Kinderklau durch falsche Gutachten und Behörden-Wahnsinn, Jugendamt!

Veröffentlicht am 08.03.2015

Kinderhandel ist in Deutschland zu einem lukrativen Geschäftsmodell geworden und sollte uns allgemein bekannt sein. Durch Falschgutachten entziehen deutsche Familiengerichten den Eltern, Müttern und Vätern das Sorgerecht und bringen, die Kinder in die Pflegeindustrie. Die Gutachterrei spielt bei dem staatlich organisierten Kinderklau eine entscheidende Rolle, rechtfertigt sie nämlich den Kinderklau von Seitens der Jugendämter und ihrem zuständigen Familiengericht. Die Verantwortlichen bewegen sich nach meiner Auffassung schon in einer Grauzone der Kriminalität, den Kinderklau- und Handel ist kein Kavalierdelikt. Schlimmer noch das Jugendamt möchte Familien mit Videoüberwachung im häuslichen Umfeld kontrollieren! Solche Maßnahmen widersprechen nicht nur unserer Grundordnung und zeigen die menschenverachtenden Methoden des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR, welche das Jugendamt anwenden will! Sehen sie selber in dem Beitrag des MDR „Unter uns“ vom 7. März 2015.

Wenn das Jugendamt zuschlägt!-Der Alptraum einer jeden Mutter

Tödliches Milliardengeschäft: Schleuser verraten die Tricks der skrupellosen Bosse

(Admin: Ein Bericht aus dem Focus, also Mainstream mit einigen Hintergründen, aber längst nicht allen. Die wirklichen Hintergründe sind hier aber schon mehrfach beleuchtet worden)

Flüchtlinge, Lampedusa, Schleuser

LAIF/Antje Kunstmann VerlagDas Buch erschien 2014 in Italien und ist jetzt auf Deutsch erhältlich.

Das jüngste Flüchtlingsdrama mit bis zu 920 Toten führt erneut vor Augen, welche Gefahren Flüchtlinge in der Hoffnung auf ein besseres Leben auf sich nehmen. Das Unterfangen ist auch für die Schleuser riskant. Den großen Reibach machen die Hintermänner. Wie das Milliardengeschäft funktioniert.

  • Auf dem Flüchtlingsboot herrscht ein strenges Regiment.
  • Die Skipper sind selbst nur ein Rädchen im Getriebe.
  • Die Millionen stecken die Hintermänner ein.
  • Schleuserbosse haben Beziehungen in die Politik.

In seinen Fischkutter passen, dicht gedrängt, bis zu 40 Menschen. Emir fährt seit 35 Jahren raus auf das Meer. Der sechsfache Familienvater hat schon scharenweise Flüchtlinge – meist junge Tunesier und Algerier – nach Lampedusa gebracht. Seine Kunden müssen das Geld vor der Überfahrt hinblättern. Die Mitarbeiter werden erst nach geglückter Überfahrt bezahlt.

Ein Menschenleben zählt wenig

Emir ist einer von zahlreichen Schleusern und Anwerbern, mit denen der Kriminologe Andrea Di Nicola und der Journalist Giampaolo Musumeci auf ihrer Recherchereise entlang der Hauptrouten nach Europa gesprochen haben. Ihr Buch „Bekenntnisse eines Menschenhändlers“ ist 2014 in Italien und dieses Jahr auf Deutsch erschienen (Verlag Antje Kunstmann). Es gibt Einblicke in eine Parallelwelt, in der ein Menschenleben nichts zählt. Bereits in den ersten Monaten des Jahres starben im Mittelmeer –das jetzige Drama mitgezählt– fast 2000 Menschen, vergangenes Jahr waren es nach UN-Angaben fast 3500 Opfer: Die Flüchtlinge ertranken, erstickten auf überfüllten Booten oder verdursteten.

Flüchtlinge, Lampedusa, Schleuser

Ein Foto der italienischen Küstenwache zeigt die Suche nach den Vermissten

Die Autoren haben ihren Gesprächspartnern absolute Vertraulichkeit zugesichert. Deshalb berichten die Akteure ungewohnt offen über das knallharte Geschäft, in dem weltweit jährlich Milliarden umgesetzt werden.

Flüchtlinge, Lampedusa, Schleuser

Waryam Singh, 27. An Singhs linkem Arm sind noch die Narben der Messerschnitte zu erkennen, die ihm ein Schleuser in Mali zufügte. Er forderte plötzlich mehr Geld für die Weiterreise.

Strenges Regiment

Mit den Flüchtlingen kennen Emir und seine Helfer keine Gnade. Vor der Abfahrt treffen sich alle in einem abgelegenen Haus auf Chergui, einer Insel vor Tunesien. Dort müssen die „Kunden“, wenn sich die Abfahrt verzögert, mehrere Nächte verbringen. Das kostet extra, circa 75 Euro pro Nacht und Bett – für die Überfahrt nimmt Emir umgerechnet 1000 Euro pro Nase. Wer nicht genügend Geld für die Übernachtungen übrig hat, wird rausgeworfen. „Dann war’s das eben“, sagt Emir, der nicht nur als Kapitän, sondern auch als Koordinator arbeitet.

Die Tricks der Schleuser

Längst dienen nicht nur Kutter als Transportmittel auf See:Flüchtlinge werden auch versteckt in Segeljachten über das Meer gebracht. Der Vorteil: Sie werden seltener kontrolliert.

Verstecke in Autos oder Lastern:Aushöhlungen im Armaturenbrett oder in den entkernten Sitzpolstern, doppelte Böden.

Der jüngste Coup:Flüchtlinge werden als Touristen „verkleidet“.

An Bord herrscht ein strenges Regiment nach dem Motto „Ich bin hier der Kapitän und du ein Nichts“. Wenn sich Flüchtlinge streiten– vor allem die Tunesier seien Heißsporne – dann „packe ich den an der Gurgel, der am meisten Ärger macht, schüttele ihn ein paar Mal, und wenn’s sein muss, knall ich ihm eine“, sagt Emir. „Die müssen sofort kapieren, wo es langgeht.“

Flüchtlinge, Lampedusa, Schleuser

Viele Flüchtlinge versuchen, sich über Griechenland nach Nordeuropa durchzuschlagen. Hier übernachten sie in abgestellten Zügen.

Die Polizisten haben Angst

Auch die Polizei spurt. „Mich rühren die Bullen nicht an, sonst kriegen die Ärger“, sagt Emir. Die heimischen Beamten wissen: Wenn sie aufmucken, wird ihre Familie bedroht – oder sie bekommen nach Feierabend „ein Messer zwischen die Rippen“.

Als sich vor zwei Jahren doch mal ein Polizeiboot auf See näherte, packte Emir die Flüchtlinge und warf einen nach dem anderen über Bord. Sie sollten zur nächsten Insel schwimmen, wo er sie später wieder einsammelte. Ob und wie viele Menschen dabei gestorben sind, erwähnt Emir nicht. Die Überfahrt habe letztlich aber noch „super geklappt“.

Flüchtlinge, Lampedusa, Schleuser

Die meisten Flüchtlinge kommen mit wenig Gepäck. Papiere und Geld verstecken sie in ihren Schuhen oder tragen sie am Körper.

Das Risiko der Schleuser

Das Geschäft birgt auch für den Kapitän ein hohes Risiko: Die Boote setzen in der Nacht über. Der Steuermann muss die Priele zwischen Afrika und Lampedusa genau kennen. Sonst läuft er auf der zwei Nächte dauernden Fahrt Gefahr zu kentern. In Lebensgefahr geraten dann die Flüchtlinge und die Schleuser auf dem Boot – nicht die Hintermänner, die sich hochgearbeitet haben in dem globalen, hochflexiblen Menschenschmuggelnetzwerk.

Hauptrouten nach Europa
  • Die Wege der illegalen Immigration nach Europa verlaufen über das Meer von Tunesien und Libyen nach Lampedusa oder zu italienischen Küstenorten,
  • von der türkischen Küste nach Griechenland
  • über den türkisch-griechischen Grenzfluss Evros. Bis Athen die Kontrollen verschärft hat, sollen zeitweise 250 Flüchtlinge am Tag über den Fluss gekommen sein.
  • Zulauf erhalten haben zuletzt die Landwege, bei denen die Flüchtlinge in Lastwagen gepfercht von der Türkei über die Balkanstaaten und Slowenien nach Italien verfrachtet werden oder sich direkt ab Bulgarien durchschlagen.

Die Skipper und ihre Helfer sind es auch, die den Fahndern bei Kontrollen ins Netz gehen – wenn sie nicht wendig genug sind, ihre Papiere verschwinden zu lassen und sich als Flüchtlinge auszugeben.

Skipper mit Ehrgefühl

Manchen geht dies auch gegen das Prinzip. Wie Alexsandr. Der Skipper aus Sibirien wanderte lieber ins Gefängnis, als sich zu tarnen. „Solche Spielchen sind nichts für mich. Ich bin ein Seewolf“, erklärt er. Was für ihn auch nie in Frage gekommen wäre: Vor der Küste vom Boot zu fliehen und die Flüchtlinge in Lebensgefahr zu bringen, um die eigenen Haut zu retten. Auch solche Schleuser gibt es.

Flüchtlinge, Lampedusa, Schleuser

Ahmed stammt aus Kabul. Seine Familie wurde von den Taliban ermordet. Ihm trennten sie mit dem Messer ein Auge heraus, weil sie ihn für einen Kollaborateur hielten.

Das System der unsichtbaren Bosse

Die Schleuserbosse in Nadelstreifen scheinen dagegen keine Skrupel zu kennen. Einer der ganz Großen im Geschäft ist Muammer Kücük. Kücük heißt auf Deutsch „klein“. Vielleicht nennt er sich deshalb Muhtesem Türk, der „große Türke“. Er dominierte vom Bosporus aus über Jahre den Menschenschmuggel über das Mittelmeer.

Warum er so schwer zu fassen ist? Er agiert als der Unsichtbare hinter einem Geflecht aus Mittelsmännern. Wie das System funktioniert, hat ein Helfer von Kücük verraten:

  • Kücüks Akquisiteure lenken die Flüchtlingsströme. Sie akquirieren die in Istanbul gestrandeten Syrer, Kurden, Afghanen und Pakistani mit dem Ziel Europa. Sie mieten alte Fabriken und Hotels, in denen die Flüchtlinge „zwischengelagert“ werden. Und sie treiben das Geld bei den „Kunden“ ein, die normalerweise 5000 bis 7000 Dollar bar in der Tasche haben. Davon dürfen die Organisatoren 2000 Dollar behalten. Der Rest geht – mit geringen Abstrichen – an den Boss.
  • Wachmänner bewachen die „Zwischenlager“, sie verdienen pro Kunde 20 bis 30 Dollar.
  • Fahrer bringen die Flüchtlinge in Minibussen an die Küste, zum Beispiel in den Badeort Bodrum oder zur Hafenstadt Sigacik nahe Izmir. „Beobachter“ begleiten den Bus, geben Bescheid, wenn die Polizei naht, sichern auch das Übersetzen auf das Boot ab. Sie verdienen pro Fahrt 700 bis 800 Dollar.
  • Skipper– in der Regel sind es zwei pro Boot – bekommen pro Nase 10.000 Dollar
  • Der Organisator, der die Skipper aufgetrieben hatund von weiteren Helfern das Boot mit dem nötigsten an Lebensmitteln beladen lässt, erhält 5000 Dollar.
  • Beamte vor Ort werden bei Bedarf geschmiert.Macht 40.000 Dollar pro Saison.
  • Kassierer – oft sind es Juweliere oder Wechselstubeneigentümer – bewahren Geld aufund übernehmen bei Bedarf länderübergreifend Geldtransfers über das im afrikanischen und arabischen Raum gängige hawala-System. Es beruht auf Vertrauen statt auf Registrierungen im Computer. Auch die Händler bekommen ein paar 1000 Dollar Gebühr.

Flüchtlinge, Lampedusa, Schleuser

Wie viel Geld bleibt dann noch Kücük? Eine einzige Bootsfahrt mit einem 20 Meter langen Fischkutter kann den Angaben zufolge 500.000 Dollar einbringen, wovon beim Schleuserboss 400.000 Dollar landen. Kücük beschäftigte zu seinen Hochzeiten mutmaßlich dutzende Kapitäne, die fünf bis sechs Fahrten pro Saison übernehmen. Seine Millionen soll er unter anderem in ein Pharmaunternehmen und in Immobilien investiert haben. Allein in Izmir gehören ihm demnach 100 Häuser, die er vermietet – unter verschiedenen Namen.

Hilfe aus der Politik

Kücük hat einflussreiche Freunde in Politik und Gesellschaft – auch deshalb bleibt er lange ein Phantom. 2011 schließlich führt die Zusammenarbeit türkischer und italienischer Fahnder zu seiner Festnahme. Neben ihm wird auch ein Kandidat der türkischen Demokratischen Partei festgenommen. Allerdings führen weitere Recherchen der Autoren ins Leere: Drei Jahre später weiß keiner der italienischen Ermittler, ob Kücük jemals verurteilt wurde. Auch sein aktueller Aufenthaltsort lässt sich nicht herausfinden.

Im Video: 700 Flüchtlinge gerettet

http://www.focus.de/

Ex-US-Drohnenpilot Brandon Bryant in Berlin: “Alles was mit Drohnen zu tun hat, läuft über Ramstein”

Eingeladen vom Disruption Network Lab sprach der ehemalige Drohnenpilot der US-amerikanischen Streitkräfte Brandon Byrant in Berlin. In seinem Vortrag erläuterte der Veteran was der 1.626-fache Mord an Menschen für ihn bedeutet, welche Konsequenzen er seit seinem Ausstieg aus der Armee gezogen hat und wie der US-geführte Drohnenkrieg vor allem über das rheinland-pfälzische Ramstein organisiert wird. Neu veröffentliche Dokumente der Enthüllungsplattform “The Intercept” um den britischen Snowden-Vertrauten Glenn Greenwald stützen diese Aussagen.

Brandon Byrant vergangenen Freitag in Berlin

von RT Deutsch-Redakteur Florian Hauschild

Brandon Bryant wollte schon immer ein Held sein, schon als kleines Kind glaubte er an den Ehrenkodex des Kriegers. Auch heute ist Bryant kein Pazifist, ist sich aber sicher, Krieg müsse, wenn er denn nötig ist, so geführt werden, dass dabei dabei verhindert wird, dass er außer Kontrolle gerät. Das Ringen auf Augenhöhe schaffe Intimität und sogar eine gewisse Verbundenheit zwischen den Kombattanten, die abnimmt je mehr der technische Fortschritt dafür sorgt, dass der Kampf immer mehr aus der Distanz geführt wird. Mit der Erfindung von Handfeuerwaffen und später der Artillerie wurde ein Weg eingeschritten, der für den US-Amerikaner immer weniger mit dem klassischen Weg des Kriegers zu tun hat und dessen kulturimmanente Regeln und Kodizes immer mehr in Vergessenheit geraten lässt. Den gegenwärtigen Höhepunkt dieser Entwicklung sieht Bryant in der Durchführung moderner Drohnenkriege, wie sie von der US-Regierung seit Barack Obamas Amtsantritt umfangreich ausgeweitet wurden und, auch mit Deckung der deutschen Bundesregierung, vor allem vom Militärstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein koordiniert werden.

Brandon Bryant war von 2005 bis 2011 Drohnenpilot der US-Streitkräfte und tötete während dieser Zeit per Knopfdruck 1.626 Menschen. Heute sagt er:

“Mein Land hat mich zu einem Mörder gemacht. Ich wollte ein Held sein, aber eine Drohne zu bedienen gab mir das Gefühl ein Feigling zu sein.”

Er bezeichnet diese Erkenntnis als das schlimmste Gefühl, dass er jemals hatte und unterstreicht: “Es riss mir die Seele aus dem Leib.”

Bryant sprach am vergangenen Freitag vor dem mit rund 150 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllten Kunstraum Bethanien in Berlin. Geladen hatte das von Tatiana Bazzichelli, Daniela Silversterin und Kim Voss neu gegründete Initiative Disruption Network Lab. In einer sechsteiligen Veranstaltungsreihe, die sich bis Ende des Jahres erstreckt, will die Plattform einen Dialog über Technologie führen. Technologie, so Kuratorin Bazzichelli in ihrer Eröffnungsrede, ist eigentlich erst einmal neutral. Es komme jedoch darauf an, wie der Mensch sie nutzt. Eine Erkenntnis, die sicher schon seit der Erfindung des Hammers gilt, mit dem einem Menschen entweder der Kopf eingeschlagen werden kann, oder der genutzt werden kann um einen Nagel in eine Wand zu schlagen um daran ein schönes Bild aufzuhängen.

Zwischen der Dichotomie von Gebrauch und Missbrauch technologischen Fortschritts will das Disruption Network Lab einen Korridor schaffen, in dem mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Kunst und Multi-Media-Inhalten Antworten auf diese Fragen gefunden werden können. Wie der Name des Zukunftslabors vermuten lässt, geht es dabei nicht um die Verbreitung von Katastrophismus und Endzeitstimmung. Es geht eher um den Bruch, die Diskontinuität, eben die Disruption, möglicher Entwicklungen und ihrer Bedeutung für die menschliche Zivilisation. Also die großen Fragen der Zukunft.

Das Disruption Network Lab sieht sich als Freifläche auf der Künstler, Hacker, Netzwerke, kritische Denker und Unternehmer in einen gemeinsamen Dialog über Technologie und ihrer künftigen Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft – aber auch Krieg – treten können.

Die Event-Reihe beginnt mit dem Thema Drohnen. Eine Technologie, die durchaus auch dem Gemeinwohl dienlich sein kann. Sei es für spektakuläre Filmaufnahmen, zivilen Warentransport oder als technische Spielerei. In Brandon Byrants Rede offenbart sich jedoch zunächst das destruktive Potential dieser Technologie, die nicht nur das Leben des ehemaligen Drohnenpiloten grundlegend veränderte, sondern vor allem viele Menschenleben kostete.

Byrant beginnt seine Rede mit mit einem Dank an Edward Snowden und Chelsea Manning, deren Veröffentlichungen streng geheimer Dokumente einen wichtigen Impuls zur Beendigung zu ächtender Regierungspraktiken lieferten und deren Mut weitere Insider, wie ihn selbst, inspirierte und inspirieren wird, ihr Wissen mit der Öffentlichkeit zu teilen. In Solidarität mit der ehemaligen Angehörigen der US-Streitkräften und inhaftierten Whistleblowering Chelsea Manning ist auch dasChelsea Manning Support Network mit einem Stand auf der Veranstaltung vertreten.

Brandon Bryant ist nicht gekommen um Abbitte zu leisten, nicht um sich zu beklagen oder sich von seiner früheren Tätigkeit freizusprechen und sich zum Opfer zu stilisieren. Der ehemalige Kampfpilot weiß – das wird in seiner Ansprache immer wieder deutlich – welche Bürde auf seinen Schultern liegt und ebenso deutlich ist, dass er sich vollends bewusst darüber ist, dass seine Zeit als Drohnenpilot und die, wie er sagt, Morde, die er beging ihn bis zum Ende seines eigenen Lebens begleiten werden

Doch Bryant zeigt sich auch ungebrochen, kämpferisch und entschlossen die Hintergründe von Obamas Drohnenkrieg aufzudecken. Mit harten Worten kritisiert er die US-amerikanische Regierung, die alles tue, damit der Drohnenkrieg in der Öffentlichkeit als “sauber” erscheint. Organisiertes Abschlachten und Morden, das man dem amerikanischen Volk vor allem in der wagen Formel “Krieg gegen den Terror” anpreist, und das vor allem in Afghanistan und Pakistan, aber auch in Somalia und Jemen, unzählige Menschenleben, darunter auch die vieler Zivilisten, kostete. “Es ist nicht sauber”, so Bryant zu diesem Ansatz.

Auf Nachfrage aus dem Publikum bricht es schließlich aus ihm heraus:

“Alles was mit Drohnen zu tun hat, geht über Ramstein. Sie [die US-amerikanische Regierung] nutzen das Vertrauen der deutschen Regierung und Bevölkerung aus, um einen Krieg zu führen.”

Bryants Aussage wird sogleich von einem Diskussionsteilnehmer gestützt. Als ehemaliger Bundeswehrsoldat und Beteiligter an drei Afghanistan-Missionen habe dieser Einblick in die Abläufe des Drohnenkrieges und könne die Angaben bestätigen. Es gehe sogar noch weiter als Ramstein.

“Die wahren Opferzahlen werden vor Medien, Politikern und den Militärs der unteren Ränge abgeschirmt”, doch biete die Leakingplattform Wikileaks mittlerweile Daten über das ganze Ausmaß des Drohnenkrieges an. Diese gelte es auszuwerten und die Verantwortlichen in Haftung zu nehmen.

Auch ein aktueller Beitrag von Spiegel Online widmet sich der Thematik, des völkerrechtswidrigen Drohnenkrieges von deutschem Boden. Der umfangreiche Artikel, der sich vor allem auf Informationen aus dem Jahre 2012 stützt, die die Enthüllungsplattform “The Intercept” um den britischen Journalisten und Snowden-Vertrauten Glenn Greenwald am Freitag veröffentlichte, deckt sich mit Bryants Aussagen und klagt die mutmaßlichen Kriegsverbrechen, gestützt und gedeckt von der deutschen Bundesregierung, an:

“Die Grafiken dokumentieren, dass praktisch alle Drohnenangriffe der Air Force über Ramstein abgewickelt werden. Mögen die Piloten auf Militärbasen in Nevada, Arizona oder Missouri sitzen, mögen die Ziele der Todeskommandos am Horn von Afrika liegen oder auf der Arabischen Halbinsel: Das Hauptquartier der USAFE in der Pfalz ist fast immer involviert.”

[…]

“Das ist schlicht Mord”, sagt der Kölner Völkerrechtler Björn Schiffbauer. Die in die Luftwaffeneinsätze eingespannten Air-Force-Leute könnten als mutmaßliche Mordgehilfen von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken und als Kriegsverbrecher vom Generalbundesanwalt verfolgt werden.

Zumindest soweit es um Kriegsverbrechen geht, können sich die US-Militärs nach herrschender Auffassung auch nicht auf ihre Immunität als Amtswalter einer fremden Staatsmacht berufen. Das deutsche Völkerstrafgesetzbuch ist 2002 eigens in die Welt gesetzt worden, um die Verfolgung von in- wie ausländischen Kriegsverbrechen sicherzustellen. Nun kommt die Bewährungsprobe für das Strafgesetz, das weltweit als vorbildlich gilt.“

Die deutsche Bundesregierung bestreitet nach Informationen von Spiegel Online indes, über die zentrale Bedeutung des Luftwaffenstützpunktes Ramstein für den Drohnenkrieg überhaupt Bescheid zu wissen. Spiegel Online:

“Es ist wie seinerzeit in der NSA-Affäre, nachdem der SPIEGEL enthüllt hatte, dass amerikanische Geheimdienste ein Handy der Bundeskanzlerin als Spionageziel führten. Die USA schweigen oder bestreiten, die Deutschen staunen ob solcher Dreistigkeit.

Wahr ist aber auch, dass ein Gutteil der Berliner Ahnungslosigkeit in Sachen Ramstein vorgeschoben ist, wie verschiedene vertrauliche Vermerke der Bundesregierung zeigen, die dem SPIEGEL vorliegen.”

Für Brandon Bryant ist derweil klar, dass er alles tun will um seinen Namen – auch vor seinen Nachkommen – nicht bloß mit den von ihn durchgeführten Drohnenmorden in Erinnerung stehen zu lassen. Zusammen mit Wikileaks-Aktivisten, Amnesty International, Fachleuten für nachhaltiges Wirtschaftens und weiteren Gefährten seines neuen Weges baut der ehemalige Drohnenpilot gerade das Projekt “Red Hand” auf.

“Wir sind ein Team von Veteranen, Menschenrechtsaktivisten und besorgten Bürgen, die das Ziel haben Korruption zu enthüllen, Wahrheit aufzudecken und zwischenmenschliche Solidarität zu steigern.”In der Kurzbeschreibung der Initiative heißt es:

An seinem Kindheitswunsch, ein Held sein zu wollen, hält Bryant trotz seiner Vergangenheit fest.

http://www.rtdeutsch.com/

 

Sogenannter „Gerichsvollzieher“ wird ausgelacht

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Sogenannter Gerichsvollzieher wird ausgelacht

Es ist nicht das erste Video, über scheinbeamtete Gerichtsvollzieherschauspieler, die nicht den Hauch einer hoheitlich rechtlichen Befugnis besitzen.

Allerdings hat uns einer unserer Stammleser der ersten Stunde (der Frank nämlich) auf ein Video hingewiesen, welches so gut und so sympathisch ist, dass uns das einen Sonderartikel wert ist.

Hier nun das besagte Video:

Die ZPO ist zwar nicht mehr gültig und darf gar nicht mehr angewendet werden, doch warum sollte man das Unrechtssystem und dessen ausführende Kriminelle nicht auch mal mit den eigenen ungültigen Waffen schlagen!?

Gerichtsvollzieher- und andere Beamtenschauspieler behaupten doch immer so gern, dass die ZPO Gültigkeit hätte, obwohl das nachweisbar nicht so ist.

Also warum das Verbrecherpack, welches die eigenen Landsleute scheinamtlich massiv belügt und betrügt, nicht mal mit den eigenen Waffen zur Strecke bringen!? 🙂

Übrigens! Scheinbeamte besitzen lediglich einen Dienstausweis. Richtige Beamte, die es hierzulande seit dem achten Mai des Jahres 1945 nicht mehr…

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EU wegen ertrunkener Flüchtlinge unter Druck – wieso?

(Admin: Kein Troll vom üblichen Kaliber, sondern ein Nickname der „besonderen“ Art)

20. April 2015 

Würde irgendein Politiker unter Druck geraten, wenn Menschen in Scharen von einem Hochhaus herabspringen? Oder wenn wenn ganze Hundertschaften von einer Brücke springen und im Rhein ertrinken? Gut, so etwas anzusehen, ist nicht schön, aber niemand vom UNHCR würde aufschreien. Keine Grüninnen, keine Sozen könnten irgendjmandem einen Vorwurf deshalb machen, nicht mal die ewig betroffene Claudia Roth.

Jetzt sind 920 Menschen samt Schiff im Mittelmeer untergegangen. Gräßlich. Das Meer vor Lampedusa ist schon lange zum Grab für todesmutige Afrikaner geworden. Aber wer von uns trägt die Schuld, wenn vorwiegend junge Männer 1000 Dollar und mehr dafür zahlen, um auf einem “Seelenverkäufer” von Lybien nach Italien überzusetzen? Haben wir eine solche Entscheidung getroffen oder diese Menschen selbst?

Aus eigenen Stücken sind diese Menschen einen solchen Weg gegangen. Niemand hat sie getrieben. Gut, sie wollten einem elenden Leben entfliehen und besser leben. Wir hätten viel tun können, um diesem elenden Leben in Afrika schon vor Jahren ein Ende zu setzen. Das beste Beispiel (neben vielen anderen) ist Lybien. Dieses Land hatte eine stabile staatliche Ordnung unter seinem Präsidenten. Gaddhafi hat mit den staatlichen Ölmilliarden für ein erträgliches Auskommen der Lybier gesorgt. Die USA und seine europäischen Unterstützer haben dieses Land zurück in die Steinzeit gebombt. Jetzt jammert Herr Steinmeier darüber, daß dort niemand das Flüchtlingsdrama verhindern kann.

Wie wäre es, wenn Frau Merkel mit Herrn Obama statt über TTIP über ein Flüchtlingsüberstellungsabkommen debattiert? Wer durch seine Politik (oder durch Geheimdienste ausgelöste Konflikte) in Afrika und anderenorts Flüchtlingswellen herbeiführt, sollte für die Folgen geradestehen. So ziemt es einer Supermacht.

Das jüngste Drama im Mittelmeer beflügelt natürlich unsere messianisch-fanatischen Rettungsmissionare. “Koste was wolle” übernimmt das BRD-Willkommens-Bündnis eine leerstehende Kaserne nach der anderen. Die Umvolkung Deutschlands ist in vollem Gange, wer den Irrsinn und seine Auswirkungen hautnah und tagtäglich erleben möchte, der mache einen Besuch in Gießen, das ist mittlerweile so bunt, daß die „farblosen“ Einheimischen keinen Platz mehr haben. Den 1800 Einwohnern im Gießener Stadtteil Rödgen stehen nun etwa 4000 weniger “Farblose” gegenüber, die in der ehemaligen Kaserne von Rödgen untergebracht sind. (Mehr)

Auch in Osterode am Harz – der Landkreis wird im Oktober nächsten Jahres aufgelöst und mit Göttingen verschmolzen, denn er ist de facto finanziell, demographisch und ökonomisch bankrott – steht das Empfangskomitee bereit. Bürgermeister Becker appelliert schon mal an die Osteroder Bewohner, die Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in der renovierten Rommel-Kaserne als Chance zu sehen. (Mehr)

Deutsches Militär gibt es hier längst nicht mehr. Um die Schrumpf-Armee geistern nur noch peinliche Armutsschlagzeilen durch den Blätterwald. Der ärmliche Rest Vaterlandsverteidiger schlägt sich mit unbrauchbarem Gerät herum.

Niemand wird die Richtung des eingeschlagenen Wegs mehr ändern. Die Lawine rollt jetzt richtig an: Nach Brüsseler Plänen („The Daily Express“ vom 11. Oktober 2008) sollen weitere 50 Millionen Afrikaner und Asiaten nach Europa kommen.

Es handelt sich um die Umsetzung eines alten, heimtückischen Planes des Grafen Coudenhove-Kalergi und seiner Hintermänner zur Umvolkung Europas. Als Gründer der Paneuropaunion – der Vorläuferin der EU – hatte er schon 1925 in seiner Schrift „Praktischer Idealismus“ verkündet: „Die zukünftige Bevölkerung Europas wird eine eurasisch-negroide Mischbevölkerung sein, geführt von einer jüdischen Adelsschicht“. Coudenhove-Kalergi wird in Europa hoch verehrt.

Auszeichnung und Würdigungen dieses “einzigartigen” Europäers:

1950: Internationaler Karlspreis zu Aachen

1962: Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich

1965: Sonning-Preis

1966: Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft

1967: Japanischer Erste Verdienstklasse Orden des Heiligen Schatzes und Japanischer Friedenspreis (Kajima heiwa preis)

1972: Konrad-Adenauer-Preis der Deutschland-Stiftung für Politik

1972: Europapreis des Syndicat des journalistes écrivains

1972: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern

Ehrenbürger der Universität Frankfurt

Ritter der Ehrenlegion

1955 schlug er Beethovens Vertonung von Schillers Gedicht An die Freude als Europäische Hymne vor. Seit 1972 ist die Melodie die Hymne des Europarats und seit 1985 die Hymne der Europäischen Union.

Seit dem Jahr 2002 verleiht die Europa-Union in Münster die Coudenhove-Kalergi-Plakette, um damit Persönlichkeiten und Institutionen zu würdigen, die sich durch ihr Engagement für Europa ausgezeichnet haben.

Ein anderer, der es besonders gut mit Deutschland meinte, war der Harvard-Anthropologe Earnest Hooton. Am 4. Januar 1943 veröffentlichte Hooton im New Yorker „Peabody Magazine“ einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“, in dem er historische Tatsachen ignorierend den Deutschen eine besondere Tendenz zum Krieg unterstellte und ihre Umzüchtung forderte mit der allgemeinen Zielrichtung, den deutschen Nationalismus zu zerstören. Zu diesem Zweck empfahl Hooton, der unterschiedslos alle Deutschen für „moralische Schwachsinnige“ hielt, die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern, in Deutschland zu fördern.

Der letzte wirkliche Europäer war “le General”. De Gaule weigerte sich 1942 in Casablanca, obschon er als Repräsentant des “Freien Frankreichs” zu der Zeit sozusagen mit leeren Händen dastand, zum Schrecken Churchills, dem allmächtigen F.D.Roosevelt die Hand zu geben. Wer kümmert sich heute um die Identität der europäischen Lande, vor allem um die Identität seiner Bürger?

Das Bundesverfassungsgericht hat schon am 21. Oktober 1987 aus dem Wahrungsgebot des Grundgesetzes heraus klar entschieden: Es besteht die verfassungsrechtliche Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten.

Gruß,
German von Troll

http://krisenfrei.de/eu-wegen-ertrunkener-fluechtlinge-unter-druck-wieso/

Verschuldetes Griechenland sitzt auf wertvollen Bodenschätzen | Unzensuriert.at