Erich-von-Däniken-Kongress in Sindelfingen begeistert Gäste, Freunde und Fans

Janne Jörg Kipp

Am Wochenende hat der Kopp Verlag zum großen Erich-von-Däniken-Kongress nach Sindelfingen geladen. Über 2.500 Gäste, Freunde, Fans und Experten zeigten sich bereits im Laufe des ersten Tages begeistert. In Bann von fünf Vorträgen namhafter Forscher über ungelöste und mysteriöse Rätsel verlängerten sie ihren Aufenthalt bis in den späteren Abend, um sich ihre Werke von Erich von Däniken persönlich signieren zu lassen.

8.00 Uhr morgens in Sindelfingen: Eine große Menschenmenge drängt sich in die Messehalle von Sindelfingen. Schon zwei Stunden vor der offiziellen Begrüßung durch Moderator Markus Gärtner strömen Gäste, Fans und Freunde von Erich von Däniken und treue Leser des Kopp Verlags in die dezent abgedunkelte Halle. Leicht sphärische Klänge schaffen eine angenehme, warme Atmosphäre. Stuhlreihe für Stuhlreihe füllt sich, erste angeregte Gespräche zwischen Besuchern aus aller Herren Ländern mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Ansichten bahnen sich an. Der Büchertisch wird zum ersten Versammlungsort, lange Schlangen bilden sich.

Alle eint das große Interesse an den Fragen, die Erich von Däniken vor nunmehr fast 50 Jahren aufgeworfen hat. Ungelöste Rätsel der Menschheitsgeschichte, die von der Mainstream-Wissenschaften bis heute nicht geklärt sind und großteils ignoriert werden. Seine zentrale, faszinierende These lautet, dass vor Tausenden von Jahren Bewohner fremder Planeten auf der Erde landeten und seither das Geschick der Menschheit lenken.

Mehr als 40 Sachbücher mit einer Gesamtauflage von über 65 Millionen Exemplaren, Filme und Vorträge begeistern seit vielen Jahren weltweit Fans der unumstrittenen Nummer 1 der Prä-Astronautik. Mit seiner Hauptthese erschüttert er die üblichen Gewissheiten der Archäologie, der Antrophologie bis hin zur neueren Evolutionsbiologie. Hat sich die Menschheit als besondere Spezies im Laufe einer optimierenden Evolution, also durch Zufall, Mutation und Anpassung entwickelt, oder gab es den großen Eingriff von Außen? Unter dieser Frage versammeln sich bereits am ersten Tag fünf Forscher mit ihren persönlichen Beiträgen und Forschungsgebieten.

Allesamt keine »Verschwörungstheoretiker«, wie EvD anläßlich der Begrüßung durch Markus Gärtner betont, sondern Botschafter zwischen der Wissenschaft, mutigen Thesen und den sogenannten Laien. Nicht »nur« Grenzwissenschaftler, sondern anerkannte Experten auf ihren Gebieten. Markus Gärtner hatte eingangs aus den Massenmedien zitiert, die den Jubilar im Laufe der Jahrzehnte oft hämisch begleitet und kommentiert hatten. So verstieg sich die »Süddeutsche Zeitung« sinngemäß zur Aussage, dass sich Erich von Däniken ja inzwischen überholt habe. Mehrere tausend begeisterte Gäste, so Markus Gärtner, würden jeden Kommentar dazu erübrigen.

Und so wartete der Kopp Verlag mit einem besonderen Geschenk für den berühmten Forscher auf. Eine 18-bändige Sonderausgabe seiner wichtigsten Werke, liebevoll eingefaßt in wertvolles Leder. Darin enthalten auch das erste Buch »Erinnerungen an die Zukunft«, ein sensationeller Erfolg aus dem Jahr 1968 und in dieser Sonderausgabe mit unverändertem Text wieder erhältlich, verbunden mit der Aufforderung, weiterhin neugierig zu sein, weiter zu forschen, unbequeme Fragen zu stellen, spektakuläre Antworten zu liefern und die Fans zu begeistern.

In diesem Sinne präsentierten auch die ersten fünf Vortragenden ihren Beitrag aus der Welt der »ungelösten Rätsel«. Den Anfang machte Robert Bauval, der die »ungelösten Rätsel der Großen Pyramide« vorstellte. Die Pyramide von Gizeh, Anlaufpunkt vieler Touristen. Noch immer ist nicht eindeutig geklärt, warum die Pyramide überhaupt erbaut wurde. Ein Grabmal ohne tiefere Bedeutung? Immerhin ist das Objekt auf bestimmte Sternbilder ausgerichtet, liefert mathematische Konstanten und repräsentiert die Primzahlen. Dahinter, so konnte Bauval belegen, verbirgt sich damit ein weit spektakuläreres Geheimnis, als die Standard-Archäologie uns zeigt.

Peter Fiebag bannte seine Zuhörer dann mit einem wahren Ritt durch die Theorien der Evolutionsgeschichte. »Der finale Sprung der Menschheit« warf erneut die Frage auf, wie der Mensch sich aus allen sonstigen Lebewesen der Erde herauslösen konnte. Das Hirn des Menschen ist deutlich größer, mehrere Dimensionen besser verdrahtet als bei allen anderen Gattungen und lässt uns damit deutlich komplexer denken und handeln. Doch wie konnte es dazu kommen? Die Evolutionstheorie, so Fiebag, kann beispielsweise nicht erklären, wie es zur entscheidenden Herausbildung der Sprache kommt. Sprache lässt uns denken, interagieren, Sachverhalte speichern. Wieso aber eignete der Mensch sich das Sprechen an? Dafür musste etwa der Kehlkopf im Laufe der Zeit deutlich tiefer sinken. Wie aber kam es dazu? Der evolutionäre Vorteil, den die gängige Evolutionstheorie darin sieht, müsste von vornherein bekannt gewesen sein, die Entwicklung also vom Ziel her gedacht werden. Dies wäre ein fundamentaler Widerspruch zur Evolutionstheorie von Charles Darwin, die in kleinen Schritten denkt. Wer also hat im Laufe der Zeit solche fundamentalen Änderungen plötzlich veranlasst?

Ebenso spektakuläre, meist verschwiegene Eingriffe in die Menschheitsgeschichte wies auch Michael Tellinger nach. »Die untergegangene Hochkultur Südafrikas« lautete der Titel des Wissenschaftlers und Buchautors. Zahlreiche interessante, beeindruckende Bilder beleuchteten das Geheimnis der »Steinruinen Südafrikas«. Hier muss vor langer Zeit eine Hochzivilisation existiert haben. Viele kleine Orte und Objekte, scheinbar unverbunden, wurden durch seine Entdeckungsarbeit zum Teil eines ganzen weit verzweigten Netzwerk. Fotos, übereinandergelegte Grafiken zeigen eindeutige Muster, die bislang im Mainstream unerforscht sind.

In einem wahren Parforceritt durch seine Entdeckungen zeigte Tellinger der staunenden Zuhörerschaft sogar, wie diese Hochzivilisation den reinen Klang von Resonanzkörpern nutzte, um Energie zu erzeugen. Energie, die also unendlich zur Verfügung stand. So ist Tellinger in der Lage, ein eigenes, alternatives Modell der Gesellschaft zu präsentieren. Einer Gesellschaft, wie sie auch funktionieren würde. Geld in seiner herkömmlichen Bedeutung wäre nicht mehr nötig.

Nachmittags dann nahm Luc Bürgin die Teilnehmer auf eine Reise nach China. Eine Bilderreise in ein mysteriöses Höhlenlabyrinth, weit draussen in der »Pampa« Chinas. Touristisch nicht erschlossen, aber rätselhaft. Regelmäßige, geheimnisvolle Muster an Wänden und Decken in einem Höhlensystem, dessen Bedeutung bis heute nicht erschlossen ist. Vorratsspeicher? Sinnlos. Militärisches Rückzugsgebiet? Vollkommen ungeeignet.

Warum aber haben hier Menschen über Jahre und Jahrzehnte eine Höhle nach der anderen verziert und verbunden? Und ist das zweite Höhlensystem, das Bürgin bei einer späteren Reise aufsuchte, nur 200 KM entfernt, vielleicht aus demselben Grund entstanden? Bürgin, seiner Leserschaft als neugieriger, unverblendeter und unruhiger Forschergeist ohne Scheuklappen bekannt, forderte unverblümt dazu auf, sich dieses mysteriöse Wunderwerk selbst einmal anzusehen. Eine Reise nach China, die weit jenseits des touristischen Massenverkehrs eine ganz besondere Welt öffnen wird.

Schließlich rundete Graham Hancock den ersten Kongresstag ab. Auch er weist auf einen entscheidenden Einschnitt in der Menschheitsgeschichte hin. Zum Ende der Eiszeit würde eine globale Katastrophe eine hoch entwickelte Kultur vernichtet haben. Selbst wer sich mit der Standardgeschichte beschäftigt, weiß, dass diese massiven Ereignisse viele verschiedene Lebensformen ausgelöscht haben. Dennoch weigerte sich die Archäologie lange Zeit, diese These anzuerkennen. Inzwischen jedoch ist belegt, dass vor 12.980 Jahren ein Komet die Welt aus den Angeln hob. Dabei gilt es für seine Theose nur noch, eine weitere Kultur nachzuweisen.

Auch hier dienen alte und älteste Bauwerke der Menschheit als Untersuchungsgegenstand. Ist es vorstellbar, dass die Ägypter ihre Werke mit den heute »anerkannten« damaligen Mitteln erschaffen haben? Kaum. Sarkophage, die ausgehöhlt sind, obwohl deren Granit gar nicht durchdringbar sein dürfte, sind lediglich ein Beispiel für das komplexe technische Wissen, das schon auf der Erde gewesen sein muss, lange bevor sich die sogenannten Hochkulturen der Standardgeschichtsschreibung entwickelt haben.

Alle Vorträge vereint also gewaltiges Beweismaterial für die Stichhaltigkeit der Thesen von Erich von Däniken. So ist es zum Ende des ersten Veranstaltungstages nicht erstaunlich, dass sich lange Schlangen vor dem Signiertisch des Jubilars bilden. Viele Zuhörer haben sich selbst ein Exemplar der 18-bändigen Sonderausgabe von EvD gesichert und möchten dem Autor schon zur Halbzeit dieser aufregenden Veranstaltung persönlich danken.

Anläßlich dieses Kongresses hat der Kopp Verlag zusätzlich eine Sammlung wertvoller und interessanter Aphorismen herausgebracht, die zeigt, wie wertvoll das kritische Wissen und die Neugier dieses herausragenden Forschers auf vielen Gebieten sein können.

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