Der Antifa-Aktivist, ein sozialistisches Spitzenprodukt der Schulpolitiker

(Admin: Ähnlich wie Söldner erfüllen diese aufgehetzten und gehirngewaschenen Horden ihren Zweck. Den des divide et impera, dem ewigen Machtspiel der Eliten – und gegen ihre eigenen Wurzeln, ihr eigenes Volk – und lassen sich diesen Verrat gut bezahlen. Die letzten Jahre (Un)-Bildungspolitik zeigen ihre Auswüchse. Daß dabei Menschen zu Schaden kommen, wenn sie als Beispiel mit Steinen werfen, ist ihnen dabei völlig egal.)

Heinz-Wilhelm Bertram

Keine Kenntnisse der einheimischen Flora, ein grob lückenhaftes Geschichtsbild, gravierende Defizite in Rechtschreibung und Sprache. Dafür Genderismus, Toleranzlehre und Ideologie ohne Ende. Die Schulbildung verfällt dramatisch. Doch die schwarz-rot-grünen Lehrplanarchitekten in den Kultusministerien leisten ganze Arbeit. Mit dem Antifa-Aktivisten produzieren sie ein sozialistisches Spitzenerzeugnis. Und für ihre Parteifreunde an den Hochschulen schaffen sie überflüssige Dozenturen ohne Ende.

Dem Beamten des Kultusministeriums kommt eine Idee: Zum mündlichen Abitur in Biologie an einem norddeutschen Gymnasium bringt er einen Strauß Wiesenblumen mit. Wie heißen diese Blumen? Er möchte es von dem Kandidaten wissen, der gerade in Molekularbiologie und Evolutionstheorie geglänzt hat. Nun schweigt der Primus verlegen.

Die Begebenheit könnte von heute sein. Ist sie aber nicht. Die Zeit berichtete über diesen Vorgang bereits 1992. Kennen also die Abiturienten von heute, eine Generation später, die Blumen, die auf der Schulwiese wachsen? Zur allgemeinen Beruhigung: Heute kennt sie in aller Regel nicht mal mehr der Biologielehrer.

Mit ihrem mangelhaften Fachwissen zur Artenkenntnis in der Botanik teilen selbst die Lehramtsabsolventen, immerhin die Vermittler und Multiplikatoren, ein wichtiges Merkmal mit den heutigen Schulpolitikern. Denn in den Kultusministerien sitzen schon lange keine Fachkräfte von Rang mehr, sondern bildungsferne Ideologen und Systemveränderer. Die Parteien haben sie gezielt in den Schlüsselpositionen zur sozialistischen Erziehung Heranwachsender verankert.

Historische Abfolgen werden nicht mehr erlernt

»Wir wissen, dass sich die radikalen Ideologen und Systemveränderer (…) den Institutionen der Sozialisation zugewandt haben«, schrieb mit Thomas Nipperdey (1927-1992) ausgerechnet ein Sozialdemokrat. Der Historiker hatte bereits Anfang der 1970er Jahre das Spiel der Hessen-SPD durchschaut: Die dortigen Genossen wollten das Schulfach Geschichte in »Gesellschaftslehre« umwandeln. Anstelle von Wissensvermittlung und Orientierungshilfe, so Nipperdey, sollten Indoktrination und ideologische Bevormundung treten.

Heute ist der Geschichtsunterricht in fast allen Bundesländern aufgeweicht, um es charmant zu umschreiben. In Berlin etwa findet er in den Klassen 5 und 6 namentlich gar nicht mehr statt, er ist marginal im Fach »Gesellschaftskunde« verstaut, wo er etwa mit dem Lernkomplex »Politische Bildung« wetteifert. Auch in anderen Bundesländern wurde das Fach Geschichte über Jahre hinweg anderen Fächern einverleibt.

Nach einsichtiger Wiederaufnahme von »Geschichte« in neuere Lehrpläne sehen diese kaum noch die chronologische Abhandlung von (deutscher) Geschichte vor; die Umerzieher in den Ministerien verordnen den Lernenden in aller Regel historische Schwerpunkte. Der dahinter stehende Plan ist leicht auszumalen: Beladen mit einem Tornister voller Schuld, geschnürt bei der Behandlung des Dritten Reichs, sollen die Schulabgänger ins Leben entlassen werden. Karl Martell? Thomas Müntzer, Ferdinand von Schill? Nein, sie waren nicht bei Deutschland sucht den Superstar und spielten auch nicht für Bayern München.

Gedichte auswendig lernen grenzt an Nötigung

Wer’s nicht weiß, der sage ersatzweise den Zauberlehrling von Goethe auf. Kaum einer unter 1000 Schülern wird es können, denn Gedichte auswendig zu lernen wird Schülern nicht mehr zugemutet. Nach dem modernen Bildungsdogma, dass der Schüler dort abzuholen sei, wo er stehe, würde Auswendiglernen von Gedichten an Nötigung grenzen.

Dass damit ein ideales Sujet wegfällt, um Denk- und Sprachvermögen, also das Gegenteil von Phrase, zu schulen – einerlei. Der Grundschulverband beklagt gar schon, dass nicht einmal mehr die Schreibschrift erlernt wird. Wozu auch? Brachte doch der sozialistische Fernsehwecker Morgenmagazin am 4. März die Bild- und Symbolsprache mit Emoticons als denkbare Alternative zur Schreibschrift ins Gespräch.

Sogar wurde die Frage aufgeworfen, ob sich die illustrierten Stimmungsgesichter wohl zur Weltsprache eigneten? Weltsprache statt deutscher Sprache – welch hehres Ansinnen für die schwarz-rot-grünen Egalitätsfabrikanten.

In eine Katastrophe mündete die so genannte Reichen-Schreibart nach dem Schweizer Pädagogen Jürgen Reichen (1939-2009). Das von ihm entwickelte lautbezogene Schreiben ohne Rücksicht auf die Rechtschreibung wurde und wird an etlichen Grundschulen vermittelt – und kann den Schülern nur mit äußerster Mühe wieder aberzogen werden.

»Entbildete« Schüler sind gut manipulierbar

Warum aber eine solch komplexe Unterbewertung und Misshandlung der deutschen Sprache? Der Philosoph Harald Seubert ist überzeugt: »Wer die Macht der Sprache und die Stringenz tieferer Gedanken gekostet hat, wird geradezu allergisch gegen Manipulationen aller Art.« Noch drastischer formulierte es Erwin Chargaff (1905 – 2002), einer der letzten Universalgelehrten unserer Zeit und laut FAZ vom 10. August 1991 ein »Stilist von Gnaden«: Es sei die Sprache, schreibt er in Abscheu vor derWeltgeschichte, »die als der hauptsächliche Faktor in der Bestimmung der nationalen Identität betrachtet werden muss. Diese erschlafft mit dem Siechtum der Sprache.« Die Menschen, »verlassen in einer Welt ödester Massenmedien, sind gleichsam abgeschnitten davon, was ihre einstmalige Sprache an großen Werken hervorgebracht hat«.

Der Antifa-Aktivist – ein sozialistisches Spitzenprodukt

Wissensberaubte manipulierbare Menschen ohne nationales Bewusstsein zu produzieren, das ist der große Plan der schwarz-rot-grünen Umerzieher. Es ist der konkrete Gegenanschlag auf das Humboldtsche Bildungsideal von 1807/08. Wilhelm von Humboldt (1767-1835) sprach jedem Schüler das Recht auf Allgemeinbildung zu. Das staatliche Interesse am Nutzwert seiner Bürger war zweitrangig:Solange der Schulunterricht das allgemeine Bildungsrüstzeug für einen standesgemäß guten, anständigen, aufgeklärten Menschen mitgebe, »erwirbt er die besondere Fähigkeit seines Berufes nachher sehr leicht und behält immer die Freiheit, wie im Leben so oft geschieht, vom einen zum anderen überzugehen«.

Das konkrete Gegenteil dieses in Bildung und Charakter geformten Schülertypus fertigt die bildungsarme Schule von heute in Serie: Es ist der Antifa-Aktionist. Er ist das Spitzenerzeugnis der sozialistischen Schülerproduktion. Wissensberaubt, bescheidet er sich mit der Plattitüde: »Für ein buntes, weltoffenes, tolerantes Deutschland«. Er weiß nichts von der Verehrung, die seine erklärten Feinde der Buntheit, Weltoffenheit und Toleranz in Schillers und anderer Größen Dichtung entgegenbringen. Von den Eckdaten deutscher Geschichte besitzt er kaum Kenntnis. Sein Kunstverständnis entäußert er, indem er S-Bahnen besprüht.

Aber der »entbildete« Wüstling ist wichtig! Beschirmt er doch beim Demo-Einsatz gegen PEGIDA schlagkräftig seine Förderer und Lenker aus Politik, Kultusministerium, Gewerkschaft und Kirche. So erfährt auch Grobschlächtigkeit ihren Daseinssinn.

Seine Kombattanten sind krakeelende Mitschüler, Kommilitonen und ein, zwei Dutzend Dozenten. Sie sind an Schulen oder Hochschulen, die das Lernniveau, auch aus Rücksichtnahme auf Einwanderer, auch in den Naturwissenschaften, seit den 1970ern kontinuierlich gesenkt haben. Verflachung, Qualitätsverlust, Niedergang allüberall. Abitur für alle, Hochschule für jeden! An den Unis sind Vorbereitungskurse, Brückenseminare und Tutorien zur Aufarbeitung von Defiziten prallvoll. Dennoch liegt die Studienabbrecherquote bei bis zu 40 Prozent. Allein 25 Prozent der mit Abitur-Bestnoten Ausgestatteten exmatrikulieren sich.

Fazit und Ausblick

Doch die ungebildeten schwarz-rot-grünen Kontrollhalter für Lehrpläne in den Kultusministerien freut’s. Sie können sich prima legitimieren, schließlich herrscht Hochblüte für noch mehr strukturelle Experimente mit der Schule – sprich für weiteren Murks. Auch ihre Genossen und Kollegen an den Hochschulen dürfen jubeln. Mit Feuereifer schaffen sie immer neue Dozenturen, Lehrstühle und Institute – vor allem »gegen rechts«. Heute gibt es den Toleranzprofessor, morgen den Genderprofessor. Stark im Kommen ist die Flüchtlingsprofessorin. Ihr Fachgebiet wird die Komparative Flüchtlingswissenschaft sein, die Kollegin übernimmt die Molekulare Flüchtlingswissenschaft.

Neben CIA auch BRD-Organisationen an Terrorakten in DDR beteiligt

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Widerstand in der DDR – Menschenrechtsbewegungen, Arbeiteraufstände?

Für eine freie Opposition, Frieden und Menschenrechte oder geheimdienstliche Sabotage?

Kampfgruppe gegen die Unmenschlichkeit (KgU) – Spiegel, TAZ und FAZ lügen!

Caritas, Rotes Kreuz, Berliner Senat und Bundeszentrale für politische Bildung waren Unterstützer neben CIA (CIC).

Die finanzielle und politische Unterstützung kannte viele Wege

Eine wesentliche finanzielle Unterstützung für die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit kam aus den USA über den Nachrichtendienst CIC (CIA) und von der amerikanischen Ford Foundation (welche auch die NSDAP finanziell unterstützte), vom Roten Kreuz und der Caritas. In den Anfangsjahren bestand auch eine enge Kooperationen mit Stellen des Senats von Berlin (West-Berlin). Auch die Bundeszentrale für politische Bildung (1952–1963 noch unter dem Namen Bundeszentrale für Heimatdienst) unterstützte in den fünfziger Jahren die KgU finanziell.

Diese Terrororganisation plante und führte gezielt Anschläge aus, der Tod von Menschen war einkalkuliert

Die KgU betrieb Wirtschaftssabotage durch administrative Störungen, indem Behördenpost gefälscht wurde. Auf diese Weise wurden Lebensmitteltransporte fehlgeleitet, Umstellungen in der Produktion sowie Preisreduzierung im Einzelhandel „angeordnet“.Es wurden durch die KgU auch Maschinen, Produkte und Lebensmittel zerstört und Briefmarken gefälscht (u.a. die Motive Wilhelm Pieck sowie Fünfjahrplan). Neben zwei Brandanschlägen auf eine Autobahnbrücke im August 1951, die entdeckt und gelöscht werden konnten, war die Sprengung einer Eisenbahnbrücke über die Autobahn bei Erkner im Mai 1952 geplant. Dieser Anschlag sollte sich gegen einen auf der Strecke Berlin-Moskau verkehrenden D-Zug richten, der von sowjetischem Personal genutzt wurde. Dass dabei Menschen zu Schaden kommen sollten, war offensichtlich beabsichtigt. Weitere Ziele waren Talsperren die vergiftet werden sollten, Fabriken, Verkehrsnetze und viele andere Objekte.

Auch mit dem US-Sender RIAS in Berlin arbeitete die KgU zusammen. Sie nutzte einzelne Sendungen zur Unterstützung ihres “Suchdienstes für verschollene Bürger” und warb so auch Bewohner der DDR für die Mitarbeit an. Dies geschah nachweislich im Auftrag des BND und CIA.

Die KgU beabsichtigte das Stromnetz der DDR durch die Sprengung von Hochleitungsmasten lahmzulegen und lieferte dafür Sprengstoff aus. Operiert wurde hauptsächlich von West-Berlin aus.

Diese mindestens 1.200 Mitglieder zählende Terrorgruppe löste sich offiziell im März 59 auf. Ihre Agenten wurden aber in anderen “Widerstandsgruppen” aktiviert. Das MfS hatte die Strukturen offengelegt, so dass die Auflösung notwendig war. Der angebliche Aufstand am 17. Juni 1953 wurde auch von ihnen mitorganisiert.

In anderen “Menschenrechts- und Friedensgruppen” wurde weiter an Sabotage gearbeitet. Die Gelder kamen über den BND, die KAS und Evangelische Gemeinde hauptsächlich.

Die FAZ schrieb am 20.02. vor der Veröffentlichung eines Artikels im Spiegel darüber und machte aus 42 Todesurteilen, welche teils ausgesetzt (Begnadigung) wurden von der Sowjetischen Militäradministration, mal gleich 121. Sie berichtet auch nicht, dass Caritas, Berliner Senat und Rotes Kreuz diese Organisation unterstützten. Es werden nur die Amerikaner genannt in dem Beitrag.

Tja, so funktioniert Propaganda …

http://www.faz.net/aktuell/politik/amerikaner-bezahlten-anschlaege-in-der-ddr-13440897.html

Sozialdemokraten führten sogar diese Terrorzelle

Die KgU bekam am 23. April 1949 eine Lizenz der Alliierten Kommandantur als politische Organisation. Sie wurde 1948 unter anderem von Rainer Hildebrandt und Ernst Benda gegründet. 1952 wurde der Sozialdemokrat Ernst Tillich Vorsitzender der Organisation.

Das ist ein Beitrag von Anonym vom 25.02.2015: https://www.facebook.com/pages/Anonym/603073069733924

Neben CIA auch BRD-Organisationen an Terrorakten in DDR beteiligt

Obama sauer nach Sieg Netanyahus – Machen USA jetzt Weg frei für UN-Resolution gegen Siedlungspolitik?

Die Wiederwahl des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hat im Weißen Haus für spürbare Verstimmung gesorgt. Die aggressive anti-arabische Wahlkampfrhetorik Netanjahus in den letzten Tagen vor der Wahl hat das Verhältnis zwischen Washington und Jerusalem stark belastet. So stark, dass US-Analysten einen Tabubruch in der Außenpolitik des Weißen Hauses erwarten.

Fallen die USA Israel auf UN-Ebene in den Rücken?

Der für viele überraschende und gemessen an den Umfragen vor der Wahl deutliche Wahlsieg des konservativen Likud-Blocks unter Premierminister Benjamin Netanjahu bei den Parlamentswahlen in Israel hat insbesondere das Weiße Haus in eine unangenehme Situation gebracht.

In den letzten Tagen vor den Wahlen hatte der Auftritt Netanjahus im Kongress für Kritik aus den Reihen der Demokraten gesorgt. Dass Präsident Barack Obama und seine Kabinettskollegen kein Treffen mit dem israelischen Premierminister abgehalten hatten, wurde als Ausdruck der Missbilligung gegenüber der Politik Netanjahus gewertet. Die Opposition in Israel versuchte, mit dem Vorwurf an Netanjahu an Raum zu gewinnen, dieser würde die traditionell enge Beziehung Israels zu den USA in Frage stellen.

Netanyahu: Wenn ihr mich nicht wählt, kommt der Islamische Staat nach Israel

Netanyahu: Wenn ihr mich nicht wählt, kommt der Islamische Staat nach Israel

Dass Netanjahu in den letzten Tagen vor der Wahl offen an die Wähler der extremen Rechten appellierte, indem er versprach, mit dem Likud werde es „keinen Palästinenserstaat“ geben, und der Opposition vorwarf, diese würde „massenweise“ arabischeIsraelis an die Wahlurnen karren, belastete das Verhältnis zwischen Jerusalem und Washington noch stärker.

Die Spannungen der letzten Wochen haben nun dazu geführt, dass Washington den Wahlsieg Netanjahus zum Anlass nehmen möchte, die Politik gegenüber Israel zu „evaluieren“, insbesondere vor dem Hintergrund seiner Statements in der Endphase des Wahlkampfs. Dies könnte im Extremfall zur Folge haben, dass die USA ihren bisherigen Widerstand gegen eine UN-Resolution, in der die israelische Siedlungspolitik kritisiert wird, aufgibt.

Gegenüber dem US-Magazin Foreign Policy spekulierte jedenfalls Ilan Goldenberg, ein früherer Mitarbeiter des Nahost-Friedensteams der Obama-Administration, dass die USA sich im Falle einer solchen Abstimmung der Stimme enthalten und damit den Weg für eine Verurteilung durch die Vereinten Nationen machen könnten. Hätte Isaac Herzog die Wahlen gewonnen, so das Magazin, wäre ein solches Szenario unvorstellbar gewesen, die Wiederwahl Netanjahus hingegen könnte dazu führen, dass diesbezüglich die Karten neu gemischt werden und Washington seinen Verbündeten gegenüber eine andere Israelpolitik auf UN-Ebene empfehlen würde.

Netanjahu im US-Kongress – Drohte Obama Israel mit dem Abschuss seiner Kampfjets?

Netanjahu im US-Kongress – Drohte Obama Israel mit dem Abschuss seiner Kampfjets?

Am Donnerstag gratulierte Obama Netanjahu zwar telefonisch zu dessen Wahlsieg, gleichzeitig machte er aber einmal mehr deutlich, dass die USA sich weiterhin zu einer Zwei-Staaten-Lösung bekennen, deren Ergebnis ein „sicheres Israel neben einem souveränen und funktionsfähigen Palästina“ wäre.

Die Sprecherin des US State Departments, Jen Psaki, betonte bereits am Mittwoch gegenüber Reportern, die USA würden „auf der Grundlage der Äußerungen des Premierministers ihren derzeitigen Zugang evaluieren im Hinblick auf die Überlegung, wie eine Zwei-Staaten-Lösung bestmöglich erreicht werden“ könne. Dies würde allerdings, so trat sie Spekulationen entgegen, „nicht bedeuten, dass wir schon eine Entscheidung dahingehend getroffen hätten, unsere Position hinsichtlich der UNO zu ändern.“

Es könne jedoch nicht von einem drohenden Bruch im US-amerikanisch-israelischen Verhältnis gesprochen werden. Die Spannungen zwischen beiden Staaten hätten mehr mit einem Zusammenprall von Persönlichkeiten als mit fundamentalen Meinungsverschiedenheiten zu tun, erklärte der geopolitische Analyst Eric Draitser gegenüber RT:

„Es gibt zweifellos einen Riss, der sich vergrößert hat, im persönlichen Verhältnis zwischen Netanjahu und Obama; zwischen dem israelischen Regime und der Obama-Administration. Zum Teil liege dies an dem extremem Rassismus und der kriegstreiberischen Rhetorik“.

Der linksliberale Kolumnist Peter Beinart erklärte am Donnerstag in der „Haaretz“, US-Offizielle betonten, sie würden niemals die Militärhilfe an Israel in Frage stellen oder eine Mitgliedschaft Palästinas im Internationalen Strafgerichtshof unterstützen. „Aber sie sind nicht annähernd so zögerlich, wenn es um Siedlungen geht, die sie schlichtweg für unverteidigbar halten“, so Beinart.

Israelische Soldaten setzen Hunde gegen palästinensischen Jungen ein

Israelische Soldaten setzen Hunde gegen palästinensischen Jungen ein

Führende Offizielle der Obama-Administration hätten zwar, so Beinart, noch nie eine allzu gute Meinung von Netanjahu gehabt, dessen jüngste Kommentare über palästinensische Staatlichkeit, Siedlungen und arabische Wähler im Allgemeinen habe diese jedoch „auf neue Höhen der Wut“ getrieben.

Allerdings könnte die Haltung Obamas auch wahltaktisch begründet sein, soll ein anonymer US-Offizieller Beinart gegenüber geäußert haben. Obama, der als „Lame Duck“ („Lahme Ente“) gilt, weil er eineinhalb Jahre vor Ende seiner Amtszeit in keinem der beiden Häuser über eine eigene Mehrheit verfügt, könnte gezielt einer Verschlechterung des Verhältnisses zu Israel freien Lauf lassen, damit Hillary Clinton im nächsten Jahr rechts von ihm Wahlkampf führen und eine Wiederherstellung intakter Beziehungen als Wahlkampfversprechen voranstellen könne. Die neue Administration würde dann ebenfalls wieder nach rechts rücken und eine stärkere proisraelische Politik betreiben.

Netanjahu hat seine Äußerungen aus den Wahlkampfwochen mittlerweile auch bereits wieder relativiert. Er wäre demnach offen für einen Palästinenserstaat, wenn „die Umstände sich verbessern“. Das Weiße Haus dürfte aber seine Rhetorik aus der Wahlkampfzeit nicht so schnell vergessen.

http://www.rtdeutsch.com/

Merkel provoziert Gelächter im BT: Ich freue mich auf den Besuch von Tsipras

(Admin: Da grinst uns die Knute der EU frech ins Gesicht).

Bundeskanzlerin Merkel hat den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras für den kommenden Montag zu Gesprächen nach Berlin eingeladen. Der Verweis darauf, dass sie sich auf seinen Besuch und die zu erwartenden Diskussionen freut, sorgt für parteiübergreifendes Gelächter.

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Der Postillon: „Regierung stellt umstrittenes Chemtrail-Programm ein“

MerkelNachdem sich aufgrund der Öffentlichkeitsarbeit vieler tausender Bürger die großen Massenmedien nicht mehr vor dem Thema Chemtrails verstecken können, muss sich jetzt sogar das für seine frechen Satire-Nachrichten bekannte Internet-Magazin „Der Postillon“ an der öffentlichen Diskussion beteiligen.

Da wird Regierungssprecher Steffen Seibert höchstpersönlich die Ankündigung in den Mund gelegt, dass das staatlich organisierte Giftsprühen noch in diesem Frühjahr ein Ende finden soll – aus Effizienz- und Kostengründen. „So seien die deutschen Bürger selbst nach jahrelanger Chemtrail-Ausbringung noch einigermaßen fruchtbar, die Ackerböden nicht wie erhofft in fatalem Maß mit Barium belastet und die Temperaturen in Deutschland nicht gesunken“, heißt es in diesemBeitrag vom 09. März. Natürlich ist diese Nachricht im Hinblick auf ein offizielles Ende des Chemtrailings nicht ernst zu nehmen und zusammen mit all den anderen Behauptungen dieses Beitrags nicht als wahrhaftig anzusehen, sondern als Satire. Entgegen dieser Satire kann jedoch die Existenz der Chemtrails nicht mehr bestritten werden.

Dass die Bundesregierung in vielen Lebensbereichen eine gezielte Vergiftung der Bevölkerung billigt, kann aber niemand abstreiten: Immer noch sind hochtoxische Pestizide in Deutschland zugelassen, jeder Zahnarzt darf noch Amalgam einsetzen und giftigste Medikamente spülen jeden Tag Millionen in die Kassen der Pharmakonzerne.Weil aber tausende Bürger für die Aufklärung kämpfen, wird der Tag kommen, an dem das Chemtrailing tatsächlich ein offizielles Ende finden wird. Und wer weiß, vielleicht muss dann wirklich die Regierungsmarionette Seibert vor das Volk treten und zugeben, dass man beim Chemtrailing – genau wie bei all den anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit – lange von der Wahrheit gewusst und die Menschen dennoch nicht geschützt hat.

http://www.sauberer-himmel.de/category/allgemein/

ES KRACHT IM GEBÄLK DES US-IMPERIUMS

Paul Craig Roberts (einarschlereth)

Washingtons EU-Vasallen finden vielleicht ihr Rückgrat. England, Deutschland, Frankreich und Italien haben, so wird berichtet, Washingtons Befehle missachtet und haben darum angehalten, der China-geführten Asian Investment Bank beizutreten. Australien, Südkorea, Schweiz und Luxembourg könnten auch beitreten.

Washington benutzt Entwicklungsbanken wie die Asian Development Bank, die Weltbank und den IWF, um finanzielle und politische Hegemonie auszuüben. Diese Banken sind entscheidende Elemente des amerikanischen ökonomischen und politischen Imperialismus.

Die von China geführte Bank wird natürlich viel effektiver sein. Die Chinesen werden die Bank nutzen, um Ländern wirklich zu helfen und dabei Freunde gewinnen und Vertrauen aufzubauen, während Washington seine Banken benutzt zur Herrschaft mit Gewalt.

Diese neue Bank wird zusammen mit der BRICS-Bank den Ländern Auswege von Washingtons Herrschaft eröffnen.

Das Imperium des Bösen bekommt Risse. Es wird noch rissiger werden, wenn die russisch-chinesische Allianz ihr Potential entfaltet und wenn die europäischen Kapitalisten begreifen, dass das hegemoniale Washington ihre Existenz aufs Spiel gesetzt hat, um Russlands Aufstieg zu verhüten. Die verrückten amerikanischen und britischen Neocon-Nazis und ihre Deppen in den Bevölkerungen stellen die größte Gefahr für die Menschheit dar, die die Welt je gekannt hat. Je schneller das Imperium des Bösen kollabiert, je sicherer wird die Welt werden.

Hier ist der Bericht:
http://thebricspost.com/eu-allies-defy-us-to-join-china-led-asian-bank/#.VQe4BCkRW-M

Quelle – källa – source

——–

“Je schneller das Imperium des Bösen kollabiert, je sicherer wird die Welt werden.”

Damit hat Paul Craig Roberts etwas ganz wichtiges gesagt! Hoffentlich nehmen sich immer Länder diese Aussage zu Herzen. Und es könnte wirklich ganz schnell gehen, wenn z.B. alle Ölförderländer kein Rohöl mehr in die USA liefern. Hierzu sei angemerkt: Die USA verbrauchen jährlich ein Fünftel der Primärenergie unseres Planeten.

Was auch wirken würde, wären Verbote von CocaCola- und McDonalds-Produkte. Es gibt sicherlich noch viele andere US-Produkte, die kein Mensch braucht. Es gibt genügend Mittel und Wege, der Hegemonialmacht USA aufzuzeigen, dass sie total abhängig von dem Rest der Welt ist.

Alchemistenlabor vom Arsenalplatz Wittenberg hofft aus Ausstellung des Sensationsfundes

Alfred Reichenberger bei der Präsentation im Kulturausschuss

(BILD: KLITZSCH)

VON IRINA STEINMANN
2.800 Stunden hat die Restauratorin Vera Keil damit verbracht, aus 10.000 Scherben wieder Gefäße einer Alchemistenwerkstatt zu konstruieren. Die Wittenberger hoffen auf eine Präsentation des Sensationsfunds in ihrer Stadt.

WITTENBERG. 

Das Laub war schon von den Bäumen gefallen, als es im vergangenen November umso heftiger im bundesdeutschen Blätterwald rauschte. Kein Wunder, diese „Weltsensation“ aus Wittenberg hatte einfach alles, was das Herz von Boulevard- bis Fachpresse begehrt: Geheimnis, Gold, Gelehrte, alles drei fiel wundersam zusammen in dem Fund vom Arsenalplatz. „Alchemisten auf der Spur“, titelte am 22. November die MZ. Es ging um – 10.000 Scherben. Zusammengesetzt aber ergaben sie ein alchemistisches Labor aus dem 16. Jahrhundert, laut Experten das bis dato älteste bekannte Europas.

Glanz des Goldes

Wie weiland bei den Herrschern und ihren Helfern auf der Suche nach der Formel zur Goldherstellung hat der auf 1520 bis 1540 datierte Fund auch in Wittenberg selbst sofort Begehrlichkeiten geweckt. Man möchte profitieren vom Glanz des Fundes, der gegenwärtig im Landesmuseum von Sachsen-Anhalt in Halle wissenschaftlich aufgearbeitet wird, nachdem Restauratorin Vera Keil wie berichtet in 2.800 Arbeitsstunden die überkommenen Scherben wieder in Gefäße verwandelt hat, in Curcubiten, Alembik und wie die Destilliergläser, Schmelztiegel und Retorten so alle heißen, die der Alchemist brauchte für seine Arbeit.

Nun haben die Wittenberger Hoffnungen auf eine Präsentation vor Ort erste Nahrung erhalten. „Dass wir das mal in Wittenberg zeigen, steht außer Frage“, sagte am Mittwochabend der Sprecher des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Alfred Reichenberger, im Kulturausschuss des Stadtrates.

Hoffnung in Etappen

Der Ausschuss hatte ihn eingeladen, um sich persönlich in die Geheimnisse des Alchemistenlabors vom Arsenalplatz einweihen zu lassen und, wie es der Ausschussvorsitzende Horst Dübner (Linke) formulierte, die „Interessenlage der Wittenberger“ zu transportieren. Das Landesmuseum plant, bis Ende 2016 eine Ausstellung zu erarbeiten, die zunächst in Halle gezeigt wird und anschließend, wie Reichenberger am Mittwoch erläuterte, auf Wanderschaft durch Deutschland gehen soll.

Gerne, nannte Reichenberger ein Detail, würde man auch herausfinden, wo das – hochgiftige – Antimon gewonnen wurde, das zur „Goldherstellung“ benötigt wurde und das sich wie berichtet als letztlich verräterische Anhaftung an den Wittenberger Glasscherben fand.

Bleibt die Gretchenfrage: War’s Faust? Die schillernde Figur soll sich zu der Zeit ja in Wittenberg aufgehalten haben und die ortsansässigen Kurfürsten hatten, wie Reichenberger vorsichtig formulierte, allgemein eine „Affinität zur Alchemie“. Eine Rechnung über Alchemistengewänder sei bereits gefunden worden – das müssen freilich nicht Faustens Kleider sein. (mz).

http://www.mz-web.de/

Interessantes aus Mitteldeutschland – 500 Jahre alte Alchemistenwerkstatt in Wittenberg

Restauratorin Vera Keil vom Landesmuseum für Vorgeschichte begutachtet Hinterlassenschaften einer rund 500 Jahre alten Alchemistenwerkstatt.

(BILD: DPA)
VON THOMAS SCHÖNE
Archäologen haben in Wittenberg Gerätschaften gefunden, mit denen Tüftler im 16. Jahrhundert Gold herstellen wollten. Mit viel Geduld sind die Forscher den Alchimisten auf der Spur.
 

HALLE (SAALE)/WITTENBERG. 

Am Anfang waren es mehrere Tausend Glasscherben, rund 500 Jahre alt. Zwei Jahre später entpuppen sich die in Wittenberg entdeckten Stücke als Sensation. „Das sind die ältesten in Mitteleuropa gefundenen Hinterlassenschaften aus einer Alchemistenwerkstatt“, sagt der Archäologe Alfred Reichenberger, Sprecher des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle.

„Derartige Stücke sind extrem selten. Alchemistische Stücke in diesem Umfang wurden nur noch in Oberstockstall in Österreich vor einigen Jahrzehnten entdeckt“, so der Experte. In Wittenberg waren die Funde in einer Abfallgrube an der nördlichen Außenmauer des ehemaligen Wittenberger Franziskanerklosters ans Licht gekommen, im Zuge eines innerstädtischen Neubaus.

Im ersten Moment sah alles nach Hausrat aus der Luther-Epoche aus. Die Stücke wurden auf 1520 bis 1540 datiert. „Allerdings passten die rötlichen und braunen Anhaftungen an den Scherben nicht zu dieser These“, sagt der Archäo-Chemiker Christian-Heinrich Wunderlich vom Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.

Auch giftiges Antimon gefunden

Glasgefäß

Die Ende 2012 in Wittenberg ausgegrabenen und nun restaurierten und konservierten Exponate gelten als älteste Stücke ihrer Art in Mitteleuropa. (BILD: DPA)

Eine chemische Analyse ergab, dass diese Ablagerungen Antimonverbindungen sind. „Ein untrügliches Indiz, dass es sich um die Reste von Glasgefäßen einer Alchemistenwerkstatt handelt“, sagt Wunderlich. „Das Experimentieren mit Antimon war typisch für die Goldsucher in den Alchemistenküchen.“

Beim weiteren Graben fanden die Archäologen auch ausgeschmolzene Antimonstücke. „Antimon ist wie Arsen hochgiftig“, so der Experte. „Aber mit Hilfe dieses Elementes konnten die natürlichen, im Gold vorkommenden Beimischungen gelöst und das Gold sehr rein gemacht werden.“

Die Restauratorin Vera Keil setzte in mühseliger Kleinarbeit die Glasstücke wie in einem Puzzle zusammen. „Für mich war das eine große Herausforderung“, sagt Keil. Es dauerte rund 2800 Arbeitsstunden, bis plastisch sichtbar wurde, um was es sich dabei handelte: Sieben große Destillierkolben, dazu zwölf Retortengefäße, mehrere Destillierhauben, weitere Glasgefäße.

Dazu passten auch die ausgegrabenen dreieckigen Schmelztiegel sowie Tonmaterial, das zum Ummanteln der Destilliergefäße diente. Das bewahrte die Gefäße vor zu großer Hitze und damit vor dem Zerspringen. Feuerfestes Glas gab es noch nicht. Die gefundenen Gefäße sind auf der zeitgenössischen Darstellung einer Alchemistenwerkstatt von 1532 genau zu sehen.

Zudem wurde in einem Tontopf das Skelett eines kleinen Hundes entdeckt. „Das muss ein Schoßhund gewesen sein. Es war üblich, kleine Hunde zu Versuchszwecken in Alchemistenwerkstätten zu halten“, sagt Wunderlich.

Andreas Stahl, der Historiker des Landesmuseums Halle, wertet den Fund als einmalig und herausragend. „Ob es sich bei dieser Alchemistenwerkstatt aber um die des Dr. Faustus handelt, bleibt Spekulation. Allerdings war Alchemie mehr als Golderzeugung. Die medizinische Fakultät der Universität Wittenberg war in der Luther-Zeit führend.“

Ausstellung ab Ende 2016

Die sogenannte spagyrische Medizin, ein Zweig der Alchemie, beschäftigte sich mit der chemischen Umwandlung von pflanzlichen, mineralischen und tierischen Substanzen zu Arzneimitteln. Um wirksame Präparate zu erhalten, wurden hauptsächlich die unterschiedlichsten Stoffe destilliert.

„Was auffällt, ist das vollständige Fehlen von Werkzeugen“, sagt Wunderlich. „Offenbar musste der Alchemist fliehen. Das war damals in einer derartigen Karriere nicht unüblich, denn Gold konnte nicht gewonnen werden, und die Geduld des Herrschers war irgendwann zu Ende. Das Werkzeug konnte er mitnehmen, die zerbrechlichen Gefäße nicht.“

Voraussichtlich ab Ende 2016 sollen die Funde in einer Ausstellung zu sehen sein. „Neben den Originalen wird eine komplett nachgebaute Alchemistenwerkstatt mit funktionstüchtigem Brennofen gezeigt“, sagt Reichenberger. (dpa)

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/extrem-selten-in-europa-500-jahre-alte-alchemistenwerkstatt–in-wittenberg,20641266,29113058.html

Die Lügen und Provokationen der NATO

Julie

LuftpostDie Aufsplitterung der Atlantischen Allianz. Der US-Autor Mike Whitney untersucht die Lügen und Provokationen, mit denen die USA und die NATO einen Krieg mit Russland provozieren wollen. | Von Von Mike Whitney | Counterpunch | Übersetzung: Wolfgang Jung | Luftpost |“Der Krieg (in der Ukraine) wurde provoziert, um die russische Welt zu zerstören, Europa in den Konflikt hineinzuziehen und Russland mit feindlichen Staaten einzukreisen. Mit diesem neuen Krieg, der sich zu einem neuen Weltkrieg ausweiten könnte, versuchen die USA von ihren eigenen inneren Problemen abzulenken.” (Sergei Glasjew, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin)

Die Unterstellungen des NATO-Oberkommandierenden General Philip Breedlove (s. hier) haben einen Keil zwischen die Bundesrepublik Deutschland und die USA getrieben, der zu einem Auseinanderbrechen der Atlantischen Allianz führen könnte. Nach einem Bericht in dem deutschen Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat Breedlove durch die Verbreitung “gefährlicher Propaganda” über angebliche “Ansammlungen russischer Truppen, Panzer und Munitionsvorräte an der ukrainischen Grenze” wiederholt die Bemühungen der Kanzlerin Angela Merkel sabotiert, eine diplomatische Lösung in dem Konflikt in der Ukraine herbeizuführen.

Der ungewöhnlich kritische Artikel über Breedloves maßlose Übertreibungen zu einer angeblichen russischen Aggression soll in Wirklichkeit Washington die warnende Botschaft übermitteln, dass führende Politiker der EU eine Politik der militärischen Konfrontation mit Moskau nicht mehr unterstützen werden.

Um zu erklären, was da vorgeht, müssen wir uns einen Auszug aus dem SPIEGEL-Artikel näher anschauen (Die Zitate sind wörtlich aus dem Artikel “Immer wieder Kopfschütteln” in der deutschen Printausgabe vom 07.03.15 übernommen.):

“Im Kanzleramt gibt es seit Monaten immer wieder Kopfschütteln, wenn die NATO, unter Führung von Breedlove mit spektakulären Meldungen über russische Truppen- und Panzerbewegungen in die Ukraine an die Öffentlichkeit geht…. Es ist die Art der Mitteilungen von Oberbefehlshaber Breedlove, die Berlin beunruhigt. Mit teilweise falschen Behauptungen oder überzogenen Darstellungen, warnte kürzlich ein deutscher Spitzenbeamter in einer Besprechung zur Ukraine, drohe die NATO und damit der gesamte Westen Vertrauen zu verspielen.

Beispiele gibt es viele. … Zu Beginn der Krise verkündete der General, dass die Russen 40.000 Mann an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen hätten, und warnte vor einem jederzeit möglichen Einmarsch Moskaus in das Nachbarland. Die Lage sei ‘unglaublich beunruhigend’. Indes hatten Nachrichtendienstler aus NATO-Staaten dieses Szenario ausdrücklich ausgeschlossen. Die russischen Truppen waren nach ihrer Einschätzung sowohl von der Zusammensetzung wie von der Ausrüstung her für einen ‘Angriff’ nicht geeignet.

Die Experten widersprachen Breedloves Einschätzung in beinahe jeder Hinsicht: es stünden nicht 40.000 Soldaten, sondern weniger als 30.000, möglicherweise sogar weniger als 20.000 Mann an der Grenze. Ein Großteil des Kriegsgeräts sei nicht für eine Invasion dorthin gebracht worden, sondern schon vor Beginn des Konflikts vor Ort gewesen.

Zudem fehle es an logistischer Vorbereitung für einen Überfall, etwa einem Gefechtsführungszentrum. Immer wieder verkündete Breedlove Ungenauigkeiten, Widersprüchliches, sogar Unwahrheiten. …

Am 12. November bei einem Besuch in Sofia berichtete Breedlove, man habe in den letzten Tagen russische Militärkolonnen, ‘vor allem Panzer, Artillerie Luftabwehrsysteme und Kampftruppen innerhalb der Ostukraine beobachtet’ – ganz so wie es ‘die OSZE berichte’. Doch die OSCE hatte nur Militärkonvois innerhalb der Ostukraine beobachtet; von aus Russland einmarschierenden Kampftruppen war keine Rede gewesen.

Breedlove beharrt auf seinem Vorgehen: ‘Ich stehe zu allen öffentlichen Äußerungen, die ich während der Ukraine-Krise gemacht habe,’ schrieb der Oberbefehlshaber dem SPIEGEL als Antwort auf eine Auflistung seiner umstrittenen Aussagen.” [Die englische Version des Artikels ist hier aufzurufen.]

Mit seinem Bericht über einen tollwütigen Militaristen, der Europa in einen Dritten Weltkrieg drängen will, lenkt der SPIEGEL absichtlich von anderen Kriegstreibern ab. Jeder, der das Fiasko in der Ukraine im vergangenen Jahr verfolgt hat, weiß, dass Breedlove nicht der einzige ist, der mit Unterstellungen (gegen Russland) hetzt.

US-Außenminister John Kerry und andere haben wiederholt bei verschiedenen Gelegenheiten über die Mainstream-Medien ebenfalls falsche Behauptungen verbreitet. Lügen über die angebliche “russische Aggression” sind die Regel, nicht die Ausnahme. Warum hat sich der SPIEGEL dafür entschieden, nur Breedlove ins Visier zu nehmen, obwohl er nicht mehr lügt, als andere Verleumder? Welche Absicht steckt dahinter?

Offensichtlich handelt der SPIEGEL im Auftrag der Kanzlerin Merkel, wenn er die Glaubwürdigkeit des höchsten US-Militärs und Repräsentanten Washingtons in Europa in Frage stellt, um eine weitere Eskalation des Konflikts in der Ukraine zu verhindern. Frau Merkel hat sich zwar nicht gescheut, Breedlove demütigen zu lassen, um zu zeigen, dass Deutschland nicht die Hände in den Schoß legen wird, während Washington Europa in den Abgrund treibt; sie hat sich aber auch sehr zurückgehalten, weil sie nur auf (den Sack) Breedlove einschlagen, (den Eseln) Kerry und Obama aber keine Vorwürfe machen ließ.

Das ist ein echtes Zugeständnis, weil – wie wir bereits festgestellt haben – praktisch das gesamte politische Establishment der USA und alle Mainstream-Medien von Anfang an über alle Aspekte des Konfliktes in der Ukraine ununterbrochen gelogen haben. Frau Merkel wollte die anderen US-Kriegstreiber noch nicht diskreditieren, der SPIEGEL lässt aber durchblicken, dass sie das sehr wohl könnte und auch tun wird, wenn dieses “ungehörige Benehmen” nicht aufhört.

Der SPIEGEL-Artikel war nur der erste Schlag einer Links-rechts-Kombination, mit der Washington zur Änderung seiner Konfrontationspolitik gezwungen werden soll. Der zweite Schlag folgte am späten Sonntagnachmittag, als Jean-Claude Juncker, der Präsident der EU-Kommission, eine eigene Armee für Europa forderte. Die Nachrichtenagentur Reutersmeldete dazu:

“Die Europäische Union brauche ihre eigene Armee, um Bedrohungen, die von Russland oder von anderer Seite ausgehen, entgegentreten und um ihrer Außenpolitik rund um die Welt mehr Gewicht verleihen zu können, sagte Jean-Claude Juncker, der Präsident der EU-Kommission, am Sonntag einer deutschen Zeitung. …

Mit einer eigenen Armee könne Europa glaubwürdiger auf die Bedrohung des Friedens in einem Mitgliedstaat oder in einem benachbarten Staat reagieren.

Eine europäische Armee wäre zwar nicht sofort einsatzfähig. Sie würde aber an Moskau das klare Signal aussenden, dass die EU zur gemeinsamen Verteidigung der europäischen Werte bereit ist.”

Verstehen sie jetzt, was da vorgeht? Der K.O.-Schlag des SPIEGEL gegen die Glaubwürdigkeit des höchsten Offiziers der NATO und die überraschende Drohung Junckers mit einer eigenen europäischen Armee, welche die NATO überflüssig machen würde, sollten die US-Machthaber warnen.

Diese unerwarteten Entwicklungen haben die Obama-Truppe zweifellos aufgeschreckt. Es handelt sich um einen Frontalangriff auf der Rolle der NATO als alleinigem Sicherheitsgaranten für die EU. Möglicherweise sind die Europäer leichtgläubig genug, Juncker abzukaufen, dass eine EU-Armee “die Welt aufhorchen” ließe, in der Pennsylvania Avenue 1600 (im Weißen Haus) wird aber ganz sicher niemand diesen Quatsch glauben.

Dort hat man sehr wohl verstanden, was Frau Merkel und Herr Juncker Washington signalisieren wollten: Europa hat diese NATO satt und will sie verändern. Das bedeutet, Breedlove und Konsorten müssen sich “zurückhalten oder gehen”.

Ironischerweise nähert sich Frau Merkels Einstellung den Ansichten an, die Putin bereits in seiner berühmten Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 geäußert hat:

“Ich bin überzeugt davon, dass wir heute an einem entscheidenden Punkt angelangt sind, an dem wir ernsthaft über die gesamte Architektur der globalen Sicherheit nachdenken müssen. Und wir müssen fortfahren, in einem internationalen Dialog nach einem angemessenen Gleichgewicht zwischen den Interessen aller Teilnehmer zu suchen. … Die USA überschreiten ihre nationalen Grenzen in jeder Hinsicht. … Das ist natürlich äußerst gefährlich. Es hat zur Folge – das möchte ich betonen – dass sich niemand mehr sicher fühlen kann.

Wie können sich die USA als “Hüterin des globalen Sicherheitssystems” aufspielen, wo doch ihre Interventionen von der Südgrenze Somalias bis zur Nordgrenze der Ukraine nur zerrüttete Staaten und ein Chaos aus rauchenden Ruinen und menschlichem Leid hinterlassen haben, das an die Verwüstungen des Dritten Reiches erinnert.

Europas Sicherheit kann nicht von einer kriegstreiberischen US-Clique garantiert werden, die ausschließlich die Interessen Washingtons durchsetzen will. Derzeit wird die NATO zu 75 Prozent von den USA finanziert; deshalb soll sich die Allianz auch nicht mehr um die Erhaltung des Friedens und um die Sicherheit Europas, sondern um eine Internationalisierung der weltweiten imperialistischen Angriffskriege der USA kümmern.

Vor der Krise in der Ukraine haben die führenden europäischen Politiker die Gefahr dieser idiotischen Politik nicht erkannt, trotz der schlechten Erfahrungen, die sie vorher schon in Serbien, Afghanistan und Libyen gemacht haben. Weil Europa jetzt aber wegen der Aggressivität der NATO in einem Atomkrieg zu verglühen droht, beginnen sich Politiker wie Frau Merkel und Herr Hollande zu wehren.

Man sollte auch bedenken, dass ein auf große Teile des eurasischen Kontinents beschränkter Krieg ein ideales Szenario für die USA wäre; dann könnte Washington seine nach dem Zweiten Weltkrieg errungene Vormachtstellung in einem erneut in Trümmern liegenden Europa wieder festigen.

Das würde den auch vor Völkermorden nicht zurückschreckenden irren Hobbystrategen, die von bequemen Sesseln in gut gesicherten Bunkern in Washington D.C. aus die Welt beherrschen wollen, gut in den Kram passen. Europa kann mit ihrer Strategie absolut nichts gewinnen. Deshalb wollen die Europäer auch keinen Krieg, weil sie nicht als Kanonenfutter im Kampf um die Errichtung einer neuen Weltordnung untergehen wollen.

Putins Ratgeber Sergei Glasjew hat untersucht, was Washington eigentlich wollte, als es Kiew dazu anstiftete, Jagd auf “Terroristen” in der Ostukraine zu machen. Er ist zu folgendem Ergebnis gekommen:

“Die US-Strippenzieher sahen die Hauptaufgabe der Junta in Kiew von Anfang an in der Anzettelung eines ausgewachsenen Krieges zwischen der Ukraine und Russland. Deshalb wurden auch die schändlichen Verbrechen (auf dem Maidan, in Odessa und anderswo) begangen – damit Russland zum Schutz der Zivilbevölkerung Truppen in die Ukraine schickt. …

Der bevorstehende Bankrott des US-Finanzsystems, das außer Stande ist, seine Auslandsschulden zurückzuzahlen, die fehlenden Investitionen, die zur Erzielung eines technologischen Durchbruchs gebraucht würden, um die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft zu sichern, und die drohende Niederlage gegen den geopolitischen Konkurrenten China – das sind die Probleme der USA, die mit einem neuen Weltkrieg gelöst werden sollen.”

Bingo – das im Niedergang befindliche US-Imperium, dessen Anteil am globalen BIP in jedem Jahr weiter schrumpft (weitere Infos dazu s. hier), braucht unbedingt einen Krieg. Damit hoffen die USA ihren wirtschaftlichen Absturz aufhalten und ihre Stellung als einzige Supermacht der Welt sichern zu können. Zum Glück beginnen die führenden Politiker Europas jetzt ihre Köpfe aus dem Sand zu ziehen, in dem die viel zu lange gesteckt haben; sie fangen an, zu begreifen, was abgeht, und sind dabei, ihr nachgiebiges Verhalten zu ändern.

Es ist bemerkenswert, dass weder aus der Merkel-Regierung noch von anderer Seite öffentlicher Widerspruch gegen die (wenig schmeichelhaften) Behauptungen in dem SPIEGEL-Artikel kamen. Warum wohl nicht?

Lässt ihr Schweigen nicht erkennen, dass die deutschen Politiker die ganze Zeit wussten, dass alles Propagandagetöse gegen Putin reine Erfindung war – dass der “Bösewicht” Putin weder Panzer noch Soldaten über die Grenze in die Ukraine geschickt hat, dass Putin auch nicht das malaysische Passagierflugzeug abschießen ließ und dass Putin nicht für den im Mafia-Stil begangenen Mord an einem politischen Gegner ganz in der Nähe des Kreml verantwortlich war? Wird meine Annahme durch das Schweigen nicht bestätigt?

Natürlich wird sie das. Der Grund dafür, dass kein Politiker in Deutschland dem SPIEGEL widersprochen hat, wird im gleichen SPIEGEL zugegeben – “weil eine Mischung aus politischer Argumentation und militärischer Propaganda notwendig ist”.

Propaganda ist also “notwendig”?

Hoppla! Ein solches Geständnis ist in Medien eher selten, aber zutreffend, nicht wahr? Auch die europäischen Politiker haben mit gelogen, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Mit anderen Worten, manchmal muss die Schafherde eben belogen werden, auch wenn die Hütehunde die Wahrheit kennen. Normalerweise ist das immer so. Jetzt hat sich die europäische Führungselite aber dazu entschlossen, ihr Wissen mit den für dumm verkauften Massen zu teilen. Aber, warum? Warum diese plötzliche Bereitschaft, mit der Wahrheit herauszurücken?

Sie haben sich dazu entschlossen, weil sie die Politik Washingtons nicht mehr unterstützen können. Niemand in Europa will, dass die USA der ukrainischen Armee Waffen liefern und sie trainiert. Niemand will, dass 600 US-Fallschirmjäger Kiew logistische Unterstützung leisten. Niemand will eine weitere Eskalation, weil niemand einen Krieg mit Russland will. So einfach ist das.

Zum ersten Mal kapieren führende europäische Politiker und besonders Frau Merkel, dass sich die strategischen Ziele der USA – nach deren Hinwendung nach Asien – nicht mehr mit denen der EU vereinbaren lassen; die geopolitischen Ambitionen Washingtons stellen sogar eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit Europas dar.

Leider genügt es nicht, wenn Frau Merkel jetzt klüger geworden ist. Sie muss ihre EU-Kollegen davon überzeugen, dass sie die US-Pläne gemeinsam vereiteln müssen, sonst werden (Leute wie Breedlove) so lange weiter zum Krieg hetzen und Operationen unter falscher Flagge starten, bis Putin zu einer Reaktion gezwungen ist. Wenn das geschieht, wird sich die Ausweitung des Ukraine-Konfliktes zu einem katastrophalen Flächenbrand vermutlich nicht mehr vermeiden lassen.

Quelle: Luftpost

Mit freundlicher Genehmigung. Vielen Dank!

http://politik-im-spiegel.de/die-lgen-und-provokationen-der-nato/