Österreich verweigert Stützung einer Pleitebank: richtig so!

Von Claudio Kummerfeld

Was am Wochenende die Fachwelt schockierte, hat durchaus langfristige und ernsthafte Auswirkungen für die europäische Bankenbranche. Österreich verweigert die Stützung einer Pleitebank – das ist richtig!

Österreich Finanzminister Jörg Schelling

Österreichs Finanzminister Jörg Schelling
Foto: Österreichisches Finanzministerium

Hypo Alpe Adria

Das österreichische Bundesland Kärnten hatten für die Anleihen der quasi schon lange bankrotten Bank “Hypo Alpe Adria” gehaftet, konnte aber keine 11 Milliarden Euro zahlen als kleine, im Verhältnis zu deutschen Bundesländern winzige Kommune. Dann war, so ist es bisher der normale Weg gewesen, der Staat Österreich als nächst höhere “Instanz” an der Reihe, das zu tun, was in solchen Fällen immer getan wird – die Bank geht pleite, der Steuerzahler haftet. Gemäß dem Motto “Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen“. Aber warum? Warum ist das ein Naturgesetz? Österreich hat sich jetzt verweigert und zahlt nicht. Die Bank geht den Bach runter, die Anleiheinhaber (zu großen Teilen deutsche Banken) haben die Verluste zu tragen. Deswegen ging auch die “Düsseldorfer Hypothekenbank”als Folge dieser Pleite den Bach runter.

Interessieren Sie sich für das Thema “Hypo Alpe Adria” und die möglichen Auswirkungen auf das globale Finanzsystem? Hierzu ein Gastkommentar auf vom Buchautor Ernst Wolff vom 09.03.2015.

Wenn Sie sich zum Thema “Hypo Alpe Adria” bzw. “Heta” genauer informieren wollen, hier eine Infoseite der österreichischen Finanzaufsicht.

Der österreichische Finanzminister verkündet hierzu, Zitat:

Die Republik Österreich wird der HETA Asset Resolution AG, der vormaligen Hypo Alpe Adria Bank International (HETA), kein frisches Steuergeld mehr zur Verfügung stellen. Stattdessen kommt auf die HETA das neue europäische Bankenabwicklungsregime zur Anwendung. Auslöser für diese Entscheidung sind Informationen über die ersten Ergebnisse des Asset Reviews, über die der Vorstand der HETA die Republik Österreich und die Finanzmarktaufsicht informiert hat. Demnach leitet der Vorstand der HETA einen weiteren, zusätzlichen Finanzierungsbedarf von – je nach Szenario – 4 bis zu 7,6 Milliarden Euro ab. Aufgrund dieser dramatisch geänderten Einschätzung der Vermögenslage hat das Bundesministerium für Finanzen im Einvernehmen mit der Bundesregierung entschieden, der HETA kein weiteres Steuergeld mehr zukommen zu lassen.

Abschließend schreibt er:

Die nun vorliegende Entscheidung bedeutet keine Insolvenz der HETA und kein sofortiges Schlagendwerden der Landeshaftung. Der Bund wird keine weiteren Verpflichtungen zu Nachschüssen an die HETA eingehen. Dadurch sind weitere massive Mehrbelastungen durch die Abwicklung der HETA zulasten der Steuerzahler ausgeschlossen.

Lesen Sie hier das komplette Statement des österreichischen Finanzministers.

Warum soll Österreich haften?

Hedgefonds kaufen, so munkelt man, bereits die Schrottanleihen der “Heta” auf, um sofort danach den österreichischen Staat verklagen zu können, weil der sich aus seiner Verantwortung stehle. Da kann man nur sagen: das wird ein spannendes Gerichtsverfahren! Auch die “Fachwelt”, deutsche Politiker, Banken, Journalisten, Anwälte, alle regen sich fürchterlich auf, dass der Staat Österreich nicht für die Haftung des Bundeslandes Kärnten einspringt. Warum? Warum muss der Staat das tun? Warum ist das ein Naturgesetz? Seit der Lehman-Krise reden doch alle darüber, dass “wir alle” doch endlich damit aufhören wollen, dass der Steuerzahler für Bankenpleiten haftet. Jetzt hat der österreichische Staat dies endlich in die Tat umgesetzt, in dem er die Anleihekäufer, die für das Ausfallrisiko ja auch mit einer Risikoprämie (Zinsen) belohnt werden, in die Verantwortung nimmt.

Es ist ganz einfach

Es ist eigentlich ganz einfach – so wie im “richtigen Leben” auch, sollten sich alle Institutionen, die viel Geld zu investieren haben wie Staaten, Pensionsfonds etc, ein eigenes Bild machen und eine eigene Risikobewertung vonAnleihen vornehmen, und sich nicht auf Ratingagenturen oder Garantien Dritter verlassen. Selbst Risiken zu bewerten, ist die ureigenste Pflicht einer Bank oder eines Pensionsfonds, der Milliarden für Rentner verwaltet.

 

Asylanten bestätigen: Zahllose Luxus-Leistungen, die sie großzügig abgreifen können

Asylanten in Zirndorf

Asylanten in Zirndorf

Aktivisten besuchten die „Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende“ (ZAE) im fränkischen Zirndorf, um in persönlichen Gesprächen herauszufinden, welche Beweggründe die Sozialtouristen veranlassen nach Deutschland zu kommen. Was viele Bürger bereits vermuten, bestätigen auskunftsfreudige Wirtschaftsflüchtlinge, dass sie zahllose Luxus-Leistungen erhalten, dass sie nur nach Deutschland kommen, um finanziell kräftig abzuzocken:

Ein beträchtlicher Anteil der vorgeblich Asylsuchenden kommt in Zirndorf aktuell aus den Balkanländern. Exemplarisch für viele Personalien war beispielsweise ein vor Ort angetroffener 34-jähriger Albaner, der sehr auskunftsfreudig auf unsere Fragen antwortete. Der aus dem Südkosovo stammende Ausländer kam vor einem Monat in die Bundesrepublik und beantragte hier Asyl. Bereits vor vier Jahren hielt er sich schon einmal in der BRD auf, um hier zu arbeiten, wie der Wirtschaftsflüchtling selbst angab. Ohne Umschweife und Scham räumte er auch zwanglos ein, nur aus finanziellen Gründen erneut nach Deutschland gekommen zu sein. Als Asylant im Merkelland bekomme er mehr Geld, als wenn er sich weiterhin mit prekären Gelegenheitsjobs im korrupten Kosovo rumschlagen würde. In seiner Heimatregion mache dies fast jeder Zweite so, wie der Asylbetrüger zur Rechtfertigung noch nachschob.

Wie man sich hier als Asylant verhalten muss, um ein gutes Leben zu haben, hat der 34-Jährige auch schnell erkannt. So klagte er über das angeblich enge Zimmer, das er sich in der ZAE mit fünf weiteren Flüchtlingen teilen muss. Auch dass man immer für das (kostenlose) Essen anstehen muss, störte den dreisten Asylbetrüger. Mehrmals fragte er die Aktivisten im Gespräch zudem nach Geld, damit er die Prepaid-Telefonkarte für sein nagelneues Smartphone vom Typ „iPhone 5“ aufladen kann. So waren vonseiten des kulturfremden Wirtschaftsflüchtlings also nur freche Klagen auf hohem Niveau zu hören, die aber einen guten Einblick in die Abzocker-Mentalität so mancher Asylanten gewährte.

Andere Asylbewerber gaben sich hingegen wesentlich zufriedener bezüglich der Unterbringung in ihrem Gastgeberland. Sie antworteten auf entsprechende Fragen auch ohne Umschweife underzählten den Fragestellern freudig und ausgelassen von den zahlreichen Steuergeld finanzierten Leistungen, die sie großzügig abgreifen können. So werden ihnen zum Beispiel auch Taxis auf Kosten des deutschen Steuerdepps zur Verfügung gestellt. Eine Fahrt in das Fürther Klinikum und zurück zur ZAE in Zirndorf schlägt so mit etwa 70 € zu Buche. Die Asylsuchenden müssen dabei den Taxifahrern lediglich ein gelbes Formular zur Kostenübernahme aushändigen.

Aber nicht nur Strecken zu Ämtergängen oder in das Krankenhaus werden großzügig übernommen, auch für private Fahrten auf Kosten des Staates können die Asylbewerber ihr Zufluchtsland ausnutzen. Ab 20 Uhr dürfen sich die in der ZAE untergebrachten Ausländer an der Pforte noch weiße Formulare zur Kostenübernahme von reinen Vergnügungsfahrten per Taxi abholen, wie ein anderer befragter Albaner augenzwinkernd zugab. Die ungläubigen Nachfragen der Aktivisten bei Fürther Taxifahren bestätigten die Angaben der Asylanten noch an Ort und Stelle.

Artikel auf der-dritte-weg.info

http://www.netzplanet.net/asylanten-bestaetigen-zahllose-luxus-leistungen-die-sie-grosszuegig-abgreifen-koennen/

ATOM (1): Der Große Betrug

Avatar von Mona LisaDas Treiben der Lämmer

Fukushima the ruins Atomreaktor-Ruine Daichi .. Strahlung für die Ewigkeit …

Der Jahrestag der Katastrophe von Fukushima ist da und rückt das Thema „Atom“ wieder einmal (für kurze Zeit) in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Doch das ganze Ausmaß des atomaren Wahnsinns (auch ohne „Unfälle“ und Erdbeben) scheint noch immer nicht in den Köpfen der Menschen präsent zu sein – kein Wunder, angesichts der massiven Zensur in den Medien und dem enormen Druck auf die Wissenschaft.

Klartext: (siehe dazu auch meine früheren Beiträge zum Thema Atom / Kernkraftwerke)

Atomkraft“ ist ein Genozid auf Raten, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit (und die nächsten Generationen) und gegen die Natur, das nur durch eine gigantische, systematische Lügenkampagne ermöglicht wurde.

Nuclear Free PlanetIch habe mir vor einiger Zeit im Internet einige interessante Vorträge über die Folgen von Tschernobyl und Fukushima angesehen, die am 11. März 2013 im Rahmen der New York Academyof Medicine gehalten wurden. Organisiert wurde das Ganze…

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90 Prozent für Reparationen – Griechen schulden Bayern noch 2 Millionen Gulden

Avatar von cottamagazinadn-Nachrichtenagentur

Hamburg/München/Berlin, 16. März 2015 (ADN). Das Londoner Schuldenabkommen von 1953 sollte genau unter die Lupe genommen werden. Das empfahl der  Völkerrechtler Jasper Finke von der Bucerius Law School Hamburg am Montag in einer Rundfunkdiskussion über das jüngste Aufflammen des Streits über die immer noch ungeklärten Reparationsansprüche der deutschen Kriegsgegner im Zweiten Weltkrieg. Dem Londoner Vertrag sei eindeutig zu entnehmen, dass Reparationsregelungen zurückgestellt werden bis zu einer endgültigen Vereinbarung in einem Friedensvertrag. Da ein solcher Friedensvertrag aber bis heute nicht existiere, gebe es eben auch noch keine Klärung und keinen Kontrakt über Reparationen. Die von zahlreichen Experten insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland vorgebrachten Einwendungen, das in Moskau abgeschlossene Zwei-plus-Vier-Abkommen sei eine abschließende Regelung für Deutschland als Ganzes und komme einem – wenn auch prononciert nicht so bezeichneten – Friedensvertrag gleich, treffe nicht zu. Gleiches gelte für die Behauptung, in der Charta von Paris hätten die am Moskauer Vertrag von September 1990…

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Die katholische Kirche und der Missbrauch: Verstörte Kinder Gottes (Video)

17. März 2015

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Was tut die katholische Kirche, um die Kindesmissbrauchsfälle in den eigenen Reihen aufzuklären? Vor einem Jahr haben die Bischöfe eine Gruppe von Forschern damit beauftragt, Licht ins Dunkel zu bringen. Ergebnisse: frühestens 2017.

Matthias Katsch sieht nicht aus wie ein Mann, der sich leicht erschüttern lässt. Doch es gibt etwas in seiner Vergangenheit, das ihn zutiefst belastet: Als 14-Jähriger wurde er am renommierten Canisius-Kolleg von einem Pater sexuell missbraucht. Das Canisius-Kolleg gehört zum angesehenen Jesuiten-Orden. Ein Internat mit Schule, das Kindern Geborgenheit und Bildung vermitteln will. Für den damaligen Schüler Katsch und einige seiner Mitschüler wurde es zu einem gefährlichen Ort.

Über die Ereignisse von damals konnte Katsch jahrzehntelang nicht sprechen. So wie viele andere, die als Kinder im Schatten von Kreuz und Beichtstuhl missbraucht wurden. Der Sexualpsychologe Christoph Ahlers hat dafür eine plausible Erklärung: “Der Täter ist Repräsentant einer moralisch höher stehenden Organisation. Wie soll ich denn das irgendjemandem erzählen? Es kann ja nicht sein, dass er ein Täter ist, dann wäre ja Gott ein Täter, denn den repräsentiert er ja. Das macht mich stumm und zwar noch stummer als es mich machte, wenn der Missbrauch außerhalb der Kirche stattfände.”

Als Katsch 2010 sein Schweigen bricht, beginnen immer mehr Betroffene, von ihren Erlebnissen zu erzählen. Die katholische Kirche gerät in eine schwere Vertrauenskrise. Und ein Verdacht kommt auf: Zieht die katholische Kirche mit ihrer strengen Sexualmoral Männer mit problematischer Sexualität an? Gibt es womöglich in den Reihen der katholischen Geistlichen überdurchschnittlich viele pädophil geneigte Männer? Sexualpsychologe Ahlers bejaht das: “Psychologisch betrachtet müssen wir davon ausgehen, dass wir innerhalb der römisch-katholischen Amtskirche überzufällig viele Personen mit problematischer Sexualpräferenz haben. Warum? Weil eine Organisation mit Sexualitätsverbot eine Anziehungskraft ausübt auf Personen mit problematischer Sexualpräferenz.”

Eine absurde Einzelmeinung? Keinesfalls. Auch innerhalb der katholischen Kirche findet diese These Unterstützer. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode setzte sich schon sehr früh für eine Entschuldigung der katholischen Kirche und eine Versöhnung mit den Opfern ein. Er hält es für möglich, dass Menschen sich für eine Tätigkeit in der katholischen Kirche entscheiden, weil sie hoffen, hinter den Kirchenmauern geschützter zu sein oder, wie Bode formuliert, “es anders ausleben”. Bode plädiert dafür, schon während der Priesterausbildung genau hinzuschauen. Er weiß auch: “Wir schicken viele Bewerber weg – mehr als früher.”

Zusammenhang zwischen Missbrauch und Zölibat?

Wenn die katholische Kirche in der Vergangenheit Männern mit einer problematischen Sexualpräferenz konsequenter den Zugang zu einem geistlichen Beruf verwehrt hätte, dann wäre Pater Klaus Mertes viel Ärger erspart geblieben. Er war vor fünf Jahren Leiter des Canisius-Kolleg und Adressat des Briefes, in dem der ehemalige Schüler Matthias Katsch seine Missbrauchserfahrungen schildert. Mertes glaubte Katsch. Er ist ein kluger, reflektierter Mensch. Er nimmt den Imageverlust seines Jesuitenordens in Kauf und spricht unangenehme Wahrheiten aus. So traut er sich zum Beispiel, einen Zusammenhang zwischen dem Zölibat und den Missbrauchsfällen herzustellen: Es sei im Kern die nicht gelebte Beziehungsdimension im Zölibat, die Kindesmissbrauch fördern könne, so Mertes‘ Überzeugung.

Diese These wird vom Missbrauchsbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz, dem Trierer Bischof Stephan Ackermann, bestritten.

Ackermann bekam von seinen 26 Bischofskollegen die Aufgabe anvertraut, das Forschungsprojekt zum Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche zu koordinieren und nach außen zu vertreten. Mit Ergebnissen ist frühestens 2017 zu rechnen. Zweifellos ist das eine Herkulesaufgabe, zumal das Projekt wenig Vertrauensvorschuss von der Öffentlichkeit erhält. Kritik gibt es zum Beispiel vom Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke. Er rügt, dass die Wissenschaftler keinen direkten Zugang zu den Personalakten erhalten.

Noch schwerer wiegt ein weiterer Vorwurf: Die katholischen Orden, in deren Verantwortung zahlreiche Schulen und Internate liegen, wurden nicht einmal gefragt, ob sie bei diesem Forschungsprojekt mitmachen wollen. Bischof Ackermann: “Nein, das gebe ich ehrlich zu, das haben wir nicht gemacht.”

Video-Ausschnitt:

Link zur Mediathek (Diese Sendung ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet. Der Clip ist deshalb nur von 20 bis 6 Uhr verfügbar):

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Das-Schweigen-der-M%C3%A4nner-Die-katholisc/Das-Erste/Video?documentId=27100738&bcastId=799280

Quellen: tagesschau.de/sueddeutsche.de vom 16.03.2015

http://www.pravda-tv.com/

Dazu auch:

Nachdem er einen vertraulichen Untersuchungsbericht über den inneren Zustand der vatikanischen Behörden erhalten hatte, trat Benedikt XVI. vom Papstamt zurück – als erster Papst seit mehr als 600 Jahren. Die Dokumentation „Die Vatikanverschwörung“ offenbart die Skandale und die Bedrohungen, die Benedikts Pontifikat erschütterten.

Sexueller Missbrauch, Vertuschung und unzureichende Entschädigung der Opfer, Geldwäsche und Korruption in der Vatikanbank und schließlich der Verrat durch engste Vertraute: „Vatileaks“ brachte Dokumente an die Öffentlichkeit, die Vetternwirtschaft, Machtkämpfe und angebliche Erpressungsversuche am Heiligen Stuhl beschreiben.

Der mehrfach ausgezeichnete Journalist Antony Thomas erarbeitete sich Zugang zu Insidern im Vatikan und erzählt aus der Perspektive von Beteiligten die Turbulenzen in Benedikts Pontifikat. Deutlich wird, vor welch außerordentlichen Herausforderungen sein Nachfolger Franziskus steht.

Er muss die mächtige Bürokratie des Vatikans reformieren, die Korruption beseitigen, einen neuen Kurs einschlagen für die gesamte katholische Kirche und sich wieder vordringlich den Anliegen der 1,2 Milliarden Gläubigen zuwenden.

Interviews mit Angestellten und hochrangigen Priestern im Vatikan, mit Missbrauchsopfern, Whistleblowern und Journalisten und nicht zuletzt Aufnahmen mit verdeckter Kamera enthüllen, wie heuchlerisch die katholische Kirche bislang mit den seit vielen Jahren bekannten Sexskandalen in der Kurie umgeht. Die Dokumentation enthüllt eine Kultur des Wegsehens im Vatikan, „nicht fragen, nichts sagen“, wenn es um die sexuelle Orientierung von Geistlichen geht.

Es gibt dort durchaus Kleriker, die in unerlaubten Beziehungen leben. Im Film beschreibt ein schwuler Priester die Doktrin der Kirche zur Homosexualität als „ein Messer in meinem Herzen, denn ich glaube an die Berufung. Ich spüre den Ruf Gottes“. Fast ein Jahr Recherchen zeichnen ein schonungsloses, kritisches Bild der Kirche, die Papst Franziskus von Papst Benedikt übernommen hat. Zerrüttet, korrupt, scheinheilig, aber vor allem: Spielball der mächtigen Fraktionen in der Kurie. Papst Franziskus wurde gewählt, um all dem ein Ende zu setzen. Kann ihm das gelingen?

Panzer überrollt Kind – Unruhen gegen ukrainisches Militär in Konstantinowka

(Admin: Ich bin empört und traurig, daß so viele Menschen unter diesen Zuständen leiden. Besonders Kinder sollten doch geschützt werden. Was sind das nur für Menschen, verdienen sie diese Bezeichnung überhaupt?)

Die ukrainische Miliz versucht, die Situation in Konstantinowka zu stabilisieren

In der Stadt Konstantinowka im Gebiet Donezk ist es am Montag zu Unruhen gekommen, nachdem ein ukrainischer Soldat ein siebenjähriges Mädchen mit einem Luftlandepanzer überrollt hatte.

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Locals protest against occupants after death of 8 year Paulina. Dutch media @nos @PhRemarque ?

Die Tante des Mädchens, die dabei war, wurde mit zahlreichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Säugling, den die Frau bei sich hatte, wurde glücklicherweise nicht verletzt.

Der Panzerfahrer stand der örtlichen Polizeibehörde zufolge vermutlich unter Alkoholeinfluss. Am Montagabend versammelten sich die Ortsbewohner vor den Kasernen, in denen ukrainische Soldaten untergebracht sind, warfen Steine in die Fenster, steckten zwei Autos der Nationalgarde in Brand und kippten ein weiteres Auto um. Als Antwort gaben die Soldaten mehrere Schüsse in die Luft ab. Nach Mitternacht kündigten die Behörden an, alle Objekte in Konstantinowka unter Kontrolle gebracht zu haben.

Den Ordnungshütern in Konstantinowka sei nun erlaubt, bei Provokationen Wirkungsfeuer zu eröffnen, sagte Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers, gegenüber dem Fernsehsender „112 Ukraina“.

„Sollte jemand in Konstantinowka mit einer Waffe in der Hand gegen die Gesetze der ukrainischen Macht vorgehen und den gegebenen Straßenverkehrsunfall als Vorwand zu massenhaften Zusammenstößen nutzen, wird zuerst ein Warnschuss abgegeben werden, danach wird Wirkungsfeuer eröffnet. Falls es keine Zeit zum Warnen gibt, wird sofort scharf geschossen“, äußerte Geraschtschenko.

„Niemandem ist es erlaubt, die ukrainische Macht mit einer Waffe in der Hand auf dem Territorium der Ukraine zu unterminieren“, fügte Geraschtschenko hinzu.

Ihm zufolge wurden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um die Situation in Konstantinowka zu stabilisieren.
Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/panorama/20150317/301522088.html#ixzz3UfObtQSc

„Impfungen sind Massenvernichtungswaffen“ (Désirée Röver)

Avatar von rositha13Gesundheits-EinMalEins

Désirée Röver, Journalistin. Nicht eine ihres Schlages ist bei Mainstream-Lügenmedien auch nur vorstellbar.

Die Deutschen sind die einzigen, die die Welt noch retten können vor dem von USrael angezettelten und sich scheinbar un­auf­halt­sam anbahnenden Dritten Welt­krieg, der gleich­be­deu­tend sein dürfte mit dem Untergang der Menschheit!Lesen Sie beginnend mit diesem Artikel, warum das so ist.
 Das gibt Hoffnung: eine der letzten Journalistinnen,Désirée Röver, zu Imp­fun­gen, Chemtrails, Krank­heits­industrie, Eu­ge­nik und der Ent­wick­lung all dessen. Wer Désirée Röver noch nicht kennt, sieht sich ihre Videos an. Sie weiß aus leidvoller Erfahrung sehr genau, was passiert, wenn man den falschen Leuten vertraut, und die Krankheitsmafia mit Chemotherapie „hilft“, die üblicheKrebs-„Therapie“ ist staatlich gebilligter Mas­sen­mord!

 „Die einzige sichere Impfung ist die, die nie verabreicht wird. … Kein einziger Bestandteil einer Impfung hat etwas im menschlichen Körper zu suchen. … Wenn Sie eine Person am Anfang seines Lebens impfen, haben Sie…

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Putins „Wunderwaffe“ für Krim: Experten klären auf

Seezielflugkörper Jachont/Onix

Integration und Entwicklung der Krim-Region (40)
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Wladimir Putins Lob für das Waffensystem Bastion, das auf der Krim stationiert wurde, sorgt bei Militärexperten für Aufsehen. Sie klären über die Vorteile dieser Seezielflugkörper auf. Die Raketen sind in der Lage, selbst Flugzeugträgerkampfgruppen zu zerstören und gegnerische Radare irrezuführen.

Die russische Tageszeitung „Komsomolskaja Prawda“ titelte am Dienstag, die „Geheimnisse der Wunderwaffe Bastion, die die Krim geschützt hat“ zu lüften. Damit bezog sich das Blatt auf die jüngste Erklärung Wladimir Putins, wonach Russland vor einem Jahr Raketenanlagen des Typs Bastion auf die Krim verlegt hatte. Laut Putin wurden diese Lenkwaffen absichtlich so stationiert, um aus dem All geortet zu werden und dadurch anschaulich zu zeigen, dass die Krim nun gegen jede Attacke von See aus gewappnet ist. Der Präsident lobte die Waffe als „wohl effizienteste“ bodengestützte Anti-Schiffs-Rakete weltweit.

Wie die Militärexperten des Blattes nun schreiben, handelt es sich bei diesem Waffensystem um bodengestützte Startvorrichtungen für Seezielflugkörper des Typs Jachont/Onix. Diese Flügelraketen sind gegen Angriffsgruppierungen von Flugzeugträgern und weitere Überwasserschiffe, aber auch gegen landgestützte Ziele effizient. Das Waffensystem funktioniert nach dem Fire-and-Forget-Prinzip: Die Rakete ist im Flug manövrierfähig und ihre Flugbahn für den Gegner kaum kalkulierbar.

In Bezug auf die Zielerfassung bescheinigt die Zeitung dem Seezielflugkörper einen „einzigartigen Vorteil“: Die Raketen können sowohl einzeln als auch „in Scharen“ gegen einen Schiffsverband abgefeuert werden. Im Flug verteilen die Raketen dann selbständig die Ziele untereinander (je nach deren Wichtigkeit) und wählen eine passende Taktik für den Angriff.

Dabei sind die Raketen dem Bericht zufolge fähig, nicht nur gegnerische Radarsignale zu stören, sondern auch der Flugabwehr des angegriffenen Schiffes auszuweichen. Nachdem das zentrale Ziel in einem Schiffsverband zerstört ist, nehmen die verbleibenden Raketen die kleineren Schiffe ins Visier.

Wie es hieß, sind die Seezielflugkörper auch gegen Ziele hinter dem Horizont effizient. Und falls sich das Ziel beispielsweise hinter einem Berg befindet, kann die Rakete den Berg umfliegen. Eine Startvorrichtung reicht aus, um einen 600 Kilometer langen Küstenabschnitt zu verteidigen.

Die 8,6 Meter lange und drei Tonnen schwere Rakete kann sowohl hoch (14.000 Meter) als auch tief (10 Meter über Wasser) fliegen. Ihre Reichweite beträgt dabei 500 beziehungsweise 120 Kilometer. Im Tiefflug bewegt sich die Rakete mit doppelter Schallgeschwindigket und ist für Flugabwehr-Radare des anvisierten Schiffes kaum zu orten. Das Blatt kommentierte: „Stellen Sie sich vor: Die See ist ruhig, das Kriegsschiff fährt und seine Radare bemerken nichts Gefährliches und plötzlich – krach! – in der Bordwand entsteht ein Loch, so groß wie zwei S-Bahn-Wagen“.

Der russische Militärexperte Konstantin Siwkow sagte der Agentur Ria Novosti, die demonstrative Stationierung der Bastion-Waffensysteme auf der Krim sei eine richtige Entscheidung gewesen: „Zwar kann dieser Schritt militärstrategisch in Zweifel gezogen werden, doch politisch war er absolut gerechtfertigt. Die demonstrierte Entschlossenheit, jede Attacke auf die Krim-Küste mit diesen Raketen abzuwehren, kann jeden Hitzkopf abkühlen.“
http://de.sputniknews.com/militar/20150317/301523324.html#ixzz3Uf5otkVG

Türkei: IS-Menschenschmuggler ist zugleich Agent des kanadischen Geheimdienstes CSIS

Ein syrischer Menschenschmuggler der für den Islamischen Staates (IS) arbeitet, soll gleichzeitig als Doppelagent für den kanadischen Geheimdienst CSIS tätig sein.
Während beispielsweise türkische Medien umfassend darüber berichten und türkische Politiker Kanada auffordern den Fall aufzuklären, schweigt die kanadische Regierung zu den Vorwürfen. Auch die westlichen Medien haben den Fall bisher nicht aufgegriffen.

Kanada schweigt über Verbindungen zu IS-Schmuggler

Der ehemalige syrische Arzt Mohammed al-Rasched soll junge Europäer, die in die Türkei reisten um sich dem IS anzuschließen, bei entsprechender Bezahlung in die IS-Hauptstadt Raqqa geschafft haben. Über seine Aktivitäten beim Menschenschmuggel zwischen der türkisch-syrischen Grenze und der IS-Hochburg hat Rasched nach türkischen Geheimdienstinformationen in Folge die Geheimdienstmitarbeiter in der kanadischen Botschaft in Jordanien informiert.

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, dessen Regierung wegen des starken Zufluss westlicher Dschihadisten, die sich via Türkei dem IS anschließen, stark unter Druck geraten ist, erklärte, dass der Syrer im Dienste eines Auslandsnachrichtendienstes stehe, dessen Land an der Anti-IS-Koalition beteiligt sei. Zwar wollte der Minister den Geheimdienst nicht beim Namen nennen, konzedierte jedoch, dass der Dienst nicht aus den USA oder der Europäischen Union komme.

Die USA und der Aufstieg des IS: „Wir haben dieses Chaos selbst geschaffen“

Die USA und der Aufstieg des IS: „Wir haben dieses Chaos selbst geschaffen“

Unterdessen wurden türkische Medien deutlicher und behaupten, dass der verantwortliche Geheimdienst hinter dem syrischen IS-Schmuggler der Canadian Security Intelligence Service (CSIS) sei, damit ist der wichtigste zivile Nachrichtendienst des nordamerikanischen Landes gemeint.

Die letzte Stellungnahme der kanadischen Regierung ist ebenfalls alles andere als entlastend. So sagte Ottawa, es könne nur bestätigen, dass es sich im Fall von Rasched nicht um einen kanadischen Staatsbürger oder konkreten CSIS-Mitarbeiter handle, weigerte sich jedoch, auf Anfragen aus Ankara zu reagieren oder diese zu kommentieren.

Warum der Westen kein Interesse am Ende des Bürgerkrieges in Syrien hat

Warum der Westen kein Interesse am Ende des Bürgerkrieges in Syrien ha

Unterdessen veröffentlichte der türkische Fernsehsender A Haber ein Video, das den Verdächtigen bei der Überführung der britischen Mädchen Kadiza Sultana, Schamima Begum und Amira Abase nach Syrien zeigt. Mitte Februar sollen die drei auf dem Istanbuler Atatürk-Flughafen gelandet sein. Im Westen löste die Nachricht über die Ausreise der Schulmädchen Entsetzen aus. Nun, sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, wäre insbesondere das ambivalente Verhalten Kanadas mitverantwortlich am Dschihad-Tourismus.

Laut der türkischen Tageszeitung Sabah soll der 28-jährige Syrer erklärt haben, dass er vor dem syrischen Bürgerkrieg nach Jordanien geflüchtet sei, um im Westen einen Asylantrag stellen zu können, bevor die kanadische Botschaft in Jordanien auf ihn aufmerksam wurde. Im Gegenzug zu seinen Kontakten zum IS und seiner Arbeit als Informant soll Rasched die kanadische Staatsangehörigkeit angeboten worden seien, hieß es von Seiten der türkischen Polizei, die den Verdächtigen verhörte.

Déjà vu? Erste Bodenkämpfe zwischen „Islamischem Staat“ und westlichen Spezialeinheiten

Déjà vu? Erste Bodenkämpfe zwischen „Islamischem Staat“ und westlichen Spezialeinheiten

Das Nachrichtenblatt Star berichtete von Dokumenten, die eine Korrespondenz von Rasched und dem CSIS belegen, darüber hinaus sollen Fotos von über 20 Pässen gefunden worden sein, darunter die der drei britischen Schulmädchen sowie anderer Dschihadisten, die vermutlich bereits in Syrien sind.

Ray Boisvert, ein ehemaliger CSIS Anti-Terror-Chef, räumte ein, dass es eigentlich genau die Aufgabe des CSIS sei, solche Informationen zu erhalten.

Er sagte:

„Wenn der CSIS daran beteiligt ist, dann ist das die neue Realität, in der wir uns befinden. Das ist doch genau das, was sie tun sollen. Sie sollen Quellen und Agenten überall da auf der Welt haben, wo kanadische Interessen existieren.“

Was für den Ex-Spion die alltägliche Realität zu sein scheint, ist für die Opposition im Land dagegen eine ernste Angelegenheit. Diese hat gegenüber der Regierung von Stephen Harper eine parlamentarische Fragestunde eingefordert, in der es um die fragwürdigen Verbindungen von „Harpers handverlesenem Botschafter“ gehen soll.

Was uns die New York Times über Hillary niemals erzählen wird

F. William Engdahl

Wäre sie nicht so ein eiskalter Mensch, könnte einem Hillary Rodham Clinton fast leidtun. Schon bevor sie offiziell ihre Kandidatur für die Nominierung als Nachfolgerin von Barack Obama bei den Präsidentschaftswahlen 2016 bekannt gegeben hat, landet sie wieder einmal in einem schmutzigen Skandal. Dieser könnte ihrem besessenen Wunsch, Präsidentin der USA zu werden, ein Ende setzen, und damit auch das Ende für die Hoffnungen ihres Ehemanns Bill Clinton bedeuten, der nicht minder besessen ist, wieder ins Zentrum der Macht zurückzukehren.

Bei dem neuen Skandal geht es um Haiti, die leidgeprüfte Karibikinsel, die nicht nur von Erdbeben, sondern auch von Chaos und Plünderung durch die Clintons und deren Freunde und Verwandten heimgesucht wird. Es geht darum, dass Bill Clinton seit dem Erdbeben vom Januar 2010, dem mehr als 300 000 Haitianer zum Opfer fielen, offenkundig seine Position missbraucht. Es geht um Vetternwirtschaft mit Hillary Clintons Bruder. Es geht auch direkt um Hillary und um eine Stiftung der Clinton-Familie, zu der ein mutmaßlicher mexikanischer Narko-Gangsterboss und einige von Clintons schmutzigsten politischen Mitstreitern aus ihrer Washingtoner Zeit zählen.

Wohltätigkeit beginnt zu Hause…

Wichtig ist der zeitliche Ablauf der Ereignisse. Am 5. März veröffentlichte der bekannte Internet-Blog Breitbart eine Story, die dem demnächst erscheinenden Buch Clinton Cash: The Untold Story of How and Why Foreign Governments and Businesses Helped Make Bill and Hillary Rich des preisgekrönten Journalisten Peter Schweizer entnommen ist. Das Buch liefert Fakten über die Genehmigung für ein Goldbergwerk, die erste, die die Regierung von Haiti in 50 Jahren erteilte, und zwar an die obskure Firma VCS Mining aus North Carolina.

Wie Schweizer schreibt, saß im Vorstand von VCS Mining auch ein gewisser Tony Rodham. Nie von ihm gehört? Hillary Clintons Geburtsname ist Hillary Rodham und Tony ist ihr Bruder. Und das genannte Bergbauunternehmen nennt als weiteres Direktoriumsmitglied den ehemaligen Premierminister von Haiti, Jean-Max Bellerive. Bellerive war Kovorsitzender des »wohltätigen« Interims-Wiederaufbaukomitees (Interim Haiti Recovery Commission), zusammen mit dem früheren US-Präsidenten William Jefferson Clinton, zumindest rechtlich gesehen Hillarys Ehemann.

Die Bedingungen für diese erste neue von der haitianischen Regierung vergebene Lizenz für eine Goldmine waren zudem ohne Beteiligung des Kongresses ausgehandelt worden, der Staat Haiti wurde dabei nach allen Regeln der Kunst betrogen. Rodhams Gold-Profite riefen den Protest von Abgeordneten des haitianischen Senats hervor: Gemäß Vertrag enthält die Regierung nur eine Gewinnbeteiligung von 2,5 Prozent, die Hälfte des üblichen Satzes. Und VCS Mining wird die Option gewährt, den Vertrag für 25 Jahre zu verlängern.

Am 6. März, nur einen Tag nach der Story vom 5. März, veröffentlichte VCS auf seiner dürftigen Website (die weder einen Namen eines Direktors nennt noch einen Jahresbericht oder Finanzbericht enthält) eine »Mitteilung zur sofortigen Veröffentlichung«. Darin wird dementiert, dass Rodham oder Bellerive bei dem suspekten Deal eine Rolle spielten. Noch seltsamer: Diese Pressemitteilung ist die einzige Erklärung auf der gesamten Website des Unternehmens.

Eine weitere Suche in Unternehmenslisten von Bloomberg/Business Week nach den Namen der derzeitigen Vorstandsmitglieder ergab … nichts. In einer Meldung über das Unternehmen vom 12. März 2015 hieß es beiBloomberg: »Weitere Angaben zu Vorstandsmitgliedern sind nicht verfügbar.« Hat die Firma ihre Bücher geputzt, um weitere peinliche Skandale zu vermeiden, die Hillarys Chancen mindern könnten, Präsidentschaftskandidatin zu werden, was bis vor zwei Wochen, als der E-Mail-Skandal im State Department ruchbar wurde, ausgemachte Sache schien?

Die Clinton-Stiftung, das State Department und Haiti

Es sieht immer mehr danach aus, dass die E-Mails, die Hillary Rodham Clinton in den Jahren ihrer Amtszeit als US-Außenministerin verschickte und die sie jetzt nicht, wie es das Gesetz verlangt, vollständig der US-Regierung übergeben will, Explosives über ihre Rolle in Haiti nach dem Erdbeben enthielten. Gerade wurde bekannt, dass sie in den Jahren beim State Department eine private E-Mail-Adresse auf ihrem eigenen Server nutzte und nie eine »state.gov«-Adresse besaß. Ihre dienstlichen und privaten E-Mails liefen über ihre eigene Internet-Domain clintonemails.com.Als sie das Amt verließ, gingen die E-Mails mit ihr. Darunter waren auch E-Mails mit ihrer Reaktion auf das Erdbeben auf Haiti. Das US-Gesetz über die Aufbewahrung von Akten (Federal Records Act) verlangt, dass Mitarbeiter von Exekutivbehörden ihre E-Mails aufbewahren und der dauerhaften Speicherung zugänglich machen.

Hillary war vom 21. Januar 2009 bis zum 1. Februar 2013 US-Außenministerin. Im Dezember 2014 erhielt die Firma ihres Bruders den lukrativen Vertrag für das Goldbergwerk. Unter Hillary zahlte dasState Department, vermittelt über die [US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit] USAID, 3,6 Milliarden Dollar als »Erdbebenhilfe« an Haiti.

Das Ganze wird noch schmutziger. Während sie Milliarden amerikanischer Steuergelder an nicht spezifizierte Projekte in Haiti austeilte, diente Bill Clinton als UN-Sondergesandter für die Haiti-Erdbebenhilfe, gemeinsam mit Jean-Max Bellerive vom Interims-Wiederaufbaukomitee. Gleichzeitig war Bill Chef der Clinton Foundation, die nach eigenen Angaben von »privaten Spendern« 36 Millionen Dollar für die Haiti-Hilfe einsammelte. Dabei nahm die Clinton-Stiftung Geld von Ländern an, mit denen Hillary in ihrer Amtszeit als Außenministerin zu tun hatte, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und der Iran – ein offener Interessenkonflikt, falls Hillary Präsidentin werden sollte. In einem Fall akzeptierte die Clinton-Stiftung von der algerischen Regierung ein »Geschenk« in Höhe von 500 000 Dollar »für Erdbebenhilfe in Haiti«.

Insgesamt verteilte Hillary als US-Außenministerin Milliarden Dollar an USAID-Geldern in Haiti. Ehemann Bill nahm Geld für seine private Stiftung von ausländischen Regierungen an, mit denen Hillary in offizieller Funktion zu tun hatte. Am Tag ihres Abschieds aus dem State Department im Februar 2013 wurde Hillary gemeinsam mit ihrer Tochter und Bill Direktorin der jetzt in »Bill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation«umbenannten Stiftung. Und Bruder Tony hat einfach Glück und sichert sich gleichzeitig einen lukrativen Goldbergbau-Vertrag in Haiti? Ich glaube, die Irrungen und Wirrungen von Hillary Rodham Clinton haben gerade erst begonnen.

Die Bill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation

Dazu müssen wir uns die Clinton-Stiftung genauer ansehen, und in deren Vorstand finden wir interessante Leute. Bruce Lindsey ist Vorstandsvorsitzender der Clinton Foundation. Er wurde als Bill Clintons »Consigliere« beschrieben, wie der Mafia-Rechtsanwalt, der Ärger in der Familie aus dem Weg räumt. Lindsey ist seit der Zeit in Little Rock an Clintons Seite, als Bill noch Gouverneur und Hillary Rechtsanwältin in der Kanzlei Rose war.

Während der gesamten acht Jahre im Weißen Haus fungierte Lindsey als Clintons Berater. Heute ist er Vorsitzender der Clinton-Stiftung. Während Clintons Amtszeit als Präsident wurde Lindsey von Republikanern vorgeworfen, in Asien Geld für Demokraten und für Clintons Rechtshilfe-Fonds während des von Monika Lewinsky angestoßenen Amtsenthebungsverfahrens zu sammeln. Lindsey war bei Treffen mit zwielichtigen Fundraising-Figuren wie John Huang und James Riady im Weißen Haus anwesend. Republikaner vermuteten damals, dass Lindsey – der im Weißen Haus für das Sammeln von Dokumenten, deren Herausgabe der Kongress beantragte, zuständig war – »Dokumente säuberte, um den Kongressausschüssen Informationen vorzuenthalten«.

Schauen wir uns den heutigen Vorstand der Clinton-Stiftung an, so finden wir dort ausgerechnet Ms. Cheryl Mills. Den Namen haben sie auch noch nie gehört? Sie war Hillarys Stabsleiterin im State Department und diente, wie es in ihrer Biografie heißt, »als Beraterin und Stabschefin im US-Außenministerium, wo sie die Außenpolitik und operationelle Prioritäten für die Behörde mit einem Etat von 55 Milliarden Dollar managte«.

Mills war Managerin für Außenpolitik und operationelle Prioritäten für Hillary Clinton? Spielte sie auch eine schmutzige Rolle in den Skandalen um Bill Clintons Interims-Hilfskomitee, als Hillarys USAID Milliarden amerikanischer Steuergelder an irgendetwas oder irgendjemanden in Haiti verteilte? Das werden wir vielleicht nie herausfinden, denn wie sich im jüngsten »E-Mail-Gate«-Skandal herausstellt, weigerte sich nicht nur Hillary, für Amtsangelegenheiten die offizielle E-Mail-Adresse der US-Regierung zu verwenden. Auch Cheryl Mills, ihre heutige Vorstandskollegin bei derBill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation, nutzte die private E-Mail-Adresse clintonemail.com für offizielle Korrespondenz.

»Reichster Mann der Welt«

Ein weiteres Mitglied der exotischen Clinton-Stiftung ist der Bergbau- und Filmmogul Frank Giustra. 2007 startete er gemeinsam mit Bill Clinton ein Unterfangen namens »Clinton Giustra Enterprise Partnership«. Erklärtes Ziel war es, »soziale und wirtschaftliche Entwicklungsprogramme in Teilen der Welt zu gründen, in denen viel Armut herrscht, beispielsweise in Kolumbien, Peru, Mexiko und Haiti«. Daraus wurde die Clinton Giustra Sustainable Growth Initiative (CGSGI, Clinton-Giustra-Initiative für nachhaltiges Wachstum).

Dann holten die beiden als Dritten einen Mexikaner namens Carlos Slim an Bord, der ihren anfänglichen Fonds von 100 Millionen Dollar aufstockte. Die drei Männer scheinen 2010, unmittelbar nach dem Erdbeben in Haiti, gern zusammengearbeitet zu haben; mit Clinton als UN-Sondergesandtem in Haiti richteten sie einen weiteren 20-Millionen-Dollar-Fonds zur finanziellen Förderung von Kleinbetrieben im vom Erdbeben verwüsteten Haiti ein.

Laut der jährlich von Forbes veröffentlichten Liste der reichsten Männer der Welt ist Carlos Slimvielleicht sogar der reichste; mit einem geschätzten Vermögen von 81,6 Milliarden Dollar lag er 2014 knapp hinter Bill Gates. Ihm gehören Telmex, das größte Telekommunikationsunternehmen Mexikos, sowie ein ganzes Netz von Banken, Firmen und Fluggesellschaften. Vor einigen Jahren erkaufte er sich sogar den Respekt blaublütiger WASPs (White Anglo Saxon Protestants), als er mit schlappen 250 Millionen Dollar die notleidende New York Times rettete.

Außerdem sitzt er im Exekutivkomitee der Treuhänder der RAND Corporation, einem wichtigen Geschäftspartner des Pentagon und führendem geopolitischen Thinktank hinter der US/CIA-Strategie von Farbenrevolutionen, »Swarming« und Ähnlichem. Es hat interessante Implikationen für die nationale Sicherheit der USA.

Der interessanteste Teil von Carlos Slims Karriere ist aber deren vielfache Überlappung mit dem mexikanischen Drogenkartell. Mexikanische Journalisten sprechen offen aus, Slim habe sein gewaltiges Vermögen nicht nur damit verdient, dass er die höchsten Telefongebühren in Lateinamerika kassierte. Laut dem preisgekrönten Journalisten Daniel Hopsicker unterhält Carlos Slim, der philanthropische Partner der Clinton-Stiftung, »langjährige geschäftliche Verbindungen zu mexikanischen Geschäftsleuten, denen die Beteiligung am so genannten ›Kartell des Südostens‹ in Mexiko nachgesagt wird, einer Drogenhandelsorganisation in Cancún, die vor zwei Jahren ans Licht kam, als über der mexikanischen Halbinsel Yukatan ein in Amerika registrierter (N987SA) Gulfstream-Jet mit fast vier Tonnen Kokain an Bord abstürzte«.

Wie Hopsicker schreibt, verließ Fernando Chico Pardo, ein Top-Geschäftspartner von Carlos Slim, mit dessen Segen sein Unternehmen, um die Grupo Aeroportuario del Sureste, S.A. de C.V., (ASUR) zu gründen, ein börsennotiertes Unternehmen, das mexikanischen Quellen zufolge große Mengen Kokain durch den von dem Unternehmen betriebenen Cancun International Airport schleust. ASURkontrolliert ein Dutzend mexikanische Flughäfen. Diesen Berichten zufolge war Pardo 16 Jahre lang Slims Alter Ego und rechte Hand. Er sitzt noch immer im Vorstand von Carlos Slims Holding, und Pardos Bruder Jaime Chico Pardo ist Präsident von Slims großer Holding Temex, dem mexikanischen Telekommunikationsunternehmen.

In sorgfältig recherchierten Presseberichten aus Mexiko heißt es, Fernando Chico Pardos Grupo Aeroportuario del Sureste, S.A. de C.V. (ASUR) sei in die großen Drogenhandelsbanden verwickelt und sei angeblich an dem großen »Drogen-Umzug« vom September 2007 beteiligt gewesen, der mit dem Absturz eines amerikanischen Gulfstream-Jets mit vier Tonnen Kokain an Bord über Yukatan endete. Hopsicker setzt noch hinzu: »Man wusste, dass die Gulfstream (N987SA) der CIAin Kolumbien und Zentralamerika gehörte, und dass sie auch für die DEA flog … laut exklusiver Berichterstattung in Narco News«.

Hillary und »Sweet Micky« Martelly

Die Clinton-Stiftung der möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Rodham Clinton unterhält in Haiti Aktivitäten mit Carlos Slim, dem mexikanischen Giga-Millionär und angeblichen Geschäftspartner führender Männer des mexikanischen Drogenkartells, der im Vorstand der mit Pentagon und CIA verbundenen Washingtoner RAND Corporation sitzt, und dem ein großer Anteil an der New York Times gehört. Hillarys jüngerer Bruder Tony Rodham erhält freundlicherweise die Konzession für ein Goldbergwerk in Haiti für ein Unternehmen, das kaum existiert. Allmählich stinkt das alles wie die großen Güllebecken vor der Schweinefarm vonSmithfields Foods in Mexiko.

Die bekannte haitianische Rechtsanwältin und echte Menschenrechtsaktivistin Ezili Dantò erhebt den Vorwurf, Bill Clinton, der UN-Sondergesandte für Haiti, sei als Chef des haitianischen Hilfsfonds verantwortlich für rund sechs Milliarden an internationalen Hilfsgeldern, die in Empfang genommen wurden. »Nicht einmal ein Prozent dieser Summe kam bei der haitianischen Regierung an. Bill Clinton hatte vollständige Kontrolle über die Bilanz.« Und weiter: »Hillary und Bill Clinton ›öffneten Haiti‹ als ihr privates Asset der Liquidation. Sie nutzten die Ressourcen der Weltbank, des State Department, der USAID, der UNO, privater Militär- und Sicherheitsdienstleister, der US-Streitkräfte und die Möglichkeit der Behörden, Pässe und Visa auszustellen. Sie erhielten Gegenleistungen, ›Spenden‹ genannt, von jedem, der von ihnen ein Stück haitianisches Land, Erdöl, Iridium, Uran oder Gold kaufen wollte. Die Clintons missbrauchten Regierungsvollmachten für ihr privates Geschäft und nannten es ›Hilfe für arme Haitianer‹.«

Bill Clinton habe, so Dantò, keinen Versuch unternommen, seine Korruption bei der Haiti-Hilfe zu verbergen. Genauso wenig Außenministerin Hillary Clinton: »Sie brachten ihre eigenen Mitglieder des Haiti-Stabs in nominelle Machtpositionen, um ihre Erlasse absegnen zu lassen. Haitis Premierminister Garry Conille, der Jean-Max Bellerive im Amt folgte, arbeitete als Stabschef für Bill Clinton.«

»Cheryl Mills, ebenfalls Mitglied von Clintons Stab, deren Name im Clinton-›E-Mail-gate‹-Skandal genannt wird und die heute im Vorstand der Clinton-Stiftung sitzt, war ebenfalls als Repräsentantin der Vereinigten Staaten im Interims-Wiederaufbaukomitee für Haiti (IHRC).«

Weiter erläutert Dantò: »Außenministerin Hillary Clinton und Cheryl Mills, ihre Stabschefin im Ministerium, setzten die Regierung von Haiti und den Wahlrat unter massiven Druck, Martelly, der Dritter geworden war, bei der Stichwahl auf den ersten Platz zu setzen, damit sichergestellt war, dass er im März 2011 zum Präsidenten gewählt wurde. Hillary Clinton hob die Visa mehrerer haitianischer Vertreter auf, die sich ihrer Ansicht nach nicht fügten, und gab vorzeitig bekannt, der Streit über die Wahlen sei beendet; sie drohte mit der Streichung der Hilfe, wenn die frisierten Wahlen und das Urteil der OAS, Martelly auf den ersten Platz zu setzen, von Haiti nicht akzeptiert würden. Die USA drohten sogar damit, Haitis Präsidenten Préval abzusetzen, wenn er nicht einwilligte, Martelly an die erste Stelle zu setzen.«

Martelly, der in Haiti unter seinem Künstlernamen »Sweet Micky« Martelly bekannt ist, unterstützte die von der CIA geschaffene rechtsgerichtete paramilitärische Front für den Fortschritt von Haiti und schlug vor, die haitianischen Streitkräfte wieder einzurichten, die der damalige Präsident Aristide 2005 aufgelöst hatte, weil sie der Terrorarm des gestürzten Diktators »Baby Doc« Duvalier gewesen waren. Die CIA vertrieb den populären haitianischen Nationalisten und demokratisch gewählten Aristide und zwang ihn ins Exil nach Südafrika. Laut Ezili Dantò haben Hillary und Bill Clinton die Präsidentschaft von Martelly, einem kokainliebenden Rock-Keyboarder, möglich gemacht, um ihre eigene Korruption zu vertuschen.

Abschließend betont Dantò: »Die Erdbebengelder nutzen den Kumpanen der Clintons, den Spendern der Clinton-Stiftung aus dem Big Business, dem Luxus-Ferienort und den Hotelpartnern der Clintons, dem Komplex aus Militär, Industrie und Geheimdiensten sowie den üblichen Washingtoner Beltway-Straßenräubern, wie Chemonics. Das Inferno für die Haitianer ging weiter. Am schlimmsten war, dass sich die Clintons Schock und Trauma zunutze machten – das katastrophale Erdbeben von 2010 und das im gleichen Jahr von der UNO importierte Cholera-Trauma –, um den Haitianern die getürkten Wahlen von 2010 hin zu einer wahren Diktatur aufzudrücken.«

Langsam sieht es so aus, als drohe Hillary Rodham Clinton eine weit genauere Untersuchung ihrer Umtriebe. Eines ist dabei jedoch gewiss: Die New York Times, früher die angesehenste Zeitung Amerikas, wird uns nie ein Sterbenswörtchen über Hillarys dunkle Geschäfte in Haiti erzählen? Und warum nicht? Da braucht man nicht weiter zu schauen als auf Carlos Slim, den zweitgrößten Aktionär der Zeitung und Geschäftspartner von Hillarys Stiftung in Haiti.

 http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/was-uns-die-new-york-times-ueber-hillary-niemals-erzaehlen-wird.html