Afghanistans Opium-Produktion hat sich seit 2001 ver-40-facht

(Admin: Ein gutes Beiepiel dafür, wofür Kriege inszeniert werden.)

17. April 2015, verfasst von Bürgender

Seit Beginn der US-Invasion im Jahr 2001 hat sich die Opiumproduktion in Afghanistan ver-40-facht. Die Taliban-Regierung hatten den Anbau von Schlafmohn kurz zuvor verboten.

Bildquelle: deesillustration.com

Bildquelle: deesillustration.com

Die Opiumproduktion ist in den vergangenen 13 Jahren seit der Beginn der US-Invasion in Afghanistan um das 40-fache angestiegen. Maßgeblich daran beteiligt war der US-Geheimdienst CIA, schreibt TeleSur. “Leider hat die gescheiterte Politik Washingtons die bestehenden Probleme nicht gelöst, sondern im Gegenteil sogar noch verstärkt”, sagte Nikolai Patruschew, Sekretär des russischen Sicherheitsrats.

Er fügte hinzu, dass Washington das Ziel der Zerstörung von al-Qaida nicht erreicht habe. Doch war die Zerstörung von al-Qaida, ursprünglich eine fast zusammenhanglose Namensliste der CIA, wirklich das Ziel der US-Truppen?

Die US-Intervention in Afghanistan, die auch als Operation Enduring Freedom bekannt ist, dauerte über 13 Jahre und endete offiziell im Dezember 2014, bis heute sind noch immer Tausende NATO-Soldaten in Afghanistan stationiert.

Der Leiter der russischen Drogenbekämpfungsbehörde, Viktor Ivanov, sagte: “Der Transit von Heroin aus Afghanistan durch das von der ISIS-Gruppe kontrollierte Gebiet wird in riesigem Ausmaß finanziell gefördert.” Die ISIS-Gruppe soll bis zu eine Milliarde Dollar an Drogentransporten verdient haben, so Ivanov.

Die Taliban-Regierung hatte den Mohnanbau im Jahr 2000 verboten, im Jahr 2001 starteten die Vereinigten Staaten die Intervention. Laut dem ehemaligen Chef des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) Antonio Maria Costa handelt es sich beim sogenannten “Krieg gegen die Drogen” um eine Inszenierung. Regierungsbehörden arbeiteten in vielen Fällen mit Drogenkartellen zusammen, zudem profitierten Großbanken von der damit zusammenhängenden Geldwäsche im dreistelligen Milliardenbereich. Als Beispiele nannte Costa die Großbanken Wachovia, Citigroup und HSBC.

http://www.gegenfrage.com/afghanistans-opium-produktion-hat-sich-seit-2001-ver-40-facht/

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