Von den Russland-Sanktionen profitieren nur die USA

16. April 2015dieter

Die wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gegen Russland werden direkt die Europäische Union treffen. Welchen Preis sollen die Länder zahlen, die sich den schrecklichen antirussischen Sanktionen Washingtons ungewollt unterordnen?

Von Franz Krummbein (berlin-athen)

Russland und Europa: Wie geht es weiter?

Es ist bekannt, welchen Preis die gehorsamen Länder der Europäischen Gemeinschaft zahlen werden, wenn sie „freiwillig“ den Anweisungen der so genannten Weltpolizei in Übersee folgen. Und diejenigen Staaten, die zwar nicht zur G8 gehören, jedoch bereits eine gelbe Karte als Warnung bekamen – falls sie sich an ihre Souveränität und Unabhängigkeit erinnern, wird ihnen sofort erzählt, was bei den Bombenangriffen in Jugoslawien geschah, wie Zivilisten im Irak und Syrien erschossen wurden, wie Frankreich und Deutschland die Goldreserven nicht zurückgegeben wurden… Experten aus dem CIA-Hauptquartier in Langley und Berater aus dem Weißen Haus können wohl viele ähnliche Geschichten erzählen.

Die westliche und halbwestliche Welt (Ukraine, baltische Länder und ehemalige Länder des Warschauer Vertrags) haben rosige Perspektiven, vom Schiefergas von „Uncle Sam“ erwärmt werden zu können. Falls er beschlossen hat, zu erwärmen, so wird es auch so sein. Auch wenn man dafür zu für die Natur zerstörerischen, giftigen und tödlichen Gasfördermethoden greifen sollte. Die US-Amerikaner haben doch das Kyoto-Protokoll vor 15 Jahren ignoriert, warum sollen sie jetzt auf ihre Prinzipien verzichten?

Doch wenn man sich Gedanken darüber macht, dass die US-Amerikaner die Bevölkerung Europas reduzieren wollen, um das Territorium für das wichtigste Land der Welt frei zu machen, das für Frieden, Demokratie, Ordnung und Gerechtigkeit in der Welt sorgt,  bekommt man sofort Mitgefühl mit den „uneigennützigen“ Amerikanern.

Der Westen, der Halb-Westen und andere kleine Länder verstehen – falls die USA beschlossen haben, dass in der Ukraine Frieden herrschen soll, so wird es auch so sein. Sie werden doch mit fremden Händen auf fremdem Territorium so lange um Frieden kämpfen, bis es keinen Stein auf dem anderen mehr gibt. Dabei ist es nicht wichtig, wer dafür zahlen wird und wieviel. Man solle alle diese Aufständischen und sturen Unverstandenen mit Panzern und Phosphorbomben vernichten, damit sie nie mehr den Fortschritt und die Unabhängigkeit stören, die die USA in allen politisch und wirtschaftlich problematischen Orten der Welt bringen wollen.

Es stellt sich hier eine schmerzhafte Frage, die früher oder später vom Internationalen Schiedsgericht beantwortet werden soll – wer ist für das Aufdrängen und die Förderung des faschistischen Regimes in der Ukraine verantwortlich? Wer wird vor der Zivilisation für die Anstiftung der Ukraine zur Schaffung eines monoethnischen Staates die Verantwortung tragen, was beim Übersetzen in die Sprache der barbarischen Handlungen die Schaffung eines Ghetto-Staates, eines Reservats im Zentrum des zivilisierten Europas bedeutet? Wer wird für den wirtschaftlichen Kollaps in den europäischen Ländern die Verantwortung tragen? Es liegt auf der Hand, dass alle diejenigen, die die ganze Schuld auf Russland abwälzen wollen, eine außergewöhnliche Erfindungskraft zeigen und die widersprüchlichen Tatsachen zueinander bringen sollen. Laut der ukrainisch-amerikanischen Logik ging das Gewerkschaftshaus in Odessa von selbst in Flammen auf. Donezk und Lugansk sowie Slawjansk zerbombten sich selbst aus der Luft und beschießen sich selbst mit Minenwerfern. Die Flüchtlinge rennen von selbst zu den Kriegshetzern nach Russland und besuchen dort ihre Omas…

Alle Journalisten, Kameramänner, Subjekte der Schwarzen Listen der aufgeklärten Ukraine und des Westens, Mitglieder der russischen Präsidialverwaltung, Staatsduma-Abgeordneten, Künstler – alle werden als Kriegshetzer gegen die friedliche Ukraine dargestellt, die von Russland beraubt wurde und deren gebliebene Bevölkerung, die nicht von den russischen Panzern vernichtet wurde, ohne russisches Gas blieb…
Doch man bewundert die Engstirnigkeit der Verfasser der Sanktionen – sie gehen nach dem alten Witz-Prinzip vor – „Möge die Kuh des Nachbarn krepieren, obwohl es dann auch mir doppelt so schlecht gehen würde“. So sieht das Ziel der trüben Gedanken über die leuchtende Zukunft derjenigen aus, die eine Grube für die anderen graben und dabei vergessen, dass in einer völligen Dunkelheit in der Höhle mit hungrigen Tigern jemand zum Opfer der eigenen Entmenschlichung  wird. Solch ein Tod ist kaum attraktiv.

In einem schlecht erwärmten und unbeleuchteten Europa kann man selbst in eine der gegen Russland gegrabenen wirtschaftlichen und politischen Gruben fallen. Russland wird aber genug beleuchtet und erwärmt, weil es Verantwortung vor seinen Bürgern für alle seinen Handlungen trägt, auch in der internationalen Arena. Dasselbe kann man hinsichtlich der Verantwortung und Handlungsfähigkeit Europas und der USA leider nicht sagen.

Diejenigen, die die Maidan-Proteste geplant und organisiert hatten, dachten wohl kaum, dass es zu einem blutigen Bürgerkrieg, Flüchtlingsströmen und dazu kommen wird, dass die Ukraine und Russland fast am Rande eines Militärkonflikts standen. Doch als sich die Ereignisse nach diesem Szenario entwickelten, hielt das weder die Kiewer Regierung noch ihre westlichen Regenten auf. Deswegen sind kaum weitere Beweise dafür nötig, dass das Geschehene die neue Russland-Strategie des Westens verdeutlicht –  eine Strategie der USA und ihrer Verbündeten, um Russland ihren Kurs für den Aufbau einer  unipolaren Welt aufzuzwingen.

Rudyard Kipling schrieb: „Osten ist Osten und Westen ist Westen und die beiden sollen sich niemals treffen.“ Er schrieb aber auch, dass es trotzdem unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

Was Russland und den Westen betrifft, kann das nur geschehen, wenn der Westen bereit zur Kommunikation ist, deren Ziel Dialog und Verständnis, eine gleichberechtigte und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit ist. Danach strebt der Westen aktuell nicht. Das bedeutet, dass der Informationskrieg zwischen Russland und dem Westen ernst zu nehmen ist  und noch lange anhalten wird. Allerdings wird er  an seiner jetzigen Schärfe verlieren. Unsere Beziehungen werden zwischen unterschiedlich starken Kalten Kriegen und Etappen des Tauziehens schwanken, die manchmal zur eingeschränkten Kooperation führen werden. Doch es wird sich trotzdem um einen Krieg handeln. Da darf man sich keinen Illusionen hingeben. Doch ein Krieg der Ideen ist immer noch besser als der Krieg der Armeen.

Es ist gefährlich, Russland auf die Knie zwingen zu wollen

Die wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gegen Russland werden direkt die Europäische Union treffen. Welchen Preis sollen die Länder zahlen, die sich den schrecklichen antirussischen Sanktionen Washingtons ungewollt unterordnen?
Der Umsatz des deutschen Industriekonzerns Siemens auf dem russischen Markt ist infolge der gegen Russland verhängten Sanktionen deutlich zurückgegangen. Wie der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Joe Kaeser, dem „Bild am Sonntag“ sagte, ist das Russland-Geschäft Deutschlands allgemein stark eingebrochen. Dennoch werde man die Sanktionen weiter unterstützen, so Kaeser. „Wir folgen dem Primat der Politik. Daran halten wir uns, und das habe ich immer deutlich gemacht…. Aber auch, dass es besser ist, miteinander statt übereinander zu reden“, sagte der Vorstandschef.
Laut früheren Berichten soll Siemens im Rahmen eines Kostenkürzungsprogramms rund 8000 Angestellte, darunter 3300 in Deutschland, entlassen.

Der russische Einfuhrstopp für westliche Lebensmittel, mit dem Moskau auf die Sanktionen westlicher Staaten wegen des Ukraine-Konflikts reagierte, ist ein harter Schlag gegen die deutsche Landwirtschaft, wie der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, sagte. 600 Millionen Euro Verlust hätten die deutschen Bauern 2014 verbucht. Die in Deutschland produzierte Milch sei um drei bis vier Cent je Liter billiger geworden, so Rukwied. Der Preis für ein Kilo Schweinefleisch sank unter 1,4 Euro.

Die deutsche Wirtschaft wartet nur darauf, dass der Konflikt mit Russland gelöst wird.  „Am Ende des Tages können weder Deutschland noch Europa Interesse daran haben, dass Russland ins wirtschaftliche Chaos abgleitet. Deshalb ist die Forderung, die Sanktionen zu verschärfen, falsch“, sagte der deutsche Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel dem “Tagesspiegel”.
Das Ziel der Sanktionen sei nicht gewesen, Russland in die Knie zu zwingen, sondern zu Verhandlungen über eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts zu bewegen, so Gabriel. Er sprach sich (im Interview mit dem Handelsblatt) für eine neue Entspannungspolitik in Europa aus:

Handelsblatt (HB): Manche Experten behaupten, dass die US-Regierung auf einen niedrigen Ölpreis gedrängt habe, um Russland in die Knie zu zwingen. Tatsächlich trifft ein halbierter Ölpreis Russland und Staatspräsident Putin viel härter als alle beschlossenen Sanktionen des Westens zusammen. Ist das denkbar?

Gabriel: Das weiß ich nicht. Zumindest kann ich vor einer solchen Strategie nur warnen. Wir können doch kein Interesse daran haben, Russland wirtschaftlich auf die Knie  zu zwingen.  Die Sanktionen sollen dazu dienen, Russland wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, nicht dazu, das Land ins Chaos zu stürzen. Ich weiß, dass es in den USA Stimmen gibt, die eine solche Destabilisierungsstrategie fordern und leider gibt es auch in Europa solche Positionen. Ich finde das brandgefährlich. Europa hat ein Interesse an einem friedlichen und starken Russland.

HB: Muss man Russland in der neuen, dramatischen Lage nicht wirtschaftlich eher unter die Arme greifen, als das Land weiter nach unten zu drücken?

Gabriel: Wir müssen – wie das Frank-Walter Steinmeier und die Kanzlerin immer wieder tun –  weiter das Gespräch mit Putin suchen. Hinzu kommt: Wir bekommen die vielen Krisen in der Welt, sei es in Syrien oder im Iran, nicht in den Griff, wenn sich Russland nicht an ihrer Lösung beteiligt. Und das geht nur mit einem stabilen und selbstbewussten  Russland.

HB: Sie kommen damit auf die Idee einer Modernisierungspartnerschaft mit Russland zurück, richtig?

Gabriel: Ja. Europa braucht gute wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland. Die Ukraine übrigens auch. Die Vereinigten Staaten haben es relativ leicht in dieser Situation – die ökonomischen und politischen Folgen der Russland-Krise trägt allein Europa. Deshalb müssen wir einen Weg finden, auf Russland wieder zuzugehen…

HB: Wie soll eine Annäherung an Russland gelingen, wenn die Ukraine-Krise nicht gelöst ist?

Gabriel: Natürlich hat die Lösung der Ukraine-Krise oberste Priorität. Lösung bedeutet zuerst einmal, dass es wirklich eine Waffenruhe gibt, dass sich die russischen Truppen zurück ziehen und dass ein Verhandlungsprozess beginnen kann, wie das Land seinen inneren Frieden finden kann.

Doch für die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sind wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland „weiterhin unvermeidlich“. „Angela Merkel monopolisierte im Laufe von vielen Jahren den direkten Dialog mit dem russischen Präsidenten“, sagte Gilles Rémy, Leiter der Firma CIFAL in einem Interview für die Zeitung „Le Figaro“. „Vielleicht um ihre Machtposition in Nordeuropa und Polen zu bewahren, nimmt die deutsche Kanzlerin radikal antirussische Positionen ein und stellt sich gegen die Politik ihrer Vorgänger.“

Die Sanktionen ändern die Logik der strategischen Beziehungen zwischen Russland und der EU. Und was wird nun? Es bleibt eine Tatsache: Europa ist unfähig, eine unabhängige Politik zu betreiben. Es hat keine eigenen Möglichkeiten, vielleicht auch keinen Wunsch. Die Krise in den Beziehungen Russlands zur Europäischen Union offenbart sich in überraschenden Formen, und die Nato-Osterweiterung gießt nur noch Öl ins Feuer. Es äußert sich auch die mangelnde politische Einheit in Europa selbst. Das alles zeugt von einer Zersplitterung der EU.

http://krisenfrei.de/

Über 90 Prozent der Deutschen sind ganz heiß auf TTIP, TISA und CETA

BRDigung: Wer hätte das gedacht? Kaum einer in Deutschland weiß überhaupt, was sich hinter diesen netten Kürzeln in Wirklichkeit verbirgt, aber das ist ja auch so gewollt. Dafür hat das Volk schließlich seine Vertreter gewählt, die allerdings in dieser Sache auch in den seltensten Fällen wirklich wissen, was das alles zu bedeuten hat. Das ist aber auch nicht weiter undemokratisch oder gar schlimm, denn dafür haben wir ja noch den Fraktionszwang im Bundestag, der regelt den Rest. Da langt es völlig, wenn es der Fraktionsführer endlich begriffen hat.

STOP TTIP kenFM qpress Kritisches Netzwerk

Aber auch das darf stark bezweifelt werden, dass ausgerechnet der Fraktionsführer es gepeilt haben sollte, er ist nur besser bestochen als die anderen. Das liegt vornehmlich daran, dass man diesen ganzen Komplex, so richtig zum Schutz der Bürger(vor besserer Erkenntnis), ausschließlich im Geheimen verhandelt. Alles aus purer Angst, dass es womöglich doch den ein oder anderen geben könnte, der sich an diesen sogenannten neuen Freihandelsabkommenn stören könnten, die ja auch zutiefst unfair sind.

TTIP Geheimverhandlung der Schweine Animal Farm der Tiere Freihandelsabkommen Schweineladen Schweinebande

Sinn und Zweck der ganzen Übung ist es den Handel, also den Kapitalismus, gänzlich zu enthemmen, denn nur Profit kann das einzig legitime Lebensziel in der jetzigen Endzeit sein. Alle anderen, sogenannten „Soft-Skills” sind einen feuchten Kehricht wert, weil die für die Aktionäre nichts Bares bringen. Da sich neben den gekauften Politikern im Bundestag immer mehr kommunale Politiker, also auf niederster Ebene, für diese Themen interessieren, hat man vorsorglich so eine Art „Maulkorberlaß“ von der Bundesregierung aus losgeschickt. Darüber wird in dem beigefügten Streifen lauthals sinniert. Schließlich ist es ja auch eine Frechheit, wenn man den Konzernen die Profite vermiesen will, nur weil beispielsweise eine Gemeinde qualitativ hochwertiges Trinkwasser zu erschwinglichen Konditionen behalten möchte.

Das ist nur eine von vielen Geschichten die Kommunen betreffend. Nach Abschluss der geplanten Abkommen geht in vielen Bereichen dann nichts mehr nach den Vorstellungen der KonsumEnten, eher nur nach den Erfordernissen der Konzerne … wir denken dabei an die oben erwähnte Lebensmaxime. Es geht aber noch unverschämter, denn im Netz gibt es allen Ernstes Überlegungen, wie man die Kommunen womöglich aus diesem Spiel herausreißen könnte: Kommunen TTIP-frei machen[es geht anders]. Das ist natürlich subversiv wie bösartig und vermutlich hat die Bundesregierung deshalb das Gutachten an die Gemeinden geschickt, damit die ja nicht auf dumme Gedanken kommen.

Europaeische Kommission Juncker Logo Puppenspieler ftrmfgesteuert  CETA TTIP TISA Politik Europa qpress 150-01Und wie immer, ist wahre Erkenntnis natürlich nur von der machtlosen Opposition zu erwarten. Hier mal wieder ein klassisches Beispiel: Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, TISA und CETA sind ein Angriff auf Demokratie, VerbraucherInnenrechte, Umweltschutz und Sozialstaat. Und werden geheim verhandelt.[Grüne.at]. Nur gut das die Grünen in Österreich rein gar nichts mit den Grünen Männecken und B90 Bombern zu Berlin gemein haben, obgleich die ausnahmsweise auch mal dagegen sind. Wenn hierzulande die Grünen an der Regierung sind, dann sind selbst Kriege kein Problem, sofern dabei auf die Ökologie geachtet wird. Hätten wir derzeit Rot-Grün, dann würden sie auch hier, fest auf der Atlantik-Brücke stehend, selbstverständlich zustimmen.

Wer ungeachtet der bereits feststehenden Ergebnisse aus den geheimen Verhandlungsrunden mehr über die sogenannten Freihandelsabkommen erfahren möchte, allein um zu verstehen wie sehr er zukünftig nicht mehr Mensch, sondern reines Subjekt ist, der kann sich hier intensiver belesen: Know TTIP – Home[Know-TTIP]. Da in Ermangelung tieferer Kenntnis zu dieser Thematik nur wenige Leute wirklich im Bilde sind und unsere gewählten Ver†räter wie oben beschrieben funktionieren, darf man demokratisch korrekt festhalten, dass rund 90 Prozent der Deutschen für diese Abkommen sind! Sonst würde sich doch der Bundestag nicht, wie oben beschrieben, in geheimer Mission mit diesen äußerst komplizierten Wohltaten für die Konzerne befassen.

qpress_SPD_Quorum_Mitgliederentscheid_Kabinett_Regierungsbesetzung_GroKO_Grosse_Koalition_Sigmar_Gabriel_Waehlertaeuschung_Verrat_Sozialdemokratie_Koalitionsvertrag_Goldmann_SachsUnd jetzt bitte nicht pathetisch werden, sondern sich wieder daran erinnern: „DasHumankapital ist das Konsumgut des Kapitals” … genau nach dieser Maxime wird hier verfahren … das haben wir doch alle gewollt und demokratisch exakt so entschieden, oder? Selbst wenn die SPD inzwischen zu 100 Prozent andere Dinge tut, als das was sie sich im Koalitionsvertrag von der Basis hat absegnen lassen. Das erst nennt man dann urdemokratisch, die Basis sagt was geht und die Herrschaft macht was sie will … war schon immer so. Also dann, freuen wir uns nach Abschluss der geheimen Verträge auf die Privatisierungswelle und die smarten Chlor-Hühnchen aus Ami-Land. Und wenn wir die tatsächlich irgendwann nicht mehr essen mögen, dann macht das auch nichts, weil die Chlor-Hühner-Konzerne gemäß dieser tollen Abkommen dennoch ihre Gewinne ausbezahlt bekommen. Der Verbraucher kann sich immer zu allem entscheiden, muss aber auch immer alles bezahlen, auch das was er nicht will und nie wollte. So sieht echte Marktgerechtigkeit aus.

USA: Vasallentreue auf dem Prüfstand

Kehrseite der Medaille bedeutet letztlich Rückbesinnung

Veröffentlicht am 14. April 2015 von

flickr.com/ Paul Mayne/ (CC BY-NC-SA 2.0)

Zur Zeit hört man ab und zu von der Gefahr des dritten Weltkrieges. Obwohl die jetzige Situation in der Welt sehr verschärft ist. Es ist klar, dass es keinen Weltkrieg geben wird, schon deshalb nicht, weil weder die USA noch Russland dazu einen Grund haben bzw. ein globaler Atomkrieg wahrscheinlich keinen Sieger hätte.

Das, worum also zur Zeit gespielt wird, ist die Bemühung Obamas Regierung zur Tarnung der inneren Probleme mittels der Erschaffung des Feindbildes irgendwo im Ausland. Es ist eigentlich natürlich, dass gerade Russland und Putin persönlich dazu am besten benutzt werden können, weil Russland zur Zeit die einzige Kraft darstellt, die Amerika im Streben nach Weltherschung stoppen kann.

Der gescheiterte, von der EU und den USA vorbereitete Maidan, hat anschaulich gezeigt, dass die USA keine Weltmacht mehr darstellen, die wirtschaftliche Schwäche und finanzielle Unstabilität “Obamas” Amerika zur Folge auch diplomatische Niederlagen hat, was daher dazu führt, dass die Verbündeten der USA (vor allem Deutschland) unter den Druck gestellt werden, an amerikanischen, politischen, wirtschaftlichen und militärischen Abenteuern teilzunehmen. Und gerade dieser Aspekt, das heißt diese immer härtere und unverschämtere Steigerung der “Loyalitätsbeweise”, die Deutschald und die Nato-Länder an den Altar der “Einigkeit und Recht und Freiheit” bringen sollen, eine ganz andere, genauer gesagt gegenseitige und zu den Vereinigten Staaten feindliche Stimmung hervorrufen.

Das hat evident weitere Folgen. Die Massenmedien in Deutschland wurden zur Lügenpresse verwandelt, um die antiamerikanischen, d. h. “unkorrekte” Meinungen zu stoppen. Diese Anstrengung führt aber zu einem ganz anderen Effekt – die Menschen sind nicht dumm und wissen sehr gut, was hier passiert. Die innere Spannung, die heutzutage in Deutschland so bemerkbar ist, die noch durch die unsinnige und die demokratische Staatsordnung bedrohende Asylpolitik gesteigert wird, stellt den Brennpunkt der künftigen Eskalation der gesellschaftlichen Probleme dar.

Deutschlands Regierung ist offensichtlich nicht imstande, diese Situation zu bewältigen, im Gegenteil, sie macht das Schlimmste, was getan werden kann – noch mehr “Flüchtlinge”, noch mehr Russlandshass, noch mehr des blinden Glaubens an “den großen Bruder” im Weißen Haus. Das alles, verbunden mit den Drohungen an die “Menschen mit Hass im Herzen” verursacht, dass Deutschland, statt die Früchte der Arbeitsamkeit von Millionen Bewohnern zu genießen, das heißt, ruhig und friedlich zu leben, wieder auf einer der Kreuzzüge ihrer Geschichte steht, wobei man gar nicht wissen kann, ob die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Ich glaube, Frau Merkel sieht sehr gut, in welcher peinlichen Lage sie sich befindet. Natürlich hat sie einen großen politischen Fehler gemacht, wenn sie an der Unterstützung der verbrecherischen Oligarchen Kiews und der ungerechten Sanktionen gegen Russland teilgenommen hat. Man sieht, dass sie es zur Kenntnis nahm und vielleicht über eine “neue” Politik, in der sie nicht mehr die Rolle der nützlichen „Idiotin Obamas“ spielen wird, nachdenkt.

Zugleich zweifle ich aber daran, dass sie es schafft bzw. schaffen kann. Die Alternative, noch zwei Jahre dieses traurige Spiel zu treiben, um dann nach den Wahlen mit der Schande abtreten zu müssen, ist aber eine noch schlechtere und demütigendere Aussicht. Bedeutet es, dass sie vorzeitig abtreten wird? Ich sehe es als am wahrscheinlichsten, obwohl vor allem sicher ist, dass Merkel zur Zeit so desorientiert ist, sie selbst nicht weiß, was sie machen sollte.

Ihr

Jan Hofirek

https://buergerstimme.com/Design2/2015/04/usa-vasallentreue-auf-dem-pruefstand/

Dubioser Deal mit Flüchtlingsheim sorgt für Korruptionsvorwürfe

Refugees welcome: In Berlin werden Geschäfte auf Kosten von Flüchtlingen und Steuerzahlern gemacht.  Foto: imago/Christian Mang

Zwei leitende Mitarbeiter des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) sollen an einem dubiosem Deal mit einem Flüchtlingsheimbetreiber beteiligt gewesen sein. Die Behörde überprüft die Verträge mit dem Betreiber der Unterkunft am Rohrdamm in Spandau.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) ist erneut mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Nachdem die Staatsanwaltschaft im vergangenem Jahr Ermittlungen gegen Amtsleiter Franz Allert im Zusammenhang mit der Vergabe von Flüchtlingsheimen aufgenommen hat, stehen nun zwei leitende Mitarbeiter des Lageso unter Verdacht.

Teuer für den Steuerzahler

Im Kern geht es um eine Frage: Bereichern sich private Betreiber auf Kosten der Steuerzahler? Die zwei Mitarbeiter des Lageso sollen möglicherweise an einem fragwürdigen Geschäft für den Betrieb einer Asylbewerberunterkunft mit dem Heimbetreiber PeWoBe beteiligt gewesen sein. Es geht um eine Notunterkunft am Rohrdamm in Spandau, die jene Firma seit September 2014 unterhält. Behördensprecherin Silvia Kostner teilte am Mittwoch mit, dass die Vertragsabschlüsse sowohl von der Innenrevision des Lageso als auch von externen Wirtschaftsprüfern untersucht würden. Die Einrichtung am Rohrdamm sei dem Lageso bereits im September 2013 angeboten worden. Die beiden Mitarbeiter seien nicht beurlaubt worden. Die Zusammenarbeit mit der PeWoBe könnte die Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Denn PeWoBe-Chef Helmuth Penz soll im Mai 2014 das Grundstück, auf dem sich das Heim befindet, über seine Firma Rohrdamm 22 Verwaltungs GmbH für angeblich zirka 6,5 Millionen Euro gekauft haben. Vermutet wird, dass Penz vom Lageso zuvor signalisiert wurde, dass am Rohrdamm tatsächlich eine Unterkunft entstehen soll. Dieser Kaufpreis gilt als viel zu hoch. Doch er könnte über erhöhte Tagessätze, die dem Lageso für die Unterbringung von Flüchtlingen in Rechnung gestellt werden, refinanziert werden. Die Mehrkosten würde also der Steuerzahler übernehmen.

Unvollständige Unterlagen

Seit 2014 ermittelt die Staatsanwalt gegen Franz Allert wegen des Vorwurf des Betrugs. Als Leiter des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso), an dessen Spitze er seit 2003 steht, fällt die Unterbringung von Asylbewerbern in seinen Verantwortungsbereich.

Dem Spitzenbeamtenwird vorgeworfen, Firmen bei der Vergabe von Betreiberverträgen für Heime bevorzugt zu haben. Die Innenrevision des Lageso konnte bislang keine Korruption feststellen. Bemängelt wurde, dass Unterlagen fehlten. Allert bestreitet die Vorwürfe.

Doch offenbar wollte das Lageso Penz nicht offen in Erscheinung treten lassen, da seine Firma PeWoBe als Betreiber wegen Unterschreitens von Mindeststandards in die Kritik geraten war. Daher bot die Ficon GmbH, die ebenfalls zum Firmenkonglomerat von Penz gehört, dem Lageso einen Deal an: „Sollte es Unstimmigkeiten darüber geben, dass die PeWoBe eventuell zu groß werden sollte durch diese Beauftragung, können wir uns auch vorstellen, dass eine Projektgesellschaft von uns die Immobilie erwirbt und diese für die Nutzung durch einen Dritten, Fremdbetreiber, als Gemeinschaftsunterkunft ausbaut“, heißt es in einem Schreiben der Ficon an das Lageso vom 14. April 2014, das der Berliner Zeitung vorliegt. Tatsächlich hat Penz die Flüchtlingseinrichtung an die Arbeiterwohlfahrt als Betreiberin vermietet. Sie soll das Haus künftig als Erstaufnahmeeinrichtung führen. „Das wird vermutlich ab Mai sein“, sagte Lageso-Sprecherin Kostner. Noch ist die PeWoBe die Betreiberin. Von Penz war am Mittwoch keine Auskunft zu erhalten.

Doch offenbar wollte das Lageso Penz nicht offen in Erscheinung treten lassen, da seine Firma PeWoBe als Betreiber wegen Unterschreitens von Mindeststandards in die Kritik geraten war. Daher bot die Ficon GmbH, die ebenfalls zum Firmenkonglomerat von Penz gehört, dem Lageso einen Deal an: „Sollte es Unstimmigkeiten darüber geben, dass die PeWoBe eventuell zu groß werden sollte durch diese Beauftragung, können wir uns auch vorstellen, dass eine Projektgesellschaft von uns die Immobilie erwirbt und diese für die Nutzung durch einen Dritten, Fremdbetreiber, als Gemeinschaftsunterkunft ausbaut“, heißt es in einem Schreiben der Ficon an das Lageso vom 14. April 2014, das der Berliner Zeitung vorliegt. Tatsächlich hat Penz die Flüchtlingseinrichtung an die Arbeiterwohlfahrt als Betreiberin vermietet. Sie soll das Haus künftig als Erstaufnahmeeinrichtung führen. „Das wird vermutlich ab Mai sein“, sagte Lageso-Sprecherin Kostner. Noch ist die PeWoBe die Betreiberin. Von Penz war am Mittwoch keine Auskunft zu erhalten.

Kein Einzelfall

„Penz könnte am Rohrdamm mehrfach profitiert haben“, sagte Fabio Reinhardt, der flüchtlingspolitische Sprecher der Piraten. „Er hat das Grundstück gekauft, er betreibt die Immobilie zwischenzeitlich als Notunterkunft und tritt künftig als Vermieter auf.“ Reinhardt hat in den vergangenen Jahren durch zahlreiche kleine Anfragen Missstände in Flüchtlingsheimen ans Licht gebracht. Die PeWoBe sei kein Einzelfall, sagte er.
Penz ist auch in die Betrugsvorwürfe gegen Lageso-Chef Allert verwickelt. Denn ermittelt wird in diesem Zusammenhang unter anderem auch gegen ihn. Daher wollte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) sich aus der Zusammenarbeit mit der PeWoBe lösen. Dies hat der Senator seit Bekanntwerden der Vorwürfe im November mehrfach angekündigt. Stattdessen soll nun das Land in Eigenregie Unterkünfte errichten, um frei in der Wahl der Betreiber zu sein.
Doch Penz konnte expandieren. Die PeWoBe hat den Zuschlag für weitere Unterkünfte erhalten. „Das deutet darauf hin, dass Penz weiter systematisch bevorzugt wird und Czaja es nicht gelungen ist umzusteuern“, sagte Reinhardt.

Gegreine im Spiegel – und eine Blamage

(von Niki Vogt) Es sollte eine Satire werden, eine fetzige Abrechnung mit den Alternativen Medien, wurde aber zum Bumerang. Jan Fleischhauer, offenbar die spitzeste Feder, die der Spiegel aufbieten kann, feilte an seinen Sätzen, um bissig zu sein. Aber irgendwie klang das Ganze eher nach Gejaule: „Huhuuu, die doofen Alternativen Medien, wieso werden die denn nur so viel gelesen und uns laufen die Leser weg … dabei schreiben die doch nur Unsinn … grein, wein und jammer …“

Dabei ist genau diese Beinahe-Möchtegern-Satire ein Paradebeispiel dafür, warum die Leser in Scharen davonlaufen: Böswillig, heimtückisch, voreingenommen, kritikunfähig, beleidigt, verlogen, schlecht recherchiert, manipulativ.

Eigentlich kommt herzlich wenig an Information rüber in dem Artikel. Man wollte sich wohl mal wieder angegrätzt zur Wehr setzen, weil es in den „Alternativen Medien“ Kritik über die Berichterstattung zum Germanwings-Absturz hagelte. Was natürlich geflissentlich weggelassen wird ist, daß auch die Pilotenvereinigungen über Europa hinaus weltweit ziemlich entsetzt sind, wie die Berichterstattung in diesem tragischen Unglück gehandhabt wurde.

Weiterhin melden auch – und gerade!  – erfahrene Piloten und Luftfahrtexperten große Zweifel an, daß die Darstellung der Fakten und Abläufe in den Mainstream-Medien nicht konsistent und nachvollziehbar ist. Die meisten Alternativen Medien nehmen sich im Gegensatz zu dem MSM die Mühe und lesen sich die Threads in den Piloten und Aviation-Foren durch, versuchen zu verstehen, was für und was gegen die so schnell verbreitete Verlautbarung vom Massenmörder-Copiloten spricht. Und selbstverständlich darf man darüber nachdenken, was denn möglicherweise wirklich geschehen sein könnte.

Dazu muß man auch über die kursierenden Theorien oder Meldungen berichten, über Plausibilitäten oder Widersprüche nachdenken. Ja, man muß. Denn das, was uns die Verlautbarungsmedien servieren, darf nach den bisher gemachten Erfahrungen in der Tat von vorneherein und zu Recht erstmal angezweifelt werden.

Was hat denn nun der Spiegel an der alternativen Berichterstattung auszusetzen?

Hier ein Zitat:

„Schauen wir, wie in der Gegenöffentlichkeit des Internets über das Unglück berichtet wird. Man lernt dort, dass die Maschine nach dem Sinkflug wieder in einen Horizontalflug ging, was den Schluss zulässt, dass Andreas Lubitz nicht der Mann ist, für den man ihn hält. Eine Augenzeugin hat beim Überflug von drei Mirage in niedriger Höhe einen Knall gehört. Vermeintliche Mitschnitte des Stimmrekorders erweisen sich als Fälschung, wie eine „Spektrumanalyse“ der Blackbox-Audiodaten zeigt. Warum das alles verschwiegen wird? Vielleicht „um eine der größten Rufmord-Kampagnen in der Geschichte der Informationsindustrie zu entfachen“, wie es bei „Telepolis“ heißt, einer der führenden Webseiten der alternativen Pressewelt.

Und das ist erst der Anfang der Dekonstruktion des Lügengebäudes. Auf „Quer-Denken TV“ findet man den Hinweis, dass Lubitz in Wahrheit im Kofferraum seines Wagens am Flughafen in Barcelona aufgefunden wurde. Auf einem YouTube-Kanal des Impfgegners und ehemaligen Schlagerstars Christian Anders wird ausgeführt, dass die Passagiere bereits vor dem Flug tot gewesen sind.“

Sieh mal an, bei Quer-Denken.TV findet man „den Hinweis“, daß Lubitz im Kofferraum seines Wagens in Barcelona aufgefunden wurde. Wer das liest, bekommt doch den Eindruck vermittelt, Quer-Denken.TV habe behauptet, daß dem so sei. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall. Das weiß ich deshalb, weil ich diesen Artikel nämlich geschrieben habe.

Also verfasse ich eine kleine Richtigstellung in der Kommentarfunktion zum Artikel:

„Sehr geehrter Herr Jan Fleischhauer, ich zitiere mal aus Ihrem Artikel:

„Und das ist erst der Anfang der Dekonstruktion des Lügengebäudes. Auf „Quer-Denken TV“ findet man den Hinweis, dass Lubitz in Wahrheit im Kofferraum seines Wagens am Flughafen in Barcelona aufgefunden wurde.“

Genau das habe ich eben nicht geschrieben, ich habe davon berichtet, daß CBS New York ANGEBLICH diese Nachricht als „breaking News“ gesendet habe. Und dann berichte ich, daß es sehr unglaubwürdig ist, weil

1. Es zwar diese Reporterin bei CBS New York gibt, die aber eine andere Stimme hat,

2. der im Film gezeigte Flughafen NICHT Barcelona ist,

3. der gezeigte Bürgermeister von Haltern zwar echt ist, sein Statement aber komplett nichtssagend ist,

4. Es unwahrscheinlich ist, daß Andreas L. einen Privatwagen in Barcelona führt,

und daher diese angeblich offizielle Nachricht komplett unglaubwürdig ist.

Kann jeder gern nachlesen:

http://quer-denken.tv/index.php/1294-jetzt-wird-s-krass-copilot-andreas-l-tot-im-autokofferaum

Es ist also genau das Gegenteil von dem, was Sie in Ihrem Artikel implizit behaupten.

Immerhin greifen wir Alternativen auch Theorien und Meldungen auf und prüfen sie vorurteilslos auf Plausibilität – was Sie ganz offenkundig nicht tun, sondern absichtlich falsch berichten. Und dann wundern Sie sich, daß Ihre Leser Ihnen davonlaufen?

Mit freundlichen Grüßen,

Niki Vogt, Quer-Denken.TV“

 

Es wär schon allein einen Artikel wert, einmal darüber nachzudenken, wer eigentlich so ein Breaking-News-Nachrichtenvideo im Stil eines Mainstreammediums fälscht und wozu. Und dabei ausgemachten Unsinn verbreitet. Wem bringt das was?
Genau. Den Mainstreammedien. Es sieht doch ganz so aus, als wollte man, daß sich die Alternativen darauf stürzen, damit man ihnen nachher mit schallendem Gelächter die auffälligen Fehler um die Ohren hauen kann: Seht, wie blöd die Alternativen sind, diese Verschwörungstheoretiker fallen doch auf jeden Mist rein. Denen kann man doch nichts glauben.

Tja, Herr Fleischhauer hat sich aber selbst desavouiert. Genau das mögen wir eben nicht an den MSM: Wahrheit verdrehen, unsauber berichten, manipulieren, schlecht recherchieren, diffamieren.
Immerhin, das muß man positiv anmerken, wurde unser Komentar veröffentlicht.

Und zu guter Letzt möchte ich auf den Schluß des Artikels von Herrn Fleischhauer eingehen. Ich zitiere:

„Ein Schritt über eine Absperrung und eine Anfrage nach einem Foto gelten heute schon als Presseskandal. Man darf gespannt sein, wie es mit den Persönlichkeitsrechten von Angehörigen aussieht, wenn erst einmal die Bürgerjournalisten durch den Vorgarten trampeln. Für die Citizen-Reporter gibt es keinen Verhaltenskodex und auch keinen Presserat, bei dem man sich beschweren könnte. Sehen heißt senden.

Wenn man dabei einen Schritt zu weit gegangen ist oder sich dabei vertan hat, dann ist das Pech – für diejenigen, die im Bild waren.“

Tatsächlich, Herr Fleischhauer?
Das Elternhaus des Copiloten Andreas Lubitz steht in Montabaur. Keine zehn Minuten von mir weg. Ich war nicht in der Meute derjenigen, die mit regulären Presseausweisen bewaffnet, die völlig geschockten Eltern aufdringlich belagerten. Ich habe nicht versucht, doch noch irgendwie ein Foto von den armen Leuten zu ergattern, so daß die Polizei die Straße vor den Pressegeiern absperren mußte. Da war kein „Alternativer“, da waren die hochmoralischen Mainstreammedien-Journalisten.

Es war auch nichr EIN Alternativer an der Schule, wo die bedauernswerten Opfer als Schüler gewesen waren. Es waren die Mainstreamjournalisten, die dort jeden Schulkameraden, der eine Kerze auf den Stufen aufstellte, mit Fotokameras auf den Pelz rückten, Tränen in Makro-Nahaufnahme einfingen, Kindern Geld dafür boten, daß sie bei der schulinternen Trauerfeier heimlich mit dem Handy mitfilmen und den Film dann draußen bei den hochmoralischen Mainstream-Journalisten abliefern.

Gerade der Spiegel sollte ganz ruhig sein. Die Methoden dieses Hauses sind äußerst unfair und geradewegs verlogen. Die Berichterstattung über PEGIDA – egal, wie man dazu steht – war niederträchtig und bewußt falsch. Da steht irgendwo an einer ganz anderen Ecke jemand, der auf einem Motorrad rumkurvt, seltsame sprüche klopft und mit einer Reichsfahne rumwedelt, der nichts mit PEGIDA zu tun hat. Weder inhaltlich noch räumlich. Und dennoch wird er so eingeschnitten und kommentiert in Eurem Bericht, als wäre er die PEGIDA.

Bei Werner Altnickel, einem Urgestein im Kampf gegen Chemtrails, tauchte ein Team vom Spiegel auf, um über Chemtrails eine Doku zu erstellen. Man tut so, als schätze man seine Expertise, als gehe es wirklich um einen sachlichen, unvoreingenommenen Bericht. Man läßt ihn reden, seine Beweise vorlegen und gibt sicht vollkommen erstaunt, beeindruckt und überrascht, zeigt sich am Ende gar überzeugt davon, daß Altnickel ja wirklich Recht hat, daß er ja tatsächlich Beweise zeigen kann. Und versichert ihm, genau das auch zu senden und die Zuschauer jetzt aber wirklich aufklären zu wollen.

Nun ist Werner ja nicht blöd. Natürlich hat er vorsichtshalber die ganze Show versteckt auf Film aufgenommen.

Und es kam genauso, wie er es vermutet hatte. Der Bericht wurde ein einziger Verriß. So bösartig zusammengeschnitten, daß Werner Altnickel wie ein Verrückter mit einer pathologischen Wahnvorstellung erscheint. Die Beweisdokumente kommen natürlich überhaupt nicht vor.

Werner Altnickel stellte sofort die gesamte eigene Aufnahme der Dreharbeiten auf seiner Webseite ins Netz. Der Spiegel versuchte, ihm das zu verbieten und drohte mit juristischen Schritten, was aber Werner nicht beeindruckte. Der Film bleibt online. Hier wird klar ersichtlich, wie vorsätzlich verlogen das Material zusammengeschnitten wurde.

Die gesamte alternative Szene schaut sich sein Material an, und jeder weiß, was vom Spiegel zu halten ist.

Also, Herr Fleischhauer,  wer im Glashaus sitzt …

http://quer-denken.tv/index.php/1317-gegreine-im-spiegel-und-eine-blamage

Es wird wärmer und es kommen immer mehr: 10.000 Fachkräfte in Süd-Italien eingetroffen

An Italiens Küsten kommen weiterhin Tausende Flüchtlinge an. Allein am Dienstag wurden nach Angaben der Küstenwache bei zwölf Rettungsaktionen mehr als 1500 Menschen auf hoher See in Sicherheit gebracht. Seit Freitag sind damit fast 10.000 Migranten in Süd-Italien eingetroffen. Kommunen und Gemeinden warnen, keine Flüchtlinge mehr aufnehmen zu können. Die meisten kommen aus Ländern Afrikas südlich der Sahara und aus Syrien. Viele Boote starten im vom Bürgerkrieg zerissenen Libyen.

http://www.netzplanet.net/es-wird-waermer-und-es-kommen-immer-mehr-10-000-fachkraefte-in-sued-italien-engetroffen/

(Admin: Die Frage ist, wer für die Zustände/Bürgerkriege in diesen Ländern verantwortlich ist).