Geschichte der Germanen (1): Völkerwanderungen

Von: http://www.germanen-magazin.de/

Schutzwall der Germanen

Gastbeitrag von Magda Heigl:

Ein Geschichtsatlas erzählt uns eine sehr bewegte Geschichte Deutschlands, in der mitten durch das heutige Deutschland ein “Grenzwall” ging. Die Grenze bewegte sich entlang des Rheins, oberhalb Koblenz bis an die Donau. Südlich der Donau und westlich am Rhein begann “Rom”, das zuvor von Kelten bewohnt wurde, die um 300 vor Christus Rom und Delphi eroberten. Zu Zeiten Tiberius zogen die Römer nach Norden und evakuierten die Bevölkerung. Um Aufständen vorzubeugen wurde die junge Mannschaft rekrutiert, andere wurden umgesiedelt. Mit dem römischen Reich kam seine Weltanschauung, seine Bauten und Straßen und gleichzeitig auch das Christentum als Staatsreligion ins Land. Bei den Ursprüngen wurden die alten germanischen Mythen meist verstanden, hatten sie doch die geeigneten Dolmetscher, um die gleichen Begriffe herauszufinden. Mit zunehmender Größe des Reiches wurden immer mehr einheimische Fürsten in der Regierung tätig.

In der Ferne des Ostens braute sich eine Änderung der Geschichte zusammen. Die Hunnen waren (wieder einmal) nach Westen gezogen und schoben zahlreiche germanische Stämme auf der Flucht vor sich her, verschiedene Abenteuerer für sich rekrutierend. Als im 4. Jahrhundert das Römische Reich in Ost- und Westrom geteilt wurde, standen sich bei den Schlachten der Hunnen schließlich die “eigenen” Brüder gegenüber und beschlossen Europa neu zu gestalten. Die Westgoten in Spanien, die Ostgoten in Italien und das Reich der Franken (Frankreich mit Deutschland).

Völkerwanderungen

Die Kriege und Völkerwanderungen hatten so viele Ruinen hinterlassen, dass kaum noch die Kirchen gefunden wurden, die schon einmal errichtet worden waren. Im Laufe der Zeit zogen mehr germanische Stämme in die frei gewordenen Plätze. Das entstandene Machtvakuum sicherten die alten Adelsgeschlechter und beendeten die Völkerwanderung. Sie traten demonstrativ zum christlichen Glauben über, um Spannungen zur gallo-romanischen Mehrheitsbevölkerung zu vermeiden. Manche Völkerstämme waren erfolgreich den Eroberungen über das Meer hinweg ausgewichen und hatten eigene Traditionen länger bewahrt. Es verwirrt, die vielen “germanischen” Namen zu sehen, wenn der Ursprung der Gallier, Kelten, Skyten und Hyperboräer und wie sie alle heißen, nicht mit ihren ursprünglichen Bezeichnungen nachvollzogen wird.

Varusschlacht

Karl der Große

Einen Eckstein deutscher Zeit bildet Karl der Große. Immer größere Teile einzelner Fürstentümer hatte er unter seine Herrschaft gebracht, unter dem Vorwand der Christianisierung. Man muss den Lauf der Welt verstehen, um diese Situation zu beurteilen. Die arabischen Länder hatten mit dem Koran die alte christliche Welt erobert und alle seine Kernländer in Besitz genommen. Dem gegenüber stand ein relativ kleines Frankenland mit Germanen und ein kleiner Rest von Ostrom mit christlichem Glauben.

Schon vor der Zeit Karls des Großen begannen in Deutschland Missionstätigkeiten durch irische und schottische Mönche. Man fragt sich, was in aller Welt wissen die Iren? Es kann nicht sein, dass kein Christentum mehr in einem bereits christlichen Land vorhanden war. Wäre nicht Rom besser gewesen, um über den Glauben erzählen zu können? In Irland war es den Mönchen geglückt, die alten Traditionen mit fast gleichen Werten mit dem Christentum zu verbinden, das weit mehr Motivationen zeigte.

In den Jahrhunderten nach der Völkerwanderung war durch die nicht überlieferte Lesetradition anderer Sprachen eine Veränderung eingetreten, auf die der Islam reagierte, der keine Bilder kennt, weil er die Schriften anders versteht. Durch den Bilderstreit kochte der Konflikt auf, der bis heute fortdauert, und den vielleicht die alten Germanen lösen können…

(Fortsetzung folgt)

Gastbeitrag von: Magda Heigl, Buchautorin von „Die Welt der Offenbarungen“:

http://www.germanen-magazin.de/2015/05/22/geschichte-der-germanen-1-voelkerwanderungen/

Ein Kommentar zu “Geschichte der Germanen (1): Völkerwanderungen

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