Monat: Mai 2015
Abschaffung der Demokratie: Mit der EU weiter in die Diktatur

Frans Timmermans. Bild: Flickr / Niederländisches Außenministerium CC-BY-SA 2.0
Was die NWO am meisten fürchtet !
Riesige Megalithen in Russland gefunden
Die Stalin-Noten – Adenauers Verrat
1952 ließ Stalin den Westmächten eine Note überreichen, in der er die Teil-Wiedervereinigung Deutschlands als neutralem Staat anbot. Die Westmächte und ihr Lakai Adenauer hatten an einem neutralen Deutschland jedoch keinerlei Interesse, sondern wollten das eroberte Territorium unter allen Umständen in den westlichen Machtblock integrieren, um die angloamerikanischen Welteroberungspläne voran zu treiben. Der Form halber wurden bedeutungslose Antwort-Noten zurückgesandt und der Austausch verlief im Sande. Die Chance auf eine frühe Vereinigung von BRD und DDR wurde im Jahre 1952 auf den Müll geworfen.
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Als Ägypten noch ein Land des Lichtes war
Die Menschen sind sterbliche Götter und die Götter unsterbliche Menschen. Glücklich, wer den Sinn dieser Worte erfasst, denn er besitzt den Schlüssel zu allem!
Das Geheimnis des Osiris
Er ist ein erfülltes Versprechen. Er ist der Vater, der dich durchs Leben trägt und die Mutter, die dich nährt. Er ist wie der Lebenshauch Gottes, der die Leere belebt. Wenn du jemals das Gleichnis des Lebens mit deinen Augen sehen willst, dann begib dich an die Ufer des Nils, dieses mystischsten aller Flüsse, dieses unvergleichlichen Stroms, fast siebentausend Kilometer lang, der in Schwarzafrika entspringt und im Mittelmeer mündet und dabei immer wasserreicher und mächtiger wird, obwohl kein einziger Zufluss ihn speist. Wenn du jemals erleben willst, wie Wasser Wasser gebärt, dann segle auf dem Nil, wo du auch den Frieden finden wirst und die Ruhe, die deine Seele ersehnt, und die Schönheit des einfachen Lebens: Kinder, die am Ufer spielen, die grünen Felder voller Menschen, die pflanzen, da und dort Kühe oder Wasserbüffel, kleine Lehmhäuser unter Palmen. Palmen so weit das Ufer reicht, da und dort ein spitzes Minarett, das sich zu Gott emporreckt, und am nahen Horizont die goldgelben Sandberge der Wüste Sahara. Die dunkelhäutigen Männer in ihren langen Galabijas, und dann, wenn du es am wenigsten erwartest, hinter der nächsten sanften Biegung dieses majestätischen Flusses, die mächtigen Säulen eines alten Tempels.

Wie muss das Leben damals ausgesehen haben, als dieses Land in seiner Blüte stand? Gewiss, das Ägypten von heute ist auch ein Sinnbild des Niedergangs. Die kleinen, schmutzigen Gässchen mit ihren schreienden Eselstreibern, mit den Menschen, die am Boden hocken und ihre Ware feilbieten: Sie sind nur der letzte flüchtige Schatten dessen, was einst hier leuchtete und lebte. Sie sind wie der Greis in der Stunde seines Todes, nach welchem tröstlich die Auferstehung folgt.
Damals, vor Tausenden von Jahren, war dieses Land eines der am höchsten entwickelten auf Erden – zusammen mit wenigen anderen Reichen in Südamerika und mit Teilen von Griechenland. Alle waren sie Erben des alten Atlantis; Zufluchtsstätten jener, die nach der „Sintflut“ geflüchtet waren. Jener, den wir als ‚Noah‘ aus der Bibel kennen, landete dort, wo sich der Nil ins Mittelmeer ergießt. Er brachte ein kostbares Gut mit, das die Menschheit zu ihrer Höherentwicklung brauchte. Wir befassen uns also mit einer Zeit, die mindestens zwölf-, wenn nicht vierzehntausend Jahre zurückliegt,[1] wobei das Nilreich seinen Scheitelpunkt damals wohl bereits überschritten hatte, wie es eine Passage in den Mahatma-Briefenvermuten lässt: „Diese Geschichte und Wissenschaft hat nur wenige zufällige und nebelhafte Einblicke von Ägypten auf etwa 12‘000 Jahre zurück, als sein Zyklus, dessen Gipfel es schon Tausende von Jahren vorher erreicht hatte, sich bereits zu senken begann.“ Auf einer der Papyrusrollen, die von einem Weisen und Historiker namens Manetho geschrieben wurde, stand, dass während 13‘900 Jahren die Weisen aus Atlantis Ägypten regiert hätten. Dieser Papyrus setzt den Höhepunkt der atlantischen Zivilisation an den Beginn der ägyptischen Geschichte, etwa vor 16’000 Jahren. Das, was wir von Ägypten kennen und ausgegraben haben, stammt also alles schon aus der Zeit des Niedergangs.
Der Pharao – ein Priesterkönig
Die Menschen im alten Ägypten lebten nicht nur in einer anderen, fernen Zeit, sie lebten auch in einem anderen Kosmos der Gedanken, Wahrnehmungen und Gefühle.[2] Kein scharfer, kritischer Intellekt trennte sie vom Nächsten, dafür war Hellsichtigkeit weiter verbreitet als bei uns. Ihr ganzes Leben war viel zeremonieller, als wir es uns heute vorstellen können, was sich auch in ihrer komplizierten Hieroglyphen-Schrift äußert: Sie wäre denkbar ungeeignet gewesen für Zeitungsdruck, doch der vollkommene Ausdruck für Mysterienweisheit und Götterverehrung mit oft mehrdeutigem Sinn.
Im alten Ägypten herrschte Theokratie. Der Pharao war Stellvertreter Gottes und nicht nur dem Worte nach, sondern auch dadurch, dass er die höchsten Einweihungen durchschritten hatte. „Eure Heiligkeit“ wurde der Pharao angesprochen – ein Titel, den heutzutage nur noch der Papst trägt. Er zeigt, wie sehr das Amt des Pharao auch ein geistiges war. Die Halle, in der der Pharao Audienz hielt, war hoch und ihre Wände und Decke in reichen sanften Farbtönen mit Schiffen, Tieren, Blumen, Früchten und himmlischen Wesen bemalt. Ihr Dach wurde von roten Säulen getragen, die an der Basis in Form von Baumwurzeln geschnitzt waren; die Säule selbst stellte einen Baumstamm dar; Äste und goldene Blätter erstreckten sich über die Decke. Beim Hineingehen wurde der Eindruck erweckt, einen goldenen Baumwald zu betreten, dessen Stämme von roter Rinde bedeckt waren. Vom Dach sowie von kunstreich konstruierten Öffnungen in den Wänden fiel Licht in die Halle; wo es notwendig war, leuchtete das Licht der Sonnenstrahlen, alles Übrige wurde in gedämpftes Licht getaucht. Dadurch wurde eine förderliche Atmosphäre für klares Denken geschaffen, wie es für das Formulieren von Gesetzen, die der Wohlfahrt des Volkes galten, dienlich war. Am Ostende des Raumes saß der Pharao auf einem kunstvoll geschnitzten Thron, zu dem drei goldene Stufen führten. Im Verlaufe seines langen Lebens hatte er reichliche Erfahrungen hinsichtlich des menschlichen Lebens gesammelt und in seinem Gesicht spiegelten sich die Zeichen eines starken, resoluten Charakters wider. Ein Pharao war damals noch immer ein Mann strikter Selbstdisziplin, der streng, ja manchmal sogar unerbittlich gegenüber seinen Untergebenen sein konnte, wenn die Situation es erforderte. Er hatte ein scharfes Wahrnehmungsvermögen und eine feine Einfühlungsgabe in die menschliche Natur. Jene, deren Schicksal es war, dereinst als Pharao zu herrschen, mussten sich in ihren jungen Jahren einer geistigen Ausbildung im Tempel unterziehen, wo sie sich mit der „alten Weisheit“ vertraut machten.
Jeder herrschende Pharao ernannte seinen Nachfolger selbst, und vieles deutet darauf hin, dass in der Frühzeit Ägyptens die Nachfolge über die Frauenlinie erfolgte. Höchstwahrscheinlich herrschte jeweils ein Pharaonenpaar gemeinsam, wobei die Tochter des Pharaos erbberechtigt war und ihr erwählter Gatte dann zum Pharao wurde. Hatte ein Pharaonenpaar keine leibliche Tochter, verlangte das aus Atlantis stammende Gesetz, dass es einen Mann zum künftigen Pharao bestimmte, dessen Frau aus der königlichen Familie stammte. Laut Helena Blavatskys Geheimlehre gab es im alten Ägypten sogenannte „Königliche“ und das normale Volk. Erstere stammten größtenteils aus dem untergegangenen Atlantis und waren oft nicht irdischer Herkunft, sondern einst von Planeten wie der Venus, dem Merkur oder dem Uranus zur Erde gekommen, um die gefallene Menschheit[3] zurück auf den Pfad des Lichtes zu führen. In der Frühzeit hatten noch viele Ägypter helles oder rötliches Haar und blaue oder grünblaue Augen. Auch Cyril Scott spricht von den sogenannten „Götter-Menschen: bedeutende Adepten, große Königs-Eingeweihte, die auf der Erde lebten und über die Menschen herrschten“ und die, weil sie so herausragten, dann später von den Menschen zu Göttern erhoben wurden – nicht anders, als man es mit Buddha oder Jesus machte.
Bei der Wahl des Nachfolgers ließ der Pharao nicht einfach seinen „freien“ Willen walten, sondern meditierte, um den Willen des Sonnengottes zu ergründen. Derjenige, auf den die Wahl dann fiel, hatte ebenfalls eine längere Zeit des Gebets und der Meditation zu durchleben, bevor er im Sternentempel unter der Pyramide durch die Einweihung schreiten konnte, die ihn zur Ausübung seines hohen Amtes befähigte.
Ägypten sah sich als ein Reich des Lichts inmitten geistiger Dunkelheit, und die vielen großartigen Tempel, die im Laufe seiner langen Geschichte erbaut wurden, dienten nicht der Verherrlichung irgendwelcher menschlichen Macht, sondern dazu, heilige Fokusse für die Energien der Götter darzubieten, damit diese durch Ägypten Licht und Ordnung auf Erden verankern konnten. Vor allem anderen war der Pharao ein Hohepriester, dessen Aufgabe darin bestand, in genau festgelegten Tempelzeremonien dieses göttliche Licht auf Erden zu magnetisieren. Im alten Ägypten wusste man, dass ein Volk nur dann Wohlstand und Zufriedenheit genießen konnte, wenn seine Regierungsform auf den geistigen Gesetzen beruhte. Wurde diese Voraussetzung nicht vom Herrscher bis zum kleinsten Glied im gesellschaftlichen Leben verstanden und erfüllt, konnten daraus nur Chaos und Unglück entstehen. Um die Selbstsucht auszumerzen, galt es, den Menschen zuerst ein Ideal der Brüderlichkeit einzuprägen, sie in kleinen Gruppen zusammenzuziehen und ihnen beizubringen, wie sich jeder Einzelne auf die geistige Ebene einstimmen konnte. Vielen geistig fortgeschritteneren Ägyptern war es möglich, sich auf höhere Ebenen zu erheben und dort die Erinnerung an ihre verflossenen Leben wachzurufen. Dies taten sie hin und wieder, und zwar nicht aus Neugier oder Sensationslust, sondern um von anderen Kulturen und Erfahrungen zu lernen.
Viele Götter und doch nur ein Gott
„Die ägyptische Religion war in ihrer reinen und ursprünglichen Form ebenso geistig hochstehend und philosophisch wie die Religion der Veden, und ihr grundlegender Lehrsatz ist die Einheit mit Gott, dass der Mensch aus Gott hervorging und schließlich wieder zu ihm zurückkehren wird. Demnach glaubte der Ägypter an die Unsterblichkeit der Seele und folglich auch daran, dass jene ‚Großen Wesen‘, die er oder seine Ahnen geliebt und verehrt hatten, immer noch weiterlebten, obwohl sie in die höheren Sphären eingegangen waren“, schreibt Cyril Scott.[4] Anders als der alte Inder, der ein Mystiker war, dem es um die Erfahrung spiritueller Glückseligkeitging, war der Ägypter eher ein Wissenschaftler oder Magier, der sich okkultes Wissen bei seinen Einweihungsriten erwerben wollte. Die Göttervorstellung in Ägypten war daher nicht einfach das Ergebnis aus einem tiefstehenden und unwissenden Aberglauben, sondern die logische Folge aus dem durch die Einweihung erworbenen Wissen. Wobei keineswegs jeder zur Einweihungsprüfung zugelassen wurde. „Genauso wie heute von der breiten Masse gesagt werden kann, dass sie die Wahrheit hinsichtlich ihresLehrers nicht kennt, so befand sich auch die Allgemeinheit des ägyptischen Volkes in Unwissenheit hinsichtlich seiner Götter“, bemerkt Cyril Scott. Und auch John Gardner Wilkinson postulierte: „Selbst die Priester waren nicht unterschiedslos zu der Ehre der Einweihung zugelassen … weder vertrauten die Ägypter das Wissen um die ‚Mysterien‘ einem jeden an, noch entwürdigten sie die Geheimnisse der göttlichen Dinge dadurch, dass sie diese dem Profanen enthüllten – sie behielten sie für den gesetzmäßigen Thronerben und fürsolche Priester vor, die an Tugend und Weisheit hervorragten.“[5]
Für den Ägypter gab es sowohl viele Götter, denen er seinen Tribut zollte – ähnlich den Schutzheiligen der Katholiken –, wie auch die Grundlehre von einem Gott, den er dann symbolisch in seine verschiedenen Attribute aufspaltete, manchmal mit Namen versah und darstellte – die göttliche Güte, die Weisheit, die Macht etc. Diese Figuren wurden also nicht als reale ‚göttliche Wesen‘ betrachtet, sondern waren lediglich Symbolgestalten für die verschiedenen Aspekte des einen Gottes.
Für Ägypter der ganz frühen Hochkultur war die Reinkarnation eine bekannte und zentrale Tatsache gewesen und wie schon erwähnt, konnten damals höher entwickelte Menschen bewusst ihre früheren Erdenleben erkunden. Als Spender allen Lebens verehrten sie den Sonnengott – genau wie die anderen geflohenen atlantischen Völker in Mittel- und Südamerika. Schönheit, Harmonie und Lachen waren die Grundtöne ihres schillernden Lebens, denn sie glaubten, Ra verleihe ihnen die Gaben ihres reichen Landes zu ihrem Vergnügen. Oft glitten Festzüge geschmückter Staatsbarken den Nil hinauf und hinunter, dessen Wasser auch als Kraftquelle bei der Errichtung von Tempeln und öffentlichen Gebäuden benutzt wurde. In der Frühzeit verfügten sie über die Kraft der Levitation, und eine ähnliche, magische Kraft war schon zur Erbauung der Pyramiden und zum Antrieb von Luftschiffen in Atlantis und auf dem im Pazifik versunkenen Kontinent Lemuria (auch Mu genannt) eingesetzt worden.[6] Mit der Hilfe dieser kosmischen Kraft vermochten die Maurer und Arbeiter, die riesigen Blöcke der Pyramiden an die richtige Stelle zu hieven, wo dieselbe Kraft sie dann praktisch fugenlos zusammenschweißte. Alle lebten und arbeiteten dabei in absolutem Gehorsam gegenüber einem unpersönlichen höheren Willen und unter der Leitung einer göttlichen Intelligenz.
Die ägyptische Gesellschaft war sehr auf die Gemeinschaft ausgerichtet. Ägyptische Priester heirateten, hatten Familie und lebten in geräumigen Häusern. Religion, Bildung, Erziehung, Regierungsführung, Ackerbau, Dichtung, Musik, Architektur, Skulptur, Kunst und auch Wissenschaft fußten zudem alle auf spirituellen Erfahrungswerten, nämlich dem Wissen um eine höchste Lebensquelle – die Sonne –, die ihre Dualität durch das männliche Prinzip Ra und das weibliche Prinzip in mehreren Aspekten – einer davon hieß Isis – manifestierte.
Die Hohepriester wussten, dass Wissen, Wahrheit, Liebe, Weisheit und Kraft nur zum Menschen strömen können, wenn Ra’s Licht- und Lebensstrom ständig in sein Herz, sein innerstes Heiligtum, fließt. Dazu musste der Mensch sein Herz bewusst für den Sonnengott öffnen – indem er am Beginn eines jeden Tages zu Ihm betete und Ihn bat, ihm Seinen Willen kundzutun, auf dass seine Arbeit gute Früchte tragen möge.
Die Hohepriester trugen weiße Leinenkleidung, auf dem Kopf eine Krone aus weichen weißen Federn mit einem Goldband, das von sieben Juwelen geschmückt war. In der Haupthalle des Tempels gab es einen Steinaltar, auf dem sieben kleine Öllämpchen auf einem Ständer in der Art eines siebenarmigen Kerzenständers brannten. Hinter und über dem Altar strahlte eine mit Flügeln versehene goldene Scheibe – das Symbol des Sonnengottes Ra. Die Tempel waren umgeben von Gärten mit blühenden Bäumen, Sträuchern, blühendem Wein und Blumen. Sie erzeugten eine wohltuende Atmosphäre der Stille, die es dem Besucher erleichterte, selbst emotional und mental still zu werden. Viele Tempelschüler verfügten über die innere Sicht und konnten die Gärten in ihrer ätherischen Form wahrnehmen: Feen, die in den Blumenbeeten arbeiteten, Gnome, die über die gut gepflegten Wege trotteten, und Elfen, die die Blumen umschwebten. Im Tempel gab es Hallen des Lernens und der Gesetze. Dort wurden die Aspiranten im heiligen Gesetz des Lebens unterrichtet – und wie man es in den verschiedensten Bereichen des materiellen und geistigen Lebens anzuwenden hatte.

Fasten, beten – dann erst regieren
Vor der Ernennung in ein spezielles Staatsamt wurde jeweils eine besondere Zeremonie abgehalten. Das Paar, welches für dieses Amt vorgesehen war (nicht nur der Mann!), hatte sich vorher fastend und meditierend darauf vorbereitet. Am Tag der Ernennung schritten die beiden in die Einweihungshalle und die schweren Tore schlossen sich hinter ihnen. Am Ostende der Einweihungshalle führten sieben Stufen zum Thron des Pharaos, der von Priestern und Ratgebern umgeben war. Die Zeremonie galt als Einweihung zweiten Grades und hatte zum Ziel, die Kandidaten für die Führung durch Helfer aus der unsichtbaren Welt empfänglich zu machen. Gefragt war jedoch nicht Weltabgeschiedenheit; vielmehr mussten die Kandidaten versiert in den Feinheiten ägyptischer Gesetzgebung sein und sich auch in den Prinzipien auskennen, welche der Erziehung, Kultur, Kunst, dem Ackerbau sowie dem häuslichen und religiösen Leben zugrunde lagen. Bei Hofe gab es Schriftgelehrte, die sich auch mit der Gesetzgebung befassten, sowie einen Ältestenrat.
Schweigend gruppierten sich die Offizianten um den Thron herum. Der Pharao erhob sich, streckte beide Arme zum Himmel und rief Ra, den Lebensspender, an, auf dass er sich der Seelen dieser zwei Sterblichen annehmen möge, die nun dem Dienst am ägyptischen Volk geweiht werden sollten. Als Zeichen der Demut und Ergebenheit gegenüber dem höchsten König knieten sie vor dem Pharao. In der Stille, die folgte, war die Anwesenheit von unsichtbaren Wesen zu spüren – von Elementargeistern bis zu den höchsten der Engelshierarchie –, die gekommen waren, um ihren Menschenbrüdern Beistand zu leisten. Obwohl die Zeremonie einfach war und nur wenige Worte gesprochen wurden, bewirkte sie eine Bewusstseinserweiterung bei den beiden Kandidaten und verlieh ihnen tiefere Einsicht in die Bedürfnisse des Menschen, da sie ihre Seele für das Licht und die Kraft öffneten, die vom Sonnengott Ra zu ihnen strömte. Schließlich kam der Pharao von seinem erhöhten Platz herab, nahm ihre Hände und hieß sie aufzustehen. Er hielt zwei Juwelen in einen Skarabäus eingefasst und an einer feinen goldenen Kette aufgehängt; die Rückseite des Skarabäus trug eine Hieroglyphe mit der Bedeutung „Ich diene mit Liebe“. Der Skarabäus war im Übrigen ein Symbol des in der Materie eingekerkerten Schöpfers. Das Paar wurde später dem Volke präsentiert, das es mit Musik und Jubelgeschrei begrüßte.
Gewisse Quellen erzählen davon, dass es zu jener frühen Zeit in Ägypten Bestrebungen gab, die Menschen in ähnlicher Weise in einer Bruderschaft zu vereinen, wie es sie schon in Atlantis gegeben hatte. Sie sollte unter der Führung einer Bruderschaft aufgestiegener Wesen stehen. Wer ihr beitreten wollte, musste bereit sein, persönliche und unpersönliche Dienste in der Gemeinschaft zu leisten. Die Reinheit der Absicht war von höchster Wichtigkeit; zudem sollte der Aspirant den aufrichtigen Wunsch haben, seinen Egoismus zu überwinden, denn dieser ist die größte Barriere zur geistigen Vervollkommnung. Die Ägypter lernten, dass das Licht des Sonnengottes nur ausgesandt werden kann, wenn das niedere Selbst – der dem Herzen innewohnende Egoismus – überwunden worden ist. Jeder eingeweihte Bruder und jede eingeweihte Schwester lernte, dass die Seele bestimmte Qualitäten aufweist, die im Zusammenwirken mit denselben Qualitäten in anderen Brüdern dazu dienen können, ein Licht in die Welt zu strahlen, welches das Beste in der Menschheit weckt. Sowohl Männer wie auch Frauen konnten sich bewerben. Der Kandidat musste sich als wahrer Aspirant des höchsten Lichts durch Selbstdisziplin und Dienst an Armen und Kranken erweisen.
So wurde eine kleine Loge der Weißen Magie ins Leben gerufen. Die spirituelle Kraft der Gruppe formierte sich als sechszackiger Stern, dessen Licht nach Bedarf zu jedem beliebigen Menschen projiziert werden konnte. In Meditationen und Gedankenprojektionen schufen die Mitglieder das Bild eines sechszackigen Sterns und schickten sein Licht in die dunkelsten Orte Ägyptens, zum Trost der Kummervollen, um ihren Weg mit Licht zu erhellen und liebevolle, gerechte und schöpferische Gedanken zu inspirieren. Dies war nur der Beginn einer machtvollen Körperschaft, deren Einfluss den Menschen unter anderem bessere und glücklichere Lebens- und Arbeitsbedingungen bringen sollte. In zwei weiteren Ländern wurden ähnliche Gruppen gegründet. Durch deren unablässiges Wirken wurde das Schicksal der Armen verbessert und das Leben der Wohlhabenden durch Wissensvermittlung verändert sowie Verständnis, Freundlichkeit und Toleranz verbreitet. Mit der Zeit begannen sich die Auswirkungen im gesamten Sozialgefüge, im politischen, kulturellen und religiösen Leben der Menschen abzuzeichnen. Man kann sagen, dass das ägyptische Volk zu jener Zeit ein Maß an Glück und Zufriedenheit erreichte, wie es seit den Tagen, als die weisen Männer vom Mutterland des Westens – Atlantis – gekommen waren, nicht mehr der Fall gewesen war.
Viele Menschen strömten also in jenen frühen Tagen Ägyptens diesen ersten Logen unter der Führung der Großen Weißen Bruderschaft zu. Sie hatten erkannt, wie wichtig ihr eigenes spirituelles Wohlergehen war (anders als heute, wo die meisten Menschen es vorziehen, inmitten des größten materiellen Überflusses geistig zu verhungern). Unter den Eingeweihten gab es Menschen aller Stände: Bauern, Händler, Bauleute, Lehrer und Soldaten. Sie arbeiteten äußerlich weiterhin in ihren angestammten Berufen, taten dies jedoch nun mit einer geistigen Motivation. Auch Schriftgelehrte, Musiker, Tänzer, Offizianten, Ministranten und Priester bewarben sich; viele von ihnen erwiesen sich nach einer Zeit entsprechender Prüfungen und Ausbildung als geeignet für diese Arbeit. Gemeinsam erbauten sie auch Tempel für die Große Weiße Bruderschaft.
http://www.zeitenschrift.com/artikel/als-aegypten-noch-ein-land-des-lichtes-war#.VWNzr9Ltmko
Versunkenes Atlantis – Der Untergang eines Kontinents (Videos)

Atlantis boomt. Bücher zum Thema sprießen wie die Blumen im Frühling. Manche werden sich fragen: Gab es das sagenhafte Land wirklich? Und wenn, wo lag es dann? Und wann? Und wie ging es unter? Und warum?
Madame Lescot traute ihren Augen nicht. Was das Elektronenmikroskop der Wissenschaftlerin des Pariser Historischen Museums (Musée de l’Histoire) in jenen Oktobertagen des Jahres 1976 zutage förderte, konnte eigentlich gar nicht sein: Spuren von Tabak in der Mumie Ramses II.! War Tabak doch zu keiner Zeit in Ägypten angebaut worden; ja, galt er als der antiken Welt vollkommen unbekannt. Wie also kam er in die Mumie des wohl ruhmreichsten Pharaos? Ganz einfach, sagten Wissenschaftlerkollegen: Die Ägyptologen, die die Mumie im Jahre 1881 im sogenannten ‘Königslager’ in einer Gruft in Südägypten fanden, hätten wohl während der Arbeit Pfeife geraucht und den Tabak in die Mumie bröseln lassen. Dr. Lescot konnte so eine Trivialität nicht auf ihrem wissenschaftlichen Renommee sitzenlassen. Sie stöberte im Innern der Mumie umher – und siehe da: Auch hier gab’s Spuren von Tabak. Die inneren Organe des Pharaos waren durch eine Kräutermischung ersetzt worden, die unter anderem gehackte Tabakblätter enthielt. War der Tabak etwa verwendet worden, um den König frei von Insektenfraß zu halten? Schön und gut. Das erklärte aber immer noch nicht, wie der Tabak in vorchristlicher Zeit von Südamerika nach Ägypten gesegelt war.
Im Jahr 1992 machte die Toxikologin Svetlana Balabanova, die am Institut für Forensische Medizin der Universität Ulm tätig war, eine noch seltsamere Entdeckung: Die Mumie der Henuttawy, Priesterin und Sängerin im Tempel des Amun bei Theben, die um das Jahr 1’000 v.Chr. gestorben war, war voll von Drogen. Haschisch war nicht außergewöhnlich, schließlich baute man Hanf an den Gestaden des Nils an. Nikotin stellte schon ein größeres Problem dar. Doch woher kam das Kokain in der Mumie?! Wuchs der Kokastrauch doch ausschließlich einige Tausend Kilometer und einen Ozean entfernt, in Südamerika!
Andrew Collins, der Autor des Buches Neue Beweise für Atlantis, kommt nach der Betrachtung zahlreicher weiterer Indizien zum Schluß: “Es mag zunächst unglaublich klingen, doch die einzig realistische Erklärung für das Vorhandensein von Kokain in ägyptischen Mumien scheint zu sein, daß zwischen der ägyptischen Welt und Amerika Handelskontakte existiert haben.” Höchstwahrscheinlich, weist er nach, waren es phönizische Seefahrer, die schon in vorchristlicher Zeit zwischen Amerika und Afrika Handel betrieben.
Wie kam es, daß sie lange vor Christoph Kolumbus und Erik dem Roten von der Existenz eines Landes jenseits des Ozeans wußten? Ganz einfach. Ihre Vorfahren pflegten selbst dort zu leben, wo heute nur mehr Wasser ist: Auf dem alten, sagenumwobenen, mystischen Kontinent mit Namen Atlantis, der eine Brücke zwischen den Kontinenten bildete, bevor er in den Fluten versank.

(Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigte Atlantis in außerordentlicher Weise die Phantasie der Massen. Hier das Titelblatt einer Schrift von George Roux aus dem Jahre 1895, das unter dem Meer eine kultivierte Welt zeigte)
Atlantis, wo bist du?
Über die vermutete Lage von Atlantis gibt es die abwegigsten Spekulationen. Sibirien, vermutet ein Forscher. Irak ein anderer. Schweden! ruft ein Dritter, und auch Südrußland, Belgien, Ostpreußen und Äthiopien müssen als potentielle ehemalige Atlantis herhalten. Neun Experten sind der Überzeugung, Israel und der Libanon seien’s gewesen; für Marokko und Nordafrika stimmen 15; 21 sind überzeugt, das heutige Nord- und/oder Südamerika seien das ehemalige Atlantis, und 46 machen es sich besonders leicht, indem sie es vom Erdball verschwinden lassen und lediglich im Reich der Legenden ansiedeln. Die große Mehrheit, 97 Atlantis-Forscher nämlich, tippen jedoch richtig, indem sie es als eine “versunkene Insel oder mehrere Landbrücken im Atlantik” vermuten. Das wahre Atlantis lag, wie Plato es in seiner Kritias schon vor zweieinhalbtausend Jahren schrieb, jenseits der ‘Säulen des Herakles’ (womit die Landenge von Gibraltar gemeint ist), unter den Fluten des Ozeans, der Atlantik heißt.
In den letzten einhundertdreißig Jahren haben unvoreingenommene Forscher eine Beweislast für einen einst dort existierenden Kontinent zusammengetragen, die selbst Berge von Zweifel der ewigen Skeptiker zum Wanken bringen sollte.
Schon allein der Name: Atl ist ein Wortbestandteil, der keinerlei etymologische Verbindung zu irgendeiner in Europa bekannten Sprache der Gegenwart oder der Antike aufweist. Höchstwahrscheinlich ist es atlantischen Ursprungs. Nur in altamerikanischen Sprachen findet man das Wort atl, und dort bedeutet es ‘Wasser’! Die Azteken nannten ihren nassesten Monat Atl, weil dann öfters Regen, Flut und Stürme tobten. Die Hieroglyphe für Atl bestand aus einer schweren Regenwolke, aus der das Wasser goß.
Video:
So ungewöhnlich die Silbe Atl sein mag, gerade in Nordwestafrika begegnen wir ihr immer wieder. In der Nähe des Atlas-Gebirges gibt es heute noch Stämme, die sich Atalantes, Atarantes und Atlantioi nennen. Die nordafrikanischen Berberstämme erzählen sich die Legende von Attala, einem Königtum, das reich an Gold, Silber und Zinn war, das jetzt tief im Ozean begraben liegt und eines Tages wieder auftauchen soll. Die alten Kelten Galliens, Irlands, Wales’ und anderer britannischer Regionen glaubten, daß ihre Vorfahren aus einem Land im Westen gekommen seien. Avalon, so hieß die Insel, soll schließlich vom Meeresgott in Besitz genommen worden sein. Helena Blavatsky schreibt in ihrem Buch Anthropogenesis, daß die keltischen Druidenpriester Abkömmlinge der letzten Atlantier waren. Auch die seefahrenden Phönizier wußten von einem geheimen Land namens Antilla, das sehr reich gewesen sein soll.
Eine der Haupt-Ferienregionen der Europäer sind altes, lemuro-atlantisches Land: Die Kanarischen Inseln nämlich. Ihre Bewohner wissen das. Sie halten ihre Inseln für einen kleinen Teil des ‘Alten Landes’ (wie Atlantis manchmal liebevoll genannt wird), der die ‘große Flut’ überdauerte. Dem Wort Atalaya begegnet man auf den Kanarischen Inseln immer wieder. Es dient als gängiger Name für Plätze. Die Ureinwohner erhoben Anspruch darauf, die einzigen Überlebenden einer ‘weltweiten’ Katastrophe zu sein, die nur ihr Land verschonte.

(Die Dame von Elche ist eine prähistorische Skulptur, die man bei Elche in Südspanien fand. Die Plastik wurde als eine Priesterin von Atlantis bezeichnet und wird von vielen als ein Bindeglied zur atlantischen Prähistorie betrachtet)
Attaland, Aztlan und Atyantika
Doch auch viel weiter ostwärts künden alten Schriften von einem sagenhaften, unterge-gangenen Kontinent. Die heiligen Schriften Indiens, die Puranas und das Mahabharata, erzählen von den ‘Weißen Inseln’. Sie werden auch als Kontinent Attala bezeichnet! Er soll in dem Ozean gelegen haben, der ‘eine halbe Welt’ von den Küsten ihres eigenen Landes entfernt war. Auch der Begriff Atyantika erscheint in diesen und anderen Texten im Zusammenhang mit einer großen Katastrophe.
Die Azteken wiederum berichteten den Konquistadoren, daß ihre Rasse von einer großen Insel namens Aztlan stamme, die im Ozean östlich ihres Landes gelegen habe. Einige indianische Stämme Nordamerikas besitzen Überlieferungen, denen zufolge ihre Vorfahren von einer großen Insel im Meer im Osten stammen. Die ersten weißen Siedler, die nach Wisconsin kamen, staunten nicht schlecht, als sie dort auf ein Dorf trafen, das seine Einwohner Azatlan nannten. Ignatius Donnelly zufolge (dem Autor von Atlantis – die vorsintflutliche Welt, das Ende des 19. Jahrhunderts erschien und ein ungeheurer Bestseller wurde) konnten die Tolteken ihre Wanderungen bis zu einem Ort namens Aztlan zurückverfolgen, und auch das heilige Buch der Quiché-Maya, der Popol Vuh, berichtet von Reisen königlicher Prinzen zwischen Aztlan und seinen Kolonien im Westen.
Die nordische Edda wiederum weiß von einem Land Attaland, das in einem Meer mit dem Namen Atlas Pfad lag. Atla lautete der Name des Meereskönigs. Er “gilt als Beherrscher des Meeres, daher wird das Meer auch als ‘Atlas Pfad’ bezeichnet.” In christlicher Zeit wagte es ein Jesuit des 17. Jahrhunderts, Athanasius Kircher, die Idee von einer versunkenen, unabhängigen Landmasse im Atlantischen Ozean zu propagieren.

Google Earth und die Karte von Athanasius Kircher 1669)
Kehren wir zu den alten Griechen zurück: Plato war nicht der einzige gebildete Mann und Eingeweihte, der in seiner Kritias das Leben auf Atlantis schilderte. Auch Aristoteles, Theopompus, Strabo, Marcellus und Plutarch schrieben verschiedentlich von einem Kontinent jenseits eines Meeres voller Seetang und von Inseln im fernen Westen. Der griechische Neoplatoniker Proklus (412-485 n.Chr.) überliefert uns, daß das Thema Atlantis im 3. Jahrhundert n.Chr. unter den Philosophen der Platonischen Akademie an der berühmten Bibliothek und Universität von Alexandria offen diskutiert worden sei. Welch ein Fortschritt gegenüber der Zeit Platos!
Damals noch war es Eingeweihten unter Androhung der Todesstrafe verboten gewesen, Geheimnisse aus dem Dunkel der Menschheitsgeschichte außerhalb der Einweihungstempel auszuplaudern. Daher vermischt sich in Platos Atlantis-Schilderung Wahrheit mit Parabel und Allegorie.
Zu den ebenfalls bestgehüteten Geheimnissen der Alten gehörten die wahren Zeiträume und Daten. Wenn da von einem Jahr geschrieben stand, mußte man es in Wirklichkeit mit hundert oder gar tausend multiplizieren. Und hier kommen wir schon zu den ersten Irrtümern, die manch ein Atlantis-Forscher verbreitet: Der Kontinent reicht nicht etwa nur ein paar zehntausend- oder hunderttausend Jahre zurück, sondern Millionen von Jahren – in die Miozän-Zeit nämlich. Atlantis, das war das Zentrum der Welt für eine unvorstellbar lange Zeit, und seine ersten Tage unterschieden sich fundamental von seinen letzten; seine ersten Menschen hatten nur wenig gemein an Statur, Wesen und Geist mit jenen angeblich sechzig Millionen, die eines schicksals-schweren Tages im Jahre 9’564 vor Christus in den Fluten des Atlantiks versanken.
Literatur:
Atlantis und Lemuria: Legenden und Mythen oder versunkene Hochkulturen der Vergangenheit? von Heinrich Kruparz
Das verlorene Atlantis. Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels von Martin Freksa
Vimana Aircraft of Ancient India & Atlantis von David Hatcher Childress
Das Atlantis Rätsel / Das Bermuda Dreieck / Das Philadelphia Experiment. Fenster zum Kosmos? von Charles Berlitz
Quellen: PublicDomain/zeitenschrift.com
Versunkenes Atlantis – Der Untergang eines Kontinents (Videos)
Putin hat Supermärkte
Cartoons – Brandgefährlich
TTIP-Dokumente so geheim: Bundestagsabgeordnete dürfen sie nicht lesen
Kritik an undemokratischem Vorgehen

Im Gebäude rechts (US-Botschaft in Berlin) liegen die TTIP-Dokumente, welche die Abgeordneten des Bundestags (links) gerne lesen würden, aber nicht dürfen …
Epoch Times, Montag, 25. Mai 2015 10:22
Die Geheimniskrämerei um das TTIP geht weiter: In der US-Botschaft in Berlin wurde zwar ein „Leseraum“ eingerichtet, in dem die amerikanischen Dokumente zum TTIP ausliegen. Bundestagsabgeordnete haben jedoch weiterhin keinen Einblick. Nur ausgewählte, von der Bundesregierung autorisierte Personen haben Zugang. Ein Zugang für Abgeordnete des Bundestags und anderer europäischer Länder sei „derzeit nicht vorgesehen“, teilte die US-Botschaft laut den Deutschen Wirtschaftsnachrichten mit.
Abgeordnete weiter ausgeschlossen
Das Portal Euractiv beruft sich auf ein Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums an den Bundestags-Wirtschaftsausschuss, welches der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Abgeordnete können den Leseraum nicht nutzen, hieß es darin. Zutritt haben nur „Regierungsmitglieder, die auf einer offiziell von der Regierung übermittelten Liste aufgeführt sind“.
In dem Leseraum, der seit dieser Woche zur Verfügung steht, liegen die sogenannten „konsolidierten Verhandlungsdokumente zum TTIP“ aus. Dies sind Textvorschläge der EU und der USA sowie Änderungsvorschläge, die zur Diskussion stehen. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten hatten diese Dokumente zuvor nur in einem Leseraum in Brüssel einsehen können.
Linke üben Kritik
Linksfraktionsvize Klaus Ernst kritisierte dies scharf: „Dass deutsche Regierungsbeamte bei der anderen Seite des Verhandlungstisches um Einsicht in die gemeinsamen Dokumente bitten müssen, die in ihrem Namen verhandelt werden, ist nicht akzeptabel“, zitierte ihn Euractiv. Die Angabe der Regierung, sie setze sich „mit Nachdruck“ für eine Einsichtmöglichkeit auch für die Abgeordneten ein, zog Ernst in Zweifel. „Diese Geheimnisklüngelei ist unerträglich“, resümierte er. „Von Transparenz kann weiterhin keine Rede sein.
Erst letzte Woche hatten Vertreter der LINKEN die intransparente Informationspolitik derBundesregierung angeprangert, die dem Grundgesetz-Paragraph 23 zuwider läuft, welcher von der Bundesregierung verlangt, „das Parlament umfassend und zum frühestmöglichen Zeitpunkt über EU-Angelegenheiten zu unterrichten“.
Siehe auch: Bundesregierung blockiert immer mehr Informationen zur EU-Politik
Das Bundeswirtschaftsministeriums beschwichtigte in seinem Schreiben: Die Einrichtung von Leseräumen in US-Botschaften sei lediglich als „erster Schritt“ zu werten. Die Regierung erwarte von den USA „weitere Verbesserungen beim Zugang zu konsolidierten Texten“, beispielsweise „in Form einer sicheren
Datenbank, auf die Zugriff genommen werden kann. Eine solche Datenbank könnte gegebenenfalls auch für den Deutschen Bundestag zugänglich gemacht werden“. Die EU-Kommission verhandele mit den Amerikanern bereits hierüber.
Da die Frage der Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen von Anfang an für Kritik sorgt, stellt die EU-Kommission seit Anfang des Jahres zumindest ihre eigenen Textvorschläge ins Internet, die der USA sind weiterhin geheim.
So umstritten ist TTIP
TTIP-Kritiker rechnen damit, dass das Freihandelsabkommen tief in die Grundlagen der Gesellschaft eingreift und die künftige Entwicklung Europas stark beeinflussen wird. Das TTIP ermöglicht ausländischen Konzernen, Staaten und Regierungen vor nicht öffentlich tagenden Schiedsgerichten auf hohe Schadenersatzzahlungen zu verklagen, sollten deren Gesetze ihre Gewinnerwartungen schmälern – ein Einfluss auf die Gesetzgebung, der mit rechtsstaatlichen Prinzipien unvereinbar ist.
Eine Absenkung der europäischen Verbraucherschutz– und Gesundheitsstandards; Gefährdung der bäuerlichen, ökologischen Landwirtschaft; Einführung der Gentechnik; Abbau sozialer Standards sowie Absenkung von Klima– und Umweltschutzauflagen sind dadurch möglich. Auch der Finanz- und Vorsorgesektor würde mit TTIP weiter „dereguliert“ werden. (rf)




Wir wählen demokratisch und unterliegen einem Diktat! Und warum wählt man überhaupt eine deutsche Partei, wenn die doch nichts zu sagen hat !? Wollen diese Marionetten nur gewählt werden, damit sie weiter, ohne jedwede Vernunft, ihre Pfründe sichern, und in Talkchows ihren gut durchdachten Schwachsinn abgeben können? Es ist eine Schande, was in unserem Land passiert. Nichts ist verdächtiger, als das stetige „unschuldige Lächeln“, dieser Merkel. Mit wie viel Raffinesse muss man eigentlich beschlagen sein, um bei dieser schauerlichen Politik noch durchweg lächeln zu können.
Ich kann nur immer wieder sagen, was ich auch in anderen Foren poset: Wie, bitte schoen, wollen wir die EU-Diktatur verhindern? „Dies zu verhindern ist unsere Buergerpflicht.“ Ja, aber wie denn? In den meisten Artikeln der alternativen Medien lese ich sehr gute Analysen, wie diese ja auch eine ist. Aber nirgends lese ich ganz konkrete Vorschlaege, wie wir als Buerger etwas zu unseren Gunsten veraendern koennen, und zwar ohne Gewalt.So bleibt es letzten Endes nur dabei, herum zu jammern, aber ohne Perspektive.