Prof Dr Karl Albrecht Schachtschneider – Revolution!

„Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.“ Immanuel Kant, deutscher Philosoph (1724-1804)

Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider – So passiert es gerade
Veröffentlicht am 14.08.2012 von WissensmanufakturNET

Original: http://www.wissensmanufaktur.net/wiss…
DVD: http://www.wissensmanufaktur-shop.net…

„Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.“ Immanuel Kant, deutscher Philosoph (1724-1804)
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Vortrag von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider auf dem Wissens-Forum der Wissensmanufaktur über Recht, Politik und Wirtschaft in der Republik

Widerstand gegen Esm FISKALPAKT
Original siehe: http://www.wissensmanufaktur.net/wide…
Plan B: http://youtu.be/XZ_PMGZl5xo
Plan B für Einsteiger: http://youtu.be/HzSIVLJWs8Q
Steuerboykott Trailer: http://youtu.be/6vKiBWm9174
Steuerboykott Vortrag: http://youtu.be/N5QsbIgbBek

Michael Morris – Was Sie nicht wissen sollen! Band 2

Was Sie nicht wissen sollen! Band 2

Was sind die Pläne der Geheimen Weltregierung?

Die USA haben die Welt mehr als einhundert Jahre lang dominiert, doch ihr Stern sinkt, und die Machthaber im Hintergrund wehren sich verbissen dagegen.

Eine kleine Gruppe von Psychopathen ist für die Kriege in Afghanistan, im Irak und in Syrien ebenso verantwortlich wie für den Konflikt in der Ukraine und den »Arabischen Frühling«. Afrika sowie der Nahe und Mittlere Osten versinken bereits im Chaos, das nun gesteuert auf Europa übergreift. Die Terroranschläge von Paris waren erst der Anfang! In Europa und in den USA werden Polizei-, Gendarmerie- und Militäreinheiten aufgerüstet und für die brutale Niederschlagung von lang vorbereiteten Bürgerkriegen trainiert.

Erfahren Sie, was es wirklich mit der NATO, dem weltweiten Terrorismus, dem Konflikt in der Ukraine und dem Krieg gegen Russland auf sich hat. Was steckt wirklich hinter der »Anti-Putin-Propaganda« des Westens, die für uns alle bald schreckliche Folgen haben könnte? Was hat Saudi-Arabien mit alldem zu tun, und warum sind unsere europäischen Spitzenpolitiker zahnlose Marionetten? Lesen Sie die Wahrheit darüber, wie Europa mittels TTIP und CETA kulturell und wirtschaftlich zerstört werden soll und welche gravierenden Auswirkungen diese Geheimverträge auf jeden von uns haben könnten.

Michael Morris zeigt aber auch auf, was wir tun können, um uns aus den Klauen der Geheimen Weltregierung zu befreien und Europa und die Welt wieder zu einem friedlichen Ort zu machen.

http://www.kopp-verlag.de/

Der souveräne Bürger – Staatsfeind der neuen Ordnung

Markus Gärtner

Die wunderbare neue Welt der Totalkontrolle aller Bürger wird täglich weiter perfektioniert. Bislang regt sich dagegen wenig Widerstand. Vielleicht müssen wir von Geräten wie der neuen Blackbox im Auto, die die EU ab 2018 zur Aufzeichnung des Fahrverhaltens zwingend vorschreibt, erst noch weiter eingekreist werden, bevor weite Teile der Bevölkerung aufbegehren und gegen den aufkommenden Daten- und Kontroll-Faschismus endlich entschieden protestieren.

Vielleicht hilft ja die neueste Nachricht zu diesem Themenkreis, um den Adrenalinspiegel weiter anzuheben. Es geht um eine Anhörung in Los Angeles, die in dieser Woche stattfand. General Motors ließ dort laut dem Autoblog einen Firmenjuristen auftreten, der folgende Position vertrat:

Moderne Autos funktionieren nur, weil Software allen Teilen sagt, was sie tun sollen. Diese Software ist geschützt. Das Copyright hat der Hersteller des Autos. Daher stellt der Kauf eines Autos durch den Kunden eigentlich nur eine Lizenzvereinbarung dar, aber keinen Kauf im herkömmlichen Sinne.

Im Klartext: Lieber Kunde, Du bist nicht der Eigentümer »Deines« Fahrzeugs, Du darfst es lediglich, − wie im kleingedruckten Text des Kaufvertrages gut versteckt − als Lizenznehmer benutzen.

Genauso macht das auch schon Deere, der weltweit führende Hersteller von Maschinen für die Landwirtschaft, mit seinen Traktoren. Als Deere kürzlich die Software-Katze aus dem Sack ließ, gab es in den USA einen großen Aufschrei der Bauern.

Das Unternehmen ruderte aber nicht etwa zurück. Es schickte seine üppig ausgestattete PR-Brigade an die wütende Kunden-Front und ließ einen Brief verteilen.

Darin stand unter anderem ein haarsträubender Vergleich: Dass man im Buchladen zwar ein Buch kaufen könne, aber nicht beliebig den copyright-geschützten Text kopieren dürfe. So sei das auch bei den Traktoren.

Das machte die Bauern noch viel wütender, weil dieser Vergleich absolut lächerlich ist: Das Recht des Bauern, den Traktor selbst, oder durch eine unabhängige Werkstatt, reparieren zu lassen und dafür auf die Software zuzugreifen, hat nichts mit der Anfertigung von Raubkopien zu tun.

Doch genau darum geht es Firmen wie General Motors, Deere und bald auch deutschen Autoschmieden in Stuttgart, München und Wolfsburg: Die Hersteller wollen nicht etwa die Karossen aus der Garage des Kunden zurückholen und den Kaufvertrag ignorieren.

Sie wollen aber den Zugriff Dritter auf die Software der Fahrzeuge sperren. Das soll die »liebe Kundschaft« rigoros in die Werkstätten des Herstellers zwingen und hohe Preise für Reparaturen sowie Ersatzteile durchsetzen.

Hier wird der eiserne Ring exzessiver Kontrolle fester um uns geschlossen. Genauso, wie durch die Abschaffung des Bargelds die Kontrolle über Sparer und Konsumenten ausgedehnt wird.

Das ist auch das Ziel von »Telematik-Tarifen«, wie sie die HUK-Coburg jetzt erprobt: Sogenannte »Gyrometer« messen wie eine Krake, die auf dem Motor sitzt, das Gebaren der Autofahrer bis hin zu Geschwindigkeit sowie Brems- und Beschleunigungsverhalten.

Doch wer unser Fahrverhalten kennt und unsere Routen gleich noch mit aufzeichnet, kann diese Daten wunderbar an Dritte verkaufen, die uns dann ihrerseits in ihr Orbit ziehen, unsere Daten gegen uns verwenden, oder damit Geschäfte machen, von Tankstellen, über McDonald´s entlang der häufigsten Fahrstrecke bis hin zur Bank, die dann nicht mehr »an unserer Seite« steht – was sie sowieso nie tat – sondern zufällig an unserem Lieblingsparkplatz.

Die Kontrolle nimmt Ausmaße an, die wir uns nie vorstellen konnten. Und das offiziell immer im Namen von Sicherheit, Gesundheit und dem Kampf gegen den Terror. Natürlich geht es allein um den Geldbeutel.

Und die nächste Runde zeichnet sich bereits ab, wenn der eiserne Ring der Beobachtung, Kontrolle und Drangsalierung NOCH enger gezogen wird: Zum Beispiel wenn wir, weil wir »unser« Auto nicht häufig benutzen, oder stets entlang einer S-Bahn-Linie fahren, zu monatlichen Zwangsgebühren à la GEZ auch für öffentliche Verkehrsmittel verdonnert werden.

Oder, wenn der Hersteller unseres Kühlschranks der Brauerei um die Ecke Zahlen darüber verkauft, wie oft und wann wir per Handy von unterwegs aus unsere Getränke kaltstellen. Wer das oft macht, hat öfter einen leeren Kühlschrank. Da kann man doch mit Werbung nachhelfen.

Oder, wenn Firmen unsere Daten an Abgeordnete liefern, um unliebsame – oder selbst eingereichte – Gesetzesvorlagen zu begründen, oder abzuschmettern.

Oder, wenn der Hersteller der Software und eines Küchengerätes sich verbünden, um noch mehr Geld aus uns herauszuquetschen. Apple und IBM arbeiten schon intensiv zusammen, um kommerziell besser nutzbare iPhone-Apps zu entwickeln.

Apple hilft IBM, um die von iPhones gesammelten medizinischen Daten systematisch zu analysieren. Es gibt in den USA die ersten Krankenhäuser, die eine Apple-Software namens »HealthKit« einsetzen, um die Patientenkarteien mit mehr Daten anzureichern. Vielleicht lässt sich ja ein erhöhter Cholesterinspiegel feststellen, für den man gleich noch ein paar Tabletten zusätzlich einwerfen kann? Warum bis zum nächsten Arztbesuch dafür warten?

IBM hat derweil einen Online-Service namens Watson Health Cloud eingerichtet. Dort werden die Daten aus der HealthKit-Anwendung ausgewertet und auf Muster untersucht. Frage: Ist es so schlimm, wenn wir aufgrund unseres Verhaltens werbliche Angebote bekommen? Für viele zumindest ist es nervig.

Ist es so schlimm, wenn Firma A unsere Daten an Firma B verkauft und wir NOCH mehr Werbung bekommen? Nicht, wenn es zu unserem Vorteil ist. Aber wann passiert das schon, wenn Firmen Geld verdienen wollen?

Doch das wahrlich Schlimme ist: Wenn wir völlig transparent und jederzeit kontrollierbar werden, wenn alle, die ihre Daten vor unserem Zugriff schützen, unsere Daten ungefragt für lukrative Geschäfte nutzen.

Wenn wir ferngesteuerte Schafe werden, die für stetig steigende Renditen zurechtmanipuliert werden, einschließlich von der politischen Kaste, die mit unseren Daten ihren Wahlkampf organisiert und noch gezielter das verspricht, was danach ohnehin nicht eingehalten wird.

Oder, wenn sich Politik, Hochfinanz und Industrie im Internet der Dinge verbünden und aus uns das machen, was sie schon aus Firmen gemacht haben: Reine Geldautomaten, Objekte, den verachteten Ort von endlosen Beutezügen.

Kunde König, der souveräne Bürger, die geschützten Daten? Das sind dann verblasste Floskeln aus uralten Zeiten, in denen sie auch schon wenig galten. Aber in der wunderbaren Welt der Totalkontrolle sind aus diesen Floskeln Staatsfeinde der neuen Ordnung geworden.

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NSU-Prozess: Verfassungsschutz hat Vergehen des Top-V-Mannes „Corelli“ systematisch gedeckt

Von Jürgen Meyer      |      für Internetz_Zeitung

NSU-Prozess: Verfassungsschutz  hat Vergehen des Top-V-Mannes „Corelli“ systematisch gedeckt  – See more at: http://internetz-zeitung.eu/content/nsu-prozess-verfassungsschutz-hat-vergehen-des-top-v-mannes-corelli-systematisch-gedeckt#sthash.3FbPJk3o.dpuf

Wieviel Staatssicherheit steckte in der NSU und wie intensiv haben Geheimdienstler diese Nazi-Terror- Zelle geführt?

Bei dem V-Mann geht es um einen Neonazi, der jahrelang für den Verfassungsschutz in der rechtsextremen Szene tätig gewesen sein soll. Sein Deckname war „Corelli“. Der richtige Name des V-Mannes, Thomas R., war in einem Adressbuch des NSU-Mitglieds Uwe Mundlos gefunden worden.

Der Bundestagsabgeordnete  Jerzy Montag hat sich durch die Verfassungsschutzakten des V-Manns „Corelli“ gearbeitet. Jetzt hat der Grünen-Politiker dazu einen 300 Seiten langen, als geheim eingestuften Bericht vorgelegt. Sein Fazit: Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat Gesetzesverstöße seines langjährigen Topspitzels gedeckt und Spuren absichtlich ignoriert, die zur Terrorgruppe NSU hätten führen können.

Montag war im vergangenen Oktober vom Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) als Sonderermittler eingesetzt worden. Anlass war der Fund einer bereits 2005 vom V-Mann „Corelli“ an das BfV übergebenen CD mit Fotos und Dokumenten, in deren Begleittext die Begriffe „Nationalsozialistischer Untergrund“ und „NSU“ auftauchen. Das BfV behauptet bis heute, die Bezeichnung NSU seinerzeit als nicht relevant bewertet zu haben.

Montag kommt in seinem Prüfbericht zu dem Ergebnis, dass eine Auswertung der CD mit der Aufschrift NSU durch den Geheimdienst „schlicht unterlassen worden“ sei.

Ob die „Corelli“-Akten aber vollständig sind, ist fraglich – nach dem Auffliegen des NSU wurden im BfV zahlreiche Akten mit Erkenntnissen aus der rechtsextremen Szene vernichtet.

So duldete das BfV offenbar Rechtsverstöße seines Spitzels, etwa wenn „Corelli“ auf den von ihm betreuten Internetseiten Bilder mit Hakenkreuzen präsentierte. Interessant auch ein Fund bei einer Hausdurchsuchung bei „Corelli“: die Kampfschrift „Der Weg vorwärts“, in dem Kampfzellen propagiert werden, die Anschläge auf Migranten ausüben sollen.

Verbindung zum Terror-Trio?

Für seine 18 Jahre währende V-Mann-Tätigkeit bekam der 2012 abgeschaltete „Corelli“ knapp 300 000 Euro Spitzelgage, inklusive Sonderprämien für von der Polizei beschlagnahmte Computer. Auch einen Auslandseinsatz ihrer Spitzenquelle und einen Sprachkurs bezahlte das BfV.

Montag fand eine auffällige Formulierung, mit der der Neonazi in Staatsdiensten 2006 einen Beitrag in einem Internetforum abschloss: „Heute ist nicht alle Tage…“, heißt es dort. Ein Zitat aus der Comic-Serie „Der rosarote Panther“, das auch der NSU in dem im gleichen Jahr produzierten Bekennervideo benutzt.

Für Petra Pau, Obfrau im damaligen NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages, lässt der Montag-Bericht noch Fragen offen. „Wir haben immer gesagt, dass der Fall Corelli nur einer von zahlreichen Komplexen ist, die ein neuer NSU-Untersuchungsausschuss aufklären muss“, sagt die Linken-Politikerin. „Daran ändert sich mit dem vorliegenden Bericht auch nichts – im Gegenteil.“

Thomas R. aus Halle war einer der führenden Neonazis in Ostdeutschland: Er betrieb Internet-Seiten, um die Szene zu vernetzen, half neonazistischen Medienprojekten mit Serverplatz, berichtete mit Fotos von zahlreichen Aufmärschen und mischte in mehreren rechtsextremen Organisationen mit.

Außerdem baute R. ein internes Forum für Neonazis auf, saß so direkt an der Quelle, was Informationen anging. Denn Thomas R. war nicht nur ein umtriebiger Neonazi-Kader, sondern er verkaufte auch von Anfang der 1990er-Jahre bis 2012 Informationen an das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie an ein Landesamt. Dafür soll er insgesamt 180.000 Euro kassiert haben.

Aus dem Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Bundestages zum NSU ging hervor, dass Thomas R. Selbstanbieter war. Er galt als Spitzenquelle, die bundesweit aus der rechten Musik- und Kameradschaftsszene berichtete. Seine V-Mann-Tätigkeit wurde mit seiner Enttarnung im September 2012 beendet. Er wurde in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen.

Die Geschichte von R., in der Szene auch als „HJ Tommy“ bekannt, geht aber noch weiter. Denn seine Rolle im NSU-Netzwerk beschäftigt seit Wochen das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags. Die Grünen beantragten nun eine Sondersitzung zum Fall „Corelli“, denn Thomas R. lieferte dem Bundesamt für Verfassungsschutz im Jahr 2005 eine Daten-CD, auf der Dateien mit der Bezeichnung NSU/NSDAP zu finden waren.

Ein entsprechender Bericht der „Bild“-Zeitung wurde seinerzeit vom Geheimdienst bestätigt. Eine Sprecherin erklärte, die CD sei aber erst am vergangenen Montag aufgefunden worden. Damit steht aber fest: Es hatte bereits sechs Jahre vor dem Bekanntwerden der NSU-Terrorgruppe beim Verfassungsschutz einen Hinweis auf das Kürzel gegeben.

Vom Weißen Wolf zum KKK

Es war allerdings nicht der erste Hinweis: Bereits 2002 hatte das Fanzine „Der weiße Wolf“ aus Mecklenburg-Vorpommern einen Dank an den NSU veröffentlicht; die Terrorgruppe hatte dem Neonazi-Magazin zuvor eine Spende von 2500 Euro zukommen lassen. Und auch hier liegt offenkundig ein Bezug zum V-Mann „Corelli“ vor, denn der hatte dem „Weißen Wolf“ bei der Verbreitung des Machwerks im Internet geholfen, Serverplatz zur Verfügung gestellt. Zudem erschienen in dem Fanzine Anzeigen für R.s Internet-Angebote.

Außerdem zählte der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg Thomas R. nach vorliegenden Dokumenten zum europäischen Ableger des rassistischen Ku-Klux-Klans; R. nahm sogar an einem Treffen in den USA teil. Das Pikante: Zu der KKK-Gruppe gehörten zeitweise auch zwei Polizisten aus der Einsatzgruppe der Polizistin Michelle Kiesewetter, die 2007 vom NSU in Heilbronn erschossen worden sein soll. Und es gibt noch einen Bezug von „Corelli“ zum NSU: Der Name Thomas R. stand auf einer Liste mit Kontakten, die bei Uwe Mundlos gefunden worden war. R. bestritt später aber, die untergetauchten Böhnhardt und Mundlos überhaupt zu kennen.

„Corelli“ soll zudem einem V-Mann des Hamburger Verfassungsschutzes im Jahr 2006 eine DVD mit dem Titel „NSDAP/NSU“ übergeben haben, die Anfang 2014 beim Geheimdienst der Hansestadt aufgetaucht ist. Der V-Mann will die DVD kurz zuvor beim Aufräumen gefunden haben. Der Inhalt der Daten-CD ähnelt denen von Thomas R.s ehemaliger Internet-Seite, auf der er zahlreiche Aufnahmen aus dem „3. Reich“ gesammelt hatte. Eine Beteiligung „Corellis“ an der Herstellung erscheint wahrscheinlich.

Wenige Wochen nachdem die Daten-CD beim Verfassungsschutz in der Hansestadt auftauchte, starb „Corelli“ überraschend an einer nicht erkannten Diabetes – im Alter von 39 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war er nicht mehr als V-Mann aktiv, sondern wurde vom Geheimdienst in einem Zeugenschutzprogramm mit neuer Identität in Nordrhein-Westfalen untergebracht.

Der Fall „Corelli“ wirft erneut die Fragen auf, wie nah die Geheimdienste am NSU-Netzwerk waren – und wie ernst es der Verfassungsschutz mit der versprochenen Aufklärung meint. Die Grünen-Abgeordnete Irene Mihalic erklärte schon 2014, der Fund der Daten-CD „reiht sich ein in eine Serie von Pannen des Bundesamtes für Verfassungsschutz bei der Aufarbeitung des Rechtsterrorismus“. Man müsse sich fragen, ob es sich um einen Fall von Unfähigkeit oder um eine Verschleierungstaktik der Behörde handele.

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»Auf Seiten der Guten« – Türkei unterstützte Waffenlieferungen an syrische Rebellen

Redaktion

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, geht aus Aussagen von Staatsanwälten und Offizieren der türkischen Jandarma, einer paramilitärischen Sicherheitsbehörde, die auch für den Grenzschutz verantwortlich ist, hervor, dass die Türkei Waffenlieferungen in von Rebellen kontrollierte Gebiete in Syrien unterstützt hat. Dies widerspricht den zahlreichen Dementis aus Ankara, die Türkei habe keine Waffen an die Rebellen geliefert und damit dem Aufstieg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Vorschub geleistet.

Nach Aussagen von Jandarma-Offizieren, in die die Nachrichtenagentur Einsicht nehmen konnte, wurden Raketenteile, Munition und halbmontierte Granaten in Lastwagen, die vom türkischen Geheimdienst Millî İstihbarat Teşkilâtı (MIT) eskortiert wurden, in syrische Gebiete gebracht, die unter islamistischer Kontrolle stehen. Diese Lieferungen geschahen etwa vor einem Jahr, wie es in den Aussagen heißt.

Diese Stellungnahmen von Staatsanwälten untermauern die Behauptung, dass Ankara Waffen über seine Grenze nach Syrien geliefert hat. Nach Angaben der Staatsanwälte wurden vier Lastwagen – davon einer im November 2013 und drei weitere im Januar 2014 – in der südtürkischen Provinz Adana auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, die zuvor den Tipp bekommen hatte, dass die Lastwagen Waffen transportieren würden, durch die Polizei und die Jandarma durchsucht.

Während der erste Lastwagen durchsucht werden konnte, durften die drei anderen ihre Reise ungehindert fortsetzen, nachdem die MIT-Mitarbeiter, die den Transport begleiteten, die Polizei bedroht und die Durchsuchung verhindert hatten, wie es in den Aussagen und dem Bericht der Staatsanwaltschaft heißt. »Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass einige staatliche Beamte diesen Leuten dabei geholfen haben, ihre Ladung abzuliefern«, erklärte Staatsanwalt Oszan Sisman, der die Durchsuchung des ersten Lastwagens am 7. November 2013 angeordnet hatte, nachdem die Behörde einen Tipp bekommen hatte, dass dort illegal Waffen transportiert würden, wie Reuters bereits zu einem früheren Zeitpunkt dieses Monats berichtet hatte.

Demgegenüber behauptet der türkische Präsident Tayyip Erdoğan, die drei Lastwagen, die am 19. Januar angehalten worden seien, gehörten zum MIT und hätten ausschließlich Hilfsgüter transportiert.

Weiter sagte er, die Staatsanwaltschaft habe kein Recht gehabt, die Fahrzeuge zu durchsuchen, und bezichtigte sie, Teil eines, wie er es nannte, »Parallelstaates« zu sein, der von seinen politischen Gegnern gesteuert würde, die die Regierung diskreditieren wollten.

Sisman und Takci, ein anderer Staatsanwalt, wurden verhaftet, und ihnen droht eine Anklage wegen illegaler Durchsuchung.

»Es war nicht meine Absicht, die Weiterfahrt dieses Fahrzeugs zu verhindern, wenn es tatsächlich zum MIT gehört und Hilfsgüter geladen hat, aber uns lagen Informationen vor, in denen es hieß, dieser Lastwagen habe Waffen geladen. Wir sind verpflichtet,  in einem solchen Fall zu ermitteln«, begründete Sisman die Durchsuchung am 1. Januar.

Der Tipp sei übrigens von der Polizei gekommen. In der Begründung für den Haftbefehl gegen Sisman, den Reutersebenfalls einsehen konnte, wird ihm auch vorgeworfen, Staatsgeheimnisse enthüllt und das Ansehen der Regierung durch die Behauptung, sie unterstütze Terrorgruppen, beschädigt zu haben. Sisman und Takci bestreiten die Vorwürfe.

Mehr als 30 Jandarma-Beamte, die an der versuchten Durchsuchung am 1. Januar und den Ereignissen am 19. Januar beteiligt waren, drohen ebenfalls Anklagen. Wie aus einem Dokument des Istanbuler Gerichts vom April 2015 hervorgeht, wird ihnen Militärspionage und der Versuch, die Regierung zu stürzen, vorgeworfen.

Zur Zeit der Durchsuchung wurde die syrische Seite der Grenze in der Provinz Hatay, die an Adana grenzt, von der streng islamistischen Rebellengruppe Ahrar al-Scham kontrolliert.

Weitere Aussagen

In einer Zeugenaussage eines Jandarma-Beamten, der an der versuchten Durchsuchung eines weiteren Fahrzeugs am 1. Januar beteiligt gewesen war, die Reuters einsehen konnte, heißt es, die MIT-Agenten hätten über Waffenlieferungen aus einem Lager an der Grenze an die syrischen Rebellen gesprochen.

In der Begründung der Haftbefehle für drei Personen im Zusammenhang mit dem Lastwagen, der im November 2013 angehalten wurde, heißt es, das Fahrzeug sei mit Metallröhren beladen gewesen, die in der türkischen Stadt Konya hergestellt wurden und als halbmontierte Teile von Granaten identifiziert wurden.

In dem Haftbefehl für einen der der Lastwagenfahrer, der Reuters vorlag, wird auf eine polizeiliche Ermittlung verwiesen, in der es heißt, die Waffenteile, die an jenem Tag beschlagnahmt worden waren, seien für »ein Lager an der syrischen Grenze bestimmt, das von der Terrororganisation al-Qaida benutzt wird«.

Offizielle Verlautbarungen

Diese Enthüllungen sowie die Reaktion staatlicher Stellen auf sie erfolgen zu einer Zeit, in der Syrien und sogar einige der westlichen Verbündeten der Türkei Ankara vorwerfen, Kämpfer und Waffen über die Grenze nach Syrien durchzulassen, weil Ankara unbedingt den Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad anstrebe. Wie es heißt, haben sich einige dieser Kämpfer dem Islamischen Staat angeschlossen.

Demgegenüber hat die Türkei immer bestritten, syrische Rebellen zu bewaffnen oder fanatische Islamisten zu unterstützen. Nach Stellungnahmen von Diplomaten und türkischen Regierungsvertretern habe das Land in den vergangenen Monaten massive Kontrollen an seinen Grenzen eingeführt.

»Ich möchte noch einmal unsere offizielle Stellungnahme wiederholen, die seit Ausbruch dieser Krise immer und immer wieder insbesondere durch unseren Ministerpräsidenten, Präsidenten und Außenminister vorgetragen wurde, dass die Türkei niemals Waffen an irgendwelche Gruppen in Syrien geliefert hat«, sagte Erdoğans Sprecher Ibrahim Kalin am Mittwoch.

Bilderberger: Verhüllungs-Journos gegen Verschwörungstheoretiker

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Iss was G’scheits !

Die österreichischen Journalisten, die sonst jedes Häppchen, das ihnen aus einem Parteisekretariat zugeworfen wird, mit großer Geste enthüllen, sind am zwischen 10. und 14. Juni stattfindenden Bilderbergertreffen bei Telfs in Tirol nicht interessiert. In diesem Fall spielt die örtliche Nähe, die sonst immer besonderen Nachrichtenwert verheißt, keine besondere Rolle: Gähn, das Thema hängt uns schon zum Hals heraus! Theoriker, Schwörungstheoriker, Verschwörungstheoretiker!

130 Reiche und Mächtige aus Transatlantis sind genau betrachtet eigentlich reine Society und damit haben wir’s bekanntlich nicht so. Der europäische Songcontest, den das Wurst nach Wien geholt hat, ist jedenfalls viel wichtiger.

So etwas interessiert unsere Leser ! Die Anti-Bilderberger ziehen im Internet eh’ ein riesiges Spektakel ab. Da brauchen wir nicht mehr… Diese Paranoiker haben sicher keine Ämter und Gremien. Im Gegensatz zu ihnen haben wirseriöse Herausgeber und Aufsichtsräte

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rothensteiner_arEin früherer NATO-Generalsekretär läuft herum und erzählt, welcher Dramaturgie die Bilderberg-Sessions folgen und dass jeder Teilnehmer, wo ihn Gott oder sonstwer hingestellt hat, im Sinne der BB-Schlussfolgerungen wirken soll. Aber es ist nicht so, dass es nur eine Meinung gäbe! Weit gefehlt! Da darf offen alles gesagt werden, was man glaubt, auch Könige und Königinnen dürfen. Sollte nur nicht länger dauern als zehn Minuten.

Und damit’s nicht zu unübersichtlich wird, fasst am Schluss ein Berichterstatterzusammen, was Sache ist und daran sollten sich die Teilnehmer beruflich auch halten: “De aanwezigen worden dan natuurlijk wel geacht gebruik te maken van dit rapport bij het uitzetten van hun beleid in de milieus waarin ze invloed hebben.”

Heißt laut Google Translator:

google_übersetzungNaja, aber eigentlich ist das gar nicht richtig. Eigentlich war der Willy Claes schon in jüngeren Jahren weltfremd und als er das sagte, war er schon senil.

Einer seiner Nachfolger, Anders Fogh Rasmussen, war vergangenes Jahr in Kopenhagen auch dabei. Der ist noch nicht senil und ein schöner Mann!

256px-Rasmussen25042007Aber auch der Philip besuchte 2014 die Bilderberger. Philip Breedlove, der SACEUR-Boss, der oberste europäische Nato-Kommandeur! Anders und Philip sind dann knapp vor dem Mittagessen wieder davongestapft, hat der Guardian vor einem Jahr gebloggt. Mächtig viel zu tun. Die zwei hatten fast keine Zeit, über die Ukraine und die Ruskis zu reden.Was man in der verbleibenden Zeit als Rapporteur halt so daherredet.War eher eine Standardsituation wie der senile Claes sie so falsch geschildert hat.  ;-)

Manchmal, wenn der Anlass es erfordert, gibt es aber auch Spezialseminare. Die dienen scheinbar dazu, Teilnehmer, die eh alle einer Meinung sind, noch mehr einer Meinung zu machen. In Wahrheit geht es um ein Training für politische Führungskräfte.

Dass es solche speziellen workshops gegeben hat (und wohl noch gibt), hat uns der belgische Industriell-Kommissar Étienne Davignon wissen lassen, der seit 1974 jedes Jahr bei der Bilderberger-Konferenz dabei war. Die Gruppe war bei der Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung ziemlich hilfreich.

Davignon sagte 2009 im EUobserver:

“Als wir Diskussionen über den Euro hatten, konnten die (einen) Leute (bei den Bilderberger-Veranstaltungen) erklären, warum er das Risiko wert war; die anderen, deren formale Politik es war, das nicht zu glauben, mussten sich das nicht anhören (eigentlich:”waren nicht verpflichtet nicht zuzuhören” – fehlerhaftes Englisch und doppelte Verneinung). Sie mussten dagegenhalten und mit wirklichen Argumenten daherkommen.”

Davignon-ZitatDie geschilderte Situation sollte man sich einmal vor seine inneren Augen führen. Erfahrungen mit bestimmten Gruppensitzungen sind für die Beurteilung vorteilhaft.

Davignon erzählt, dass sich in der von den BB inszenierten Diskussion zwei Seiten gegenübergestanden sind: Die rückhaltlosen Euro-Befürworter und jene, die – wohl aufgrund eines Regierungs- oder Parlamentsbeschlusses – skeptisch sein mussten. Letztere nahmen diese Rolle formell an, persönlich scheinen sie schon überzeugt gewesen zu sein. Um ihre Rolle spielen zu können, mussten sie “mit wirklichen Argumenten daherkommen”.

Jeder Kader einer beliebigen Partei oder Bewegung, der schon einmal eine Schulung durchlaufen hat, wird die Situation, die Davignon geschildert hat, sofort erkennen. Es muss ihm/ihr klar sein, dass es um ein Training geht, in dem die Glaubenssätze der jeweiligen Organisation nicht wirklich zur Diskussion stehen, sondern wo für Debatten mit Außenstehenden geübt wird.

Das und nicht etwa die Ausgabe von Befehlen an widerstrebende Untergebene ist der Hintersinn von Bilderberg. Die “demokratischen” politischen Akteure fühlen sich geehrt, einmal mit den wirklich Mächtigen und Reichen zusammensein zu dürfen und lassen sich mit ausgefeilten persuasiven Kommunikationstechniken das Gehirn waschen/schulen.

 http://staatsstreich.at/bilderberger-verhuellungs-journos-gegen-verschwoerungstheoretiker.html

Grüne Gesinnungs-Ghettos

Veröffentlicht am 22. Mai 2015 von

Wahlwerbung der Gruenen / Foto: GEOLITICO

Wahlwerbung der Gruenen / Foto: GEOLITICO

Die längst wohlhabenden Grünen predigen zwar immer noch Multikulti, schließen sich aber in monokulturellen, sprich weitgehend Ausländer freien Ghettos ab.

Die Wahlauszählung in Bremen hat eine kleine Ewigkeit gedauert, obwohl nur jeder zweite Einwohner in der hanseatischen Schuldenhochburg seine Stimme abgegeben hat. Und im Ergebnis der Wahl ist auch noch der SPD-Bürgermeisterkandidat abhanden gekommen. Er hat sich beleidigt von seinen Nichtwählern abgewendet. Ob das die Bürger motiviert, das nächste Mal wählen zu gehen?

Die Bremer Verwaltung schaltet und waltet mit Akribie und hat im Internet einen gewaltigen Datenfriedhof[1] zum Wahlverhalten angelegt. Schauen wir doch mal rein und beginnen wir gleich bei der größten Gruppe, den Nichtwählern. Bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 10.000 € beträgt die Wahlbeteiligung 37 %, bei 30.000 € Jahreseinkommen steigt sie auf 63 %. Bei einem Zuwandereranteil von 7 % im jeweiligen Ortsteil liegt die Wahlbeteiligung bei 70 % wie beispielsweise im Ortsteil Werderland. Steigt der Migrantenanteil allerdings auf 64 % wie in Tenever, so sinkt die Wahlbeteiligung auf 32 %. Wir müssen also davon ausgehen, dass die hochbegehrten Fachkräfte aus dem Ausland nur sehr geringes Interesse an der städtischen Politik haben.

Türken, Kurden und Griechen auf den Listen

Die Ursache ist klar. Bremen hat wie viele andere Städte eine Größe, die sowohl von den eingeborenen wie von den zugereisten Bürgern nicht mehr überschaut wird und wo örtliches Engagement im großen Bürokratie- und Förderdschungel untergeht. Früher wurde das durch die Lokalzeitungen überkleistert. Sie stellten ein kommunales Phantasialand mit zerschnittenen Einweihungsbändern, Kulturevents und 100jährigen Geburtstagen dar, eine Parallelwelt der Realität.

Bitte weiterlesen:

Grüne Gesinnungs-Ghettos