Die sieben Städte von Cibola

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War Cibola – die sagenumwobenen Städte – ein Gerücht oder gab es sie wirklich?

Nordamerika ist nicht vom Osten her erobert wurden, sondern von Süden. Von Mexiko her brachen die Spanier in Richtung Norden auf, auf der Suche nach Gold. Sie trafen auf merkwürdige Bauten – den Pueblos, aber das Interesse galt der Suche nach den «Sieben Städten von Cibola». Hätten sie statt geplündert geforscht, so hätten sie unschätzbare Aufschlüsse von einem vorgeschichtlichen Volk und einer frühen Kultur geben können. Für sie waren diese Menschen Primitive – Heiden.Dem Entdecker Christoph Kolumbus folgt der Eroberer Hernando Cortés, der mit einer Handvoll schwerbewaffneter Reiter von 1519 in zwei Jahren das Azteken-Reich unter Montezuma zerstört. 1533 erbeutet Francisco Pizarro nicht weniger Gold bei der Auslöschung des Inka-Reiches unter dem Herrscher Atahualpa. Diese Greueltaten wurden unter dem Zeichen des Kreuzes von eingesetzten Statthaltern der spanischen Krone begannen.Bartolomé de Las Casas (1474 – 1566) – ein Bischof – war 40 Jahre lang Augenzeuge dieses Geschehens, der als einziger die Eroberer der ungeheuren Verbrechen anklagte. Er stellte folgendes sinngemäß fest: Erst taufen sie die Indianer, dann versklaven sie sie und schicken sie anschließend in Ketten in die Bergwerke. Vierzig Jahre lang zerfleischen, erwürgen, peinigen, martern, foltern die Spanier die Eingeborenen bringen ihnen tausenderlei Qualen bei, um sie aus der Welt zu tilgen. Spanische Historiker stellen Las Casa als Lügner hin und bezeichneten ihn als geisteskrank.Die Gier nach Gold wurde von Spanien aus gelenkt. Die spanische Krone war hoffnungslos verschuldet. Dies machte aus ehrlichsten und aufrichtigsten Absichten friedliche Kolonisten zu Monstren. Immer neue Abenteurer kamen aus Europa. Wo Inka-Gold ein Zimmer füllen konnte, mußte doch noch mehr Gold sein. Was lag im Norden – ödes Land oder weitere Tempel und Paläste? Ein Wunschtraum der Phantasie entstand – im Norden sollten die „Sieben Städte von Cibola“ liegen. Angeblich waren die Straßen mit Gold gepflastert und die Türen der vielstöckigen Häuser mit Edelsteinen benagelt. Der Mythos der Sieben Städte stammt aus Spanien. Im 8. Jahrhundert soll ein Bischof aus Angst vor den Arabern über den Ozean nach Westen geflohen sein und die Städte gegründet haben. Auch eine Indianer-Mythe aus Mittelamerika erzählt von Sieben Höhlen. Aus diesen Höhlen sollen einige Stämme ihre Herkunft herleiten. Beide Legenden verschmolzen und Cibola wurde zum Inbegriff für Gold, Reichtum und Macht.

Álvar Núñez Cabeza de Vaca (deutsch: „Kopf einer Kuh“: Sein Name stammt aus der Zeit als der König von Navarra gegen die Mauren (um 1200) Krieg führte, ein Urahn weist mit einem Kuhkopf den nachrückenden Truppen den Weg, der König siegt und verlieh ihm diesen Namen als Belohnung.) war der erste Mann, der Nordamerika von Ost nach West – nicht an der breitesten Stelle – von Ozean zu Ozean durchquerte. Seine Reise dauerte acht Jahre, bei der er die ersten Bisons und Krustenechsen sah.
Cabeza de Vaca war königlicher Schatzmeister von Pánfilo de Narváez bei einer Expedition, die im April 1528 mit einer Flotte von fünf Schiffen die Küste von Florida erreicht. Narváez hatte Infos von einem Volk im Norden gehört, welches reich an Gold sein soll. Nach dem er erst an der Küste entlang gesegelt war, unternahm er mit 400 Mann eine Erkundungstour ins Landesinnere, mußte aber nach Auseinandersetzungen mit Indianern und Fieber zur Küste umkehren. 150 seiner Leute waren von Timucua-Indianer oder vom Fieber getötet wurden. Seine vorausgeschickten Schiffe blieben verschollen, so dass sie Boote bauen mußten. Sie segelten mit einer kleinen Flotte von Booten auf das Meer hinaus. Stürme trennten sie. Orientierungslos gepeinigt von Durst, Hunger und der glühenden Sonne wurden viele wahnsinnig. Im November des gleichen Jahres strandeten 80 Überlebende an der Küste von Texas. Ansässige Indianer machten sie zu Sklaven oder töteten sie. Fünf überlebten als Sklaven, von denen vier die Flucht gelang – unten ihnen war der königliche Schatzmeister de Vaca. Nun begann ihre achtjährige Odyssee – entbehrungsreich und immer den Tod vor Augen. Sie trafen auf freundlich und feindlich gesinnte Indianer. Jedoch statt Gold fanden sie Armut. Sie wurden als Sklaven gehalten, wollten fliehen, waren todkrank und wurden von Moskitos geplagt. Handelsbeziehungen und die Behandlung von Kranken ohne Kenntnisse – ihr Ruf Kranke zu heilen, eilte ihnen von Stamm zu Stamm voraus – erleicherte schließlich ihre Lebensumstände. Im achten Jahr ihrer Odyssee trafen sie an einem Fluß – Rio Sinaloa – den Sklavenfänger Kapitän Diego de Alcarez, der de Vacas indianische Begleiter sogleich zu Sklaven machen wollte. De Vaca konnte sie in Sicherheit bringen. Der Gouverneur brachte de Vaca und seine Begleiter in die Rezidenzstadt Mexiko City. Hier wurden sie vom Vizekönig empfangen, dem de Vaca seinen 5.000 Kilometer langen Reiseweg berichten mußte. Bereits im Jahre 1542 erschien in Zamora dieser Bericht mit dem Namen Relación. Die immer noch an «Die Sieben Städte von Cibola» glaubten, war diese Dokumentation sehr verwirrend. De Vaca war der Völkerkundler geworden. Er berichtete über das Leben, Bräuche und Rituale der verschiedenen Stämme, aber über den Reichtum und das Gold, was alle erhofften, erfuhren die Spanier nichts. Hielt de Vaca sein wahres Wissen geheim?

Álvar Núñez Cabeza de Vaca beendete die Spekulationen, indem er in seine Heimatstadt Jerez de la Frontera in Spanien zurückkehrte. Immer noch glaubten die Menschen von ihm, dass er ungeheuren Reichtum haben müßte und ihn irgendwo hortete.

Don Antonio de Mendoza – der Vizekönig von Mexiko – wollte die Berichte von de Vaca auf Echtheit prüfen, bevor er eine Expedition ausrüsten wollte. Deshalb schickte er Fray Marcos aus Nizza – ein Franziskanermönch höheren Ranges, der bei Eroberung des Inka-Reiches durch Pizarro anwesend war, auf Erkundungstour. Für den Vizekönig war ein Mönch billiger und mehr an die Wahrheit verpflichtet als ein Soldat. Der Führer dieser Eskursion war Estevanico – einer der vier Überlebenden von Narváez‘ Truppe. Estevanico war in der Vorhut des Mönches und meldete den Stämmen das Nahen eines fremden Weißen immer schon an. Fray Marcos wurde als Forscher bei den Stämmen empfangen. Der Vorhut und der Gruppe des Fray Marcos schlossen sich immer mehr Indianer an, die von reichen Stämmen und großen Städten im Norden zu berichten wußten. Deshalb entschloß sich der Mönch 250 bis 300 Kilometer weiter nach Norden zu gehen. Estevanico sollte Fray Marcos eine verabredete Nachricht bringen, sobald er auf was Bedeutendes treffen würde. Das größte Kreuz wurde dem Mönch übergeben, was bedeutete, etwas größeres gefunden zu haben als in Neu-Spanien. – Cibola war bekannt, wie Cuzco in Peru.

Die Bewohner von Cibola ließen dem Boten von Estevanico ausrichteten, dass er die Pueblo-Stadt nicht betreten dürfte. Er tat es doch und bezahlte dies wie viele seiner Gefolgsleute mit dem Tod. Dieses Ereignis wurde durch einen Soldat auch Coronado erzählt.

Die Indianer, die den Mönch begleiteten, wollten weglaufen, doch Fray Marcos bestach sie mit Geschenken, so dass einige bei ihm blieben. Seine beiden treuesten Indianer führten den Mönch zu einem Platz, wo er die Pueblos Cibola, Totonteac, Acus und Marata sehen konnte und hinter denen noch größere liegen sollten. Er erbaute ein Steinkreuz und nahm für die Spanische Krone „Das Neue Königreich des Heiligen Franz“ – wie er es nannte – in Besitz. Dann kehrte er um.

Dem Vizekönig gab er Bericht – jedoch maßlos übertrieben. So sollte die Stadt größer sein als Mexiko-Stadt – die damals (1540) etwa 1.000 Spanier beherbergte – und besser sein, als alle bisher entdeckten. Dieser Bericht führte zur Eroberung der Zuni-Pueblos.

Francisco Vázquez de Coronado (1510 – 1544) zieht 1540 mit einem Heer von 250 Reitern und 70 Infanteristen, mehreren hundert Indianern und Viehherden von Mexiko City aus auf Eroberungsfeldzug durch Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma und Kansas auf der Suche nach dem Goldland Quivira und den Sieben Städten von Cibola. Als Führer begleitete Fray Marcos die Expedition. Auf ihrem Marsch erblickten sie auch den Grand Canyon, der für sie bestimmt ein lästiges Hindernis darstellte.

Alles kam anderes als es Fray Marcos im höchsten Maße beim Vizekönig gelobt hatte. Pferde starben an Erschöpfung, Indianer und Neger desertierten. Aus Hunger aßen einige Indianer, zwei Neger und ein Spanier Giftpflanzen, woran sie starben. Dann endlich erreichten sie Cibola. Coronado traute den entgegengeschickten Boten aus Cibola nicht und beauftragte einen Erkundungstrupp sich die Gegend anzuschauen. Sie fanden tatsächlich eine Falle, weshalb Coronado Cibola angreifen ließ.*

Coronado Cibola angreifen ließ.*

Wie auch bei anderen Kämpfen der Konquistadoren-Zeit, so konnten auch hier eine Handvoll schwerbewaffneter Spanier Tausende von Indianern in die Flucht schlagen und Cibola erobern. Aber statt Gold und Edelsteine fanden sie Mais, Bohnen und Hühner.

Wäre Coronado ein schlechter Konquistador gewesen, hätte er nicht im Anschluß an der Eroberung Cibola seinen Weg nach Osten fortgesetzt, wo er weitere Pueblo-Städte in seine Gewalt brachte. In einer Stadt, die heute Pecos genannt wird, wurde Coronado von einem freundlichen Häuptling empfangen, der ihm weitere Pueblo-Stätten, wie Pueblo Acoma, zeigte. Coronado fiel in Ungnade beim Vizekönig und verstarb nur zwei Jahre nach dem Ende der Expedition 1544 in der Hauptstadt Mexikos – völlig vergessen.

Wie eben beschrieben gab es Cibola tatsächlich – eine mehrstöckigen Pueblo-Stadt der Zuni nahe der Grenze zwischen Arizona und New Mexico.

Zeitgenössige Berichte über Cibola gibt es unzählige. Über Cabeza de Vaca ist in der nordamerikanischen Entdeckungsgeschichte kaum berichtet wurden, so wie von de Soto und Coronado.

* Die Spanier mußten bevor sie eine Siedlung angriffen ein Schriftstück
(Requerimiento) auf Anweisung der spanischen Krone übergeben.

http://www.indianerwww.de/indian/cibola.htm

“Troika”-Dokumentation – ARD zeigt nur gekürzte Fassung

“Macht ohne Kontrolle –  Die Troika” lautet der Titel einer aufwendig recherchierten und hochinteressanten ARD-Dokumentation über die Arbeit der so genannten Troika.Das Erste zeigte am gestrigen Abend aber nur die verkürzte 45-Minuten-Fassung mit dem Namen “Die Spur der Troika”. Die 90-minütige Langversion haben wir unten für Sie eingebettet.

In der Einleitung des Films von Árpád Bondy und Harald Schumann heißt es: “Im Frühling 2010 hat es begonnen. Der griechische Staat war überschuldet. Aber die anderen Euro-Staaten wollten unbedingt einen Bankrott Griechenlands vermeiden. Darum sorgten die Euro-Finanzminister mit Milliarden-Krediten aus ihren Staatskassen dafür, dass Griechenland solvent blieb.”

“Im Gegenzug musste sich Griechenland aber einer Institution unterwerfen, die in keinem europäischen Vertrag und in keiner Verfassung jemals vorgesehen war: der Troika. Und so erhielt eine kleine Gruppe von Beamten die Macht, das ganze Land nach dem Willen der Gläubiger zu verändern und umzugestalten. Und kein Parlament hat bis heute die Möglichkeit, diese Beamten zu kontrollieren.”

„Troika“-Dokumentation – ARD zeigt nur gekürzte Fassung

Ein Appell an die Menschlichkeit

13. März 2015 • 13:17 Uhr

Wir sind konfrontiert mit der unmittelbaren Gefahr eines thermonuklearen Krieges, und diese Kriegsgefahr nimmt ständig zu. Sie beruht nicht nur auf der Ostausweitung der NATO, sondern jetzt auch noch NATO-Manövern im Schwarzen Meer, dem Einsatz von 3000 US-Soldaten im Baltikum für einen Zeitraum von drei Monaten, einer verrückten Debatte im US-Kongreß über die Bewaffnung der Ukraine gegen die „russische Bedrohung“ und dem bewußten Aufbau des Feindbildes in den westlichen Medien.

Rußland wird zur selben Zeit Luftmanöver in derselben Region ausführen und 2000 russische Soldaten werden Übungen in der Nähe der ukrainischen Grenze durchführen als Reaktion auf diese Provokationen. In einer derartigen Zuspitzung kann ein Unfall oder ein Mißverständnis ganz schnell zu einer tödlichen Kettenreaktion führen.

Wenn man sich die Gesamtlage betrachtet – alle diese Entwicklungen, auch die neue NATO-Doktrin, daß man mit einem nuklearen Erstschlag gewinnen könne, oder die erschreckende Lage in der Ukraine – und dann vernehmen muß, wie wenig Reaktion aus Europa kommt, ob von offizieller Seite oder in Form einer Friedensbewegung oder einer Antikriegsmobilisierung, dann erinnert man sich erschreckend an die Geschichtsstunden über die Zeit vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, die Fehlkalkulationen der Regierungen und die Passivität der Bevölkerung.

Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, fordert sogar noch eine europäische Armee, um die „europäischen Werte“ gegen die „russische Aggression“ zu schützen. Das wurde gleich mit vorauseilendem Gehorsam von Kanzlerin Merkel und Verteidigungsministerin von der Leyen unterstützt, was sich sehr offensichtlich gegen Rußland richtet – in einer Situation, wo es eine friedliche Außenpolitik und Abrüstung erfordert. Interessant ist allerdings, daß der britische Premierminister Cameron dies ablehnte, mit der Begründung, daß sich bereits die gemeinsame EU-Finanzpolitik als Debakel entpuppte.

Wir müssen da ansetzen, wo die Wurzel des Problems ist. Eine Wurzelbehandlung ist zwar unangenehm und schmerzhaft für viele, aber wenn diese nicht erfolgt, verlieren wir nicht nur den vermeintlichen Zahn, sondern das Leben. Der Kriegsgrund liegt in dem hoffnungslosen Bankrott des transatlantischen Finanzsystem und in der Tatsache, daß sich demgegenüber eine sehr wichtige Kooperation unter führenden Nationen der Welt unter der Führung der BRICS- Staaten (Brasilien, Rußland, Indien, China, Südafrika) entwickelt, die sich immer mehr als die Alternative zum westlichen Oligarchen-Modell etabliert.

Zuerst zum Auslaufmodell des Westens. Man tut so, als ob es keine Wahl gegeben hätte in Griechenland. Die Bevölkerung hat die Politik der Troika und ihrer ehemaligen korrupten Regierungen ganz deutlich abgewählt. Soviel zum Demokratieverständnis der EU. Die immer schlimmer werdende Medienhetze gegen Griechenland soll der Aufrechterhaltung der Illusion dienen, daß die Schulden 1. legitim sind, 2. irgendeinen Wert haben und 3. bezahlbar wären durch das Engerschnallen des Gürtels. Der Gürtel wurde aber an den Hals gelegt, und das nicht nur in Griechenland.

Worüber wenig bis gar nicht berichtet wird, ist, was die Regierung vorgeschlagen hat und was wirklich in Griechenland passiert ist, insbesondere in den letzten fünf Jahren der Troika-Politik:

Die Sterberate ist massiv angestiegen, die Selbstmordrate ist um 35% gestiegen, die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen liegt bei 65% , die Wirtschaft ist um ein Drittel geschrumpft, die Geburtenrate kollabiert, eine Auswanderungswelle hat das Land getroffen usw. Unser Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte jedoch nach der ersten Verhandlung mit der neuen Regierung Griechenlands, die griechische Bevölkerung tue ihm leid wegen dieser „verantwortungslosen Regierung“ … Eine Regierung, die nicht nur die Würde ihrer Bevölkerung verteidigt, sondern eben die Menschenrechte, die nach Urteil des UN-Menschenrechtsrats durch die Troika-Maßnahmen massiv verletzt wurde.

Diese „verantwortungslose Regierung“ hat auch bekannt gegeben, daß sie ein Referendum abhalten werde und das Volk entscheiden lasse, wie weiter gehandelt werden solle, wenn die EU stur bliebe.

Vor einigen Wochen, am 5. Februar, gab es einen Aufruf von 300 Ökonomen aus aller Welt, welche den Regierungen Europas folgendes zu sagen hatten: „Wir Unterzeichner fordern die Regierungen Europas, die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und den Weltwährungsfonds auf, die Entscheidung des griechischen Volkes zu respektieren, einen neuen Kurs zu wählen und mit der neuen Regierung Griechenlands nach Treu und Glauben Verhandlungen über die Lösung der griechischen Schulden aufzunehmen.

Die griechische Regierung hat recht, auf einer neuen Politik zu bestehen, weil die bisherige Politik gescheitert ist. Sie hat keine Erholung der Wirtschaft gebracht. Sie hat keine Finanzstabilität gebracht. Sie hat keine Arbeitsplätze oder ausländische Investitionen gebracht. Sie hat die griechische Gesellschaft belastet und geschädigt, und die Institutionen Griechenlands geschwächt. Dieser Ansatz hat also keinen Wert und brachte keine Fortschritte, die zu erhalten wären. Wir fordern die europäischen Partner Griechenlands auf, diese Realität zu akzeptieren, ohne die die neue Regierung niemals gewählt worden wäre…

Diese Schulden sind unerträglich und werden daher sowieso nicht bezahlt werden. Es bedeutet daher auch keinen wirtschaftlichen Verlust für die anderen Nationen oder deren Steuerzahler, sie abzuschreiben. Im Gegenteil, ein Neustart für Griechenland wird seinen Partnern neue Aktivität, Einkommen, Arbeitsplätze und Profite bringen. Wir fordern Griechenlands Gläubiger auf, diese Chance zu ergreifen und ihren Völkern diese Fakten klar und offen zu erläutern…“.

„ihren Völkern diese Fakten klar und offen zu erläutern“

Abgesehen davon, daß dieser Aufruf in den deutschen Medien keine Beachtung fand, ist genau das Gegenteil passiert. Es ist sehr bequem, eine Zielscheibe zu haben, an der man seine Wut und seinen Frust abladen kann: die faulen Griechen, etc. oder bürokratisch die Behauptung „Verträge sind einzuhalten – koste es was es wolle“ herunterzubeten. Helga Zepp-LaRouche bemerkte diesbezüglich einen wichtigen Aspekt: Wenn 97% aller Rettungsgelder für Griechenland an die Banken flossen – überwiegend an französische und deutsche – um welchen Vertragspartner handelt es sich da eigentlich?

Die EZB druckt jetzt wieder 1,3 Billionen EUR für die Banken – wo ist da der Aufschrei über die faulen Banken?

Nun, wenn in vielen Kreisen bekannt ist, daß die Schulden nicht bezahlbar sind, warum wird dann nicht einfach eine Schuldenkonferenz einberufen, wie sie die griechische Regierung vorgeschlagen hatte? Der Grund für die kategorische Ablehnung eines Schuldenschnitts liegt darin, daß schon ein geringer Schuldenschnitt ausreichen würde, die gigantische globale Blase der Finanzderivate platzen zu lassen, weil auf dem Schuldenberg eine noch viel größere Pyramide von Kreditausfallswaps aufgebaut wurde. Da die Derivatblase 20mal größer ist als das weltweite BIP, ist klar, daß dieses System dem Untergang geweiht ist. Man druckt weiter Geld, um diese Fassade so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, aber für das Endszenario braucht es keine Finanzexperten.

Deswegen ist die Einführung eines Trennbankensystems der erste notwendige Schritt, um den Schutz der Bevölkerung und der produktiven Wirtschaft zu gewährleisten und das Chaospotential – welche die Kriegsdynamik bestimmt – auszumerzen, bevor es zu spät ist.

Unmöglich? Kommen wir zum Modell der BRICS-Allianz. Ein wachsender Teil der Welt – mittlerweile 50 Nationen aus Afrika, Asien und Südamerika – schlossen sich dem BRICS-Prozeß bereits an. Wir haben vorletztes Jahr eine ausführliche Studie über das Potential Europas für ein Wirtschaftswunder ausgearbeitet, mit dem Schwerpunkt Südeuropa und Afrikas, und viele Teile sind integraler Bestandteil der Neuen Seidenstraße und der maritimen Seidenstraße, welche die chinesische Regierung zum Leitfaden ihrer Politik der „Win-Win“-Strategie machte und der Menschheit eine echte Zukunft bietet. (Bestellen Sie sich hierzu die neue BüSo-Broschüre: „Die BRICS-Revolution – Beginn eines neuen Zeitalters“).

Wie wir in diversen Publikationen beschrieben haben, könnte Griechenland die Brücke zwischen Europa und Asien schlagen und eine neue, zukunftsorientierte Ära beginnen. Der chinesische Premierminister Li Keqiang unterstrich den Willen zur Kooperation mit Griechenland als gleichberechtigten Partner und nannte als gutes Beispiel dafür die Rolle der chinesischen Schiffahrtsunternehmen, die am wichtigen Hafen Piräus bereits gut mit Griechenland zusammenarbeitet und diesen Hafen als 1. Klasse-Hafen auszubauen beabsichtigt.

Das Schicksal Griechenlands geht uns alle an, denn unsere Zukunft hängt unmittelbar mit unseren Nachbarn zusammen – davon, ob wir uns an die europäischen Werte, wie Souveränität, Freiheit und Menschenrechte zurückbesinnen und damit eine Neuorientierung unserer Wirtschafts- und Finanzpolitik einleiten, oder ob wir erneut eine Finanzdiktatur und Kriegsausbruch in Kauf nehmen.

Wer hätte es 70 Jahre nach den Schreckensereignissen des Zweiten Weltkrieges für möglich gehalten, daß die Medien noch umfassender gleichgeschaltet sind als damals, noch schlimmere Kriegspropanganda betreiben als unter Goebbels? Wer hätte es für möglich gehalten, daß eine deutsche Regierung und fast alle etablierten Parteien Nazis in der Regierung und Militär eines europäischen Landes nicht nur dulden, sondern deren Rolle auch noch verharmlosen? Wer hätte gedacht, daß in einem Nachkriegseuropa der Haß und die Hetze gegenüber einem anderen Land wieder ein solchen Grad erreicht und die europäischen Werte von der EU-Machtelite so mit den Füssen getreten wird wie heute? Aber noch schlimmer: Wer hätte es für möglich gehalten, daß die Masse der Bevölkerung auch heute wieder mit teils denselben Argumenten wie damals nichts tut und sich einer Finanz-Diktatur unterwirft?!

Als Einzelperson kann man sich in Anbetracht dieser Situation schnell überfordert und hilflos vorkommen, aber man hat als Einzelperson und Teil der Gesellschaft eben dieselbe Verantwortung gegenüber dem Zeitalter, das man repräsentiert, und damit für die zukünftigen Generationen wie jeder gewählte Minister oder Abgeordnete – auch wenn viele dem Irrglauben verfallen sind, mit der Stimmabgabe seine Verantwortung für die Folgen mit abgegeben zu haben.

Es ist nicht die Mehrheit, auf die wir unser Augenmerk richten müssen. Wir suchen eine kritische Masse, die sich zur Wehr setzt. Nicht mit Slogans oder Vorschlaghammer, sondern mit der einzigen Waffe, welche die Menschheit von allen anderen Lebewesen auszeichnet: Die Macht der Ideen.

Wie oft hört man, daß man nichts ändern könne, schließlich sei die Menschheit schon immer so gewesen, korrupt, egoistisch nur nach ihrem Vorteil bedacht. Solche Leute bezeugen damit ihr verkümmertes Geschichtsverständnis und sehen sich selbst als nichts Besseres als ein herkömmliches Tier, das seinen Trieben folgt und – wenn zivilisiert erzogen – auch seine Triebe unterdrücken im Stande ist. Aber der Mensch ist kein triebgesteuertes Tier (auch wenn viele Vertreter unserer Gesellschaft genau diesen Eindruck auf uns machen), sondern ein vernunftbegabtes, kreatives Wesen, das sich von Ideen und einem leidenschaftlichen Kampfgeist leiten kann und in der Lage ist, andere Menschen dazu zu inspirieren. Anstatt über die schweren Zeiten, die schwierigen Umständen und die dummen Nachbarn zu jammern, sollte man sich Friedrich Schillers Einstellung zu seiner Zeit zu eigen machen:

„Ich möchte nicht gern in einem andern Jahrhundert leben und für ein andres gearbeitet haben. Man ist eben so gut Zeitbürger, als man Staatsbürger ist; und wenn es unschicklich, ja unerlaubt gefunden wird, sich von den Sitten und Gewohnheiten des Zirkels, in dem man lebt, auszuschließen, warum sollte es weniger Pflicht sein, in der Wahl seines Wirkens dem Bedürfnis und dem Geschmack des Jahrhunderts eine Stimme einzuräumen? …

Erwartungsvoll sind die Blicke des Philosophen wie des Weltmanns auf den politischen Schauplatz geheftet, wo jetzt, wie man glaubt, das große Schicksal der Menschheit verhandelt wird. Verrät es nicht eine tadelnswerte Gleichgültigkeit gegen das Wohl der Gesellschaft, dieses allgemeine Gespräch nicht zu teilen? So nahe dieser große Rechtshandel, seines Inhalts und seiner Folgen wegen, Jeden, der sich Mensch nennt, angeht, so sehr muß er, seiner Behandlungsart wegen, jeden Selbstdenker insbesondere interessieren. Eine Frage, welche sonst nur durch das blinde Recht des Stärkern beantwortet wurde, ist nun, wie es scheint, vor dem Richterstuhl reiner Vernunft anhängig gemacht, und wer nur immer fähig ist, sich in das Zentrum des Ganzen zu versetzen und sein Individuum zur Gattung zu steigern, darf sich als einen Beisitzer jenes Vernunftgerichts betrachten, sowie er als Mensch und Weltbürger zugleich Partei ist und näher oder entfernter in den Erfolg sich verwickelt sieht. Es ist also nicht bloß seine eigene Sache, die in diesem großen Rechtshandel zur Entscheidung kommt; es soll auch nach Gesetzen gesprochen werden, die er als vernünftiger Geist selbst zu diktieren fähig und berechtigt ist. (Über die ästhetische Erziehung des Menschen, 2. Brief)

Helfen Sie mit bei dieser Mobilisierung, kontaktieren Sie uns und verbreiten Sie unserePetition: Die USA und Europa müssen den Mut aufbringen, mit der Geopolitik zu brechen und mit den BRICS-Staaten zusammenzuarbeiten.

Kasia Kruczkowski, Landesvorsitzende der BüSo in NRW

http://bueso.de/node/7944

Cibola: Sieben Städte aus Gold (Videos)

13. März 2015 aikos2309

sieben-staedte-cibola

Unermesslichen Reichtum hofften die spanischen Eroberer in den sieben Städten von Cibola zu finden, doch die Suche nach ihnen bringt vor allem Strapazen, Krankheit und Tod. Cibola ist der Name einer der sagenhaften Sieben Städte aus Gold und zugleich auch der Gesamtbegriff für diesen Mythos.

War Cibola – die sagenumwobene Stadt – ein Gerücht oder gab es sie wirklich?

Nordamerika ist nicht vom Osten her erobert wurden, sondern von Süden. Von Mexiko her brachen die Spanier in Richtung Norden auf, auf der Suche nach Gold. Sie trafen auf merkwürdige Bauten – den Pueblos, aber das Interesse galt der Suche nach den «Sieben Städten von Cibola». Hätten sie statt geplündert geforscht, so hätten sie unschätzbare Aufschlüsse von einem vorgeschichtlichen Volk und einer frühen Kultur geben können. Für sie waren diese Menschen Primitive – Heiden.

Dem Entdecker Christoph Kolumbus folgt der Eroberer Hernando Cortés, der mit einer Handvoll schwerbewaffneter Reiter von 1519 in zwei Jahren das Azteken-Reich unter Montezuma zerstört. 1533 erbeutet Francisco Pizarro nicht weniger Gold bei der Auslöschung des Inka-Reiches unter dem Herrscher Atahualpa. Diese Greueltaten wurden unter dem Zeichen des Kreuzes von eingesetzten Statthaltern der spanischen Krone begannen.

Bartolomé de Las Casas (1474 – 1566) – ein Bischof – war 40 Jahre lang Augenzeuge dieses Geschehens, der als einziger die Eroberer der ungeheuren Verbrechen anklagte. Er stellte folgendes sinngemäß fest: Erst taufen sie die Indianer, dann versklaven sie sie und schicken sie anschließend in Ketten in die Bergwerke. Vierzig Jahre lang zerfleischen, erwürgen, peinigen, martern, foltern die Spanier die Eingeborenen bringen ihnen tausenderlei Qualen bei, um sie aus der Welt zu tilgen. Spanische Historiker stellen Las Casa als Lügner hin und bezeichneten ihn als geisteskrank.

Die Gier nach Gold wurde von Spanien aus gelenkt. Die spanische Krone war hoffnungslos verschuldet. Dies machte aus ehrlichsten und aufrichtigsten Absichten friedliche Kolonisten zu Monstren. Immer neue Abenteurer kamen aus Europa. Wo Inka-Gold ein Zimmer füllen konnte, mußte doch noch mehr Gold sein. Was lag im Norden – ödes Land oder weitere Tempel und Paläste? Ein Wunschtraum der Phantasie entstand – im Norden sollten die “Sieben Städte von Cibola” liegen.

Angeblich waren die Straßen mit Gold gepflastert und die Türen der vielstöckigen Häuser mit Edelsteinen benagelt. Der Mythos der Sieben Städte stammt aus Spanien. Im 8. Jahrhundert soll ein Bischof aus Angst vor den Arabern über den Ozean nach Westen geflohen sein und die Städte gegründet haben. Auch eine Indianer-Mythe aus Mittelamerika erzählt von Sieben Höhlen. Aus diesen Höhlen sollen einige Stämme ihre Herkunft herleiten. Beide Legenden verschmolzen und Cibola wurde zum Inbegriff für Gold, Reichtum und Macht.

Álvar Núñez Cabeza de Vaca (deutsch: “Kopf einer Kuh”: Sein Name stammt aus der Zeit als der König von Navarra gegen die Mauren (um 1200) Krieg führte, ein Urahn weist mit einem Kuhkopf den nachrückenden Truppen den Weg, der König siegt und verlieh ihm diesen Namen als Belohnung.) war der erste Mann, der Nordamerika von Ost nach West – nicht an der breitesten Stelle – von Ozean zu Ozean durchquerte. Seine Reise dauerte acht Jahre, bei der er die ersten Bisons und Krustenechsen sah.

Cabeza de Vaca war königlicher Schatzmeister von Pánfilo de Narváez bei einer Expedition, die im April 1528 mit einer Flotte von fünf Schiffen die Küste von Florida erreicht. Narváez hatte Infos von einem Volk im Norden gehört, welches reich an Gold sein soll. Nach dem er erst an der Küste entlang gesegelt war, unternahm er mit 400 Mann eine Erkundungstour ins Landesinnere, mußte aber nach Auseinandersetzungen mit Indianern und Fieber zur Küste umkehren. 150 seiner Leute waren von Timucua-Indianer oder vom Fieber getötet wurden. Seine vorausgeschickten Schiffe blieben verschollen, so dass sie Boote bauen mußten.

Sie segelten mit einer kleinen Flotte von Booten auf das Meer hinaus. Stürme trennten sie. Orientierungslos gepeinigt von Durst, Hunger und der glühenden Sonne wurden viele wahnsinnig. Im November des gleichen Jahres strandeten 80 Überlebende an der Küste von Texas. Ansässige Indianer machten sie zu Sklaven oder töteten sie. Fünf überlebten als Sklaven, von denen vier die Flucht gelang – unter ihnen war der königliche Schatzmeister de Vaca. Nun begann ihre achtjährige Odyssee – entbehrungsreich und immer den Tod vor Augen. Sie trafen auf freundlich und feindlich gesinnte Indianer. Jedoch statt Gold fanden sie Armut. Sie wurden als Sklaven gehalten, wollten fliehen, waren todkrank und wurden von Moskitos geplagt.

Handelsbeziehungen und die Behandlung von Kranken ohne Kenntnisse – ihr Ruf Kranke zu heilen, eilte ihnen von Stamm zu Stamm voraus – erleicherte schließlich ihre Lebensumstände. Im achten Jahr ihrer Odyssee trafen sie an einem Fluß – Rio Sinaloa – den Sklavenfänger Kapitän Diego de Alcarez, der de Vacas indianische Begleiter sogleich zu Sklaven machen wollte.

De Vaca konnte sie in Sicherheit bringen. Der Gouverneur brachte de Vaca und seine Begleiter in die Residenzstadt Mexiko City. Hier wurden sie vom Vizekönig empfangen, dem de Vaca seinen 5.000 Kilometer langen Reiseweg berichten mußte. Bereits im Jahre 1542 erschien in Zamora dieser Bericht mit dem Namen Relación. Die immer noch an «Die Sieben Städte von Cibola» glaubten, war diese Dokumentation sehr verwirrend. De Vaca war der Völkerkundler geworden. Er berichtete über das Leben, Bräuche und Rituale der verschiedenen Stämme, aber über den Reichtum und das Gold, was alle erhofften, erfuhren die Spanier nichts. Hielt de Vaca sein wahres Wissen geheim?

Álvar Núñez Cabeza de Vaca beendete die Spekulationen, indem er in seine Heimatstadt Jerez de la Frontera in Spanien zurückkehrte. Immer noch glaubten die Menschen von ihm, dass er ungeheuren Reichtum haben müßte und ihn irgendwo hortete.

Don Antonio de Mendoza – der Vizekönig von Mexiko – wollte die Berichte von de Vaca auf Echtheit prüfen, bevor er eine Expedition ausrüsten wollte. Deshalb schickte er Fray Marcos aus Nizza – ein Franziskanermönch höheren Ranges, der bei Eroberung des Inka-Reiches durch Pizarro anwesend war, auf Erkundungstour. Für den Vizekönig war ein Mönch billiger und mehr an die Wahrheit verpflichtet als ein Soldat. Der Führer dieser Eskursion war Estevanico – einer der vier Überlebenden von Narváez’ Truppe. Estevanico war in der Vorhut des Mönches und meldete den Stämmen das Nahen eines fremden Weißen immer schon an. Fray Marcos wurde als Forscher bei den Stämmen empfangen. Der Vorhut und der Gruppe des Fray Marcos schlossen sich immer mehr Indianer an, die von reichen Stämmen und großen Städten im Norden zu berichten wußten.

Deshalb entschloß sich der Mönch 250 bis 300 Kilometer weiter nach Norden zu gehen. Estevanico sollte Fray Marcos eine verabredete Nachricht bringen, sobald er auf was Bedeutendes treffen würde. Das größte Kreuz wurde dem Mönch übergeben, was bedeutete, etwas größeres gefunden zu haben als in Neu-Spanien. – Cibola war bekannt, wie Cuzco in Peru.

Die Bewohner von Cibola ließen dem Boten von Estevanico ausrichteten, dass er die Pueblo-Stadt nicht betreten dürfte. Er tat es doch und bezahlte dies wie viele seiner Gefolgsleute mit dem Tod. Dieses Ereignis wurde durch einen Soldat auch Coronado erzählt.

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Die Indianer, die den Mönch begleiteten, wollten weglaufen, doch Fray Marcos bestach sie mit Geschenken, so dass einige bei ihm blieben. Seine beiden treuesten Indianer führten den Mönch zu einem Platz, wo er die Pueblos Cibola, Totonteac, Acus und Marata sehen konnte und hinter denen noch größere liegen sollten. Er erbaute ein Steinkreuz und nahm für die Spanische Krone “Das Neue Königreich des Heiligen Franz” – wie er es nannte – in Besitz. Dann kehrte er um.

Dem Vizekönig gab er Bericht – jedoch maßlos übertrieben. So sollte die Stadt größer sein als Mexiko-Stadt – die damals (1540) etwa 1.000 Spanier beherbergte – und besser sein, als alle bisher entdeckten. Dieser Bericht führte zur Eroberung der Zuni-Pueblos.

Francisco Vázquez de Coronado (1510 – 1544) zieht 1540 mit einem Heer von 250 Reitern und 70 Infanteristen, mehreren hundert Indianern und Viehherden von Mexiko City aus auf Eroberungsfeldzug durch Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma und Kansas auf der Suche nach dem Goldland Quivira und den Sieben Städten von Cibola. Als Führer begleitete Fray Marcos die Expedition. Auf ihrem Marsch erblickten sie auch den Grand Canyon, der für sie bestimmt ein lästiges Hindernis darstellte.

Alles kam anderes als es Fray Marcos im höchsten Maße beim Vizekönig gelobt hatte. Pferde starben an Erschöpfung, Indianer und Neger desertierten. Aus Hunger aßen einige Indianer, zwei Neger und ein Spanier Giftpflanzen, woran sie starben. Dann endlich erreichten sie Cibola. Coronado traute den entgegengeschickten Boten aus Cibola nicht und beauftragte einen Erkundungstrupp sich die Gegend anzuschauen. Sie fanden tatsächlich eine Falle, weshalb Coronado Cibola angreifen ließ.*

Wie auch bei anderen Kämpfen der Konquistadoren-Zeit, so konnten auch hier eine Handvoll schwerbewaffneter Spanier Tausende von Indianern in die Flucht schlagen und Cibola erobern. Aber statt Gold und Edelsteine fanden sie Mais, Bohnen und Hühner.

Video:

Wäre Coronado ein schlechter Konquistador gewesen, hätte er nicht im Anschluß an der Eroberung Cibola seinen Weg nach Osten fortgesetzt, wo er weitere Pueblo-Städte in seine Gewalt brachte. In einer Stadt, die heute Pecos genannt wird, wurde Coronado von einem freundlichen Häuptling empfangen, der ihm weitere Pueblo-Stätten, wie Pueblo Acoma, zeigte. Coronado fiel in Ungnade beim Vizekönig und verstarb nur zwei Jahre nach dem Ende der Expedition 1544 in der Hauptstadt Mexikos – völlig vergessen.

Wie eben beschrieben gab es Cibola tatsächlich – eine mehrstöckigen Pueblo-Stadt der Zuni nahe der Grenze zwischen Arizona und New Mexico.

Zeitgenössige Berichte über Cibola gibt es unzählige. Über Cabeza de Vaca ist in der nordamerikanischen Entdeckungsgeschichte kaum berichtet wurden, so wie von de Soto und Coronado.

* Die Spanier mußten bevor sie eine Siedlung angriffen ein Schriftstück
(Requerimiento) auf Anweisung der spanischen Krone übergeben.

Literatur:

Die sieben Städte von Cibola von C W Ceram

Schiffbrüche: Die Unglücksfahrt der Narváez-Expedition zur Südküste Nordamerikas vonÁlvar Núñez Cabeza de Vaca

Versunkene Hochkulturen

Quellen: PRAVDA TV/PublicDomain/indianerwww.de vom 13.03.2015

EU zieht in den Medienkrieg: „Russlands Führung als Monster darstellen“

EU zieht in den Medienkrieg: „Russlands Führung als Monster darstellen“

Die westliche Propaganda ist ineffizient, deshalb befürchtet die EU-Spitze eine endgültige Niederlage im Medienkrieg gegen Russland. Das sagen russische Experten im Hinblick auf die neue EU-Initiative, die darauf abzielt, sich den russischen Sendern inhaltlich stärker entgegenzusetzen.

„In der EU sieht man, dass der Informationskrieg (wie er dort genannt wird) verloren geht. Doch in Wirklichkeit verlieren sie nicht den Informationskrieg, sondern den Kampf um die Gemüter der Menschen“, sagte Sergej Ordschonikidse, Vizechef im russischen Bürgerrat, einem Beratungsgremium, das die Kommunikation zwischen Staat und Zivilgesellschaft fördern soll. So kommentierte er im Interview mit dem russischen Auslandssender RT die jüngste Initiative des EU-Rates.

EU beginnt neue Etappe von Informationskrieg gegen Russland
EU beginnt neue Etappe von Informationskrieg gegen Russland – Abgeordneter

In der laufenden Woche hatte die Agentur Reuters gemeldet, der EU-Rat wolle der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini vorschlagen, einen Aktionsplan „für strategische Kommunikation zwecks der Unterstützung der Medienfreiheit und der europäischen Werte“ vorzulegen. Die russische Agentur Interfax zitierte Mogherini mit den Worten: „Das ist keine Frage der Antipropaganda. Es geht eher darum, die Medienfreiheit, darunter auch in Russland, zu  unterstützen.“Die russische Zeitung „Wedomosti“ kommentierte am Freitag: „Manche westliche Politiker und Journalisten rufen längst auf, sich den russischen Medien und insbesondere dem Auslandssender RT aktiver entgegenzusetzen. Der frühere Chef von BBC World Service, Peter Horrocks, sprach beispielweise von einer finanziellen Überlegenheit der russischen Staatssender im ‚globalen Informationskrieg‘. Und John Whittingdale, Chef des Ausschusses für Kultur, Medien und Sport im britischen House of Commons, versprach, neue finanzielle Garantien für BBC zu beantragen, um im Informationsbereich gegen RT aktiver zu kämpfen.“

Nach Ansicht von Ordschonikidse hängen die Besorgnisse des Westens vor allem mit der russischen Berichterstattung zum Thema Ukraine zusammen:

„Zu Beginn der ukrainischen Ereignisse sagte der Westen: ‚Dort läuft ein Krieg und die Russen nehmen daran teil‘. Doch dann zeigten unsere Sender, was in der Ukraine wirklich geschieht: Morde, gesprengte Häuser, Abschaltung von Strom und Heizung, Hungernot und Elend, die von Kiew geschaffen wurden. Dies änderte die Psychologie und die Haltung vieler Durchschnittsbürger zu den Ereignissen in der Ukraine. Auch schreckliche Foltern wurden gezeigt. Die Regierung in Kiew kontrolliert faktisch nicht die Banditen-Bataillone, im Parlament kommt es zu Handgemengen.“

Die Reaktion westlicher Politiker gehe darauf zurück, dass sie bestrebt seien, Russland weiter unter Druck zu setzen. Doch die Gründung eines neuen europäischen Propaganda-Senders könne die Menschen nicht daran hindern, die Wahrheit aus Russland zu hören, so Ordschonikidse.

Igor Nikolaitschuk, Experte des Zentrums für Verteidigung- und euroatlantische Studien am Russischen Institut für Strategische Studien, kommentierte im Gespräch mit RT die EU-Pläne:

„Erstens liegt die Auslandspropaganda der westlichen Länder gegenüber Russland derzeit in Schutt und Asche, es mangelt ihr an Finanzierung. Zweitens ist die Propaganda, die durch die westlichen Auslandssender betrieben wird, ineffizient. Niemand hört ihr zu. In der gegenwärtigen Welt, im Zeitalter des Internets, wenn Informationen frei kursieren und weiterverbreitet werden, greift niemand mehr zu den Quellen wie Voice of America. Die russischen Programme der Medien wie Deutsche Welle oder BBC haben auch

keine Zuschauer und Hörer, denn aus Sicht der Russen sind diese Medien völlig marginal. Deren potenzielle Nutzer sprechenEnglisch und wenden sich nicht an diese propagandistischen Quellen.“

Nikolaitschuk sagte weiter, die westliche Propaganda-Kampagne gegen Russland ziele vor allem darauf ab, die Regierung in Moskau zu diskreditieren: „Die derzeitige russische Führung ist dem Westen nicht recht und soll aus seiner Sicht gewechselt werden – nach demselben Muster wie in anderen Ländern. Für diese Zwecke soll bei westlichen Lesern und Zuschauern der Eindruck erweckt werden, dass das ein Monster sei.“

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150313/301481493.html#ixzz3UIfSdHYS

Poroschenko: Kiew hat Verträge mit EU-Ländern über Lieferung „letaler Waffen“ Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/#ixzz3UIZknkLX

(Admin: Das Land ist pleite, wie viele andere auch, aber für Waffen ist anscheinend immer Geld da. Bezahlt ja auch der Steuerzahler, also wir A L L E!!! Wen wollen sie töten und warum? Das wird nur in dem Zusammenhang deutlich, wenn man die langfristigen Pläne der Macht-Eliten kennt:)

Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko

Die Ukraine hat bereits Verträge mit „einer Reihe der EU-Länder“ über die Lieferung „letaler Waffen“. Das behauptete der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko am Freitag in Kiew.

„Ein offizielles Embargo der EU für Waffenlieferungen an die Ukraine ist bereits aufgehoben worden“, sagte Poroschenko in einem Interview für den TV-Sender 1+1. Details wollte er nicht preisgeben.Der Vize-Generalstabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, bezeichnete Poroschenkos Behauptungen als eine Lüge. „Offiziell liefert kein einziges europäisches Land Waffen an die Ukraine“, erklärte Bassurin in Donezk. Zugleich schloss er Geschäfte Kiews mit privaten Rüstungsfirmen im Ausland nicht aus. Nach der Zerschlagung ukrainischer Verbände im Flughafen von Donezk waren Waffen ausländischer Produktion gefunden worden.

http://de.sputniknews.com/militar/20150313/301485107.html#ixzz3UIZwhHFg