantelung der Versorgungsrohre zeigt …

http://www.pi-news.net/

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