Volker Kauder: Ein harmlos klingender Schwätzer bastelt perfide an der Überfremdung Deutschlands

Heinz-Wilhelm Bertram

Von Volker Kauder, Fraktionsführer der CDU/CSU im Bundestag, ist nichts dauerhaft Werthaltiges bekannt. Außer seinen Bagatellreden. Alles, was er vorträgt, klingt selbstverständlich, überflüssig, harmlos. Doch Vorsicht: der geschwätzige Führer einer ansonsten tatenlosen CDU auf Sozialismus-Kurs versteckt durchtrieben und perfide den Großplan, Deutschland massiv und gezielt zu überfremden.

Volker Kauder (65), Fraktionsführer der CDU/CSU im Bundestag, ist der Bundesbagatellpräsident. Er penetriert die arme Menschenseele mit allem, was eh schon jeder weiß, und beliefert sie mit nichts, was man wissen müsste. Weil ihm außer dem Chefredakteur für die transatlantische Brücke keiner mehr zuhört, hat er sich etwas ausgedacht: Immer wenn seine Person in Vergessenheit zu geraten droht, hält er irgendwo einen Vortrag über die Verfolgung von Christen in aller Welt. Eine Aussage von bleibendem Wert ist Kauder noch nie über die Lippen gekommen.

Manchmal mag Kauder bei seinen Vorträgen vor Schreck zusammenzucken, führen ihn seine Aussagen doch zurück zu den parteipolitischen Wurzeln. Also zu dem, was die CDU einmal war: Eine Partei, für die die abendländisch-christlichen Werte mit konservativer Grundauslegung unverrückbar im Zentrum ihres Selbstverständnisses standen.

Lang, lang ist’s her. Seit der SED-getunten Angela Merkel wird kräftig »sozialistisiert«. Die CDU hat sich mit der von der SPD geförderten Abtreibungspraxis arrangiert, sie ist in der Stammzellenforschung und auch in der Sterbehilfe merklich an Rot-Grün herangerückt. Ein entschlossenes Eintreten der CDU für Ehe und Familie, was einmal der Grundpfeiler ihres christlichen Selbstverständnisses war? Fehlanzeige. Stattdessen nimmt sie den Müttern schon die Kleinkinder weg und verstaatlicht sie in den sozialistisch artgerechten Pferchen von Bundesrabenmutter Schwesig. Die Mütter werden vom Herd in Lohnanstalten deportiert.

Ein Lebenszeichen zur doppelten Staatsbürgerschaft

Besondere Freude hat die CDU an der sexuellen Vielfalt entdeckt. Fasziniert assistiert sie, wenn Rot-Grün in den Kinderhorten und den Schulen gendert. Ihr Widerstand gegen die Frühsexualisierung, ihr Aufmarsch gegen die Generalattacke der Grünen auf die Unschuld kleiner Kinder blieb aus. Klar, dass die CDU auch pro Tittensozialismus im Kampfpanzer Leopard II und in den Dax-Vorständen ist.

Unlängst ist die CDU wild aufgesprungen. Und protestierte gegen das Modell der doppelten Staatsbürgerschaft, wie die Grünen es gerne hätten. Bitte nicht täuschen lassen. Das sollte nur heißen: »Wir leben doch noch!«

Kauder lenkt das CDU-Gefährt im Windschatten von Rot-Grün

So eiert also das CDU-Vehikel im Windschatten des rot-grünen Führungsfahrzeuges mit viel sozialistischer Fracht, aber wenig Aufwand hinterdrein. Am Lenkrad sitzt Volker Kauder. Sorgsam hält er den Karren im Sog und passt schön auf, dass er ja nicht aus der Spur gerät. Bundesbagatellpräsident Kauder ist der uneingeschränkte Führer seiner CDU-Truppe auf Sozialismuskurs.

Während diese ohne individuelle Ambition und jedwedes Profil ermattet, tut sich auf den Kontoauszügen ihrer Parlamentarier allerhand. Allmonatlich lachen Besoldungszahlen in feistem Volumen die Kontoinhaber an. Und im Falle Kauder & Family – Ehefrau Elisabeth ist psychotherapeutisch tätige Ärztin in Stuttgart – haben die Schwungrädchen im Wertstellungsgetriebe gewiss besonders viel zu tun.

Es dürfte sicher sein, dass auf dem Geldabladeplatz »Kauder« allmonatlich ein schöner fünfstelliger Batzen aufgeschüttet wird, ein großer Teil davon aus Geldern, die produktiv arbeitenden Bürgern vom Staat abgepresst wurden.

Solcherart sattsam genährten Menschen kommen Sätze wie der folgende ausgesprochen entspannt aus dem Mund:

»Wir können in Deutschland noch deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen.«

Aber klar doch! Am eigenen Einkommen spürt Kauder das finanzielle Opfer für die Zuwanderer ohnehin nicht. Und den Rest zur Finanzierung presst die Berliner Zuwanderungs AG locker der arbeitenden Bevölkerung ab.

Masseneinwanderung ist lediglich das Problem von Tür- und Fenstertechnik

Gleichzeitig appellierte Kauder ans Menschenherz: »Diese Menschlichkeit müssen und können wir uns leisten.« Es ist der unlautere Versuch, die Bürger für ihre eigene Plünderung moralisch zu gewinnen und zu erweichen.

Kauder unterscheidet tunlichst nicht zwischen politisch Verfolgten und Flüchtlingen aus Kriegsgebieten einerseits sowie juristisch chancenlosen Asylbewerbern, reinen Sozialabzockern, illegalen Eindringlingen und kriminell Motivierten andererseits.

Unter dem Deckmantel sozialer Fürsorgepflicht mutet er den Bürgern eine zeitlich und in Anzahl grenzenlose Schwemme indifferenter Gruppen zu, die für Millionen Menschen im Alltag eine schwere finanzielle und eine sozial unzumutbare Belastung bedeuten. Er spricht nicht darüber, dass abgewiesene Asylbewerber geduldetermaßen in Deutschland bleiben. Auf Jahre, vermutlich für immer.

Das alles juckt Kauder nicht. Indirekt fordert er sogar Verständnis für die 2014 auf Rekordhoch gestiegenen kriminellen Aktivitäten der Zuwanderer: Die Bürger müssten einfach ihre Fenster und Türen mit mehr Sicherheitstechnik aufrüsten, belehrte er am 15. April in der Tagesschau. Der Bundesbagatellpräsident reduziert also die Massenzuwanderung auf das Problemchen von Schloss- und Riegeltechnik. So einfach geht Überfremdung und ihre Handhabung, liebe Leute!

Diese Politikerkaste kennt keine Ideale mehr

Die mutwillige Verwechslung von Ursache und Symptom propagiert einer der führenden Köpfe der CDU. Kauder ist, zumal nach dem Abtritt des letzten Querkopfes im Bundestag, Peter Gauweiler, der nun ungestört schwadronierende Führer dieser gesinnungselastischen Generation von Bundestagsabgeordneten. Er ist der große Vorschwätzer einer opportunistischen Politikerkaste, die keine Ideale mehr kennt – außer bester Besoldung bei möglichst langer Laufzeit.

Außerdem ist Kauder der eifrige Popoputzer von Sozialismus-Merkel, ein befehlsergebener Parteisoldat, der Anordnungen von oben akkurat wie Einsätze im Arbeitsdienst ausführt. Mit seinem  Plädoyer für »noch deutlich mehr Flüchtlinge« ist er Merkels treuester Knecht für die Überfremdung Deutschlands – und letztlich den mutwillig betriebenen, sorgsamst versteckten Genozid.

Eigenhass äußert sich nahezu immer in sicht- oder lesbarer Staffage. Die autonomen Chaoten in Berlin-Kreuzberg und Leipzig-Connewitz schrauben sich Abschlepphaken, Krampen und Spannscheiben, halbe Schrottplätze, in Ohren und Nase.

Womöglich haben sich dem Selbsthass anheimgefallene Politiker den Genozidplan als ihre persönliche Ausstattung angehängt. Das wäre deshalb so gefährlich, weil sie sich, siehe Kauder, permanent mit harmlos klingendem Geschwätz tarnen.

Fazit

Jürgen Eick (1920 − 1990), Wirtschaftsjournalist, Publizist und Mitherausgeber der FAZ, hat einmal Folgendes gesagt:

»Diejenigen, die da immer wieder Arbeitszeitverkürzungen mit Macht fordern, wie den Einstieg in die 35-Stunden-Woche, muss man doch einmal fragen, ob sie im Ernst der Meinung sind, dass es keine absolute Grenze gibt, von der an der ökonomische Selbstmord beginnt.«

Mit dieser Präzision müsste man dies heute einen Volker Kauder und Tatverwandte fragen – nur eben mit Bezug auf den Genozid.

Deutschland ist das Herz in Amerikas tödlichem Drohnenkrieg (Videos)

19. April 2015

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Der amerikanische Militärflugplatz Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz ist das Herz der tödlichen Drohnenmorde der USA.

Das geht aus streng geheimen Dokumenten eines neuen Geheimdienst-Whistleblowers hervor, die Spiegel und Intercept veröffentlichen. Nach den ersten Enthüllungen mit dem Buch Geheimer Krieg werden die Ausreden der Bundesregierung langsam dünn.

Der Spiegel: Der Krieg via Ramstein

Wie stark unterstützt Deutschland Obamas Drohneneinsätze gegen Terroristen? Geheime Pläne belegen nach SPIEGEL-Informationen die elementare Rolle der US-Militärbasis in der Pfalz. Dokumente zeigen, dass die Bundesregierung mehr weiß, als sie zugibt.

Video: Obama – Von Deutschland starten keine Drohnen

The Intercept: Germany is the Tell-Tale Heart of America‘s Drone War

A top secret US intelligence document obtained by The Intercept confirms that the sprawling US military base in Ramstein, Germany serves as the high-tech heart of America‘s drone program. Ramstein is the site of a satellite relay station that enables drone operators in the American Southwest to communicate with their remote aircraft in Yemen, Somalia, Afghanistan and other targeted countries. The top secret slide deck, dated July 2012, provides the most detailed blueprint seen to date of the technical architecture used to conduct strikes with Predator and Reaper drones.

Die streng geheimen Unterlagen veranschaulichten so detailliert wie nie zuvor, wie Washington den in Teilen völkerrechtswidrigen „Krieg gegen den Terror“ organisiere. „Von Ramstein wird das Signal übermittelt, das den Drohnen befiehlt, was sie tun sollen“, zitiert das Magazin einen Amerikaner, der mit dem geheimen Militärprogramm vertraut sein soll.

Schon vor einem Jahr hatte es Berichte gegeben, dass die US-Luftwaffenbasis in Ramstein eine wichtige Rolle bei den umstrittenen Drohnenangriffen spiele. „Ohne Deutschland wäre der gesamte Drohnenkrieg des US-Militärs nicht möglich“, sagte damals der ehemalige Drohnen-Piloten Brandon Bryant NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“.

Video: Drohnen-Brutstätte Ramstein

Schon nach diesen Recherchen soll Ramstein als Relaisstation genutzt werden, um Steuerungsbefehle an die weltweit operierende Drohnenflotte zu übermitteln.

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Wie der „Spiegel“ jetzt schreibt, liegen der Bundesregierung – entgegen deren bisherigen Stellungnahmen – seit Jahren detaillierte Informationen zu Ramstein vor.

Sie sei sich auch der rechtlich brisanten Lage bewusst gewesen.

Literatur:

Geheimer Krieg: Wie von Deutschland aus der Kampf gegen den Terror gesteuert wird vonChristian Fuchs

Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen von Jeremy Scahill

Killing Business. Der geheime Krieg der CIA von Mark Mazzetti

Video: Der Drohnenkrieg ist der ausgestreckte Mittelfinger gegenüber dem Völkerrecht

Quellen: netzpoltitk.de/epochtimes.de vom 19.04.2015

http://www.pravda-tv.com/

Kriegsrecht in Mogadischu: Machtübernahme durch in U.S.A. trainierte Elitetruppen

Ein aus Somaliland – das sich unabhängig von Somalia erklärte – stammender und in Minneapolis ausgebildeter und wohnender Jurist fordert merkwürdigerweise den Ausnahmezustand für ein Jahr in Mogadischu um freie und faire Regierungswahlen in 2016 zu garantieren. Sorge dafür tragen sollen in den Vereinigten Staaten von Amerika ausgebildete Sondereinsatzkräfte, ausgestattet mit Kriegsrechts-Vollmacht.

Somalia, unter der Vormundschaft der “führenden Länder der internationalen Gemeinschaft” stehend, ist mit seiner strategischen Küstenlage zu bedeutend und eine Entlassung in die Selbstständigkeit der grösste Alptraum nicht nur für die Vereinigten Staaten von Amerika, wohl aber besonders für Washington.

Die von den Welteroberern für das Jahr 2016 vorgesehenen Wahlen, die die Übergangsregierung ablösen und eine vom Volk legitimierte Regierung für das Land bringen sollten, sind genau durch diese Neokolonialisten in Gefahr.

Nach den Wahlen soll das Mandat der A.M.I.S.O.M. der Afrikanischen Union enden und die Truppen das Land verlassen.

Bedingt durch die anhaltenden Clan-Kämpfe um die Macht im Land, die von verschiedenen ausländischen Sponsoren unterstützt werden, ist eine Patt-Situation entstanden. Der Ausgang der Wahlen ist nicht mehr voraussagbar und somit ein unerträglicher Zustand für die nicht-afrikanischen Planer der Weltgeschichte.

Deshalb muss die Sicherheitslage in Somalia erneut bis ins Unerträgliche eskalieren. Auf dem Rücken der Bevölkerung wird auf dem Land herum getrampelt, bis das öffentliche Leben ohnmächtig am Boden liegt.

Einen ganz offensichtlichen, plumpen Vorstoss zur Verhinderung der Wahlen, verpackt in einer genau entgegen gesetzten Aussage, unternahm am 17.April 2015 Aman H.D. Obsiye in der somalischen Zeitung Marreg. Obsiye, der aus Boorama in Somaliland stammt, hat seinen Doktortitel für Internationales Recht in den Vereinigten Staaten von Amerika an der juristischen Fakultät der University of Minnesota erworben und hat seinen Wohnsitz in Minnesota. Zu den Präsidentschaftswahlen 2010 in Somaliland, das an Dschibuti grenzt, war Obsiye als internationaler Wahlbeobachter eingesetzt.

Scheinbar auf einer bestimmten zusätzlichen Gehaltsliste stehend, forderte Obsiye die Ausrufung des Kriegsrechts. Die Macht soll nicht das Militär übernehmen sondern die in den U.S.A. ausgebildeten “zuverlässigen” Elitetruppen. Diese Spezialeinheiten werden als einzige benannt, die die Ordnung im Land wieder herstellen könnten, was sie bisher unter Beweis gestellt hätten, so der Rechtsexperte.

Als Beispiele nannte Obsiye drei blutige Überfälle auf Hotels, in denen Diplomaten logierten und auf Regierungsgebäude in diesem Jahr in der Hauptstadt Mogadischu: das Ministerium für Bildung am 14.April, das Hotel Maka al-Mukarama am 27.März und das Central Hotel am 21.Februar 2015.

Jeder normale Mensch kann dieser Logik nicht folgen. Diese Fälle offenbaren das völlige Versagen dieser Einsatzkräfte, da sie die Attentate nicht verhinderten. Jeder Streifenpolizist kann über Funk gerufen zur gleichen Zeit vor Ort sein.

Die Angriffe sollten ganz offensichtlich stattfinden. Zu dieser Zeit hielten sich hochkarätige ausländische Diplomaten und Regierungsvertreter in den Hotels auf und es herrschte höchste Sicherheitsstufe. Mehr dazu in Inside Job: Attentate in Mogadischu, Generäle und ranghohe Offiziere verhaftet.

Die in den U.S.A. ausgebildeten Sondereinsatzkräfte hätten schnell und professionell reagiert und wurden spielend mit den Angreifern fertig, lobte Obsiye die von ihm vorgeschlagenen neuen Machthaber.

“Von allen Sicherheitseinheiten der Übergangsregierung (SFG) sind die in den U.S.A. ausgebildeten Spezialeinheiten die professionellsten, diszipliniertesten und wirksamsten. Die internationale Friedenstruppe A.M.I.S.O.M. hat einen guten Job bei der Bekämpfung von Al Shabaab erledigt, aber die Special Forces ist die einzige effektive somalische Sicherheitseinheit der SFG, die in der Lage ist, einen Sieg über Al Shabaab zu erringen und die sich in Kämpfen bewährt hat”, hiess es und weiter:

“Die Übergangsregierung muss ihre aktuelle Strategie zur Befriedung der Hauptstadt überdenken und sollte den Special Forces für ein Jahr in Mogadischu die volle Autorität über die Polizeibehörde übertragen und es ihnen ermöglichen, die Sicherheitspolitik in Mogadischu zu kontrollieren. Artikel 131 in Somalias vorläufiger Verfassung verleiht der SFG dazu die Autorität.

Das Kriegsrecht muss in Mogadischu umgesetzt werden, damit die Somalis bereit sind für freie und faire Wahlen, die für das Jahr 2016 geplant sind.”

Obsiye hat seine Lektion in Verbreitung von Angst und Schrecken gut gelernt und wiederholte die gut bekannte allgegenwärtige Propaganda:

“Wenn die SFG ihren Auftrag nicht erfüllen kann, wird die internationale Gemeinschaft müde und sich schliesslich aus Somalia zurück ziehen. Die Welt kann sich die Kosten des Scheiterns nicht leisten, vor allem nach den jüngsten Turbulenzen im Jemen, das weniger als 500 km von Somalia entfernt ist. Das offensichtliche Horrorszenario ist, dass zwei der weltweit gefährlichsten Terrorgruppen, AQAP und Al Shabaab ein Team werden und einen einfachen Zugang zu dem Golf von Aden und dem strategischen Bab el Mandeb gewinnen.”

Das einzige “offensichtliche Horrorszenario” an all diesen Propaganda-Meldungen ist ein souveräner Staat, der nach Jahrzehnten der Zerstörung und Bevormundung seine Zukunft unabhängig von gewaltsam aufgedrängten Partnerschaftsbeziehungen gestaltet.

Ob Obsiye eine Sprachrohrflöte der U.S.A. ist und als privates Nichtregierungsmitglied als Testballon fungiert oder den Artikel geschrieben hat, um die Weltgemeinschaft über die Hintergründe in Mogadischu wach zu rütteln oder im Interesse eines Clans oder einer anderer Regierung handelt – darüber können wir kein Urteil fällen.

Das einzige von Bedeutung ist, dass im kommenden Jahr freie und gewaltlose Wahlen in Somalia stattfinden werden und dieses unaufhörliche Abschlachten beendet wird. Das oben vorgeschlagene “U.S.-Kriegsrecht” würde diese verhindern. Seit wann gibt es freie Wahlen in einem Land im Ausnahmezustand?

Und noch immer steht die von uns immer wieder seit Jahren auf das Neue gestellte Frage und Forderung unbeantwortet im Raum:

Was macht die Bundeswehr in Somalia und anderen afrikanischen Ländern? Raus aus dem Kontinent!

Weder die westliche finanzierte Mission der A.M.I.S.O.M. noch die internationale Militärpräsenz sind in Mogadischu von den Regierungen aus Gründen völkerrechtlicher ethischer Werte stationiert worden. Seit Jahren bewachen sie sich gegenseitig argwöhnisch als Aufpasser über die Verteilung des “Guthofs Somalia” als wäre es ein ihnen zustehendes feudales Lehen.

Artikel zum Thema

08.03.2015 Inside Job: Attentate in Mogadischu, Generäle und ranghohe Offiziere verhaftet
21.11.2014 Somalia: Parlament verbietet Einmischung der Ausländer – Konferenz in Kopenhagen

Quelle: http://www.mareeg.com/mogadishu-needs-martial-law/

https://www.radio-utopie.de

Mitflüchtlinge aus religiösem Hass ins Meer geworfen?

Die italienische Polizei hat 15 Flüchtlinge festgenommen, die unter Verdacht stehen, während der Mittelmeerüberquerung zwölf Menschen getötet zu haben. Nach Angaben der Behörden in der sizilianischen Hauptstadt Palermo handelt es sich bei den Verhafteten um Personen ivorischer, malischer und senegalesischer Staatsangehörigkeit.

 

http://www.netzplanet.net/mitfluechtlinge-aus-religioesem-hass-ins-meer-geworfen/

Argentinien: Staatsanwalt-Selbstmord, die Rolle der USA und die “vergessenen” Wikileaks-Depeschen

19. April 2015

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Es ist erstaunlich ruhig geworden um den am 18. Januar tot aufgefundenen argentinischen Staatsanwalt Alberto Nisman. Denn die neuen Ermittlungsergebnisse passen nicht ins Narrativ der bürgerlichen Presse.

Zuvor beherrschten Schlagzeilen die Titelseiten, die mehr oder weniger direkt die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner für seinen Tod verantwortlich machten, und die rechte Opposition sowie relevante Teile des Justizapparates riefen zu Solidaritätsmärschen à la “Je suis Nisman” auf.

Denn Nisman, so unisono die Darstellung in den großen Presseportalen Argentiniens, allen voran das Medienkonglomerat Clarín, und völlig unkritisch von allen westlichen Nachrichtenagenturen übernommen, stand kurz vor seinem Tod davor, die gewählte Präsidentin Fernández wegen “Vertuschung eines Terroranschlags” auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires 1994 anzuklagen, umfassende Beweislast inklusive. Sein Tod, so etwa auch “Spiegel Online”, mache den Weg frei für einen milliardenschweren Öldeal zwischen Argentinien und Iran.

Doch was im weiteren Verlauf der Ermittlungen zutage gebracht wurde, scheint nicht mehr ins Narrativ der bürgerlichen Presse in- und außerhalb Argentiniens zu passen. Also legt man in gewohnter Manier den Mantel des Schweigens um nicht genehme Enthüllungen. Denn Nisman war im Übermaß korrupt und ließ sich laut Wikileaks-Enthüllungen die Ermittlungsausrichtung zu AMIA direkt von den USA diktieren, die alles daransetzten, alternative Ermittlungsspuren zu eliminieren, und nur einen Schuldigen sehen wollten: den Iran.

Zum einen kam im Zuge der Ermittlungen heraus, dass der “Aufklärungsheld” Nisman regelmäßig hohe fünfstellige Beträge aus dem AMIA-Ermittlungsetat für Besuche in exklusiven Sex-Clubs und Auslandsreisen mit Edelprostituierten veruntreute sowie seinen Mitarbeitern überhöhte Gehälter zahlte, von denen er allerdings die Hälfte wieder in die eigenen Taschen fließen ließ. Auch zwang er seinen Mitarbeiter Diego Lagomarsino, Auslandskonten in den USA zu eröffnen, auf denen dann aus bisher unbekannten Quellen mehrere Hunderttausend US-Dollar eingezahlt wurden. Lagomarsino war auch derjenige, der Nisman die Pistole geliehen hatte, die neben seinem leblosen Körper gefunden wurde.

Wer hinter den Geldtransfers an ihn und andere Strohmänner von Nisman steht, darauf deuten die bereits 2013 im Rahmen von Wikileaks veröffentlichten Depeschen der US-Botschaft in Buenos Aires hin.

Von 2006 bis 2013 versandte die US-Botschaft aus Buenos Aires insgesamt 196 Depeschen und E-Mails in Bezug auf die AMIA-Ermittlungen und den leitenden Staatsanwalt Nisman. Die Telegramme zeichnen ein Bild des Einflusses der US-Botschaft auf die gesamten Ermittlungen, die bezeugen, dass Argentinien noch immer als der Hinterhof betrachtet wird, für den die USA den gesamten lateinamerikanischen Subkontinent halten.

Die von Wikileaks veröffentlichten Berichte belegen dutzende Besuche von Nisman in der US-Botschaft, bei denen er die Ausrichtung des Falles diskutierte, in sehr devoter Form sich regelmäßig bei US-Diplomaten entschuldigte für die wenigen Male, in denen er Ermittlungsmaßnahmen traf, die er zuvor nicht mit den USA abgesprochen hatte, und zeigte ihnen Ermittlungsberichte, die er erst nach Zustimmung der US-Botschaft der argentinischen Justiz präsentierte.

Beispielspielhaft eine E-Mail vom 27. Februar 2008, in der sich die diplomatische Vertretung der USA in Argentinien gegenüber Nisman verärgert zeigt über Ermittlungsansätze, die von der “iranischen Spur” wegführen würden:

“Es sollte weder die syrische noch die lokale Spur weiterverfolgt werden. Dies könnte sonst den internationalen Fall gegen die angeklagten Iraner abschwächen.”

Diese Anweisungen, die direkt an Nisman ergingen, kamen von der Rechtsabteilung (oficina legal) der US-Botschaft. Laut Recherchen der argentinischen Tageszeitung “Pagina 12″, handelt es sich dabei lediglich um einen Fantasienamen, in Wirklichkeit stehe der US-amerikanische Inlandsgeheimdienst FBI dahinter.

Zuvor hatte Nisman Haftbefehl gegen den ehemaligen argentinischen Präsidenten Carlos Menem und mehrere damalige Regierungsbeamte wegen Verfälschung und Einflussnahme auf die AMIA-Untersuchungen erlassen.

Alberto Kanoore Edul, ein Argentinier mit syrischen Wurzeln, hatte in der Woche vor dem Attentat mehrmals mit Carlos Telleldín telefoniert. Telleldín, war der Autohändler, der den gestohlenen Lieferwagen Traffic organisiert hatte, welcher für den Bombenanschlag gegen das jüdische Kulturzentrum benutzt worden war. Als jedoch ein Durchsuchungsbefehl für das Haus von Edul erlassen wurde, intervenierte sein Vater, ein guter Freund des damaligen Präsidenten Menem, direkt im Regierungspalast Casa Rosada, was die Durchsuchung über mehrere Stunden verzögerte.

Doch die USA wollten weder, dass Menem und die “Syrer” um Edul angeklagt wurden, noch dass die sogenannte “lokale Spur” weiterverfolgt wurde. Ihnen ging es ausschließlich um ein Ziel: die Anklage gegen den Iran.

Die ersten Ermittlungsergebnisse zum Attentat gegen AMIA richteten sich nämlich zunächst nicht gegen den Iran, sondern gegen die so genannten “Carapintadas” (bemalte Gesichter), Mitglieder in der Armee und Polizei mit ausgeprägt antisemitischer Tendenz, die in die Militärdiktatur von 1976 bis 1983 verwickelt waren.

In diesem Zusammenhang endete ein erster Prozess zu dem AMIA-Attentat mit dem Freispruch für fünf ehemalige Polizei- und Geheimdienstbeamte der Provinz Buenos Aires, die wegen Beteiligung an den Vorbereitungen des Anschlags angeklagt waren. Einer von ihnen war beschuldigt wurden, 400.000 US-Dollar vom argentinischen Geheimdienst SIDE erhalten zu haben, um mit seiner Aussage den Verdacht auf den Iran zu lenken.

Dies wiederum soll auf Anweisung des Richters Juan José Galeano geschehen sein, der im weiteren Verlauf aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei den Ermittlungen von dem Verfahren abgezogen und im August 2005 selbst unter Anklage gestellt wurde.

In diesem Zusammenhang wurden neben dem ehemaligen Richter Galeano auch Ermittlungsverfahren gegen den Leiter des argentinischen Geheimdienstes SIDE, Hugo Anzorreguy, den pensionierten Kommissar Jorge “El Fino” Palacios und sogar den Vorsitzenden des Dachverbandes der jüdischen Gemeinden in Argentinien (DAIA), Rubén Beraja, eingeleitet.

Auch in diesem Fall intervenierte die US-Botschaft gegenüber Nisman und gab ihm zu verstehen, dass er diese “Ermittlungsrichtung” nicht weiterverfolgen sollte, da, so die Argumentation in dem Botschaftstelegramm, “dies dem Iran Gegenargumente liefert”.

Ein weiteres Beispiel für die Einflussnahme der USA zeigt sich in einer Depesche vom Mai 2008. Aus dieser geht hervor, dass Nisman im Dezember 2007 den US-Diplomaten in Buenos Aires den Entwurf eines zweiseitigen internationalen Haftbefehls gegen die verdächtigten Iraner vorgelegt hatte, der diese aber nicht zufriedenstellte, weshalb sie in Folge diesem Entwurf ihre Zustimmung verweigerten. Zwei Monate später legte Nisman der US-Botschaft einen überarbeiteten, diesmal neun Seiten umfassenden Entwurf vor, den die US-Diplomaten dann wohlwollend akzeptierten.

Im Mai 2009 ruft Nisman in der US-Botschaft an, um ihnen im Voraus mitzuteilen, dass er den Haftbefehl gegen Samuel Salman El Rede als mutmaßlichen Koordinator des Attentats in die Wege leiten wird.

Bereits 2005, kurz nach seiner Einsetzung durch den Präsidenten Néstor Kirchner, kam es zu einem Vorfall, der geradezu sinnbildlich für die Ausrichtung der Ermittlungen von Nisman steht.

Nisman informierte zu Beginn des Jahres 2005 die Presse, dass er bereits über den Namen des Selbstmordattentäters, der sich vor der AMIA in die Luft sprengt hatte, verfüge und dessen in den USA lebende Brüder in Detroit diesbezüglich befragen werde. Bei dem Selbstmordattentäter handelte es sich laut dem Staatsanwalt um Ibrahim Hussein Berro, einen 21-jährigen Libanesen.

Nach seiner Rückkehr, verkündete Nisman, umgeben von US-Beamten, dass Abbas und Hassan Berro ihm gegenüber zugegeben hätten, dass es sich bei Ibrahim um den Selbstmordattentäter handeln würde.

Tatsächlich gaben die Aussagen der Brüder jedoch keine Grundlage für die Verlautbarungen von Nisman. Im Gegenteil. Laut ihren Aussagen starb ihr Bruder im Südlibanon. Die Berro-Brüder wiederholten diese Aussagen in zahlreichen argentinischen Medien und verneinten die von Nisman und den US-Beamten vorgebrachte Version.

Angesichts dieser Vorgeschichte und dem beinahe einhelligen Urteil über die keiner richterlichen Überprüfung standhaltenden Anklageschrift Nismans gegen die argentinische Präsidentin Cristina Fernández sprechen doch viele Indizien dafür, dass der leitende Staatsanwalt Ausflucht im Selbstmord gesucht und de facto auch gefunden hat.

Weitere Schusswaffe gefunden

Der Fund einer Schusswaffe wirft neue Fragen im Fall um den rätselhaften Tod des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman auf. Die Entdeckung stütze ihre Behauptung, dass Nisman nicht Selbstmord begangen habe, sagte seine Ex-Frau Sandra Arroyo Salgado. Da es sich bei der gefundenen Pistole um Nismans eigene handelt, hätte sich ihr Ex-Mann die Waffe, die ihn tötete, nicht ausleihen brauchen, erklärte sie.

Nismans Mutter hatte die Waffe vor kurzem in einem Lagerraum gefunden und der Chefermittlerin Viviana Fein am Dienstag davon berichtet. Fein sagte, die Entdeckung sei unbedeutend, da es sich nicht um die Pistole handele, die Nisman getötet habe.

Quellen: informacionaldesnudo.com/amerika21.de vom 12.04.2015

http://www.pravda-tv.com/

Blackwater löst Schweizergarde des Vatikan ab

Gotteskrieger das neue Logo von academi vatikan toeten morden fuer GottVati kann: Inzwischen muss man glashart konstatieren, dass die Schweizer Kostümmännchen, hier ist die Schweizergarde des Vatikan gemeint, völlig hinterm Mond lebt. Die alten Spießgesellen haben offenbar jede Fortbildung in den letzten 500 Jahren versäumt dass könnte sich nunmehr bitter rächen, wenn die Erfordernisse des Vatikan an die Gottes-Krieger wieder hochgeschraubt werden. Im Zeichen der Globalisierung und internationaler Ausschreibungen für Kampfeinsätze sollte sich mit Sicherheit eine effektivere und auch deutlich billigere Truppe finden lassen.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAStein des Anstoßes ist die zementierte Frauenfeindlichkeit der Schweizergarde, bei der die Kommandantur ums Verrecken keine Weibsbilder dulden will. Selbiges gilt auch für Ausländer, die bekommen ebenso wenig wie die Frauen ein Bein in diese Truppe. Allein diese Umstände sind nach neuerer Lesart echte Totschlag-Argument in einer weitgehend genderbefreiten und total liberierten Welt. Hier wurde das Desaster berichtet: Neuer Chef der Schweizergarde will keine Frauen[Der Standard]. Dem immer noch als überaus frauenfeindlich geltenden Vatikan scheint dies vordergründig ziemlich egal zu sein, aber im diplomatischen Verkehr mit der Rest-Welt könnte sich derlei Uneinsichtigkeit auf Dauer zu einem dicken Problem entwickeln.

NAHTOD-Vatikan-ForcesDarüber hinaus ist die EU im Begriff die Schweiz hart zu sanktionieren, weil die sich nicht nur ausländerfeindlich verhält, sondern auch noch äußerst demokratiefeindlich daherkommt und immer wieder das Volk zu Wort kommen lässt, was in einer modernen Demokratie rein gar nicht mehr sein darf. Wir erkennen die aufkeimenden Probleme des Vatikan und die sich daraus zwangsläufig ergebende Neubesetzung der päpstlichen Schweizergarde[Wikipedia]. 500 Jahre Monopol in einer so heiklen Mission sollten wirklich genug sein, bevor sich noch die Wettbewerbshüter zu Worte melden. Rechts die bildliche Dokumentation einer weiteren Allianz, die aber auf die aktuelle Situation nicht mehr anwendbar ist, weil Kriege grundlegend privatisiert und ausgeschrieben werden müssen. Der Luxus von Kriegen um jeden Preis ist endgültig vorbei.

Und genau hier setzt auch die ökonomische Betrachtung ein. Wenn schon 500 Jahre kein Wettbewerb stattfand, dann kann der Vatikan auch gar nicht wissen wie billig man heutzutage die Feinde unter die Erde bekommen kann. Sicher, für Gott kann nichts edel und gut genug sein, aber sicher ließe sich auch dabei noch auskömmlich sparen, schließlich sagt man Gott einen gewissen Minimalismus nach. Ergo sollten wir damit rechnen, dass die Funktionen der Schweizergarde alsbald weltweit ausgeschrieben werden.

Die Vorteile liegen glasklar auf der Hand. Nicht nur die fetten Einsparungen, nein, die Privatarmeen sind in aller Regel erheblich besser (aus)gerüstet als die Schweizergarde. Insbesondere wenn der Vatikan mal wieder in Erwägung zieht Glaubenskriege selber auszurichten. Hierfür spricht, dass die Konkurrenz schon voll dabei ist. Wir erinnern vorsorglich an den Islamischen Staat. Dann macht es sich gut eine eigene Söldnertruppe zu haben, anstatt sich auf irgendwelche andere weltlichen Mörderbanden verlassen zu wollen.

Hinzu kommt, dass die modernen Söldnerbuden frei von jeglicher Ideologie sind, die morden ausschließlich und besonders günstig für Geld. Und noch besser funktioniert das alles, wenn etwas über den Marktpreis hinaus geboten wird oder ergänzend Erfolgsprämien vereinbart werden. Insoweit ist Blackwater ein ziemlich heißer Aspirant zur Übernahme der Dienste der Schweizergarde. Sicher, der genannte Verein ist nun schon mehrmals umgetauft. Vor kurzem noch Xe-Services, heißt die Bude heuer ziemlich wohlklingend Academi[Wikipedia]. Die letzte Umbenennung ist möglicherweise bereits mit Blick auf die zu erwartende Dienstverpflichtung beim Vatikan zu sehen. Der Name hört sich irgendwie ziemlich lateinisch an, niemandem sollte das spanisch vorkommen.

Wie dem auch sei, der Vatikan wird aus mehrerlei Gründen nicht umhinkommen sich hier neu zu orientieren und dabei auf lange Sicht auch auf die antiquierte Schweizergarde zu verzichten. Wir zeigen nur die wahrscheinlichste der möglichen Varianten bei der Neubesetzung der göttlichen Mördertruppe. Der Rest ist nurmehr eine Frage der Zeit. Auch das oben gezeigte Symbol, möglicherweise das neue Logo der Vatikan-Forces, ist ja nicht neu, nein, eher ein deutlicher Hinweis darauf wie es bei den vatikanischen Gotteskriegern weitergehen könnte und gleichwohl eine Abweisung jeglicher „Schuld“, man agiert ja nur für Gott.

Bildnachweis: Schweizergarde | Autor: Dnala 01 | Lizenz: CC-BY-SA 3.0

http://qpress.de/

Agentur für Tagelöhner

Ein-Euro-Jobs sind in Hamburg out. Erwerbslose und Rentner können sich jetzt aber kurzzeitig verdingen – für maximal einen Fünfer pro Tag

Von Susan Bonath

Laub harken, jäten, Müll entsorgen: Im Hamburger Projekt »Tagwer

Laub harken, jäten, Müll entsorgen: Im Hamburger Projekt »Tagwerk« alles ganz freiwillig und zur Erprobung der eigenen »Arbeitsfähigkeit« gedacht

Sie pflegen öffentliche Grünanlagen, jäten Unkraut in Kindertagesstätten, säubern die Elbufer oder sammeln Müll. Am Ende eines Arbeitstages gibt es Geld: Einen Euro für jede geleistete Stunde, maximal fünf Euro in bar auf die Hand. Für jene, die dabeisein wollen – oder müssen –, öffnet der »Arbeitsladen« des Vereins »Mook wat« im Hamburger Viertel Dulsberg um sechs Uhr morgens seine Pforten. Erst gibt es Frühstück, dann wird die Arbeit zugeteilt.

Das Projekt »Tagwerk« läuft bereits seit Februar. Neben »Mook wat« (zu hochdeutsch: »Mach was«) bieten sieben weitere Träger derlei Beschäftigung in verschiedenen Stadtteilen an, wie die Dulsberger Projektleiterin Dörte Berger gegenüber jW berichtete. An der Hamburgischen Bürgerschaft und den einzelnen Bezirksversammlungen sei die Planung für dieses Programm komplett vorbeigegangen, beklagt die Linke-Abgeordnete Inge Hannemann. Sie habe zufällig davon erfahren und beim Senat nachgefragt, berichtete sie am Donnerstag im Gespräch mit jW.

Nach dessen Angaben hält der Verein »Mook wat« 30 Tagesjobs vor. Gedacht seien diese vorrangig für »besonders arbeitsmarktferne Arbeitslose« bzw. »Hartz-IV-Berechtigte mit vielfältigen Vermittlungshemmnissen«, heißt es in der Antwort der Behörde in bestem Amtsdeutsch. Als solche gelten Suchtprobleme, Krankheit, Obdachlosigkeit – oder Kinder. Daneben könnten sich sonstige »einkommensschwache Bedürftige« verdingen. »Das Projekt soll einen niederschwelligen offenen Einstieg in weitergehende beschäftigungsfördernde Maßnahmen oder Hilfen bieten«, erklärt der Senat. Und: Die »einfach strukturierten Tätigkeiten« erforderten keine Vorkenntnisse. So könnten Projektteilnehmer »ihre Arbeitsfähigkeit erproben und ausbauen sowie ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten (re)aktivieren«. Sie sollten sich »eine Tagesstruktur aufbauen und ihre persönliche Einstellung zur Arbeit verändern«. Erhebungen über letztere legen die Regierenden allerdings nicht vor.

Laut Senat ist das Anheuern als Tagelöhner im Rahmen des Projekts freiwillig. Das Jobcenter verhänge bei Ablehnung des Angebots keine Sanktionen. Nach ihren jahrelangen Erfahrungen als Arbeitsvermittlerin im Jobcenter »team.arbeit« in Hamburg-Altona will Hannemann aber nicht recht daran glauben. Tatsächlich müssen Hartz-IV-Bezieher ihre Teilnahme mit dem Amt abstimmen, wie Dörte Berger von »Mook wat« erklärt. »Das wird in die Eingliederungsvereinbarung der Teilnehmer aufgenommen«, weiß sie. Dabei handelt es sich um Verträge, die Auflagen für die Erwerbslosen und die Verpflichtung des Jobcenters festlegen, bestimmte Hilfen bereitzustellen. Ersteren drohen bei Nichteinhaltung Rechtsfolgen, sprich: Leistungskürzungen zwischen zehn und 100 Prozent.

Hannemann kritisiert, dass die Stadt »Mittellose missbraucht, statt teurere Gartenbaufirmen zu beauftragen«. Die Neuauflage der Tagesjobs – in der Vergangenheit gab es bereits ähnliche Projekte in Hamburg – führt sie zum einen auf »massiven Abbau der Ein-Euro-Jobs« zurück. Für diese zahlt die Stadt eine sogenannte Mehraufwandsentschädigung von 1,40 Euro pro Stunde. Der Grund für den Rückgang sei, dass die meisten der vergebenen Jobs »nicht, wie vorgeschrieben, als zusätzlich eingestuft« werden konnten, erklärt Hannemann. Denn eigentlich dürfen mit diesen Jobs keine bisher regulären Stellen ersetzt werden. Dörte Berger bestätigt: »Die Ein-Euro-Jobs in dem Bereich wurden nicht verlängert.« Das habe ihren Verein »fast in den Ruin getrieben«, klagt sie. Für die neuen Jobs bekomme dieser nun weniger Geld. Der Senat nennt für 2015 eine Summe von 126.375 Euro, die für »Tagwerk« bereitstehen. Davon fließen nach Angaben von Berger bei einer Auslastung von etwa 85 Prozent rund 30.000 Euro in die Aufwandsentschädigungen für die Beschäftigten.

Zweitens vermutet Hannemann, die Stadt wolle einen billigen Ausgleich für zuletzt ebenfalls reduzierte sogenannte PPM-Hilfen (personenbezogene psychiatrische Maßnahmen) schaffen. In diesen werden unter anderem Suchtkranke pädagogisch und durch Arbeitsangebote betreut. »Letztlich versucht die Stadt mit allen Mitteln, auf Kosten der Armen zu sparen«, ist Hannemann überzeugt. Sie erinnert an 512 »Null-Euro-Jobs«, die das Hamburger Jobcenter seit Dezember 2014 vergeben hat. Das sind bis zu neunmonatige unentgeltliche »Qualifizierungsmaßnahmen« in städtischen Betrieben.

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Putin-Trolle allerorten? Wie deutsche Mainstream-Medien Kritik aus dem Weg gehen und westliche Geheimdienste das Internet manipulieren

Deutsche Mainstream-Medien haben eine neue Lieblings-Verschwörungstheorie: Die Kritik an ihrer Arbeit stamme nicht von den eigenen Lesern, sondern sei das Ergebnis einer perfiden Kreml-Strategie. Mit einer Armee so genannter “Putin-Trolle” habe es Moskau auf die wertvollen Kommentarspalten deutscher Leitmedien abgesehen. Was dabei unerwähnt bleibt: Genau eine solche Strategie der Meinungsmanipulation verfolgen westliche Geheimdienste seit Jahren mit ausgefeilten Programmen. Auch Rufmord an kritischen Journalisten oder Aktivisten wird dabei gezielt eingesetzt.

Putin-Meme. Quelle: Internet

Der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit muss schon sehr groß sein, glaubt man den teils absurden Theorien, mit denen der deutsche mediale Mainstream versucht sich gegen Kritik an seiner eigenen Arbeit zu immunisieren. Ein besonders beliebtes Narrativ ist dabei die Mär der Horden von “Putin-Trollen”, die angeblich – na klar: in Chefsache vom Kreml – eingesetzt werden, um die Kommentarspalten der deutschsprachigen Leitmedien mit Desinformation und Propaganda (meint: Widerspruch) zu fluten. Nicht einmal den Chefredakteuren großer Redaktionshäuser, wie dem stellvertretenden Chefredakteur des ZDF, Elmar Theveßen oder auch Gero von Randow, dem Ex-Chefredakteur von Zeit Online, ebenso wie der FAZ-Mitherausgeber Günther Nonnenmacher ist es peinlich in der Öffentlichkeit mit derlei abenteuerlichen Geschichten hausieren zu gehen.

In BILD, FAZ, Die Welt, Focus Online und weiteren Mainstream-Publikationen wurde jüngst eingängig über “Putins Trollfabrik”, “Cyberattacken” und “Kommentar-Armeen” fabuliert. In einer offensichtlich konzertierten Aktion des deutschen Kampagnen-Journalismus wurde Russland ein orchestriertes Vorgehen in Sachen Meinungsmache vorgeworfen. Auch durften angebliche “Ex-Trolle” auspacken, die ihr karges Online-Krieger-Leben in muffigen russischen Büroräumen, im Stile eines Sweatshops, fristen und, so das gängige Narrativ, mit kalter postsowjetischer Strenge unter Druck gesetzt wurden, die wertvollen Kommentarspalten deutschsprachiger “Qualitätsmedien” zu “zertrollen”. Geschichten die sich mittlerweile jedoch entweder alsFälschungen herausgestellt haben, oder ganz einfach falsch wiedergegeben wurden, wie im Falle der angeblichen Ex-Trollin Ljudmilla Sawtschuk, die in ihren Offenbarungen kein Sterbenswörtchen davon berichtet, dass die vermeintlich systemgefährdende Trollarbeit in deutscher Sprache stattfindet. Auch sind die angeblichen Verbindungen zu offiziellen russischen Behördern oder gar der Regierung allenfalls wage erleutert und bleiben im Bereich der reinen Spekulation.

Eine viel logischere Erklärung für die seit einem Jahr nicht mehr weg zu diskutierende Flut ablehnender Kommentare im deutschen Medienmainstream scheint den Zeitungsmachern nicht in den Sinn zu kommen: Vielleicht fußt die Reaktion der Leser ganz einfach darauf, dass ein Großteil der im deutschen Mainstream veröffentlichten Artikel, selbst für politische Einsteiger, eine ganz klar erkennbare transatlantische und neoliberale Färbung hat? Vielleicht fühlen sich die Leser ganz einfach deshalb belogen, weil sie belogen werden? Vielleicht lehnt es die Mehrheit der Leserschaft ganz einfach ab, sich für plumpe Feindbildpropaganda und Anti-Russland-Hetze einspannen zu lassen? Vielleicht sind die Medienkonsumenten vielen Medienmachern längst überlegen in Sachen Reflexionsvermögen und Abstraktionsfähigkeit? All das kann offenbar nicht sein. Dann doch lieber die Putin-Trolle.

Was teilweise amüsant bis lächerlich klingen mag, hat einen ernsten Hintergrund. Denn tatsächlich ist Meinungsmanipulation im Internet gang und gäbe. Im großen Stil zweifelsfrei belegt allerdings erst auf Seiten der NATO-Staaten. Bereits 2011 wurde aufgedeckt, dass die USA eine Spezialeinheit unterhalten, um die Meinungsbildung im Internet zu manipulieren. Auch Großbritannien ist mit der “Joint Threat Research Intelligence Group” des britisches Geheimdienstes GCHQ dabei. In einem als geheim eingestuften Papier heißt es, Ziel der Operation sei es:

“Internet-Techniken zu benutzen, damit etwas in der realen oder der Cyber-Welt geschieht.”

Zu den angewandten Taktiken gehöre die Umsteuerung von Online-Diskussionen nach gewünschtem Muster, aber auch die Verbreitung falscher Informationen, um Reputation und Ruf der Zielpersonen zu zerstören. Die Informationen stammen aus geleakten Dokumenten von Edward Snowden und wurden auf der Enthüllungsplattform “The Intercept” des britischen Journalisten und Snowden-Vertrauen Glenn Greenwald veröffentlicht.

Obwohl auch der sonst viel gescholtene deutsche Mainstream – in Teilen – offen über diese Praktiken berichtete, blieb die Kritik, oder gar eine gesellschaftliche Empörung über derartige demokratiefeindliche geheimdienstliche Umtriebe aus.

Jörg Wellbrock widmet sich in einem aktuellen Beitrag auf dem Blog “Der Spiegelfechter” ebenfalls der Thematik der gezielten Zersetzung von politischen Bewegungen und dem willentlichen Rufmord an kritischen Journalisten und Aktivisten. Ob ein Zusammenhang zwischen den von Wellbrock aufgedeckten so genannten “Watch”-Seiten auf Facebook und den Programmen der GCHQ und anderen westlichen Geheimdiensten besteht, muss noch untersucht werden.

http://www.rtdeutsch.com/

NEUES VON DER EURO-MAFIA | HOLGER STROHM

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Mit dem Ende des 20. Jahrhunderts löste sich das sozialistische Weltsystem auf. 1991 war auch die Sowjetunion implodiert. Rund 20 Jahre später schlittert das heutige unipolare Weltsystem in eine Krise ungeheuren, ja biblischen Ausmaßes. Man könnte es die letzte Krise des Spätkapitalismus nennen. In Europa wird diese Krise benutzt, um die Nationalstaaten, allen voran Deutschland zu zerstören. So sollen auch noch die letzten Geldreserven und des kleinen Mannes Spargroschen von den Finanzhaien aufgesaugt werden. Davor schützende nationale Barrieren müssen dazu beseitigt werden. Die Euro-Mafia – führende Politiker im Verbund mit internationalen Großbanken – verschärft gezielt die Krise, um sich noch hemmungsloser bereichern zu können.

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Holger Strohm

Deutschland ist eine ‚US-Kolonie‘ und wir beweisen es!

Veröffentlicht am 31.03.2015

Juli 2014. Der Buchautor und Publizist Dr. Holger Strohm über die US-Okkupation Deutschlands, Ukraine-Konflikt, Russland, Israel-Palästina-Konflikt, Lügenpresse, atomaren Weltkrieg, US-Imperium,.

Deutschland ist eine ‚US-Kolonie‘ und wir beweisen es! Mehrere deutsche Politiker, Journalisten, Denker und selbst das deutsche Fernsehen .

Ausschnitt aus der 3sat-Dokumentation Land unter Kontrolle über die NSA-Überwachug in Deutschland und die US-Geheimdienste. Doku in voller Länge: .