„Putin hat die Krim nicht annektiert.“ Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider

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Skurriles Geheimprojekt “Habakuk”: Tiefgefrorenes Monsterschiff aus Eis (Videos)

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610 Meter lang, 180 Meter breit, unsinkbar: 1942 begeisterten sich britische Militärs für ein absurdes Geheimprojekt – einen gigantischen Flugzeugträger aus Spezialeis.

Dort schwamm er, der kleine Eisklotz – und verhieß das ganz große Kriegsglück. Fassungslos starrte der splitterfasernackte Winston Leonard Spencer Churchill den gelblichen Klumpen an, der da so unverhofft in sein Badewasser geplumpst war: Der seltsame Eisbrocken wollte und wollte einfach nicht schmelzen. Unbeeindruckt von der staatsmännischen Körperfülle schwappte der Klotz zwischen den Beinen des britischen Premiers hin und her, ohne sich zunächst nennenswert zu verformen.

(Bild: Fantasy-Schiff: Erhaben ragt die gigantische Frostfestung in den Himmel – so in etwa hätte die “Habakuk” aussehen können. Gezeichnet wurde diese Science-Fiction-Version vom britischen Illustrator und Grafikdesigner Dominic E. Harman)

Den Eisbrocken in der dampfenden Wanne hatte Churchill seinem Mitarbeiter Lord Louis Mountbatten zu verdanken, dem Chef der kombinierten Landungsoperationen. Mit den Worten “Ich habe einen Block von einem neuen Material, den ich in Ihr Bad geben möchte”, war Mountbatten in Churchills Privatgemächer in Chequers (Buckinghamshire) gestürmt. Sodann hatte er das mit Sägespänen versetzte und daher schwer schmelzbare Wundereis ins Badewasser geworfen. So zumindest schilderte es der Admiral später in einer vielzitierten Rede.

Ob Mountbatten den britischen Premier tatsächlich in dessen intimem Morgenritual gestört hat, ist nicht mehr zu rekonstruieren. Verbürgt ist indes, wie begeistert Churchill von den Plänen Mountbattens war: “Ich messe der unmittelbaren Prüfung dieser Ideen größte Wichtigkeit bei”, notierte Churchill am 7. Dezember 1942 – und gab grünes Licht für eines der absurdesten Geheimprojekte des Zweiten Weltkriegs: die Konstruktion eines gigantischen Flugzeugträgers aus einem Spezialeis namens Pykrete.

“Habakuk” lautete der Codename für das ehrgeizige Unterfangen, benannt nach dem alttestamentarischen Propheten Habakuk, dem Gott laut Bibel einst verkündete: “Seht auf die Völker, schaut hin, staunt und erstarrt! Denn ich vollbringe in euren Tagen eine Tat – würde man euch davon erzählen, ihr glaubtet es nicht.” (Hab 1,5) In der Tat unglaublich mutet das Mammutprojekt “Habakuk” an, das die ersehnte Kriegswende zugunsten der Alliierten bringen sollte.

Video:

Kampf gegen den Tod aus der Tiefe

Denn 1940/41 drohte die Versorgungslage der Briten kritisch zu werden. Unerbittlich versenkten deutsche U-Boote die englischen Handelsschiffe, allein im November 1942 verloren die Alliierten 134 Schiffe mit insgesamt 860.000 Bruttoregistertonnen. Trotz Sonar konnten die feindlichen U-Boote im Atlantik von alliierten Schiffen nur schwer geortet werden. Flugzeuge waren zwar wichtige Waffen im Kampf gegen den Tod aus der Tiefe, besaßen jedoch eine zu geringe Reichweite.

Hier kam die “HMS Habakuk” ins Spiel, ein Monsterschiff aus Eis mit geradezu apokalyptischen Ausmaßen: 610 Meter lang und 180 Meter breit sollte der Koloss mit seinen zwölf Meter dicken Bordwänden werden. Das Innere der schwimmenden Eis-Plattform hätte Platz für bis zu 200 Spitfires und 1500 Matrosen geboten. Und an Deck hätten die über dem Atlantik dahinbrausenden Jagdflieger bequem landen sowie gewartet und aufgetankt werden können.

Mit 2,2 Millionen Tonnen Gewicht wäre der Flugzeugträger genau 48 Mal so schwer wie die “Titanic” gewesen – im Gegensatz zu dem Unglücksschiff jedoch galt die “Habakuk” als unsinkbar: Eventuelle Schäden hätten blitzschnell mit gefrorenem Wasser repariert werden können. Das ganze Mega-Konstrukt sollte nicht aus normalem Eis erbaut werden, sondern aus Pykrete: einer betonharten Mischung aus Eis und Sägespänen. Benannt war das Wundereis nach Geoffrey Pyke, jenem britischen Tüftler, der sich das Geheimprojekt “Habakuk” ausgedacht hatte.

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(Platz für 200 Spitfires: Die Skizze zeigt einen Querschnitt des geplanten Flugzeugträgers aus Eis. Gut zu sehen: das komplizierte Tiefkühl-System (l.) sowie die einzelnen Hangars (r.). Das Innere des Hohlrumpfs sollte Platz für 1500 Matrosen und bis zu 200 Spitfire-Kampfflugzeuge bieten – je nach Bedarf würden die Jagdflieger auf die Bordpiste gehievt werden)

Geheimlabor unter dem Londoner Fleischmarkt

Nach einem abgebrochenen Jura-Studium hatte sich Pyke vor dem Zweiten Weltkrieg unter anderem als Journalist, Börsenspekulant und Bildungsreformer versucht. Lord Mountbatten nahm den Querdenker in seinen Thinktank auf, weil er den Admiral mit selbst entworfenen Schneemobilen beeindruckt hatte, erdacht, um die Wehrmacht in Norwegen zu besiegen. Ende September 1942 breitete Pyke auf 232 Seiten seinen nächsten Spleen aus: die Eisfestung “Habakuk”.

Fünf Stockwerke unter dem Fleischmarkt im Londoner Stadtteil Smithfield mixte der spätere Nobelpreisträger Max Perutz Wasser, Sägespäne und Baumwolle und fror diese Substanz anschließend in einem Windkanal. Um die Außentemperatur von minus 15 Grad zu überstehen, trugen Perutz und seine Assistenten elektrisch beheizte Anzüge. Sie feuerten mit Pistolen auf die Eisblöcke – die Kugeln prallten ab. Restlos begeistert, entschied sich Lord Mountbatten für eine kühne PR-Aktion, um die alliierten Militärs von der Pykrete-Plattform zu überzeugen.

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(Unsinkbare Schwimm-Insel: Der gigantische Flugzeugträger aus Eis mit seinen zwölf Meter dicken Bordwänden (Skizze) wurde von seinen Promotoren als unsinkbar beworben – bei Torpedoangriffen, so das Kalkül, könnten mögliche Schäden blitzschnell mit gefrorenem Wasser repariert werden)

“Die Idee ist zum Davonlaufen blöd”

Auf der Strategiesitzung des britischen und amerikanischen Generalstabs am 15. August 1943 im Château Frontenac in Québec deponierte Mountbatten zwei Eisblöcke im Sitzungssaal: einen aus normalem Eis und einen aus Pykrete. In Anwesenheit der versammelten Generalstäbler zog der Admiral seine Pistole und schoss in den ersten Eisklotz. Er zersplitterte. Dann zielte er auf den Pykrete-Block. Die Kugel sprang ab, jagte durch den Raum – und streifte das Hosenbein von US-Flottenadmiral Ernest King, der glücklicherweise unverletzt blieb.

Die Militärs zeigten sich beeindruckt von Mountbattens visionären Ausführungen, selbst US-Präsident Franklin Roosevelt begeisterte sich für die Idee eines gigantischen Flugzeugträgers aus Pykrete. Anders jedoch sah dies sein technischer Berater Vannevar Bush. Er kommentierte das Projekt “Habakuk” mit den Worten: “Die Idee ist zum Davonlaufen blöd.”

Die Argumente der Eisschiff-Gegner waren erdrückend: Zwar sollte bei dem Bau des Flugzeugträgers weitgehend auf den im Krieg knappen Stahl verzichtet werden. Doch für die Rohre zur Zirkulation des Kältemittels Freon hätte man dennoch große Mengen des kostbaren Materials aufwenden müssen. Zudem wäre ein so schwerer Eisklotz kaum manövrierfähig gewesen. Und: Der Bau des Flugzeugträgers “Habakuk” hätte rund 80 Millionen Dollar verschlungen, mitten im Krieg eine gewaltige Summe.

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(Weißer Riese: Eine Modellzeichnung der “HMS Habakuk” im Verhältnis 1:3000. Briten und Amerikaner waren von der Idee des gigantischen Flugzeugträgers so angetan, dass sie dem Bau eines – allerdings nur 18 Meter langen – Prototypen am kanadischen Patricia Lake zustimmten)

“Habakuk” schlummert auf dem Grund eines Sees

So schmolz die Vision des frostigen Monsterschiffs dahin wie Speiseeis in der Sonne. Zumal sich die Kriegssituation grundlegend geändert hatte: Jagdflugzeuge besaßen mittlerweile eine größere Reichweite, zudem erlaubte der portugiesische Premier Antonio de Oliveira Salazar den Alliierten am 17. August 1943, die Azoren als Luftwaffenbasis für den Krieg im Atlantik zu benutzen. Im Dezember 1943 wurde das Projekt “Habakuk” zu den Akten gelegt.

Alles, was übrig blieb vom Monsterschiff, war ein Prototyp aus normalem Eis von 18 Metern Länge am kanadischen Patricia Lake. Erbaut worden war die Probe-Plattform im Mai 1943 von Kriegsdienstverweigerern, größtenteils Mennoniten. Charles Mackenzie, Leiter des kanadischen National Research Council und Chef des Experiments, ließ sie in dem Glauben, es handele sich um ein seltsames Iglu. Nachdem die Alliierten das Projekt verworfen hatten, schaltete man die Kühlung aus. Das 1000 Tonnen schwere Modell schmolz – seine Überreste sanken auf den Grund des Sees.

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(Koloss auf dem Zürichsee: Die Idee eines Flugzeugträgers aus Eis ist nicht neu, wie dieser Artikel im US-Magazin “Modern Mechanix” von 1932 ausführt. So wird von einem deutschen Wissenschaftler namens Gerke von Waldenburg berichtet, der 1930 eine Eis-Insel auf dem Zürichsee errichtete. Der Koloss hielt sechs Tage lang, nachdem man das Kühlsystem ausgestellt hatte)

Und Geoffrey Pyke, der Erfinder von “Habakuk”? Gab die Fantasterei nicht auf: Ende 1943 schlug er Lord Mountbatten ein monströses Tunnel-System vor, durch das alliierte Soldaten per Druckluft von Burma nach China katapultiert werden sollten. Doch auch diese fixe Idee fand kein Gehör. Verbittert schluckte Pyke am Abend des 21. Februar 1948 eine Überdosis Schlaftabletten.

“Die Welt hat eine der originellsten, wenn auch verkannten Persönlichkeiten des Jahrhunderts verloren”, würdigte die “Times” in einem Nachruf den geistigen Ahnherrn von “Habakuk”.

Video:

Quellen: einestages/PublicDomain/bleedingdreams.com vom 15.04.2015

Skurriles Geheimprojekt „Habakuk“: Tiefgefrorenes Monsterschiff aus Eis (Videos)

Mordserie gegen Oppositionspolitiker in der Ukraine hält an

Der frühere Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, Anti-Maidan Aktivist und Mitglied der Partei der Regionen, Oleg Kalaschnikow ist in der Nähe seiner Kiewer Wohnung ermordet worden. Sein Tod ist die Fortsetzung einer ganzen Reihe von Morden und ominösen Selbstmorden von Oppositionspolitikern und hohen Amtsträgern der Partei des ehemaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch seit Februar dieses Jahres.

Oleg Kalaschnikow - Quelle: glavpost.com)

Der 52-jährige war am Mittwochnachmittag tot in der Nähe seiner Wohnung aufgefunden worden. Laut Angaben des ukrainischen Innenministeriums wurde der Anti-Maidan Aktivist mit einer Pistole niedergeschossen. Vasily Paskal, Chef der ukrainischen Kriminalpolizei hat die Untersuchung unter seine persönliche Aufsicht gestellt und versprach die Ergebnisse sobald sie vorliegen, umgehend mit den Medien zu teilen.

Die Untersuchung konzentriert sich nach Angaben von Anton Geraschenko, Chefberater des ukrainischen Innenministers, auf mehrere mögliche Tatmotive. Geraschenko zufolge wird als bisheriges Hauptmotiv für den Mord an Kalaschnikow dessen “politische Aktivität” in Verbindung mit “seiner Teilnahme an der Organisation und Finanzierung von konter-revolutionären Ereignissen in der Ukraine” in Betracht gezogen.

Der Chefberater des Innenministeriums betonte gegenüber Journalisten, dass Kalaschnikow „profundes Wissen über die Anti-Maidan Bewegung“ hatte und führte weiter aus:

“Ohne Zweifel verfügte der Verstorbene über ein großes Wissen wer auf welchen Wegen die Anit-Maidan Bewegung finanziert. Ein Vorhaben, welches Janukowytsch und seine Kamarilla jeden Tag Millionen Hrywnjas [ukrainische Währung] kostet. Diese Geheimnisse wird er nun mit ins Grab nehmen.”

Man stelle sich vor, in Deutschland würde sich ein Staatssekretär des Innenministeriums nach dem Mord an einem ehemaligen Abgeordneten einer Oppositionspartei des Bundestages an die Presse wenden, und in diesem Zusammenhang auf den ehemaligen Bundeskanzler als „dieser und seine Kamarilla“ verweisen.

Daneben nannte der Chefberater des Innenministeriums noch „Schulden, persönliche Feindschaften sowie Einbruchsversuch“ als mögliche Tatmotive.

Ukrainische Medien berichten darüber hinaus, dass Kalaschnikow in letzter Zeit verstärkt Mord- und Gewaltdrohungen erhalten habe, insbesondere nachdem er das Recht der Ukrainer auf die Begehung der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestages des Sieges gegen Nazi-Deutschland verteidigt hatte.

In einem Brief, den er kurz vor seiner Ermordung an einen Freund verfasst hatte, schrieb er:

“Offene Todesdrohungen und permanente Beschimpfungen übelster Art sind für mich zur Normalität geworden, seit ich öffentlich dazu aufgerufen habe, unsere Helden des Großen Vaterländischen Krieges weiter zu ehren.”

Der Abgeordnete und ehemalige Sprecher des Rechten Sektors, Borislav Bereza, sagte gegenüber ukrainischen Medien, dass Kalaschnikow von „seinem ehemaligen Arbeitgeber“  eliminiert wurde, aus Angst er könnte Details über deren frühere Aktivitäten offenlegen.

Oleg Tsarew, Parlamentssprecher der selbsternannten Volksrepublik “Novorossiya” sagte anlässlich des Mordes zur russischen Nachrichtenagentur Lifenews:

 “Natürlich ist dies ein Mord aus politischen Motiven. Es ist mittlerweile extrem schwierig geworden seine eigene Meinung öffentlich zu vertreten. Dies ist eine Vergeltungstat, und soll als Warnung gelten für alle, die sich der Kiewer Regierung entgegenstellen.”

In den letzten Monaten starben mindestens acht ehemalige ukrainische Amtsträger, Funktionäre und Politiker. Ein Großteil der Todesfälle wurde von offiziellen Stellen als Selbstmord deklariert. Alle Opfer waren Mitglieder der “Partei der Regionen”,  der Partei des im Zuge des Maidan-Putsches gestürzten Präsidenten Janukowytsch:

Am Tag der Ermordung des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemtsow, dem 27. Februar, stürzte Michael Chechetow, ebenfalls ehemaliges Mitglied der Partei der Regionen und ehemaliger Leiter des staatlichen Grundstücksfonds, aus einem Fenster seiner Wohnung. Die offizielle Version des ukrainischen Innenministeriums lautet auf “Selbstmord”.

Zusätzlich begangen ebenfalls im Februar angeblich Selbstmord, allerdings ohne dass einer der erwähnten Personen einen Abschiedsbrief hinterlassen hätte:

Der ehemalige Vorsitzende des Regionalrates in Kharkow, Nicholai Sergienko; der ehemalige Bürgermeister von Melitopol, Sergei Walter; der Polizeichef von Melitopol, Sergey Bordyuga sowie der ehemalige Abgeordnete Stanislaw Melnik.

Am 12. März war der ehemalige Gouverneur von Zaporozhzhye und Mitglied der Partei der Regionen, Alexander Peklushenko, mit einem Genickschuss tot aufgefunden worden. Auch hier lautete das vorläufige Ermittlungsergebnis der ukrainischen Kriminalpolizei auf Selbstmord.

Über die Bildung krimineller Vereinigungen – aus dem Strafgesetzbuch

(Admin: Alexander Wagandt hat das in den 72. Tagesenergien besprochen und ich habe es tatsächlich gleich gegoogelt.
Man muß es sich gaaaanz langsam auf der Zunge zergehen lassen. Ein Gesetz wird erlassen, was die Bildung krimineller Vereinigungen bestraft –  mit Freiheitsentzug bis zu 5 Jahren – und – die politischen Partien werden davon ausgenommen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?! Noch Fragen??)

§ 129
Bildung krimineller Vereinigungen

(1) Wer eine Vereinigung gründet, deren Zwecke oder deren Tätigkeit darauf gerichtet sind, Straftaten zu begehen, oder wer sich an einer solchen Vereinigung als Mitglied beteiligt, für sie um Mitglieder oder Unterstützer wirbt oder sie unterstützt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Absatz 1 ist nicht anzuwenden,

1. wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat,
2. wenn die Begehung von Straftaten nur ein Zweck oder eine Tätigkeit von untergeordneter Bedeutung ist oder
3. soweit die Zwecke oder die Tätigkeit der Vereinigung Straftaten nach den §§ 84 bis 87betreffen.

(3) Der Versuch, eine in Absatz 1 bezeichnete Vereinigung zu gründen, ist strafbar.

(4) Gehört der Täter zu den Rädelsführern oder Hintermännern oder liegt sonst ein besonders schwerer Fall vor, so ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen; auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren ist zu erkennen, wenn der Zweck oder die Tätigkeit der kriminellen Vereinigung darauf gerichtet ist, in § 100c Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a, c, d, e und g mit Ausnahme von Straftaten nach § 239a oder § 239b, Buchstabe h bis m, Nr. 2 bis 5 und 7 der Strafprozessordnung genannte Straftaten zu begehen.

(5) Das Gericht kann bei Beteiligten, deren Schuld gering und deren Mitwirkung von untergeordneter Bedeutung ist, von einer Bestrafung nach den Absätzen 1 und 3 absehen.

(6) Das Gericht kann die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder von einer Bestrafung nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Täter

1. sich freiwillig und ernsthaft bemüht, das Fortbestehen der Vereinigung oder die Begehung einer ihren Zielen entsprechenden Straftat zu verhindern, oder
2. freiwillig sein Wissen so rechtzeitig einer Dienststelle offenbart, daß Straftaten, deren Planung er kennt, noch verhindert werden können;

erreicht der Täter sein Ziel, das Fortbestehen der Vereinigung zu verhindern, oder wird es ohne sein Bemühen erreicht, so wird er nicht bestraft.

Fassung aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 3. März 2004 (akustische Wohnraumüberwachung) vom 24.06.2005 (BGBl. I S. 1841) m.W.v. 01.07.2005.

http://dejure.org/gesetze/StGB/129.html

Eliten, Rothschild, Psychopathen und Angela Merkel (Video)

neue-weltordnung

Anders als andere Publikationen sind die Werke “Die Rothschilds – Eine Familie beherrscht die Welt” und “Die Rockefellers –der amerikanische Alptraum” keine haltlose Aneinanderreihung von Verschwörungstheorien mit antiamerikanischen und antisemitischen Unterton, sondern eine sachliche, aber bissige Kritik zweier einflussreichen Familien.

Unglaublich, aber wahr: Es gibt eine unsichtbare Macht auf diesem Planeten, die seit mehr als zwei Jahrhunderten völlig unbehelligt am Rad der Geschichte dreht. Die Familie Rothschild kontrolliert aus dem Hintergrund die Knotenpunkte zwischen Politik, Wirtschaft und Hochfinanz.

Lange konnten sie sich in behaglicher Sicherheit wiegen, denn die Geheimhaltung stand seit jeher im Mittelpunkt ihrer Strategie. Doch nun fliegt ihr Schwindel auf, die Mauer des Schweigens beginnt zu bröckeln, immer mehr Menschen wachen auf und erkennen die wahren Drahtzieher hinter den Kulissen des Weltgeschehens!

Fernab von abenteuerlichen Verschwörungstheorien identifiziert dieses Buch die Familie Rothschild als Kern einer weltweiten Verschwörung der Hochfinanz, deren Kontrollnetz sich wie Krakenarme um die ganze Erdkugel geschlungen hat und sich immer fester zusammenzieht. Sie erzeugen systematisch Krisen, mit denen sie ihre Macht weiter ausbauen.

An ihren Händen klebt das Blut aller großen Kriege seit Beginn der Französischen Revolution. Ihre ganze Menschenverachtung bewiesen sie, indem sie die Nationalsozialisten finanzierten und Millionen Angehöriger ihrer eigenen Glaubensgemeinschaft in den Tod schickten.

Doch ihr Blutdurst ist noch lange nicht gestillt: Ihr Ziel ist ein alles vernichtender Dritter Weltkrieg und eine Weltregierung, gesteuert aus Jerusalem.

Entdecken Sie die Tricks und Strategien der Familie Rothschild, ihre Organisationen, ihre Banken, ihre Agenten. Erfahren Sie mehr über die wahren Ursprünge von Nazismus, Kommunismus und Zionismus.

Erkennen Sie die direkte Einflussnahme der Rothschilds auf politische Schwergewichte von der englischen Königsfamilie bis zu amerikanischen Staatspräsidenten.

Finden Sie heraus, wie es möglich sein kann, dass die Geschicke der Welt von einer einzigen Familie zentral gesteuert werden. Dieses Werk wird Ihnen die Augen nicht nur öffnen, sondern weit aufreißen. Auf 320 Seiten werden hunderte von Zusammenhängen erschlossen, die Ihnen die Mainstream-Medien mit aller Macht verschweigen wollen. Die wahren Feinde der Menschheit zu identifizieren, die Kriege, Versklavung, Unterdrückung und Verarmung erst möglich machen, ist das Ziel dieses Buches.

Lernen Sie die allmächtigen Rothschilds kennen!

Kampf um Namensrecht: Familienstreit bei Rothschild

David und Eric gegen Benjamin, Frankreich und England gegen Schweiz: Die verschiedenen Stämme der Rothschild-Familie streiten um das Nutzungsrecht des renommierten Nachnamens. Dabei sind beide Ableger eng miteinander verbunden – auch in Deutschland.

Laut einem Bericht der FAZ herrscht derzeit dicke Luft im Hause Rothschild. Benjamin de Rothschild, Chairman beim Schweizer Unternehmen Edmond de Rothschild, verklagt die französisch-englische Holding Paris-Orléans seiner Cousins David und Eric de Rothschild.

Der Auslöser für den Familienzwist ist die im April angekündigte geplante Namensänderung der Holding Paris-Orléans in Rothschild & Co. Unter dem Dach von Paris-Orléans läuft auch der M&A-Beratungszweig, der unter dem Namen Rothschild zu den renommiertesten Adressen im weltweiten Corporate-Finance-Geschäft gehört. Dass jetzt auch die Holding umbenannt werden soll, stößt dem Schweizer Familienzweig anscheinend bitter auf: David und Eric würden zu häufig mit dem Namen Rothschild werben, die bisherige Differenzierung der Familiennamen sei dadurch nicht mehr gegeben.

Rothschild: Familien sind eng miteinander verflochten

Die beiden Familien kommen sich jedoch nicht nur beim Namen in die Quere: Auch geschäftlich kreuzen sie bisweilen die Schwerter, da beide ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen. Dabei war das Kerngeschäft zunächst getrennt: Während sich die Schweizer als klassisches Finanzhaus etablierten, setzte Paris-Orléans in erster Linie auf die M&A-Beratung. Inzwischen beackern beide Häuser jedoch beide Märkte.

Dazu kommt die rechtliche Verflechtung der beiden Unternehmen: Die Franzosen mit Sitz in Paris halten 8,4 Prozent an Edmond de Rothschild, umgekehrt besitzen diese 7,8 Prozent der Paris-Orléans Holding. Diese kleine Minderheitsbeteiligung wird den Schweizern jedoch nicht reichen, um auf der im September angesetzten Hauptversammlung die Namensänderung zu stoppen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Rothschild vor allem auf dem Beratermarkt erfolgreich: Für das Jahr 2014 rangiert Rothschild im M&A-Berater-Ranking von Dealogic mit insgesamt 40 begleiteten Transkationen im Gesamtwert von 85,7 Milliarden Dollar auf Platz 8. Aktuell soll das Frankfurter Büro von Rothschild zudem die potentiellen Börsengänge von Xella und der Wacker Chemie-Tochter Siltronic als Investmentbank begleiten.

Die Rockefellers – der amerikanische Albtraum

Gegner von Verschwörungstheorien haben in Diskussionen mitunter leichtes Spiel, denn es liegt in der Natur des Begriffes, dass Verschwörungen „geheim“ und deshalb nur schwer zu beweisen sind. Anders bei den Rockefellers, denn David Rockefeller gestand in seiner eigenen Biographie: „Einige glauben sogar, wir seien Teil einer geheimen Verschwörung, […] und werfen uns vor, wir konspirierten mit anderen auf der ganzen Welt, um eine neue ganzheitliche globale politische und wirtschaftliche Struktur aufzubauen – eine neue Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, bekenne ich mich gern schuldig und ich bin stolz darauf.“

Schwieriger wird es, derartige Verschwörungen auch im Detail nachzuweisen, denn die Öffentlichkeit hatte seit über hundert Jahren keine Möglichkeit mehr, die Macht dieser Familie zu beurteilen, da sie ihren Reichtum hinter einem riesigen Netzwerk aus Stiftungen, Banken, Investmentfirmen und Trusts versteckt.

Dem Autor ist es gelungen, einen genaueren Blick auf die Geld- und Machtströme dieser angeblich so großzügigen Familie zu werfen. Und er weist damit ein Muster nach, das die wahren Ziele der Familie offenlegt: All die philanthropischen Schenkungen und Taten entpuppen sich als trojanische Pferde, um eine zutiefst misanthropische Agenda umzusetzen.

Tilman Knechtel belegt minutiös, dass die Rockefellers jeden Aspekt des amerikanischen Lebens kontrollieren und damit die unsichtbaren Herrscher einer Nation sind, die bis heute glaubt, ein freies, unabhängiges Land zu sein. Doch die Beherrschung der USA ist nicht das Langzeitziel der Rockefellers.

Sie arbeiten eng mit einflussreichen europäischen Familien daran, die Gesellschaften auf der ganzen Welt in einen riesigen Superstaat zu integrieren, in dem nur das Recht einer kleinen Elite gelten soll. Nur wer weiß, dass er beherrscht, gegängelt und belogen wird, kann sich wehren. Nur wer erkannt hat, dass augenscheinlich gegensätzliche Strategien oder Ideologien – politisch links oder politisch rechts, pro etwas oder kontra etwas – letztlich nur Verschleierungstaktiken sind, um den Menschen Demokratie vorzugaukeln, kann etwas verändern.

Nur wer begriffen hat, auf welch hinterhältige und zutiefst menschenverachtende Weise diese Elite die Weltbevölkerung zuerst aussaugen und dann zur Schlachtbank führen will, kann sich retten. Und nur wenn uns endlich bewusst wird, dass WIR die Stärkeren sind, weil wir die überwältigende MEHRHEIT sind, können wir uns von diesen Verbrechern befreien. Wissen ist Macht. Was den Rockefellers recht ist, sollte Ihnen nur billig sein.

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Interview mit dem Autor:

NEOPresse sprach mit ihm über Eliten, Kapitalismus, Psychopathen und die Bilderberg-Konferenz. Das Interview führte Wilhelm von Pax.

NEOPresse: Herr Knechtel, Sie sind Buchautor und betreiben mehrere Youtube-Kanäle. Ihre Themen liegen in einem Bereich, den wahrscheinlich die meisten Leser in die bunte Welt der Verschwörungstheorien verbannen würden. Wie kamen Sie dazu sich mit so kontroversen Themen wie die Bilderberg-Konferenz oder der Bankiersfamilie Rothschild zu beschäftigen?

Knechtel: Eigentlich war das erst im Jahr 2010, als ich auf die Seite Infokrieg.com von Alexander Benesch gestoßen bin, die mich direkt zu dem Radio- und Internetprogramm von Alex Jones geführt hat. Zuerst waren es Zweifel an der offiziellen Version der Bush-Regierung im 911-Comission-Report, die dann durch zahlreiche Internetdokus erhärtet wurden. Davor habe ich mich kaum für Politik interessiert, aber da wurde mir zum ersten Mal klar, wie erbarmungslos Regierungen gegen ihre eigene Bevölkerung vorgehen können. Gott sei Dank war Alexander Benesch der erste deutsche Truther, dem meine Aufmerksamkeit galt. Der machte in fast jeder seiner Sendungen darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, selber ein Buch in die Hand zu nehmen und das zu lesen, anstatt nur im Internet zu surfen und Youtube-Dokus zu schauen. Sobald ich dann die Bücher Gerhard Wisnewski, Oliver Janich und Wolfgang Eggert durch hatte, erschienen mir andere Themen geradezu langweilig. Da wusste ich, dass ich weiter daran arbeiten musste, weil es mir erstens Spaß macht und ich damit auch viel zum Positiven verändern kann. Ich hatte damals schon viel über die Bankiersfamilie Rothschild gehört, aber es fehlte weltweit eine kritische Biographie über die Familie aus Sicht eines Libertären à la Alex Jones. Deshalb schnappte ich mir in der Bibliothek alles, was ich zu der Familie finden konnte und begann zu recherchieren.

NEOPresse: Der Publizist Henryk M. Broder unterstellte Ihnen in Zusammenhang mit ihrem Buch „Die Rothschilds – Eine Familie beherrscht die Welt“ groben Antisemitismus. Spielt Ihr Buch nicht tatsächlich – gewollt oder ungewollt – auf eine Art „jüdische Weltverschwörung“ an?

Knechtel: Ich weiß nicht, wie ich das Buch sonst hätte nennen sollen. Die Verbindung zur Nazi-Propaganda entsteht ja zwangsläufig, weil Hitler gegen die Rothschilds gehetzt hat. Ich erkläre in dem Buch auch, wie man die harschen Worte Hitlers gegen die Rothschilds zu verstehen hat. Henryk M. Broder hat das Buch nicht gelesen, weshalb er mir u.a. unterstellt, ich würde in dem Buch sagen, das Judentum hätte 1933 dem Dritten Reich den Krieg erklärt oder der Holocaust hätte nicht stattgefunden. Er ist ja wie ich auch relativ liberal eingestellt und in den Mainstream-Medien noch einer der vernünftigsten Zeitgenossen. Aber man merkt, dass er eine Agenda zu verkaufen hat. Deshalb schwindet der gesunde Menschenverstand immer, wenn er sich zu Israels Politik äußert. Ein Alex Jones, der von Broder bestimmt auch den Titel ”Antisemit” bekommen würde, ist ja sehr stark von der ”Österreichischen Schule der Nationalökonomie’ inspiriert, die schon seit Jahrzehnten das Geld- und Gewaltmonopol der Regierungen kritisiert, die sich in den freien Markt einmischen. Der Begründer dieser Lehre war ein österreichischer Jude namens Ludwig von Mises. Die Grundlage meines Denkens lässt sich also auf eine jüdische Geistesgröße zurückführen.

NEOPresse: Wie kommen Sie zu der These, dass eine globale Elite oder ein „angloamerikanisches Establishment“ wie Sie es oft nennen, die Welt maßgeblich bestimmen würde?

Knechtel: Der Begriff stammt nicht von mir, sondern von Carrol Quigley, einem Professor an der Georgetown Universität und Mentor von Bill Clinton. Er beschreibt in seinem Buch “Tragedy and Hope” den weltumspannenden Einfluss des ”angloamerikanischen Establishments”, wobei er sich selbst als Teil dieser Gruppe sieht. In meinen Büchern beziehe ich mich aber gar nicht auf dieses Buch. Ich habe es auch nur in Teilen gelesen.  Wahrscheinlich haben Sie mein Youtube-Video ”Die Erklärung aller User-Fragen” gesehen. Darin erkläre ich, wen ich meine, wenn ich das Wort ”Illuminati” in meinen Videos erwähne. Carrol Quigleys Buch ist eine von zahlreichen Originalquellen für den Einfluss der immergleichen Gruppe von Menschen, die im Hintergrund die westlichen Staaten kontrollieren. Da die westliche Zivilisation v.a. durch den Kapitalismus einen extremen Produktivitätsfortschritt erlebte, war es für die Herrscher der westlichen Staaten relativ einfach rückständige Zivilisationen zu unterwerfen und so den gesamten Erdball unter ihre Kontrolle zu bekommen. Das ”angloamerikanische Establishment” lebt parasitär von dem im Westen erwirtschafteten Wohlstand und technischen Fortschritt, deshalb ist der letzte Schritt zur Befreiung der Menschheit diesen Menschen ihr Machtmonopol zu entziehen. Die Herrscher aus anderen Ländern, die von den westlichen Eliten besiegt wurden, waren nicht besser oder gütiger als sie. Sie waren lediglich unterlegen und mussten sich geschlagen geben. So kamen die Rothschilds als Anführer der westlichen Welt im 19. Jahrhundert dazu, die Welt zu regieren.

NEOPresse: Welche Rolle spielt die US-Amerikanische Musikindustrie, mit der Sie sich auf dem Youtubekanal „Trau Keinem Promi“ beschäftigen, in diesem Zusammenhang?

Knechtel: Die Herrscher waren im Lauf der Geschichte immer daran interessiert, ihr Revier zu markieren und sich Geltung zu verschaffen. Man denke nur an die Militärparaden in China oder Hitlers pompöse Inszenierungen auf den Reichsparteitagen. Da die mächtigsten Personen heute aus dem Hintergrund agieren und solche Veranstaltungen für die westliche Jugend – Gott sei Dank – unpopulär geworden sind, funktioniert das bei uns nicht mehr. Deshalb baut man die Insignien seiner Macht heute versteckt in Musikvideos ein, denn der Starkult hat heute sowohl die Religionen als auch den Führerkult verdrängt. Dass diese Leute, die darauf angewiesen sind, dass die Öffentlichkeit nichts von ihrer Macht erfährt, ein solch krankhaftes Geltungsbedürfnis haben,  erscheint nicht gerade rational, ja geradezu fahrlässig, aber wir haben es eben nicht mit normalen Menschen, sondern größtenteils mit Psychopathen zu tun. Anscheinend können sie nicht darauf verzichten, dass die Jugend ihre Symbole feiert und sie sogar auf ihrer Kleidung trägt. Allerdings praktizieren die Mächtigen auch ihre eigene okkulte Geheimreligion. Möglicherweise sind sie dabei auch selbst dem esoterischen Aberglauben verfallen, dass ihre Symbole bestimmte Signale an das Universum oder die Bevölkerung aussenden. Ich denke, ich habe mich einfach noch nicht ausreichend über Okkultismus informiert, um den Glauben der Elite richtig verstehen zu können. Mein Youtube-Kanal steht offen für jegliche sachliche Kritik. Ich mache darin immer wieder Fehler, aber sehe es mehr als eine Learning-by-Doing-Erfahrung.

NEOPresse: Was würden Sie demjenigen entgegnen, der Ihnen einen Hang zu beleglosen Verschwörungstheorien unterstellen würde?

Knechtel: Wie schnell man eine Verschwörung zustande bekommt, habe ich vor kurzem auf meinem Youtube-Kanal ”Bürgerberg” mit Oliver Janich gezeigt. Er macht sich regelmäßig über die unsouveränen Reaktionen der Politiker in meinen Videos lustig. Ich erwähne in vielen meiner Videos, dass ich sein größter Fan bin. Wir inszenierten ein Video, in dem er noch extremer auf meine relativ unkritische Frage reagierte als alle Politiker, die ich jemals gefragt hatte. Dass die Wahrscheinlichkeit einer solchen Reaktion gegen 0 geht, hat nichts daran geändert, dass sogar die meisten meiner eher kritischen Zuschauer glaubten, dass genau dies passiert sei. Diejenigen, die erkannt hatten, dass wir das Ereignis inszeniert hatten, wurden plötzlich zu Verschwörungstheoretikern.  Dass meine Verschwörungstheorie unbelegt ist, kann man auch nicht behaupten, denn ich zitiere in meinen Büchern zahlreiche Originalquellen. Für mein erstes Buch habe ich mich durch fünf Rothschild-Biographien gearbeitet, deren historische Wahrheit auch vom Mainstream nicht geleugnet wird.

NEOPresse: Maßgeblich für Ihre radikalliberale bis libertäre Haltung ist die Annahme, Politik – also  Machtpositionen – würde „Psychopathen“ anziehen. Wie kommen Sie darauf?

Ich weiß nicht, ob ich dafür wirklich Statistiken oder Beweise brauche. Das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand. Auch wenn die Schätzungen über ihren Anteil in der Gesamtbevölkerung schwanken, würde kein renommierter Psychologe die Tatsache leugnen, dass eine beträchtliche Zahl (Schätzungen schwanken zwischen 1-5 Prozent) gewissenloser Individuen in unserer Gesellschaft vorhanden sind. Auch deren Eigenarten wurden schon wissenschaftlich bestätigt: Psychopathen zeichnen sich dadurch aus, dass sie keinerlei Empathie für andere Menschen empfinden und ihre Ziele vollkommen skrupellos verfolgen. Sie sind sehr charmant und gut darin, ihre Mitmenschen zu manipulieren. Zwar fehlen ihnen selbst die Gefühle ihrer Mitmenschen, doch sie wissen ihre Reaktion sehr gut einzuschätzen und die richtigen Knöpfe zu drücken. Da sie keine Empathie empfinden, fehlt ihnen auch das Schamgefühl anderer Menschen, was sie dazu befähigt, ohne das geringste Anzeichen von Unsicherheit zu lügen. Deshalb sind sie wie geschaffen für die Politik, nicht allein weil man dem Wähler unrealistische Versprechen machen muss, um gewählt zu werden: Die Notwendigkeit der Existenz von Politik ist schon eine Lüge, denn sie rechtfertigt, dass eine kleine Gruppe Menschen über die Mehrzahl der Menschen herrschen darf.  Ein Politiker muss in erster Linie daran arbeiten, seine eigene Existenz zu rechtfertigen und das kann er nur, indem er lügt. Dass die Psychopathen keinerlei Gewissen haben, bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht die selben Bedürfnisse befriedigen wollen wie moralische Menschen: Auch sie wünschen sich ein Leben in Wohlstand mit möglichst wenig Arbeit. Das heißt, sie würden auch ohne die für sie typische Gier nach Macht in der Politik am besten fahren.  Das Machtmonopol des Staates liefert für sie das ideale Werkzeug, um von der produktiven Arbeit anderer Menschen zu leben. Sie haben damit alleinigen Anspruch auf die Mittel der Besteuerung und Geldfälschung. Da die meisten von ihnen skrupellos sind, werden sie auch nicht davor zurückschrecken, diese Machtinstrumente erschöpfend auszunutzen.

NEOPresse: Glauben Sie ernsthaft eine so harmlos erscheinende Persönlichkeit wie z.B Angela Merkel hätte Psychopatische Züge oder gar einen Hang zu Okkultismus?

Knechtel: Da Psychopathen aufgrund ihrer Eigenschaften deutlich höhere Chancen haben, in einer Hierarchie aufzusteigen, werden sich in jeder höheren Hierarchiestufe mehr Psychopathen befinden als in derjenigen darunter.  Auf der höchsten Hierarchiestufe werden sich tendenziell auch die meisten Psychopathen sammeln. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Mensch im oberen Teil der Machthierarchie ein Psychopath sein muss. Meine Bücher handeln von den unsichtbaren Hierarchien über der Politik. Wer sie gelesen hat, wird darüber lachen, wenn er hört, Angela Merkel sei die mächtigste Person Deutschlands. Ohne ausreichend Wissen über die private Person Angela Merkel ist es schwer, ihre Motive einzuschätzen. Ich bin mir aber sicher, dass sie in ihrer Position z.B. über unser Geldsystem und die okkulten Kreise hinter der Politik bescheid wissen muss. Sie muss aber nicht zwingend Teil davon sein, denn es reicht vollkommen, wenn sie deren Befehle erfüllt. Meiner persönlichen Einschätzung nach ist sie mehr durch ihren Gehorsam als durch ihren Wille zur Macht in ihr Amt gekommen. Das ist aber nur ein Gefühl.

NEOPresse: Sie selbst waren auf [sic!] der Bilderberg-Konferenz 2014. Wie war Ihr Eindruck von einem solchen sagenumwobenen Treffen?

Knechtel: Ich war leider nicht ”auf” der Konferenz, sondern nur davor. Meine Vorstellung von Bilderberg wurde bei meinem ersten Besuch 2014 in Kopenhagen weitgehend bestätigt. Das am Wasser gelegene Marriott Hotel war umringt von Polizei und Sicherheitskräften. Allein das Polizeiaufgebot ging in die Hunderte. Schon bei dieser Beobachtung wird deutlich, dass die Bilderberger keine Kapitalisten sind und das Gewaltmonopol des Staates nutzen, um sich zu schützen. Schließlich würde die halbe Kopenhagener Polizei sich nicht um ein Gebäude versammeln, in dem ein paar Geschäftsmänner ein Meeting abhalten. Die Gäste der Bilderberg-Treffen kommen deswegen auch nahezu ausschließlich aus der Politik, den staatlichen Banken und den vom Staat bevorzugten Konzernen (z.B. aus der Ölindustrie). Mich hat besonders ernüchtert, wie wenig Demonstranten vor dem Gebäude waren und wie wenig Kopenhagener über das Treffen Bescheid wussten. Die dänischen Infokrieger, geschweige denn dänische Libertäre, waren äußerst spärlich gesät. So sehr ich mich manchmal über die Wahrheitsbewegung in Deutschland aufrege: Man merkt zumindest, dass es vor allem in Deutschland ein großes Interesse für diese Themen gibt, deshalb hoffe ich auf deutlich mehr Ansturm vor dem Bilderberg-Treffen 2015 in Tirol. Ich werde, wenn nichts Unerwartetes dazwischenkommt, auf jeden Fall dort sein.

NEOPresse: Gibt es Ihrer Meinung nach einen Zusammenhang zwischen Bilderberg-Teilnahmen von Politikern und deren zukünftiger politische Laufbahn?

Knechtel: Sicher; Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Angela Merkel sind die besten Beispiele. Alle drei waren nur wenige Monate vor ihrer Kanzlerschaft zum Bilderberg-Treffen eingeladen. Meistens sind sind nicht mehr als 2 Vertreter der deutschen Politik bei Bilderberg zugegen. Bei einem Treffen, das nur ein Mal im Jahr stattfindet! Nur weil Dinge zu einer ähnlichen Zeit stattfinden, bedeutet das aber nicht, dass sie zusammenhängen müssen. Theoretisch hätten alle drei kurz vor ihrem Amtsantritt auch in das gleiche Restaurant gehen können. Doch das Restaurant hätte definitiv nichts mit ihrer Wahl zu tun gehabt. Bei Bilderberg haben wir es mit einem ”Restaurant” zu tun, das nur ein Mal im Jahr geöffnet hat und nur zwei Gästen Eintritt gewährt. Die Chance, dass Bilderberg nichts mit der steilen Karriere seiner spärlichen Besucher aus der deutschen Politik zu tun hat, schrumpft damit gegen null. Liest man dann noch meine beiden Bücher und erfährt mehr über den Gesamtkontext dieses Treffens, sollte auch der letzte Zweifel verflogen sein, dass wir es bei Bilderberg mit einem Treffen der Königsmacher zu tun haben. Allerdings glaube ich, dass man es in der Zukunft nicht mehr so handhaben wird, da sich inzwischen Millionen Truther über das Treffen informieren und diese Verbindung sofort herstellen würden. Das würde zu viel Aufmerksamkeit erzeugen.

NEOPresse: Vielen Dank für das Gespräch.

Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt von Tilman Knechtel

Das Szenario eines Dritten Weltkriegs: Die geheimen Pläne des Pentagons zur Errichtung einer Neuen Weltordnung von Michel Chossudovsky

Die Rockefellers: Der amerikanische Albtraum von Tilman Knechtel

Was Sie nicht wissen sollen!: Einigen wenigen Familien gehört die gesamte westliche Welt und nun wollen sie den Rest! Von Michael Morris

Video: Babylon Crackdown – Die Machenschaften der Hochfinanz

Quellen: PublicDomain/neopresse.com vom 16.04.2015

http://www.pravda-tv.com/

Afghanistans Opium-Produktion hat sich seit 2001 ver-40-facht

(Admin: Ein gutes Beiepiel dafür, wofür Kriege inszeniert werden.)

17. April 2015, verfasst von Bürgender

Seit Beginn der US-Invasion im Jahr 2001 hat sich die Opiumproduktion in Afghanistan ver-40-facht. Die Taliban-Regierung hatten den Anbau von Schlafmohn kurz zuvor verboten.

Bildquelle: deesillustration.com

Bildquelle: deesillustration.com

Die Opiumproduktion ist in den vergangenen 13 Jahren seit der Beginn der US-Invasion in Afghanistan um das 40-fache angestiegen. Maßgeblich daran beteiligt war der US-Geheimdienst CIA, schreibt TeleSur. “Leider hat die gescheiterte Politik Washingtons die bestehenden Probleme nicht gelöst, sondern im Gegenteil sogar noch verstärkt”, sagte Nikolai Patruschew, Sekretär des russischen Sicherheitsrats.

Er fügte hinzu, dass Washington das Ziel der Zerstörung von al-Qaida nicht erreicht habe. Doch war die Zerstörung von al-Qaida, ursprünglich eine fast zusammenhanglose Namensliste der CIA, wirklich das Ziel der US-Truppen?

Die US-Intervention in Afghanistan, die auch als Operation Enduring Freedom bekannt ist, dauerte über 13 Jahre und endete offiziell im Dezember 2014, bis heute sind noch immer Tausende NATO-Soldaten in Afghanistan stationiert.

Der Leiter der russischen Drogenbekämpfungsbehörde, Viktor Ivanov, sagte: “Der Transit von Heroin aus Afghanistan durch das von der ISIS-Gruppe kontrollierte Gebiet wird in riesigem Ausmaß finanziell gefördert.” Die ISIS-Gruppe soll bis zu eine Milliarde Dollar an Drogentransporten verdient haben, so Ivanov.

Die Taliban-Regierung hatte den Mohnanbau im Jahr 2000 verboten, im Jahr 2001 starteten die Vereinigten Staaten die Intervention. Laut dem ehemaligen Chef des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) Antonio Maria Costa handelt es sich beim sogenannten “Krieg gegen die Drogen” um eine Inszenierung. Regierungsbehörden arbeiteten in vielen Fällen mit Drogenkartellen zusammen, zudem profitierten Großbanken von der damit zusammenhängenden Geldwäsche im dreistelligen Milliardenbereich. Als Beispiele nannte Costa die Großbanken Wachovia, Citigroup und HSBC.

http://www.gegenfrage.com/afghanistans-opium-produktion-hat-sich-seit-2001-ver-40-facht/

Wo bleibt der Aufschrei des Westens? Erneut regierungskritischer Journalist in Kiew auf offener Straße ermordet

Oles Busina, ein ukrainische Journalist, Schriftsteller und Gegner der Maidan-Bewegung wurde heute Mittag gegen 13:20 Uhr auf offener Straße vor seiner Wohnung in Kiew erschossen. Erst am Vorabend war der frühere Parlamentsabgeordnete Oleg Kalaschnikow und Mitglied der Partei der Regionen des ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch vor seiner Wohnung mit einem Pistolenschuss hingerichtet worden. Neben Busina sind seit Februar 2015 mindestens zehn oppositionelle Politiker und Journalisten unter ominösen Umständen ums Leben gekommen.

Quelle: Ruptly

Und was schreibt die deutsche Qualitätspresse zu der Ermordung von Busina? So berichtet beispielsweise DIE ZEIT in einem Duktus, der den Verdacht nahelegt, dass sie seine Ermordung indirekt rechtfertigen will:

“Busina polarisierte seit Jahren mit seinen auflagenstarken Büchern zu Geschichtsthemen und als Kolumnist der Tageszeitung Segodnja. Der 45-Jährige galt als Gegner der proeuropäischen Proteste auf dem Maidan.”

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte in Bezug auf den heutigen Mord an Busina sowie zu dem gestrigen Mord am Oppositionspolitiker Kalaschnikow, dass es sich dabei um eine ganze Reihe politischer Morde in der Ukraine handele und kritisierte das Schweigen der westlichen Länder.

Johann Bihr, Leiter des Büros für Osteuropa und Zentralasien der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ sagte gegenüber RIA Novosti:

“Wir sind geschockt über diesen Mord und fordern die ukrainischen Behörden auf, alles nur Mögliche zu tun, um die Schuldigen zu finden.”

Laut Angaben  von Anton Geraschtschenko, Chefberater des ukrainischen Innenministers, sei Busina aus einem vorbeifahrenden Ford Focus erschossen worden. Die polizeilichen Kennzeichen des PKWs seien entweder lettisch oder weißrussisch, nicht aber ukrainisch gewesen.

http://www.rtdeutsch.com/

Die Anti-Rubel-Wetter haben sich total verzockt

Donnerstag, 16. April 2015 , von Freeman um 15:00

Es war der 17. Dezember 2014, da haben die westliche Medien die Schlagzeile gebracht: „Der Rubel rollt in den Abgrund„. Jede Zeitung und jeder TV-Sender erzählte den Medienkonsumenten, die russische Währung würde bald wertlos sein, Russland wäre wirtschaftlich am Ende, die unzufriedenen Menschen würden Putin stürzen, es wurde frohlockt und gleichzeitig schwarzgemalt. Ich habe danach am 26. Dezember 2014 den Artikel veröffentlicht, „Angriff auf den Rubel abgewehrt“ und schrieb: „Die Meute der Journalie konnte gar nicht hetzerisch genug unisono eine Währungskrise herbeireden. Dieser irrationale Hass auf Russland und die Suche jeder Gelegenheit, um Russland-Bashing zu betreiben, kann man nur noch als pathologisch bezeichnen. Und was ist jetzt? Es gibt keinen freien Fall oder Absturz ins Bodenlose, keine Staatspleite und auch kein Kollaps der Wirtschaft.“ Jetzt guckt Euch die Entwicklung des Rubelkurs seitdem an. Was ich vorhergesagt habe ist eingetreten. „Die triumphale Rückkehr des Rubel„. Seit Jahresanfang hat die russische Währung zum Dollar knapp 16 Prozent zugelegt, zum Euro beträgt das Plus sogar 31 Prozent. Keine andere Währung der Welt hat sich 2015 besser entwickelt. Aktuell steht der Kurs bei 53 zum Euro und 50 zum Dollar. Wo sind die ganzen Schwarzmaler und Russlandhasser jetzt?

Wenn eine Währung völlig kaputt ist, dann ist es der Euro. Das habe ich am 10. März beschrieben: „Der Euro stürzt ab und keinen stört es„. Draghi seine Gelddruckerei von 60 Milliarden Euro pro Monat zerstört die Einheitswährung, aber was ist das Thema in den deutschen Medien? „Es ist ein Schock für alle Dortmund-Fans. Jürgen Klopp (47) verlässt die Borussen nach dieser Saison!“ Das Opium der Massen, der Fussball, ist natürlich wichtiger.

Ich zitiere einige Kommentare zur Rubelstärke, weil sich meine Gedanken darin widerspiegeln:

– Nachdem Anfang des Jahres viel Hysterie im Westen war wegen des Rubelverfalls und man schon GANZ düstere Szenarien (z.B. bezüglich Kapitalflucht) an die Wand malte, haben die Maßnahmen der Regierung nun auch zur Stabilisierung beigetragen. Ironischerweise ist der Euro sogar stärker zum Dollar gefallen, als der Rubel. Es ist aber gut das sich die Anzeichen mehren, das allen Unkenrufen zum Trotz sich Russland gegenüber dem Westen behauptet. Gleichzeitig schwindet die Macht von IWF und Weltbank, die von den USA kontrolliert werden. Sobald der Dollar als „Reservewährung“ ausgedient hat, zB Ölhandel in Yuan abgewickelt wird und sich China von seinen US Staatsanleihen trennt, dürfte es für den Dollar eng werden, mit dem die USA auch Machtpolitik betreibt.

– Die Unken der russophoben Kommentatoren lösen sich in Luft auf. Und wer richtig investiert hat, kann ein gutes Geschäft machen. Denn natürlich war abzusehen, dass der Rubel wieder teurer wird und die massive Abwertung des Rubels ein bitter böses Spiel einiger finanzkräftiger Interessenten im internationalen Spiel war (mit freundlicher Unterstützung diverser Sprachrohre). Zwar ist die russische Wirtschaft nicht das kräftigste Zugpferd, doch alle mal robust genug die derzeitigen Sanktionen abzufedern. Den Angriff auf die Währung im Dezember konnte die russ. Notenbank dank genügender Reserven parieren. Und dass der Angriff nicht von Dauer sein würde, davon konnten die Russen ausgehen, denn Europäern und Amerikaner steht das Wasser bis zum Hals. Als Draghi die Geldschleusen öffnete, war das Spiel definitiv vorbei. Denn diese Aktion bedeutet Währungskrieg mit dem Ziel der Abwertung. Die Amerikaner reagieren nervös und haben die angekündigte Zinserhöhung schon um ein Jahr verschoben.

– Der Kursanstieg des Rubels ist schon seit mehr als einer Woche zu beobachten. Die russische Wirtschaft und der Staat scheinen stärker und flexibler, als man es sich im oberschlauen Westen vorzustellen vermochte. Doch scheinbar wollten es die Propheten des russischen Niedergangs zuerst einmal einfach nicht wahrhaben. Nun, da die für den sanktionstollwütigen Westen unschöne Entwicklung doch in das Licht der Öffentlichkeit rückt, versucht man sich in Think Tanks, Ratingagenturen und eingebetteten Redaktionsstuben wohl vergeblich daran, die eigenen Fehleinschätzungen und wirtschaftspolitischen Dummheiten vergessen zu machen. Dass man den russischen Aufschwung kleinreden muss, ist als Rückzugsgeplänkel einzuordnen. Wer gibt schon eigenes Versagen gern zu. Mein Rat: Am Wochenende sollten sich die Sanktionskrieger, NATO-Erweiterer und Elite-Journalisten einfach mal zum Frustsaufen treffen. Vielleicht hilft ihnen das, ihre Niederlage zu akzeptieren.

– Machen wir uns doch nichts vor… die Bewertungen der Ratingagenturen … die in den meisten Medien zu lesenden ganz unverblümt gegen Russland gerichteten Beitrage und anderes, waren ziemlich sicher ein Mittel zum Zweck und nicht einfach nur objektive Berichterstattung. Selbst im Fall der abstürzenden Ölpreise – für den ja durchaus sinnige Gründe angeführt wurden (Fracking etc), wird man den Verdacht nicht los, das hier eine sich bietende Gelegenheit mit viel Freude genutzt wurde. Europa schaut unangenehmen Zeiten entgegen, sollte Russland diese Krise ohne wirklich ernsthafte Blessuren überstehen, im Besitz seiner Rohstoffe bleiben und sein jetziges politisches System behalten. Denn in absehbarer Zukunft werden wir auf diese Rohstoffe angewiesen sein, in Russland aber keinen Partner mehr haben, der uns vertraut.
Ja der Westen und speziell das verräterische deutsche Bundesregime, haben viel Porzellan zerschlagen und die guten Beziehungen zu Russland zerstört. Mit der Schlechtmacherei der Olympiade, mit der NATO-Aggression und Osterweiterung, mit der MH17 Hetzjagd und falschen Unterstellungen, mit der Unterstützung eines Nazi-Regimes in der Ukraine, mit dem Rausschmiss aus den G8, und mit „Putin ist sowieso an allem schuld“ usw. Die Russen vergessen nicht, wie sie ständig mit Dreck beworfen werden, wie man sie andauernd niedermacht, beleidigt, verletzt und falsch beschuldigt. „Kauft doch das teure und umweltschädliche Fracking-Gas von den Amis, wenn ihr unseres nicht wollt„, würde ich den Deutschen sagen. Ausserdem, was ist denn schon Europa, wenn man China und Indien (2 Milliarden Menschen) als Neukunden hat.

Und die Spekulanten, die auf einen Totalabsturz des Rubels gewettet hatten, haben sich total verzockt. Jetzt stehen sie mit riesigen Verlusten da. Wer aber meinen Rat von damals befolgt hat, „so billig wie jetzt (Dezember 2014) sind die Aktien russischer Unternehmen schon lange nicht zu haben„, der macht einen satten Kursgewinn. Ich habe in den Rubel investiert, weil ich mir die sogenannten „fundamentals“ der russischen Wirtschaft und dessen Zukunft angeschaut habe. Die meisten Bodenschätze der Welt, Modernisierung der Wirtschaft, Förderung der Unabhängigkeit durch Eigenproduktion, grossen Binnenmarkt und niedrige Steuern.

Jetzt sehen aber nicht nur die Zocker und die Währungsexperten (lach) alt aus, denn keiner hat die Erholung vorhergesagt, auch die Ratingagenturen blamieren sich wieder völlig. Haben doch Standard & Poor’s im Januar und Moody’s im Februar Russlands Bonität auf Ramschniveau gesenkt. Wie bitte? Russland auf Ramsch? Die haben sie echt nicht mehr alle. Wie wollen sie sich da wieder rausreden, wenn sie so danebenliegen? Oder, das kommt davon, wenn man als Ratingagenturen nicht mehr an Hand von echten Fakten Länder bewertet, sondern nur noch ein politisches Kriegswerkzeug der amerikanischen Aussenpolitik ist.

Ja, der Krieg des Westens gegen Russland läuft auf allen Ebenen, aber der Angriff auf die Währung wurde erfolgreich abgewehrt.

Alles Schall und Rauch: Die Anti-Rubel-Wetter haben sich total verzockt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/04/die-anti-rubel-wetter-haben-sich-total.html#ixzz3XYLuFkVo

Italien: Gemeinden wollen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen

Gerettete Flüchtlinge kommen im Hafen von Palermo.

Gerettete Flüchtlinge kommen im Hafen von Palermo.

10.000 Ankünfte in fünf Tagen: Regierung Renzi mit humanitärem Notstand konfrontiert

Rom – 10.000 Flüchtlingsankünfte in fünf Tagen: Italien ist mit einem humanitären Notstand ohnegleichen konfrontiert. Die Regierung sucht nach Lösungen, um die tausenden Migranten unterzubringen, die täglich an Italiens Küsten eintreffen. Dabei muss sie sich mit dem zunehmenden Unmut von Regionen und Gemeinden in Nord- und Süditalien auseinandersetzen, die keine Flüchtlinge mehr aufnehmen wollen.

Innenminister Angelino Alfano arbeitet an einem Plan, um die Flüchtlinge auf mehrere Regionen zu verteilen, da die Auffanglager auf Sizilien heillos überfüllt sind. Jede Region müsse einen Beitrag leisten, man könne Sizilien nicht allein die Last der Migrantenproblematik aufhalsen, lautet der Slogan Alfanos. Doch die Lokalverwaltungen, die Bürgerproteste befürchten, wollen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen.

„Wir sind nicht mehr bereit, diese Invasion länger auszuhalten. Solange die Regierung keine konkreten Schritte gegen die Flüchtlingswelle unternimmt, nehmen wir keine Migranten mehr auf“, sagte der lombardische Präsident Roberto Maroni von der Lega Nord. Die rechtspopulistische Oppositionspartei ist zum Sprachrohr einer heterogenen Front von Bürgermeistern und Regionspräsidenten aufgerückt, die sich gegen die Aufnahme weiterer Flüchtlinge stemmen.

Kritik an der EU

„Italiens Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch, die Arbeitslosigkeit ist auf ein Rekordhoch geklettert, und der Innenminister will die Gemeinden zwingen, weitere tausende Migranten zu versorgen“, sagte der Vizepräsident und Lega-Spitzenpolitiker Roberto Calderoli. Die Oppositionspartei Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi macht Druck auf die EU für eine konkrete Unterstützung zugunsten der Flüchtlinge. „Italien ist nicht mehr in der Lage, diese Migranten aufzunehmen. Die EU muss uns helfen. Aus Brüssel kommen jedoch nur leere Solidaritätserklärungen“, sagte die Forza-Italia-Abgeordnete Deborah Bergamini.

Bürgermeister aus anderen politischen Lagern teilen die Sorgen. Der Bürgermeister der apulischen Stadt Taranto, Ezio Stefano, verlangte ein Treffen mit dem Innenminister. 2014 habe die Hafenstadt circa 13.000 Flüchtlinge aufgenommen. Stefano befürchtet weitere Massenankünfte in den nächsten Wochen. Ähnlich sieht die Lage der Bürgermeister von Reggio Calabria, Giuseppe Falcomata. Die kalabresische Stadt hat 2014 17.000 Menschen untergebracht, in diesem Jahr befürchtet man eine doppelt so hohe Zahl. „Wir haben weder die finanziellen noch die logistischen Mittel, um eine neue Flüchtlingswelle zu meistern. Allein in den letzten zwei Tagen sind 1.550 Menschen eingetroffen“, betonte Falcomata.

Kirchlicher Appell

Kardinal Francesco Montenegro, zu dessen sizilianischer Erzdiözese Agrigent die Flüchtlingsinsel Lampedusa zählt, appellierte an die Italiener, sich vor dem Flüchtlingsnotstand nicht zu verschließen.

Ganze Bevölkerungen würden sich derzeit in Bewegung setzen, man könne nicht wegschauen. Er drängte zu Notfallhilfe für Asylsuchende, zur Einrichtung humanitärer Kanäle, mit denen Bürokratie und Haftzentren reduziert werden könnten, und zum Schutz vor allein reisenden Kinderflüchtlingen. Wichtig sei auch die Zusammenführung von Familien. (APA, 16.4.2015)

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