Eine seltsame Nuklearpartnerschaft – Gordon Duff

Von politaia.org

Posted by Gordon Duff, Senior Editor on April 15, 2015 — Übersetzung: politaia.org Der ehemalige IAEA-Ermitttler, Nuklearphysiker und VT-Redakteur Jeff […]

Posted by Gordon Duff, Senior Editor on April 15, 2015 — Übersetzung: politaia.org

Der ehemalige IAEA-Ermitttler, Nuklearphysiker und VT-Redakteur Jeff Smith füllt die Lücken

von Gordon Duff und Jeff Smith

In dem nachfolgenden Interview werden die jüngsten Enthüllungen der deutschen Presse diskutiert, nach denen Deutschland insgeheim das israelische Atomwaffenprogramm finanziert haben soll. Die Organisation, über die im Interview die Rede ist – derDeutsche Verteidigungsdienst (DVD) –  kam während der Thatcher-Regierung ins Licht der Öffentlichkeit, als deren Wirtschaftsberater Christopher Story (Edward Harle) mithalf, auf diese Organisation aufmerksam zu machen. Gleichermaßen begann in den USA unter Präsident Ronald Reagan der Geheimdienstkoordinator Lee Wanta mit Geheimdienstoperationen gegen den DVD.

Aus einem unter Verschluß stehenden Weißbuch über den DVD:

Der Deutsche Verteidigungs Dienst

Christopher Story, ein langjähriger Kollege meines guten Freundes Lee Wanta, war ein Agent der britischen Geheimdienste, was in seiner offiziellen Biographie nicht erwähnt wird, nichtsdestoweniger aber wahr ist. Story, ein respektierter Dozent für globale Währungsangelegenheiten und Geheimdienstbelange, erzählte über eine Organisation, die in den 1920er Jahren gebildet worden war und die sich aus einer Koalition zwischen der Bush-Familie in den USA, dem Harriman-Rothschild Bankenkartell von New York/London sowie dem “Hitler-Projekt” zusammensetzte, welches so treffend von Webster Tarpley in seinem Buch “George Bush: The Unauthorized Biography” beschrieben wird.

Laut Story diente  diese Gruppe, welche die  Federal Reserve in den USA und die Mehrheit der Zentralbanken der Welt kontrollierte, einer Agenda für die offene und verdeckte Eroberung der Welt. Story nannte Hitler eine Marionette dieser Organisation, die später DVD genannt wurde. Der britische Premierminister Edward Heath war ein Agent des DVD, genauso wie der Premierminister Tony Blair und eine signifikante Anzahl von hochrangigen britischen Politikern.

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Das Interview:

Gordon:  Was weiß die  IAEA über die Beziehung zwischen Deutschland und Israel?

Jeff Smith: Die Israelis produzieren die Atomwaffen für Deutschland und Deutschland gibt ihnen dafür Unterseeboote etc.Dimona wurde von Frankreich und Deutschland im Austausch für gestohlene US-Nuklearwaffentechnologie gebaut, welcheIsrael durch die Hintertür aus den USA herausschmuggelte.

Gordon: Du hast den Fall von Michael Shrimpton von Anfang an verfolgt. Glaubst Du, er wurde aus dem Verkehr gezogen?

Jeff Smith:  Herr Shrimpton war an einem sehr viel größeren Ding dran, in das Israel, Großbritannien und Deutschland involviert waren. Es ging um ein geheimes deutsches Nuklearwaffenprogramm und sie mussten ihn zum Schweigen bringen. Es war ein abgekartetes Spiel, so wie beim Boston-Bomber. Er scheint mit nur einem Jahr Gefängnis gut davongekommen zu sein. Ich hoffe, das Buch, das er im Gefängnis schreibt, wird gut…….

Gordon:  Was lief in Fukushima hinter den Kulissen ab?

Jeff Smith:  Das  Desaster im Fujitsu-mu-Atomkraftwerk in Japan wurde wahrscheinlich vom Mossad durchgeführt, um das verdeckte japanische Atomwaffenprogramm unter seiner Kontrolle zu halten.

Gordon: Wenn Deutschland und Japan über geheime Atomwaffenprogramme verfügen, wie schaut es da auf der geheimen Liste der IAEA aus, wer steht da noch drauf außer Israel? Welchen weiteren Nationen wurden gestohlenes Nuklearmaterial aus demPantex-Kernwaffenkomplex verkauft?

Jeff Smith:  Sehr wahrscheinlich sind einige weitere Staaten wie die Ukraine, Nord- und Südkorea, Taiwan, Indien, Brasilien, Argentinien, Südafrika, Saudi-Arabien etc. an dieser nuklearen Verschwörung beteiligt. Damit beginnt man, den Zusamenhang zu sehen und wie groß die Operation war oder ist und warum sie Roland Carnaby in Houston ermordeten. Israel ist das totgeschwiegene Problem, wenn es um die Umgehung des Atomwaffensperrvertrages geht. Sie bestechen jedermann mit kleinen taktischen Atomwaffen,um sie auf Linie zu halten und gegen die Palästinenser zu stimmen.

Gordon:   Du sagst, Israel verteilt taktische Nuklearwaffen als Gefälligkeitsgeschenke. Wer sind die Handlanger in Washington? Ich meine nicht nur diejenigen im Kongress, sondern diejenigen, die direkt am Diebstahl von Nuklearwaffen beteiligt sind?

Jeff Smith: Deswegen werden sie niemals den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnen oder jemals Inspektionen zulassen. Die Rolle von Richardson im Energieministerium (DOE) unter Clinton wird nun zunehmend interessant. Zusammen mit mit der Rolle von Tom Countryman als Chef des NNP (Nuclear Non-Proliferation) im Außenministerium. Das erklärt, warum ihn das FBI so aufmerksam unter die Lupe nahm.

Gordon:  Du sagst, dass soviel Nuklearmaterial gestohlen wurde, dass “die Lobby” offen dafür eintrat, das MOX-Brennelementprogramm zu stoppen?

Jeff Smith: Da alle Unterlagen über die Einlagerung von Nuklearmaterial vor SALT2 bzw. vor dem Jahre 1993 nicht mehr existieren, kann man nicht mehr nachprüfen, wieviel von dem Material ordnungsgemäß eingelagert bzw. wieviel verschwunden ist. Das erklärt auch, warum sie die Savannah-River-Fabrik für MOX-Brennelemente einstellten, bevor sie fertiggestellt war. Sie wurde ziemlich offenkundig durch die Israel-Lobby im Kongress gestoppt, das ist so gut wie ein Eingeständnis ihrer Komplizenschaft beim Diebstahl von Nuklearmaterial.

…………………………..

Gordon:  Wir haben schon vor einiger Zeit erfahren, dass sich in der  Dimona-Anlage, welche die Deutschen bezahlt haben, um 1990 ein ernsthafter Unfall ereignete. Welchen Wert hat die Anlage heutzutage?

Jeff Smith: Dimona ist im Grunde eine Aufbereitungsanlage für Nuklearwaffen, die für Israel einen Haufen Geld wert ist und große Macht verleiht. Israels verdeckte Politik der nuklearen Erpressung begann unter Yahoo (Netanjahu) und Sharon. Der ganze Krieg gegen den Terror begann, als Yahoo Premierminister von Israel wurde.

Gordon:  Der jüngste Artikel, der – vielleicht unabsichtlich – die Finanzierung von Israels Atomwaffenprogramm durchDeutschland offenlegt, deckt eine Mehrgenerationen-Verschwörung massiven Ausmaßes auf. Er bringt den DVD in den Fokus, eine Organisation, von der man fast dachte, sie sei eine modernes Märchen. Steht uns möglicherweise eine Kaskade von Ereignissen bevor, die ein Licht auf die wirklich “bösen Akteure” wirft?

Jeff Smith:

Mit dieser Angelegenheit wird aus 9/11 ein Paar Schuhe. Mehr Dinge kommen nun ins Rampenlicht mit einem viel größeren Bild dieser Operation und den speziellen Beziehung zwischen Deutschland und Israel. Dies umfasst nun auch Siemens/Crypto-AGund den GermanWings-Absturz, MH-17, MH-370 und die Gründe für die Verschleierungsmaßnahmen.

Gordon:  Welche Personen siehst Du in den USA als die Hauptagenten des DVD?

Jeff Smith:  Bush / McCain/ Romney gehören wahrscheinlich alle zum DVD und die Behauptungen von Shrimpton klingen nicht mehr so unglaublich. Der DVD ist wahrscheinlich eine geheime US-deutsch-niederländisch-israelische Geheimdienstoperation, die von Prescott Bush in den 1930er Jahren gegründet wurde.

Quelle: http://www.veteranstoday.com/2015/04/15/strange-bedfellows-the-nazi-israel-nuclear-partnership/

Lesen Sie dazu noch den folgenden Artikel:

Die Zersetzung des US-Nuklearkommandos – Gordon Duff

http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/eine-seltsame-nuklearpartnerschaft-gordon-duff/

Helgoland und der 18. April

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Die Insel Helgoland wurde nach Kriegsende noch bis Anfang 1952 von den Briten bombardiert.
israbritHelgoland sollte nach dem Willen der Briten (Bnai Brith = Britishjews) am 18. April 1947( Zwei Jahre nach Kriegsende)für alle Zeit im Meer versenkt und vernichtet werden. Die gigantische Explosion erschütterte die kleine Insel gewaltig. Aber Helgoland trotzte der Kraft von 6700 Tonnen Sprengstoff und Munition. Am 18. April 1947, lösten die englischen Besatzer beim Versuch, der Hochseeinsel dem Erdboden gleichzumachen, die laut Experten größte nichtnukleare (Operation Big Bang) Explosion der Geschichte aus.

Big Bang Helgoland Die neun Kilometer hohe Rauchsäule über der Insel.

Am 18. April 1945 verübte die britische Luftwaffe ein verheerendes Bombardement, bei dem 1.000 britische Flugzeuge innerhalb von 104 Minuten etwa 7.000 Bomben abwarfen und die Insel unbewohnbar machten. Die Bewohner hatten in den Luftschutzbunkern überlebt und wurden am nächsten Tag evakuiert. Zwei Jahre später

Am 18. April 1947( Zwei Jahre…

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ÜBER 50 PROZENT DER HARTZ IV-BESCHEIDE FEHLERHAFT

Sozialberatung Ruhr e.V. stellt Jahresbericht 2014 vor

15.04.2015

Die Sozialberatung Ruhr e.V. hat ihren Jahresbericht für das vergangene Jahr vorgelegt. Demnach führte der Verein fast 800 persönliche und telefonische Beratungen durch, was einer Zunahme von rund einem Drittel im Vergleich zu 2013 entspricht. Der Sozialberatung zufolge waren mehr als die Hälfte der Bescheide des Jobcenters (Arbeitslosengeld II), des Sozialamtes (Sozialhilfe) und der Agentur für Arbeit (Arbeitslosengeld I) fehlerhaft.

Klagen gegen fehlerhafte Hartz IV-Bescheide lohnt sich
„Die von uns eingelegten Rechtsmittel, also Widersprüche und Klagen, waren in 57 Prozent der uns vorgelegten Bescheide erfolgreich. Dies zeigt deutlich, dass sich eine Überprüfung für Betroffene lohnt. Zugleich weist es auf die enormen Defizite bei der Bearbeitung durch Agentur für Arbeit, Sozialamt und Jobcenter hin”, berichtet Anton Hillebrand, Vorstand der Sozialberatung Ruhr e. V.

Da der gemeinnützige Verein keine öffentlichen Mittel für seine Beratungen in den Bereichen SGB II (Arbeitslosengeld II/Hartz IV), SGB III (Arbeitsförderung) und SGB XII (Sozialhilfe) erhält, können nur Mitglieder die Leistung in Anspruch nehmen. Derzeit kostet der Mitgliedsbeitrag einen Euro pro Monat. „Mit diesem niedrigen Mitgliedsbeitrag ist es schwierig, die Finanzierung des Vereins abzudecken. Wir sind daher auf Spenden angewiesen, um unsere Arbeit weiter verstetigen zu können. Höhere Beiträge sind mit dem Budget unserer Mitglieder nicht vereinbar”, so Hillebrand. 2014 verzeichnete die Sozialberatung 106 Neumitglieder. (ag)

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HARTZ IV: SCHULDEN DURCH ZU HOHE MIETEN

Niedrige Mietobergrenzen bringen viele Hartz IV-Bezieher in Notlage

16.04.2015
Angesichts steigender Mieten und Nebenkosten wissen viele Hartz IV-Bezieher nicht mehr, wie sie für die Unterkunftskosten aufkommen sollen. Denn das Jobcenter zählt die Beträge nur bis zu einer bestimmten Obergrenze. Den Rest müssen die Betroffenen aus eigener Tasche finanzieren. In vielen Städten weicht diese Mietobergrenze aber deutlich von den Preisen auf dem realen Wohnungsmarkt ab. In der Folge finden Menschen mit geringem Einkommen keine Wohnung oder – wenn doch – in sozialen Brennpunkten. „nwzonline.de“ berichtet über den Fall einer Hartz IV-Bezieherin aus Oldenburg, die wegen steigender Miet- und Nebenkosten nun aus ihrer Wohnung ausziehen muss. Aber wohin?

Explodierende Nebenkosten sind für Hartz IV-Bezieher unbezahlbar
Die 53-Jährige zog im Jahr 2003 in ihre Wohnung ein. Damals lagen Miete und Nebenkosten noch innerhalb der Hartz IV-Obergrenze für die Unterkunftskosten. Mittlerweile sind aber vor allem die Nebenkosten dramatisch gestiegen, so dass die Frau mittlerweile 110 Euro aus eigener Tasche zusätzlich zu den Beträgen für die Unterkunftskosten vom Jobcenter finanzieren müsste. Das bedeutet im Klartext, dass ihr von 399 Euro im Monat, die einem alleinstehenden Hartz IV-Bezieher zustehen, nur noch 289 Euro zur Deckung ihres Lebensunterhalts bleiben würden. Da dieser Betrag viel zu gering ist, macht die Hartz IV-Bezieherin derzeit jeden Monat Schulden. Denn eine günstigere Wohnung zu finden, deren Kosten das Jobcenter vollständig übernehmen würde, scheint fast unmöglich zu sein.

„Ich fühle mich sehr wohl hier“, berichtet die 53-Jährige im Interview mit der Online-Ausgabe der „Nordwest-Zeitung“. Aber: „Bleiben kann ich hier nicht.“ Die Unterkunftskosten wachsen der Hartz IV-Bezieherin über den Kopf. Seit August 2014 kostet ihre Wohnung 585 Euro pro Monat. Das sind 45 Euro mehr. Das Jobcenter übernimmt aber lediglich 480 Euro warm für alleinstehende Hartz IV-Bezieher. Den Rest muss die Frau vom ohnehin geringen Regelsatz bestreiten, wobei das Jobcenter dank eines Ermessensspielraums bereits zehn Prozent über dem Höchstsatz zahlt. Letzteres musste sich die Frau der Zeitung zufolge aber vor Gericht erstreiten. Hinzu kommt eine Nebenkostennachzahlung in Höhe von 320 Euro, deren Kostenübernahme das Jobcenter verweigert. Die 53-Jährige versucht den Betrag nun über das Sozialgericht einzuklagen. Das Jobcenter weigert sich, das Geld zu zahlen, weil der Hartz IV-Bezieherin laut dem Amt maximal 50 Quadratmeter Wohnfläche zustehen würden. Die Wohnung der Frau misst jedoch knapp 60 Quadratmeter. Dem Jobcenter zufolge muss sie für die Kosten der überschüssigen Quadratmeter selbst aufkommen.

Kaum bezahlbare Wohnungen für Hartz IV-Bezieher
Hätte die ehemalige Verkäuferin Aussicht auf eine günstigere Wohnung, wäre sie längst ausgezogen. Aber genau das ist das Problem. Es gibt kaum bezahlbaren Wohnraum für Hartz IV-Bezieher. Zudem lehnen viele Vermieter Hartz IV-Bezieher als Mieter ab. „In einen sozialen Brennpunkt will ich auch nicht ziehen. Ich finde auch nicht, dass ich das muss“, so die 53-Jährige. Hinzu kommt, dass ihre Schulden jeden Monat größer werden, was eine schlechte Schufa-Auskunft bedingt. Auch das lehnen viele Vermieter ab. „Für 480 warm ist nichts zu finden – oder man will mich nicht“, so das ernüchternde Fazit der Frau. „Ich wünsche mir einebezahlbare Wohnung in Oldenburg, in der ich ruhig leben kann – und eine Arbeit, von der ich das bezahlen kann“, sagt sie. Das scheint jedoch in immer weitere Ferne zu rücken. Es wird allerhöchste Zeit, dass die Höchstgrenzen des Jobcenters der Realität folgen. Die Mieten steigen und steigen.“ (ag)

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Nun also der Papst – Wer unangenehme Wahrheiten sagt, wird umgebracht

Von Hubert von Brunn  AnderweltOnline

Die Meldung “Morddrohungen gegen den Papst”, die einige Zeitungen am 14. April abdruckten, ist in mehrfacher Hinsicht erschütternd und birgt erheblichen Zündstoff in sich. Mit Andersdenkenden, die es auch noch wagen, unangenehme Wahrheiten beim Namen zu nennen, wird kein kritischer Disput mehr geführt – sie sollen eliminiert werden. An die Stelle einer dem demokratischen Prinzip inhärenten Streitkultur ist in den letzten 20-25 Jahren zunehmend ein menschenverachtender Radikalismus getreten, der vor nichts und niemand mehr Halt macht. Nun also ist Papst Franziskus in Visier geraten, und die Drohungen kommen aus der Türkei!

Das “Verbrechen”, dessen sich der Heilige Vater schuldig gemacht hat, besteht darin, dass er den Genozid, den die Osmanische Regierung 1915-17 an den Armeniern begangen hat, beim Namen nannte: Der erste Völkermord im 20. Jahrhundert in Europa. Die Zahl der Opfer variiert in der Geschichtsschreibung erheblich und wird – je nach Perspektive und zugrunde gelegten statistischen Materialien – mit 300.000 bis 1,5 Millionen beziffert. Doch bereits 1928 hat man sich gewissermaßen auf die Zahl 800.000 “geeinigt”. Eine Zahl, die auch der Gründer der Türkei, Mustafa Kemal, später Atatürk genannt, akzeptiert hat. Angesichts so vieler Opfer nicht von Völkermord zu sprechen, ist eine glatte Geschichtslüge.

Schuldanerkenntnis würde der Türkei teuer zu stehen kommen

Diese Lüge betreibt die türkische Regierung beharrlich, denn als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches müsste die Türkei – würde sie diesen Genozid als historische Tatsache anerkennen – Gerechtigkeit walten lassen. Und das würde dem türkischen Staat sehr teuer kommen. Denn dann müssten die Nachfahren der Opfer entschädigt werden. Grund- und Immobilienbesitz müssten zurückgegeben, über den Verbleib gestohlener Wertgegenstände Rechenschaft abgelegt werden und vieles mehr. Das türkische Volk, alle, auch die Jungen, die ursächlich mit den Verbrechen nichts zu tun haben, müssten sich zu einer gewissen moralischen Schuld bekennen und die Vergehen ihrer Vorfahren öffentlich und vorbehaltlos verurteilen. Der Schandfleck müsste in den Geschichtsbüchern als solcher benannt und den nachfolgenden Generationen als verachtenswerte Tat, die sich nie mehr wiederholen darf, vor Augen gehalten werden.

Das gesamte Programm also, das Deutschland und die Deutschen nach 1945 durchmachen mussten und immer noch müssen, wäre fällig. Kein anderes Land hat die dunklen Episoden seiner Vergangenheit so minutiös, selbstkritisch und verantwortungsvoll aufgearbeitet wie Deutschland. Kein anderes Volk hat für die Vergehen seiner Vorfahren so viel bezahlt wie das deutsche. Wo Krieg ist, herrscht das Grauen, Menschen werden zu Bestien und Dinge geschehen, die in Friedenszeiten unvorstellbar sind. Das gilt für alle Kriege, auch für die, an denen Deutschland nicht teilgenommen hat, und das gilt für alle Beteiligten! Aber wenn es um Schuld und Sühne, Bekenntnis und Wiedergutmachung geht, ist es gewissermaßen ein deutsches Privileg, im Fokus des Interesses zu stehen. Die anderen waren immer die “Guten” – die Türken sowieso.

Erdogan will Franziskus den Mund verbieten

Weil Papst Franziskus das etwas differenzierter sieht, giftet nun die türkische Regierung gegen ihn. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nannte den Pontifex sinngemäß einen “Hassprediger” und Ministerpräsident Ahmet Davutoglu warf ihm vor, mit seinem Statement den “wachsenden Rassismus in Europa” zu schüren. Dem türkischen Minister für EU-Angelegenheiten, fiel dann wieder mal gar nichts Dümmeres ein, als die Nazi-Karte zu ziehen, indem er sich zu der Bemerkung verstieg: Franziskus komme ja aus Argentinien und “Argentinien ist das Land, das Nazi-Folterer mit offenen Armen empfing”. Wie verblödet muss man sein, um Papst Franziskus mit den Nazis in Verbindung zu bringen? Oder wie perfide?

Präsident Recep Tayyip Erdogan, der Kalif von Ankara, erteilte dem Pontifex eine öffentliche Rüge und warnte ihn davor, weiterhin „Unsinn“ zu reden und den Vorwurf des Völkermords zu wiederholen. Er solle sich, so Erdogan weiter, als religiöses Oberhaupt betätigen, aber nicht als weltlicher Staatsmann mit politischen Absichten. Bezogen auf den türkischen Staatspräsidenten müsste die Ermahnung genau anders herum lauten: Kümmere dich um weltliche Politik und versuche nicht, aus einem laizistischen Staat wieder Stück für Stück ein Kalifat zu machen. Der Papst hat – im Gegensatz zu Erdogan – keinerlei Ambitionen, seine persönliche Macht zu vermehren. Er sorgt sich vielmehr um die Menschlichkeit und den Frieden in der Welt und als Chef eines völkerrechtlich anerkannten souveränen Staates, nämlich des Vatikan, hat er sehr wohl das Recht, sich auch zu politischen Fragen zu äußern.

Twitter wird als Kampfmittel eingesetzt

Die Morddrohungen gegen den Papst wurden über das Internet, hauptsächlich über Twitter, verbreitet. Dieser Umstand erscheint besonders pikant, wenn man sich daran erinnert, dass Erdogan in jüngster Zeit – zuletzt vor wenigen Wochen – Order gegeben hatte, solche Internet-Dienste, in denen jeder seine Meinung – auch regierungskritische – von sich geben kann, für eine gewisse Zeit abzuschalten. Jetzt aber ist Wahlkampf in der Türkei und die bei den jungen, aufgeklärten Türken alles andere als unumstrittene Regierungspartei AKP muss sehen, wo sie willige Wähler an den Rändern einsammelt.

Da kommt es doch ganz gelegen, den Papst als Buhmann einzusetzen, um mit diesem Feindbild im Lager der Nationalisten (MHP) und der radikalislamischen Saadet-Partei nach Stimmen zu fischen. Also wird jetzt über Tausende von AKP-treuen Twitter-Konten eine Kampagne organisiert, der sich die nationalistischen und religiösen Ultras gerne anschließen. Die Sozialen Medien werden von der türkischen Regierung brutalst instrumentalisiert und nach Erdogans Gnaden entweder abgedreht oder als Kampfmittel eingesetzt. Nun ist es also Papst Franziskus, an dem sich die Gemüter erregen. Und wenn türkische Gemüter sich erregen, kann es gefährlich werden, auch für einen Papst. An der Stelle sei an den Anschlag gegen Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981 erinnert. Der Attentäter hieß Ali Agcas – und kam aus der Türkei.

Wenn aus den Drohungen Ernst würde? – Eine Katastrophe!

Erdogans Machtkalkül hinter den Twitter-gesteuerten Morddrohungen, ist unübersehbar. Das Problem ist: Wir reden hier nicht über irgendein Land in Zentralafrika oder in Südostasien. Wir reden über die Türkei, ein geopolitisch und wirtschaftlich wichtiges Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, ein Land, das so gerne Teil der EU sein möchte, ein Land das Mitglied der Nato ist. Wenn Regierungsmitglieder dieses Landes sich nicht entblöden, das Oberhaupt der Katholischen Kirche und des Vatikanstaates zu beschimpfen und ihm einen Maulkorb zu verpassen, ist das schon eine sehr schlimme Sache. Wenn sich aber diese Regierung nicht sofort und entschieden von den gegen Papst Franziskus ausgestoßenen Morddrohungen distanziert und versucht, die Urheber dingfest zu manchen, sondern stattdessen diese üble Kampagne auch noch unterstützt – dann ist das zutiefst böse. Dieses Verhalten bestärkt mich in meiner in früheren Beiträgen schon mehrfach geäußerten Meinung: Diese Türkei hat in der EU nichts verloren.

Denken wir doch die Morddrohungen gegen Franziskus einmal bis zur letzten Konsequenz zu Ende. Der Vatikan ist eine 0,44 qkm kleine Enklave mit weniger als 900 Einwohnern inmitten der italienisch Hauptstadt Rom gelegen – aber ein souveräner Staat. Italien ist auch Mitglied der Nato und hat in militärischer Hinsicht eine gewisse Schutzfunktion für den Vatikan übernommen. Was also, wenn das Oberhaupt des Vatikan, Papst Franziskus, mit Unterstützung oder mindestens mit Billigung der Regierung eines anderen Nato Landes, der Türkei, ermordet würde? Schwerwiegende diplomatische Verwicklungen und nachhaltige Zerwürfnisse innerhalb Europas und der gesamten westlichen Welt wären unweigerlich die Folge. Bis jetzt ist das Verhalten des Kalifen von Ankara und seiner Gefolgsleute „nur“ moralisch verwerflich. Solle es zum Äußersten kommen, wird Erdogan als der schlimmste Brandstifter des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen. Vor dieser Verantwortung werden sich die türkischen Nachfahren dann nicht mehr drücken können.

http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/nun-also-der-papst-wer-unangenehme-wahrheiten-sagt-wird-umgebracht/

Schon 179 amerikanische Militäreinrichtungen in Deutschland

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Jeder Amerikaner kennt den alten Rekrutierungs – Slogan “Komm in die Armee und du wirst die Welt sehen.” Diese Anzeigen waren vorausschauend.

Das US-Militär hat in 171 Ländern und Hoheitsgebieten in irgendeiner Form eine Präsenz, zusätzlich zu denen in den Vereinigten Staaten und ihren Besitzungen. Es sind mehr als 1000 die auf fast 89 Prozent aller Länder weltweit verteilt sind von denen die USA militärische Macht ausüben.

Zwei Länder die sich bereitwillig als”Gastgeber” der meisten Mitglieder des US-Militärs angeboten haben, sind die zwei die von den USA im Zweiten Weltkrieg erobert und besetzt wurden. 49.503 Mitglieder des Militärs gab es Ende des vergangenen Jahres in Japan, laut dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten und 38.826 Angehörige der US-Streitkräfte sind in Deutschland stationiert.

Obwohl es schwierig ist die genaue Zahl der US-Militäranlagen festzustellen, listet das Verteidigungsministerium Gebäude in 38 fremden Ländern und Gebieten auf. Die USA haben 179 Basen in Deutschland für die der deutsche Steuerzahler die Kosten trägt und 109 Anlagen in Japan, laut eigenen Angaben.

Andere Länder haben viel kleinere US-Kontingente. Grönland ist die Heimat für 142 Soldaten der US-Luftwaffe. Vierzehn Mitglieder verschiedener Waffengattungen werden jetzt in Vietnam stationiert, 40 Jahre nach dem US-Truppen gedemütigt und geprügelt das Land verlassen mussten. In der Mongolei sind es vier US-Soldaten die dort stationiert sind.

In der Tat gibt es US-Basen in einer Vielzahl von Formen und Grössen, schreibt der amerikanische Autor David Weinstock in seinem Buch:” Wie US-Militärbasen im Ausland Amerika und der Welt schaden”. Dazu gehören “kleine” Radaranlagen in Peru und in Puerto Rico … Auch Militärressorts in Erholungsgebieten an Orten wie der Toskana oder Seoul gehören dazu. Weltweit betreibt das Militär mehr als 170 Golfplätze. ”

Wer in diesen Tagen vor einer russischen Bedrohung spricht und einem ungezügelten Expansionswillen Russlands, macht sich schlichtweg lächerlich, leidet offensichtlich an paranoiden Wahnvorstellungen und sollte schnellstens in eine gute Psychiatrie eingewiesen werden. Russland steht im Vergleich zur weltweiten Ausbreitung des amerikanischen Militärs wirklich recht kläglich da. In gerade einmal 10 Ländern ausserhalb des eigenen Territoriums unterhält Russland insgesamt ganze 20 (!) militärische Einrichtungen, wie z.B. in Armenien, Kasachstan, Vietnam oder Kirgisistan. Dem Anteil von 89 Prozent weltweiter Ausbreitung des amerikanischen Militärs, stehen die Russen mit 5 Prozent gegenüber. Es ist also unzweifelsfrei wer die grösste Bedrohung für den Weltfrieden darstellt. Es sind die Vereinigten Staaten von Amerika!

Selbst wenn sie kein militärisches Personal schicken, die USA senden Waffen. Die Vereinigten Staaten sind der weltweit grösste Waffenexporteur. Von 2010 bis 2014 versorgten die Amerikaner mindestens 94 Länder mit Waffen, nach einem Bericht des Stockholmer “International Peace Research Institute” (SIPRI). Das Land, das den grössten Teil der Waffen bekam, war Südkorea mit 9%, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 8% und Australien um 8%. Die Vereinigten Staaten haben einen Anteil von 31% der weltweiten Waffenexporte, gefolgt von Russland mit 27% und China mit 5%.

Literatur:

Verschwiegene Schuld: Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945 von James Bacque

Amerikas heiliger Krieg: Was die USA mit dem »Krieg gegen den Terror« wirklich bezweckenvon F. William Engdahl

Besatzungsrecht im wiedervereinten Deutschland: Abbauprobleme und Restbeständevon Michael Rensmann

Quelle: schweizmagazin.ch vom 13.04.2015

http://www.pravda-tv.com/

Bundesregierung ist Verfassungsfeind Nr. 1

BRD Schwindel

Nun gibt es zaghafte Anfänge der Mainstream-Propaganda, das seit über zwanzig Jahren gärende Thema der Machtergreifung durch ehemalige DDR /Stasi– Kader nebst Beseitigung der Gültigkeit des Grundgesetzes via Art. 4 Ziffer 2 EinigVtr und somit Beseitigung der Ordnung gemäß ehem. Artikel 20 GG der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Leider wird auch immer wieder die angebliche “deutsche Verfassung” erwähnt, die es aufgrund des ehem. Artikel 146 GG seit Ende des zweiten Weltkrieges überhaupt nicht gibt.

Möglich, dass die ARD das in den nächsten 20 Jahren bemerkt und darüber “wahrheitsgemäß” berichtet, was eine echte Sensation wäre !

Die Frage ist jedoch, ob dieses Land noch zwanzig Jahre Zeit hat, dieses Thema adäquat aufzubereiten.

Ich bin da nicht so guter Dinge, da der NDR bzw. die ARD nichts von ihren Aufklärungspflichten gemäß § 2a des Rundfunkstaatsvertraghalten und seit einigen Dekaden nur über jenes berichten, was die Politik glauben könnte, dass es für sie (das Stasi Merkel-Regime) unbedenklich sein könnte.

Vorauseilender Gehorsam ?

Sicherlich !

Denn, wie ist es sonst zu erklären, dass die ARD und das ZDF ihren rundfunkstaatsvertraglichen Pflichten einfach nicht nachkommen wollen ?

Zitat:

Rundfunkstaatsvertrag – RStV

§ 2 a
Allgemeine Programmgrundsätze

Die in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und alle Veranstalter bundesweit verbreiteter Fernsehprogramme haben in ihren Sendungen die Würde des Menschen zu achten und zu schützen. Sie sollen dazu beitragen, die Achtung vor Leben, Freiheit und körperlicher Unversehrtheit, vor Glauben und Meinung anderer zu stärken. Die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung sind zu achten.Weitergehende landesrechtliche Anforderungen an die Gestaltung der Sendungen sowie § 41 dieses Staatsvertrages bleiben unberührt.

Quelle.

Wie allgemein bekannt, hat das „Bundesverfassungsgericht“ das neue und das alte Bundeswahlgesetz als für nichtig befunden.

Auf deutsch heißt das:

  1. Kein gültiges Wahlgesetz,

  2. somit keine gewählten Abgeordneten,

  3. somit kein vom Volk legitimierter Bundestag,

  4. somit kein vom Volk legitimierter Bundesrat,

  5. somit keine vom Volk legitimierte Legislative,

  6. somit insbesondere nichtige Gesetze,

  7. somit insbesondere nichtige Verordnungen.

Und trotzdem werden diese nichtigen Gesetze seit 1959 (Erscheinungsdatum BWahlG) völkerrechtswidrig angewendet, was ebenfalls alsVerbrechen gegen die Menschlichkeit gem. § 7 des Völkerstrafgesetzbuch zu werten ist. – Vgl. a. Strafanzeigen/Strafanträge an den ICC.

Wenn die ARD und das ZDF Ihren Auftrag gewissenhaft und ernst nehmen würde, würde Sie umfassend über vg. Sachverhalte berichten. Macht sie aber nicht, da ARD und ZDF schon seit dem Ende des 2. Weltkrieges als Propaganda – Maschine nur das „abbilden“ soll, was die politische Elite ihnen vorgibt.

Wer an diesen Worten zweifelt, sollte sich einmal überlegen, weshalb die ARD und ZDF z.B. nicht über ….

berichtet.

Anhand dieses winzigen Ausschnittes von nachgewiesenen Menschenrechtsverletzungen, von denen auch das Deutsche Institut für Menschenrechte und Amnesty International nichts wissen will, wird deutlich, dass nicht über grundlegende Menschenrechtsverletzungen im Unternehmen BRDDR berichtet werden soll.

Vielmehr schaut man immer nur ins Ausland und berichtet über die bösen Länder, jenseits dieses Regimes und erzeugt somit durch korruptes Unterlassen (§ 333 i.V.m. § 336 StGB) den Eindruck in der Bevölkerung, dass in der BRDDR alles in Ordnung ist.

Die gleiche Medien-Strategie unternehmen übrigens auch z.B. China oder auch die Ukraine.

Original und Kommentare unter:

http://brd-schwindel.org/bundesregierung-ist-verfassungsfeind-nr-1/

 

Brokkoli-Patent vom Europäischen Patentamt an Monsanto erteilt! – Das war erst der Anfang! JETZT HANDELN!

Brokkoli-Patent vom Europäischen Patentamt an Monsanto erteilt! – Das war erst der Anfang! JETZT HANDELN!

Nachdem die Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“ und die Bevölkerung Europas erst Ende September letzten Jahres feiern konnten, weil das Europäische Patentamt das sogenannte Tomatenpatent von Monsanto widerrief, ist seit dem 25. März diesen Jahres wieder Grabesstimmung, denn das EPA hat die umstrittenen Patente auf Tomaten und Brokkoli für zulässig erklärt. Der Horror ist wahr geworden.

Seit über zehn Jahren versucht Agrarmulti Monsanto, mehrere Brokkoli- und Tomatensorten in Europa patentieren zu lassen. Diese Sorten wurden nicht etwa gentechnisch verändert, denn Monsanto weiß, dass sich mit Gentechnik momentan in Europa kein Geld verdienen kann. Deshalb suchte das Unternehmen nach anderen Wegen, die Rendite zu steigern und züchtete die Sorten konventionell – also durch Kreuzung und Selektion. Zwar sind laut der Rechtsprechung des EPA konventionelle Methoden zur Züchtung nicht patentierbar, die Produkte, also Pflanzen und Tiere, die durch die konventionelle Züchtung entstanden sind, aber schon!

So wird es also durch diese Gesetzeslücke möglich, dass althergebrachtes Wissen und natürliche Ressourcen von Biopiraten wie Monsanto gekapert werden und was uns seit tausenden Jahren frei zur Verfügung stand der nächsten Generation nicht mehr weitergegeben werden kann – oder nur gegen Lizenzgebühr.

Jeder Bauer, der in Zukunft Brokkoli oder Tomaten anbaut, die den patentierten gleichen, läuft Gefahr an Monsanto Lizenzgebühren zahlen zu müssen, auch wenn er sein Saatgut selbst hergestellt oder bei einem anderen Hersteller gekauft hat oder die Pflanzen nur aufgrund der Wachstumsbedingungen (viel Sonne, viel Regen) ähnliche Werte oder Eigenschaften aufweisen. Er wird es also entweder ganz sein lassen oder gleich das Monsanto-Saatgut kaufen.

Dadurch steigen natürlich die Produktionskosten und die regionalen angepassten Sorten – die mit nur wenigen Spritzmittelanwendungen auskamen – sterben aus.

Die patentierten Hochertragssorten jedoch erfordern einen hohen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. Eine Katastrophe für die Umwelt und unsere Gesundheit – aber eine Freude für die Konzerne, da sie doch auch Pestizide und Düngemittel herstellen und verkaufen.
Und nicht nur die Bauern sind betroffen, auch jeder Hersteller von Produkten, die auch nur Spuren solchen Brokkolis oder solcher Tomaten enthalten, man denke dabei nur an Tütensuppen, TK-Pizzen oder Gemüsebrühe.

Monsanto seiterseits erhält durch das Patent eine Monopolstellung und kann den Preis bestimmen. Den Preis eines Teils unserer Ernährung, den Preis für ein Lebensmittel, vielleicht bald gar den Preis für Leben an sich?

Ganz so weit hergeholt ist es nicht, denn auch Bayer und BASF mischen neben Monsanto mit. Laut einem Bericht von Keine Patente auf Saatgut! hat das EPA bereits 2400 Patente auf Pflanzen und 1400 Patente auf Tiere erteilt. Tausende weiterer Patenanträge sind eingereicht. 120 der erteilten Patente betreffen die konventionelle Züchtung.

Als nächstes stellt sich dann die Frage, wem die menschlichen Zellen gehören, die durch diese Produkte genährt wurden. Die Madison Company, die menschliche Zellen für Forschung und Wissenschaft herstellt und dabei mit Nestlé zusammenarbeitet, hat bereits ein US-Patent auf deren automatisierte Produktion.

Es geht also ans Eingemachte. Doch obwohl die deutsche Bundesregierung sich laut Koalitionsvertrag für ein europaweites Verbot der Patentierung von konventionell gezüchteten Pflanzen und Tieren einsetzen will, ist sie bislang untätig geblieben. Der zuständige Bundesjustizminister Heiko Maas, sollte jetzt so rasch wie möglich eine Initiative im Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes starten.

Umwelt- und Erzeugerverbände sowie die Grünen fordern gesetzliche Regelungen auf nationaler und europäischer Ebene. Alle Parteien, die sich gegen Patente auf Tiere und Pflanzen ausgesprochen haben, müssen sich jetzt in Brüssel dafür einsetzen, dass Patente wie z.B. auf Brokkoli gar nicht mehr angenommen werden können.Denkbar wäre zudem eine Klage gegen die Entscheidung, die der Bund oder auch einzelne Bundesländer vor dem EuGH einreichen könnten.

Die Koalition Keine Patente auf Saatgut! wird von Bionext (Niederlande), der Erklärung von Bern, GeneWatch UK, Greenpeace, Kein Patent auf Leben!, Misereor, Rete Semi Rurali (Italien), Réseau Semences Paysannes (Frankreich), Red de Semillas (Spanien), dem norwegischen Development Fund und Swissaid getragen und von mehreren Hundert Organisationen unterstützt. Hier den Einspruch gegen das „Patent auf geköpften Brokkoli“ von Monsanto unterschreiben:
http://no-patents-on-seeds.org/de/aktion/unterzeichnen/

Quellen & Links:
Brokkoli-Patent
Patent auf menschliche Zellen
Datenblatt des Europäischen Patentamts
Artikel von Genfood Nein Danke
SWR 2011 über das Brokkoli-Patent
Artikel über Monsanto vom Zentrum der Gesundheit

Spülgel – Nur solange der Rechtsstaat reicht.
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There are 9 comments for this article
  1. Doro15. April 2015 at 21:45

    Ich frage mich, wer denn diesen ganzen widerlichen Dreck noch kaufen wird, wenn wir durch diesen Mist vergiftet worden sind….

    • Petra16. April 2015 at 14:49

      Naja in dem Fall ist es ja nicht mal widerlicher Dreck-sondern herkömmlich gezüchteter Brokkoli. Nur gehört der plötzlich jmd. nämlich Monsato und nicht jeder darf ihn dann einfach mehr selbst züchten ohne das er Monsato was schuldet.

  2. Hansrudi16. April 2015 at 18:44

    ..wenn irgend jemand mich anzeigen wird oder Geld verlangt für das im eigenen Garten angebaute Gemüse, dann wird Blut fliessen! versprochen!

  3. Bernhard Heinemann17. April 2015 at 7:48

    Ja ist es soweit. Das haben wir von der Globalisierung,der Reichen. Danke Kohl Schröder und Merkel und Co. So schützten sie uns.

    http://www.spuelgel.de/

Putin nach TV-Fragestunde auf deutsch

18. April 2015

Nach der gestrigen großen TV-Fragesendung im russische Staatsfernsehen hat Präsident Putin noch einige Fragen von Journalisten verschiedener Länder beantwortet.

Zur Sprache kam dabei vor allem Kontroverses aus der russischen Außenpolitik, wie die Krim, der Konflikt mit Japan um die Kurilen, die Bedrängung der Christen im Nahen Osten und die neue Angst vor Russland.

Da der Kreml diese Fragen und Antworten zur Verfügung stellt, präsentieren wir sie hier unkommentiert und alle Antworten in voller Länge auf deutsch. Die Übersetzung basiert ausschließlich auf den offiziellen Manuskript der Kreml-Homepage, um eventuelle akustische Fehler auszuschließen. Die Fragen werden verkürzt und sinngemäß wiedergegeben.

http://krisenfrei.de/putin-nach-tv-fragestunde-auf-deutsch/

Washington – Finger am atomaren Abzug

Dr. Paul Craig Roberts

Wussten Sie, dass Washington 450 atomar bestückte Interkontinentalraketen in ständiger Alarmbereitschaft hält? Das mache uns »sicher«, glaubt man in Washington. Die Logik (»Logik«?) dahinter: Niemand wird es wagen, die USA mit Atomwaffen anzugreifen, wenn man weiß, dass ein Gegenschlag nur Minuten entfernt ist. Noch bevor die feindlichen Raketen in den USA einschlagen, sind die amerikanischen schon in der Luft.

Fühlen Sie sich jetzt sicher? Dann sollten sie vielleicht Eric Schlossers Buch Command and Control: Die Atomwaffenarsenale der USA und die Illusion von Sicherheit lesen. Das Problem bei ständiger Einsatzbereitschaft: Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass Raketen irrtümlich, ungewollt oder ohne Genehmigung abgefeuert werden. Schlosser listet auf, wie viele Beinahe-Abschüsse die Welt um ein Haar in den Abgrund gestürzt hätten.

Elliott Negin erzählt in Catalyst, einer Veröffentlichung der amerikanischen Wissenschaftlervereinigung Union of Concerned Scientists, die Geschichte von Stanislaw Petrow, Oberstleutnant der Roten Armee. 1983 schlug eines Nachts das Raketen-Frühwarnsystem der sowjetischen Streitkräfte an: Fünf amerikanische Interkontinentalraketen im Anflug auf die Sowjetunion!

Oberst Petrow sollte in einem derartigen Fall den Parteivorsitzenden informieren, der dann acht bis zehn Minuten Zeit hatte, über einen Vergeltungsschlag zu befinden. Wie er entschieden hätte, werden wir niemals erfahren, denn Petrow setzte auf sein eigenes Urteilsvermögen. Die USA, so Petrow, hatten keinerlei Veranlassung, die Sowjetunion anzugreifen und vor allem würden bei einem Angriff der Amerikaner doch Hunderte, wenn nicht gar Tausende Interkontinentalraketen in der Luft sein. Petrow kontrollierte, ob das Bodenradar Interkontinentalraketen registrierte. Fehlanzeige. Es handele sich um einen falschen Alarm, urteilte Petrow und saß die Angelegenheit aus.

Wie sich herausstellte, hatte das Frühwarnsystem von der Wolkendecke reflektiertes Sonnenlicht für Raketen gehalten. Die Sache war gerade noch einmal gut gegangen, aber wie Negin schreibt: »Eine Fehlfunktion eines Computerchips oder ein nicht ordnungsgemäß installierter Schaltkreis« können ausreichen, einen Atomkrieg auszulösen. Anders gesagt: Es gibt zahllose Möglichkeiten, wie es zu einem Fehlalarm kommen könnte.

Sprung ins Hier und Jetzt. Stellen wir uns einen amerikanischen Offizier am Frühwarnsystem der USA vor. Dieser Offizier wird seit 15 Jahren mit Kriegspropaganda eingedeckt, hat miterlebt, wie die USA in andere Länder eingefallen sind und Bombenangriffe auf acht Nationen geflogen sind. Es gibt zahlreiche Terroralarme und Sicherheitswarnungen, dazu die Forderungen amerikanischer und israelischer Politiker, den Iran atomar anzugreifen. Unser Offizier hat die amerikanischen Medien verfolgt und ist nun überzeugt, dass Russland in der Ukraine eingefallen ist und kurz davor steht, sich auch das Baltikum und Polen einzuverleiben.

Im Eiltempo wurden amerikanische Truppen und Panzer an die russische Grenze verlegt, es ist die Rede von Waffenlieferungen an die Ukraine. Putin ist gefährlich und droht mit Atomkrieg, lässt seine Atombomber nahe der amerikanischen Grenze patrouillieren und schickt seine strategischen Streitkräfte ins Manöver. Gerade erst hat wieder ein General auf Fox News gefordert, »die Russen zu killen«. Die Republikaner haben unseren Mann überzeugt, dass Obama Amerika an den Iran verrät. Senator Tom Cotton warnt, dass ein Atomkrieg die Konsequenz sei. Wir alle werden sterben, denn im Weißen Haus sitzt ein Moslem.

Warum macht sich niemand für Amerika stark?, fragt sich unser patriotischer Offizier gerade, als der Alarm losgeht: Interkontinentalraketen im Anflug! Russische? Iranische? Hatte Israel doch recht? Ein geheimes iranisches Atomwaffenprogramm? Oder ist Putin zu der Einschätzung gelangt, dass USA im Weg sind? (Die amerikanischen Medien haben unserem Offizier ja wieder und wieder erzählt, dass dies Putins Absicht sei.) Der Offizier sieht keinerlei Spielraum, die unablässige Propaganda, die in Amerika als »Nachrichten« verkauft werden, hat seinen Verstand in ständige Alarmbereitschaft versetzt. Also gibt der Offizier die Meldung weiter.

Obamas Berater zur nationalen Sicherheit, Russlandhasser, Neokonservativer, schreit: »Damit darf Putin nicht durchkommen!« »Aber wenn es ein Fehlalarm ist?!«, fragt der aufgewühlte Präsident nervös. »Sie liberales Weichei! Wissen Sie denn nicht, dass Putin gefährlich ist? Drücken Sie endlich auf den Knopf!« Und das war es dann mit der Welt.

Das Propagandaministerium schürt in der amerikanischen Bevölkerung eine extrem antirussische Stimmung. Wladimir Putin wird als »neuer Hitler« verkauft, als »Vlad der Pfähler«. Die Propagandamaschinerie kreiert eine »russische Gefahr«, dazu kommen der irre Drang der Neokonservativen nach einer Weltherrschaft der USA, der Hass auf Russland und China als aufstrebende Konkurrenten mit Unabhängigkeitsstreben sowie der Umstand, dass Amerika seinen Status als einzige Weltmacht eingebüßt hat und nicht mehr uneingeschränkt einseitig handeln kann. Diese unübersichtliche Gemengelage ist stark emotionsgeladen, nicht Fakten dominieren, sondern Propaganda, Größenwahn und Ideologie. Die Chancen stehen also gut, dass Washington auf einen Fehlalarm so reagiert, dass alles Leben auf Erden endet.

Wie viel Vertrauen setzen Sie auf Washington? Wie oft lag Washington – und vor allem das Lager der irren Neokonservativen – komplett daneben?

Wie war das noch: Der Einmarsch im Irak wird ein dreiwöchiger »Spaziergang«, der 70 Milliarden Dollar kostet und aus den irakischen Öleinnahmen beglichen wird? Inzwischen liegen die Kosten bei 3000 Milliarden Dollar, Tendenz steigend, und nach zwölf Jahren ist der Stand der, dass die Hälfte des Landes vom »Islamischen Staat« kontrolliert wird. Um die Kriege bezahlen zu können, wollen die Republikaner auf »Privatisierung« setzen. Das heißt: Sozialversicherung und Krankenversicherung werden gestrichen.

Wie war das noch: »Mission erfüllt« in Afghanistan? Zwölf Jahre später beherrschen die Taliban wieder das Land. Washington hat Frauen und Kinder ermordet, Begräbnisse, Hochzeitsfeiern, Dorfälteste und Jugendfußballspiele bombardiert, ließ sich aber von einigen 1000 leicht bewaffneten Taliban in die Flucht schlagen.

Diese Niederlagen nagen an Washington und am Militär und sorgen für Frust. Wir haben verloren, weil wir nicht mit ganzer Kraft zugeschlagen haben, lautet der neue Mythos. Wir haben uns von der Meinung des Auslands einschüchtern lassen oder von diesen verflixten demonstrierenden Studenten. Alternativ ist auch der rückgratlose Präsident Schuld, dieses liberale Weichei, das sich nicht traute, mit ganzer Kraft zuzuschlagen. Für das rechte Lager ist Zorn ein Dauerzustand.

Unerschütterlich glauben die Neokonservativen daran, dass Amerika von der Vorsehung auserwählt wurde, die Welt zu beherrschen, und dann so etwas: besiegt von vietnamesischen Guerillas, von afghanischen Stammeskriegern, von fundamentalistischen Islamisten. Und jetzt will uns Putin mit seinen Raketen endgültig abservieren.

Welcher Narr auch immer gerade im Weißen Haus sitzt, er wird den Knopf drücken.

Die Lage wird immer schlimmer, nicht besser. Russland hofft aus Europa auf Anzeichen für Intelligenz und widerspricht, wenn Washington wieder einmal russlandfeindliche Lügen auftischt. Setzen sich die Russen gegen Washingtons Propaganda mit der Wahrheit zur Wehr, wirft Washington ihnen vor, Propaganda zu betreiben. Der amerikanische Rundfunkrat, eine staatliche Einrichtung, die vom ehemaligen NBC-News-Chairman Andrew Lack geführt wird, hat von Washington einen neuen Auftrag erhalten: Man solle etwas unternehmen gegen die angeblichen (aber nicht existierenden) »Kreml-Trolle«, die die westlichen Medienhuren übertönen und im Internet einen »prorussischen Dialog betreiben«. Falls Sie nicht wissen, wer Andrew Lack ist: Das ist der Idiot, der Russia Today (RT) als »Terrororganisation« bezeichnete. Für ihn ist offenbar jeder, der die Wahrheit sagt, ein Terrorist. Das wäre nicht so schlimm, verfügte Lack nicht über die Macht, seine Meinung anderen aufzuzwingen.

Lack steht stellvertretend dafür, wie sich Washington wahrheitsgemäße Berichterstattung vorstellt: Wenn es Washingtons Propagandazielen nicht dient, ist es nicht wahr. Dann handelt es sich um Terrorismus. Gegenüber RT setzt Lack auf eine Einschüchterungstaktik. Nach dem Motto: »Haltet die Klappe und berichtet das, was wir wollen, oder wir machen euch dicht, weil ihr eine Terrororganisation seid. Vielleicht verhaften wir sogar eure amerikanischen Mitarbeiter und werfen ihnen vor, den Terrorismus zu unterstützen und ihm zu helfen.«

15 400 000 Dollar stellt das Obama-Regime dem verrückten Lack zur Verfügung für den Kampf gegen das »Revanchistische Russland und sein Heer der Internet-Trolle«. Das Geld wird in die Aufgabe fließen, jede wahre Aussage zu diskreditieren, die die englischsprachigen Dienste der russischen Medien äußern. Natürlich ist diese Summe erst der Anfang, schon bald werden Milliarden locker gemacht werden, während gleichzeitig Amerikaner aus ihren Häusern vertrieben und als Schuldenmacher ins Gefängnis geworfen werden.

Russland »bedroht Russlands Nachbarn und damit im weiteren Sinne die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten«, schreibt Lack in seinem Haushaltsantrag. Natürlich wird ihm das Geld gewährt werden – Geld, das eigentlich den hart arbeitenden amerikanischen Steuerzahlern gehört, deren Lebensstandard fällt und fällt. Diesem Lack scheint alles Menschliche abzugehen, bis hin zu Intelligenz, Integrität und Moral.

Und er hat noch nicht genug: »Die internationalen US-Medien beginnen nun, Russlands Propaganda zu entkräften und auf den Verstand der Russen und der russischsprechenden Bevölkerung in der ehemaligen Sowjetunion, in Europa und in aller Welt einzuwirken.« Lack wird innerhalb Russlands antirussische Propaganda betreiben. Natürlich werden auch CIA-Ableger wie die Stiftung National Endowment for Democracy und Radio Free Europe/Radio Liberty von dieser antirussischen Propaganda finanziell profitieren und diese Kampagne nur zu gerne voll und ganz unterstützen.

Insofern ist es unwahrscheinlich, dass Amerika, wie von der Union of Concerned Scientistsgefordert, mit Russland kooperiert und die ständige Alarmbereitschaft der Interkontinentalraketen aufhebt. Wie sollen denn atomare Spannungen abgebaut werden, wenn Washington Spannungen aufbaut, so schnell es nur kann?! Washingtons Propagandaministerium stellt Putin als Osama Bin Laden hin, als Saddam Hussein − Dämonen und Buhmänner, deren bloße Erwähnung die einer Gehirnwäsche unterzogenen amerikanischen Schäfchen in Angst und Schrecken versetzt. Russland wird als al-Qaida verkauft, dem der Sinn nach einem weiteren Angriff auf das World Trade Center steht und das seine Rote Armee (sind ja nach Meinung vieler Amerikaner ohnehin immer noch alles Kommunisten) durch Europa rollen lassen will.

Gorbatschow war nur ein Trick und es gelang ihm, den alten Schauspieler hinters Licht zu führen. Die Amerikaner haben sich täuschen lassen, nun hocken sie da wie Tontauben, die man mit seinen Interkontinentalraketen leicht von der Platte fegen kann. Mit ihren irren Ansichten können Amerikas Politiker, Militärs und Menschen weder die Wahrheit begreifen noch die Realität erkennen: Amerikas »Medien« genannte Propagandamühlen und die durchgeknallten Neokonservativen haben die Menschheit auf einen Kurs gebracht, der in Auslöschung münden wird.

Die Union of Concerned Scientists (der auch ich angehöre) muss zur Vernunft kommen: Die atomare Bedrohung wird sich unmöglich reduzieren lassen, solange die eine Seite alles daransetzt, die andere zu dämonisieren. Wenn die New York Times, die Washington Post, CNN, Fox News und der Rest des amerikanischen Propagandaministeriums sowie fast das komplette Repräsentantenhaus, fast der gesamte Senat und das Weiße Haus Russland und seine Staatsführung verteufeln, wird sich die Gefahr eines Atomkriegs unmöglich abbauen lassen.

Das amerikanische Volk und die gesamte Welt müssen eines begreifen: Die Gefahr für das Leben auf diesem Planeten geht von Washington aus. Solange sich Washington nicht grundlegend und umfassend ändert, wird diese Gefahr die schlimmste Bedrohung für das Leben auf diesem Planeten sein. Aus globaler Erwärmung kann auf Knopfdruck ein nuklearer Winter werden.

http://info.kopp-verlag.de/