Heinz-Wilhelm Bertram
Von Volker Kauder, Fraktionsführer der CDU/CSU im Bundestag, ist nichts dauerhaft Werthaltiges bekannt. Außer seinen Bagatellreden. Alles, was er vorträgt, klingt selbstverständlich, überflüssig, harmlos. Doch Vorsicht: der geschwätzige Führer einer ansonsten tatenlosen CDU auf Sozialismus-Kurs versteckt durchtrieben und perfide den Großplan, Deutschland massiv und gezielt zu überfremden.

Volker Kauder (65), Fraktionsführer der CDU/CSU im Bundestag, ist der Bundesbagatellpräsident. Er penetriert die arme Menschenseele mit allem, was eh schon jeder weiß, und beliefert sie mit nichts, was man wissen müsste. Weil ihm außer dem Chefredakteur für die transatlantische Brücke keiner mehr zuhört, hat er sich etwas ausgedacht: Immer wenn seine Person in Vergessenheit zu geraten droht, hält er irgendwo einen Vortrag über die Verfolgung von Christen in aller Welt. Eine Aussage von bleibendem Wert ist Kauder noch nie über die Lippen gekommen.
Manchmal mag Kauder bei seinen Vorträgen vor Schreck zusammenzucken, führen ihn seine Aussagen doch zurück zu den parteipolitischen Wurzeln. Also zu dem, was die CDU einmal war: Eine Partei, für die die abendländisch-christlichen Werte mit konservativer Grundauslegung unverrückbar im Zentrum ihres Selbstverständnisses standen.
Lang, lang ist’s her. Seit der SED-getunten Angela Merkel wird kräftig »sozialistisiert«. Die CDU hat sich mit der von der SPD geförderten Abtreibungspraxis arrangiert, sie ist in der Stammzellenforschung und auch in der Sterbehilfe merklich an Rot-Grün herangerückt. Ein entschlossenes Eintreten der CDU für Ehe und Familie, was einmal der Grundpfeiler ihres christlichen Selbstverständnisses war? Fehlanzeige. Stattdessen nimmt sie den Müttern schon die Kleinkinder weg und verstaatlicht sie in den sozialistisch artgerechten Pferchen von Bundesrabenmutter Schwesig. Die Mütter werden vom Herd in Lohnanstalten deportiert.
Ein Lebenszeichen zur doppelten Staatsbürgerschaft
Besondere Freude hat die CDU an der sexuellen Vielfalt entdeckt. Fasziniert assistiert sie, wenn Rot-Grün in den Kinderhorten und den Schulen gendert. Ihr Widerstand gegen die Frühsexualisierung, ihr Aufmarsch gegen die Generalattacke der Grünen auf die Unschuld kleiner Kinder blieb aus. Klar, dass die CDU auch pro Tittensozialismus im Kampfpanzer Leopard II und in den Dax-Vorständen ist.
Unlängst ist die CDU wild aufgesprungen. Und protestierte gegen das Modell der doppelten Staatsbürgerschaft, wie die Grünen es gerne hätten. Bitte nicht täuschen lassen. Das sollte nur heißen: »Wir leben doch noch!«
Kauder lenkt das CDU-Gefährt im Windschatten von Rot-Grün
So eiert also das CDU-Vehikel im Windschatten des rot-grünen Führungsfahrzeuges mit viel sozialistischer Fracht, aber wenig Aufwand hinterdrein. Am Lenkrad sitzt Volker Kauder. Sorgsam hält er den Karren im Sog und passt schön auf, dass er ja nicht aus der Spur gerät. Bundesbagatellpräsident Kauder ist der uneingeschränkte Führer seiner CDU-Truppe auf Sozialismuskurs.
Während diese ohne individuelle Ambition und jedwedes Profil ermattet, tut sich auf den Kontoauszügen ihrer Parlamentarier allerhand. Allmonatlich lachen Besoldungszahlen in feistem Volumen die Kontoinhaber an. Und im Falle Kauder & Family – Ehefrau Elisabeth ist psychotherapeutisch tätige Ärztin in Stuttgart – haben die Schwungrädchen im Wertstellungsgetriebe gewiss besonders viel zu tun.
Es dürfte sicher sein, dass auf dem Geldabladeplatz »Kauder« allmonatlich ein schöner fünfstelliger Batzen aufgeschüttet wird, ein großer Teil davon aus Geldern, die produktiv arbeitenden Bürgern vom Staat abgepresst wurden.
Solcherart sattsam genährten Menschen kommen Sätze wie der folgende ausgesprochen entspannt aus dem Mund:
»Wir können in Deutschland noch deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen.«
Aber klar doch! Am eigenen Einkommen spürt Kauder das finanzielle Opfer für die Zuwanderer ohnehin nicht. Und den Rest zur Finanzierung presst die Berliner Zuwanderungs AG locker der arbeitenden Bevölkerung ab.
Masseneinwanderung ist lediglich das Problem von Tür- und Fenstertechnik
Gleichzeitig appellierte Kauder ans Menschenherz: »Diese Menschlichkeit müssen und können wir uns leisten.« Es ist der unlautere Versuch, die Bürger für ihre eigene Plünderung moralisch zu gewinnen und zu erweichen.
Kauder unterscheidet tunlichst nicht zwischen politisch Verfolgten und Flüchtlingen aus Kriegsgebieten einerseits sowie juristisch chancenlosen Asylbewerbern, reinen Sozialabzockern, illegalen Eindringlingen und kriminell Motivierten andererseits.
Unter dem Deckmantel sozialer Fürsorgepflicht mutet er den Bürgern eine zeitlich und in Anzahl grenzenlose Schwemme indifferenter Gruppen zu, die für Millionen Menschen im Alltag eine schwere finanzielle und eine sozial unzumutbare Belastung bedeuten. Er spricht nicht darüber, dass abgewiesene Asylbewerber geduldetermaßen in Deutschland bleiben. Auf Jahre, vermutlich für immer.
Das alles juckt Kauder nicht. Indirekt fordert er sogar Verständnis für die 2014 auf Rekordhoch gestiegenen kriminellen Aktivitäten der Zuwanderer: Die Bürger müssten einfach ihre Fenster und Türen mit mehr Sicherheitstechnik aufrüsten, belehrte er am 15. April in der Tagesschau. Der Bundesbagatellpräsident reduziert also die Massenzuwanderung auf das Problemchen von Schloss- und Riegeltechnik. So einfach geht Überfremdung und ihre Handhabung, liebe Leute!
Diese Politikerkaste kennt keine Ideale mehr
Die mutwillige Verwechslung von Ursache und Symptom propagiert einer der führenden Köpfe der CDU. Kauder ist, zumal nach dem Abtritt des letzten Querkopfes im Bundestag, Peter Gauweiler, der nun ungestört schwadronierende Führer dieser gesinnungselastischen Generation von Bundestagsabgeordneten. Er ist der große Vorschwätzer einer opportunistischen Politikerkaste, die keine Ideale mehr kennt – außer bester Besoldung bei möglichst langer Laufzeit.
Außerdem ist Kauder der eifrige Popoputzer von Sozialismus-Merkel, ein befehlsergebener Parteisoldat, der Anordnungen von oben akkurat wie Einsätze im Arbeitsdienst ausführt. Mit seinem Plädoyer für »noch deutlich mehr Flüchtlinge« ist er Merkels treuester Knecht für die Überfremdung Deutschlands – und letztlich den mutwillig betriebenen, sorgsamst versteckten Genozid.
Eigenhass äußert sich nahezu immer in sicht- oder lesbarer Staffage. Die autonomen Chaoten in Berlin-Kreuzberg und Leipzig-Connewitz schrauben sich Abschlepphaken, Krampen und Spannscheiben, halbe Schrottplätze, in Ohren und Nase.
Womöglich haben sich dem Selbsthass anheimgefallene Politiker den Genozidplan als ihre persönliche Ausstattung angehängt. Das wäre deshalb so gefährlich, weil sie sich, siehe Kauder, permanent mit harmlos klingendem Geschwätz tarnen.
Fazit
Jürgen Eick (1920 − 1990), Wirtschaftsjournalist, Publizist und Mitherausgeber der FAZ, hat einmal Folgendes gesagt:
»Diejenigen, die da immer wieder Arbeitszeitverkürzungen mit Macht fordern, wie den Einstieg in die 35-Stunden-Woche, muss man doch einmal fragen, ob sie im Ernst der Meinung sind, dass es keine absolute Grenze gibt, von der an der ökonomische Selbstmord beginnt.«
Mit dieser Präzision müsste man dies heute einen Volker Kauder und Tatverwandte fragen – nur eben mit Bezug auf den Genozid.
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