Saudi-Arabien möchte pakistanische Atomwaffen kaufen

18. Mai 2015, verfasst von Bürgender

Pakistan wird Atomwaffen an Saudi-Arabien liefern, glauben US-Offizielle und ein ehemaliger britischer Außenminister. Saudi-Arabien rüstet massiv auf, allein im vergangenen Jahr stiegen die Waffen-Importe um über 50%.

Saudi-Arabien plant den Kauf pakistanischer Atomwaffen, sagten US-amerikanische und britische Offizielle laut Medienberichten. “Es wurde die strategische Entscheidung getroffen, eine langjährige Vereinbarung zwischen den Pakistanis und dem Hause Saud jetzt weiter voranzutreiben”, zitierte die britische Zeitung Sunday Times einen Beamten aus dem US-Verteidigungsministerium.

Ein Mitarbeiter aus dem US-Geheimdienst CIA, der ebenfalls nicht namentlich genannt wurde, sagte, dass man aktuell versuche herauszufinden, ob Islamabad bereits Nukleartechnologie oder Waffen geliefert habe. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Saudi-Arabien das Nuklearprogramm Pakistans mittels Milliarden Dollars und Öl-Subventionen erheblich mitfinanziert.

“Angesichts ihrer engen Beziehungen und den guten militärischen Verbindungen gehen wir schon lange davon aus, dass Saudi-Arabien sofort von Pakistan mit Atomsprengköpfen versorgt werden würde, falls sie danach verlangten, ob aus moralischen oder anderen Gründen”, sagte der ehemalige britische Außenminister Lord David Owen.

Nun besteht die Angst vor einem nuklearen Wettrüsten, zu dem sich auch andere Staaten wie die Türkei oder Ägypten genötigt fühlen könnten. Saudi-Arabien ist der weltweit größte Waffen-Importeur. Allein im vergangenen Jahr stiegen Importe um 54 Prozent.

.http://www.gegenfrage.com/

China trifft Vorbereitungen zum Sturz des Dollars

18. Mai 2015

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China hortet Gold und kann mit Hilfe seiner Goldreserven den US-Dollar stürzen, schreibt die Taiwaner Zeitung „Want China Times“ mit Hinweis auf Duowei News, eine von Auslandschinesen betriebene Nachrichtenseite.

China sei imstande, mit 30.000 Tonnen Gold die instabile amerikanische Währung zu Fall zu bringen, behauptet der Finanzmarktexperte Jin Zihou.

Wenn China die Vereinigten Staaten auf den globalen Handels- und Finanzmärkten wirklich herausfordern wollte, dann müsse das über eine signifikante Menge an Gold geschehen, so der Analyst. Dies könne geschehen, wenn Peking einen gewichtigen Teil seiner Dollar-Reserven in Gold tauscht.

Einer der Schritte auf diesem Weg werde eine Beteiligung der chinesischen Währung Yuan am Währungskorb sein, der sich derzeit aus US-Dollar, Euro, Yen und britischem Pfund zusammensetzt.

China bereitet sich ganz unverkennbar auf eine Dollar-Abwertung vor und hortet Gold, so Duowei News. Peking bilde dabei keine Ausnahme. Als Beispiel wird Russland angeführt, das seine Gold-Bestände seit 2005 verdoppelt hat. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) weitete seine Goldreserven auf 2,8 Tonnen aus.

30.000 Tonnen Gold würden einen mächtigen Schutz für Chinas Yuan darstellen, heißt es ferner. Wenn auch momentan die Menge nicht vorliege, würde jedoch niemand bestreiten, dass China massenhaft Gold kauft und dass der Einfluss Pekings auf den globalen Finanzmärkten immer größer wird.

China solle 2016 die USA als größte Wirtschaftsmacht überholen. Der Yuan werde dann künftig den Dollar als Leitwährung der Welt ablösen, heißt es ferner mit Hinweis auf Prognosen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Es sei aber wenig wahrscheinlich, dass dies im Nu geschieht, betont Duowei News. Zunächst sei nicht sicher bekannt, dass Chinas Gold-Bestände ausreichend groß sind – auch wenn das Land der größte Goldproduzent der Welt ist.

Literatur:

Die neuen Großmächte: Wie Brasilien, China und Indien die Welt erobern von Erich Follath

Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen rettenvon Matthias Weik und Marc Friedrich

Die Märkte von morgen: Das Potenzial der BRICs und anderer Wachstumsregionen von Jim O’Neill

Weltmacht IWF: Chronik eines Raubzugs von Ernst Wolff

Quelle: de.sputniknews.com vom 15.05.2015

China trifft Vorbereitungen zum Sturz des Dollars

Heilgeheimnisse aus Tibet: Verborgene Kraftpotenziale mobilisieren (Videos)

Avatar von rositha13Gesundheits-EinMalEins

17. Mai 2015

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Wie wir das alte Heilwissen aus Tibet für unser heutiges Leben nutzbar machen und ungeahnte innere Potenziale mobilisieren können, das zeigt uns fachkundig, spannend, mit tiefem Wissen und großem Überblick auf eindrucksvolle Weise dieses Buch.

Denn alles kann sich verändern, wenn es uns gelingt, den Blick zu verändern, mit dem wir auf uns und die Welt schauen, wenn wir Unbewusstes durchleuchten und die darin verborgenen Schätze erkunden und uns verfügbar machen. Lebendiges altes Wissen will immer wieder neu entdeckt werden und zeigt uns, wie wir kraft unseres Bewusstseins Heilung erlangen können und zu einem freien, selbstbestimmten Leben gelangen.

Nach der tibetischen Medizin ist eine Krankheit der Ausdruck von ins Ungleichgewicht geratenen Körpersäften.

Der Autor, der selber Arzt ist, erklärt welche positiven und negativen Gefühle Einfluß auf unser Inneres haben können.

Die ganzheitliche Sicht der tibetischen Medizin erklärt der Autor sehr gut, wobei er auch viele Quellen…

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Neuester NWO-Trend: Behinderte Models als Vorbilder

(Admin: Der Irrsinn findet kein Ende. Und- darf man eigentlich noch „behindert“ sagen. Es ist doch traurig genug, daß es Menschen mit Einschränkungen gibt. Aber das als Vorbild zu stilisieren ist doch einfach nur noch krank.)

Gerhard Wisnewski

Hat ihr Kind zufällig das Down-Syndrom? Nein? Schade. Oder ist es mit einer körperlichen Behinderung zur Welt gekommen? Auch nicht? Ja, leidet es wenigstens unter Spasmen, weil es bei der Geburt zu wenig Sauerstoff bekommen hat? Auch nicht? Sie sind mir vielleicht ein Verlierer – und Ihr Kind auch. Denn schließlich ist nur behindert wirklich besonders. Nur wer behindert oder krank ist, kann in Zukunft Karriere machen − die Modebranche schreitet schon mal voran …

Schauen Sie sich zum Beispiel mal Jamie Brewer an. Sie hat zwar das Down-Syndrom (früher: »mongoloid«), aber das macht nichts. Oder besser gesagt: Das ist eigentlich gut, denn Jamie Brewer ist damit »ziemlich einzigartig«, findet die Website gofeminin.de: »Obwohl sie am Down Syndrom leidet, arbeitet die junge Frau als Schauspielerin (American Horror Story) und ist aktiv für die Arc of the United States, eine Organisation, die Menschen mit geistiger Behinderung und Entwicklungsbeeinträchtigungen unterstützt.«

Daumen hoch! Das ist »cool!« Na, bitte − und was stellt Ihr Blag auf die Beine? Jamie Brewer revolutioniert immerhin die Fashion Welt: Für Designerin Carrie Hammer sollte Jamie im Februar 2015 »ein Kleid auf der New York Fashion Week präsentieren! Sie ist das erste Model mit Down Syndrom, das über den Catwalk läuft.«

Ist das nicht toll? Und ob: »Wir sind begeistert«, jubelte gofeminin.de am 12. Februar 2015.

Behinderte als »Rollenmodelle«

Wir natürlich auch. Und zwar, weil solche armen behinderten Wesen nun mal nicht arm und behindert, sondern »echte Frauen« sind: Man hoffe, so gofeminin.de, »dass noch viele weitere Designer auf echte Frauen setzen und nicht nur die superschlanken Models über den Catwalk stolzieren lassen.« Geht es nach »Designerin« Carrie Hammer, sollen die Models auf dem Laufsteg nicht einfach Klamotten von A nach B tragen, sondern neue Rollen formen, wofür sie schon mal den Slogan »Role Models not Runway Models« geprägt hat − also »Rollenmodelle statt Laufstegmodelle«.

Kurz: Die Schönheit soll aus der stilprägenden Modewelt verschwinden. Die schönen und gesunden Vorbilder für unsere Jugendlichen sollen weg. Was heißt »gesund«: Das Magersucht-Vorbild soll nun durch das behinderte Vorbild ersetzt werden. Das Ziel ist natürlich edel: »Sie möchte Mode für ALLE Frauen zeigen und das sind eben nicht nur perfekte Models, sondern auch große und kleine Frauen, Frauen mit körperlichen Behinderungen oder eben Down Syndrom. Im letzten Jahr bat sie ihre Freundin Danielle Sheypuk darum, ein Kleid für sie zu präsentieren. Danielle sitzt im Rollstuhl.«

Erfolg mit Weißflecken-Krankheit

Na, bitte. Wer wollte dagegen etwas einwenden? Erstens ist das natürlich durch und durch politisch korrekt. Zweitens kann niemand etwas dagegen haben, wenn jemand sein Glück und seine Rolle in der Gesellschaft findet. Der Spaß hört allerdings da auf, wo eine ganze Gesellschaft auf das Behinderte und Kranke eingeschworen werden soll und beides zum Vorbild und Lebensstil erhoben wird.

Zum Beispiel wird schon seit geraumer Zeit das Wort »behindert« mit »besonders« verknüpft. »Behindert. Besonders. Anders.«, titelt zum Beispiel der Behindertenbeirat München. Um nicht zu sagen: »Behindert ist einfach toll.« »Seit einiger Zeit findet ein radikales Umdenken in der Modewelt statt, das nichts mehr mit den herkömmlichen Schönheits-Idealen zu tun hat«, hat auch stylebook.de erkannt: »Plus-Size-Models präsentieren Bikini-Mode für ›Sports Illustrated‹, und Ü60-Frauen zieren Beauty-Kampagnen. Auch die gerade stattfindende New York Fashion Week präsentiert sich so vielfältig wie nie zuvor − und geht sogar noch einen Schritt weiter, als nur über Konfektionsgrößen und Alter nachzudenken.«

Nachdem das an der Weißflecken-Krankheit leidende Model Chantelle Brown-Young (20) bei dem Modelabel Desigual (spanisch für »verschieden« oder »ungleich«) zu sehen gewesen sei und Designerin Carrie Hammer erstmalig ein Model mit Down-Syndrom auf den Laufsteg geschickt habe, setze jetzt auch das Label FTL Moda »ein Statement«: »Models fuhren im Rollstuhl den Catwalk hinunter, anstatt zu schreiten. Und auch Models mit Krücken und Beinprothesen waren dabei. Soviel Mut kam bei Publikum an, am Ende gab es tosenden Applaus.«

Ein besonderer »Engel«

Tja, soviel Mut wird ein normaler Mensch wohl niemals haben. Oder wie wäre es mit Melanie Gaydos. Sie ist nicht nur behindert und leidet an einer schrecklichen Erbkrankheit, sondern sie ist sogar ein »Engel«. Und dieser Engel ist natürlich − genau: »besonders«, fand die Bild-Zeitung: »Die New Yorkerin wurde mit Ektodermaler Dysplasie geboren«. Das klingt schon so gut − finden Sie nicht? Fast wie ein neuer akademischer Titel, zu dem man aufblicken kann. In Wirklichkeit ist es ein Gendefekt, »der sich hauptsächlich auf das Erscheinungsbild von Haaren, Zähnen und Knochenbau auswirkt.« Mit Ektodermaler Dysplasie ist eine Erbkrankheit des »äußeren Keimblattes« gemeint, also der äußeren Schicht des Embryos, aus der sich Haut, Zähne, Nägel und Haare bilden − aber auch Sinnesorgane sowie das Zentrale Nervensystem. Auf diese Weise können 160 verschiedene »Merkmalskombinationen bzw. Krankheitsbilder« entstehen.

Na, bitte: Und damit kann man richtig Karriere machen. Denn schließlich braucht man diese »Mängel« durchaus nicht zu verstecken. Nicht nur, dass Melanie Gaydos um die Welt jettet wie weiland Heidi Klum persönlich (laut Bild-Website nach »New York, Los Angeles, Madrid, Berlin«), inzwischen füllt sie auch ganze Bildstrecken unserer Modemagazine − und zwar nackt, natürlich: »Besonders häufig wird Gaydos für künstlerische Aktaufnahmen oder aufwendige High-Fashion-Strecken gebucht, von Fotografen, die sich einen neuen, besonderen Blickwinkel in ihren Projekten wünschen«, so Bild.

Das neue Vorbild ist behindert

Kurz: Gaydos und ihre kranken und behinderten Kolleginnen werden zu ganz großen Vorbildern aufgebaut. Sloganartige Statements, die den behinderten beziehungsweise kranken Menschen über andere stellen, gehören dazu:

  • »Ich wollte nicht das Leben leben, das andere Menschen für mich für richtig hielten«,
  • »Menschen versuchen immer dir ein Label anzuhängen. Das brauchen sie, um Dinge zu verstehen und einzuordnen.«

Andere Menschen sind eben dumm, so die Botschaft. Sie brauchen nun mal irgendwelche »Labels« wie »behindert« oder »krank«, die natürlich ebenfalls dumm sind. Diese Etiketten sollen abgeschafft und die Behinderten und Kranken sollen voll »integriert« beziehungsweise »inkludiert« werden, am besten so, dass man sie nicht einmal so nennen darf. Ja, eigentlich sollen sie zu den neuen Leitfiguren der Gesellschaft werden.

Für Behinderte gibt es immer ein »Shooting«

Zweitens wollen und sollen die behinderten und kranken Models bewundert werden:

  • »Ich liebe Jobs, bei denen ich in eine Rolle schlüpfen oder mit meiner Umgebung interagieren kann«, wird Gaydos zitiert.
  • »Ich war mir immer sehr bewusst darüber, wer ich bin − ich habe ja auch gar keine andere Wahl. Ich bin nicht perfekt, aber ich schaue immer nur nach vorn.«

Aber natürlich hat Gaydos auch eine Vision. Und damit muss sie nicht etwa zum Arzt, wie das Helmut Schmidt einmal für »Visionäre« forderte, sondern macht Karriere. Und natürlich, Ihr lieben »Normalen«, hat Gaydos damit Erfolg: »Es gibt immer ein Shooting für mich und ich nehme längst nicht alle Anfragen an. Vor allem dann nicht, wenn der Job nicht zu mir und meiner Vision passt« − welche Vision das ist, ist dann gar nicht mehr so wichtig und wird auch nicht verraten.

Die Botschaft: Wenn du ein »Shooting« nach dem anderen haben willst, dann musst du schon behindert sein! Sonst geht da bald gar nichts mehr.

Inzwischen gibt es sogar eine eigene Agentur für »Models mit Makel«: »Die Modelagentur Misfit Models rollt die Schönheitsindustrie von hinten auf«, schrieb das Jubelblatt Die Welt am 14. April 2015 in seinem Moderessort: »Gründer Del Keens sucht nach Menschen mit Tattoos, Makeln oder Behinderung.« Das Moderessort der Welt heißt übrigens ICON: Der Lifestyle der Welt …

Vulkane global: Ätna spuckt Lava – Mittelamerika zeigt verstärkte Aktivität – Beben erschüttern Japans Vulkane (Videos)

17. Mai 2015

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Jüngster Ausbruch hält bereits seit Tagen an, immer wieder spuckt der höchste noch aktive Vulkan Europas Lava und Asche.

Der Vulkan Ätna kommt nicht zur Ruhe. Am neuen Südost-Krater des Vulkans auf Sizilien gab es in der Nacht zum Freitag eine weitere Eruption, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie berichtete.

Der jüngste Ausbruch hält bereits seit einigen Tagen an, immer wieder spuckt der mit 3350 Metern höchste noch aktive Vulkan Europas Lava und Asche. Flüge am nahe gelegenen Airport Catania mussten im Gegensatz zu früheren Ausbrüchen aber nicht gestrichen werden.

Leichtere Eruptionen gibt es am Ätna häufiger, den letzten größeren Ausbruch gab es 1992.

Video:

Vulkan Fuego in Guatemala zeigt verstärkte Aktivität

Angesichts einer sich verstärkenden Aktivität des Vulkans Fuego in Guatemala haben die Behörden vor möglichen Folgen eines Ausbruchs gewarnt. Der rund 50 Kilometer von der Hauptstadt Guatemala-Stadt entfernte Vulkan speie Asche und Rauch aus, teilte der Katastrophenschutz am Freitag mit. Piloten wurden aufgefordert, bei Flügen über den 3700 Meter hohen Fuego und seine Umgebung Vorsicht walten zu lassen.

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Kilauea Hawaii: deutliche Änderungen am Gipfel

Der Spiegel des Lavasees im Halema’uma’u-Krater ist drastisch gefallen und befindet sich wieder auf dem Niveau vor dem Anstieg. In der gesamten Caldera und an deren Rand im Südwesten gibt es starke Bodendeformationen. Deflation überwiegt, es gibt aber auch Stellen mit Inflation. Zudem hat sich die Erdbebenaktivität noch einmal gesteigert.

Video:

Es finden fast jede Minute leichte Erdbeben statt. Die meisten haben Magnituden um 2, es wurden aber auch einige mit M größer 3 registriert. Es scheint eine größere Menge Magma unterwegs zu sein.

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Das HVO entwickelte drei Szenarien wie es in den kommenden Tagen und Wochen weiter gehen könnte:

  1. Das Magma sammelt sich weiterhin im Südwesten der Caldera und im oberen Teil der Süd-West-Riftzone an, bleibt aber in der Erde stecken ohne zu eruptieren.
  2. Das Magma fließt über die Süd-West-Zone ab und eruptiert im Rift.
  3. Das Magma steigt weiter auf und eruptiert in der Caldera und im oberen Teil der Süd-West-Riftzone.

Karangetang: pyroklastische Ströme

Der Karangetang auf der indonesischen Insel Siau eruptierte am 07. Mai und veranlasste Hunderte Anwohner in Panik zu fliehen. Sie flüchteten vor pyroklastische Ströme die sich in Richtung des Batuawang-Flusses bewegten. Nachdem die Aktivität weiter zunahmen, wurden gut 2000 Menschen in den Ostteil der Insel evakuiert. In zwei Dörfern sammelte sich Vulkanasche mehrere Zentimeter hoch. Am Freitag war die Aktivität geringer, aber noch nicht ganz vorbei. In einem der Gipfelkrater wächst ein Lavadom und es kommt immer wieder zum Abgang von Schuttlawinen und pyroklastischen Strömen. Der Alarmstatus bleibt auf “3”.

Touristen filmen Vulkanausbruch in Nicaragua: Draufhalten statt Wegrennen

In Nicaragua ist der Vulkan Telica ausgebrochen und hat den umliegenden Ortschaften einen Ascheregen beschert.

Nur wenige Meter vor der Gruppe bricht plötzlich der Telica, Nicaraguas aktivster Vulkan aus. Fluchtinstinkt? Springt nicht an, dafür umso mehr Sensationslust.

Der Telica liegt 15 Kilometer östlich von León. Im Südosten befinden sich der Vulkan El Liston und das Geothermalgebiet Hervideros de San Jacinto. Der Vulkankomplex besteht aus mehreren ineinander verwachsenen Kegeln, die größtenteils in Nordwest-Südost-Richtung angeordnet sind. Im steilen Hauptkegel befindet sich ein Doppelkrater mit 700 Metern Durchmesser und etwa 120 Metern Tiefe.

Der Telica gilt als einer der aktivsten Vulkane Nicaraguas. Seit der Zeit der spanischen Eroberung sind zahlreiche Ausbrüche überliefert. Berichte von einem Ausbruch des Santa-Clara-Kraters im Südwesten des Vulkankomplexes aus dem 16. Jahrhundert beziehen sich aus heutiger Sicht ebenfalls in Wirklichkeit eher auf den Telica.

Im Mai 2011 brach der Vulkan zuletzt seit 1948 wieder aus. Die Eruption ging mit einem Erdbeben und einer 1,2 Kilometer hohen Aschewolke einher, etwa 60 Dörfer in der Umgebung mussten evakuiert werden.

Video:

Japan: Sakurajima

Der Vulkan auf der japanischen Insel Kyushu ist momentan sehr aktiv. Am 8. April erzeugte er 12 größere Explosionen. Lavabomben landeten bis zu 1,5 km vom Krater entfernt. Aschewolken stiegen bis zu 4 km hoch. In ihnen zuckten vulkanisch Blitze.

Video:

Japan: Zunehmende Erdbebenaktivität am Vulkan Hakone

Update 10. Mai 19.35 Uhr

Die Erdbebenaktivität am Hakone hat in den vergangenen Tagen wieder zugenommen. Vor allem am heutigen Tag wurden (bis 20 Uhr Ortszeit) 219 kleine Erdbeben registriert. Mindestens 6 von ihnen wurden von den Einwohnern rund um den Vulkan leicht verspürt. Das stärkste erreichte Magnitude 3.1 und JMA Intensität 2. Es ist das bisher stärkste Erdbeben in der aktuellen Aktivitätsphase.

Zudem wurden rund um den Krater vermehrt Dampfausstöße verzeichnet.

Die Alarmstufe des Vulkans bleibt auf 2. Die meisten Erdbeben traten in der unmittelbaren Nähe der Thermalquellen auf, was einen direkten Zusammenhang mit magmatischer Aktivität nicht bestätigt. Auch sonst wurden keine vermehrten Zeichen vulkanischer Aktivität registriert.

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Originalartikel vom 7. Mai, 07:35 Uhr:

Seit knapp zwei Wochen verzeichnet die Japanische Meteorologiebehörde (JMA), die ebenfalls die Überwachung von Vulkan- und Erdbebenaktivität organisiert, einen deutlichen Anstieg der Erdbebenaktivität. Nachdem zu Beginn der Aktivitätsphase vor allem Mikrobeben registriert wurden, nahmen die Magnituden in den letzten Tagen zu. Erste Beben bis M 2.5 wurden von Bewohnern in der Umgebung des Vulkans mit geringer Intensität wahrgenommen. Ein Erdbeben vergangene Nacht erreichte Magnitude 2.9 und Intensität 2 auf der JMA Skala (entspricht III bis IV auf der Mercalli Skala).

Der Hakone ist ein aktiver Vulkan, 80 km südwestlich der japanischen Hauptstadt Tokyo. Bei Touristen beliebt ist er wegen seiner gut erschlossenen heißen Quellen. International steht er aber im Schatten seines berühmteren Nachbarn, Mt. Fuji, 25 km westlich.

In den Jahren 1990, 1991 und 2001 wurden bereits Erdbebenschwärme am Mt. Hakone verzeichnet. Das stärkste Beben dabei erreichte Magnitude 5.1 und war auch im nahe gelegenen Tokyo deutlich spürbar. Eine Eruption folgte auf keine dieser Aktivitätsphasen.

Im aktuellen Fall registrierte die JMA zudem ein geringes Anschwellen der Bergflanken. Die Emission vulkanischer Gase nahm zu. Gleichzeitig erhöhte sich die Temperatur der Gase. Ein Anstieg von Magma gilt als wahrscheinlich. Vor einigen Tagen erhöhte man die Warnstufe des Vulkans auf 2, was eine Sperrung des Kraters bedeutet. Behördenvertreter trafen sich gestern mit Vertretern der Tourismusbranche am Hakone, um über die Folgen einer möglichen, zeitnahen Evakuierung zu reden.

Rechtzeitiger Informationsaustausch soll in Zukunft gewährleistet sein, um mögliche Gefahren für Touristen und Einheimische frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können.

Video:

Aber auch ohne Eruption könnte die Erdbebenaktivität, sofern sie weiter zunimmt, zur Gefahr für die Bevölkerung im Westen der Präfektur Kanagawa werden. Innerhalb der Vulkancaldera befinden sich mehrere kleine Städte, die vor allem touristisch geprägt sind. An die Caldera anschleßend liegen Großstädte wie Susono, Gotemba und Odawara. In der Regel gilt, Erdbeben ab Intensität 5- können in Japan Gebäudeschäden verursachen. Dies entspräche bei vulkanischen Erdbeben etwa Magnitude 4.5.

Der letzte kleine Vulkanausbruch am Hakone liegt etwa 900 Jahre zurück. Eine größere Eruption mit Bildung Pyroklastischer Ströme trat zuletzt vor 2900 Jahren auf. Entstanden ist die 10 km große Hakone-Caldera bei schweren Vulkanausbrüchen vor etwa 180000 und 50000 Jahren. Mehr über den Vulkan.

Literatur:

Die Erde hat ein Leck: Und andere rätselhafte Phänomene unseres Planeten von Axel Bojanowski

Vulkane, Schluchten, Höhlen: Geologische Naturwunder in Deutschland von Manuel Lauterbach

Vulkane von Marc Szeglat

Quellen: dpa/abendblatt.de/AFP/Google/vulkane.net/juskis-erdbebennews.de vom 17.05.2015

http://www.pravda-tv.com/

Bonds-Crash: Bundesanleihen mutieren zum Billionen-Grab

17. Mai 2015

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Ein sicherer Fels, der sich plötzlich in ein Erdbeben verwandelt. Der Bonds-Crash hat viele Anleger kalt erwischt. Vor allem deutsche Sparer kostete der Glaube an die vermeintlich sicheren Bundesanleihen jede Menge Geld.

Zuerst die gute Nachricht: Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag zu einer Kurserholung angesetzt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,31 Prozent auf 153,16 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel im Gegenzug auf 0,67 Prozent, berichtet „dpa-AFX“. Damit scheint sich der Anleihemarkt kurz vor dem Wochenende eine kleine Verschnaufpause zu gönnen, nachdem die vergangene Woche von teils heftigen Verwerfungen geprägt war.

Bonds-Crash lehrt Anlegern das Fürchten

Sämtliche Weisheiten, über Generationen hinweg in Stein gemeißelt, scheinen mit einem Mal auf den Kopf gestellt. Erst verwandelt die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrem Tabubruch Negativzinsen das einstige Renditemodell Sparen in eine Bankrotterklärung. Und jetzt erwischt es einen weiteren Fels in der Brandung – die deutschen Staatsanleihen. Eigentlich gelten sie als sicherer Hafen in stürmischen Finanzzeiten. Doch was sich in den vergangenen Wochen auf dem Anleihemarkt abspielte, war alles andere als sicher. Im Gegenteil, als die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen zeitweise auf 0,77 Prozent kletterte, stockte selbst erfahrenen Investoren der Atem. Nicht nur, dass steigende Zinsen fast schon wie ein vergessenes Relikt vergangener Zeiten anmuten. Es ist vor allem die Geschwindigkeit des Renditesprungs, der Anlegern das Fürchten lehrt.

Auf den ersten Blick wirkt ein Sprung von 0,049 Prozent auf 0,77 Prozent nicht allzu spektakulär. Im Fall der Bundesanleihen, wo solche Kursbewegungen allenfalls auf Monatssicht zu beobachten sind, kommt es jedoch einem Erdrutsch gleich.

Entsprechend panisch waren die Reaktionen auf den „Bonds-Crash“: Weltweit trennten sich die großen Investoren von ihren Staatsschuldentiteln, schreibt die „Welt“, die Verkaufspanik habe damit globale Dimensionen erreicht und sogar auf US-Staatsanleihen an der Wall Street übergegriffen.

Deutsche Sparer erleiden herbe Verluste

Aber was hat das nun mit dem Deutschen Sparer zu tun? Hortet der sein Geld nicht ohnehin lieber unterm Kopfkissen? Nicht mehr. Stattdessen sorgen die Niedrigzinsen langsam aber sicher für ein Umdenken: Während Tagesgeld und Sparbuch an Attraktivität verlieren, rücken Aktien und Fonds immer mehr in den Fokus der Sparer. Passend dazu vermeldet der deutsche Fondsverband BVI einen neuen Absatzrekord. In den ersten drei Monaten sei das bislang beste Neugeschäft in einem ersten Quartal erzielt worden, so „dpa-AFX“. Besonders die Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren, avancieren demnach zum Publikumsliebling. Grund hierfür ist der Glaube an den oben erwähnten Fels in der Brandung: Auf dem Anleihemarkt könne ja gar nichts schiefgehen. Ein Irrglaube, wie sich nun herausstellt.

Die „Welt“ nennt es die „verhängnisvolle Treue deutscher Sparer“. Eine Treue, die sie jetzt knapp 3,1 Milliarden Euro gekostet hat. So hoch waren die Verluste der Rentenfonds infolge der panikartigen Ausverkäufe bei Bundesanleihen und anderen sicher geglaubten Staatsanleihen. Bedenkt man, dass neben den Rentenfonds auch viele Lebensversicherungen und andere Altersvorsorgeprodukte in Bundesanleihen investiert sind, so dürfte der tatsächliche Verlust der deutschen Sparer weit höher liegen, heißt es in dem Bericht.

Insgesamt sollen sich die Verluste der Investoren auf dem Anleihemarkt seit Mitte April laut Bank of America Merrill Lynch auf 2,5 Billionen Euro summieren. Das, so die „Welt“, entspreche in etwa der jährlichen Wirtschaftsleistung von Frankreich oder Großbritannien. Eine gewaltige Summe für einen Markt, der eigentlich als sicherer Hafen gilt…

Literatur:

Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld von Dirk Müller

Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen rettenvon Matthias Weik und Marc Friedrich

Weltmacht IWF: Chronik eines Raubzugs von Ernst Wolff

Die Plünderung der Welt: Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen von Michael Maier

Quelle: wallstreet-online.de vom 15.05.2015

Bonds-Crash: Bundesanleihen mutieren zum Billionen-Grab

Sozialsysteme vor dem Kollaps: Die Alten sind zu teuer, nicht die “Flüchtlinge” und Asylanten

Symbolbild
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Jetzt hat Deutschland ein Problem, die Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, sind zu teuer. Deutschland hat einen hohen Kostenfaktor, es sind nicht die jährlichen Milliardenbeträge für sogenannte Flüchtlinge, Asylschnorrer und Sozialtouristen, die jahrzehntelang gepampert und verhätschelt werden, es sind die Alten und die Ausgaben für deren Versorgung, so die Prognose der EU-Kommission, die anhand einer Glaskugel im Jahr 2060 eintreffen soll. Wie sieht die Prognose der Ausgaben für Asylanten bis 2060 aus? Die Lösung dieser Problematik der Rentenfinanzierung wird sicher nicht die Flutung unseres (Noch-)Wohlstandsstaats mit Armutszuwanderern aus Osteuropa oder Afrika sein. In erster Linie gilt es Anreize für Haushalte zu setzen, Kinder zu bekommen und nicht fremde Kulturen einzuführen, um etwaige Lücken zu stopfen. Die Folgen sind nämlich schon absehbar, Kollaps der Kulturen, Islamisierung und vermehrte Kriminalität.

Hätte man die Rentenkasse nicht systematisch seit Jahrzehnten geplündert und das Geld für Pensionen, Einheit, Asylanten, EU und Griechen rausgeschmissen, würde die Rentenfrage gar nicht erst im Raum stehen. Dann wundert man sich, dass bei dem Strom an Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika und Osteuropa, die derzeit gezielt ins Land gelockt werden, in ein paar Jahren leere Kassen haben werden?

Aber so schlimm kann das doch gar nicht sein, wenn man sieht, welche Summen Merkel für Schulden anderer Länder ausgibt und Milliarden für die EU, Pleite-Banken stützen; stolz verkünden Politiker, dass die Kosten für die Völkerwanderung aus Afrika und Nah Ost keine Rolle spielen, Illegale und kriminelle Familien-Clans weiterhin großzügig unterstützt werden, die Kosten für in die Hose gegangene Großprojekte gedeckt werden, zig Bundespräsidenten mit großzügigen Gagen bis zum Lebensende gesponsert werden, die Bundeswehr immer öfters in internationale Konflikte gezogen wird und jetzt bestimmt mit zig Milliarden nachgerüstet wird usw. usw. Es wurde uns doch mal vorgelogen, dass die Zuwanderer die Kosten erarbeiten werden und jetzt stellt sich raus, dass gerade diese nichts könnenden Fachkräfte das Problem noch verschärfen werden.

Dann gibt es wohl nur die eine Lösungsfrage: Die Alten müssen schneller eingeschläfert werden? (Janina)

Zu den teuren Alten berichtet Focus Online

Während in der bunten Republik das Geld nur so verpulvert wird, wenn es um sogenannte …

6 Kommentare

  1. ich kann nur noch kotzen !!!

  2. Andreas Hofer
    Andreas Hofer

    Bevor diese Dreckschweine in Berlin die Alten einschläfern, organisieren wir aber noch einen Aufstand der anständigen Alten gegen dieses Verbrecherpack.

    • Na dann, auf was wartet ihr? Klagt nicht, handelt oder bereitet euch zumindest auf das Unvermeidliche vor. Die oder Wir. Niemand wird die Deutschen aus der “Besatzer-Fron” befreien, wenn sie es nicht selbst tun. Es soll sogar erlaubt sein, dabei den Rasen zu betreten und auf den Bahnsteig ohne Bahnsteigkarte zu gelangen. Munkeln einige düstere Zeitgenossen. :)

  3. Man kann gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte !

  4. Über Menschen die größtenteils mehr als 40 Jahre gearbeitet, Steuern und Abgaben bezahlt haben, dermaßen zu diskreditieren und zu entwürdigen, ist mehr als schäbig und jämmerlich.
    Eine Regierung die hunderte Milliarden für Ausländer, Asylanten, Flüchtlinge und Migranten zur Verfügung stellt, und die daraus entstehenden finanziellen Probleme dem eigenem Volk vorwirft, gehört schnellstmöglich abgesetzt.

  5. Hanlonsrazor
    Hanlonsrazor

    Das ist hier inzwischen derartig abartig, schäbig und zynisch geworden, dass man sich eine Neuauflage der französischen Revolution – diesmal in ganz Europa und natürlich ganz besonders in “Schland” – wünscht!

    Wir benötigen einen kompletten moralischen Neuanfang in Politik, Behörden, Wirtschaft, Kirchen und Verbänden! So wird das jedenfalls nichts mehr!

 

Beamter zum Asylbewerber – „Suchen Sie sich eine Frau und heiraten Sie, dann können Sie bleiben“

17. Mai 2015

Symbolbild

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Die Hauptmedien präsentieren immer wieder gerne rührselige Geschichten um Asylbewerber, wie in diesem geschilderten Fall auf Welt Online. Es geht um einen Asylbewerber, der erst in Spanien ankam, dann nach Paris ging und irgendwann in Deutschland landete und Asyl beantragte. Im Grunde genommen ist er ein illegaler Eindringling, der weder eine Verfolgung klar darlegen kann und obendrein noch vorsätzliche falsche Angaben macht. Denn dieser Herr kommt nicht aus Mali, sondern aus Senegal, also ein sicheres Land, und so ist seine Lage hoffnungslos auf Asyl. Aber es gibt genug Menschen mit dem Helfersyndrom, die es auch noch hundsgemein finden, dass diese Betrüger nicht herzlich willkommen geheißen werden.

Im Normalfall, aber was ist schon normal, müsste der Senegalese primär in Spanien, hilfsweise in Frankreich Asyl beantragen. Jetzt die berechtigte Frage: Warum ist der Herr nicht längst in einen Flieger nach Senegal gesetzt worden? Man könnte auch fragen: Warum hat er nicht in Spanien oder in Frankreich Asyl beantragt? Wurde es da vielleicht abgelehnt? Fakt: Als Wirtschaftsflüchtling illegal ins Land geschlichen, die EU-Einreise über das sichere Spanien verschwiegen und vorsätzlich falsche Angaben zur Herkunft gemacht, um sich Anspruch auf Sprachkurs und alle möglichen Unterstützungen zu sichern. Wunderbare Voraussetzungen! Und dann schreit tatsächlich noch jemand “Flüchtlinge Willkommen”?

Und als wäre dieser Asylbetrug nicht schon schlimm genug, setzt ein Beamter einer deutschen Behörde bei der Befragung des illegalen Eindringlings noch einen drauf und gibt diesen Senegalesen den skandalösen Ratschlag: „Suchen Sie sich eine Frau und heiraten Sie, dann können Sie bleiben“. (Janina)

Welt Online berichtet:

Dass ein Journalist ihn befragt, ist ihm unangenehm, zumal es mit der Sprache noch hapert. Wir einigen uns auf das in Berlin so verbreitete “Du”.

Woher kommst du genau, Papis?

“Aus Mali.” Kurze Pause. “Aus Senegal.”

Schweigen. Er windet sich auf seinem Stuhl, bedeckt das Gesicht mit den Händen.

“Als ich nach Deutschland kam, hat mir ein Freund gesagt: ,Sag besser, du kommst aus Mali.’”

Papis ist in einer schwierigen Lage. Sein Fall ist nahezu hoffnungslos, denn er ist das, was Gegner eines liberalen Asylrechts “Wirtschaftsflüchtling” nennen. Er kommt aus dem Senegal, einem Land, das von Deutschland als sicherer Herkunftsstaat gelistet wird. In Mali hingegen herrschen Bürgerkrieg und Terror.

Der Asylantrag eines Senegalesen wird ziemlich sicher abgelehnt. Womöglich aber wird ein solcher Asylbewerber in Deutschland vorerst geduldet, vor allem dann, wenn niemand weiß, wohin man ihn abschieben könnte. So ist es bei Papis.

Papis wurde weder politisch verfolgt, noch floh er vor einem Bürgerkrieg.

Bei der ersten Befragung durch eine deutsche Behörde sagte der Beamte zu ihm: “Suchen Sie sich eine Frau und heiraten Sie, dann können Sie bleiben.”

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