Yellowstone-Park: Supervulkan offenbart zweite gigantische Magma-Kammer (Videos)

25. April 2015

yellowstone-park-vulkanausbruch

Eine gewaltige Magmakammer unter dem Yellowstone-Park war bereits bekannt – nun fanden US-Forscher eine zweite, noch größere Kammer unter der ersten.

In der US-Unterhaltungsindustrie bleibt New York das unangefochtene Epizentrum fiktiver Weltuntergänge. Aber der Yellowstone-Nationalpark ist groß im Kommen. In Roland Emmerichs Katastrophenfilm “2012” durfte der dort schlummernde Supervulkan ebenso ausbrechen wie in einer mittlerweile langen Reihe von Romanen und TV-Filmen.

Video:

Ursache dieses Booms waren im vergangenen Jahrzehnt zusammengetragene Erkenntnisse über die Dimensionen des Vulkankomplexes von Yellowstone. Tief unter dem Park befindet sich ein sogenannter Mantel-Plume, in dem heißes Gestein aus dem Erdmantel Richtung Kruste steigt. Das Magma sammelt sich in einer fünf bis 16 Kilometer tiefen Kammer von 10.000 Kubikkilometern Größe. Die darf man sich aber nicht wie ein Gefäß voller Flüssigkeit vorstellen, sondern eher wie einen “Schwamm” aus festem Gestein, der einen gewissen Prozentsatz an geschmolzenem einschließt.

In jüngerer geologischer Zeit wurden aus dieser Kammer mehrfach gigantische Mengen an Material freigesetzt – genug, um ganz Nordamerika mit Asche zu bedecken und in Yellowstone eine 55 mal 72 Kilometer große Caldera zu hinterlassen. Die bisher letzten drei Eruptionen fanden vor knapp 2,1 Millionen, 1,3 Millionen und 640.000 Jahren statt. Es ist die spekulative Fortführung dieser vermeintlichen arithmetischen Folge, die das Yellowstone-Szenario so populär macht.

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(Der Aufbau des Yellowstone-Vulkankomplexes vom Erdmantel bis zur Oberfläche)

Nun entdeckten Forscher um Hsin-Hua Huang von der University of Utah mit einem seismologischen Messnetzwerk eine zweite, wesentlich größere Magmakammer unter der bereits bekannten. Wie sie im Fachmagazin “Science” berichten, umfasst diese Kammer 46.000 Kubikkilometer – genug, um den Grand Canyon elfmal aufzufüllen. Die Kammer erstreckt sich 20 bis 50 Kilometer tief und bildet offenbar das wichtigste Bindeglied zwischen dem oberen Rand des Mantel-Plume und der Unterseite der kleineren Kammer. Zwischen den Kammern quetscht sich das Magma auf kurzer Strecke durch kanalartige Verbindungen. Huangs Team spricht davon, das “Missing Link” von Yellowstone gefunden zu haben.

Und weil es eben diese Mode an Weltuntergangsszenarien gibt, beeilten sich die Forscher auch zu versichern, dass die Bedrohung aufgrund der neuen Erkenntnisse in keiner Weise höher eingeschätzt werden muss als zuvor. Man verstehe jetzt nur besser, wie der Vulkankomplex von Yellowstone funktioniert. Die Wahrscheinlichkeit eines tatsächlichen Ausbruchs beziffert Studienkoautor Robert Smith mit beruhigenden 1:700.000 pro Jahr.

Literatur:

Die Erde hat ein Leck: Und andere rätselhafte Phänomene unseres Planeten von Axel Bojanowski

Vulkane, Schluchten, Höhlen: Geologische Naturwunder in Deutschland von Manuel Lauterbach

Vulkane von Marc Szeglat

Video:

Quellen: PRAVDA TV/BBC/derstandard.at vom 24.04.2015

Asylpolitik in Europa – auf der ganzen Welt

24. April 2015, verfasst von Helmut-1

Europas Asylpolitik stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen, die Politik setzt sich jedoch anscheinend über die Sorgen der Bürger hinweg. Was steckt dahinter? Ein Gastbeitrag von Kommentator Helmut-1.

„Boat People from Haiti“ von John Edwards - http://www.navy.mil/view_image.asp?id=24188. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Boat People from Haiti“ von John Edwards – http://www.navy.mil/view_image.asp?id=24188. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Eine ziemlich auffällige und zerfahrene Sache. Seit der Destabilisierung der arabischen Staaten sowie des afrikanischen Kontinents, woran an beidem die USA einen maßgeblichen Anteil haben, nimmt die Flüchtlingswelle nach Europa ständig zu. Während noch vor einiger Zeit die Flüchtlinge aus den ehemals kommunistischen Ländern kamen, oder vom Balkan, steigt die Zahl der außereuropäischen Flüchtlinge rasant.

Durch die Unterschiedlichkeit der Kulturen, Religionen und überhaupt der Lebensweise stellt das die Europäer vor Probleme ungeheuren Ausmaßes, von den Kosten ganz zu schweigen. Ist das alles gewollt? Unbeabsichtigte Nebenerscheinungen oder Kollateralschäden? Sind hier Dinge aus dem Ruder gelaufen oder ist das alles geschickt eingefädelt? Lampedusa und kein Ende, – die europäischen Medien übertreffen sich fast ausnahmslos in Aufrufen, sich doch noch mehr für das Flüchtlingsproblem zu engagieren, ohnehin würde ja viel zu wenig getan, usw.

Als sich die Pegida-Bewegung etablierte, schreckten zwar so manche auf, aber auch hier wurde nicht so reagiert, damit man das Problem entschärfen könnte, – egal, von welcher Seite. Was haben wir zu verzeichnen? Wie empfindet der Bürger: Sozialen Unfrieden, Angst unter der Bevölkerung, Zunahme der Kriminalität, Gefühl der Überfremdung, Angst davor, irgendwann selbst Fremder im eigenen Land zu sein. Was wird von den Behörden falsch gemacht: Es ist kein Augenmaß oder Gespür dafür erkennbar, was und in welcher Zahl man den Einheimischen die Nachbarschaft mit Fremden zumuten kann.

Das Zusammenlegen von Asybewerbern in Heimen ohne Berücksichtigung der Herkunft und der Kultur ist der nächste Unsinn. Klar kann man keine Leute aus dem Kosovo, Afghanistan und Sri Lanka zusammen in eine Wohneinheit stecken. Das kann nur zu Mord und Totschlag führen. Dazu kommt die finanzielle Übertreibung beim Unterhalt und den Nebenkosten, – was den Bürger zur Frage veranlaßt, warum er dann überhaupt noch arbeitet.

Natürlich beobachtet auch der Bürger, dass diejenigen Politiker, die am lautesten nach Einrichtung von Asylheimen rufen, – mit Sicherheit keines in ihrer Nähe haben wollen. Einer der Gründe dafür wird schon darin liegen, dass die Behörden mit der Verifizierung, ob es tatsächlich ein armer Asylbewerber ist oder einfach nur ein Kleinkrimineller, oder ein Wirtschaftsflüchtling, der auf billige Art zu leicht beschafften Geldmitteln kommen will, absolut überfordert sind. Man könnte noch vieles aufzählen.

Wie nennt man das dann? Brennpunkt, Konfliktherd, oder sonst noch wie? Aber auch mit der Benennung ist es nicht getan. Ich beobachte das Problem nicht nur von der Entstehung her, sondern vor allem, was daraus gemacht wird. Von den Politikern, von den Medien, usw. Und da fällt seit geraumer Zeit etwas auf: Es nimmt alles an Schärfe, an Druck auf die Bevölkerung zu. Noch mehr Toleranz, noch mehr Unterstützung, noch mehr Verständnis, noch mehr zurückstecken jedes Einzelnen. Ich denke, dass jeder dafür Verständnis hat, wenn jemand aus politischen oder sonstigen Gründen verfolgt wird, dass man diesen Leuten helfen muß. Aber es muß auch für den Einheimischen zumutbar, es muß tragbar sein. Er darf sich nicht dadurch in die Ecke gedrängt fühlen. Und genau das passiert seit geraumer Zeit.

Seit es diese Protestbewegungen gibt, sei es Pegida oder sonst was, – wird von seiten der Medien und der Politik versucht, noch mehr dem Volk abzuverlangen. Es artet schon langsam in einen psychologischen Druck aus. Und immer wieder die braune Keule, – mal stärker, mal schwächer, – aber sie ist immer präsent. Weil damit kommt man immer zum Ziel. Was habe ich zu Beginn geschrieben? Sind hier Dinge aus dem Ruder gelaufen oder ist das alles geschickt eingefädelt?

Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass hier etwas gelenkt sein könnte, – aber ich lese viel in verschiedenen Foren, – und da bin ich sehr nachdenklich geworden.
Zum Beispiel die Zahlen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-10/Fluechtlingspolitik-Debatte-Statistik

Die Zahlen sind von UNHCR, EASO. Was für mich Gewicht hat, sind die Zahlen im Verhältnis zu den Einwohnern eines Landes. Da ist ja Schweden und Österreich ziemlich vorne dran, ganz abgesehen von den kleinen Ländern wie Malta oder Luxemburg. Nehmen wir mal die Zahlen von 2013: Da waren Deutschland 110.000 Asylanträge beschieden, – die USA war mit 88.000 dabei. Aber fällt da nichts auf? Deutschland mit ca. 80 Millionen Bevölkerung, und die USA mit ca. 316 Millionen. Das bedeutet, die USA haben zwar ca. 4 x soviel Einwohner, aber nur 80 % der Asylanträge im Vergleich zu Deutschland. Das bedeutet, dass man auch die 80% durch 4 teilen muß, und kommt dann auf 20 % im Vergleich zu Deutschland.

Klar kommt da nicht diese Problematik der Überfremdung auf, zumal bei den USA ja auch noch dazukommt, dass seit jeher alle möglichen Nationen dort zusammenleben. Die sind das also gewöhnt, fremde Gesichter zu sehen. Australien hat die Gefahr der Unruhen im eigenen Land erkannt und den Riegel vorgeschoben. Dort kommen so gut wie keine Bootsflüchtlinge mehr an. Ich will mich hier der Stimme enthalten , ob das gut oder schlecht ist, was und vor allem wie die Australier dieses Problem angehen.

http://www.bayi.de/2013/07/21/australien-verscharft-asylgesetz/

Der Anlaß für meine tiefergreifenden Gedanken war eigentlich der Vorfall vom Sonntag, den 19.4.2015, mit den hunderten von Toten aufgrund des gekenterten Bootes. Da war aber was Seltsames zu beobachten: Die Zahlen der Opfer wurden stündlich immer wieder hochgeschraubt, auf populistische Weise. So, wie wenn nun eigentlich ein großer Aufschrei kommen müßte. Der kam aber nicht, zumindest nicht bei mir. Für mich war das plötzlich nicht mehr schlüssig. Daraufhin habe ich gegoogelt, und meinen ersten Kommentar dazu in einem anderen Forum geschrieben.

Was soll denn der Unsinn mit der Sensationsmeldung? Ums klar zu sagen: Wenn nur EIN Mensch unschuldig ums Leben kommt, – dann ist es bereits einer zuviel.
Aber der verzapfte Unsinn hier – mit Zahlen von 900 aufwärts – wo liegt denn da der Sinn? Ein Fischkutter mit 30 m Länge. Herrschaften, googelt doch mal. Es müssen ja Hochseekutter sein, sonst gehts ja nicht. Was dem am nächsten kommt, ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsfischkutter#Technische_Daten

Da sind ja auch noch Aufbauten drauf, auf so einem Boot. Wenn da eine Standfläche von 100 m² übrigbleibt, dann ist das viel. Jetzt soll mir mal jemand erklären,wie da 900 Menschen drauf Platz haben sollen, wenn das Schiff auch noch bedient (gesteuert) werden soll. Dazu noch die Aussage, dass hier alle auf eine Seite gelaufen sind, weswegen dann das Boot gekentert ist.
Sind die in zwei Schichten übereinandergestanden? Nein, Herrschaften, da ist was faul an der Meldung.

Wohlgemerkt, ich bin eine Landratte, von der Seefahrt habe ich keine Ahnung. Aber meine Überlegung hat weniger mit der Nautik zu tun, als mehr mit der Mathematik. Dazu stellte ich fest, dass ich nicht der Einzige bin, dem das aufgefallen ist. Auch in anderen Foren wurden da Zweifel laut. Man bekommt über die Medien Fotos zu sehen, aber immer nur unscharf und einen Teil des Hecks. Ist das Boot nun gesunken oder nicht? Im ersten Fall gibts auch kein Foto vom Heck. Im zweiten Fall könnte man auch das ganze Schiff fotografieren, damit man sich einen Eindruck machen kann. Genau dieser Eindruck soll aber anscheinend vermieden werden.

Sollte jemand das mit den „zwei Schichten“ wörtlich nehmen, dann will ich auch noch darauf eingehen. Der Raum unter Deck ist in der Regel sehr klein und wird schon von der Technik (Motor, etc.) in Anspruch genommen. Allenfalls noch ein paar Schlafplätze für die 5 -7 Mann Besatzung. Das Deck ist im Normalfall für 30 – 50 Personen auf gleichartigen Ausflugsschiffen ausgelegt. Klar kann man – wenn man eng steht, auch noch zu 70 oder 80 drauf stehen, – aber über 100? Da kann sich kein Mensch mehr hinlegen, das steht fest.

Zufälligerweise hatte ich grade einen Tag vor dem Bootsunglück ein Gespräch mit jemanden aus der Menschenrechtsorganisation. Und zwar anläßlich des nachstehenden links:

http://www.merkur-online.de/politik/fluechtlinge-muslime-sollen-christen-ueber-bord-geworfen-haben-zr-4916861.html

Das veranlaßte mich, folgenden Kommentar zu schreiben:

Was ist klar:
– Es kommen Personen aus allen möglichen Lagern übers Meer
– Es können nur die kommen, die auch das nötige Kleingeld dafür gehabt haben (für Afrika eine oftmals enorme Summe)
– Es sind tatsächlich Leute dabei, deren Asylanspruch berechtigt ist
– Es sind eine Reihe von Kleinkriminellen dabei, die sich der gesetzlichen Strafverfolgung entziehen wollen
– Es sind eine Reihe von Salafisten dabei, die nach Europa aus terroristischen Gründen eingeschleust werden
– Es ist fast unmöglich, die einen von den anderen zu unterscheiden
(meine “Weisheiten” habe ich direkt von einer Menschenrechtsorganisation, – ich nenne den Namen aber nicht)
Vorschlag zur Problemlösung: Ich habe keinen.

Daraufhin aber bekam ich verschiedene Antwortkommentare, genauso konnte ich in anderen Foren verschiedenes lesen. Ich zitiere mal hier einiges:

Das stimmt nicht unbedingt: Aus einer Dokumentation im Schwarzen Phoenix-Kanal war ungewünscht zu konkludieren, dass die jungen islamischen Burschen aus Eritrea von den islamisch-arabischen Sklavenhändlern durch die Sahara zur Botschaft in Tripolis gebracht werden, wo sie das Geld für die Überfahrt gegen Unterschrift auf einem Schuldschein ausgehändigt bekommen, mit der Bedingung, dass sie diese Schulden zügig abbezahlen müssen – egal durch welches Willkommensgeld* oder welche Tätigkeit oder Beschaffungskriminalität, sonst würden ihre Verwandten zuhause mit Repressalien rechnen müssen.
So beschafft sich der Islamo-Staat Eritrea seine Devisen für Waffenkauf in der BRD. Beliebt sind die Sturmgewehre G36 von H&K.

Weitere Kommentare:

Sätze wie: “Wir sind erschüttert…”, “wir müssen etwas tun…”, “wir müssen helfen…”, usw. hört man von von gutmenschlichen Politikern quer durch Europa. Mit tränenerstickter Stimme und aufgesetzter Trauermiene.
Von diesen Pfeifen ist außer Standardsätzen nichts zu erwarten. Die jammern noch 100 Jahre…Eine Möglichkeit wäre, die nordafrikanischen Regierungen mit Geld für die Küstenkontrolle zu motivieren. Geld zieht immer. Und zusätzlich in DEREN Küstennähe – flächendeckend – europäische Marineboote einsetzen, die zum Umkehren zwingen. Außerdem frag ich mich, wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist, die USA und Kanada in die Pflicht zu nehmen? Sind doch typische Einwanderungsländer! Eine kulturelle Auffrischung täten ihnen doch auch gut, oder? Bei all diesen Varianten könnten wir uns ruhig finanziell beteiligen. Kommt immer noch billiger als wenn aus Europa der nächste “Schwarze Kontinent” wird.

Oder:

Leute, wacht endlich auf – das ist alles eine künstliche Hysterie, um die Umvolkung zu fördern. Eine der wichtigsten Schlepper-Organisationen in Europa ist die IOM (Internationale Organisation für Migration), eine CIA-gesteuerte “NGO”, geleitet von William Lacy Swing, einem ehemaligen US-“Botschafter” in mehreren afrikanischen Ländern, der u.a. für US-Konzerne und das US-Militär die Übernahme dieser Länder vorbereitet hat. Dieser CIA-Agent hat mehrmals dazu aufgerufen, dass Europa mehr “Flüchtlinge” aufnehmen muss. Die Schlepper, welche die Neger in Boote setzen und dann auf dem Meer absichtlich havarieren lassen, stehen mit der IOM in direkter Verbindung. Die IOM benachrichtigt dann die Küstenwache und gibt denen die genaue Position des angeblich in Seenot befindlichen Schiffes durch, damit die Neger dort bequem abgeholt werden können. Viele Schiffbruch-Meldungen sind ein von den Medien zusammen mit der IOM inszenierter Schwindel, um Stimmung in der gutgläubigen Bevölkerung zu machen!

Oder:

Als man gestern von 700 Toten in den Medien sprach, war wohl klar, das ist der nächste Aufhänger um eine Kampagne zu starten, welche nur ein Ziel hat:
Eine Stimmung zu produzieren, welche es den Eliten ermöglicht, Europa mit noch mehr für uns völlig unbrauchbaren Nichteuropäern zu fluten. Mitleid, Schuldgefühle und Humanität sind die propagierten Schlagworte, welche das HERZ über das HIRN stellen soll!
Die Probleme Afrikas sind damit mit Sicherheit nicht zu lösen, sicher ist nur:
WIR IMPORTIEREN DIESE PROBLEME NACH EUROPA! Ist es das was die Eliten wollen?
PS.: wollten wir wirklich das Ertrinken von Leuten unterbinden, wäre das innerhalb einer Woche zu bewerkstelligen. Man bräuchte nur das australische Modell kopieren: dort ertrinkt niemand mehr, denn die machen sich nämlich nicht zu Komplizen von Schleppern.

Als ich das alles – und noch mehr – gelesen hatte, drängte sich bei mir die Frage auf: Sind das alles wirklich „nur“ Unglücke, oder steckt da System dahinter. Ein perfides System, das darauf ausgerichtet ist, Europa den sozialen Unfrieden zu bringen, damit das hier alles auseinanderbricht. Natürlich will ich keine weißen Mäuse sehen, – aber mir kommt das eben alles zu komisch und vor allem zu propagandabehaftet vor. Und genau da werde ich hellhörig.

Fassen wir das mal aus europäischer Sicht zusammen: Es entstand ein soziologisches Problem, das nicht nur von einem auf das andere Land Auswirkungen hat (wie zum Beispiel Aufnahme der Vertriebenen nach 1945 in Deutschland), sondern das von vielen Ländern kommt und andererseits viele Länder beeinflußt. Dieses Problem ist nicht von vorübergehender Dauer, – im Gegenteil, es nimmt von Jahr zu Jahr an Bedeutung zu.

Keine der Regierungen der Länder, aus denen das Problem kommt, unternimmt wirksame Maßnahmen zur Beendigung oder Einschränkung. Keine europäische Regierung unternimmt wirksame Maßnahmen zur Beendigung oder Einschränkung. In den Staaten, in denen schon geographisch gesehen genügend Platz wäre, um die Auswirkungen des Problems zu entschärfen, wird nur sehr zögerlich oder gar nicht auf diese Problematik reagiert, wie z.B. USA, Kanada, Australien. (Kanada hat vor kurzem zugesagt, im Verlauf von 3 Jahren weitere 13.000 Flüchtlinge aufzunehmen, damit sind sie aber auch insgesamt noch weit unter der Zahl von 50.000). Rußland wäre geographisch auch dazu geeignet, aber hier gehen die Uhren anders.

Sämtliche westliche Regierungen und deren Medien lassen sich immer neue Propagandamaßnahmen einfallen, um die einheimische Bevölkerung dazu zu bewegen, die jeweilige nationale Flüchtlingspolitik zu akzeptieren. Sämtliche Demonstrationen gegen diese Politik werden nicht ernsthaft diskutiert oder versucht, Auswege zu finden oder Abhilfe zu schaffen; – man begnügt sich damit, diese “Hilfeschreie“ der Bevölkerung als rassistisch einzustufen und dadurch gesellschaftlich zu ächten. Sowas nennt man „mundtot“ machen.

Prinzipielle kulturelle Unterschiede unter den Asylbewerbern werden ignoriert, die dadurch entstehenden Probleme heruntergespielt. Es wird in Kauf genommen, dass durch all diese Maßnahmen Unruhe, Unsicherheit und Diskrepanzen in der Bevölkerung entstehen. Natürlich fragt man sich, wohin denn das Ganze führen soll. Vielleicht zu einer Welt-Zentralregierung? Die bisher spürbaren Globalisierungsmaßnahmen reichen anscheinend noch nicht, – es muß ja noch TTIP, CETA, usw. über die Bühne gehen.

Aber gehört diese Asylproblematik ins selbe Fahrwasser? Wird sie dazu verwendet, um mit Hilfe der EU und der nationalen Regierungen auch dem letzten Europäer klarzumachen, dass die einzelnen Regierungen mit diesem Problem überfordert sind und es nur eine einzige Möglichkeit gibt, nämlich das von einer Hand zentral zu regeln? Soll es dahin führen, dass endlich die Wunschträume eines George W. Bush mit seiner neuen Weltordnung Wirklichkeit werden?

Würde mich interessieren, was der geneigte Leser dazu meint. Ich muß ja gar nicht recht haben, und ehrlich gesagt – ich will es auch gar nicht. Es wäre nämlich fatal. Schließlich geht es hier um Menschen – auf beiden Seiten der Problematik. Sollten diese zum Spielball der politischen Interessen werden, dann mag das eine Zeit angehen, aber dann rächt es sich. Und meistens fürchterlich, wie die Geschichte gezeigt hat.

Kommentare

  1. Guter Beitrag, Helmut.
    Das kann ich so unterschreiben. Über das Missverhältnis bei den Aufnahmezahlen in Bezug zur Bevölkerungszahl oder Landfläche, hatte ich auch schon nachgedacht und das alles stillschweigend in die bekannte Rubrik “Umvolkung” geschoben.
    Nach meiner Ansicht müssten für arabische Flüchtlinge die reichen Ölscheichtümer, allen voran Saudi- Arabien zuständig sein. Aber die nehmen keine Flüchtlinge auf. Außerdem sind deutsche Linke und Grüne und die ganze Bandbreite von auf unsere Kosten lebenden Flüchtlingshilfsorganisationen strikt dagegen, auch nur einen Flüchtling abzuweisen.
    Diesen Typen geht es nicht um Hilfe, sondern um die Vollstreckung ihres rassistischen Umvolkungsprogramms.
    Da all das nicht zukunftsfähig ist, wird es scheitern. Früher oder später.

  2. Wunschträume des Herrn Bush ?

    Dazu 33 Sekunden Merkel in 2011 :
    m.youtube.com/watch?v=6nzAwNoSbUw&itct=CDgQpDAYASITCOu1zcPhjsUCFUudHAodnloAB1IKTWVya2VsIG53bw%3D%3D&client=mv-google&gl=DE&hl=de

  3. 3Min zu ghanaischen Tomatenpflücker in Italien
    m.youtube.com/watch?v=IOOPxX6h-k8&itct=CDsQpDAYACITCPPv0IDjjsUCFQMyHAodHQcAwFIOUGVsemlnIHRvbWF0ZW4%3D&client=mv-google&gl=DE&hl=de

Von Mossadegh über Gaddafi zu Putin! Westliche Inszenierung von Feindbildern! Michael Lüders- Und: Wer den Wind sät (Videos)

Veröffentlicht am 24.04.2015

Ein Ausschnitt aus Michael Lüders Vortrag. Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet. #USA #propaganda #Lügenpresse #CIA #NATO #Westen #Krieg #Kriegsverbrecher #Gaddafi #Putin #Russland #Medien #iran #syrien #libyen #manipulation
++Ganzer Vortrag hier: http://x2t.com/360735

Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders | SWR Tele-Akademie

Veröffentlicht am 15.04.2015

http://www.tele-akademie.de – (ungeschnittene Orginalversion) Beginnend mit dem inszenierten Putsch gegen die Regierung von Mossadegh 1953 analysiert Michael Lüders die Folgen westlicher Politik in der arabisch-islamischen Welt

Merkels geheime Psycho-Keule: So wehre ich mich gegen »Nudging«

Peter Harth

Psychologen regieren jetzt im Kanzleramt und bringen Merkels Politik unter das Volk. Sie erziehen uns zu Musterbürgern. Ihre »sanfte« Manipulation heißt »Nudging« – ein Trick, der aus den USA stammt. In Wahrheit sind wir für die Technokraten hoffnungslose Fälle, die man durch hinterhältige Gängelung lenken muss – »liberaler Paternalismus« heißt das. Es droht ein Staat, der unsere Interessen nicht mehr vertritt, sondern sie ändert. Ohne jede demokratische Kontrolle. Zeit für wirksame Gegenstrategien.

Nudging: US-Präsident Obama enterte mit diesem Superwerkzeug das Weiße Haus, Großbritanniens Premier David Cameron hält sich damit an der Macht – jetzt kommt der neueste angelsächsische Manipulationstrick zu uns. Auch Bundeskanzlerin Merkel träumt vom »Nudgen« – wie sie ihre Politik mit Hilfe von Psychologen unter das politikverdrossene Volk bringt.

Und mehr noch: Wir sollen gegen unsere eigenen Interessen zu Musterbürgern in deren Sinne umerzogen werden. Ganz heimlich, ohne jede demokratische Kontrolle und mit dem maximalen Größenwahn – denn was moralisch ist, bestimmen in Zukunft Technokraten. Merkel öffnete zwar nicht die Büchse der Pandora, aber den Psycho-Experten die Türen ihres Kanzleramtes und das Tor zur Macht.

Wie schnell wir zu Organspendern werden

Schon die Stellenausschreibung für die Seelenschnüffler klang 2014 beängstigend: Sie sollten»hervorragende psychologische, soziologische, anthropologische, verhaltensökonomische bzw. verhaltenswissenschaftliche Kenntnisse« mitbringen. Die drei Experten arbeiten im Verborgenen. Sie sind die Vorstufe zu einer Nudging-Einheit der Regierung, wie es sie in den angelsächsischen Regierungen schon gibt.

Was aber ist »Nudging« überhaupt? Werfen wir einen Blick in Merkels Zukunft, eine Kuschelrepublik der gelenkten Deutschen. Offenbar ein Traum unserer Kanzlerin. 2016, der Bundestag verabschiedet ein neues Gesetz zur Organspende. Keine Sorge, niemand wird uns zwingen. Bisher musste aber jeder sagen: »Ja, ich will spenden« – jetzt ist automatisch jeder Spender.

Wer das nicht will, muss einfach nur »Nein« sagen. Kein Problem, glauben Sie? Dann ab zur neuen Organspende-Behörde. Sagen Sie dort »Nein« und rechtfertigen Sie sich: »Warum wollen Sie kein guter Mensch sein? Wir wissen, dass niemand gerne an die Sterblichkeit denkt, schon gar nicht an die eigene. Wären Sie aber nicht dankbar, falls Ihr Leben durch so eine Spende gerettet wird? Geben Sie anderen doch auch diese Chance!«

Der Staat verbietet nicht mehr, er lenkt uns

Durch unser schlechtes Gewissen fällt das »Nein« immer schwerer. Geschäftstüchtige Ärzte freuen sich dafür über viele neue Organspender. Das ist also Nudging. Hinter der niedlichen englischen Vokabel (»Anschubsen«) lauert die sanfte Manipulation. Unsichtbar und hinterhältig setzt der Staat entspannt seinen Willen durch.

Genau das macht diese Methode so effektiv: Wer psychologische Verhaltensforschung einsetzt, braucht keine Verbote mehr. Die sind durch demokratisch garantierte Freiheitsrechte ohnehin nur schwer durchzusetzen. Der Staat lenkt seine Bürger, indem er unsere Auswahlmöglichkeiten manipuliert und die Standardeinstellung ändert.

Wir wollen, was man uns gibt

Dazu wieder ein Beispiel aus den USA, die bereits im Nudging-Fieber sind. Dort haben die Bundesstaaten Pennsylvania und New Jersey ihren Bürgern zwei Autoversicherungen angeboten. In New Jersey war die billigere Variante der Standard, die meisten Bürger nahmen diese. In Pennsylvania war aber die teurere Variante Standard und trotzdem griff die Mehrheit zu. Psychologen konnten also beweisen: Wir wollen, was man uns gibt. Hauptsache, wir müssen uns nicht entscheiden.

Das bricht alle Dämme gegen die Manipulation. Wir neigen also zum festgelegten Standard. Zwar gibt es noch das trügerische Gefühl von Freiheit, man könnte ja anders wählen. Doch das wollen nur wenige, weil Widersprechen Kraft kostet. »Wer denn wirklich die Mousse au Chocolat haben will, kann sie bekommen, wenn er unter die Rückseite des Tresens greift.« Lieber lassen wir uns in die »richtige« Richtung schubsen. Doch Nudgen ist mehr als das, es ist auch eine sanfte Form der Brutalität.

Ein Brief vom Finanzamt lobt die Steuermoral der Nachbarn

Sie öffnen den Briefkasten. Darin ein Brief vom Finanzamt, der die Steuermoral Ihrer vorbildlichen Nachbarn lobt. Ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl? Eine Drohung? Ein Bluff? Angstschweiß läuft über Ihre Stirn. Sie sinken auf dem Sofa zusammen: »Was wissen die? Soll ich mich lieber selbst anzeigen?« Diese Zweifel werden nagen, bis Sie es nicht mehr aushalten.

Was nach Utopie klingt, ist in Großbritannien längst Realität. Die Finanzämter auf der Insel verschicken diese Psycho-Briefe und schubsen so die Bürger in die gewünschte Richtung. Die Zahl der Selbstanzeigen steigt. Woher die Ideen zu so etwas kommen? Bereits 2010 gründete Premier David Cameron eine Nudging-Einheit für seine Regierung. Keiner spricht darüber, sie ist ihm direkt unterstellt. 2008 ließ sich Barack Obama im Wahlkampf von 30 Verhaltenspsychologen eine Kampagne maßschneidern.

Nudging ist das politische Werkzeug der Wahl für jeden Politiker und dessen Botschaft: »Du musst dich ändern!« Obamas Psychologen fanden darauf eine Antwort: »Yes, we can!«. Auch im Weißen Haus arbeitet schon lange eineNudging-Einheit, das »Office of Information and Regulatory Affairs«.

»Liberaler Paternalismus« – ein paradoxer Doppelpack

Der Vater der entspannten Manipulation heißt Cass Sunstein. Der Harvard-Professor war Direktor von Obamas Nudging-Einheit und hat den »liberalen Paternalismus«geprägt. Diese Ideologie ist der paradoxe Unsinn hinter dem harmlos niedlichen Wort »Nudging«. Freiheit und Bevormundung kann es nicht im Doppelpack geben, deshalb ist der »liberale Paternalismus« ein Widerspruch in sich.

Befehle und Strafen sind zwar überholt, trotzdem soll der Mensch zur willenlosen Marionette werden. Durch den »Nudge«, also den sanften Schubs, sollen wir glauben, dass wir wollen, was wir sollen. Das anstrengende Denken hat man uns ja abgenommen. Was stört es da noch, dass unsere Entscheidung manipuliert war?

Ohne Ausweg: Der Mensch soll vor sich selbst beschützt werden

Offenbar eine Menge. Die USA leiden seit Jahren unter dem Nudging, die Republikaner beschimpfen Obama als »elitären Big Brother«, der einen »Nanny-Staat« schafft. Wirklich frei sei nur der, der auch unvernünftig handeln darf.

Hier beginnt das eigentliche Problem: In Sunsteins »liberalen Paternalismus« diagnostiziert der Staat bei seinen Bürgern unerwünschtes Verhalten, das therapiert werden muss. Wir selbst sind demnach nicht in der Lage, in unserem eigenen besten Interesse zu handeln. Der Mensch muss also vor sich selbst beschützt werden. Wollen Sie unter einer solchen Ideologie leben? Es gibt nämlich keinen Ausweg: Vater Staat sagt seinen Kindern nicht, dass sie unvernünftig sind oder falsch handeln. Er will sie auch nicht verbessern. Stattdessen nutzt er unsere Entscheidungsschwäche gegen uns. Der gefügige Musterbürger wird sowieso zur richtigen Entscheidung getrieben.

Auf dem Irrweg in die Technokratie

Der Kernpunkt ist: Wer legt fest, was richtig und vernünftig oder was falsch und unvernünftig ist? Psychologen und akademische Experten, die niemand gewählt hat, die im Verborgenen arbeiten, die keiner demokratisch kontrolliert. Das ist der Irrweg, auf dem die Politik ist. Sie legt den Willen des Volkes in die Hände von Technokraten und schafft sich damit schlussendlich sogar selbst ab.

Merkels Kuschelrepublik wird am Ende ein riesiges Sanatorium mit Dauerbetreuung. Die Deutschen enden als dressierte Hausschweine. Zeigen Sie dem Nudging von Anfang an die Stirn.

Der »Veggieday« der Grünen war nur ein Vorgeschmack. Lassen Sie so etwas nicht zur Erfolgsstory werden. Es drohen am Ende mehr als nur schnitzelfreie Tage für die Gesundheit. Der Staat wird nämlich dann unsere Interessen nicht mehr vertreten, sondern ändern!

Die Gegenstrategien

Die wichtigste Regel: Der Staat ist nicht ihr väterlicher Freund. Er ist eine Institution, die Macht und Freiheit entzieht, um sie dann neu zu verteilen – nach seinen Regeln. David darf aber nie nach den Regeln Goliaths spielen, wenn er gewinnen will. Kommt der Riese mit dem Schwert, greifen Sie zur Schleuder und bleiben auf Distanz. Machen Sie Ihre eigenen Regeln, spielen Sie nicht mit. Wer kein Musterbürger ist, den kann man nicht manipulieren!

Leben Sie unvernünftig. Klar, wer nicht raucht, könnte am Ende ein paar Jahre länger leben. Was nützt Ihnen das aber, wenn Sie schon mit 28 Jahren im Bus einen Hang hinunterrollen? Exitus, bevor Ihre Abstinenz Früchte tragen konnte. Sie hätten also ruhig als Kettenraucher sterben können. Das Leben ist unberechenbar, lassen Sie sich nicht durch Technokraten, Politiker und selbsternannte Experten formen. Der Preis dafür ist zu hoch: Sie geben die Macht über sich selbst ab.

Willenskraft ist eine Batterie, die man leersaugen kann

Entziehen Sie sich, bleiben Sie ruhig – geradezu stoisch. Ihre Willenskraft ist eine Batterie, die man leersaugen kann. Das passiert dem, der eine Entscheidung nach der anderen treffen muss. Nehmen Sie keine unverlangten Ratschläge an. Überhören Sie die guten Gründe. Wir sind darauf geeicht, alles zu akzeptieren, was begründet wird – selbst wenn das bei näherer Betrachtung Unsinn ist.

Apropos: Statistiken sind bei Regierungen so beliebt, weil wir unsere Umwelt ständig beobachten. Was ist normal, was ist die Meinung der Mehrheit, was ist der Durchschnitt? Wer aus dem Rahmen fällt, riskiert etwas. Statistiken erzeugen also vor allem ein schlechtes Gewissen. Statistiken sind scheinbar neutral, wahr und definieren den Mittelwert – einen Musterbürger, der aber bloß ein Trugschluss ist. Selbst, wenn der Fluss im Schnitt nur einen Meter tief ist, ertrinken Sie dort, wo er zehn Meter in den Abgrund reicht. Der Durchschnitt sagt nichts über die Verteilung der Extreme aus.

Warum Informationen wertlos sind

Leben Sie mit einem Minimum an Informationen. Mit mehr treffen Sie auch keine besseren Entscheidungen. Natürlich wollen wir alles wissen. Deshalb lesen wir Horoskope und befragen Trendgurus, hören auf den Rat von Experten. Trotzdem bleibt die Zukunft offen. Wir können nur orakeln, was passiert, wenn alles so bleibt, wie es ist. Die Antwort darauf bleibt wertlos. Weil nichts so bleibt. Tausende Ökonomen, Regierungen, Autoren und Wahrsager konnten die Finanzkrise 2008 nicht sehen, weil so etwas noch nicht da war. Wir leben im digitalen Informationszeitalter – aber davon sind 99 Prozent wertloser Müll!

Gerade diese gefühlte Informationsallmacht speist den Größenwahn der Technokraten. Experten dürfen Dank des Nudgings jetzt Politik machen. Experten sezieren uns wie Laborratten in einem Experiment. Experten bestimmen, was vernünftig ist – und was unvernünftig. Warum dürfen die das? Weil wir ihnen das zutrauen. Sie sind Fachidioten. Grandios auf einem einzigen Gebiet, uns mit ihrem Wissen dort überlegen. Also legen wir unser Schicksal in ihre Hände?

Was Technokraten alles nicht können

Aber sie werden scheitern. Wissen lässt sich nicht von einem Bereich auf einen anderen übertragen. Ein Weltklasse-Schachspieler kann bei allem anderen versagen und bleibt immer noch ein Meister im Schach. Ärzte rauchen, Beziehungs-Therapeuten sind oft ihre besten Kunden, Top-Manager können Unternehmen führen und versagen bei der eigenen Familie. 1990 bekam Harry Markowitz den Wirtschaftsnobelpreis für seine Theorie der Portfolio-Auswahl. Theoretisch beschrieb er das optimale Portfolio aus Aktien und Anleihen. Warum hat er dieses Wissen nicht auf sich selbst angewandt und damit viel Geld verdient? Er konnte es nicht. Der Transfer von der Wissenschaft in die wirtschaftliche Realität ging gründlich schief.

Wir überlassen denen jetzt das Regieren, die ihr Wissen in schöne Worte fassen – nicht den Praktikern und Tüftlern. Dabei wird in der Wissenschaft eine Welt im Kleinen nachgebaut, die es so nicht gibt. Sie ist einfacher, klarer als die Realität. Nur eine Theorie, die falsche Sicherheit vorgaukelt. Ein Blick in die Geschichte zeigt aber, dass nur Versuch und Irrtum die Menschheit voranbringt. Eine Art ständiges Krisenmanagement. Dafür braucht es keine Technokraten.

Weshalb ein Experte seinen eigenen Unsinn liebt

Diese »Experten« haben noch einen weiteren Nachteil – ihren Tunnelblick. Ein Ökonom betrachtet die Welt immer durch die ökonomische Brille. Probleme wird er immer ökonomisch lösen wollen. Genau, wie auch ein Psychologe oder ein Mediziner nicht aus seiner Haut kann. Experten auf ihrem Gebiet bleiben oft blind für Alternativen. Wer mit dem Hammer arbeitet, für den ist jedes Problem ein Nagel.

Misstrauen Sie aber nicht nur den Experten, misstrauen Sie auch dem Fachwissen. Was uns als unumstößliche Wahrheit verkauft wird, ist oft nur die akademische Resterampe. 2000 Jahre lang, bis ins 19. Jahrhundert, haben Ärzte ihren Patienten literweise das Blut abgeschröpft.

Entweder konnte der Patient die eigentliche Krankheit besiegen – oder er ist am Aderlass gestorben. Die Ärzte waren nutzlos. Sie haben wider besseres Wissen gehandelt – das zeigten ihnen Kranke, die nicht in ihre Fänge gerieten und ohne Aderlass wesentlich schneller gesund wurden.

»Ich habe eigentlich keine Ahnung«

Trotzdem hielten die Mediziner an ihrer unsinnigen Theorie fest. Warum? Weil sie keine bessere hatten. »Ich habe eigentlich keine Ahnung.« Darf ein Experte so etwas sagen? Nicht, wenn er Experte bleiben will. Auch jetzt halten Regierungen und Zentralbanken an der ökonomischen Theorie der Geldmengensteuerung fest. Dabei wissen die meisten Experten: Es wirkt nicht. Sie kennen aber keine bessere Alternative.

Wenn Experten Idioten sind, ihr Wissen nutzlos, dann wollen sie vielleicht sogar das Beste für die Menschheit, aber können sie es auch? Nein, weil ihnen der Mensch ein Rätsel bleibt. Er ist zu komplex, um in die Welt der wissenschaftlichen Modelle gepresst zu werden. Zumindest so lange, bis es eine »Universaltheorie« gibt, die alles erklärt. Wie können sich einzelne akademische Disziplinen anmaßen zu sagen, was gut für alle sein soll?

Sie sind mehr als eine genetische Programmierung

Sie wissen nicht einmal, was gut für sie selbst ist. Mathematikprofessor Barry Mazur konnte sich nicht zwischen Stanford und Harvard entscheiden. Er bekam den Rat, doch eine Liste aller Vor- und Nachteile aufzustellen, mit Berechnung des erwarteten Nutzens. Das war die ganz klassische Entscheidungstheorie. Seine Antwort: »Ich bitte dich, […] das hier ist eine ernste Angelegenheit!«In der Praxis funktioniert so etwas schon deshalb nicht, weil niemand alle möglichen Vor- und Nachteile kennt – auch nicht die Technokraten.

Das waren nur ein paar Anregungen, die Ihnen die Freiheit zurückgeben können. Es lohnt sich, die Dinge infrage zu stellen. Sie sind nicht hoffnungslos unvernünftig, Sie sind mehr als eine genetische Programmierung. Sie müssen nicht sein, was »die« wollen..

Blutige Auseinandersetzung zwischen einem Asylbewerber und dem Wachschutz im Dresdner Sozialamt

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Bereits am Donnerstag-Nachmittag schlug ein Iraker (21) einem Wachmann (53) in der Junghansstraße eine blutige Nase, berichtet die Bild.

Zwei Security-Kollegen (44, 23) erlitten Blessuren, als sie den Iraker des Hauses verweisen wollten.

Der Asylbewerber wollte zuvor von der Behörde einen Krankenschein ausgestellt haben, den gibt‘s offensichtlich aber nur montags, mittwochs und freitags.

„Wir nahmen den jungen Mann vorübergehend fest“, so Polizeisprecher Marko Laske (41).

„Gegen ihn wird wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.“

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Linke fordern Fährschiffe für “Flüchtlinge” von Nordafrika nach Europa

(Admin: Ist das dann noch eine Flucht oder doch schon Übersiedelung; die Möbel, so vorhanden, kommen dann mit dem nächsten Frachter hinterher? Nein, ganz ehrlich, die Menschen tun mir unendlich leid. Ihre Heimatländer werden verwüstet von hab- und machtgierigen Konzernen, die auch die Banken in Besitz haben, wir kennen das große Spiel. Nur, was ist mit den Frauen und Kindern, die bleiben dort und müssen die hier herrschenden Zustände allein aushalten? Die Kehrseite der Medaille, resp. des Schwarzen Peters ist, daß wir hier in Europa, besonders die Deutschen, diesen ganzen Mist auszubaden haben.)

24. April 2015

Symbolbild

Symbolbild

Nicht anders zu erwarten von den Linken ist deren Forderung, eine Fährverbindung zwischen den Häfen Nordafrikas und der EU einzurichten, um direkt die Wirtschaftsflüchtlinge abzuholen. Zu der Forderung der Weltverbesserer berichtet die Junge Welt: »Wir fordern eine sofort einzurichtende direkte Fährverbindung für Flüchtlinge aus Tripolis und anderen Orten Nordafrikas nach Europa. Wir fordern sichere und legale Wege, um Zufluchtsorte zu erreichen, ohne sich in tödliche Gefahren begeben zu müssen. Wir rufen über alle Konfessionen und politischen Spektren hinweg zu sofortigen direkten Aktionen gegen die mörderische Politik der EU auf.«

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Frontex an die Front, nie wieder Ertrinkende im Mittelmeer

Now here nowhere to hide frontex grenzdesinfektion Logo grenzsicherung fluechtlingsabwehrFRONTEX: Nun haben sie wieder gegipfelt, die G7. Letzteres Gelage soll als „Flüchtlingsgipfel“ in die Geschichtsbücher eingehen. Wie zu erwarten, sind endlich richtig nützliche Ideen zur Behebung der andauernden Flüchtlingskatastrophe an der EU-Südfront auf den Tisch gekommen. Gefühlt sind es neun von zehn Punkten, bei denen im Ergebnis mehr Ausrüstung und Waffen zur Abwehr von Flüchtlingen beschafft werden. Ein Punkt soll sich tatsächlich mit dem kosmetischen Ausbau der Seenotrettung im Mittelmeer befassen. Zu diesem Punkt wurde dann sogleich die Devise ausgegeben: „Geld spielt keine Rolle”, denn diese Maxime braucht es auch zur Realisierung der ersten neun Punkte.

Die „Geld ohne Ende“-Parole wurde von keiner geringeren als unserer Führerin, Angola Murksel, ausgegeben. Sicher in dem Wissen, dass nur ein Bruchteil an Geld für den Zweck erforderlich ist, vergleicht man es mit den Aufwendungen für die noch andauernde Bankenrettung, was man hier nachlesen kann: Geld spielt keine Rolle![WiWo]. Natürlich ist das alles nur Palaver, denn eine richtige Lösung kann es gar nicht geben, jedenfalls nicht, wollte man noch eigene Belange berücksichtigen. Anders als Kanada und Australien, darf sich Europa natürlich nicht der Welt verschließen. So konstatieren denn auch andere Medien zum Thema: EU-Flüchtlingsgipfel • Immer nur halbe Lösungen[Der Standard]. Wobei das noch geprahlt ist, denn in der EU gab es noch nie ganze und nur in seltenen Fällen halbe Lösungen.

Wer sich diesen sogenannten 10-Punkte Kosmetik-Plan einmal anhören möchte, der findet hier einen 100 Sekunden Beitrag dazu: Flüchtlingsgipfel • 10-Punkte-Plan ist Kosmetik fürs Gewissen[Handelsblatt]. Allen Predigern ist bekannt, dass damit keine weitere Katastrophe verhindert wird, allenthalben kann man sich ähnlich wie die USA, vielleicht noch ein wenig in UN-Recht üben.

Die Moral von der elenden Geschichte, wir haben doch die Frontex[Wikipedia]. Eine fesche Truppe, die dafür zuständig ist die EU-Außengrenzen zu sichern. Natürlich wird auch diese Truppe nicht Herr des andauernden Dilemmas werden, aber sie kann angesichts der vorgelegten Tatsachen endlich ihr Budget massiv aufstocken. Kommen wir in Verbindung mit der Frontex mal zu surrealen, kreativen Lösungen. Dabei bitte stets die Vermeidung von ertrinkenden Flüchtlingen im Hinterkopf haltend, denn dies war und ist das zu verhindernde Elend, sonst nichts.

Ergo deichen wir das Mittelmeer zwischen Spanien und Marokko ab, in Höhe Gibraltars, damit auch die Engländer an der Südfront ordentlich mitspielen können. Hernach können wir über Jahrhunderte den gesamten afrikanischen Kontinent mit dem Leerpumpen des Mittelmeers beschäftigen, in Handarbeit versteht sich. Eine Beschäftigung für viele afrikanische Generationen. Ist es irgendwann einmal vollbracht, wird auf dem so entstandenen Landweg schon keiner mehr ertrinken, versprochen.

Abgesehen davon können wir hernach an der alten 12 Meilen-Zone unsere Todeszäune mit Selbstschussanlagen aufstellen. Hier sei an die praxiserprobten Modelle der DDR erinnert, die das Eindringen des kapitalistischen Gegners effektiv verhindert haben. Nicht ein einziger Kapitalist hat in der Zeit diesen Todeswall in Richtung Osten überwunden. Das sollten wir als Qualitätsmerkmal stehen lassen und unsere südlichen Nachbarn inspirieren, davon einige Tausend Kilometer bei uns in Auftrag zu geben, ergänzend zu den Panzern. Abgesehen davon werden, wenn die Region trockengelegt ist, sowieso keine Flüchtlinge mehr kommen, weil die viel zu faul sind, diese unwegsame Strecke zu Fuß zu gehen. Straßenbau muss man ja im trockengelegten Mittelmeer seitens der EU nicht gerade fördern … außer diesseits des Zauns, an der 12 Meilen-Zone. Auch die legendären Selbstschussapparate sollten unbedingt wieder zum Einsatz kommen, schließlich hat diese Form der Abwehr nichts mit Ertrinken zu tun, wenngleich die Folgen unleugbar dieselben sind.

bootsfluechtlinge_was_siehst_du_auf_diesem_bild frontex boot flucht mittelmeer ertrinkende seenot schiffbruechige qpressDas alles mag sich im ersten Moment ein wenig zynisch anhören, aber „Frontex” hört sich nicht minder vernichtend an. Wer dachte da nicht zuerst an ein Insektenspray? Das neue Dienstsiegel ist oben zu sehen. Der Clou an der Geschichte ist, dass der Flüchtlingsstrom so oder so nicht zu stoppen ist. Solange wir in unserem Gutmenschentum hingehen und einen „Frühling“ nach dem anderen in arabischen Landen erblühen lassen … dann auch noch solche Leute wie Gaddafi vom Planeten schubsen, parallel dazu noch danach trachten Syrien endlich in Schutt und Asche zu legen, solange sollten wir uns über den Andrang an unseren Südgrenzen besser nicht wundern. Klar doch, auch unsere friedenssichernden Missionen in deren Heimatländern berechtigen diese Leute lange nicht uns besuchen zu wollen. Nur weil wir mitgeholfen haben ihr Heimatland zu verwüsten? Aber verdenken kann man ihnen den Versuch natürlich nicht. Würden wir sicher ähnlich machen wenn man uns unsere Heimat hier ruinierte. Und damit genau das auf lange Sicht nicht passiert, lassen wir jetzt mal Frontex nach vorne … die anrückenden Verwüster bereits an der Südfront zu stoppen!

US-Agentin Merkel und die Krim-Annexion

Als der US-freundliche, ukrainische Präsident Petro Poroschenko im März dieses Jahres Berlin besuchte, äußerte sich die US-freundliche Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Abspaltung der Krim von der Ukraine mit den Worten: “Ich will noch einmal deutlich machen, dass wir das nicht vergessen werden” und zollte dem Kriegstreiber großen Respekt für die Arbeit und der ukrainischen Regierung. Respekt für den Mord an tausenden von Zivilisten?

Welcher Vollidiot hat diese Frau, die Morde auch noch gutheißt, im September 2013 nur gewählt? All die, die Frau Merkel als Bundeskanzlerin und deren Junta-Regierung haben wollten, sollten sich in Grund und Boden schämen. Diese Wähler sollten sich vielleicht mal überlegen, ob sie nicht auch ein Stück weit verantwortlich für diese grauenvollen Taten sind.

Hätte nämlich Frau Merkel Rückgrat, hätte sie dem Faschisten Poroschenko niemals einen Besuch in Berlin gestattet und den US-Kriegstreibern klar zu verstehen gegeben, dass sie keinen Krieg in der Ukraine duldet. Die Macht dazu hätte sie, aber leider nicht das Rückgrat. Die Interessen der deutschen Bevölkerung interessieren sie einen feuchten Dreck. Die einzigen Interessen, die sie verfolgt, sind die der Hochfinanz und die von USrael.

Gebetsmühlenartig wiederholt sie die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland, obwohl sie jegliche rechtliche Grundlage außer acht läßt. So ist das leider mit Politikern, aus denen Münder täglich nur Lügen an das Volk verbreitet werden. Davon abgesehen ist es bei dem Koalitionspartner SPD und der Opposition nichts anderes. Die belügen alle ihre Wähler.

Zur Krim-Annexion hier einige Stimmen aus dem “Nicht-US-Marionetten-Lager”:

Und jetzt noch ein Kurzbericht vom ZDF, dem prowestlichen Zwangsgebührensender. Darin ist die Rede vom imperialen Rückschlag Putins. Ja, laut der deutschen Lügenpresse ist Putin der größte Imperator auf diesem Planeten. Wer ist denn hier der Aggressor und Kriegstreiber? Russland oder USrael?

http://krisenfrei.de/

Die Macht der Lügen – Wie amerikanische Geschichte verfälscht wird

24. April 2015

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Es ist eine der Ironien der Geschichte, dass die Lincoln Gedenkstätte ein geheiligter Platz für die Bürgerrechts -Bewegung ist und der Ort, an dem Martin Luther King seine „Ich habe einen Traum“-Rede hielt. Lincoln dachte nicht daran, dass Schwarze den Weißen gleich sind. Sein Plan war, die Schwarzen nach Afrika zurückzuschicken, und wäre er nicht ermordet worden, wäre die Rückführung der Schwarzen nach Afrika wahrscheinlich seine Nachkriegs-Politik gewesen.

Wie Thomas DiLorenzo und eine Anzahl von nicht-Hof-Historikern schlüssig belegt haben, hat Lincoln nicht die Konföderation invadiert, um die Sklaven zu befreien. Die Emanzipations-Proklamation kam erst 1863, als die Opposition im Norden gegen den Krieg wuchs trotz Lincolns Polizeistaat-Maßnahmen, um die Gegner und die Zeitungen zum Schweigen zu bringen. Die Emanzipations-Proklamation war eine Kriegsmaßnahme, die mit Lincolns Kriegsvollmachten ermöglicht wurde.

Sie gab den emanzipierten Sklaven das Recht, in der Unions-Armee anzumustern, um ihre Verluste auszugleichen. Man hoffte auch, dass die Proklamation Sklavenrevolten im Süden verursachen würde, während die weißen Herren im Krieg waren, um ihre Frauen und Kinder zu schützen. Die Absicht war, die Niederlage des Südens zu beschleunigen, bevor die politische Opposition im Norden gegen Lincoln noch stärker wurde.

Das Lincoln Memorial wurde nicht gebaut, weil Lincoln „die Sklaven befreite“, sondern weil Lincoln das Imperium rettete. Als Retter des Imperiums, wäre er nicht ermordet worden, hätte er Kaiser auf Lebenszeit werden können.

Wie Prof. Thomas DiLorenzo schreibt: „Lincoln brachte seine gesamte politische Karriere damit zu, die Macht des Staates zu benutzen zum Vorteil der reichen Unternehmer-Elite (die Einprozenter jener Zeit), zuerst in Illinois und dann im Norden durch protektionistische Zölle, korporative Wohlfahrt für die Straßen-, Kanal- und Eisenbahnunternehmen und eine Nationalbank, die von Politikern wie im selbst kontrolliert wurden.“

Lincoln war ein Mann des Imperiums. Sobald der Süden erobert, zerstört und geplündert war, gingen seine Sammlung von Kriegsverbrecher-Generälen, wie Sherman und Sheridan, daran, die Plains Indianer in einem der schlimmsten Genozide der Menschheitsgeschichte auszurotten. Selbst heute zeigen die israelischen Zionisten mit Fingern auf Washingtons Auslöschung der Plains Indians als Muster für Israels Diebstahl Palästinas.

Der Krieg der Aggression des Nordens ging um Zölle und den ökonomischen Imperialismus des Nordens. Der Süden war für Freihandel. Der Norden wollte seine ökonomische Entwicklung finanzieren, indem er den Süden zwang, höhere Preise für Industriewaren zu zahlen. Der Norden setzte die Morrill-Zölle durch, die die Kosten um 32.6 % erhöhten und den Weg für eine weiter 47 % Erhöhung ebneten. Die Zölle lenkten die Profite des Südens an den Landwirtschaftsexporten in die Schatzkisten der Nord-Industriellen und Hersteller um. Die Zölle hatten den Zweck, die Ausgaben des Südens für Industriewaren aus England zu den teureren Produkten im Norden zu lenken.

Deswegen verließ der Süden die Union mit dem Recht auf Selbstbestimmung laut Verfassung. Das Ziel von Lincolns Krieg war, das Imperium zu retten, nicht die Sklaverei abzuschaffen. In seiner ersten Antrittsrede „trat er eisern zur Verteidigung der Sklaverei auf“. Sein Ziel war es, den Süden im Imperium zu halten trotz der Morrill-Zölle. Was die Sklaverei anging, sagte Lincoln: „Ich habe nicht die Absicht, direkt oder indirekt in die Einrichtung der Sklaverei einzugreifen in den Staaten, wo sie besteht. Ich glaube, ich habe kein Recht dazu und ich habe auch keine Neigung, es zu tun.“

Diese Haltung, so erinnerte Lincoln seine Zuhörer, war Teil der Plattform der Republikanischen Partei von 1860. Lincoln bot auch seine Hilfe für die strenge Durchsetzung des Gesetzes über Sklavenflüchtlinge an, das von dem Norden verlangte, die geflohenen Sklaven zu jagen und sie auszuliefern. Er unterstützte auch den Corvin-Zusatz zur Verfassung, der bereits im Norden vom Unterhaus und dem Senat angenommen worden war, und der jede Einmischung des Bundes in die Sklaverei untersagte. Für Lincoln und seine Verbündeten war das Imperium viel wichtiger als die Sklaven.

DiLorenzo erläutert, worin der Deal bestand, den Lincoln dem Süden anbot. So wie für den Norden das Imperium wichtiger war als die Sklaverei, so war für den Süden die Vermeidung hoher Steuern für Industriewaren, im Grunde eine Steuer auf die Profite des Südens, wichtiger als die Garantien des Nordens für die Sklaverei. Wenn ihr wollt, die Lügen über den Krieg der Aggression des Nordens loszuwerden, dann lest DiLorenzos Bücher ‘The Real Lincoln’ (Der wahre Lincoln) und ‘Lincoln unmasked’ (Der entlarvte Lincoln).

Der sogenannte Bürgerkrieg war kein Bürgerkrieg. In einem Bürgerkrieg kämpfen beide Seiten um die Kontrolle der Regierung. Der Süden kämpfte nicht um die Kontrolle der Bundesregierung. Der Süden sagte sich los und der Norden weigerte sich, den Süden gehen zu lassen.

Der Grund, warum ich hierüber schreibe, ist zu erläutern, wie Geschichte gefälscht wird im Sinne der Agenda. Ich bin absolut für Bürgerrechte und nahm als Student an der Bewegung teil. Was mir nicht passt, ist die Verwandlung von Lincoln, ein Tyrann, der ein Agent der Einprozenter war, und bereit, jeden und alles zu zerstören zum Wohl des Imperiums, in einen Helden der Bürgerrechte zu verwandeln. Wer wird der nächste sein? Hitler? Stalin? Mao? George W. Bush? John Yoo? Wenn Lincoln eine Bürgerrechts-Held sein kann, kann es auch ein Folterer sein. Jene, die in Washingtons Kriegen Frauen und Kinder ermorden, können in Verteidiger von Frauenrechten und Anwälte von Kindern verwandelt werden. Und das werden sie wahrscheinlich.

Das ist die verdrehte, pervertierte Welt, in der wir leben. Wladimir Putin, Russlands Präsident, wird mit Washingtons Sturz einer gewählten Regierung in der Ukraine konfrontiert, einem russischen Verbündeten und jahrhundertelang Teil von Russland, während Putin fälschlicherweise angeklagt wird, die Ukraine zu invadieren. China wird beschuldigt, die Menschenrechte zu verletzen, während Washington im 21. Jahrhundert mehr Zivilisten ermordete als alle übrigen Länder zusammen.

Überall im Westen werden die monströsen Lügen nicht bezweifelt. Die Lügen werden in die Geschichtsbücher aufgenommen, in die Curricula, die politischen Erklärungen, in Bewegungen und das historische Gedächtnis.

Amerika wird es schwer haben, die Lügen zu überleben, die es lebt.

Original: Original von Paul Craig Roberts – “The Power of Lies – How History Is Falsified” bei InformationClearingHouse übersetzt von Einar Schlereth.

Literatur:

Wirtschaft am Abgrund – Der Zusammenbruch der Volkswirtschaften und das Scheitern der Globalisierung von Paul Craig Roberts (USA)

Amerikas Kriege[r] von Paul Craig Roberts (USA)

Quelle: lupocattivoblog.com vom 20.04.2015

Die Macht der Lügen – Wie amerikanische Geschichte verfälscht wird