Hyperborea: Das Land der Asen – Odins Asgard lag in Schleswig-Holstein

In diesem Beitrag soll eine Kultur beleuchtet werden, deren hoher Rang im Vergleich mit Sumer (dem Zweistroland), Hatti (dem heutigen Anatolien), Magan (Ägypten) und Hellas (Griechenland) manchen Leser überraschen wird. Denn es handelt sich um die Halbinsel Jütland im nördlichen Schleswig-Holstein, deren ländliches Ambiente dem oberflächlichen Betrachterblick kaum Anhaltspunkte für eine antike Kultur von hohem Stand zu bieten scheint. Doch dieser Eindruck täuscht, wie wir sehen werden.

Das sagenumwobene und von griechischen Dichtern oft besungene Hyperborea – das ist das heutige Jütland. Nahe der dänischen Grenze – bei Schleswig – erhebt sich jener geschichtsträchtige Hügel, der einst eine Burgfeste trug: Haithabu (Hochburg), die Residenz des Wanen Japhet, errichtet vor rund 5.000 Jahren. Japhet wurde rund 800 Jahre später von seinem Bruder Ham gewaltsam abgelöst, der als oberster Ase den Namen Odin trug. Odins Feste Asgard lag auf einem heute versunkenen Landrücken, dem „Steingrund“, der sich von der Insel Helgoland bis vor die Eidermündung erstreckte.

Odin identifizieren wir nach gründlichen Recherchen als den biblischen Ham und den griechischen Kronos.

Odin

Odin, Oberster der Asen seit etwa 2.200 v. Chr.
Odin ist identisch mit Kronos alias Ham (Jugendstil-Darstellung).
Odin verlor im Ragnarök um 1220 v. Chr. sein Leben

Mit seiner Gemahlin Frigg (Rhea) zeugte er seinen berühmten Sohn Baldr, der in ganz Europa als Zeus,Tiu oder Djews, im Nahen Osten als Baal und in Indien als Indra bekannt war. Thor entstammte einer Verbindung Odins mit Fjörgun (Jörd), und Nanna gebar ihrem Ehemann Baldr den Forseti, dem die späteren Friesen ihren Namen verdanken.

Nanna ihrerseits war eine Tochter des Nep, des späteren Neptun, der kein anderer war als Nebo (Nabu), der berühmte Sohn des sumerischen Marduk, den wir wiederum als den ägyptischen Re kennen und als Vater des Noah identifiziert haben.

Die Identitäten hinter den Alias-Namen weisen darauf hin, dass Forseti, der Sohn Baldrs, identisch ist mit dem göttlichen „Schmied“ Hephaistos, dem Sohne des Baal Zeus. Hephaistos trug im Nahen Osten den Namen Kotar-Hasis (Kusharu-Chasisu).

Was berichten die antiken Geographen?

Das hier einst ansässige Volk, von den Ägyptern Haunebu genannt, war für die Pharaonen schon um 2.400 v. Chr. der Exklusiv-Lieferant für Bernstein aus dem Wattenmeer. Zur Zeit des Thutmosis III. – um 1.500 v. Chr. – brachten Gesandte der Haunebu dem Pharao 8943 Pfund Bernstein.

Das Elektrum genannte begehrte Gut wurde buchstäblich in Gold aufgewogen und per Schiff über den Atlantik oder über eine der „Bernsteinstraßen“ durch das europäische Festland in den Mittelmeerraum geliefert.

Um das Jahr 350 besuchte Pytheas von Massilia die Insel Basileia. Das Hauptwerk des Pytheas, „Über das Weltmeer“, ist heute zwar verschollen, diente aber vielen antiken Geographen als gern zitierte Quelle.

Nach Pytheas lag das Eiland Basileia, das er auch Abalus (Apfelinsel) und Elektris (Bernsteininsel) nannte, „im Wattenmeer, eine Tagereise von der Küste entfernt“. Vor der Insel ragte ein Felsen „mit mancherlei Klippen“ empor, auf dem Hephaistos, der göttliche Schmied, seine Werkstätten betrieb. Nahe der Insel Basileia mündete der Bernsteinfluss Eridanos ins Meer.

Nach Diodor, der das Eiland vor 2000 Jahren beschrieb, lag die „Bernsteininsel“ im Wattenmeer „nach dem Ozean hin“.

Wie Strabo, ein römischer Zeitgenosse des Diodor, mitteilt, besteht das Watt „weder aus Land noch Meer noch Luft für sich allein, sondern aus einem Gemisch von diesem allen, es gleicht einer Meerlunge und ist weder begehbar noch befahrbar.“

Pytheas bezeichnete die Bewohner der Insel Basileia als Hyperboreer oder Phaiaken.

Hekataios bestimmte die Lage des „Hyperboreerlandes“ am „Atlantischen Meer gegenüber dem Lande der Kelten (Gallier)“.

Damastes – ein Zeitgenosse Herodots in der Zeit um 450 – gab folgende Lokalisierung für Hyperborea: „Jenseits der Ripäen“ – der Alpen – „von denen der Boreas weht, am äußersten Ozean, wohnen die Hyperboreer.“

Baldr

Baldr (Baal-Zeus), Sohn des Odin,
wurde um 1 225 v. Chr. von seinem Bruder Hödr getötet

Schon Aristeas schrieb hundert Jahre vor Damastes: „Die Hyperboreer wohnen im fernsten Norden am Strande des Ozeans.“

Der römische Gelehrte Mela Pomponius notierte um das Jahr 50 unserer Zeitrechnung: „Wenn man“ – von Britannien aus – „am nördlichen Ozean“ – der Nordsee – „in der Richtung nach Asien fährt, dann stößt man zuerst auf das Hyperboreerland.“

Und Plinius der Ältere (22-79 n. Chr.) lieferte eine gänzlich zweifelsfreie geographische Markierung: „Der neunte Bogen geht durch Britannien und das Land der Hyperboreer, dort dauert der längste Tag siebzehn Stunden.“

Dies trifft für Helgoland (54’ 10″ nördliche Breite) und das mittlere Jütland noch heute zu.

Die isländischen Edden, eine von Snorri Sturluson um 1.220 n. Chr. erstellte Sammlung von skaldischen Runentexten hoher literarischer Qualität, bieten Details, die an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig lassen.

Hier ist von jener Insel (holmr) die Rede, „wo die Asen den Schwerttau zusammen mit Surtr mischen“. Östlich Asgards, des Asensitzes, „wälzt sich ein Fluss durch Eitrdala … Slidr heißt er“ (Völuspa: „Große Seherinnenrede“, zitiert nach Jürgen Spanuth).

Die nordische Überlieferung kennt zwölf heilige Flüsse, unter ihnen Slidr und Hridr.

Ebenfalls im Osten der Insel, auf dem Festland, „haust eine Alte im Jarnwith (Eisen-
wald)“.

In der „Germanischen Götterlehre“, herausgegeben von Ulf Diederichs, heißt es: „Ein besonderer Bezirk innerhalb Jötunheims ist der Erzwald (Jarnwid), und an seinen Grenzen hält der Riese Eggdir Wacht.“

Jötunheim war das Reich der Riesen und lag östlich und nordöstlich der Burg Asgard.

Die Spuren der Geschichte

Unschwer lassen sich die modernen Namen der alten geographischen Bezeichnungen herausfinden: Jötunheim ist ein alter Name für Jütland, und nachdem in den Jahren um 2.200 vor unserer Zeitrechnung die Asen die Wanen und mit ihnen die Riesen nach Schweden und Norwegen gedrängt hatten, verlagerte sich Jötunheim, das Land der Riesen (Jöten), von Jütland nach Mittelnorwegen, wo es noch heute zu finden ist.

Der Bernsteinfluss Eridanos ist die Eider, und das Eitrdala ist das Eidertal, das nach dem Bredstedter Altertumsforscher Jürgen Spanuth noch im 12. Jahrhundert „eine tief ins Land einschneidende Meeresbucht“ war, „auf der man bis Groß- und Klein-Rheide fahren konnte, um von dort über die Reider und die Schlei in die Ostsee zu kommen“.

Entsprechend ist die Slidr die Schlei und die Hridr die Reider. Was Jarnwith, den Eisenwald, anbetrifft, so taucht dieser noch zu Zeiten Waldemars II. (um 1.200 n. Chr.) in einem Katasterverzeichnis auf.

Das frühere Jarneby („Eisenort“) im Eisenwald ist heute das kleine Geestdorf Janneby, an der Bundesstraße 200 zwischen Flensburg und Husum gelegen.

Die Insel Basileia lag auf jenem Landrücken, der sich zwischen Helgoland ( „Heiligland“) und der Halbinsel Eiderstedt hinzieht und nach der Christianisierung ab dem 13. Jahrhundert bis zu den großen Sturmfluten im ausgehenden Mittelalter als „Süderstrand“ bekannt war.

Die Insel versank um 1.200 v. Chr. im Zuge eines großen Vernichtungsfeldzuges gegen die Nachkommen des Noah. Dieser Krieg erscheint in der Edda als epische Darstellung des Ragnarök, des Untergangs der Götter. Basileia tauchte aber späterhin wieder auf – das bezeugen die oben angeführten jüngeren Zeugnisse antiker Autoren.

Thor

Thor: Der asische Recke galt im Norden
als Sohn Odins, in Hellas unter dem Namen
Herakles als Sohn des Zeus, mithin als Enkel Odins.
Thor verlor wie die meisten Asen sein Leben im Ragnarök

Der Inselrücken verschwand endgültig im Meer, als die „grote Mandränke“ im Jahre 1362 die gesamte Topographie der nordfriesischen Inselwelt dramatisch veränderte und „twischen de Elve (Elbe) und Ripen (Ribe im dänischen Nordjütland) 200.000 Minschen verdrenket“ sind. Das protokollierte der Dithmarscher Chronist Neocorus um das Jahr 1600 unserer Zeitrechnung.

Im Gebiet dieses Landrückens, der nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche liegt, gibt es bedeutsames archäologisches Beweismaterial. Denn hier befindet sich der „Steingrund“, der allen Kapitänen und Fischern zwischen Helgoland und Eiderstedt bekannt ist.

Der Kieler Vorgeschichtsforscher Peter Wiepert untersuchte schon 1943 in mehreren Tauchgängen den Steingrund und kam zu dem Ergebnis, dass es sich hier um „Überreste einer germanischen Königsburg“ handele.

In fünf Tauchgängen, die Jürgen Spanuth in den fünfziger Jahren leitete, fanden sich „Siedlungsreste, u. a. Wallanlagen, behauene Steine, Fliesenplatten“.

Das Land der Asen war das Land der Hyperboreer, das von den Hellenen der klassischen Zeit so oft sehnsuchtsvoll besungen wurde. Euripides feierte im 5. Jahrhundert vor Christus in der Tragödie „Hyppolitos“ das Land Hyperborea in wundervollen Versen:

O, wär ich von hinnen, o, dass mich die Schwingen
der Wolken umfingen,
ein Gott mich befiedert
den Scharen der Vögel gesellte!
Dann flög ich über die Salzflut
und Adrias Wogen
nach Eridanos Ufern
zum Garten der Götter,
wo Helios’ Töchter
um Phaeton klagen
und in den purpurnen Fluten des Flusses
das Gold ihrer Tränen
des Bernsteins glänzenden Schimmer träufeln,
wo der Gebieter des purpurnen Meeres
den Schiffern die Weiterfahrt wehret,
wo Atlas den weiten Himmel hält,
wo Hesperos’ Töchter die güldnen Äpfel bewachen.
Da steht der Palast,
wo der König der Götter
die Hochzeit begangen,
wo die reiche, die heilige Flut
den Göttern ewigen Segen spendet.

Die enorme Leuchtkraft, die das Land der Asen ausübte, fängt Ranke-Graves mit folgender Bemerkung ein: „Delos war ein Zentrum dieses hyperboreischen Kultes, der, wie es scheint, sich südöstlich nach Nabatäa und Palästina, nordwestlich bis Britannien ausdehnte“( „Griechische Mythologie“).

Allein in dem Landstreifen zwischen Flensburg und Schleswig finden sich zahlreiche Spuren, die auf die einstige Asenkultur hinweisen. Hier liegen Dörfer und Gemeinden, die Namen wie Thorsballig, Langballig, Wackerballig und Nordballig tragen.

Die Endsilbe „lig“ entspricht dem englischen ley und dem dänischen led und bezeichnet eine „Energielinie“ oder ein Netz solcher Linien, die in Britannien wie in Jütland die gesamte Landschaft durchziehen.

Die Megalith-Anlage Thorsballig stellt in diesem Sinne einen Knotenpunkt dar, der dem Thor und dem Baldr gemeinsam gehörte, während Langballig oder Wackerballig dem Baldr allein gewidmet waren.

Die Landschaft Angeln zwischen Flensburg, Kappeln und Schleswig ist durchsetzt von größeren und kleineren Tumuli (überwachsenen megalithischen Anlagen), die offenbar einem zusammenhängenden Netzwerk von Ligs angehören.

Bei Süderschmedeby – 14 Kilometer südlich Flensburgs – verläuft ein kleiner Weg mit dem Namen Ballbek ( Baldrs Bach), und am westlichen Stadtrand Flensburgs heißt eine unscheinbare Nebenstraße Boreasmühle, die an den uralten Gott Buriash erinnert.

Buriash ist der europäische Name jenes Anunnaki-Fürsten, der in Ägypten als Re und in Babylon als Marduk bekannt war.

Troja- oder Dreiburgen befanden sich, wie der Name verrät, in Drei auf Holnis – einer kleinen Halbinsel bei Glücksburg am Ausgang der Flensburger Förde –, in Treia, einer Gemeinde westlich von Schleswig, sowie in Visby bei Bredebro, 30 Kilometer von der deutsch-dänischen Grenze entfernt.

Wenige Kilometer nördlich Schleswigs liegt der Ort Idstedt – ein Hinweis auf das Idafeld der alten Asen.

 

Freya

Der gebürtige Wane Freyr und Sohn des Njörd (Japetos-Japhet)
zählte zu den führenden Asen (hellenisch: Titanen).
Auch er verlor im Ragnarök sein Leben

Und südlich Schleswigs liegt Haithabu, das gemeinhin als ehemalige Wikingersiedlung betrachtet wird. Die eigentliche Haithabu („Hochburg“) aber lag oben auf jenem Hügel, der sich nördlich der späteren Wikingersiedlung erhebt.

Hier sind noch heute die überwachsenen Reste der rechteckig angelegten Burg erkennbar, und die westöstliche Ausrichtung der alten Feste erinnert an kanaanitische Architektur. Diese Feste wurde Jahrzehnte nach der Sintflut – also vor über 5.000 Jahren – erbaut und diente Japhet (Njörd), seiner Ehefrau Gertrud und ihren Nachkommen über acht Jahrhunderte als Wohnsitz. Von hier aus regierte das Paar das Reich Patonia, das sich nach Süden in einem Radius von 300 Kilometern von der Küste Pommerns über die norddeutsche Tiefebene bis nach Friesland erstreckte.

Um das Jahr 2.200 v. Chr. siedelte das Paar mit 156.000 Getreuen nach Norwegen um. Ham alias Kronos alias Odin übernahm das Erbe seines Bruders Japhet und erbaute auf einem Landrücken zwischen Helgoland und der Eidermündung seine sagenumwobene Burg Asgard.

Bifröst und die „Stätten im Himmel“

Asgard, die Residenz der Asen, „sieht von außen wie von innen … aus wie reines Gold“. In der Nähe erbauten die Asen eine Schmiedewerkstatt, in der sie „Essen anlegten, und dazu machten sie Hammer, Zange, Amboss und so weiter …“ Wir hörten schon, dass hier Hephaistos – ein Sohn des Baldr-Zeus – als „Schmied“ tätig war.

Die „Hauptstätte oder das Heiligtum der Götter“ aber bildete „der größte und schönste aller Bäume“: die Esche Yggdrasil. „Da sollen die Götter jeden Tag Gericht halten.“

Die Asen bauten „eine Brücke von der Erde zum Himmel, die Bifröst heißt … Sie ist dreifarbig, sehr stark und mit mehr Verstand und Kunst gemacht als andere Handarbeiten“.

Alltäglich „reiten die Asen über die Bifröst ( in den Himmel) hinauf; Bifröst heißt daher auch Asenbrücke“.

Diese geheimnisvolle Anlage „brennt in Flammen, und heiß sind die Himmelswasser“. Die Nornen Urd ( Schicksal) , Werdandi (Werden) und Skjuld ( Schuld) schöpften aus dem Urdbrunnen täglich Wasser und gossen sie über die Esche Yggdrasil, damit „ihre Zweige nicht verdorren oder verfaulen“.

Dieses Wasser ist so „heilig, dass alle Dinge, die in jene Quelle geraten, so weiß werden wie die Haut, die man Skjall nennt, und die innen an der Eischale sitzt“.

Über die feurige Brücke Bifröst erreichten die Asen besondere „Stätten im Himmel“.

Die erste dieser Stätten war die „Himmelsburg“; sie lag „am Ende des Himmels“ – und zwar am „nördlichen Ende“ –, an der „Brückenschwelle, wo Bifröst den Himmel erreicht“. Hier residierte Heimdall, Odins Sohn, der „weiße Ase“, auch Gullintanni genannt – „seine Zähne waren nämlich von Gold“. Heimdall war der „Wächter der Götter“ und wohnte „dort am Himmelsende, um an der Brücke Wache zu halten gegen die Bergriesen“.

Der zweite Himmelssitz hieß „Albenheim“, Wohnort der Lichtalben. Dies war die Residenz Freyrs ( „Herr“), des gebürtigen Wanen und Gemahls der Freyja ( „Herrin“).

Baldr, der Sohn Odins, von dessen „blonder Schönheit … Glanz ausgeht“, war Herr von Breidablik ( „Breitglanz“) – „eine schönere Stätte gibt es dort nicht“.

Dem Forseti, Sohn Baldrs, gehörte Gladsheim ( „Frohheim“), dessen „Wände, Pfosten und Pfeiler aus rotem Gold und das Dach aus Silber“ gefertigt waren.

Der Himmelssitz Walaskjalf schließlich war im Besitze Odins, des „vornehmsten und ältesten der Asen“. Diese Stätte war „erbaut von den Göttern und von ihnen mit lauterem Silber gedeckt“.

Neben diesen fünf Himmelssitzen gab es noch einen fernen, selbst für die Asen unerreichbaren Ort im „dritten Himmel“ Vidblainn ( „Weitblau“), der Gimle genannt wurde: „Am Südende des Himmels steht der Saal, der von allen der schönste und glänzender als die Sonne ist“.

Freya

Freya, Gemahlin des Freyr

Dieser Satellit war offenbar den Anunnaki vorbehalten, jenen „Himmlischen auf Erden“, deren oberster Gebieter seit 1.700 v. Chr. kein anderer war als Re alias Marduk alias Buriash.

Alle Asen schienen mit ihren Wohnsitzen zufrieden zu sein – bis auf Njörd und Ehefrau Skadi. Weder wollte Skadi – eine gebürtige Riesin – ständig im Hafen Noatun, noch wollte Njörd auf Dauer in Skadis norwegischer Gebirgsheimat Thrymheim wohnen. In der Gylfaginning ist ein köstlicher literarischer Stoßseufzer des Njörd überliefert, eines späteren Njörd, der nicht mit Japhet identisch war:

Leid sind mir die Berge;
Nicht lange war ich dort,
Neun Nächte nur:
Schöner schien mir
Der Schwäne Gesang
Als der Wölfe Wutgeheul.

Skadi aber gab zurück:

Nicht schlafen kann ich
Vor dem Schreien der Vögel
An der Brandung Bett:
Jeden Morgen,
Wenn sie vom Meere kommt,
Weckt die Möwe mich.

Beide einigten sich am Ende darauf, abwechselnd jeweils neun Tage in Noatun und neun Tage in Thrymheim zu verbringen.

Schließlich sei noch Idun vorgestellt, die Gemahlin des Bragi, der als Ase der Dichtkunst und als Urvater der Skaldenpoesie gilt. Idun, die Göttin der ewigen Jugend, „verwahrt in ihrer Truhe die Äpfel, welche die Götter verzehren werden, wenn sie altern, dann werden sie alle wieder jung“.

Ein weiteres bedeutsames Detail, das exakt ins Bild passt, betrifft die Tatsache, dass die Hafenanlage Asgards Noatun genannt wurde – offenbar zu Ehren des Vaters Noah, der mit Japhet und den anderen Familienmitgliedern in der Arche die Sintflut überstanden hatte. Noah lebte nach der Flut noch 350 Jahre, und so ist es gut möglich, dass er den Hafen noch selbst eingeweiht hat.

Die Riesen – bekannt in Europa und Asien

Was nun die Riesen anbetrifft, deren Stammbäume mit denen der Asen wie der Wanen vielfältig verknüpft sind, so tauchen sie auch in den hellenischen Überlieferungen und im Alten Testament auf.

In den Kriegen, die die Israeliten gegen die Philister in Kanaan führten, kämpfte ein Riese „mit Namen Goliat aus Gat“ gegen David. Goliat maß nach Samuel (1-17,4) „sechs Ellen und eine Handbreit“ – das entspricht einer Körpergröße von mindestens 3.15 Meter.

Mose berichtet (5 M. 3,11) vom König Og von Bashan, dessen steinerner Sarg in Rabba, der Stadt der Ammoniter, ruhte. Der Sarg war „neun Ellen lang und vier Ellen breit“.

Samuel überliefert eine weitere physische Besonderheit der Riesen: „Da war ein langer Mann, der hatte sechs Finger an seinen Händen und sechs Zehen an seinen Füßen“ (2-21,20).

Mose nennt die Rasse der Riesen „Volk der Anakiter“ (5 M. 2,10-11; 20-21) oder „Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen“ (4 M. 13,33).

Die Hellenen überliefern, dass dem „Blut des Uranos“ – der Erblinie Noahs – die „hundertarmigen Riesen“ Briareos, Gyges und Kottos, die riesenhaften Kyklopen („Rundaugen“ – nicht „Einaugen“) Steropes, Brontes und Arges sowie vierundzwanzig Giganten entsprossen, darunter Eurymedon, Antaios und Anax.

Dieser Anax ist offenbar identisch mit dem biblischen Anak. Ranke-Graves berichtet, dass vor der Gründung Milets an der Westküste Kleinasiens hier das Königreich Anaktoria lag, das Reich des Anax.

Anax und sein Volk wurden durch Miletos, den Stadtgründer, vertrieben und siedelten später weiter südlich in Kanaan.

Die Riesen, zu denen auch die Kyklopen zählten, waren offenbar geschätzte Schmiede, Ingenieure und Baumeister. Es ist überliefert, dass Kyklopen die vorhellenischen Städte Tiryns und Mykene mit megalithischen Mauern umgaben.

Und es war ein Riese, der für Asgard im Norden eine „treffliche“ Burgmauer errichtete – „früh in der ersten Zeit der Göttersiedlung, als die Götter Midgard aufgestellt und Walhall gebaut hatten“ (Gylfaginning).

Doch so sehr die Asen wie die vorhellenischen Königshäuser die handwerklichen Fertigkeiten der Riesen schätzten – ihr unberechenbarer Charakter rief bei Asen wie bei Menschen Abscheu, Verachtung und Hass hervor. Die Riesen werden in der Edda als „schlimmes Geschlecht“ bezeichnet.

Ein wohl typisches Kurzpsychogramm liefert die Gylfaginning von Loki, dem Riesen, der unter anderem als Gründer von Lyon (lateinisch: Lugdunum) gilt:

„Er besitzt eine allen überlegene Schlauheit, Abgefeimtheit nennen wir sie, und listige Mittel für jeden Zweck. Er brachte die Asen fortwährend in schwere Verlegenheiten und befreite sie daraus oft durch listige Anschläge.“

Ein kleiner Kreis von Nachkommen mit vielen Namen

Die nordischen „Götter“ waren – wie schon mehrfach angesprochen – auch in Hellas und im Nahen Osten bekannt. Japhet, den wir als Njörd identifizieren, zeugte nach der biblischen Völkertafel (1 Mose 10) u.a. den Gomer ( Atlas), von dem neben Ashkenas und Rifat auch Togarma abstammt.

 

Atlas

Atlas galt in Hellas als Astronom
und im Norden als Ase,
der die Stützen des Himmels bewacht
(Darstellung: Eudoxos von Knidos)

Bei Hesekiel (38,6) wird „Gomer und sein ganzes Heer“ erwähnt, „die vom Hause Togarma, die im Norden wohnen …“. Jürgen Spanuth fand für das Volk Gomer die keilschriftliche Bezeichnung Gimirai. Und Homer nennt in der Odyssee, im elften Kapitel, die Einwohner des Phäakenlandes Kimmerioi – das sind die Kimmerer oder Kimbern, die als Bewohner der kimbrischen Halbinsel (Jütland) bekannt waren.

Ham-Kronos-Odin, der Bruder Japhets, zeugte den Mizrajim, den wir in Kanaan als Mot, in Hatti als Mitra-ash (Mitra, der Ase!), in Indien als Mithra und in Hellas als Hades identifiziert haben.

Von Mizrajim stammen laut Mose (1 M. 10,14) die Kaphtoriter ab, „von denen sind gekommen die Philister“. Die Philister, Namensgeber Palästinas, so bekräftigt Jeremia (47,4), sind „der Rest derer, die gekommen sind von der Insel Kaphtor“.

Der Begriff „I Kaphtor“, so setzt Jürgen Spanuth auseinander, heißt, wörtlich übertragen, „Insel des Säulenoberteils“ oder „Insel des Himmelsstützbalkens“ und entspricht wortgenau dem Begriff Holmr Asgard = Insel des ( umfriedeten) Himmelsstützbalkens. Hierbei heißt Ass (Plural: Aesir) in der Urbedeutung Firstbalken.

Die Entsprechung dieses „Himmelsstützbalkens“ ( Kaphtor) finden wir unschwer in dem Hauptheiligtum der Asen, der „Esche“ Yggdrasil.

Den unbesiegbaren Herakles, den nicht wenige Mythologen für Thor halten, zog es nach Hyperborea, als er die Äpfel der Hesperiden suchte und fand – und zwar bei der Asin Idun, die bekanntlich die lebensverlängernden Äpfel in Verwahrung hielt.

Hier im Norden zeugte Herakles mit der Nymphe Melite den Sohn Hyllos. Melite war – den hellenischen Genealogien zufolge – eine der Töchter des Flussgottes Aigaios. Und die Edda bestätigt: Ägir war ein heimischer Flussgott, der mit seiner Gemahlin Ran neun Töchter gezeugt hatte.

Ägir trägt in der Prosa-Edda („Der Skaldenmet“) auch den Namen Hler. Er residierte auf der Insel Hlesey, die nach der „Germanischen Götterlehre“ heute Läsö heißt. Dieses Eiland liegt im Kattegat.

Und damit befinden wir uns in einem Seegebiet, das den Ausgangspunkt einer wahrlich sensationellen Entdeckung bildet. Im Kattegat liegt nämlich „I Kaphtor“, das einstige Hauptheiligtum der Asen: die Insel des Weltenbaums, das Eiland der EscheYggdrasil – die Insel des Himmelsstützbalkens! Näheres findet sich in dem Beitrag „Bifröst und die Orakel“.

http://www.aktiongemeinwohl.info/

Dazu auch: https://marbec14.wordpress.com/nordische-mythologie-die-gotterwelt-der-germanen-die-edda/

5 Kommentare zu “Hyperborea: Das Land der Asen – Odins Asgard lag in Schleswig-Holstein

  1. Ich habe es überarbeitet, und in hell- & dunkel-Blau meine Ergänzungen eingefügt.
    M. Knaack.
    Hyperborea
    Hyperborea: Das Land der Asen – Odins Asgard lag in Schleswig-Holstein
    Die Edda
    überarbeitet von M.Knaack. In blauer Farbe, dieser hellen – und dunkel-blau, Ergänzungen vorgenommen. Leider wird die Farbe hier nicht mit abgedruckt. M. Kn. 14.4.2015

    In diesem Beitrag soll eine Kultur beleuchtet werden, deren hoher Rang im Vergleich mit Sumer (dem Zweistroland), Hatti (dem heutigen Anatolien), Magan (Ägypten) und Hellas (Griechenland) manchen Leser überraschen wird. Denn es handelt sich um die Halbinsel Jütland im nördlichen Schleswig-Holstein, deren ländliches Ambiente dem oberflächlichen Betrachterblick kaum Anhaltspunkte für eine antike Kultur von hohem Stand zu bieten scheint. Doch dieser Eindruck täuscht, wie wir sehen werden.
    Das sagenumwobene und von griechischen Dichtern oft besungene Hyperborea – das ist das heutige Jütland.
    Nahe der dänischen Grenze – bei Schleswig – erhebt sich jener geschichtsträchtige Hügel, der einst eine Burgfeste trug: Haithabu (Hochburg), die Residenz des Wanen Japhet, errichtet vor rund 5.000 Jahren. Japhet wurde rund 800 Jahre später von seinem Bruder Ham gewaltsam abgelöst, der als oberster Ase den Namen Odin trug. Odins Feste Asgard lag auf einem heute versunkenen Landrücken, dem „Steingrund“, der sich von der Insel Helgoland bis vor die Eidermündung erstreckte.
    Odin identifizieren wir nach gründlichen Recherchen als den biblischen Ham und den griechischen Kronos.

    Odin, Oberster der Asen seit etwa 2.200 v. Chr.
    Odin ist identisch mit Kronos alias Ham (Jugendstil-Darstellung).
    Odin verlor im Ragnarök um 1220 v. Chr. sein Leben
    ( Dann wäre er ca. 1.000 Jahre alt geworden. M. Kn.
    (Odin + Frigg ——————- Sohn Baldr = Zeus, Djews, Baal, Idra.)
    (Odin + Fjörgun = Jörd ——- Sohn Thor)
    (Baldr + Nanna —————– Sohn Forseti)
    (Nep = Neptun = Nebo = Nabu + ? ————– Tochter Nanna)
    (Neptun war der berühmte Sohn des sumerischen Marduk,
    Herrscher vom Planet der Anunnaki). Weitere Namen von Neptun = ägyptische Re
    und Vater des Noah.
    (Vater des Noah soll der sumerische Herrscher auf Erden Enki gewesen sein!)
    Damit war die Hyperboreanische Zivilisation eine von den Anunnaki gestiftete, also schwarze Zivilisation.
    Die Edda spricht Bände. Ihre Kraft-Zeichen, die Runen, beginnen:
    Im Krieg werde ich ….. (siegen, unverletzt bleiben, …. )
    D.h., sie programmieren den Krieg als Grundlage ständig ein. Eine kriegerische Zivilisation, ein Krieger-Ethos, eine Krieger-Philosophie. M.Kn.)

    Mit seiner Gemahlin Frigg (Rhea) zeugte er seinen berühmten Sohn Baldr, der in ganz Europa als Zeus, Tiu oder Djews, im Nahen Osten als Baal und in Indien als Indra bekannt war. Thor entstammte einer Verbindung Odins mit Fjörgun (Jörd), und Nanna gebar ihrem Ehemann Baldr den Forseti, dem die späteren Friesen ihren Namen verdanken.
    Nanna ihrerseits war eine Tochter des Nep, des späteren Neptun, der kein anderer war als Nebo (Nabu), der berühmte Sohn des sumerischen Marduk, den wir wiederum als den ägyptischen Re kennen und als Vater des Noah identifiziert haben.
    (Vater des Noah soll der auf Erden herrschende Anunnacki Enki gewesen sein! M.Kn.)
    Die Identitäten hinter den Alias-Namen weisen darauf hin, dass Forseti, der Sohn Baldrs, identisch ist mit dem göttlichen „Schmied“ Hephaistos, dem Sohne des Baal Zeus. Hephaistos trug im Nahen Osten den Namen Kotar-Hasis (Kusharu-Chasisu).
    Was berichten die antiken Geographen?
    Das hier einst ansässige Volk, von den Ägyptern Haunebu genannt, war für die Pharaonen schon um 2.400 v. Chr. der Exklusiv-Lieferant für Bernstein aus dem Wattenmeer. Zur Zeit des Thutmosis III. – um 1.500 v. Chr. – brachten Gesandte der Haunebu dem Pharao 8943 Pfund Bernstein.
    Das Elektrum genannte begehrte Gut wurde buchstäblich in Gold aufgewogen und per Schiff über den Atlantik oder über eine der „Bernsteinstraßen“ durch das europäische Festland in den Mittelmeerraum geliefert.
    Um das Jahr 350 besuchte Pytheas von Massilia die Insel Basileia. Das Hauptwerk des Pytheas, „Über das Weltmeer“, ist heute zwar verschollen, diente aber vielen antiken Geographen als gern zitierte Quelle.
    Nach Pytheas lag das Eiland Basileia, das er auch Abalus (Apfelinsel) und Elektris (Bernsteininsel) nannte, „im Wattenmeer, eine Tagereise von der Küste entfernt“. Vor der Insel ragte ein Felsen „mit mancherlei Klippen“ empor, auf dem Hephaistos, der göttliche Schmied, seine Werkstätten betrieb. Nahe der Insel Basileia mündete der Bernsteinfluss Eridanos ins Meer.
    Nach Diodor, der das Eiland vor 2000 Jahren beschrieb, lag die „Bernsteininsel“ im Wattenmeer „nach dem Ozean hin“.
    Wie Strabo, ein römischer Zeitgenosse des Diodor, mitteilt, besteht das Watt „weder aus Land noch Meer noch Luft für sich allein, sondern aus einem Gemisch von diesem allen, es gleicht einer Meerlunge und ist weder begehbar noch befahrbar.“
    Pytheas bezeichnete die Bewohner der Insel Basileia als Hyperboreer oder Phaiaken.
    Hekataios bestimmte die Lage des „Hyperboreerlandes“ am „Atlantischen Meer gegenüber dem Lande der Kelten (Gallier)“.
    Damastes – ein Zeitgenosse Herodots in der Zeit um 450 – gab folgende Lokalisierung für Hyperborea: „Jenseits der Ripäen“ – der Alpen – „von denen der Boreas weht, am äußersten Ozean, wohnen die Hyperboreer.“
    (An der Grenze zwischen Schleswig Holstein und Dänemark, Dänemark, Island, in der Nord-See. Die Insel ist in der Nordsee untergegangen. Die Edda kommt aus Island. M. Kn.)

    Baldr (Baal-Zeus), Sohn des Odin,
    wurde um 1 225 v. Chr. von seinem Bruder Hödr getötet
    Schon Aristeas schrieb hundert Jahre vor Damastes:
    „Die Hyperboreer wohnen im fernsten Norden am Strande des Ozeans.“
    Der römische Gelehrte Mela Pomponius notierte um das Jahr 50 unserer Zeitrechnung: „Wenn man“ – von Britannien aus – „am nördlichen Ozean“ – der Nordsee – „in der Richtung nach Asien fährt, dann stößt man zuerst auf das Hyperboreerland.“
    Und Plinius der Ältere (22-79 n. Chr.) lieferte eine gänzlich zweifelsfreie geographische Markierung: „Der neunte Bogen geht durch Britannien und das Land der Hyperboreer, dort dauert der längste Tag siebzehn Stunden.“
    Dies trifft für Helgoland (54’ 10″ nördliche Breite) und das mittlere Jütland noch heute zu.
    Die isländischen Edden, eine von Snorri Sturluson um 1.220 n. Chr. erstellte Sammlung von skaldischen Runentexten hoher literarischer Qualität, bieten Details, die an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig lassen.
    Hier ist von jener Insel (holmr) die Rede, „wo die Asen den Schwerttau zusammen mit Surtr mischen“. Östlich Asgards, des Asensitzes, „wälzt sich ein Fluss durch Eitrdala … Slidr heißt er“ (Völuspa: „Große Seherinnenrede“, zitiert nach Jürgen Spanuth).
    Die nordische Überlieferung kennt zwölf heilige Flüsse, unter ihnen Slidr und Hridr.
    Ebenfalls im Osten der Insel, auf dem Festland, „haust eine Alte im Jarnwith (Eisen-
    wald)“.
    In der „Germanischen Götterlehre“, herausgegeben von Ulf Diederichs, heißt es: „Ein besonderer Bezirk innerhalb Jötunheims ist der Erzwald (Jarnwid), und an seinen Grenzen hält der Riese Eggdir Wacht.“
    Jötunheim war das Reich der Riesen und lag östlich und nordöstlich der Burg Asgard.

    Die Spuren der Geschichte
    Unschwer lassen sich die modernen Namen der alten geographischen Bezeichnungen herausfinden: Jötunheim ist ein alter Name für Jütland, und nachdem in den Jahren um 2.200 vor unserer Zeitrechnung die Asen –(Krieg gegen die) .. die Wanen und mit ihnen die Riesen nach Schweden und Norwegen gedrängt hatten, verlagerte sich Jötunheim, das Land der Riesen (Jöten), von Jütland nach Mittelnorwegen, wo es noch heute zu finden ist.
    Der Bernsteinfluss Eridanos ist die Eider, und das Eitrdala ist das Eidertal, das nach dem Bredstedter Altertumsforscher Jürgen Spanuth noch im 12. Jahrhundert „eine tief ins Land einschneidende Meeresbucht“ war, „auf der man bis Groß- und Klein-Rheide fahren konnte, um von dort über die Reider und die Schlei in die Ostsee zu kommen“.
    Entsprechend ist die Slidr die Schlei und die Hridr die Reider.
    Was Jarnwith, den Eisenwald, anbetrifft, so taucht dieser noch zu Zeiten Waldemars II. (um 1.200 n. Chr.) in einem Katasterverzeichnis auf.
    Das frühere Jarneby („Eisenort“) im Eisenwald ist heute das kleine Geest-Dorf Janneby, an der Bundesstraße 200 zwischen Flensburg und Husum gelegen.
    Die Insel Basileia lag auf jenem Landrücken, der sich zwischen Helgoland
    ( „Heiligland“) und der Halbinsel Eiderstedt hinzieht und nach der Christianisierung ab dem 13. Jahrhundert bis zu den großen Sturmfluten im ausgehenden Mittelalter als „Süderstrand“ bekannt war.
    Die Insel versank um 1.200 v. Chr. im Zuge eines großen Vernichtungsfeldzuges gegen die Nachkommen des Noah.
    Noah war ein Nachkomme der Anunnacki, Sohn von Enki. M.Kn.
    Es ging also um den Untergang einer Anunnacki-Zivilisation.
    Dieser Krieg erscheint in der Edda als epische Darstellung des Ragnarök, des Untergangs der Götter. Basileia tauchte aber späterhin wieder auf – das bezeugen die oben angeführten jüngeren Zeugnisse antiker Autoren.

    Thor: Der asische Recke galt im Norden
    als Sohn Odins, in Hellas unter dem Namen
    Herakles als Sohn des Zeus, mithin als Enkel Odins.
    Thor verlor wie die meisten Asen sein Leben im Ragnarök
    Der Inselrücken verschwand endgültig im Meer, als die „grote Mandränke“ im Jahre 1362 die gesamte Topographie der nordfriesischen Inselwelt dramatisch veränderte und „twischen de Elve (Elbe) und Ripen (Ribe im dänischen Nordjütland) 200.000 Minschen verdrenket“ sind. Das protokollierte der Dithmarscher Chronist Neocorus um das Jahr 1600 unserer Zeitrechnung.
    Im Gebiet dieses Landrückens, der nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche liegt, gibt es bedeutsames archäologisches Beweismaterial. Denn hier befindet sich der „Steingrund“, der allen Kapitänen und Fischern zwischen Helgoland und Eiderstedt bekannt ist.
    Der Kieler Vorgeschichtsforscher Peter Wiepert untersuchte schon 1943 in mehreren Tauchgängen den Steingrund und kam zu dem Ergebnis, dass es sich hier um „Überreste einer germanischen Königsburg“ handele.
    In fünf Tauchgängen, die Jürgen Spanuth in den fünfziger Jahren leitete, fanden sich „Siedlungsreste, u. a. Wallanlagen, behauene Steine, Fliesenplatten“.
    Das Land der Asen war das Land der Hyperboreer, das von den Hellenen der klassischen Zeit so oft sehnsuchtsvoll besungen wurde.
    Euripides feierte im 5. Jahrhundert vor Christus in der Tragödie „Hyppolitos“ das Land Hyperborea in wundervollen Versen:

    O, wär ich von hinnen,
    o, dass mich die Schwingen der Wolken umfingen,
    ein Gott mich befiedert
    den Scharen der Vögel gesellte!
    Dann flög ich über die Salzflut und Adrias Wogen
    nach Eridanos Ufern
    zum Garten der Götter,
    wo Helios’ Töchter
    um Phaeton klagen
    und in den purpurnen Fluten des Flusses
    das Gold ihrer Tränen
    des Bernsteins glänzenden Schimmer träufeln,
    wo der Gebieter des purpurnen Meeres
    den Schiffern die Weiterfahrt wehret,
    wo Atlas den weiten Himmel hält,
    wo Hesperos’ Töchter die güldnen Äpfel bewachen.
    Da steht der Palast,
    wo der König der Götter
    die Hochzeit begangen,
    wo die reiche, die heilige Flut
    den Göttern ewigen Segen spendet.
    Die enorme Leuchtkraft, die das Land der Asen ausübte, fängt Ranke-Graves mit folgender Bemerkung ein: „Delos war ein Zentrum dieses hyperboreischen Kultes, der, wie es scheint, sich:
    – südöstlich nach Nabatäa und Palästina,
    – nordwestlich bis Britannien, ausdehnte“ ( „Griechische Mythologie“).
    Allein in dem Landstreifen zwischen Flensburg und Schleswig finden sich zahlreiche Spuren, die auf die einstige Asenkultur hinweisen. Hier liegen Dörfer und Gemeinden, die Namen wie Thorsballig, Langballig, Wackerballig und Nordballig tragen.
    Die Endsilbe „lig“ entspricht dem englischen ley und dem dänischen led und bezeichnet eine „Energielinie“ oder ein Netz solcher Linien, die in Britannien wie in Jütland die gesamte Landschaft durchziehen.
    Die Megalith-Anlage Thorsballig stellt in diesem Sinne einen Knotenpunkt dar, der dem Thor und dem Baldr gemeinsam gehörte, während Langballig oder Wackerballig dem Baldr allein gewidmet waren.
    Die Landschaft Angeln zwischen Flensburg, Kappeln und Schleswig ist durchsetzt von größeren und kleineren Tumuli (überwachsenen megalithischen Anlagen), die offenbar einem zusammenhängenden Netzwerk von Ligs angehören.
    Bei Süderschmedeby – 14 Kilometer südlich Flensburgs – verläuft ein kleiner Weg mit dem Namen Ballbek ( Baldrs Bach), und am westlichen Stadtrand Flensburgs heißt eine unscheinbare Nebenstraße Boreasmühle, die an den uralten Gott Buriash erinnert.
    Buriash ist der europäische Name jenes Anunnaki-Fürsten, der in Ägypten als Re und in Babylon als Marduk bekannt war. Klack = ja.
    Fazit: Hyperborea war eine Anunnacki-Zivilisation, also schwarz.
    Troja- oder Dreiburgen befanden sich, wie der Name verrät, in Drei auf Holnis – einer kleinen Halbinsel bei Glücksburg am Ausgang der Flensburger Förde –, in Treia, einer Gemeinde westlich von Schleswig, sowie in Visby bei Bredebro, 30 Kilometer von der deutsch-dänischen Grenze entfernt.
    Wenige Kilometer nördlich Schleswigs liegt der Ort Idstedt – ein Hinweis auf das Idafeld der alten Asen.

    Der gebürtige Wane Freyr und Sohn des Njörd (Japetos-Japhet)
    zählte zu den führenden Asen (hellenisch: Titanen).
    Auch er verlor im Ragnarök sein Leben
    Die Arsen sind körperlich sehr groß, nahezu Riesen. Die Anunacki waren wohl sehr groß, folglich auch ihre Kinder. Die alten europäischen Herrscher waren Nachfolger der Anunnacki, also riesenhaft von Kraft & Gestalt. Man sieht es hier, im Vergleich zur Wildsau.
    Und südlich Schleswigs liegt Haithabu, das gemeinhin als ehemalige Wikingersiedlung betrachtet wird. Die eigentliche Haithabu („Hochburg“) aber lag oben auf jenem Hügel, der sich nördlich der späteren Wikingersiedlung erhebt.
    Hier sind noch heute die überwachsenen Reste der rechteckig angelegten Burg erkennbar, und die westöstliche Ausrichtung der alten Feste erinnert an kanaanitische Architektur. Diese Feste wurde Jahrzehnte nach der Sintflut – also vor über 5.000 Jahren – erbaut und diente Japhet (Njörd), seiner Ehefrau Gertrud und ihren Nachkommen über acht Jahrhunderte als Wohnsitz. Von hier aus regierte das Paar das Reich Patonia, das sich nach Süden in einem Radius von 300 Kilometern von der Küste Pommerns über die norddeutsche Tiefebene bis nach Friesland erstreckte.
    Um das Jahr 2.200 v. Chr. siedelte das Paar mit 156.000 Getreuen nach Norwegen um. Ham alias Kronos alias Odin übernahm das Erbe seines Bruders Japhet und erbaute auf einem Landrücken zwischen Helgoland und der Eidermündung seine sagenumwobene Burg Asgard.

    Bifröst und die „Stätten im Himmel“
    Asgard, die Residenz der Asen, „sieht von außen wie von innen … aus wie reines Gold“. In der Nähe erbauten die Asen eine Schmiedewerkstatt, in der sie „Essen anlegten, und dazu machten sie Hammer, Zange, Amboss und so weiter …“ Wir hörten schon, dass hier Hephaistos – ein Sohn des Baldr-Zeus – als „Schmied“ tätig war.
    Die „Hauptstätte oder das Heiligtum der Götter“ aber bildete „der größte und schönste aller Bäume“: die Esche Yggdrasil. „Da sollen die Götter jeden Tag Gericht halten.“
    Die Asen bauten „eine Brücke von der Erde zum Himmel, die Bifröst heißt … Sie ist dreifarbig, sehr stark und mit mehr Verstand und Kunst gemacht, als andere Handarbeiten“.
    Alltäglich „reiten die Asen über die Bifröst ( in den Himmel) hinauf; Bifröst heißt daher auch Asenbrücke“.
    Diese geheimnisvolle Anlage „brennt in Flammen, und heiß sind die Himmelswasser“. Die Nornen Urd ( Schicksal) , Werdandi (Werden) und Skjuld ( Schuld) schöpften aus dem Urdbrunnen täglich Wasser und gossen sie über die Esche Yggdrasil, damit „ihre Zweige nicht verdorren oder verfaulen“.
    Dieses Wasser ist so „heilig, dass alle Dinge, die in jene Quelle geraten, so weiß werden wie die Haut, die man Skjall nennt, und die innen an der Eischale sitzt“.
    Über die feurige Brücke Bifröst erreichten die Asen besondere „Stätten im Himmel“.
    Die erste dieser Stätten war die „Himmelsburg“; sie lag „am Ende des Himmels“ – und zwar am „nördlichen Ende“ –, an der „Brückenschwelle, wo Bifröst den Himmel erreicht“. Hier residierte Heimdall, Odins Sohn, der „weiße Ase“, auch Gullintanni genannt – „seine Zähne waren nämlich von Gold“. Heimdall war der „Wächter der Götter“ und wohnte „dort am Himmelsende, um an der Brücke Wache zu halten gegen die Bergriesen“.
    Der zweite Himmelssitz hieß „Albenheim“, Wohnort der Lichtalben. Dies war die Residenz Freyrs ( „Herr“), des gebürtigen Wanen und Gemahls der Freyja ( „Herrin“).
    Baldr, der Sohn Odins, von dessen „blonder Schönheit … Glanz ausgeht“, war Herr von Breidablik ( „Breitglanz“) – „eine schönere Stätte gibt es dort nicht“.
    Dem Forseti, Sohn Baldrs, gehörte Gladsheim ( „Frohheim“), dessen „Wände, Pfosten und Pfeiler aus rotem Gold und das Dach aus Silber“ gefertigt waren.
    Der Himmelssitz Walaskjalf schließlich war im Besitze Odins, des „vornehmsten und ältesten der Asen“. Diese Stätte war „erbaut von den Göttern und von ihnen mit lauterem Silber gedeckt“.
    Neben diesen fünf Himmelssitzen gab es noch einen fernen, selbst für die Asen unerreichbaren Ort im „dritten Himmel“ Vidblainn ( „Weitblau“), der Gimle genannt wurde: „Am Südende des Himmels steht der Saal, der von allen der schönste und glänzender als die Sonne ist“.

    Freya, Gemahlin des Freyr
    Dieser Satellit war offenbar den Anunnaki vorbehalten, jenen „Himmlischen auf Erden“, deren oberster Gebieter seit 1.700 v. Chr. kein anderer war als Re alias Marduk alias Buriash.
    Alle Asen schienen mit ihren Wohnsitzen zufrieden zu sein – bis auf Njörd und Ehefrau Skadi. Weder wollte Skadi – eine gebürtige Riesin – ständig im Hafen Noatun, noch wollte Njörd auf Dauer in Skadis norwegischer Gebirgsheimat Thrymheim wohnen. In der Gylfaginning ist ein köstlicher literarischer Stoßseufzer des Njörd überliefert, eines späteren Njörd, der nicht mit Japhet identisch war:
    Leid sind mir die Berge;
    Nicht lange war ich dort,
    Neun Nächte nur:
    Schöner schien mir
    Der Schwäne Gesang
    Als der Wölfe Wutgeheul.
    Skadi aber gab zurück:
    Nicht schlafen kann ich
    Vor dem Schreien der Vögel
    An der Brandung Bett:
    Jeden Morgen,
    Wenn sie vom Meere kommt,
    Weckt die Möwe mich.
    Beide einigten sich am Ende darauf, abwechselnd jeweils neun Tage in Noatun und neun Tage in Thrymheim zu verbringen.
    Schließlich sei noch Idun vorgestellt, die Gemahlin des Bragi, der als Ase der Dichtkunst und als Urvater der Skaldenpoesie gilt. Idun, die Göttin der ewigen Jugend, „verwahrt in ihrer Truhe die Äpfel, welche die Götter verzehren werden, wenn sie altern, dann werden sie alle wieder jung“.

    Ein weiteres bedeutsames Detail, das exakt ins Bild passt, betrifft die Tatsache, dass die Hafenanlage Asgards Noatun genannt wurde – offenbar zu Ehren des Vaters Noah, der mit Japhet und den anderen Familienmitgliedern in der Arche die Sintflut überstanden hatte. Noah lebte nach der Flut noch 350 Jahre, und so ist es gut möglich, dass er den Hafen noch selbst eingeweiht hat.

    Die Riesen – bekannt in Europa und Asien
    Was nun die Riesen anbetrifft, deren Stammbäume mit denen der Asen wie der Wanen vielfältig verknüpft sind, so tauchen sie auch in den hellenischen Überlieferungen und im Alten Testament auf.
    In den Kriegen, die die Israeliten gegen die Philister in Kanaan führten, kämpfte ein Riese „mit Namen Goliat aus Gat“ gegen David. Goliat maß nach Samuel (1-17,4) „sechs Ellen und eine Handbreit“ – das entspricht einer Körpergröße von mindestens 3.15 Meter.
    Mose berichtet (5 M. 3,11) vom König Og von Bashan, dessen steinerner Sarg in Rabba, der Stadt der Ammoniter, ruhte. Der Sarg war „neun Ellen lang und vier Ellen breit“.
    Samuel überliefert eine weitere physische Besonderheit der Riesen: „Da war ein langer Mann, der hatte sechs Finger an seinen Händen und sechs Zehen an seinen Füßen“ (2-21,20).
    Mose nennt die Rasse der Riesen „Volk der Anakiter“
    (5 M. 2,10-11; 20-21) oder „Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen“
    (4 M. 13,33).
    Die Hellenen überliefern, dass dem „Blut des Uranos“ (Blutlinie, Generationen-Linie) – der Erblinie Noahs – die „hundertarmigen Riesen“ Briareos, Gyges und Kottos, die riesenhaften Kyklopen („Rundaugen“ – nicht „Einaugen“) Steropes, Brontes und Arges sowie vierundzwanzig Giganten entsprossen, darunter Eurymedon, Antaios und Anax.
    Dieser Anax ist offenbar identisch mit dem biblischen Anak. Ranke-Graves berichtet, dass vor der Gründung Milets an der Westküste Kleinasiens hier das Königreich Anaktoria lag, das Reich des Anax.
    Anax und sein Volk wurden durch Miletos, den Stadtgründer, vertrieben und siedelten später weiter südlich in Kanaan.
    Die Riesen, zu denen auch die Kyklopen zählten, waren offenbar geschätzte Schmiede, Ingenieure und Baumeister. Es ist überliefert, dass Kyklopen die vorhellenischen Städte Tiryns und Mykene mit megalithischen Mauern umgaben.
    Und es war ein Riese, der für Asgard im Norden eine „treffliche“ Burgmauer errichtete – „früh in der ersten Zeit der Göttersiedlung, als die Götter Midgard aufgestellt und Walhall gebaut hatten“ (Gylfaginning).
    Die Riesen sind also als Baumeister aufgetreten. Sie dienten den Nachfolgern der Anunnacki, den Arsen, welche als Herrscher auftraten. M.Kn.

    Doch so sehr die Asen, wie die vorhellenischen Königshäuser,
    die handwerklichen Fertigkeiten der Riesen schätzten –
    ihr unberechenbarer Charakter rief bei Asen wie bei Menschen Abscheu, Verachtung und Hass hervor. Die Riesen werden in der Edda als „schlimmes Geschlecht“ bezeichnet.
    Die Asen sind also keine Menschen
    (Die Nachkommen der Anunnacki wurden als Götter verehrt, und von den Menschen unterschieden, welche ja ihre Kreationen waren. Die Anunnacki galten ja als Götter, von Nibiru kommend, unter der Leitung von Marduk, dem Herrscher von Nibiru.
    Ihre Zivilisation reichte vom Zweistromland Sumer = Irak bis in die Nordsee ,Jütland, Dänemark… )
    Ein wohl typisches Kurzpsychogramm liefert die Gylfaginning von Loki, dem Riesen, der unter anderem als Gründer von Lyon (lateinisch: Lugdunum) gilt:
    „Er besitzt eine allen überlegene Schlauheit, Abgefeimtheit nennen wir sie, und listige Mittel für jeden Zweck. Er brachte die Asen fortwährend in schwere Verlegenheiten und befreite sie daraus oft durch listige Anschläge.“

    Ein kleiner Kreis von Nachkommen mit vielen Namen
    Die nordischen „Götter“ (Anunnacki) waren – wie schon mehrfach angesprochen – auch in Hellas und im Nahen Osten bekannt. Japhet, den wir als Njörd identifizieren, zeugte nach der biblischen Völkertafel (1 Mose 10) u.a. den Gomer ( Atlas), von dem neben Ashkenas und Rifat auch Togarma abstammt.

    Atlas galt in Hellas als Astronom
    und im Norden als Ase,
    der die Stützen des Himmels bewacht
    (Darstellung: Eudoxos von Knidos)
    Bei Hesekiel (38,6) wird „Gomer und sein ganzes Heer“ erwähnt, „die vom Hause Togarma, die im Norden wohnen …“. (Jütland, Dänemark) Jürgen Spanuth fand für das Volk Gomer die keilschriftliche Bezeichnung Gimirai. Und Homer nennt in der Odyssee, im elften Kapitel, die Einwohner des Phäakenlandes Kimmerioi – das sind die Kimmerer oder Kimbern, die als Bewohner der kimbrischen Halbinsel (Jütland) bekannt waren.
    Ham-Kronos-Odin, der Bruder Japhets, zeugte den Mizrajim, den wir in Kanaan als Mot, in Hatti als Mitra-ash (Mitra, der Ase!), in Indien als Mithra und in Hellas als Hades identifiziert haben.
    Von Mizrajim stammen laut Mose (1 M. 10,14) die Kaphtoriter ab, „von denen sind gekommen die Philister“. Die Philister, Namensgeber Palästinas, so bekräftigt Jeremia (47,4), sind „der Rest derer, die gekommen sind von der Insel Kaphtor“. (Wo war die Insel Kaphtor -und was wurde daraus? – Ging sie im Kattegat unter? M.Kn.)
    Das Reich der Philister ist der heutige Gaza-Streifen, wo die Hamas regiert. M.Kn.

    Karte von M. Kn. eingefügt.
    Der Begriff „I Kaphtor“, so setzt Jürgen Spanuth auseinander, heißt, wörtlich übertragen, „Insel des Säulenoberteils“ oder „Insel des Himmelsstützbalkens“ und entspricht wortgenau dem Begriff Holmr Asgard = Insel des ( umfriedeten) Himmelsstützbalkens. Hierbei heißt Ass (Plural: Aesir) in der Urbedeutung Firstbalken.
    Die Entsprechung dieses „Himmelsstützbalkens“ ( Kaphtor) finden wir unschwer in dem Hauptheiligtum der Asen, der „Esche“ Yggdrasil.
    Den unbesiegbaren Herakles, den nicht wenige Mythologen für Thor halten, zog es nach Hyperborea, als er die Äpfel der Hesperiden suchte
    und fand – und zwar bei der Asin Idun, die bekanntlich die lebensverlängernden Äpfel in Verwahrung hielt.
    Hier im Norden zeugte Herakles mit der Nymphe Melite den Sohn Hyllos. Melite war – den hellenischen Genealogien zufolge – eine der Töchter des Flussgottes Aigaios. Und die Edda bestätigt: Ägir war ein heimischer Flussgott, der mit seiner Gemahlin Ran neun Töchter gezeugt hatte.
    Ägir trägt in der Prosa-Edda („Der Skaldenmet“) auch den Namen Hler. Er residierte auf der Insel Hlesey, die nach der „Germanischen Götterlehre“ heute Läsö heißt. Dieses Eiland liegt im Kattegat.
    Und damit befinden wir uns in einem Seegebiet, das den Ausgangspunkt einer wahrlich sensationellen Entdeckung bildet.

    Im Kattegat liegt nämlich „I Kaphtor“, das einstige Hauptheiligtum der Asen: die Insel des Weltenbaums, das Eiland der EscheYggdrasil – die Insel des Himmelsstützbalkens! Näheres findet sich in dem Beitrag „Bifröst und die Orakel“.

    Kattegat: (Karten von M.Kn. eingefügt)

    http://www.aktiongemeinwohl.info/
    Dazu auch: https://marbec14.wordpress.com/nordische-mythologie-die-gotterwelt-der-germanen-die-edda/
    Bewerten:

    Gefällt mir

  2. das volk der asen mit der gläsernen stadt asgard war die erste wurzelrasse, das volk der hyperborea
    war die zweite wurzelrasse lange bevor lemurien<3.wuzelrasse< und atlantis<4.wurzelrasse< wir sprechen hier von einen zeitrahmen von 60. bis 100.000 und mehr vor unserer zeitrechnung

    Gefällt mir

  3. … und wenn wir uns mit dem Strom treiben lassen kommen wir ins Meer des Einsseins. Aus der Quelle kommen wir. Ein Sein entwickeln wir. Und haben dabei die Quelle nie verlassen.

    Gefällt mir

Schreibe eine Antwort zu sila Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s