Probleme wegen Mietschulden: Abgewiesen vom Amt – 78-jährige Frau beinahe obdachlos

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Nur ein paar Münzen: Vielen alten Menschen bleibt kaum etwas übrig, obwohl sie ihr ganzes Leben gearbeitet haben.

Wegen Mietschulden wird eine 78-jährige Frau beinahe obdachlos.

Als sie sich mit ihrem Problem an das Sozialbürgerhaus wendet, verweigert die Behörde ihr zunächst jegliche Hilfe.

Als das Amt den Mietrückstand doch noch übernimmt, erfolgt die Übernahme in Form eines Darlehens.

Weit mehr als ihr halbes Leben hat eine 78 Jahre alte Münchnerin in derselben Wohnung verbracht. Doch jetzt hätte nicht viel gefehlt, dass die Frau, die seit 1959 dort lebt, obdachlos geworden wäre – und zwar ohne eigenes Verschulden. Beim zuständigen Sozialbürgerhaus fand sie zunächst kaum Hilfe und Unterstützung, sondern fühlte sich im Gegenteil drangsaliert.

Weil ihre kleine Rente nicht zum Leben reicht, bezieht die Frau Grundsicherung im Alter. Für sie alleine wäre die Wohnung nach den in München geltenden Mietobergrenzen für die Kostenübernahme aber zu teuer. Die Frau hatte deshalb untervermietet, um die Mietkosten so zu senken, dass der auf sie noch entfallende Betrag vom Sozialbürgerhaus in voller Höhe als angemessen anerkannt wird.

Doch nach einigen belastenden Auseinandersetzungen mit dem Untermieter sah sich die Frau gezwungen, dafür zu sorgen, dass er im September ausziehen musste. Seinen Mietanteil hatte der Mann aber seit Juli nicht mehr bezahlt, weshalb der Frau wegen Mietschulden die Räumungsklage ihres Vermieters drohte. Erst zum November fand sie einen Studenten, der bei ihr zur Untermiete einzog.

Dreimal sucht sie vergeblich beim Sozialbürgerhaus nach Hilfe

Die rund 2500 Euro Mietrückstand wegen der ausgefallenen Untermietzahlungen aber konnte die Frau nicht aufbringen. In ihrer Verzweiflung wandte sich die 78-Jährige an das Sozialbürgerhaus Laim-Schwanthalerhöhe und bat Ende vergangenen Jahres die Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit (FAST) um Hilfe. “Dreimal war ich vergeblich bei einer Mitarbeiterin vorstellig geworden”, weshalb die allmählich ziemlich verzweifelte 78-jährige Rentnerin die geforderten Unterlagen schriftlich einreichte.

Am 19. Januar meldete sich die FAST-Mitarbeiterin daraufhin schriftlich und hielt der 78-Jährigen vor, die Überprüfung habe ergeben, dass sie ein Auto besitze, das im August 2014 zugelassen worden sei. Das habe sie jedoch dem Sozialbürgerhaus nicht gemeldet, obwohl sie diese “Vermögensveränderung” hätte melden müssen. Es sei nicht ersichtlich, was mit dem vorherigen Auto geschehen sei.

Altersarmut in München: Alt und arm in einer reichen Stadt

Zum Leben zu wenig: 12.000 ältere Menschen in München erhalten einen Zuschuss vom Staat, weil ihre Rente nicht ausreicht. Sie müssen bei der Tafel essen, viele nehmen im hohen Alter noch einen Nebenjob an. Sie kämpfen mit Einsamkeit und Schamgefühlen.

Dem widerspricht die 78-Jährige. Denn das alte Auto sei im Juni 2014 mit Motorschaden liegen geblieben, die zu erwartenden Reparaturkosten hätte sie nicht aufbringen können. Sie habe deshalb mit Hilfe eines fachkundigen Freundes ein 16 Jahre altes Auto als Ersatz gekauft, weil sie wegen eines Wirbelsäulenschadens und schwerer Kniegelenkarthrose darauf angewiesen sei: “Ein uralter Freund in den USA übermittelte mir 800 Euro als Darlehen, das ich mit kleinen Raten zurückzahle.” All dies habe sie aber damals dem Sozialbürgerhaus sehr wohl mitgeteilt.

Sozialbürgerhaus lässt sich Darlehen zurückzahlen

Um so erstaunter war sie, dass sie nun noch einmal alles belegen und zusätzlich auch ihre Kontoauszüge seit August 2014 vorlegen sollte. Anfang März teilte die FAST dem Vermieter schließlich mit, dass die Mietschulden übernommen würden. Die 78-Jährige erhielt ebenfalls Nachricht davon mit Schreiben vom 10. März – nachdem sich die Süddeutsche Zeitung beim Sozialreferat erkundigt hatte, ob und wann die Frau Hilfe erhält. Der Mietrückstand werde übernommen, lautete die Auskunft. Das Sozialbürgerhaus ließ die Frau allerdings wissen, die Übernahme erfolge in Form eines Darlehens: “Dieses müssen sie in Raten an die Landeshauptstadt München zurückzahlen.”

Das Sozialbürgerhaus setzte 80 Euro als monatliche Rückzahlungsrate fest und behält den Betrag gleich von der Grundsicherung ein. Die Rentnerin sollte dazu eine Einverständniserklärung “dreifach unterschrieben”, wie es heißt, an das Sozialbürgerhaus zurückschicken. Der Grundsicherungsempfängern in München zugestandenen monatliche Lebensbedarf beträgt 420 Euro – da schmerzt jeder Abzug.

Erst auf die weitere Nachfrage der Zeitung, ob es richtig sein kann, einer 78-jährigen Frau auf Jahre hinaus tatsächlich den Lebensunterhalt zu kürzen, obwohl sie an den Mietrückständen keinerlei eigenes Verschulden trifft, kündigte ein Sozialreferatssprecher schließlich an: “Es wird ein neuer Bescheid ergehen. Die Übernahme der Mietschulden wird als Beihilfe gewährt.” Den Zahlungsanspruch gegen den ehemaligen Untermieter, den die Frau verklagt hat, hatte sich die FAST ohnehin schon abtreten lassen.

Quellen: dpa/sueddeutsche.de vom 19.03.2015

http://www.pravda-tv.com/

Desertieren die Piloten, die Washingtons Drohnen-Krieg führen müssen?

Luftpost – Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein LP 061/15 – 22.03.15

Warum geben so viele Drohnen-Piloten der U.S. Air Force ihren ungefährlichen Job an der Heimatfront vorzeitig auf?

Eine neue Art Krieg ruft eine neue Art psychischer Beanspruchung hervor Von Pratap Chatterjee TomDispatch.com, 05.03.15 ( http://www.tomdispatch.com/post/175964/ ) Der Drohnen-Krieg der USA in großen Gebieten des Mittleren Ostens und Teilen Afrikas ist in eine Krise geraten – aber nicht weil zu viele Zivilisten sterben oder in Washington über die Tötungslisten für diesen Krieg und seine globale Berechtigung gestritten wird.

Es ist ein kaum lösbares Problem aufgetreten: Die Drohnen-Piloten quittieren in Rekordzahl den Dienst. Derzeit gibt es rund 1.000 Drohnen-Piloten in der U.S. Air Force, die dort unter der Bezeichnung „18X“ (s. http://usmilitary.about.com/od/enlistedjobs/a/18x.htm ) geführt werden. In einem Ausbildungsprogramm auf den Flugplätzen Holloman in New Mexico [s. dazu http://www.holloman.af.mil/news/story.asp?id=123289389 ] und Randolph (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Randolph_Air_Force_Base ) in Texas, das ungefähr ein Jahr dauert, werden jährlich weitere 180 Piloten ausgebildet.

Gleichzeitig quittieren in zwölf Monaten etwa 240 ausgebildete Drohnen-Piloten den Dienst, ohne dass sich die Air Force dieses Phänomen erklären kann. Auch die in verdeckten Operationen der CIA eingesetzten Drohnen werden von Piloten geflogen, die von der U.S. Air Force ausgeliehen sind [s. dazu auch http://www.democracynow.org/2014/4/17/former_drone_operators_reveal_air_force ]. Am 4. Januar 2015 veröffentlichte die Website The Daily Beast ein undatiertes internes Memo [s. http://www.thedailybeast.com/articles/2015/01/04/exclusive-u-s-drone-fleet-atbreaking-point-air-force-says.html ], in dem der „sehr besorgte“ General Herbert „Hawk“ Carlisle den General und Stabschef der Air Force Mark Welsh (s. dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_A._Welsh ) davor warnt, dass „die steigende Anzahl von ausscheidenden Drohnen-Piloten in den kommenden Jahren die Einsatzfähigkeit von Drohnen der Typen Predator und Reaper gefährden“ könnte. Elf Tage später wurde das Problem auch auf einer Pressekonferenz angesprochen, zu der Air-Force-Ministerin Deborah Lee James (s. http://en.wikipedia.org/wiki/Deborah_Lee_James ) und General Mark Welsh eingeladen hatten.

Frau James erklärte vor den Medien: „Die Drohnen-Piloten stehen durch die hohen Operationsanforderungen unter ständigem Stress [Bericht von der Pressekonferenz s. unter http://www.defense.gov/Transcripts/Transcript.aspx?TranscriptID=5571 ]. In der Theorie haben Drohnen-Piloten ein bequemes Leben. Im Unterschied zu Soldaten in „Kriegsgebieten“ können sie (außerhalb ihrer Dienststunden) mit ihren Familien in den USA zusammenleben. Schlammige Schützenlöcher, von Sandstürmen umtoste Zeltunterkünfte in Wüstengebieten und feindliche Angriffe bleiben ihnen erspart. Statt dessen pendeln diese neuen Techno-Krieger wie irgendwelche Büroangestellten zu ihrer Arbeit vor den Computer-Bildschirmen; das Bedienen der Steuervorrichtungen wirkt auf Außenstehende wie das Hantieren mit den Joysticks eines spannenden Videospiels [s. http://motherboard.vice.com/read/the-curious-stressful-life-of-a-us-military-drone-pilot ].

Die von den Piloten gesteuerten Drohnen fliegen normalerweise Missionen über Afghanistan und über dem Irak; dort nehmen sie Fotos und Videos auf und überwachen Einsätze von US-Soldaten am Boden. Nur wenige Piloten sind dazu autorisiert, CIA-Killerdrohnen über Pakistan, Somalia oder dem Jemen zu steuern und auf Befehl „wichtige Zielpersonen“ vom Himmel aus zu töten. Seit einigen Monaten sind einige dieser Piloten auch für den neuen Krieg in den Grenzgebieten Syriens und des Iraks zur Bekämpfung des ISIL abgestellt.

An jeder Drohnen-Kampfpatrouille [s. http://www.wired.com/2012/02/air-force-drones/ ] sind drei bis vier Drohnen beteiligt – meistens mit Hellfire-Raketen (Infos dazu s. unter http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-114_Hellfire ) bewaffnete, von der Firma General Atomics (s. http://de.wikipedia.org/wiki/General_Atomics ) in Südkalifornien gebaute Predators (s. http://de.wikipedia.org/wiki/General_Atomics_MQ-1 ) oder Reapers (s. http://de.wikipedia.org/wiki/General_Atomics_MQ-9 ); an einer solchen Operation sind jeweils 180 Personen beteiligt [s. http://www.af.mil/News/ArticleDisplay/tabid/223/Article/485358/rpa-community-launches-65th-combat-air-patrol.aspx ]. Zusätzlich zu den Piloten werden Kameraoperatoren, Geheimdienst- und Kommunikationsexperten und Wartungspersonal gebraucht. Zur Durchführung der Überwachungsflüge der Global Hawk (s. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_Grumman_RQ-4 ) werden sogar 400 Personen benötigt. Die U.S. Air Force muss gegenwärtig sicherstellen, dass täglich rund um die Uhr 65 Drohnen-Kampfpatrouillen geflogen werden können, und zusätzlich zu weltweiten Drohnen-Notfalleinsätzen aus militärischen oder humanitären Gründen in der Lage sein. Dafür werden eigentlich 1.700 voll ausgebildete Piloten gebraucht.

Wegen der hohen Aussteigerquote ist die Zahl der verfügbaren Drohnen-Piloten aber unter 1.000 gesunken; deshalb musste die Air Force aktive Piloten von Transportflugzeugen und Kampfjets und Reservisten regelrecht zwingen, sich in einer Kurzausbildung zu Drohnen-Piloten umschulen zu lassen, um den enormen Appetit des Pentagons auf rund um die Erde aufgenommene Echtzeitvideos einigermaßen stillen zu können. Die Air Force macht sich die Erklärung der hohen Aussteiigerquote sehr einfach. Die Aussteiger seien einfach überarbeitet. Die Piloten selbst finden es erniedrigend, von Flugzeugpiloten als zweitklassig verachtet zu werden. Einige geben auch zu, dass sie, wegen der Schrecken des Krieges, die sie tagtäglich auf ihren Bildschirmen aus nächster Nähe miterleben müssen, an einer bisher nicht bekannten Form des Post-Traumatic Stress Syndrome / PTSD (des Posttraumatischen Belastungssyndroms) leiden.

Ist es denn möglich, dass der neuartige ferngesteuerte Krieg auch eine neuartige, noch nicht erkannte psychologische Beanspruchung hervorruft? Der Drohnen-Krieg wird häufig auch als „Krieg der Feiglinge“ [weitere Infos dazu unter http://www.theguardian.com/commentisfree/2012/jan/30/deadly-drones-us-cowards-war ] bezeichnet, eine Meinung die nach Berichten auch von der durch die ständigen Drohnen-Einsätze traumatisierten Bevölkerung im Jemen und in Pakistan geteilt wird [s. dazu auch http://www.bariatwan.com/english/?p=307 ]. Könnte es sein, dass auch die Drohnen-Piloten unter dem Makel leiden, aus sicherer Entfernung von mehreren

Tausend Meilen Menschen umbringen zu müssen, und ein Gefühl der Scham und Schande empfinden, das die sie betreuenden Psychologen nicht wahrhaben wollen? Aus der Ferne töten und trotzdem den Opfern beim Sterben zusehen Es steht außer Frage, dass Drohnen-Piloten darunter leiden, von Flugzeug-Piloten als zweitklassig angesehen zu werden [s. http://www.motherjones.com/politics/2013/06/dronepilots-reaper-photo-essay ]. „Es ist schwer zu ertragen, während einer Nachtschicht eine Drohne am Himmel kreisen zu lassen und dabei den Kameraden zusehen zu müssen, die 2/11 um ihr Leben kämpfen,“ sagte Ryan, ein Ausbilder für Drohnen-Piloten, dem Magazin Mother Jones. Seine Kollegen würden sich selbst als Soldaten einer „verlorenen Generation“ sehen.

„Außenstehende halten das ganze Programm für einen Witz und die Drohnen-Piloten und Kamera-Operatoren für Videospiel-Süchtige oder Nintendo-Krieger,“ beklagte sich Brandon Bryant, der früher auf der Nellis Air Force Base Drohnen-Kameras bedient hat, bei Democracy Now [s. dazu auch http://www.democracynow.org/2013/10/25/a_drone_warriors_torment_ex_air ]. Was die Arbeitszeiten angeht, sind die Drohnen-Piloten sicher nicht zweitklassig. Sie sitzen 900-1.800 Stunden pro Jahr vor ihren Bildschirmen, während andere Air-Force-Piloten nur 300 Stunden jährlich fliegen. Auch die Gesamtarbeitszeit ist sehr unterschiedlich: „Ein Drohnen-Pilot, der seit sieben oder acht Jahren diesen Job macht, hat sechs oder sieben Tage pro Woche und zwölf Stunden pro Tag gearbeitet,“ erklärte General Welsh kürzlich im NPR (s. http://de.wikipedia.org/wiki/NPR ).

„Und die ein oder zwei freien Tage pro Woche reichen wirklich nicht für ein vernünftiges Privatleben mit der Familie aus.“ [s. dazu auch http://www.npr.org/2015/01/24/379550383/the-drone-war-hits-a-bottleneck-too-manytargets-not-enough-pilots ] Das sehen auch die Drohnen-Piloten so: „Wir sind beansprucht wie ein Motor, der so hochtourig gefahren wird, dass sich der Zeiger auf der Temperaturanzeige dem roten Bereich nähert. Trotzdem dürfen wir nicht weniger Gas geben, sondern müssen das Gaspedal ganz durchtreten,“ sagte ein Drohnen-Pilot der Air Force Times [s. http://www.airforcetimes.com/story/military/2015/02/02/more-missions-for-reaper-pilots/22752129/ ] „Sie opfern den Motor, um die Geschwindigkeit für kurze Zeit zu steigern, ohne Rücksicht darauf, dass er dabei kaputt geht.“ Die Air Force will das Problem mit einem „Trostpflaster“ beheben.

Erfahrene Drohnen-Piloten sollen eine Tagesprämie von 50 Dollar zusätzlich erhalten. Weil aber so viele den Dienst vorzeitig quittieren, sind nur ganz wenige erfahren genug, um den Bonus beanspruchen zu können. Die Air Force hat sogar zugegeben, dass in diesem Jahr gerade mal 10 Drohnen-Piloten Anspruch auf die Zulage haben; auch das ist ein Beleg für viel zu frühes Ausscheiden. [s. http://www.military.com/daily-news/2015/02/13/fewer-than-10-pilots-to-receive-monthly-bonus-incentive.html ] Die meisten 18X-Soldaten halten ihren Job für wesentlich härter und fordernder als den der viel angeseheneren Kampfjet-Piloten.

„Ein Predator-Pilot sieht viel besser, was er bewirkt, als die Piloten von Kampfjets oder Bombern der Typen B-52 (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_B-52 ), B-1 (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Rockwell_B-1 ) und B-2 (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_B-2 ), die ihr Ziel nie zu sehen bekommen, gab Lt. Col. (Oberstleutnant) Bruce Black, ein ehemaliger Drohnen-Pilot der Air Force. zu bedenken. „Ein Predator-Pilot hat seine Zielpersonen lange beobachtet und kennt sie und ihre Umgebung ganz genau.“ [s. http://rt.com/shows/sophieco/weapon-drones-industry-demand-465/ ] Einige klagen, der Drohnen-Krieg habe sie an den Rand des Wahnsinns getrieben.

„Wie viele von Hellfire-Raketen zerfetzte Frauen und Kinder musste ich mir anschauen? Wie viele Männer ohne Beine habe ich hilfesuchend und verblutend über ein Feld auf ein Haus zukriechen sehen?“ hat sich Heather Linebaugh, eine ehemalige Analystin von Drohnen-Videos, in einem Interview mit dem Guardian gefragt. „Wenn man so etwas ständig anschauen muss, läuft es wie ein ständig wiederholtes Video im Kopf ab; die psychische Belastung war so quälend, dass ich diese Erfahrung niemandem wünsche.“ [s.http://www.theguardian.com/commentisfree/2013/dec/29/drones-us-military ]

„Es war erschreckend, zu erleben, wie leicht es war (jemand zu töten). Ich fühlte mich als Feigling, weil ich mich auf der anderen Seite des Erdballs befand und der Angegriffene nichts von mir wusste,“ erzählte Brandon Bryant in einer Sendung des KNPR Radio in Nevada. „Ich fühlte mich ständig von einer Legion von Toten heimgesucht. Ich war physisch und psychisch krank und litt so sehr, dass ich mich erschießen wollte.“ [Weitere Infos dazu s. unter http://knprnews.org/post/former-nellis-afb-drone-operator-first-kill-ptsd-being-shunned-fellow-airmen .] Viele Drohnen-Piloten verteidigen jedoch ihre Rolle bei den gezielten Tötungen.

„Wir töten die Leute ja nicht zum Spaß. Wir müssten sie auch töten, wenn wir ihnen gegenüber stünden,“ sagte die Kontrolleurin Janet Atkins zu Chris Woods, dem Autor des Buches „Sudden Justice“ [s. http://www.amazon.com/dp/0190202599/ref=nosim/?tag=tomdispatch-20 ]. „Wir müssen den Feind töten, damit er nicht unsere Kameraden tötet.“ [s. http://www.theguardian.com/world/2015/feb/24/drone-warfare-life-on-the-new-frontline ] Andere wie Bruce Black sind sogar stolz auf ihr Tun. „Meine erste Rakete habe ich abgefeuert, als ich zwei Wochen hier war. Seither habe ich Hunderten von Menschen, auch vielen Irakern und Afghanen, das Leben gerettet,“ erzählte er einer Zeitung in seiner Heimatstadt in New Mexico [s. http://www.daily-times.com/four_corners-news/ci_24600432/retired-military-drone-operator-shares-experience-remote-piloting ].

„Nach dem Dienst tranken wir in Buffalo Wild Wings ein Bier und besprachen unsere Arbeit. Das war surreal, aber es dauerte nicht lange, bis ich begriffen hatte, wie wichtig mein Job war. Der Wert dieses Waffensystems im Kampf erschließt sich nur denen, die ihn erlebt haben. Manche Leute brauchen lange, um ihn zu erkennen.“ Ist der Stress der Piloten messbar? Wem soll man glauben? Janet Atkins und Bruce Black, die behaupten, ausscheidende Drohnen-Piloten seien nur überarbeitet – oder Brandon Bryant und Heather Linebaugh, die behaupten, die Beteiligung an ferngesteuerten gezielten Tötungen habe sie psychisch krank gemacht? Militärpsychologen haben das Phänomen untersucht. Ein Team von Psychologen der School of Aerospace Medicine (der Schule für Raumfahrtmedizin) auf der Wright-Patter-son Air Force Base in Ohio hat eine Reihe von Studien zum Stress von Drohnen-Piloten veröffentlicht.

Einer Studie aus dem Jahr 2011 ist zu entnehmen, dass fast die Hälfte der Piloten unter „Arbeitsüberlastung“ litt. Eine ganze Anzahl habe auch über Beschwerden wie Angstzustände und Depressionen geklagt, die sich negativ auf ihr Privatleben auswirkten. [Diese Studie ist aufzurufen unter http://www.dtic.mil/dtic/tr/fulltext/u2/a548103.pdf .] Wayne Chappelle, der führend an sämtlichen Studien beteiligt war, behauptet dennoch, das Hauptproblem sei die durch den Piloten-Mangel verursachte chronische Arbeitsüberlastung.

Seine Studien scheinen zu belegen, dass posttraumatische Belastungssymptome bei Drohnen-Piloten seltener vorkommen als in der Gesamtbevölkerung. Andere Psychologen stellen seine Untersuchungsergebnisse jedoch in Frage. Jean Otto und Bryant Webber vom Armed Forces Health Surveillance Center (vom Gesundheitsüberwachungszentrum der Streitkräfte) und der Uniformed Services University of the Health Sciences (der Universität der Gesundheitswissenschaften der Streitkräfte) sind der Meinung, dass die befragten Drohnen-Piloten, weil sie Nachteile für ihre Karriere und Gehaltseinbußen durch Verlust der Flugtauglichkeit befürchteten, ihre psychischen Probleme nicht zugegeben haben. [Diese Studie ist aufzurufen unter https://timemilitary.files.wordpress.com/2013/04/pages-from-pages-from-msmr_mar_2013_external_causes_of_tbi.pdf .]

Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen Eine Sache ist klar: Die Piloten töten nicht nur „Bösewichte“, und sie wissen das auch. Bruce Black hat ausgeplaudert, dass sie alles sehen, was vor, während und nach einem Drohnen-Angriff vorgeht. Seine Aussage wird bestätigt durch die einzige veröffentlichte ausführliche Niederschrift eines Gesprächs, das bei einer realen Überwachungs- und Tötungsmission geführt wurde [s. http://documents.latimes.com/transcript-of-drone-attack/ ]. Das oberflächliche Geschwätz wurde am 21. Februar 2010 auf der Creech Air Force Base in Nevada aufgezeichnet und bezog sich auf einen Drohnen-Einsatz in einer ländlichen Gegend der Provinz Daikondi in Zentralafghanistan (s. dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Daikondi ). An dem Gespräch beteiligten sich Drohnen-Operatoren in Creech, Videoanalysten im Hauptquartier der Air Force für Spezialoperationen in Okaloosa, Florida, und US-Hubschrauber-Piloten in Afghanistan. An diesem Tag wurden in der Morgendämmerung drei im Konvoi fahrende Lastwagen entdeckt, die jeweils ein Dutzend Passagiere beförderten.

In der falschen Annahme, es handle sich um eine Gruppe von „Aufständischen“, die in der Nähe operierende US-Soldaten töten wollten, entschied sich das Drohnen-Team für einen Angriff. Controller: „Wir glauben, da könnte ein hochrangiger Taliban-Kommandeur dabei sein.“ Kamera-Operator: „Ja, auf der Ladefläche des Lastwagen soll ein Mann im wehrfähigen Alter mit einer Waffe sein.“ Geheimdienst-Koordinator: „Ein Prüfer will mindestens ein Kind in der Nähe des Geländewagens gesehen haben.“ Controller: „Ach du Scheiße, wo denn? Ich glauben nicht, dass sie schon so früh Kinder dabei haben. Ich weiß, dass sie gern tricksen, lasst uns aber trotzdem loslegen!“ Kamera-Operator: „Wie süß! Oh-je! Das führende Fahrzeug sucht das Weite, holt die Helis her!“ Einige Augenblicke später bringen die Piloten ihre Kiowa-Hubschrauber (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Bell_OHäter bringen die Piloten ihre Kiowa-Hubschrauber (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Bell_OH-58 ) in Schussposition und feuern eine Hellfire-Rakete auf das vorderste Fahrzeug ab. Controller: „Schau dir das an, das war ein Volltreffer! Die wurden geröstet! Dieser Lastwagen ist ausgeschaltet!“ 20 Minuten später haben sich die Überlebenden des Angriffs ergeben; aus der Abschrift ist ersichtlich, dass die Drohnen-Piloten jetzt weniger gut gelaunt waren, weil sich herausstellte, dass die meisten Passagiere auf den Lastwagen Frauen und Kinder waren und keinerlei Waffen gefunden wurden. Bei einer nachfolgende Untersuchung vor Ort wurde festgestellt, dass alle Getöteten harmlose Dorfbewohner waren.

„Die Technik kann gelegentlich ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln, weil man glaubt alles sehen, hören und richtig einschätzen zu können,“ erklärte James Poss, ein Maj. Gen. (Generalmajor) der Air Force, der die Untersuchung geleitet hatte, später gegenüber der Los Angeles Times. [s. http://articles.latimes.com/2011/apr/10/world/la-fg-afghanistan-drone-20110410/4 ]

Natürlich behauptet die Obama-Administration, solche Ereignisse seien die Ausnahme. Im Juni 2011, als der jetzige CIA Direktor John Brennan noch Anti-Terrorberater des Weißen Hauses war, machte er zum Problem ziviler Drohnen-Opfer folgende dreiste Aussage: „Während des letzten Jahres gab es wegen der mittlerweile erreichten außergewöhnlichen Präzision unserer Drohnen-Angriffe keinen einzigen Kollateral-Toten.“

[s. http://www.nytimes.com/2011/08/12/world/asia/12drones.html?_r=0 ] Seine Behauptung und ähnliche Äußerungen anderer Offizieller sind, höflich formuliert, maßlos untertrieben. In ihrem neuen Bericht „You Never Die Twice“ (Man kann nicht zweimal sterben, s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP20114_191214.pdf ) weist Jennifer Gibson von REPRIEVE, einer britischen Menschenrechtsorganisation, nach, dass einige Männer auf der vom Weißen Hauses erstellten „Liste der zu tötenden Terrorverdächtigen“ bis zu siebenmal „gestorben“ sind. [Der REPRIEVE-Bericht ist aufzurufen unter http://www.reprieve.org/uploads/2/6/3/3/26338131/2014_11_24_pub_you_never_die_twice_-_multiple_kills_in_the_us_drone_program.pdf .] Frau Gibson stellte fest:

„Wir fanden 41 Namen von Männern, die das Unmögliche geschafft zu haben scheinen. Das wirft die drängende Frage auf: Wer war in den Leichensä- cken für die Männer auf der Tötungsliste, deren Ermordung gescheitert ist?“ REPRIEVE fand heraus, dass bei der Jagd auf 41 „Zielpersonen“ in Pakistan 1.147 Personen durch Drohnen-Angriffe getötet wurden. Bei zwei Angriffen auf Aiman al-Zawahiri (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Aiman_az-Zawahiri , den gegenwärtigen Al-Qaida-Chef, starben nach Erkenntnissen von REPRIEVE 76 Kinder und 29 Erwachsene. Al-Zawahiri lebt heute immer noch. [s. http://www.theguardian.com/us-news/2014/nov/24/-sp-us-drone-strikes-kill-1147 ] Desertieren aus der Steuerkabine Die Drohnen-Piloten in den USA scheinen unter einer Kombination aus mangelndem Ansehen, Arbeitsüberlastung und psychischem Trauma zu leiden. Während des VietnamKrieges desertierten Soldaten nach Kanada oder brachten sogar ihre Offiziere um [weitere Informationen dazu s. unter http://www.amazon.com/Fragging-Soldiers-Assaulted-OfficersSoutheast/dp/0896727157 ]. Was sollen Soldaten in einem Krieg tun, den sie mit einer Tastatur als Waffe von einer Steuerkabine in Nevada aus führen?

Könnte es sein, dass auch die Drohnen-Piloten wie ihre Opfer in Pakistan und im Jemen, die darüber klagen, dass sie von dem dauernden Motorengeräusch der über ihnen kreisenden Drohnen und der Angst vor einem plötzlichen Tod ohne Vorwarnung verrückt werden, das Morden einfach nicht mehr ertragen? Seit dem US-Bürgerkrieg haben alle modernen Kriege psychische Traumata (s. https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Psychisches-Trauma.116746.0.html ) unterschiedlichster Ausprägung hervorgerufen – bis zur heutigen Posttraumatischen Belastungsstörung (s. http://www.c-d-k.de/psychotherapie-klinik/Stoerungen/posttraumatische_merkmale.html ).

Es wäre eine Überraschung, wenn eine völlig neue Art der Kriegsführung nicht auch eine neue Art psychischer Störungen hervorbrächte. Wir wissen nicht, wohin das führen wird. Aber es sieht nicht gut aus für die neue Kriegsführung, die das Weiße Haus und Washington insgesamt anstreben – den propagandistisch sorgfältig vorbereiteten, mit relativ wenig Aufwand verbundenen und mit ferngesteuerten Robotern ohne eigene Verluste geführten Präzisionskrieg, wie er bei der Terrorbekämpfung bereits praktiziert wird. Wenn die Drohnen-Piloten bereits desertieren, wie soll diese neue Art der Kriegsführung dann überleben? Pratap Chatterjee ist Geschäftsführer von CorpWatch (s. http://en.wikipedia.org/wiki/CorpWatch ) und Autor der Bücher „Halliburton’s Army: How A Well-Connected Texas Oil

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Tausende Spanier demonstrieren für Brot und Würde

In Spanien haben tausende Menschen an einem Protestmarsch gegen die Regierung teilgenommen. Ihr Slogan: «Für Brot, Arbeit, Wohnung und Würde».

Protestmarsch gegen die Regierung Rajoy am Samstag in Madrid. (Foto: dpa)

Protestmarsch gegen die Regierung Rajoy am Samstag in Madrid. (Foto: dpa)

Tausende Spanier haben in Madrid gegen die Sparpolitik der Regierung und gegen soziale Einschnitte demonstriert. Die Teilnehmer waren am Samstag aus allen Regionen des Landes in der Hauptstadt zusammengekommen. Die Polizei gab die Zahl der Demonstranten mit etwa 12 000 an, die Organisatoren sprachen von Hunderttausenden Teilnehmern. Die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte in den vergangenen Jahren drastische Einsparungen zur Bewältigung der Finanzkrise verhängt.

Zu der Kundgebung unter dem Slogan «Für Brot, Arbeit, Wohnung und Würde» hatten etwa 300 Gruppierungen aufgerufen. Im vorigen Jahr war es bei einem Protestmarsch dieser Art zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei waren mehr als 100 Menschen verletzt und 29 mutmaßliche Randalierer festgenommen worden. Die Kundgebung am Samstag verlief ohne größere Zwischenfälle. Nach Abschluss der Demonstration randalierten 200 Vermummte in der Altstadt von Madrid.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Natürliche Krebstherapie: Krebs ist in wenigen Wochen heilbar – Dr. Leonard Coldwell

Avatar von rositha13Gesundheits-EinMalEins

(Admin: Vorab an die Leser: Ich will hier keine Heilsversprechen posten. Ich habe schon viele Beiträge eingestellt, die auf naturheilkundliche oder ähnliche Weise Besserung bringen. Ob es dann Heilung ist, muß sich jeweils herausstellen. Denn es müssen die Ursachen der Erkrankung beseitigt werden. Darum ist jeder aufgerufen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und seinen eigenen Weg zu gegen, sprich, für sich die richtige Methode herauszufinden. Ich verbreite Informationen und mein Anliegen ist es, den Menschen damit von Nutzen zu sein.)

Beitrag von GesundheitlicheAufklärung.de

Dr. Leonard Coldwell, Arzt und Krebsexperte für natürliche Krebstherapien, heilte im Laufe seiner erfolgreichen Karriere über 35.000 Krebs-Patienten mit einer Erfolgsrate von 92 Prozent!

Die Schulmedizin verspricht uns ja schon seit Jahrzehnten einen baldigen Durchbruch und eine Heilung von Krebs. Es werden ständig neue vielversprechende Forschungsergebnisse, Medikamente und Therapien vorgestellt. Doch die einzigen Waffen, die im Kampf gegen den Krebs aufgebracht werden sind entweder das…

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Gesund statt chronisch krank: Schwermetalle entgiften

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schwermetalle-entgiften

Entgiftung von Schwermetallen, einer Hauptursache für Krankheiten.

Die bedrohlichsten Schadstoffe für die Menschheit werden von der US-Umweltbehörde in einer Rangliste bewertet. Dabei werden aus Millionen Giften die 250 wichtigsten in Bezug auf Verbreitung und Giftigkeit ausgewählt.

Die Spitzenreiter dieser CERCLA-Liste (Comprehensive Environment Response, Compensation, and Liability Act) sind Metalle bzw Halbmetalle: 1. Arsen, 2. Blei, 3. Quecksilber, gefolgt von PVC, PCB, PAH. An 8. Stelle steht ein weiteres Metall Cadmium, gefolgt von Dioxin und an 12. Stelle steht DDT. Erst an 241 Stelle ist Aluminium und Formaldehyd gelistet.

Hier kann aus Platzgründen nur auf die vier wichtigsten eingegangen werden. Doch ist es wichtig zu wissen, dass auch andere Metalle, wie Silber, Platin, Palladium, Gold (alles oft in Zahngold enthalten), Thallium, Eisen, Mangan, Molybdän, Kupfer, Nickel, Beryllium, oder das radioaktive Uran eine bedeutende Rolle bei unzähligen Krankheiten spielen. Denn bei einer schon vorhandenen Quecksilber- oder Bleibelastung des Körpers, die fast jeder…

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Natürliche Krebstherapie: Krebs ist in wenigen Wochen heilbar – Dr. Leonard Coldwell

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(Admin: Vorab an die Leser: Ich will hier keine Heilsversprechen posten. Ich habe schon viele Beiträge eingestellt, die auf naturheilkundliche oder ähnliche Weise Besserung bringen. Ob es dann Heilung ist, muß sich jeweils herausstellen. Denn es müssen die Ursachen der Erkrankung beseitigt werden. Darum ist jeder aufgerufen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und seinen eigenen Weg zu gegen, sprich, für sich die richtige Methode herauszufinden. Ich verbreite Informationen und mein Anliegen ist es, den Menschen damit von Nutzen zu sein.)

Beitrag von GesundheitlicheAufklärung.de

Dr. Leonard Coldwell, Arzt und Krebsexperte für natürliche Krebstherapien, heilte im Laufe seiner erfolgreichen Karriere über 35.000 Krebs-Patienten mit einer Erfolgsrate von 92 Prozent!

Die Schulmedizin verspricht uns ja schon seit Jahrzehnten einen baldigen Durchbruch und eine Heilung von Krebs. Es werden ständig neue vielversprechende Forschungsergebnisse, Medikamente und Therapien vorgestellt. Doch die einzigen Waffen, die im Kampf gegen den Krebs aufgebracht werden sind entweder das…

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Systemmedien: Fortsetzung ungenierter Kriegspropaganda

Hokuspokus nicht nur beim Focus

Veröffentlicht am 21. März 2015 von

pixabay.com

Mit ein wenig Weitblick und Sensibilität könnte man selbst drauf kommen, mit jener Parallele zu George Orwells Roman „1984“, den dort beschriebenen „Haßwochen“ und der schon lange anhaltenden Fortsetzung ungenierter Kriegspropaganda seitens der Systemmedien.

Trotzdem findet ein weitverbreitetes Phänomen statt. Während die einen tatsächlich unreflektiert nahezu alle Meldungen für bare Münze halten, die Meinung vertreten, die verantwortliche Politik würde schon wissen, was rechtens sei, zweifeln andere bereits, auch wenn viele von ihnen nicht unbedingt sich deshalb schlau machen wie beispielsweise bei den alternativen Medien, die bekanntlich gerade im Zeitalter des Internets für jedermann einsehbar. Warum verharren daher noch die meisten, zögern oder resignieren gar? Geht das Konzept einer derart umfassenden Manipulation somit auf?

Ablenkung und gezielte Kontrollen soweit das Auge reicht

Bevor wir auf den Weg der Systemmedien eingehen, muß die Frage in den Raum gestellt werden, warum sie dermaßen erfolgreich agieren können. Ein Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich geschieht keineswegs zufällig oder nur, weil das simple Ziel des Überreichtums eben auf der anderen Seite Verlierer produziert. Wesentlich perfider das erklärte Ziel, die Menschen abzulenken, strikt zu kontrollieren, explizit mit dem Instrumentarium des Niedriglohnsektors, einer um sich greifenden Angst des Arbeitsplatzverlustes, hin zum gesellschaftlichen Aus, was einer bewußt initiierten Erpressung gleichkommt.

Auf diese Weise handeln Bürger wesentlich weniger beherzt, ein Klima der Angst und Resignation greift um sich, Konkurrenzdenken bestimmt zwischenmenschliche Kälte, wer siegessicher andere „ausschaltet“ per Ellenbogen und Mobbing, gelangt zum nächsten Level der beruflichen Karriereleiter, jene, die straucheln, haben sich im Heer der Verlierer einzuordnen.

Alles unterliegt einer Kriegsdoktrin

Ebenso das Verhalten der Systemmedien. Der Focus beäugt den scheinbar neu ausgemachten Feind, die Russische Föderation, die es wagt, einen High-Tech-Frachter zu bauen. Die USA entwickeln Waffenerneuerungen am laufenden Band, zetteln weltweit die meisten Kriege an, sind somit im Business jener inhumanen Wirtschaftspolitik, aber Putins Russland darf sich entsprechend nicht verteidigen?

Mit einem verharmlosendem Beispiel geht Zeit-Online voran, wenn über die „Frauenschiene“ ein ernstes Thema wie der Umbau der Bundeswehr behandelt wird. Völlig unwichtig, ob hierbei eine Frau Suder an eine Supernanny erinnert. Fakt bleibt die neue Ausrichtung der BW von der Verteidigungs- zu einer Bündnis-Armee an der Seite der „kriegsgeilen“ USA, die stur ihr Ziel zur NWO verfolgen.

Man sollte nicht einfach wegschauen, was da die Systemmedien uns präsentieren, sondern vielmehr erkennen, welchem Leitbild sie viel eher folgen. Seien wir wachsamer als bisher und berichten erst recht, in wie weit „Medienprostitution“ voranschreitet.

Ihr

Lotar Martin Kamm

https://buergerstimme.com/

DIE ARBEITSLOSEN – AUCH DA WIRD UNGEMEIN GELOGEN

Einar Schlereth

20. März 2015

So weit ich zurückdenken kann, werden wir mit erlogenen Zahlen über die Arbeitslosigkeit gefüttert. Sie wurden immer und regelmäßig gefälscht, weil es ja so häßlich aussieht, wenn die Regierung sich ein schlechtes Zeugnis ausstellen muss.
Aber wir hatten ja Jahre der Vollbeschäftigung, zwar nicht richtig 100%, aber nahezu. Richtig. Aber das passte den Kapitalisten überhaupt nicht in den Kram, weshalb sie den „GASTARBEITER“ erfanden, und log, dass Arbeiter fehlten. Es fehlten keine Arbeiter, sondern die Arbeiter verdienten zu viel. Deswegen also die Gastarbeiter, denen die Jobs der Deutschen angeboten wurden, aber für erheblich weniger Geld. Die Deutschen wurden gefeuert.

Das war ein wunderbarer Trick. So konnte man mit all den Italienern, Spaniern, Jugoslawien und am Ende auch Türken allmählich eine Reserve-Arbeiter-Armee schaffen, die unsere Löhne weiter drückte. Und den Deutschen wurde von den Medien eingeredet, die ‚GÄSTE‘ würden ihnen die Jobs wegnehmen. Wieder gelogen. Aber es wurde geglaubt, schaffte böses Blut und üble Nachrede. Und mit der Zeit wurde es für gewisse Vollidioten ein Hobby, Ausländer ‚klatschen‘ zu gehen. Manchmal bissen welche ins Gras, aber was macht das schon. Täter wurden sehr selten gefunden.

Tatsache ist auch, dass die Gewerkschaften dieses dreckige Spiel mitspielten. Und die zersplitterten kleinen linken Parteien konnten nicht gegen das gewaltige Blechorchester der Mainstreammedien ankommen, die unisono in die Kerbe der Spaltung der Arbeiterschaft schlugen.
Nun, wie es weiterging, wisst ihr. Eine Rezession folgte der anderen, doch die Gewinne und die Preise stiegen, nur die Löhne sanken. Dann wurde zu allem Glück auch noch die EU mitsamt Euro eingeführt und es kam haargenau, wie wir vorausgesagt hatten. Freie Fahrt fürs Kapital und die Arbeiter wurden auch richtig ‚mobilisiert‘ – d. h. sie mussten ihren Jobs hinterherziehen, wenn es das Kapital forderte. Festangestellte wurden weniger, Arbeitslose mehr, es kam Hartz 4 and all the rest. Und die ‚gewaltige Kraft der vereinten Arbeiter‘, von der die korrupten Gewerkschaften faselten, löste sich in Wohlgefallen auf. Mit tatkräftiger Hilfe von Figuren wie der Thatcher.

Zurück zu den Arbeitslosenzahlen. Da die Zahlen höher wurden, ließen die Statistiker ihre Phantasie spielen und erfanden 1000 Tricks, wie man sie ’schönen‘ konnte. Ein Pete Dolack hat dazu einen sehr guten Artikel geschrieben:
Real Unemployment is Double the ‘Official’ Unemployment Rate‘ (Die wahre Arbeitslosigkeit ist doppelt so hoch wie die ‚Offizielle Arbeitslosenrate). Das erforderte einige Mühe wegen der raffinierten Versteckspiele. Er kam jedenfalls zum Ergebnis, dass in Nordamerika, Europa und Australien die wahre Rate doppelt so hoch wie die offizielle ist.

Für die USA: Offiziell 5.5 Prozent, die wahre 11%.
Kanada: Offizielle 6.8 Prozent, in Wirklichkeit 14.2 %.
In Europa ist die Kluft nahezu genauso groß wie in Nordamerika

Die EU gibt offizielle 9.8 % an.  Aber rechnet man die Zeitarbeiter mit und die entmutigten Arbeiter, die die Suche aufgegeben haben und die ein Prozent, die Arbeit suchen, aber nicht sofort können (Krankheit u. dgl.), dann  kommt man auf 19 Prozent!

Dasselbe Muster gilt für Australien. Offizielle 5 Prozent, die wahre Zahl ist 13.1 Prozent.

Interessant ist auch die Rate der Langzeitarbeitslosen. Da werden wenigstens 12 Monate gerechnet und da hat sich die Zahl zwischen 2008 und 2013 in der EU verdoppelt, in den USA verdreifacht.

Weiterhin, was keine Überraschung sein dürfte, sind die Löhne gesunken (bei stetig steigender Produktivität und der Profite), wodurch der Anteil der Arbeiterschaft am BNP von 51.5 % im Jahr 1970 auf 42 % heute sank.

Abschließend berichtet er von dem richtigen Knüller. Von der ILO (Internationale Arbeiter-Organisation) wurde die Arbeitslosenrate für die ganze Welt berechnet, wobei man auf 2.4 MILLIARDEN  Menschen kam. Ihnen stehen 1.4 Milliarden Arbeiter gegenüber. Die Arbeitslosen-Armee ist also um 70 % größer als die der Arbeiter. Bingo für das Kapital.

Dolak spricht am Ende noch einen interessanten Punkt an. „Die frühkapitalistischen Länder konnten ihre „Überschuss“-Arbeiter durch Massenemigration loswerden. In den fast 100 Jahren zwischen 1820 und 1915 verließen 50 Mill. Menschen Europa und fuhren in die ‚Neue Welt‘.“

Aber die Zeiten sind vorbei. Die Entwicklungsländer können ihren Überschuss, den der Kapitalismus nicht braucht, nirgendwo hinschicken. „Nicht einmal eine 7%-Wachstumsrate über 50 Jahre im globalen Süden könnte das Drittel der Bauernschaft, die das Land verlassen und in die Städte ziehen, absorbieren.“ sagt Dolak.

Dadurch werden die ökonomischen und sozialen Probleme immer größer werden, aber auch die Umweltprobleme und der Ressourcenmangel.

Sein Schlusswort ist zwar richtig, zeigt aber keinen Ausweg:

„Wir haben nur eine Erde. Und diese eine Erde ist im Griff eines Systems, das in einem Tempo von ihr nimmt, dass, falls das nicht umgekehrt wird, eine leere Hülle übrigbleiben wird und immer mehr Menschen in Armut und Elend gestürzt werden. Dass dies unendlich so weitergehen kann, ist eine Phantasie.“
Der Ausweg ist allein, den Kapitalismus zu beseitigen für immer. Die Menschheit ist ein paar hunderttausend Jahre  lang sehr gut ohne ihn ausgekommen. Sie könnte die Probe auf’s Exempel machen.

http://einarschlereth.blogspot.se/

Nach Vertreibung von IS – Irakische Truppen verüben Kriegsverbrechen an Turkmenen

ISIS Lager im Irak - Foto: RT Press

Eine internationale Menschenrechtsorganisation erklärte, dass sich irakische Regierungstruppen und schiitische Milizen im Kampf gegen den selbst ernannten „Islamischen Staates“ der Kriegsverbrechen schuldig machten. Sie verbrannten und plünderten nach monatelanger Belagerung im vergangenen September eine Stadt in Nordwestirak, die hauptsächlich von sunnitischen Turkmenen bewohnt war.

Die in New York ansässige nichtstaatliche internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat am 18. März einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass „infolge der Operationen zur Beendigung der Belagerung von Amerli regierungsnahe Milizen, freiwillige Kämpfer und irakische Sicherheitskräfte sunnitische Dörfer rund um die Region von Amerli in der Provinz Salahuddin und Kirkuk überfielen“.

Weiter sagt der Bericht aus, dass irakische Sicherheitskräfte „Besitztümer von Zivilisten plünderten, die vor den Kämpfen um Amerli flüchteten, sowie Häuser und Geschäfte von sunnitischen Dorfbewohnern verbrannten“.

Der stellvertretende Direkter für die Region Naher Osten und Nordafrika bei HRW Joe Stork warnte, dass „der Irak den Krieg gegen die (IS-)Gräuel nicht mit Angriffen auf Zivilisten, was ein Verstoß gegen das Kriegsrecht ist und menschlichem Anstand zuwiderläuft, gewinnen kann“.

Im Juni des vergangenen Jahres eroberten Milizen des selbst ernannten „Islamischen Staates“ ganze Landstriche nördlich und westlich von Bagdad im Handstreich. Diese Regionen sind vornehmlich sunnitisch geprägt. Die Sunniten des Landes fühlen sich seit dem Sturz des sunnitischen Regierungschefs Saddam Hussein von der nunmehr schiitisch geprägten Zentralregierung in Bagdad, die sich wiederum außen- und innenpolitisch an Teheran hält, diskriminiert.

Nach dem Vormarsch des IS und der Einsicht, dass die irakische Armee nicht fähig ist, den irakischen Bürgerkrieg für sich zu entscheiden, wand sich Bagdad schnelle Hilfe suchend folglich auch an schiitische Milizen, die in vielen Fällen unter direktem Befehl Irans stehen.

Neopresse.com – Schlagzeilen des Tages

Soldatenleben kostet 166 Mio. Euro zzgl. BRDigung

German_ISAF_Merkel_Soldiers_TrainingGroße deutsche Freiheit am Hindukusch: Uns allen ist natürlich unzweideutig klar, dass unsere Freiheit seit geraumer Zeit am Hindukusch verteidigt werden muss. Zumindest dann, wenn unsere besten Freunde uns diesen Umstand langanhaltend weismachen. Verschärft durch den Trend, auch einen Großteil der restlichen Welt hinsichtlich der eigenen Kriegsbedürfnisse hinters Licht führen zu können, müssen wir dabei sein. So hat sich Deutschland, mit Blick auf wiederzuerlangenden Weltruhm und zur Sicherung von Absatzmärkten und Handelswegen gerne zu diesen blutigen Friedensmissionen mitreißen lassen. Das hat natürlich seinen Preis.

Wir machen die Geschichte mal ganz einfach, nur von der statistischen Seite aus betrachtet. Deutschland bekam die dekadente dekadenlange Teilnahme an derHindukusch-Benefiz-Rallye für spottgünstige 9 Milliarden Euro fast geschenkt. Als Bonus hatte die Bananenrepublik Deutschland dann noch 54 Soldatenleben oben drauf zu packen, was verglichen mit dem letzten Weltkrieg nun wirklich supergünstig ist. Wer den ganzen Zirkus weniger emphatisch braucht der lese hier nach: Isaf-Mission kostet fast neun Milliarden – 200 Mercedes verschrottet[N-TV] oder doch besser an dieser Stelle Bundeswehr: ISAF-Mission kostete 9 Milliarden Euro und 54 Tote Soldaten[Contra-Magazin]. Sieht man dies in Relation zu der überaus günstigen PR die Deutschland mit dem Einsatz in der Welt machen konnte, schlägt das herz natürlich gleich wieder höher. Ist fast dann wie eine (Waffen)Olympiade an der man teilnehmen durfte. Wir erinnern hier an die Präsentation aller veritablen Markenfabrikate, von Heckler & Koch Jagdgewehren bis zum fetten Leo, KMW-Tech, Rheinmetall, Mercedes und viele mehr, alles inklusive. Eine militärische Dauershow der Superlative eben. Vergleichsweise dürfte in demselben Zeitraum ein Vielfaches dieser neun Milliarden Euro an Waffen sietens der deutschen Waffenindustrie verhökert worden sein, jetzt natürlich mit dem elitären Gütesiegel „Combat-Proven”.

Zurück zum statistischen Vergleich: Bei neun Milliarden Kosten für diesen ISAF-Einsatz[Wikipedia] an unserer Hindukusch-Süd-Ostfront war also im Mittel eine deutsche Soldaten-Nase mit 166 Millionen Euro auszupreisen, wobei die BRDigungs-Kosten hier noch nicht eingerechnet sind, weil die nicht direkt zu den ISAF-Kosten zählen. Natürlich ist diese Rechenart nicht besonders pietätvoll, aber mal ehrlich, ist der Krieg an sich da etwa besser? Selbst wenn man sich müht den Krieg als humanitäres Morden für einen guten Zweck zu verkaufen, das schluckt eben nicht jeder. Nun, der gute Zweck ist in jedem Fall die Werbung für deutsche Waffen, die Afghanen selbst tun sich vermutlich schwer einen guten Zweck in der bisherigen Besatzung zu sehen, wobei es auf deren Sichtweise natürlich auch nicht ankommt, weil die doch befangen sind.

Krieg ist Terror mit einem groesseren budget qpress usa

Und wenn wir gerade die Aufrechnung betreiben, dann muss man auch wissen, das die deutschen Soldatenleben hinsichtlich der Kosten schon ziemlich an der Unterkante rangieren. Die US-amerikanischen Freunde lassen sich den Spaß noch erheblich mehr kosten. Da kommt das gemeine Soldatenleben schon leicht mal auf 289 Mio. Dollar[qpress] (rund 656 Mrd. Werbeetat unter Abfeuerung von rund 2.270 Soldatenleben). Das erst ist eine Hausnummer und führt den Deutschen mal wieder vor wie billig sie doch sind. Dieses Dumping wird den Schrumpfgermanen insbesondere in Europa vorgehalten, weil sie so die Wettbewerbsposition der übrigen Euro-Staaten andauernd unterminieren, oder so ähnlich jedenfalls.

Statistisch günstig fällt aber bei allen Hindukusch-Kreuzrittern auf, dass mehr als die Hälfte der zu Tode gebrachten Soldaten keine 25 Jahre alt wurden, also noch nicht übermäßig viel in sie investiert wurde. Das optimiert ganz beträchtlich das Kosten & Nutzen Verhältnis. Wer hier noch ein wenig tiefer einsteigen möchte, der kann sich an dieser Stelle weiter belesen, beim offiziellen Totenzähler[iCasualties]. Schon klar, den Kriegsfanatikern und Waffennarren ist natürlich kein Preis zu hoch für die Show und die sind meistens auch noch sauer wenn man das einfach so völlig unemotional, unpatriotisch und rein betriebswirtschaftlich runterrattert. Aber es ist durchaus auch ein offenes Geheimnis, dass die Bevölkerungen nie wirklich an so etwas partizipieren, dass muss immer nur krampfhaft so hingerechnet werden, damit die Rüstungsindustrie ordentlich Profit macht. Man möchte meinen, das Volk ist am Ende wiederkehrend die kostenlose Zugabe zum großen Rüstungsfeuerwerk. Mehr Bedeutung sollten man den Menschen in keiner Nation beimessen und wir alle sind auch noch stolz darauf!? Glückwunsch zu soviel Schizophrenie.

http://qpress.de/